Freitag, 18. März 2011
Würden
die Maßstäbe der Bundesregierung hinsichtlich Libyen auch für Afghanistan gelten, man müsste dort umgehend abziehen.

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Kambodscha
Kambodscha ist so ganz anders als Vietnam. Das hatte ich ein bißchen auch erwartet, aber dass es so anders sein würde dann vielleicht doch nicht. Es beginnt schon mit den visuellen Eindrücken gleich hinter der Grenze: Während Vietnam sowas wie ein riesiges Reisfeld in grellgrün ist, ist Kambodscha zuerst mal eine weite braune Fläche mit sporadischen Palmen. Es sieht schön aus, erklärt aber gleichzeitig auch ein bißchen, weshalb Kambodscha deutlich ärmer ist als Vietnam.



Kambodscha leidet noch immer unter der Geschichte der letzten 50 Jahre und das merkt man. Einst galt Kambodscha als die Schweiz Südostasiens mit wenigstens einigermaßen prosperierender Wirtschaft, danach kamen erst die Amerikaner mit ihrem Flächenbombardement, danach die Roten Khmer mit einem der grausigsten Genozide aller Zeiten und anschließend die Vietnamesen, die zwar die Roten Khmer hinwegfegten, aber gleichzeitig noch mehr Landminen legten in einem Land, das bereits zuvor ohnehin schon einen der dichtesten Minengürtel der Welt auswies. Da drauf dann nochmal 10 Jahre Bürgerkrieg und danach haben Sie dann ein Land, das am internationalen Tropf hängt. Hängen muss. Armut, Minen, zig Kriege, ein Völkermord, grassierende Korruption ohne Ende, damit kann ein Land allein nicht fertig werden.

Heute ist deutlich sichtbar, dass Kambodscha nicht nur eine Generation fehlt. Kambodscha fehlen gleich mehrere Generationen und das liegt zuallererst an den Verbrechen der Roten Khmer, die es innerhalb von grade mal vier Jahren schafften, ein Viertel der Bevölkerung zu ermorden, darunter so ziemlich die gesamte Elite und alle die moralisch (Mönche) oder intellektuell (Brillenträger) hätten den Roten Khmer entfernt hätten gefährlich werden können. Am Ende gab es in ganz Kambodscha grade noch mal 50 Ärzte im ganzen Land und von 85.000 Mönchen überlebten 3.000.

Es ist teilweise eine erdrückende Armut. Ich habe schon vielerlei Armut gesehen, aber Kambodscha ist phasenweise pures Elend. Es gibt Armut in Würde und es gibt Armut, in der es trotz allem Hoffnung gibt und es gibt die kambodschanische Armut. Das sieht man nicht nur. Man kann es auch riechen und die kambodschanische Armut riecht nach Abfall, Müll, Verwesung und Tod. Die Müllsammler, die nackten Kinder. Hier fehlt bisher jede Zivilgesellschaft und ein funktionierendes Sozialsystem ohnehin. Es gibt noch nicht mal ein NICHT funktionierendes Sozialsystem. Es gibt überhaupt gar keines. Das einzige Prinzip ist: Help yourself.

Wenn Sie nun -wie ich- mit dem Bus von Saigon nach Phnom Penh fahren, dann hält der Bus zwei Mal: Einmal an der vietnamesisch-kambodschanischen Grenze und dann in Neak Loeung, um mit der Fähre über den Mekong überzusetzen. Landesgrenzen sind wie überall steril: Touristen, Grenzgänger, Beamte unter sich. Die Fähre über den Mekong dagegen ist das pure Leben. Wenn Sie Vietnam gewohnt sind, kriegen Sie jetzt zum ersten Mal einen kleinen Kulturschock, weil Sie von nun an betatscht werden und sich dreckige Kinder an Ihre Hosenbeine heften, ebenso wie verstümmelte Bettler. Bei viel Mitgefühl hasse ich es aber, ungefragt betatscht zu werden, vor allem in Regionen meines Körpers, in denen sich Pass und Geld befinden.



Kambodscha ist aber nicht nur arm. Es bietet auch sehr viel: Zuerst einmal Menschen. Viele der positivsten Erlebnisse von mir in Kambodscha hatten mit Menschen zu tun und ihrem Willen, sich zu bilden und ein bißchen die soziale Leiter hinaufzusteigen. Man könnte meinen, dass das Land von Auswegslosigkeit geprägt ist, aber dem ist nicht so: Hoffnung hat hier fast jeder und das ist wirklich beachtlich. Eigentlich hätten die Khmer viele Gründe zu verzweifeln, aber das tun sie nicht. Sie haben sich ihre Würde bewahrt und ihren Stolz.

Mit dem Einfall von Ausländern -Touristen wie Helfern- tun sich zweierlei Dinge: Positiv ist, dass viele Khmer profitieren. Sei es als Angestellte im Tourismuswesen, als Fahrer, in NGOs etc, sei es als Profiteure des Helfersystems in gemeinnützigen Restaurants, Werkstätten und anderen Einrichtungen. Negativer dagegen die Kinderarbeit etwa. Das gibt es zwar in Vietnam auch, aber dort läuft das etwas versteckter. In Kambodscha nicht. Da bemüht man sich nicht mal, das zu verstecken. Dort kommt die fette Matrone mit 5 oder 6 Kindern, setzt sich auf eine Bank im Schatten und wartet bis die Kleinen mit erbetteltem Geld zurückkommen.
Neben der Kinderarbeit auch die Prostitution: Als alleinreisender männlicher Ausländer kenne ich jetzt auch die Preise, da sie mir dauernd genannt werden. Ohne Verlangen. 10 Dollar.

Kotzen könnte ich übrigens über Leute, die einem erzählen wollen, dass das mit der Müllsammelei und den Straßenkindern noch gar nicht Armut sei, man solle sich doch erstmal in die Dörfer bewegen, da sei es noch viel schlimmer. Das kommt nie von Kambodschanern sondern ausschließlich von Ausländern, die in 4Sterne-Hotels wohnen, definitiv eine gesicherte Existenz haben und wahrscheinlich twittern, wie billig die Huren in Kambodscha sind.

Insgesamt aber geht es in Kambodscha aufwärts. Trotz vieler Hindernisse wie Armut oder Korruption. Die Situation vieler Khmer verbessert sich. Das hat auch u.a. mit Tourismus und der internationalen Aufmerksamkeit (z.B. Minen räumen) zu tun.

Und dann die Kultur! Noch nicht mal die Roten Khmer mit ihrem Terrorregime haben es geschafft, die kambodschanische Kultur endgültig zu zerstören.

Sie haben Angkor und viele weitere Tempel und sind zurecht stolz darauf und das ist schlicht DER Bezugspunkt Kambodschas. Das kriegen Sie aber später zu sehen.

Sie haben aber auch Amok. Anderswo klingt das sehr gefährlich, in Kambodscha ist es eine Gewürzmischung und hallo, sie machen Amok-Fisch mal richtig gut. Herrlich.

Nichts aber über diese Menschen...

Welch großartiges Land....

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Mittwoch, 16. März 2011
kill´em all
Zitat: Die Gesellschaft muss anerkennen, dass in einem Industrieland nicht einfach so auf Kohle und Atomenergie verzichtet werden kann, wenn Wohlstand und Versorgungssicherheit erhalten bleiben sollen. Es ist zwar richtig, auf erneuerbare Energien zu setzen und diese auszubauen, aber man muss wissen, welchen Preis man dafür bezahlen will. Billige Energie und zugleich ein kompletter Umbau der Stromversorgung ist eine Illusion.

Diese Sätze durfte Jürgen Großmann in die Kamera sagen. Der Mann ist Boss bei RWE und damit bei einer der Firmen, die Kernkraftwerke betreiben, mitverantwortlich für die Laufzeitverlängerung. Ehrlicherweise muss ich zugeben,dass der Mann dafür bezahlt wird, Texte dieser Art von sich zu geben. An Tagen wie diesen * kann man vieles in die Kamera sagen und wahrscheinlich ist ohnehin das meiste davon falsch oder völlig deppert. Zumindest als Kernkraftwerksbetreiber. Immerhin schwurbelt Herr Großmann nicht so wie Tanja Gönner, was auch daran liegen könnte, dass seine Restlaufeit länger als zwei Wochen beträgt. Gönner ist es während eines Interviews mit der Stuttgarter Zeitung immerhin gelungen, innerhalb zweier Sätze exakt das unterzubringen und das mag auch eine Leistung sein (Originalzitat lt. StZ):

Wir können an solch einem Tag nicht sagen, die Kernkraftwerke sind sicher. Ja, die Kernkraftwerke sind sicher.

Aber zurück zu Herrn Großmann, der sich etwas subtiler ausdrückt, aber genauso weit daneben liegt. Es geht also um Wohlstand und Versorgungssicherheit. Dazu sind scheint´s AKW und Kohlekraftwerke nötig. Sagt er. Oder zumindest verstehe ich das so.

Ich kann ihm nun von Norwegen berichten. Norwegen hat den allerhöchsten Stromverbrauch des gesamten Planeten. Die Norweger beleuchten alles und die Norweger heizen gar ihre Wohnung mit Strom (versuchen Sie das mal bei sich daheim oder vielleicht doch besser nicht: Sie machen das wirklich nur einmal, spätestens bei der Stromrechnung kriegen Sie eine Volldepression). Kurz: Die ballern ordentlich was raus.

Norwegen belegt in beinahe allen Statistiken betreffs BIP, Human Development Index, Prokopfeinkommen undsoweiter immer die ersten 5 Plätze weltweit, meist mit ziemlichem Vorsprung auf Deutschland oder Österreich. Man kann damit sagen, dass Norwegen eines der reichsten Länder der Welt ist.

Wachstum ohne Atom, wie Herr Großmann sagt. Möglich? Ein Land, das reich ist und NICHT auf Atomstrom setzt. Kann das gehen? Es kann.

Norwegen hatte nie ein Atomkraftwerk und hat auch nicht vor, eines zu bauen. Zugegeben: Norwegen hat ein Kohlekraftwerk. Eines! Das erzeugt so etwa einskommanochwas Prozent der norwegischen Energie. Und der Rest? Öl aus der Nordsee? Nein, das wird verkauft und in Rentenfonds angelegt.

Woher kommt die Energie der Norweger? Es ist schlicht und einfach: Wasserkraft. Zu 98 %! Wasser.
Nochmal: Die Norweger machen ihren Strombedarf zu 98 % aus Wasserkraft. Sie haben übrigens so viel davon, dass sie sehr gerne auch exportieren würden, wenn man sie denn ließe. Norwegen hat eine Unzahl kleiner lokaler und regionaler Versorger und die betreiben nahezu ausschließlich Wasserkraftwerke.

Und was die Mär vom teuren Ökostrom angeht: Wissen Sie, was die Norweger für eine Kilowattstunde Wasserkraft bezahlen? 6 bis 7 Cent. Hier sind es so um die 20. Für den angeblich so billigen Atomstrom, nicht für Ökostrom. Norwegen ist übrigens ein ziemlich teures Land. Gehen Sie da mal ein Bier trinken, da können Sie viele Kilowattstunden das Licht brennen lassen.

Nun muss man ehrlicherweise zugeben, dass die Norweger früh genug schlau genug waren und das auch nicht in drei Moratoriumsmonaten aus dem Ärmel schüttelten. Stattdessen wurde das bedarfsorientiert ausgebaut. Peu a peu. Historisch gewachsen quasi. Gewachsen im Lauf der letzten 100 Jahre. Und: Ja, Norwegen ist auch ein kleines Land mit wenig Bewohnern und daher nicht so recht mit Deutschland vergleichbar. Ich behaupte auch nicht, dass so ein Umstieg nicht mit großen Kosten verbunden wäre, zumal das viel schneller gemacht werden müsste als seinerzeit in Norwegen und so hopplahopp geht das ganz sicher auch nicht. Eine 98%-Quote Wasserkraft ist hier ohnehin illusorisch. Schon 20 % wäre hierzulande schon eine Sensation. Aber das wäre für mich schon mal eine Ansage.

Aber. Wenn mir heute jemand erzählen möchte, wirtschaftliche Prosperität sei ohne Verzicht auf Kernkraft nicht möglich, dann ist das eine Lüge. Es war eine Lüge, dass das Licht ausginge, wenn das AKW Wyhl nicht gebaut werde und sie lügen bis auf den heutigen Tag. Es war und ist eine Lüge, dass man so ein AKW nicht so einfach abschalten könne. Es geht jetzt doch. Eine Lüge, wenn sie sagen, der Weiterbetrieb sei zwingend notwendig. Quatsch, es dient nur Konzerninteressen. Es ist auch eine Lüge, dass der Ausstieg finanziell nicht machbar sei. Blödsinn. Möchte jemand wissen, wieviel Milliarden möglich waren als es um die Bankenrettung ging? Dagegen sind die AKWs eher Peanuts.

Kurz: Sie belügen uns, weil es um Firmeninteressen von Großkonzernen geht und wenn ich dezentral meinen Strom direkt aus dem Wasserkraftwerk um die Ecke beziehen würde (ich habe diesen Tarif gebucht, weiß aber auch, dass das mein Wunschdenken ist), dann verdient RWE daran nicht mehr und EnBW auch nicht mehr. Dann käme das den vielen kleinen Stadtwerken zugute, die man durch die Laufzeitverlängerung in die Bredouille gebracht hat.

Ich will es mal so sagen: Ich bin mittlerweile in einem Alter, da mag man sich nicht mehr so offensichtlich belügen lassen, andersrum gesagt: Ich bin noch nicht alt genug, mich nicht mehr wehren zu können. Oder auch: Es herrscht meinerseits mittlerer Revolutionsmodus.

Wenn man richtig aufräumen will und wenn man richtig neu beginnen möchte, dann haben die Großkonzerne a la Vattenfall, RWE, E.on oder EnBW in der Energieversorgungslandschaft nichts mehr zu suchen. Es sei denn, sie bauen demnäxxt im großen Stil Wasserkraftwerke. Bisher haben sie das nicht gemacht, bisher haben sie -gezwungenermaßen- allenfalls ein AKW nachgerüstet, das einem Inferno hätte anheim fallen können.

Die verdienen dran.

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Der große Kressetest
Exklusiv und nur hier: Der erste große Kressetest der Welt. Der Forschung sind wir verpflichtet, so fühlen wir uns sowieso und deshalb widmen wir uns ihr. Wir dokumentieren nun das Wachstum zweier verschiedener Kressesorten. Sorte 1 ist eine herkömmliche handelsübliche Sorte eines genossenschaftlich organisierten Gartenmarkts, Sorte 2 entsorgte die CDU in meinem Briefkasten mitsamt Konterfei des Kandidaten auf dem Tütchen. Es ist der Kampf Genossenschaft gegen Kapitalismus, David gegen Goliath, Gut gegen Böse.
Welche Sorte keimt schneller? Welche Sorte wird größer? Welche Sorte schmeckt besser? Diese drängenden Fragen der Menschheit werden nun endlich beantwortet! Der große und ultimative Test! Nur hier!


Tag 1:



Die CDU-Kresse ist natürlich rechts zu sehen. Ein erster Punkt und ein ganz klarer Sieg in der Sparte Ergiebigkeit geht an die Gartenmarktkresse: Wesentlich mehr Saatmaterial als die sehr mickrige Ausbeute im CDU-Tütchen.

Erster optischer Eindruck: Die CDU-Kresse ist zur allgemeinen Überraschung deutlich heller, hier hatte das Team der wissenschaftlichen Mitarbeiter in unserem Labor eine deutlich dunklere Farbe erwartet, mithin ins Schwarze tendierend. Wenig überraschend dagegen ist, dass die CDU-Kresse deutlich kleinerkörnig ist als die herkömmliche Gartenmarktkresse.

Schwieriger schon der Preis. Die Gartenmarktkresse kostete 0,99 €, die CDU-Kresse war umsonst. Aber gleichzeitig ist auch zu bedenken, dass bei Wiederwahl der CDU alles teurer kommen wird, siehe Rückkauf der EnBW, siehe Stuttgart 21. Na gut, man hat Mitleid mit der CDU und deshalb: Unentschieden.

Ergiebigkeit: Ganz klarer Sieg für die Gartenmarktkresse
Optik: Deutlicher Vorsprung für den Gartenmarkt
Preis: Langfristig Gartenmarkt, kurzfristig CDU: Unentschieden.

Stand nach Tag 1: Gartenmarktkresse - CDU-Kresse 2,5:0,5


Tag 2:



Zugegebenermaßen keimt die CDU-Kresse schneller. Zwar kommt auch die Gartenmarktkresse in die Gänge, aber man muss einräumen, dass die CDU-Kresse schneller ist. Es besteht spontan der dringende Verdacht, dass es sich um Gen-Kresse handeln könnte, schließlich traut man der BW-CDU mittlerweile einiges zu.

Dennoch liegt die Gartenmarktkresse viel enger als die losen Minikörnchen der CDU, was sich eventuell auch negativ auf die Keimfähigkeit ausgewirkt haben könnte. Rückschluss hieraus: Wenn es feucht und schlüpfrig wird, reagiert die CDU.

Keimfähigkeit: CDU vorne.

Stand nach Tag 2: Gartenmarktkresse - CDU-Kresse
2,5:1,5


Tag 3:



....und nun schauen Sie sich bitte dieses Chaos an! Die CDU-Kresse ist regelrecht explodiert und es sieht aus wie Kraut und Rüben. Die CDU-Kresse wäxxt in alle Richtungen und nur die wenigsten Trieblinge dahin wo sie sollen. Wo bleibt da die Ordnung? Das muss einen Punktabzug geben, da hilft alles nix. Das Forscherteam stellt erste Überlegungen an, ob es Auswirkungen des japanischen Erdbebens sein könnte, das just an diesem Tag stattfand.

Wachstum: 0,5 Punkte für die Gartenmarktpresse, -1 Punkt für die CDU-Kresse

Stand nach Tag 3: Gartenmarktkresse - CDU-Kresse 2,5:0,5


Tag 4:



Nun wuchern beide Kresse gut vor sich hin, wobei ich nun einmal dringend auf die intensive Grünfärbung der CDU-Kresse hinweisen möchte. Der Wolf kommt also im Schafspelz daher!


Tag 5:



Die CDU-Kresse kommt dem Image der Partei immer näher: Wie Unkraut legt sie sich übers Land in die Schale, lediglich einzelne Hälmchen schauen aus dem Chaos. Wir können bereits bei oberflächlicher optischer Analyse einen äußerst ungleichmäßigen Wuchs konstatieren, wohingegen die Gartenmarktkresse deutlich gleichmäßiger wächst. Es zeigt sich nun deutlich, dass Nachhaltigkeit gegenüber Schnellschüssen vorzuziehen ist.

Ferner ist festzustellen, dass sich die Kontrahenten nun im etwa selben Wachstumszustand befinden.
Nun konnte ein erster Haptiktest durchgeführt werden. Hier kann die Gartenmarktkresse erneut punkten: Die Gartenmarktkresse ist ein echter Handschmeichler. Dem entgegen stehen einzelne Hälmchen der CDU-Kresse, die dem weichen Bett der Gartenmarktkresse nichts, aber auch gar nichts, entgegenzusetzen haben.

Ein weiterer Test bestand in einem ersten Beschnüffeln durch einen Schildkröterich. Es mag eventuell daran gelegen haben, dass das Tier hierzu erst geweckt werden musste, aber der Test scheiterte am Desinteresse des Probanden. Der Test wurde daraufhin abgebrochen und humanoid erneut durchgeführt und es zeigten sich erstaunliche Ergebnisse: Die Gartenmarktkresse dominiert hier deutlich mit einem dezenten Hauch von Schärfe, während die CDU-Kresse schlicht nicht riecht und wenn, dann allenfalls nach Stallboden.

Haptik: Gartenmarktkresse - CDU-Kresse 1:0
Olfaktorik: Gartenmarktkresse - CDU-Kresse 1:0

Stand nach Tag 5: Gartenmarktkresse - CDU-Kresse 4,5:0,5

Exkurs für alle Fortbildungswilligen:

Hier sehen Sie jetzt, wie Kresse unter Idealbedingungen wäxxt. Hierzu wurde uns ein Foto gemailt, wie Kresse idealtypisch aussieht. Zwar haben wir hier nahezu Laborbedingungen, aber DIN-Normen haben wir leider grade nicht zur Hand. Wie es aber aussehen müsste. Kresse die in unserem Versuch wohl 6 Punkte gekriegt hätte und das ohne Verkostung.....Zuchtkresse praktisch. Kresse nach DIN-Norm und das tolle ist, dass die wirklich wäxxt, wie DIN es fordert:


Foto by bona



Tag 6: Die Ernte

Der Geschmackstest:

Unter Verwendung eines handelsüblichen Brötchens -hier Laugaweggle genannt- und unter Einbeziehung handelsüblicher Butter -es wurde hier Deutsche Markenbutter, Süßrahmbutter, 82% Fett herangezogen- bestand das Ziel des Experiments darin, die o.e. Zutaten gemeinsam mit der gezogenen Kresse dem Testteam oral zuzuführen. Um das Experiment etwas zu vereinfachen, würde das Brötchen durchschnitten.

Anschließend wurde die Butter aufgebracht. Nachdem diese Vorbereitungsmaßnahmen fertig durchgeführt waren, gelangte nun die Kresse durch vorsichtige Auflage auf die Butter und wurde anschließend mit dem verbliebenen Brötchendeckelstück bedeckelt. Nachfolgend ist die Versuchsanordnung gut zu erkennen:



Das Geschmackserlebnis der Gartenmarktkresse ist verblüffend: Sehr harmonisch fügt sich die dezent gehaltene Schärfe in die Weichheit des Brötchens. Die Butter unterstützt dies sehr schön. Leicht nussige Töne im Abgang erhöhen den Genuss durchaus.
Die CDU-Kresse hingegen wirkt flach. Es dominiert das Brötchen und die Butter, die Kresse findet als solche nicht statt, viel eher als pappeähnliche Substanz, was nur durch Schnapsnachspülung gemildert werden konnte.

Wir können damit nach intensiven Tests sagen: Die Gartenmarktkresse besiegt die CDU-Kresse deutlich mit 5,5 : 0,5 Punkten.

Die Kresse des Gartenmarkts ist durchweg zu empfehlen. Feine Aromen und ein dezenter Geschmack auf gebuttertem Brötchen sind geeignet, eine Zwischenmahlzeit nicht nur zu ersetzen, es kann eine Hauptmahlzeit sein.

Die CDU-Kresse können wir nicht wirklich empfehlen. Allenfalls Bulimiker können profitieren. Oder Leute, die umsonst Kresse haben möchten und selbige bereits nach Tag 1 konsumieren.Allen anderen empfehlen wir: Tun Sie, was man mit der CDU tun sollte: In die Tonne treten.


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Dienstag, 15. März 2011
Saigon
Oder auch Ho-Chi-Minh(-City) wie die Behörden in Vietnam -und nur die- es nennen. Das Finale der Vietnamreise mit dem grandiosen Tethöhepunkt.



Saigon ist erstmal größer als Hanoi, aber das fällt auch nicht weiter auf. Saigon will auch moderner sein als Hanoi und das fällt auf. Modern heißt in diesem Fall die Übernahme eines westlicheren Lebensstils und das heißt auch, dass die Moppelkinderquote schlagartig exorbitant ansteigt.



Wobei ich nun auch gleich einschränken muss: Wenn man Saigon an und nach Tet erlebt, dann ist das sowas wie eine Ausnahmesituation. Die Leute haben frei, die Läden sind zu und viel zu tun gibt es damit nicht. Außer flanieren mit den Vietnamesen, Stimmung genießen und schwitzen in einer viel zu heißen Stadt.



Ein paar Tempel kann man schauen gehen, aber das lässt man ziemlich schnell wieder bleiben, weil man da ohnehin nur von hunderttausenden Räucherstäbchen vergiftet wird.



Und dann noch den Wiedervereinigungspalast schauen. Das ist schon interessanter, weil das Ding vor der Wiedervereinigung nicht so hieß und stattdessen Sitz der Regierung von Südvietnam war. Der Eintritt ist günstig, das ganze Gebäude recht hell und offen, aber hey, unter einem Regierungssitz stellt man sich auch was anderes vor, aber vielleicht war das damals und dort eben so.



Weshalb Südvietnam den Krieg verloren hat, erkennt man dann spätestens tief unten in den Bunkerkatakomben bei der Betrachtung des verwendeten Geräts und der sehr armseligen Schlafstätte des Präsidenten.



Sodale. Das war es nun mit Vietnam. Aber noch nicht mit der Reise. Sie kriegen demnäxxt also noch ein paar Stationen geliefert....


´fant

Asian cable wire

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Montag, 14. März 2011
Aussetzen der Laufzeitverlängerung...
...ist exakt wie vorübergehend einen Doktortitel niederlegen.

Ein Aussetzer war das wirklich. Eine grandiose Pointe, die nicht mal dem allerbesten Gagschreiber hätte einfallen können.

Ehrlicherweise hätten sie dazusagen sollen, dass sie am liebsten nur bis zum 28. März ausgesetzt hätten.

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Schlechte Reime über schlechte Menschen


Danke an buntgrau.de, für den Mappus-Plakatinator...

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Sonntag, 13. März 2011
Alles im Griff
In Japan passiert grade Tschernobyl reloaded. Zwonull. Sehr schlimm. Tragisch. Schrecklich. Ganz übel und wir alle wissen noch nicht, was die Auswirkungen sein werden.

Sehr, sehr zynisch gesagt, hätte dem baden-württembergischen Wahlkampf aber kaum etwas besseres passieren können, weil das baden-württembergische Fukushima gut schwäbisch Neckarwestheim heißt.

Neckarwestheim ist eines der ältesten AKWs in Deutschland, eines der umstrittensten ohnehin und eines der unsichersten sowieso.


Ein kleiner Einschub:


Nun muss ich kurz einschieben, dass ich von deutschen Ingenieuren ziemlich viel halte. Die haben einen ziemlichen Vertrauensvorschuss meinerseits. Deutsche Ingenieure sind meiner Meinung nach gut ausgebildet und deutsche Technologie ist weltweit nicht soooo weit von Spitzenpositionen entfernt. Ich glaube, dass deutsche Ingenieure meistens ihr Handwerk verstehen und setze einfach mal voraus, dass sie Ahnung von dem haben, was sie sagen oder tun.


Einschub Ende


Nehmen wir nun mal an, so ein deutscher Ingenieur in einem deutschen Atomkraftwerk konstatiert seinem eigenen AKW Sicherheitsmängel und fordert dringend Nachbesserungen. Dann sollte man ihm eigentlich erstmal glauben und verantwortungsvolle Menschen würden nun ziemlich schnell tätig werden.

So stelle ich es mir vor.

Aber das hier ist noch immer Baden-Württemberg und hier regiert die Mafia und genau deshalb läuft das alles anders und zwar so:

Da schickt der Betreiber des AKW Neckarwestheim -die EnBW (damals zur Hälfte in Landesbesitz, heute ganz in Landesbesitz)- einen Antrag an das Umweltministerium Baden-Württemberg (die Ministerin damals wie heute: Tanja Gönner, die kennen Sie sicher als die mit dem irren Blick).

Darin heißt es, die Nachbesserungen hinsichtlich einiger Sicherheitsmaßnahmen sei -Zitat- "zwingend erforderlich" und es wird "Sofortvollzug" beantragt.
Es geht darum, dass die Notstromdiesel räumlich getrennt sind und eventuelle Lecks im Kühlkreislauf besser gesichert sind. Exakt das, was in Japan nicht funktioniert und zur Katastrophe geführt hat. Ein Standard, den jedes AKW heute erfüllen muss.

Das Schreiben stammt vom 05. September 2007. 2007! Vor dreieinhalb Jahren. Was tat nun Gönner seinerzeit?

Nichts. Der Antrag landet in der Ablage.

Bis sich Greenpeace der Sache annimmt und den Antrag veröffentlicht. (ganze Meldung)

Reaktion Gönner? Die droht jetzt EnBW (landeseigen, man möge sich totlachen), Block 1 dichtzumachen, wenn nicht bald ein Nachrüstplan vorgelegt werde. Wohlgemerkt: Ein Plan, der seit dreieinhalb Jahren in ihrer Schublade verstaubt. (Nur mal nebenbei: Nach früherem Atomkonsens wäre die Anlage mittlerweile bereits stillgelegt).

Wir wollen als Resümee festhalten: Der zuständigen Ministerin für die Sicherheit in Atomkraftwerken ist eben dies reichlich egal, ihr ist die Sicherheit der Bevölkerung egal, sie erzählt ganz offensichtlich Lügen und windet sich nun wie ein Wurm im Klärschlamm.

Geht wählen. Das Pack muss weg.

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Samstag, 12. März 2011
Doppelhalbdackel des Monats
Endlich wieder ein Halbdackel des Monats. Und weil es erstens so lange keinen mehr gab und sowieso zur Feier des Tages und weil es angebracht ist, ist es nicht nur ein Halbdackel, nein, erstmals habe ich Ihnen zwei Halbdackel auf einmal mitgebracht. Kaum verwunderlich, dass in Wahlkampfzeiten beide Mitglieder der CDU sind.

Die Nervenverlierer

Der eine ist Mitglied des Landtags und kandidiert erneut und zwar in Stuttgart, was als CDU-Kandidat zugegebenermaßen momentan nicht ganz einfach ist. Kennen muss man Reinhard Löffler nicht, wählen gleich dreimal nicht und vielleicht genau deshalb ist er etwas lauter und arroganter. Lustig ist aber ein Miniaufsatz auf seiner Homepage. Googeln Sie mal und dann: Siehe "Politik" -> "Überzeugungen" und sie kriegen was über Gänse erzählt. Kein Witz.

Die andere darf im Bundeskanzleramt Sessel vollfurzen und ist daher etwas bekannter.

Als Halbdackel geboren, als Halbdackel groß geworden und wenn sie dann einmal das zeitliche segnen, werden sie das auch als Halbdackel tun. Die Auszeichnung erhalten sie allerdings aufgrund folgender rhetorischer Leistungen. Zitate:

Reinhard Löffler: "Mit der Freiheit ist es wie mit dem Schießpulver: Die Dummen haben es nicht erfunden, ballern aber damit herum."

Angela Merkel: "Wenn ich Argumente habe, stehe ich hier nicht mit 'ner Trillerpfeife im Maul."

Wer derart offen Wähler beschimpft hat erstens Panik und zweitens in der Politik nix verloren.

Der Löffler ist wie der Mappus Badenzer und deshalb möchte man ihm -wie auch dem Mappus- zurufen: Verschwinde dahin, wo du hergekommen bist. Zurück in den Schwarzwald, in diese inzuchtverseuchten Gebiete der ewigen Rückständigkeit, wo der Modernisierungsstau wirklich virulent ist.

Und Fräulein Merkel soll einfach was anderes machen. Bundeskanzler auf jeden Fall nicht. Fischen in der Mecklenburger Seenplatte zum Beispiel. Das wär besser. Nicht für die Fische, aber für uns und sie selbst sowieso. Oder Ferkelzucht. Das gäbe wenigstens einen lustigen Firmennamen. Nichts reimt sich auf Merkel

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Freitag, 11. März 2011
human structures: kill individualism
Srollen macht einen tollen Effekt. Bei mir zumindest.

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Donnerstag, 10. März 2011
Me and my Comic
Heute einmal ein kleiner Ausflug in die Comicwelt. Warum auch nicht, genug Zeit mir das anzuschauen hab ich grade. Comics sind manchmal lustig, manchmal unterhaltsam, hin und wieder auch sehr politisch und hin und wieder taugen sie gar für die richtig grausigen Themen.

Darum nun gleich ein wunderbares Video über die Tea-Party-Bewegung in den USA. Das sind die, denen George W. Bush zu links war und die zu grob 50% der Meinung sind, der Klimawandel habe überhaupt keinerlei Auswirkungen auf irgendwas. Die Einführung einer Gesundheitsversicherung ist der direkte Übergang in den Kommunismus und die Obamaregierung abwechselnd mal sozialistisch, islamistisch, kommunistisch oder nationalsozialistisch. Kurzum: Es sind Leute bei denen man sich ernsthaft fragen darf, ob die noch alle Glocken beinander haben.
Und nun wären wir bei Jonathan McIntosh. Nein, das ist keiner von denen. Eher im Gegenteil. Er nimmt sie auf die Schippe. Der Mann ist ein Genie. Weil er sich hingesetzt hat und aus Radioansprachen eines dieser Hateinenanderwaffels plus zig Donald-Duck-Schnippseln sein eigenes kleines Filmchen geschnitten hat. Ich weiß nicht, wie lange er gebraucht hat, aber es dürften Wochen gewesen sein. Eine Version mit deutschen Untertiteln findet sich hier.



Dann gibt es noch einen Film, den die chinesische Regierung gerne aus dem Netz hätte. Versuchen tun sie es, allein: Es gelingt nicht. Deutschland hat sein Dioxin und Gammelfleisch, China sein Milchpulver, wogegen deutsches Dioxin und deutsches Gammelfleisch locker als bio durchgehen. Und seine Zensur. Chinesisch muss man nicht können, um den Film zu verstehen, auch so ein Vorteil von Comics. Sehr genial: Hasen gegen Tiger. Dieses Jahr ist das Jahr des Hasen, das letzte Jahr war das des Tigers.

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Mittwoch, 9. März 2011
Tet
Tet ist vietnamesisches Neujahr. Es ist aber beinahe mehr als nur Neujahr. Tet ist für Vietnam etwas sehr besonderes. Es ist für Vietnamesen so, als fiele für uns Geburtstag, Weihnachten und Silvester auf denselben Tag. Tet ist der mit weitem Abstand wichtigste Tag in Vietnam und darauf fiebern alle schon Wochen vorher hin.


Dieser Kerl war einfach unglaublich. Der hatte die Trommelei richtig drauf und es sah schwer danach aus, als zelebrierte er nebenbei eine Kung-Fu-Show.

Reisen während, vor und nach Tet bedeutet vor allem eines: Schwierigkeiten und Probleme. Das hängt vor allem daran, dass vor Tet alle Vietnamesen heim zu ihren Familien drängen und daher Busse und Züge ausgebucht und überfüllt sind. Es hängt auch daran, dass infolgedessen die Preise für Übernachtung, Transport und überhaupt alles mächtig anziehen. Anfangs habe ich noch versucht, mich irgendwie durchzuschmuggeln, aber dann habe ich es aufgegeben und saß dann 5 Tage in Nha Trang fest. Unfreiwillig zwar, aber nicht ganz ungern.



Aber nicht nur vorher ist es schwierig, hinterher auch: Nach Tet verreisen wieder alle in ihren Jahresurlaub. Und: Nach Tet hat alles zu. 90% aller Geschäfte sind geschlossen.



Dann aber: Tet. DER Tag. Feiern mit gefühlt fünf Millionen anderen Menschen. In Saigon, das ich dann doch noch erreicht hatte. Zwischenzeitlich hatte ich zwei Phrasen gelernt perfekt auszusprechen: Sin chao (Hallo) und Chuc mung nam moi, was man wiederum so etwa tschk mang nam mai ausspricht und bedeutet, dass man dem Gegenüber ein gutes neues Jahr wünscht.



In Nordvietnam ist alles in lilafarben getaucht, die Südvietnamesen halten alles in Gelborange. Was die Blumen angeht. Was den Rest angeht: Rot und gelb. Rot steht für Glück, Gesundheit und eine gute Zukunft, gelb für Reichtum.





Die Stimmung ist einzigartig. Wer mal in Vietnam war und die Hektik, die Betriebsamkeit und die Geschwindigkeit miterlebt hat, ist nun völlig überrascht: Es ist ruhig, feierlich und entspannt. All die genervte Rumhandelei mit der Taximafia: Weg. Alles Geschacher und alles "hello mister" und "hello, you buy?": Verflogen. Jetzt gehts ums Seelenwohl und wer das Jahr schlecht beendet, für den beginnt das neue Jahr grauenvoll. So sagts zumindest die Überlieferung oder der Glaube oder wegen mir auch die Regierung. Egal. Die Stimmung ist jetzt andächtig.



Das letzte Jahr war das Jahr des Tigers und jetzt kommt das Jahr der Katze. Die Chinesen denken zwar, es sei das Jahr das Hasen -eventuell gibt es keine Karnickel in Vietnam- aber das ist natürlich falsch, es ist das Jahr der Katze, Katzen sind ohnehin sympathischer als Karnickel.



Feuerwerk, mutmaßlich staatlich verordnet. 20 Minuten Ballern.





The day after: Wer Vietnam und seine betriebsamen Städte kennt, dürfte jetzt schwer verwundert sein....

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Love will tear us apart. Again.
Sagte ich eigentlich schon mal, dass ich "Love will tear us apart" von Joy Division sehr mag? Nein? Also: Ich mag "Love will tear us apart" von Joy Division. Andere mochten das scheint´s auch und haben sich dann hinterher an einem Cover versucht verbrochen.

Sagte ich eigentlich schon mal, dass es gute und schlechte Tage gibt? Bestimmt. Es gibt aber auch richtig gute Tage. Wie gestern beispielsweise.

Und sagte ich bereits, dass es gute Bands gibt und schlechte? Außerdem gibt es richtig gute Bands. Nach guten Bands und sehr guten Bands kommt -für mich- nur noch Alabama 3, die beste Live Band des Planeten.

Wenn jetzt die beste Live Band des Planeten ein altes Lieblingslied von mir covert und das im Gegensatz zu vielen anderen Versionen wirklich grandios und gleichzeitig ein neues Album auch noch raus und gleich bestellt ist, gleichzeitig noch sowas wie Vorfrühling da draußen stattfindet, dann ist das ein schöner Tag gewesen. Ach ja: Ich habe übrigens grade frei und in diesem Jahr noch keinen einzigen Tag gearbeitet.

Alabama 3 feat. Devlin Love:

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Dienstag, 8. März 2011
Resistance Street Art
Stay Rebel, stay strong. Resist!



€ 3,99, die sich lohnen: Empört Euch

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