Sonntag, 6. Mai 2007
Alex
...dat Dingens hamse einfach uffm Hochhäusle abgesetzt...

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Barack
Man kann über Amerika sagen, was man will, aber Barack Obama würde hier nicht mal Kreisrat...

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Samstag, 5. Mai 2007
Milchhonigland

Ich habe mich euer angenommen und gesehen,
was euch [...] widerfahren ist, und habe gesagt:
Ich will euch aus dem Elend [...] führen
in das Land [...]darin Milch und Honig fließt.
2. Mose 3, 16/17

Manche Landstriche sind reich gesegnet. Manche noch reicher. Und einem läuft regelrecht der Rotz die Nase hoch.

Der liebe Gott hat hier in beinahe verschwenderischer Großzügigkeit einen Landstrich darniedergegeben, wie er einmaliger kaum sein könnte: Ein paar Hügel, durchzogen von größeren und kleineren Flüßchen, mittenrein den Schwarzwald, der Dame und Herr voreinander trennt, vor die Haustür ein Beinahemeer und in Sichtweite ein Klecks Hochgebirge.
Dazu einen Menschenschlag, der es geschafft hat, die knapp bemessene Landfläche nahezu ideal zu nutzen: In die Täler kommen die Fabriken, an die Hänge die Weinberge und auf die Berge die Mobilfunksendemasten und die geistig weniger zurechnungsfähigen Bewohner, die durch jahrhundertelange Inzucht entstanden sind.

Jahrhundertelang geknechtet und das Armenhaus, das außer Auswanderern nichts produzierte, arm an Bodenschätzen, reich nur an massig Steinen auf den Äckern und unzähligen Kindern, die zudem oft die gleichen Namen trugen, weil ohnehin nicht alle durchkamen und wenn doch, dann wanderten sie ohnehin aus.
Der große deutsche Strom fließt nur am Rande und so verstanden sich auch immer die Bewohner. Ganze Heere wurden beschäftigt, damit die rebellischen Südstaatler, die ohnehin immer erstmal gegen alles sind, in einen Nationalstaat eingebunden werden konnten. Weil man sich immer als Vielvölkerstaat begriffen hat: Badner, Schwaben, Franken und die immer etwas seltsamen Allgäuer, mittlerweile durch Ausländer aus der Türkei, Griechenland oder Sachsen ergänzt.

Und dann kam die Industrialisierung und der langsame Reichtum.

Der schier unendliche Stolz auf "seine" Unternehmer zeigt sich nicht zuletzt darin, dass ganze Hallen und Stadien nach diesen benannt werden und nicht etwa nach verdienten Sportheroen. Freiwillig. Ungesponsort.
Man arbeitet auch nicht bei irgendeinem Unternehmer. Man schafft beim Daimler oder beim Bosch. Die Verwendung des Dativs suggeriert die Identifikation mit dem Unternehmen. Weil die Gründer von derselben Scholle stammen. Niemals würde man beim Opel schaffen.

Und weil "schaffen" ohnehin ein ganzheitlicher Lebensansatz ist und sich bei weitem nicht ausschließlich auf die Erwerbsarbeit beschränkt sondern jegliche Tätigkeit generell meint, nimmt man auch Arbeitszeitverlängerungen recht klaglos hin. Hat man eben eine halbe Stunde weniger im Garten zu tun oder am Auto rumzuschrauben.

Und auch wenngleich viel "gebruddelt" [vor sich hinschimpfen] wird, so sind sie tief in ihrem Herzen eigentlich immer auf den großen Konsens bedacht. Das geht so weit, dass selbst heute wegen jedem Radweg umgehend Allparteiengespräche und Runde Tische anstehen.

Eigentlich gehts es allen gut. Zugeben aber würde das niemals jemand.

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Coffee
Herr nyxon will´s wissen.


Deine erste Tasse Kaffee, wann trinkst du sie?
Am Morgen gleich nach dem Aufstehen. Sonst wird das nix mit dem Tag.

Wie viele Tassen trinkst du täglich?
Manchmal nur eine einzige. Morgens. Die ist dann aber ordentlich groß.
Bei der Arbeit, in Sitzungen und ähnlichem so lange, bis es keinen mehr gibt. Ca. 1 Kanne etwa (10 kleine Tassen)

Koffeinfrei oder Bohnenkaffee?
Muss ja was fürs Herz und den Blutdruck bringen. Immer die Bohne und idealerweise frisch gemahlen.

Zucker, Milch oder Sahne?
Männerkaffee. Schwarz. Ohne alles. (Nur bei Espresso Zucker)

Deine bevorzugte Zubereitungsart?
Espresso-Bohnen in den Mixer, mixen, einen knappen halben Liter Wasser in dieses nette Maschinchen füllen, gut mit Espresso füllen und ab auf die Herdplatte.
Heiß in die Tasse und bei Bedarf 4 Esslöffel Zucker zugeben. Rühren. Fertig. Genießen.

Mit wem genießt Du Deinen Kaffee am liebsten?
Allein. Gemeinsam. Wechselnde Gesellschaft.

Deine Lieblingsmarke?
Espresso. Stark.

Wo trinkst Du Deinen Kaffee vorzugsweise?
In einem netten Straßencafé. Nie, nie, wirklich überhaupt nie in einer dieser unsäglichen Ketten

Wie sieht Deine Lieblingstasse aus?
Groß. Ein knapper halber Liter muss rein.
....muss ich mal suchen, die beiden Lieblingstassen...

Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato?
Espresso

Bevorzugte Tätigkeit beim Kaffeetrinken?
Zeitung lesen. Internet surfen.

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Freitag, 4. Mai 2007
Swinging

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Donnerstag, 3. Mai 2007
In Sachen Aufschwung
....ist ja irre schön so ein Wirtschaftsaufschwung und hurrahurrahurra: Weniger Arbeitslose.

Nur sind wir noch nicht mal halbwegs da, wovon der Gerd anno ´98 mal gestartet ist.

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K-l-i-m-a
Nach immerhin 6 Wochen wieder mal etwas Niederschlag: Könnten glatt 2 oder 3 mm gewesen sein.

Dazu ein beinah dramatischer Einbruch: Einige Wolken und nur noch 24 Grad.

War wohl doch nix mit der Klimakatastrophe.

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Wir kommunizieren mit Braungesoxx 3.0
Der Spendenaufruf für die NPD und die anschließende EMail wurde beantwortet:

Sehr geehrter gorillaschnitzel,

herzlichen Dank für Ihr Angebot! Es wäre nett, wenn wir die weiteren Schritte telefonisch erörtern könnten.

Mit den besten Grüßen!

Klaus Beier
NPD-Parteizentrale

Tel. 030-650110

....ehrlich gesagt: Naja, ähm, das is mir etwas zu, äh, hm.....mag da jemand anrufen?




Mittwoch, 2. Mai 2007
SonyCenter
...dann eben nochmal...in GROß

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Die rote Fahne
Es gibt noch die politisch agilen Maiausflügler. Gesehen gestern: Mama, Papa und eine dreiköpfige Kinderschar mitsamt Fahrrädern. Am Gepäckträger des Papa-Rads befestigt die politische Botschaft: Ein knallrotes Laken. Nur rot. Sonst nix. Nicht mal Hammer und Sichel drauf.
Das fand ich in seiner simplen Aussage und seiner Rustikalität so gut wie seinerzeit die Flagge Lybiens.
Außerdem ist es je nach opportunistischer Ausrichtung ausbaufähig. Flexibel wie Goebbels, von dem man seinerzeit ja auch sagte, dass er der roten Fahne bereits hinterhergedackelt sei, als noch gar kein Hakenkreuz drin war: So ein Hammer mit Sichel ist so schnell drin wie ein weißer Kreis und Hakenkreuz, eine Deutschlandfahne kann man auch draus machen und wenn alles dumm läuft, machen wir eben ein weißes Kreuz rein und erklären unsere immerwährende Neutralität....

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Dienstag, 1. Mai 2007
Ekelprodukt des Jahres
Melissengeist.

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Alte Medizinerweisheit
Die Leber wächst mit den Aufgaben

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Montag, 30. April 2007
Zum 1. Mai
....es geht immer noch nix über eine enthusiastische Arbeiterschaft...



   ... Poly-Tikk
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17
Es ist raus: Im nächsten Jahr spielen in der Bundesliga nur 17 Vereine, weil Bayern München so viele Spieler rausschmeißt, dass sie keine Mannschaft mehr zusammenkriegen...

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Wir spenden
Hierzu hab ich mal eine nette Email an die NPD geschrieben. Mal schauen, was sie dazu sagen....


Sehr geehrter Herr Beier, sehr geehrter Herr Voigt,

nach Studium ihrer "Heimseite" habe ich -und mit mir einige andere- mich entschlossen, der NPD eine Sachspende zukommen zu lassen. Es handelt sich dabei um diverse Gegenstände, die eventuell bei ihren Kameradschaftstreffen oder bei Parteitagen -nicht zuletzt zur Freizeitgestaltung- genutzt werden könnten. Vielleicht könnten Sie mir mitteilen, wie ich die betreffenden Gegenstände übergeben und übereignen kann. Es wäre mir dann natürlich daran gelegen, eine Spendenbescheinigung für uns zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

gorillaschnitzel




Sonntag, 29. April 2007
Espresso

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Samstag, 28. April 2007
Lieber Dirk Niebel,
als gestern zwei Demonstranten ins Plenum des Bundestags geklettert sind, haben Sie später vor den Kameras sinngemäß etwa gesagt, dass


"wenn die bei uns [der FDP] runtergekommen wären, hätte ich mir schon einen gepackt".


Daraufhin habe ich mir Gedanken gemacht und freue mich inständig über einen Parlamentarier, der sich mit dem Wahlviehvolk auseinandersetzen möchte. Daher stelle ich mich sehr gerne als Ihr Kontrahent zur Verfügung. Vielleicht ließe es sich allerdings vermeiden, dass ich zuvor über die Besuchertribüne zu Ihnen hinabklettern muss. Sie dürfen mir sehr gerne einen geeigneten Ort und Zeitpunkt vorschlagen und dann können wir uns sehr gerne ordentlich kloppen.
In gespannter Erwartung Ihrer Antwort und mit vielen Grüßen

gorillaschnitzel




Freitag, 27. April 2007
Ewigkeit
Mitten in Masuren steht Święta Lipka, zu deutsch: Heiligelinde, eine barocke Wallfahrtskirche wie aus dem Bilderbuch: Opulent, monumental, prächtig. Mit einer dieser riesigen Orgeln, die allein schon architektonisch und kunstgeschichtlich ein Wunderwerk sind.

Irgendwann kommt ein kleines Mönchlein und setzt sich an die Orgel.

Totenstille. Dann erklingt eine Musik, die einmalig ist. Brachial. Gewaltig. Überwältigend. Zeitlos. Ewig. Kurz könnte man tatsächlich versucht sein, die Existenz Gottes für gesichert zu halten. Weil diese Musik ganz einfach immer sein wird, solange es die Menschheit gibt. Musik, die vor 300 Jahren so faszinierend war wie sie es heute ist und wie sie es auch in 500 Jahren noch sein wird.

   ... Art
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