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Dienstag, 23. Januar 2007
Spielzeug für Erwachsene
gorillaschnitzel, 20:48h
Das ist so was wie der elektrische Stuhl für daheim und mal richtig lustig:


Layoutfehlleistung
gorillaschnitzel, 10:49h
Frage: Warum denk´ ich beim Cover dieses Buchs immer ans 3. Reich und die Nazis?
Montag, 22. Januar 2007
Halbdackel des Monats
gorillaschnitzel, 11:12h
Herr Scheer hat eine tolle Idee. Es ist so was wie eine Vision: Er möchte die erneuerbaren Energien hierzulande noch stärker fördern, weil er findet, dass Atom- und Fossilenergie Käse sind. Find ich -als Sonnenkraftjunkie mit den Kollektoren aufm Dach, der grade eben Zigtausende in Wärmedemmung und das optimale Energieprinzip investiert hat- prinzipiell auch und der Herr Scheer hat da wirklich ehrenwerte Absichten. Es gibt da aber ein aber:

Nun macht Herr Scheer auch einen Vorschlag, wie das aussehen soll. Herr Scheer findet, dass es möglich ist, 50% (in Worten: Fünfzig Prozent!) der benötigten Energie durch Windkraftanlagen herzustellen.
Aha, dacht ich mir da...interessant....und schaute mir Herrn Scheers Rechnung genauer an.
Herr Scheer hat errechnet, dass 30.000 Anlagen in Deutschland reichen würden und behauptet, dass eine einzige Anlage auf 12 km² genug ist. Das fand ich schon mal interessant. Ich bin zwar beim Nachrechnen nicht ganz auf seine Zahlen gekommen, aber ich dacht mir, dass der Mann das nicht einfach so aus dem Hut zaubert. Drum hab ich aber trotzdem näher hingeschaut. Dann sah die Rechnung auf einmal schon anders aus:
Um eine 50%-Quote zu erreichen brauchts also 30.000 von den Dingern, also eins auf 12 km² (zumindest lt. Scheer). Gut. 12 km² bedeuten ein Quadrat mit einer Kantenlänge von grob 3,5 km. Nun wirds schon eng, dacht ich mir. Weil ja die bebaute Fläche in der Bundesrepublik Deutschland (inklusive nicht nutzbarer Fläche) nicht soooo wenig ist und so manche Gemeinde diese Größe locker übertrifft. Da wurde ich dann stutzig und fand die Rechnung des Herrn Scheer nur noch absurd:
Die Grundbedingung damit das funktioniert (also, dass die Anlage genügend Strom liefert), wäre eine konstante Windstärke 6 bis 7 und das mindestens 6 Stunden am Tag überall in Deutschland und das täglich. Windstärke 6 bis 7 bläst schon ganz ordentlich. Was, wenn das mal nicht der Fall sein sollte? Wenns drunter geht oder über Windstärke 9 hat (dann wird aus Sicherheitsgründen abgeschaltet)? Dann gehen eben der Fernseher und der Kühlschrank aus. Zumindest sagt Herr Scheer nicht, wie das sonst zu bewältigen wäre.
Es müssten auch, damit Herrn Scheers Rechnung aufgeht und der Energiebedarf gedeckt ist, 5-Megawattanlagen sein. Die Berechnungsgrundlagen fußen auf Anlagen, die 5 MW leisten.
Nun konnt ich mir überhaupt nix drunter vorstellen, was das überhaupt heißen mag und hab mal nachgeschaut. Ich war -gelinde gesagt- entsetzt. Der Mann spricht nicht von herkömmlichen Windanlagen, wie sie überall rumstehen. Er redet von einem Rotordurchmesser von 100 (!) und mehr Metern und von Anlagen, die eine gesamte Bauhöhe von 180 (!) Metern haben.
Nun ist mir nicht bekannt, was die Berliner dazu sagen würden, wenn wir anfangen, den Tiergarten und den Grunewald mit insgesamt 75 Anlagen zuzupflanzen, die jede für sich mindestens 180 Meter hoch ist, aber ich stell mir das für das Gesamtlandschaftsbild nur kurz vor: Das gesamte Land übersäht mit hochhausähnlichen Kolossen. Manhattan wär ein Scheißdreck gegen das.....grob alle 7-8 km kommt dann deutschlandweit (!) ein 180 Meter hohes Geschoss....
Wer grade aus dem Fenster blickt und am Horizont einen Fernsehturm erspähen sollte: Ginge es nach Herrn Scheer, würden Sie jetzt nicht einen Fernsehturm sehen sondern einen Fernsehtum und locker über 150 Windkraftanlagen....(und dann gibts ja tatsächlich Kommunalpolitiker, die so eine Satellitenschüssel auf einem Balkon für Landschaftsverschandelung halten.)
Aber Herr Scheer wäre nicht Realpolitiker, wenn er nicht um dieses Problem wüsste. Und drum hat er sich auch Gedanken gemacht:
Die "Idee", das doch in Offshoreparks zu stellen: Ähem, mal von Naturschutzgebiet und Biosphärengebiet Wattenmeer gehört?
Scheinbar hat er das. Weil sein Vorschlag war, das doch entlang der Bundesautobahnen aufzustellen. Dumm nur, dass die Gesamtlänge der Bundesautobahnen ca. 12.000 km und ein paar Zerquetschte beträgt (inkl. Raststätten, Ausfahrten, Kreuze, mitten durch bebautes Gebiet, Brücken und Tunnel) und er aber 30.000 Dinger verpflanzen muss. Das spricht wirklich für einen massiven Ausbau der Autobahnen...
Merke: Nicht alles, was toll klingt und in guter Absicht menschlichen Hirnsynapsen entspringt, ist auch wirklich sinnvoll und gut.
Der Windsäer

Nun macht Herr Scheer auch einen Vorschlag, wie das aussehen soll. Herr Scheer findet, dass es möglich ist, 50% (in Worten: Fünfzig Prozent!) der benötigten Energie durch Windkraftanlagen herzustellen.
Aha, dacht ich mir da...interessant....und schaute mir Herrn Scheers Rechnung genauer an.
Herr Scheer hat errechnet, dass 30.000 Anlagen in Deutschland reichen würden und behauptet, dass eine einzige Anlage auf 12 km² genug ist. Das fand ich schon mal interessant. Ich bin zwar beim Nachrechnen nicht ganz auf seine Zahlen gekommen, aber ich dacht mir, dass der Mann das nicht einfach so aus dem Hut zaubert. Drum hab ich aber trotzdem näher hingeschaut. Dann sah die Rechnung auf einmal schon anders aus:
Um eine 50%-Quote zu erreichen brauchts also 30.000 von den Dingern, also eins auf 12 km² (zumindest lt. Scheer). Gut. 12 km² bedeuten ein Quadrat mit einer Kantenlänge von grob 3,5 km. Nun wirds schon eng, dacht ich mir. Weil ja die bebaute Fläche in der Bundesrepublik Deutschland (inklusive nicht nutzbarer Fläche) nicht soooo wenig ist und so manche Gemeinde diese Größe locker übertrifft. Da wurde ich dann stutzig und fand die Rechnung des Herrn Scheer nur noch absurd:
Die Grundbedingung damit das funktioniert (also, dass die Anlage genügend Strom liefert), wäre eine konstante Windstärke 6 bis 7 und das mindestens 6 Stunden am Tag überall in Deutschland und das täglich. Windstärke 6 bis 7 bläst schon ganz ordentlich. Was, wenn das mal nicht der Fall sein sollte? Wenns drunter geht oder über Windstärke 9 hat (dann wird aus Sicherheitsgründen abgeschaltet)? Dann gehen eben der Fernseher und der Kühlschrank aus. Zumindest sagt Herr Scheer nicht, wie das sonst zu bewältigen wäre.
Es müssten auch, damit Herrn Scheers Rechnung aufgeht und der Energiebedarf gedeckt ist, 5-Megawattanlagen sein. Die Berechnungsgrundlagen fußen auf Anlagen, die 5 MW leisten.
Nun konnt ich mir überhaupt nix drunter vorstellen, was das überhaupt heißen mag und hab mal nachgeschaut. Ich war -gelinde gesagt- entsetzt. Der Mann spricht nicht von herkömmlichen Windanlagen, wie sie überall rumstehen. Er redet von einem Rotordurchmesser von 100 (!) und mehr Metern und von Anlagen, die eine gesamte Bauhöhe von 180 (!) Metern haben.
Nun ist mir nicht bekannt, was die Berliner dazu sagen würden, wenn wir anfangen, den Tiergarten und den Grunewald mit insgesamt 75 Anlagen zuzupflanzen, die jede für sich mindestens 180 Meter hoch ist, aber ich stell mir das für das Gesamtlandschaftsbild nur kurz vor: Das gesamte Land übersäht mit hochhausähnlichen Kolossen. Manhattan wär ein Scheißdreck gegen das.....grob alle 7-8 km kommt dann deutschlandweit (!) ein 180 Meter hohes Geschoss....
Wer grade aus dem Fenster blickt und am Horizont einen Fernsehturm erspähen sollte: Ginge es nach Herrn Scheer, würden Sie jetzt nicht einen Fernsehturm sehen sondern einen Fernsehtum und locker über 150 Windkraftanlagen....(und dann gibts ja tatsächlich Kommunalpolitiker, die so eine Satellitenschüssel auf einem Balkon für Landschaftsverschandelung halten.)
Aber Herr Scheer wäre nicht Realpolitiker, wenn er nicht um dieses Problem wüsste. Und drum hat er sich auch Gedanken gemacht:
Die "Idee", das doch in Offshoreparks zu stellen: Ähem, mal von Naturschutzgebiet und Biosphärengebiet Wattenmeer gehört?
Scheinbar hat er das. Weil sein Vorschlag war, das doch entlang der Bundesautobahnen aufzustellen. Dumm nur, dass die Gesamtlänge der Bundesautobahnen ca. 12.000 km und ein paar Zerquetschte beträgt (inkl. Raststätten, Ausfahrten, Kreuze, mitten durch bebautes Gebiet, Brücken und Tunnel) und er aber 30.000 Dinger verpflanzen muss. Das spricht wirklich für einen massiven Ausbau der Autobahnen...
Merke: Nicht alles, was toll klingt und in guter Absicht menschlichen Hirnsynapsen entspringt, ist auch wirklich sinnvoll und gut.
Sonntag, 21. Januar 2007
Meilensteine der Menschheitsgeschichte
gorillaschnitzel, 13:23h
...Afri-Cola...
Samstag, 20. Januar 2007
Die Referrer-Story
gorillaschnitzel, 18:05h
oder:
Nun hab ich eine Weile lang Referrer um Referrer gesammelt. Besser gesagt: Suchanfragen. Jetzt bin ich soweit, dass man daraus eine ganze GaGaGaschichte basteln kann (die Suchanfragen sind fett gedruckt):
Es war einmal...
...ein bescheuerter CSU-Wähler. Sein Name war Ronny. Zwar wusste er, dass Beckstein Dreck am Stecken hat, der Spanner Helmut hieß und auch Stoiber blind ist, aber die vielen Essigbäder hatten rein säuretechnisch sein Gehirn angegriffen.
Ronny war ein Sexist und konnte allerlei Klistier Storys und Geschichten über Fesselsex erzählen. Er wusste auch, dass der Penis die Fahne des Herzens ist.
Kurz: Ronny fickt sie alle. Er hatte auch einen Kumpel, der genauso famos war: Peter fickt sie auch alle.
Dann kam eines Tages ein pendelnder Student, der ihm von der Pinguin-Verschwörung erzählte.
"Oooooch", fragte Ronny, "sind Pinguine tatsächlich Kindermörder"?
"Viel schlimmer", antwortete sein Gegenüber, der sich als Iraner mit Theologiestudium ausgab.
"Sie unterstützen die syrische Armee und haben Rae von Reamonn ins Gesicht gefurzt".
"Pinguine? Ins Gesicht gefurzt?"
"Ja. Nennen sich Halbdackel des Hedonismus und machen nur Unsinn. Meist üben sie auf einer Holocaustkonferenz mit saudischen Prinzessinnen, die eine dupuytrentsche Kontraktur haben, Eier schälen und kloppen saudumme Sprüche. Manchmal zeichnen sie auch antisemitische Cartoons für den Bierbauchkalender oder schreiben Dreierkonsonanten auf Andres Escobars Trikot."
"Aha", erwiderte Ronny "das ist doch aber dicht an der Zoophilie und damit ein Verstoß gegen §1666."
"Ganz genau. Aber es ist eben die Pinguin Verschwörung. Einer hat sich neulich während dem Parkett legen den Mittelhandknochen gebrochen und fragte wie lang die Heilung dauert."
"Und?"
"Eni van de Meiklokjes sagt, er solle sich lieber der Rosenzucht widmen."
"Und Katayun Amirpour?"
"Widmet sich der Sinne der Hausstaubmilbe und anderen Weisheiten des Alltags. Und Oliver Maria Schmitt denkt an eine Mietminderung in Niederösterreich, bringt ihm natürlich viel Anfeindung von Nachbarn."
Und es ging weiter von Schalke Gazprom bis zu den Geheimbildern von Phaic Tan...
....und wenn sie nicht gestorben sind, so referrern sie noch immer...
Dadaismus pur
Nun hab ich eine Weile lang Referrer um Referrer gesammelt. Besser gesagt: Suchanfragen. Jetzt bin ich soweit, dass man daraus eine ganze GaGaGaschichte basteln kann (die Suchanfragen sind fett gedruckt):
Es war einmal...
...ein bescheuerter CSU-Wähler. Sein Name war Ronny. Zwar wusste er, dass Beckstein Dreck am Stecken hat, der Spanner Helmut hieß und auch Stoiber blind ist, aber die vielen Essigbäder hatten rein säuretechnisch sein Gehirn angegriffen.
Ronny war ein Sexist und konnte allerlei Klistier Storys und Geschichten über Fesselsex erzählen. Er wusste auch, dass der Penis die Fahne des Herzens ist.
Kurz: Ronny fickt sie alle. Er hatte auch einen Kumpel, der genauso famos war: Peter fickt sie auch alle.
Dann kam eines Tages ein pendelnder Student, der ihm von der Pinguin-Verschwörung erzählte.
"Oooooch", fragte Ronny, "sind Pinguine tatsächlich Kindermörder"?
"Viel schlimmer", antwortete sein Gegenüber, der sich als Iraner mit Theologiestudium ausgab.
"Sie unterstützen die syrische Armee und haben Rae von Reamonn ins Gesicht gefurzt".
"Pinguine? Ins Gesicht gefurzt?"
"Ja. Nennen sich Halbdackel des Hedonismus und machen nur Unsinn. Meist üben sie auf einer Holocaustkonferenz mit saudischen Prinzessinnen, die eine dupuytrentsche Kontraktur haben, Eier schälen und kloppen saudumme Sprüche. Manchmal zeichnen sie auch antisemitische Cartoons für den Bierbauchkalender oder schreiben Dreierkonsonanten auf Andres Escobars Trikot."
"Aha", erwiderte Ronny "das ist doch aber dicht an der Zoophilie und damit ein Verstoß gegen §1666."
"Ganz genau. Aber es ist eben die Pinguin Verschwörung. Einer hat sich neulich während dem Parkett legen den Mittelhandknochen gebrochen und fragte wie lang die Heilung dauert."
"Und?"
"Eni van de Meiklokjes sagt, er solle sich lieber der Rosenzucht widmen."
"Und Katayun Amirpour?"
"Widmet sich der Sinne der Hausstaubmilbe und anderen Weisheiten des Alltags. Und Oliver Maria Schmitt denkt an eine Mietminderung in Niederösterreich, bringt ihm natürlich viel Anfeindung von Nachbarn."
Und es ging weiter von Schalke Gazprom bis zu den Geheimbildern von Phaic Tan...
....und wenn sie nicht gestorben sind, so referrern sie noch immer...
Antikschrank
gorillaschnitzel, 13:04h
mit Wurzelholzschublade


Freitag, 19. Januar 2007
Badenwannenzubehör
gorillaschnitzel, 19:54h

Sic transit gloria Edmundi
gorillaschnitzel, 10:59h
Da ging sie dahin, die bayrische Gloria und Herrlichkeit mitsamt der ede´schen Welt. Was bleibt? Die famos gefälschte Rücktrittsrede. Ihr denkt, ihr habt die richtige im Fernsehen gesehen? Falsch! Alles zusammengeschnitten. Im Original ging das so:
So long Ede. Hau doch bitte in den nächsten Monaten noch ein paar blöde Sprüche raus. Sonst schläft nachher dieses Blog noch ein...
Der ääääääh Erfolg und die äääääh Verschloss ääääh Geschlossenheit der der der äääääh C.....S.....U, und ääääääh das Wohl und und und ääääh die ZuZu äääh die äääh Zukunfts ääääh die Zufunktsfähigkeit des ääääh Freistaats ääääh Bayern, ja des äääääh Freiäääähstaats Bayern waren stets mein äääääh oberstes po...politisches Ziel.
Versprechend äääääh Entsprechend dieser Ver....ääääh....Zielsetzung habe ich mich, also habe ich mich äääääh entschlossen, bei der, der der äääääh Landtagswahl 2013 ääääh ich meinte 2008 nicht mehr anzutreten, anzutreten.....
Ich ääääääh werde mein ääääh Beruf ääääh Amt als als als Bayerischer Ministerpräsident zum ääääähm zum 30. September 2018 äh natürlich 2007 abgeben.
Wir werden, also ich äääh werde auf dem CDU-CSU-Parteitag im ääääh September auch nicht mehr, nicht mehr, mehr als CDU-CSU ääääh CDU-Vorvorsitzender ääääh kandis, nein kandidieren. Ich äääh habe wir haben also in der, der, ääääh in der CSU also haben wir also ausausausgemacht und ääääh vereinbart, dass auf dem ääääh, dem Partei-Parteitag also ääääh im ääääh September der ääääh der andereääääh nach ääääh nachfolgernde ääääh also der ääääh neue Parteiparteivorvorsitzende ge ääää wählt und der der ääääh der Spritzen nein der Spitze äh Spitzenkandidat die für äääh für die kommende nächste Wahl 2008 also im September 2008 nominiert wird.
Diese ääääh Beschneidung ääääh Entäääääh Entscheidung habe ich treffen ääääh müssen, ääääh getroffen, weil es es mir ääääh gesagt, also wichtig ist, zum äääh immer wieder also zum ääääh richtigen Zeit ääääääh Punkt für also Bayern und äääääääh für die ääääh die CDU und ääääh die CSU zu sprechen und ääääh handeln. Ich ääääh werde also morgen diediedie Spitzen unserer Partei in ääääh München und nicht ääääh Berlin zu mir zum Gespräch in in die Schatzkanzlei ääääh ver ääääh einladen, um die Besch ääääh Entscheidungen für die die Spitzen äh Spitze in Partei und ääääh Deutschland ääääh Staat oder ääääh Stadt auszubreiten ääääh vorzuzuzubereiten. Mein ääääh Ziel ist, dass Deutschland und ääääh Bayern auch in Zukunft das erfolgreichste Land ist undundund die ääääh CSU die erfolgreichste Partei bleibt.
So long Ede. Hau doch bitte in den nächsten Monaten noch ein paar blöde Sprüche raus. Sonst schläft nachher dieses Blog noch ein...
Donnerstag, 18. Januar 2007
Verkehrsschule
gorillaschnitzel, 13:07h
Es gibt diese Abende, an denen man etwas später ins Bett geht und wirklich froh ist, wenn man am nächsten Morgen ausschlafen kann. Dumm, wenn dann im frühen Morgengrauen -so gegen 8 Uhr etwa- ein dummer Traum dazwischenkommt. Dumme Träume haben meist mit der Polizei zu tun (Hab ich was verbrochen? Muss ich was wegschmeissen? Scheiße, wo ist der Führerschein?).
Langsam nur baut das Gehirn dann die einzelnen Bausteine zusammen: "Testtesttest" sagt jemand laut zwischen den Hirnmembranen. Dann: "Polizei. Bitte fahren Sie dieses Auto weg".
Erst verfluche ich die Idioten noch, weil mein Auto hundertprozentig im Carport steht. Dann aber beginnt die letzte funktionsfähige Hirnwindung sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass dies vielleicht doch kein Traum sein muss, sondern auch Realität sein könnte. Es sortiert, dass gegenüber ein Verkehrsübungsplatz ist, den aber bisher nie einer benutzt hat.
Dann tönt es in voller Lautstärke.
Das ist in etwa das Alter, in dem man beim Anblick von Polizisten noch nicht intuitiv zusammenzuckt. Ganz kurz erinnere ich mich schnell an die Zeiten, als man im Kindergarten noch Onkel und Tante sagte, obwohl die Leute dort gar nicht Onkel und Tante waren. Damals kam Onkel Martin und der gesamte Kindergarten war begeistert von Onkel Martin. Die Jugendverkehrsschule ist so ziemlich der einzige Posten bei der Polizei, bei dem man die Möglichkeit hat, als Popstar zu enden.
Unterhaltung am frühen Morgen also. Ich begebe mich in mein Schicksal und genieße das nun folgende Hörspiel. Vor allem weil Dietmar furchtbar näselt.
Maria stammt aus eher schwierigen sozialen Verhältnissen und hat bei Lisa mit ihren GAP-Klamotten wenig zu lachen.
Die Krönung aber war Florian. Florian war der Klassenclown par excellence. Einer, der nie kontrollierbar ist. Der Typ, der clever und hochintelligent ist, sich aber an keine Konventionen hält und dann auch noch Moritz mit reinzieht.
Florian waren Anweisungen sichtlich egal. Er machte, was er wollte: Abbiegen gegen jegliche Regel, Überholen, Klassenkameraden einschüchtern -vorzugsweise diejenigen, die wie Lucas und Neomi ganz langsam vor sich hinzuckelten- und allerlei Späße und Clownerein veranstalten.
Dann war Schluß:
Nun kamen sie täglich. Eine Woche lang "Liebe 3 A". Und jeden Tag hat Florian Ärger gemacht.
Übrigens: Als ich dann mit Dietmar und Markus ins Gespräch komme, erfahre ich, dass Florian bei der tatsächlichen Prüfung eine tadellose Fahrt hingelegt hat und als einer der Besten mit 0 Fehlern abgeschlossen hat.
Langsam nur baut das Gehirn dann die einzelnen Bausteine zusammen: "Testtesttest" sagt jemand laut zwischen den Hirnmembranen. Dann: "Polizei. Bitte fahren Sie dieses Auto weg".
Erst verfluche ich die Idioten noch, weil mein Auto hundertprozentig im Carport steht. Dann aber beginnt die letzte funktionsfähige Hirnwindung sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass dies vielleicht doch kein Traum sein muss, sondern auch Realität sein könnte. Es sortiert, dass gegenüber ein Verkehrsübungsplatz ist, den aber bisher nie einer benutzt hat.
Dann tönt es in voller Lautstärke.
Liebe 3 A. Herzlich willkommen zu unserem Fahrradverkehrssicherheitstraining. Ich bin der Dietmar von der Jugendverkehrsschule und das da ist mein Kollege Markus.Aha. Hat grade noch gefehlt. Morgens um 8, wenn anständige Menschen friedlich den verdienten Schlaf genießen. Ich richte mich im Halbschlaf auf und blinzle aus dem Fenster. Tatsächlich steht da Dietmar mitsamt Markus, einem riesigen Polizeilaster, einem Mikro, 4 Boxen, 15 Fahrrädern und etwa ebenso viele 9jährige Stopse und Stopsinnen.
Das ist in etwa das Alter, in dem man beim Anblick von Polizisten noch nicht intuitiv zusammenzuckt. Ganz kurz erinnere ich mich schnell an die Zeiten, als man im Kindergarten noch Onkel und Tante sagte, obwohl die Leute dort gar nicht Onkel und Tante waren. Damals kam Onkel Martin und der gesamte Kindergarten war begeistert von Onkel Martin. Die Jugendverkehrsschule ist so ziemlich der einzige Posten bei der Polizei, bei dem man die Möglichkeit hat, als Popstar zu enden.
Unterhaltung am frühen Morgen also. Ich begebe mich in mein Schicksal und genieße das nun folgende Hörspiel. Vor allem weil Dietmar furchtbar näselt.
Ihr, liebe 3 A, habt ja mit der Frau Maurer das schon im Unterricht vorbereitet, nicht? Ich hoffe, dass da alles klappt. Dazu müsst ihr euch aber an unsere Anweisungen halten und anständig fahren, so wie es euch die Frau Maurer beigebracht hat.Vermutlich nicken die Kinder an dieser Stelle begeistert. Dann scheints loszugehen. Die nun folgenden Kommentare geben eine phantastische Möglichkeit, einen guten Überblick über die Modenamen des Jahrgangs 1994 zu erhalten:
Jaaaaa Lucas, du machst das sehr gut.....Lisa! Beim Abbiegen macht man was? ....Ja, Schauen. Aber was noch? Richtig, Hand raus......du Maria, warum hat dir denn deine Mama keine Jacke mitgegeben? .....Ja, Maria, ich glaub dir, dass du nicht frierst, aber nachher erkältest du dich noch....Lisa, Hand raus.....Moritz, langsamer......langsamer Moritz.....Kevin, bitte aufpassen, Lucas hat Vorfahrt.....Sehr schnell hab ich die Hackordnung innerhalb der Klasse erkannt: Lucas ist der Streber mit der häßlichen Brille und dem Seitenscheitel, der so sehr von Kevin gepiesackt werden wird, dass er am Ende in der Jungen Union landen wird.
Maria stammt aus eher schwierigen sozialen Verhältnissen und hat bei Lisa mit ihren GAP-Klamotten wenig zu lachen.
Die Krönung aber war Florian. Florian war der Klassenclown par excellence. Einer, der nie kontrollierbar ist. Der Typ, der clever und hochintelligent ist, sich aber an keine Konventionen hält und dann auch noch Moritz mit reinzieht.
Florian! Langsam! ...Moritz du auch. Ihr fahrt hier keine Wettrennen! Florian. Schluss jetzt! ....Ja, sehr schön, Lisa.....Naomi, fahr doch mal....was? ....Achso, Neomi...du Neomi, fahr doch....Florian! Hör endlich auf! ....entschuldige Neomi, fahr doch mal in eine andere Richtung. Nicht immer nur gradeaus.....Florian! Grad mach ich mein Maul zu. Langsam! .....Lucas, darfst ruhig etwas zügiger.....jaaaaa, so....sehr schön, Lucas....Florian, zum allerletzten Mal! Beim nächsten Mal steigst du ab! Endgültig!Das war der Punkt, an dem es mich interessiert hat. Ich blicke durchs Fenster und erkenne Florian auf den ersten Blick. Florian sollte in den nächsten Tagen hauptverantwortlich dafür sein, dass ein hektischer Dietmar mir mit seinen Näseleien die letzte Ruhe rauben würde.
Florian waren Anweisungen sichtlich egal. Er machte, was er wollte: Abbiegen gegen jegliche Regel, Überholen, Klassenkameraden einschüchtern -vorzugsweise diejenigen, die wie Lucas und Neomi ganz langsam vor sich hinzuckelten- und allerlei Späße und Clownerein veranstalten.
Dann war Schluß:
Florian absteigen. Sofort absteigen und Fahrrad abstellen. Das Training ist für dich beendet.Florian tat, wie ihm geheißen und wartete seelenruhig am Rande des Platzes auf das Ende der Veranstaltung.
Nun kamen sie täglich. Eine Woche lang "Liebe 3 A". Und jeden Tag hat Florian Ärger gemacht.
Übrigens: Als ich dann mit Dietmar und Markus ins Gespräch komme, erfahre ich, dass Florian bei der tatsächlichen Prüfung eine tadellose Fahrt hingelegt hat und als einer der Besten mit 0 Fehlern abgeschlossen hat.
Saufen bis zum Anschlag
gorillaschnitzel, 08:58h
Der deutsche Spirituosenverband hat neulich mal seine Statistiken veröffentlicht.
Demnach konsumiert jeder Bürger zwischen 0 und 100 in der Bundesrepublik Deutschland etwa 5,5 Liter Hochprozentiges jährlich. Das ist, umgerechnet auf den Tageskonsum, immerhin ein kleineres Schnäpschen. Jeder. Auch Kinder und altersdemente Greise.
Im internationalen Vergleich aber nur Mittelfeld. Russland sauft 4x so viel.
Absoluter Spitzenreiter: Südkorea! Das Volk im Dauervollsuff! Über 25 Liter. Pro Kopf, pro Jahr. Deren Leberwerte würden mich mal wirklich interessieren...
Demnach konsumiert jeder Bürger zwischen 0 und 100 in der Bundesrepublik Deutschland etwa 5,5 Liter Hochprozentiges jährlich. Das ist, umgerechnet auf den Tageskonsum, immerhin ein kleineres Schnäpschen. Jeder. Auch Kinder und altersdemente Greise.
Im internationalen Vergleich aber nur Mittelfeld. Russland sauft 4x so viel.
Absoluter Spitzenreiter: Südkorea! Das Volk im Dauervollsuff! Über 25 Liter. Pro Kopf, pro Jahr. Deren Leberwerte würden mich mal wirklich interessieren...
Mittwoch, 17. Januar 2007
FDP
gorillaschnitzel, 12:46h
Gibts die eigentlich noch?
Die britisch-französische Beinahheirat
gorillaschnitzel, 10:42h
Was hab ich bei dieser Meldung gestaunt: Anscheinend wollte Frankreich mal unter Big Mamas Englands Rock schlüpfen:
Frankreich hatte doch tatsächlich einmal vor, sich unter die schützenden Flügel des Commonwealth zu begeben. Wie genial ist das denn? Die Grande Nation begibt sich in quasikoloniale Gefilde.
Ich frage mich ja, wie sowas hätte aussehen sollen? Lasst uns die Marseillaise begraben, dieses elende Matrosensauflied, und stattdessen "God save the queen" singen?
Vergessen wir 1789 und die Revolution und holen uns mal wieder die Monarchie wieder (ging ja im 19. JH schon mal)?
Da müsste doch der englische Kamm schwillen, dass die Schwarte kracht! Der Nachbar von überm Kanal kann seine staatsoberhauptliche Staatskrise nur dadurch lösen, indem er Mütterchen England untern Schoß kriecht. Also als Engländer hätte ich jetzt genug Munition gegen die Frogs.
Frankreich hatte doch tatsächlich einmal vor, sich unter die schützenden Flügel des Commonwealth zu begeben. Wie genial ist das denn? Die Grande Nation begibt sich in quasikoloniale Gefilde.
Ich frage mich ja, wie sowas hätte aussehen sollen? Lasst uns die Marseillaise begraben, dieses elende Matrosensauflied, und stattdessen "God save the queen" singen?
Vergessen wir 1789 und die Revolution und holen uns mal wieder die Monarchie wieder (ging ja im 19. JH schon mal)?
Da müsste doch der englische Kamm schwillen, dass die Schwarte kracht! Der Nachbar von überm Kanal kann seine staatsoberhauptliche Staatskrise nur dadurch lösen, indem er Mütterchen England untern Schoß kriecht. Also als Engländer hätte ich jetzt genug Munition gegen die Frogs.
Dienstag, 16. Januar 2007
Edes Abgang
gorillaschnitzel, 17:05h
Edes Abgesang zieht sich ohne Ende. Das Drama nimmt so langsam tragikomische Züge an.
Und es nimmt an Härte und Vehemenz deutlich zu: Die Seehofer-Affären-Geschichte wurde nicht umsonst jetzt in den Medien lanciert. Wer die moralischen Ansichten eines Teils der Bayern und einiger hinterwäldlerischer CSU-Wähler aus Rottach-Egern und Passau kennt, weiß, dass dies ziemlich leicht im politischen Rufmord endet.
Es zeigt aber auch die innere Befindlichkeit einer Partei. Und eine Partei, die das C im Namen hochhält wie keine zweite sieht ziemlich bescheuert aus, wenn sie ihren eigenen moralischen Maßstäben nicht mehr genügt. Bezeichnend.
Und es nimmt an Härte und Vehemenz deutlich zu: Die Seehofer-Affären-Geschichte wurde nicht umsonst jetzt in den Medien lanciert. Wer die moralischen Ansichten eines Teils der Bayern und einiger hinterwäldlerischer CSU-Wähler aus Rottach-Egern und Passau kennt, weiß, dass dies ziemlich leicht im politischen Rufmord endet.
Es zeigt aber auch die innere Befindlichkeit einer Partei. Und eine Partei, die das C im Namen hochhält wie keine zweite sieht ziemlich bescheuert aus, wenn sie ihren eigenen moralischen Maßstäben nicht mehr genügt. Bezeichnend.
Montagsdemo
gorillaschnitzel, 09:37h
Es gibt ja tatsächlich noch Montagsdemonstrationen. Ich bin mitten in eine reingelaufen. So eine richtige. Eine, die ordentlich gegen Hartz IV wettert. Zumindest versuchen sie es.
Ich war ziemlich verwundert. Zum einen, weil ich dachte, das sei längst Geschichte, zum anderen, weil man hier im Tal der Glückseligen und der Heimat des PietCong weniger mit sowas rechnet.
Vermutlich haben sie bereits Daueranträge auf Demonstrationen laufen. Alles sieht sehr nach Routine aus, was angesichts des etwa 257. Auftritts auch zu erwarten war. Etwa 25 Leute haben sich im weiten Halbkreis um den Redner geschart. Das Plakat "Hartz IV muss weg" lehnt schon lässig neben der Gruppe am Marktbrunnen. Vermutlich kennt man den Spruch mittlerweile auswendig.
Als erstes tritt Frank auf. Frank ist wohl sowas wie der Spiritus Rector und der Organisator des Ganzen. Seine Stimme hallt dank der 1000-Watt-Boxen mit mindestens 120 Dezibel die ganze Fußgängerzone hoch:
Aber ich muss weiter. Bücher kaufen.
Ich war ziemlich verwundert. Zum einen, weil ich dachte, das sei längst Geschichte, zum anderen, weil man hier im Tal der Glückseligen und der Heimat des PietCong weniger mit sowas rechnet.
Vermutlich haben sie bereits Daueranträge auf Demonstrationen laufen. Alles sieht sehr nach Routine aus, was angesichts des etwa 257. Auftritts auch zu erwarten war. Etwa 25 Leute haben sich im weiten Halbkreis um den Redner geschart. Das Plakat "Hartz IV muss weg" lehnt schon lässig neben der Gruppe am Marktbrunnen. Vermutlich kennt man den Spruch mittlerweile auswendig.
Als erstes tritt Frank auf. Frank ist wohl sowas wie der Spiritus Rector und der Organisator des Ganzen. Seine Stimme hallt dank der 1000-Watt-Boxen mit mindestens 120 Dezibel die ganze Fußgängerzone hoch:
Liebe Freunde,Ich bin ganz hingerissen über soviel Basisdemokratie. Einbringen möchte niemand etwas. Der Trupp steht rauchend und einigermaßen frierend stumm vor Frank. Dann nimmt sich aber doch jemand ein Herz:
wir sind hier wieder wie jeden Montag zusammengekommen. Wie immer treffen wir uns nachher in der Germania zum Stammtisch. Wer etwas einbringen möchte, darf das gern tun. Und wenn einer was sagen will, darf er das auch gern machen.
Hallo, mein Name ist Michael und ich möchte was sagen.Die Runde starrt Michael an. Bereits als er den ersten Satz gesagt hat, habe ich tiefes Mitleid mit Michael. Es war wirklich ein ganz fataler Fehler, den er da gemacht hat, weil es vermutlich Michaels allererster öffentlicher Auftritt ist, nachdem er höchstens mal in den 60ern in der Schule ein Gedicht aufsagen musste. Und dann auch noch mit Mikro, mitten auf dem Marktplatz und vor Publikum. Er fährt fort:
Ich möchte etwas zu diesem Aufschwung sagen.Mir graut. Meine Nackenhaare sträuben sich. Es wird schlimm werden für den armen Michael.
Also, ich bin dagegen, dass man das Aufschwung besagt.Er sagte das tatsächlich so und nun sitzt er ohnehin in der Patsche und da kann ihm keiner mehr raushelfen. Spätestens jetzt hätte ihm Frank eigentlich das Mikro abnehmen müssen.
Also, dieser äh, Aufschwung, also das ist äh, kein Aufschwung sondern das sagt man halt nur so. Äh, ich meine, das ist doch kein Aufschwung für die Arbeitslosigkeit.Aus der Nummer kommt er nimmer raus. Gottseidank ist das Publikum wirklich gnädig, schiebt die Mützen in die Stirn, zieht nochmals an ihren Zigaretten und steht schweigend vor Michael. Der läuft jetzt zur Hochform auf und erklärt gleich mal die Welt.
Der Aufschwung ist ja für die Unternehmen ein Aufschwung. Für uns ist das ja kein Aufschwung. Davon hat doch keiner was, wenn da nur die Unternehmen was von haben und deshalb ist bin ich dagegen, dass man Aufschwung sagt.Punkt. Jetzt wars endgültig raus. Michaels blonder, wallender Bart erinnert mich sofort an die Waschen-legen-rasieren-Kampagne von Kurt Beck. Die Menschen drumrum sind bunt gemischt. Es ist ein vergessener Haufen, der da rumsteht.
Aber ich muss weiter. Bücher kaufen.
Montag, 15. Januar 2007
Zeichen und Wunder
gorillaschnitzel, 17:45h
Heute Antwort auf eine EMail an die Telekom erhalten, die ich am 14. geschrieben hab.
14. Dezember. Nicht Januar.
14. Dezember. Nicht Januar.
Mauer
gorillaschnitzel, 12:21h
Horst-Tappsy mit Original Berliner Mauer


Sonntag, 14. Januar 2007
Januar
gorillaschnitzel, 23:28h
...es ist deutlich zu warm, wenn ich Mitte Januar beim Einkaufen schwitz´....(ohne Jacke oder Mantel)
Die Königin des Wahhabismus
gorillaschnitzel, 12:10h
Natana DeLong-Bas kennt eigentlich keine Sau. Muss man auch nicht. Bis vor ein paar Tagen kannte ich die Dame selbst nicht.
Aber die Frau ist großartig. Kein Hingucker, aber ein Brüller. Sie demonstiert nämlich die Strapazierfähigkeit westlicher Demokratien alltäglich aufs Neue.
Von vorne: Die Dame hat den Doktortitel erworben mit einem Pamphlet, das den schönen Titel "Wahhabi Islam: From Revival and Reform to Global Jihad" trägt. Zu Deutsch in etwa: Der wahhabitische Islam: Vom Erwachen und der Reformierung zum weltweiten Djihad [Anm.: Frei übersetzt von mir selbst]. Nun könnte man Bücher mit solchen Titeln natürlich schreiben, wie man will. Natana-Schatz aber macht gleich klar, worum es geht:
Sie durfte das in Boston, Massachusetts, USA und Waltham, Massachusetts, USA, tun. Letztere Adresse ist übrigens die Brandeis University und selbige wird überwiegend von der jüdischen Gemeinde finanziert.
Aber wenn man, wie Natana DeLong-Bas in der westlichen Hemisphäre hockt und allenfalls zu Studien- und Touristikzwecken gen Saudi-Arabien reist, hat man gut reden. Dann kann man natürlich den Wahhabismus mit all seinen "Errungenschaften" (Diskriminierung von Frauen im gesamten zivilen Leben) verteidigen. Viel Spaß dabei weiterhin, Natana. Aber zieh dir wenigstens eine Burka über und gib deinen Führerschein ab.
Aber die Frau ist großartig. Kein Hingucker, aber ein Brüller. Sie demonstiert nämlich die Strapazierfähigkeit westlicher Demokratien alltäglich aufs Neue.
Von vorne: Die Dame hat den Doktortitel erworben mit einem Pamphlet, das den schönen Titel "Wahhabi Islam: From Revival and Reform to Global Jihad" trägt. Zu Deutsch in etwa: Der wahhabitische Islam: Vom Erwachen und der Reformierung zum weltweiten Djihad [Anm.: Frei übersetzt von mir selbst]. Nun könnte man Bücher mit solchen Titeln natürlich schreiben, wie man will. Natana-Schatz aber macht gleich klar, worum es geht:
I Do Not Find Any Evidence That Would Make Me Agree That Osama bin Laden was Behind the Attack on the Twin TowersWumm! Eine Dummschwätzerin auf niederem Niveau? Professorale Dummheit gepaart mit Verschwörungstheorien? Mag sein. Aber die Frau hats wirklich drauf: Sie durfte nämlich diese Thesen auch verbreiten. Öffentlich. An Hochschulen. Nicht in Riad, nicht in Mekka oder in Kairo. Und auch nicht in Teheran oder in Peschawar.
Sie durfte das in Boston, Massachusetts, USA und Waltham, Massachusetts, USA, tun. Letztere Adresse ist übrigens die Brandeis University und selbige wird überwiegend von der jüdischen Gemeinde finanziert.
Aber wenn man, wie Natana DeLong-Bas in der westlichen Hemisphäre hockt und allenfalls zu Studien- und Touristikzwecken gen Saudi-Arabien reist, hat man gut reden. Dann kann man natürlich den Wahhabismus mit all seinen "Errungenschaften" (Diskriminierung von Frauen im gesamten zivilen Leben) verteidigen. Viel Spaß dabei weiterhin, Natana. Aber zieh dir wenigstens eine Burka über und gib deinen Führerschein ab.
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