Samstag, 29. April 2006
Da-da-da
Pepsi kommt pünktlich zu Fußball-WM mit der neuen Werbung. Möge ein jeder selbst beurteilen, wie viel Klischee er aushält:

Pepsi

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Freitag, 28. April 2006
Einheitsfront
Auf dezente Anregung von Cabman hin, pflanze ich hiermit eine Nelke zum 01. Mai ins Blog, schieb die Kassette mit Bandiera Rossa rein und gedenke sentimental meiner (salon-)revolutionären Jugend.

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Von Ratten und Kakerlaken
Beim Terroranschlag in Dahab/Ägypten diese Woche ist ein 10jähriger Junge aus der Gegend hier umgekommen. Irgendwie kommen auf diese Weise die Einschläge näher.
Eine schreckliche, tragische Geschichte. Man denkt, dass in einem solchen Fall Pietät und Mitgefühl ganz weit oben stehen müssten.

Das gilt nicht für ein Teil der Pressemeute, die sich nicht entblödet, in diversen Privatleben herumzuschnüffeln:

- Eine Zeitung fragt sich, was ein Grundschüler außerhalb der Ferien in Ägypten zu suchen habe.

- Die BLÖD-Zeitung bietet beim Regionalblatt 3000 € für ein Bild des Jungen.

- Die BLÖD-Zeitung besucht Eltern und Klassenkameraden mit der Bitte um ein Foto.

- Ein BLÖD-Reporter betritt ohne Genehmigung die Schule, filmt und fotografiert.

- Die Mutter muss wegen der Pressemeute am Flughafen die Rückreise ändern.


Warum ich das schreibe?

#1 Weil ich nicht weiß, wie ich mich fühlen würde, wenn ich so einen Job machen müsste. Gut sicher nicht. Wie wenig Ethik muss man im Leib haben, um einen Viertklässler auf dem Schulweg abzufangen und über seinen toten Klassenkameraden auszufragen?

#2 Weil ich der Ansicht bin, dass irgendwas schief läuft, wenn man eine Beerdigung mittels Polizei vor "Journalisten" schützen muss.

#3 Und weil ich der Ansicht bin, dass Voyeurismus und Mitgefühl unvereinbar sind.

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Freitag, 28. April 2006
Self-PR

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Eva hilft der Welt
Das da ist die Eva



Eva darf hin und wieder mal im Fernsehen was vorlesen. Deshalb ist Eva wichtig. Und weil Eva wichtig ist, nimmt sie sich auch wichtig. Darum erzählt sie von ihrer Sicht der Dinge. Mittlerweile finden das einige Menschen so wichtig, dass ihre Ergüsse sogar gedruckt werden....im Cicero durfte sie sich beispielsweise darüber auslassen, wie denn das mit dem Klaps auf den Hintern des Kindes so ist. Die ausgebildete Diplom-Psychologin, Kinderärztin und Therapeutin Herman erklärt die Perspektive des Kindes:

Versetzen wir uns einmal in die Rolle des Kindes: Aus seiner Perspektive steht ein fünf bis acht Meter großer Riese vor ihm, der ihm körperlich überlegen ist und dem gegenüber es sich ohnmächtig fühlt.


Die Eva ist eher klein, scheint aber 5-8 Meter große Partner zu bevorzugen.

Außer Eva versteht eigentlich niemand die lieben Kleinen. Drum räsoniert sie weiter:

Der so genannte „Klaps“ ist also keine Bagatelle, sondern ein Blitzschlag. (...)
Aber das Gedankenspiel zeigt (...), wie schwer es uns fällt, die innere Welt von Kindern zu verstehen.








Nun gut. Das alles wäre mir wirklich keine Meldung wert gewesen. Aber neulich hat die Eva in der aktuellen (Print-)Ausgabe des Cicero nochmal nachgelegt. Dieses Mal erklärt sie uns die Emanzipation.
Sie werden sich fragen, was daran nun so spannend sein soll. Haben ja auch schon mehrere gemacht....
Aber Evas bahnbrechenden Erkenntnisse sind eine Sensation:



Die Emanzipation ist schuld daran, dass die Deutschen aussterben.


...so die kurz und knackig auf den Punkt gebrachte These.
Der Feminismus habe die Frauen

zwischen widersprüchlichen Rollen zerrieben und unbrauchbar gemacht




Aha, denkt sich da der Leser und liest weiter von der Selbstüberschätzung und unreflektierten Emanzipationsgläubigkeit:

Die Frau von heute ist im Stechschritt unterwegs



Einspruch, liebe Eva. Zumindest die meinige nicht. Die läuft eigentlich ganz normal. Aber na gut, Evalein, man kann wirklich nicht von meiner auf andere schließen.





Weder in der Karriere noch in der Küche ist die Frau voll handlungsfähig.




Ja, Eva....herzlichen Dank. Ich finde auch, dass ich besser kochen kann.


Wegen fehlender Bemutterung werden bei fast der Hälfte der Kinder in vorschulischen Einrichtungen deutliche Defizite wie motorische oder sprachliche Störungen festgestellt



Liebe Eva, eine kleine Anmerkung am Rande sei erlaubt: Motorik und Sprache hängen nicht selten miteinander zusammen.
Aber Eva: Das ist doch mal ein Blitzschlag. Das ist schon kein Klaps mehr. Ich bin mir sicher, du bist soeben wie eine 5-8 Meter große Riesin vor so mancher Mutter aufgetaucht.

Wer nun glaubt, Eva hätte mit diesem Bonmot bereits ihr Pulver verschossen, irrt. Eva kann noch besser. Das Schlimmste kommt noch.







Sie [die Frauen] sind ausgelaugt, müde und haben wegen ihrer permanenten Überforderung nicht selten suizidale Fantasien



Evaevaeva. Wie kommste denn auf diesen Sermon? Also ich zum Beispiel bin keine Frau. Aber trotzdem manchmal müde und ausgelaugt. Und hey...bezieh doch deine permanente Überforderung nicht in einen Text über andere mit ein, OK?


Ich frage mich seit Jahren, ob berufstätige Frauen wirklich das Recht auf unbegrenzte Selbstverwirklichung haben



Das frage ich mich auch und habe schon die Antwort parat: Nein, haben sie nicht. Ganz speziell dich nehmen wir hiervon aus. Drum: Halt´s Maul und zieh dein Kind groß.





Seit Jahren verstoßen wir Frauen gegen jene Gesetze, die das Überleben der menschlichen Spezies einst gesichert haben



Bumm! Dat isset! Die Frauen als Totengräber der Menschheit. Bis ich diese atemberaubende Erkenntnis verarbeitet habe, erstmal das nächste Zitat:


Die Anführerinnen der Emanzipation haben nicht gewusst, was das Glück bedeutet, ein Baby zu bekommen, einen liebenden Mann an der Seite zu haben und (...) etwas zu erschaffen, was man den Familiensegen nennt.



Das hat was. Ich finde, werte Eva, ehe du dich in das Gefühlsleben deiner Artgenossinnen eindenkst, eine klitzekleine Rückfrage (weißt du, eigentlich wärs mir ja völlig egal, aber wo du schon dabei bist, solchen Käse zu verzapfen...):
Weshalb bist du denn überhaupt 3x geschieden und alleinerziehend?




Frauen vergeuden ihre wunderbaren Kräfte. Es ist die Frau, die in der Wahrnehmung ihres Schöpfungsauftrags die Familie zusammenhalten kann.




Amen. Das ist noch besser, als das Wort zum Sonntag. Kommt so nen Kommentar noch gelegentlich vom Papst?







Und dann habe ich mich hingesetzt und einen Maßnahmenkatalog ausgearbeitet, der Evas Probleme beheben kann.

Eva kündigt sofort ihre Jobs beim Fernsehen. Vorlesen, liebe Eva, kannst du auch deinem Kind. Und wir werden schon einen finden, die der dich halbwegs ersetzen kann.

Dann bin ich bereit, Eva zu adoptieren. Wirklich. Weil es gibt hier wirklich richtig viele Schöpfungsaufträge, die Eva wahrnehmen kann: Meine Frau wäre sicher froh über Mithilfe beim Putzen (ich auch!). Ich selbst könnte jemanden in der Küche brauchen.

...und dann kann ich dir endlich erklären, weshalb es eine saudumme Idee war, dein Kind "Samson" zu nennen...

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Der große Griechen-Lookalike-Contest
Aus einem Zeitungsbericht:


Dass er griechische Vorfahren hat, sieht man ihm an.


Idealerweise ist auch gleich ein Foto dabei, damit man weiß, wie so einer aussieht, dem man die griechischen Vorfahren ansieht. Gottseidankwarichdankbar. Ich hätte ehrlich gesagt nicht unmittelbar auf griechische Vorfahren getippt. Hätten auch deutsche Vorfahren sein können. Oder italienische, spanische oder arabische.

Überhaupt habe ich mich gefragt: Wie sieht denn so jemand aus, dem man seine griechischen Vorfahren ansieht? Darum suchen wir ab heute den typischen Griechen. Einer bei dem man sofort sagt: Der kann nur Grieche sein. Alles andere ist ausgeschlossen. Zusendungen werden gerne veröffentlicht. Wer den typischsten Griechen aufbieten kann, gewinnt einen Bücherpreis. Angestellte und Familienmitglieder des Blogs sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Preisverleihung findet nicht unter notarieller Aufsicht statt.

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Mittwoch, 26. April 2006
B-Test
Vor Jahren hab ich mal einen Schwangerschaftstest gebraucht. Also ich selbst nur indirekt.

Schlecker hat welche. Zugegebenermaßen war ich nun neu im Business und so hat das junge Mädel an der Kasse schon etwas seltsam geschaut. Sie war leicht irritiert. Weshalb auch immer. Vielleicht war sie selbst ungewollt schwanger.

Ich habe dann versucht, die Situation an der Kasse etwas aufzulockern und sie gefragt, ob sie den Test als Geschenk verpacken könnte...

Ich geb zu: Der Gag ist wirklich nicht gut (und vermutlich uralt), aber irgendwie hätte sie schon wenigstens die Mundwinkel verziehen können...

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Dienstag, 25. April 2006
Bundeswehr
Sehr unterhaltsam der Erfahrungsbericht einer jungen Rekrutin bei der Bundeswehr

Unter anderem mit folgender Passage:

Auf ein weibliches Accessoire konnte ich dann aber doch nicht verzichten: Beim ersten offiziellen Antreten stand ich mit Handtasche da. Dass ich die tragen durfte, musste ich vor dem Ausbilder erst durchsetzen. Aber wo sollte denn sonst mein Kleinkram, mein Geldbeutel und Handy hin?! Handtaschen in der Bundeswehr - man merkte schon, dass Frauen sich in dieser Männerwelt erst noch durchsetzen mussten.

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Chronische Telefonitis III
Normalerweise habe ich meinen ganz eigenen Umgang mit diesen Werbefritzen, die meinen, ich sei telefonisch (und vorzugsweise am Feierabend) von neuen Trendprodukten zu begeistern.

Gestern habe ich mir aber mal einen angetan. Einer von einer Telekommunikationsfirma.
Der Mann klang gleich zu Beginn ziemlich interessant: Weil er nämlich nicht jovial und scheißfreundlich ins Telefon getrötet hat wie der ganze Rest der Szene. Nein, der Mann klang genervt. Er klang nach "du bist der 857. heute, dem ich diesen Scheiß erzählen muss und außerdem hasse ich meinen Job". Zudem hat er in sein Headset genuschelt, dass es kaum zu verstehen war.

Sein "Angebot" war ja auch ein Witz:

Er: ....nnnwollte ich se drauf nnnnmerksam machen, dass.....nnnn....neues Angebot gibt....
.....nnnnnn.....Sin nnnn 3 Komponenten.

Ich: Aha.

Er: nnnnnn, das erste ist mal nnnnnnnnnn 50 EMail-Adressen. Gratis. Nnnnnnnnn. Ja.
Nnnnnnnnn haben wir noch Super-Paket mit Faia-Wool. Nnnnn.

Ich: Ich brauch doch keine 50 EMail-Adressen und ne Fire-Wall hab ich schon lange.

Er: Nnnnnnnn. Aso. Nnnnn sin auch noch Telefonkomponenten bei. Ähm, nnnnnn Telefonie über Internet.

Ich: Ja.

Er: Nnnnnn un nur 5 € extra im Monat.

Ich: Hörn Sie: Ich krieg das anderswo alles für umsonst.

Er: Nnnnn, ja. Is richdich. Nnnnnnn, annerer Tarif isses auch umsonst.

Ich: Der Tarif ist aber teurer und den brauch ich nicht.

Er: Nnnnnnn, aso. Sie ham also kein Interesse?

Ich: Nein.

Er: Nnnnn, is gut. Danggeschön nnnnen schön´n Tach.


...und dann hat er wohl den nächsten angerufen...

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Montag, 24. April 2006
Der arme Kerl
Aus den Referrern gefischt:

Der Versuch, sich diese Seite übersetzen zu lassen.

Englisch

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Weltfrauentag. Nur heute und nur hier!
Den heutigen Tag ernenn´ ich hiermit zum Ladies Day. Und darum kriegen alle Damen String-Emil spendiert. Viel Spaß.

Sh...ich hab den Link in nem anderen Blog gesehen, finde das Blog aber nimmer.

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Scheiß Drogen
Manchmal frag ich mich, was aus manchen Menschen eigentlich geworden ist. Aus Dimitrios zum Beispiel. Den habe ich vor etwa 10 Jahren kennenlernen dürfen. Er war damals, naja...sagen wir geistig etwas desorientiert und derangiert. Platt gesagt: Hängengeblieben. Dabei aber nicht unsympathisch...Das Problem war: Er hatte keinerlei Problemeinsicht und stellte weder für sich noch für andere eine Gefahr dar. Daher war eine (Zwangs-)Einweisung in die Psychiatrie nicht möglich. Leider aber hats mit dem Leben nicht so geklappt.

Mit dem guten Dimitrios habe ich das wohl kürzeste Vorstellungsgespräch aller Zeiten erleben dürfen. Nach weniger als einer Minute war alles rum. Nach kurzer Vorstellung hat er auf die Frage, weshalb er denn den Beruf des Malers erlernen möchte geantwortet (ich kann das heute noch auswendig!):

Ich stand da am Flughafen in Griechenland. Dann sind 2 "men-in-black" auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich für die Tischtennisnationalmannschaft spielen möchte, ich habe aber abgelehnt, weil meine Schwester grade bei einer Miss-Wahl teilgenommen hat.

Dann hat er dem Lehrherrn einen Plastik-Godzilla entgegengestreckt und wir haben an der Stelle das Vorstellungsgespräch abgebrochen.

Ein paar Monate später haben sich dann die Wege getrennt...

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Nebenan
Ich finde, dass die merkwürdigsten Dinge in der Realität und der unmittelbaren Nachbarschaft geschehen. Geschichten, die man nicht erfinden kann, weil es einem ohnehin keiner glauben würde.

Direkt gegenüber ist ein Bauernhof. Der letzte Vollerwerbsbauer hier. Das hat Vor- und Nachteile. Nachteile liegen vor allem in einer gelegentlichen gewissen Geruchsbelästigung. Aber das nimmt man "auf dem Land" eben in Kauf. Der Vorteil ist der "Laden", der 365 Tage im Jahr, 24 Stunden den Tag geöffnet hat: Zu Not kann man sich auch Sonntag abends um 11 noch mit Milch, Eiern und dem Nötigsten versorgen. Alles auf Vertrauensbasis mit Kasse zum Geld einschmeissen.
Und weil "man sich eben kennt" ist der Mann Anlaufstelle für alle. Irgendwie weiß er immer über alles und jeden Bescheid.

Fast immer!

In letzter Zeit habe ich -jedes Mal wenn Ferien waren- einen kleinen Kerl dort rumstehen sehen. Bereits frühmorgens um 7 Uhr. Etwa 11 oder 12 Jahre alt. Irgendwann hat mich der kleine Kerl angesprochen. Leider hab ich ihn kaum verstanden, weil er eine Sprachbehinderung hat.
Also hab ich irgendwann den Bauern gefragt (nachbarschaftliche Neugier funktioniert in einem 2000-Seelendorf auch dann so, wenn es längst von der Großstadt geschluckt wurde), in der Annahme, das sei ein Verwandter von ihm. Die Antwort war, dass er den kleinen Kerl auch nicht kenne. Der werde immer in den Ferien morgens um 6 bei ihm abgesetzt und abends um 5 wieder abgeholt....

Mittlerweile hat er rausgefunden, wo der Bub wohnt und dass er ansonsten in einem Internat wohnt, das während der Ferien schließt. Aber die Eltern hat er immer noch nicht kennengelernt. Die setzen weiterhin in den Ferien ihren Sprößling brav aufm Bauernhof ab und holen ihn abends wieder ab. "Nachbarschaftshilfe" einmal anders...

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Montag, 24. April 2006
Im Silicon Valley
Ich kenne keine Frau, die nicht mit Silikon nachgeholfen hätte.

Wow. Was ein Spruch. Stammt übrigens von Ferfried von Hohenzollern. Der Ferfried. Der grenzdebile Kerl, der mit diesem Plaste-und-Elaste-Modell zusammen ist.
Da frag ich mich zuerst: Was kennt der für Leut´? Mal ganz abgesehen davon, was man für eine Kindheit gehabt haben muss, wenn man mit dem illustren Vornamen "Ferfried" aufwächst.....wenn man ihm länger zuhört, macht der Typ den Eindruck eines notgeilen Opis, der durch solche Sprüche und die aufgespritzte Tante neben sich seine Impotenz verschleiert.


Das schönste ist: Wir dürfen uns auf richtig viel gsellige Ferfi-Kaspereien im deutschen Fernsehen freuen. Noch so ne bescheuerte Reallifesoap, die kein Mensch gebraucht hat.

PS:
Ganz ehrlich bekenne ich an dieser Stelle: Ich kenne keine einzige Frau, die mit Silikon nachgeholfen hat. Womit auch eines klar ist: Ferfilein und ich haben grundlegend unterschiedliche Freundeskreise. Gott, bin ich darüber dankbar.

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Suchbegriffe
Ich frag mich noch, wie ich diese Suchbegriffe einordnen soll:

"Kamerad Schnürstiefel"

und

"Ausländer raus, sofort"

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Fehlprognose Nummer Sieben
Das Internet wird kein Massenmedium, weil es in seiner Seele keines ist.


DIE WELT ....im Jahre 2001 (!!!)

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Die einen ins Töpfchen, die anderen...
...was ähnliches gabs auch mal in Südafrika...

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Samstag, 22. April 2006
Hommage an Nullen und Versager
Meiner Meinung nach haben sich Innenminister einer gepflegten Wortwahl zu bedienen.
Diese Woche haben gleich zwei dieser Exemplare bewiesen, dass man auch sehr viel Rotz verzapfen darf:

Jörg Schönbohm ist nun ohnehin für den ein oder anderen dummen Spruch bekannt. Es ist aber schleierhaft, weshalb er ein Interesse daran hat, einerseits mittels "Heiße-Spur"-Meldungen die Ermittlungen zu gefährden und andererseits alles tut, um Zweifel an den rassistischen Motiven zu streuen.

Das hindert dann wiederum Wolfgang Schäuble nicht daran, seinem Parteikollegen helfend beizustehen. Mit Verlaub und in aller Demut, aber dessen Spruch von den "Verbrechen an blonden und blauäugigen Menschen" ist hochgradig dumm und zeugt von mangelhaftem Geschichtsverständnis.
Plumpe Vollidiotensabbelei soll nun als Entschuldigung und Erklärung herhalten?

   ... Poly-Tikk
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Saudumme Sprüche (XVIII)
Gucken Sie sich doch andere Städte der Welt an, da passiert sowas auch.

Jörg Schönbohm zum rassistischen Mordversuch an einem Deutsch-Äthiopier in Potsdam.

   ... Saudumme Sprueche
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Freitag, 21. April 2006
Köterkontent
...wenn man schon andernorts auf den Hund kommt....

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Nothing
Nochn Frühjahrsputzfundstück:

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Der Untergang
Der deutsche Fußball im Tiefflug. Und warum? Wegen der Spielerfrauen.

Sie lesen richtig. Scheinbar von niemandem bemerkt hat sich da ein tiefgreifender Generationenwandel vollzogen.

In den 80ern und 90ern gab es noch die Gaby Schusters und die Bianca Illgners. Es gab auch Frauen wie Angela Häßler. Oder Martina Effenberg. Claudia Strunz.

Die beiden ersten waren (gottseidank) das Gehirn und Sprachrohr ihrer kickenden Männer. Dumm kickt gut. Alles andere ist zweitrangig, solange es Frauen wie Gaby und Bianca gibt.
Angela Häßler hat immerhin den Gatten mit dem Manager betrogen. War wohl auch der intellektuellere Teil der Beziehung. Vielleicht wollte sich Icke deshalb nicht scheiden lassen.
Und die beiden letzteren: Die hatten doch auch irgendwo Cleverness und Marketingtalent....


Und heute?
Kennen Sie Frau Mertesacker? Oder Frau Frings? Eben.

Oliver Kahn betrügt seine Frau mit irgendeiner halbwegs knackigen Disconudel. Und was macht die werte Gattin? Will ihn zurückhaben! Kein Outingbuch, keine Reallifesoap. Nicht mal eine theatralische Ohrfeige vor 3 Dutzend Kameras der Weltpresse. Schlicht zurückhaben. Mal ehrlich: Will so ein Spieler überhaupt noch gewinnen?

Oder Michael Ballack. Der Mann, dessen Fönfrisur nach dem Spiel genauso aussieht wie vor dem Spiel. Verspricht seit Jahren, dass er vorhabe seine Frau zu heiraten (was er ja gar nicht müsste, zumindest nicht öffentlich). Mittlerweile habe er keine Zeit mehr. Sagt er. Bitte! Wasn dat ne Lusche von Frau?

So was wäre weder mit Gaby noch mit Angela und schon gar nicht mit Bianca gegangen...


Im gleichen Zug wie die wirklichen harten Verteidiger, die üblen Blutgrätscher ausm Mittelfeld und die Brecher im Sturm ausgetauscht wurden durch stromlinienförmige Clearasilbubies mit dem Charme eines Meerschweinchens....im gleichen Zug hat man auch die Frauen ausgetauscht.

So darf es nicht verwundern, wenn sich der deutsche Fußball weiter auf Talfahrt befindet. Jawoll.

   ... Spocht
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Donnerstag, 20. April 2006
Ronnie
In den 90ern bin ich mehrmals die Strecke zwischen Kapstadt und Johannesburg mit dem Auto gefahren. Elendig lang. Ein paar Stunden hinter Kapstadt kommt gleich die Karoo. Und da ist wenig mehr zu sehen, als kniehohe Sträucher. So ziemlich die einzige nennenswerte Siedlung auf der Strecke ist Bloemfontein.

Insgesamt etwa 1400-1500 Kilometer. Stundenlang nur (Halb-)Wüste.
Aber nicht nur....das absolute Highlight war ein kleines weiß getünchtes Häuschen mitten auf der Strecke.

Aufschrift in Riesenlettern:

"Ronnies Sex Shop"

   ... On the road
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The Downward Spiral

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Die Welt zu Gast bei Freunden
Das ist die Geschichte von Yusufu Hamalai.

Yusufu Hamalai ist Nigerianer und seit einem Unfall benötigt er eine Beinprothese. Weil er nebenbei auch Sportler ist, wollte er diese in Deutschland anfertigen lassen. Was er auch gemacht hat. Nun ging es nur noch um die Anprobe und die genaue Passform.
Dazu muss Yusufu gen Deutschland fliegen. Eigentlich alles kein Problem. Hat er 1993 schon mal gemacht. Ist zwar immer etwas Behördenkram mit der deutschen Botschaft, aber wenn es um medizinische Visa geht, sollte es prinzipiell kein Problem sein.

Er reist also von seinem Heimatort an der Grenze zu Kamerun in die (neue) Hauptstadt Abuja zur deutschen Botschaft. 1000 Kilometer. Dort schicken sie ihn erstmal weiter, weil für Fälle wie ihn die Zweigstelle in der alten Hauptstadt Lagos zuständig ist.
Er reist auch gen Lagos mit seinen Unterlagen. Insgesamt 5 (!) Mal. Jedes Mal ähnlich weit wie Abuja.

Das eine Mal soll er eine Einladung aus Deutschland bringen, das andere Mal den Nachweis, dass er seine Prothese selbst bezahlt, das nächste Mal soll eine Bürgschaft vorgelegt werden, dann wiederum braucht er eine Quittung des Prothesenherstellers, dass er bereits eine Anzahlung getätigt hat und zuguterletzt muss er nachweisen, dass er genügend Barmittel zur Verfügung hat.

Beim letzten Besuch, als er den Diplomaten Bargeld auf den Tisch legt, wird sein Antrag auf ein Visum abgelehnt mit der Begründung, dass er hätte Kontoauszüge vorlegen müssen.

Yusufu Hamalai sitzt noch immer in Nigeria und die Prothese ist immer noch in Deutschland. Nur um das nochmals zu rekapitulieren: Der Mann will lediglich seine von ihm selbst bezahlte Prothese abholen und wieder nach Hause fliegen. Danach wäre Deutschland wirklich wieder sicher vor Yusufu...

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Rechtsradikale brauchen viel Verständnis
Sie haben es wirklich nicht leicht, darum: Nazis brauchen unser Verständnis

   ... Poly-Tikk
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Saudumme Sprüche (XVII)
Wer zu uns kommt, muss wissen, Deutschland ist anders als andere Länder. Wer nicht gewillt ist, das zu akzeptieren, tut sich und tut uns einen Gefallen, wenn er wieder geht.

Jörg Schönbohm in der Netzeitung.

Inspiration by DonLoewi

   ... Saudumme Sprueche
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