Dienstag, 11. April 2006
Frauen, die wir gänzlich unattraktiv finden.
- Ursula Engelen-Kefer
- Angela Merkel
- Friedbert Pflüger
- Regina Halmich
- Florian Silbereisen
- Alice Schwarzer
- Andre Rieu

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Montag, 10. April 2006
Ort: Zentraleuropa. Jahreszeit: Frühling
Ich dachte wirklich, das sei nun rum. Das einzig gute daran ist: Ich brauch die Sommerreifen noch nicht aufzuziehen...

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Sonntag, 9. April 2006
Gardening is the new sex...
....sagt die London Times...

Und so werde ich mir nun bald viel Sex antun müssen. Aphrodisierende Plänzchen

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The Times they are a-changin´
Die Themen auf Parties unterziehen sich mit der Zeit einem grundlegenden Wandel.

Vor 15 Jahren haben wir über Autos gesprochen.

Vor 10 Jahren haben wir übers Studium gesprochen.

Vor 5 Jahren haben wir über den Job gesprochen.

Heute gehts um Gasheizungen und Wärmedämmung am Eigenheim.

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Freitag, 7. April 2006
Bounce
Jetzt bin ich topfit in Sachen Sport-BHs

Gefunden hier

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Die T-Frage
Hohoho. Jens Lehmann als Nummer 1 in der T-Frage. Wetten, dass sich Oliver Kahn nicht auf die Bank setzt und zurücktritt?

Quelle

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Überflüssig
Da bin ich -Iphofen sei Dank- auf eine Idee gekommen.

Exklusiv hier und ab heute wird der Senseless-Product-Award verliehen.

And here they are....the nominees:

Die Chi-Maschine zum elektronischen Durchrütteln des Körpers. Tuts da nicht auch eine Schlagbohrmaschine?

Nahrungsergänzungsmittel. Überflüssig wie ein Kropf. Der Normalmensch dürfte durchaus in der Lage sein, sich mit minimaler Anstrengung ausreichend vitaminreich zu ernähren.
Dann der Hunderasierer. Frage: Wodurch unterscheidet sich das von "humanen Rasierern" (außer im Preis)?
Wein in Dosen. Der gewöhnliche Weintrinker muss an dieser Stelle seinen Würgreiz bitte überwinden:


Der überflüssigste Produkt ist....?

 
20% (2 Stimmen)
Die Chi-Maschine. Ich stimuliere mich anders.

 
10% (1 Stimme)
Nahrungsergänzungsmittel. Das soll futtern, wems vor nix mehr graust.

0% (0 Stimmen)
Na klar: Der Hundearsierer. Wenn dann sucht man ohnehin den Coiffeur seines Vertrauens auf.

 
70% (7 Stimmen)
Wein in Dosen? Moment, muss mich schnell entleeren gehen...

Insgesamt: 100% (10 Stimmen)

Angelegt von gorillaschnitzel am Fr, 7. Apr, 12:21.
Diese Abstimmung wurde am Mo, 20. Nov, 21:28 beendet.

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Ein moderner Felix Krull
Man könnte diese Geschichte auch mit "Es war einmal..." beginnen. Dann aber könnte man denken, sie sei ein Märchen. Drum:

Es begab sich im Jahre 2004 des Herrn....
....da zog ein bestens gekleideter Mann (dunkler Anzug, solariumgebräunt) in eine abgelegene Kleinstadt. Sehr schnell macht er sich der heimischen "Szene" bekannt und erzählt hie und da immer wieder von seinem Vorhaben: Er ist Arzt und möchte eine Klinik eröffnen. Er möchte mit ansäßigen Geschäftsleuten bekannt gemacht werden. Das gelingt ihm auch.
Ein örtliches Autohaus stellt ihm ein Auto zu Testzwecken zur Verfügung, im Fitneßstudio geht er (4 free) ein und aus. Sehr schnell gewinnt er das Vertrauen von etlichen Leuten.
Seine Geschichte klingt auch allzu spannend: In Südamerika und in New York sei er gewesen und habe dort jahrelang gearbeitet. Dort liegt auch noch ein guter Teil seines Vermögens und es gibt kleinere Probleme mit dem Transferieren.

Natürlich gab es -wie in einer ländlichen Kleinstadt nicht unüblich- auch die Skeptiker. Diejenigen, denen die Geschichten zu vage vorkamen und das Auftreten des vermeintlichen Doktors zu dubios erschien.

Aber dennoch schafft er es, sich bei etlichen "lokalen Größen" bekannt zu machen. Ein Anwalt hilft ihm bei der Beschaffung einer Immobilie für die geplante Klinik. Es werden Häuser besichtigt, Finanzierungspläne erstellt und mit Banken gesprochen. Natürlich hat man Verständnis dafür, dass es einige Zeit dauert, bis Geld aus Südamerika hier eintrifft.

In der Zwischenzeit läuft die Maskerade auf Hochtouren weiter bis dicht zur Perfektion. Der Mann gibt an, im örtlichen Krankenhaus zu arbeiten. Er mietet sich zwischenzeitlich im Schwesternwohnheim ein, abonniert einschlägige Zeitschriften und geht ganz brav täglich im weißen Kittel zur Arbeit ins Krankenhaus. Niemandem fällt auf, dass der Mann, der dort im Pulk der anderen Ärzte seine Visite macht, eigentlich gar nicht hier arbeitet.
Großspurig erzählt er vom Plan der Schönheitsklinik und behandelt auch bereits seine eigenen Patienten. Er spritzt Mittelchen zur Rauchentwöhnung, gibt Tipps zur Ernährung bei Magenproblemen, verteilt einige Pillen und Präparate.

Vertrauensselig lässt man den Mann auf Pump leben: Mittlerweile hat er 2 Autos bestellt, eine Designerbrille ebenso und der Kauf der "Klinik" (400.000€) nimmt konkretere Formen an. Dazu befindet sich die Homepage im Aufbau, Computer sind bestellt, ein Lasergerät ebenso. Auch das Personal soll eingestellt werden und so hat die erste Krankenschwester bereits ihren Arbeitsvertrag in der Tasche.
Da passt es ganz gut zum Image, dass ein "Kollege" gerade sein Sportflugzeug loswerden will (190.000€)

Etwa 2 Monate nach seinem Auftauchen im Städtchen hebt der "Arzt" zusammen mit (s)einem Anwalt und einem weiteren "Vertrauten" mit der Maschine ab. Er zieht steil nach oben in den blauen Himmel, dreht sie dort, legt sie auf den Rücken und zieht diese wiederum steil nach unten.
Die Maschine kracht mitten in einen Teilort des Städtchens. Alle 3 Insassen sterben.
Bis heute ist nicht klar, ob das nun ein Suizid war oder ob der vermeintliche Arzt lediglich sein fliegerisches Können überschätzt hat (wie die Polizei in ihrem Bericht festhält).

"Dottore" wird mit einem großen Trauergottesdienst zu Grabe getragen. Erst Tage später kommt die ganze Wahrheit ans Licht: Der Mann war Krankenpfleger, verbrachte aber die letzten Jahre im Gefängnis und war soeben erst entlassen worden.

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Donnerstag, 6. April 2006
WM-Führer
Ha! Die NPD darf nicht mehr einen obskuren WM-Führer verteilen.
Patrick Owomoyela hat eine einstweilige Verfügung erwirkt.

Quelle

   ... Poly-Tikk
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Berti wieder mal
Bertis Weisheiten reichen an die des großen Herberger-Sepp locker heran:

Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann.

   ... Spocht
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Die Vollidioten dieser Welt
Mittlerweile tauchen sie auch hier in der Blogospäre auf: Die selbsternannten Aufklärer, der rechte Abschaum, die Arschlöcher dieser Welt.

Ich spare mir eine Verlinkung zum entsprechenden Blog, aber ich finde, dass nicht jeder Dreck unwidersprochen stehen bleiben muss. Erst recht nicht, wenn es um rechtsextremes Pack und Gesindel geht.

Darum:

Da gibts doch tatsächlich ein Blog hierzulande (bei blogger.de), das vermeintlich "aufklären" will. In welche Richtung das geht wird schnell klar:
Böse USA, böses Israel, geprügelte Deutsche, arme Muslime.

Sehr "angetan" bin ich von einem Artikel über "die Hetze gegen den Iran". Als erstes konstatiere ich: Der Mann hat keinen blassen Schimmer vom Iran. Eigentlich finde ich es ja höchst amüsant, wenn ausgerechnet der Iran mit seinem quotenirren Präsidenten jetzt als Alibi und guter Kamerad für alle rechten Dummbatzen herhalten muss.

Zitat:

der Hauptgrund [sic:der Hetze] liegt aber sicherlich daran das zum ersten mal in der Weltgeschichte ein Land vorgeschlagen hat Freie forschungen über den "Holocaust" auszuüben, das war der Iran,

Das Lieblingsthema aller geschundenen, grenzdebilen Rechtsausleger. Das Nazipack sagt konkret worums geht: Relativierung oder -besser gleich- Negierung des Holocaust. Und wo das eben ein moslemischer Staat tut, kommt der gerade Recht und wird zum Muster- und Idealbild. Gegenfrage an die Faschisten: Ist es nicht so, dass derselbe Staat 10-jährige Mädchen noch mal schnell fickt, ehe sie an Kräne gehängt werden? Ist es nicht so, dass derselbe Staat zigtausende Oppositioneller einsperrt, weil die es gewagt haben, ein Blog zu betreiben, gegen Ungerechtigkeit zu demonstrieren oder schlicht ein blutiges T-Shirt in die Höhe gehalten haben?


Der Rest ist ein saudummer Wust aus Verschwörungstheorien, Minderheitenhass und braunstem Geschwafel der allerniedrigsten Sorte. Intelligenzfrei und vernunftresistent.

Frage: Wollen wir sowas hier haben? (Ich für mich habe das bereits beantwortet: Keinen Fußbreit!)


PS: Schlimm nur, wenn die selbsternannten "Doitschen" nicht mal mehr die "doitsche" Rechtschreibung beherrschen. Da werden dann Substantive konsequent klein geschrieben; die Wahrheit wird nicht wahrer, wenn man ihr das "h" klaut; in endlosen Relativsätzen wird die Semantik gefoltert undundund...

   ... Virtuelle Welt
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Porno

Your Porn Star Name Is...
Long Dong Silver

   ... Virtuelle Welt
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English...
Mal gehört....

....auf die Frage, welche Nationalität die Mehrheit der in Deutschland lebenden Ausländer denn habe:

"Turkeys"

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Mittwoch, 5. April 2006
Saudumme Sprüche (XVI)
Es ist ja auch hinterhältig von den Ausländern, hier so unauffällig zu leben!

Olaf Scholz, SPD in der Süddeutschen Zeitung

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Kettenreaktion
Aus einer Tageszeitung vom 06. April 1956:

Am Mittwoch, den 04. April fuhr ein Radfahrer aus Richtung A-Straße kommend durch die B-Straße in C-Stadt und überquerte die D-Straße, ohne die Vorfahrt eines aus der D-Straße stadteinwärts fahrenden Autos zu beachten.
Beide Fahrzeuge stießen zusammen, wobei der Radfahrer mit seinem Fahrrad auf die Fahrbahn gegen einen auf der D-Straße stadtauswärts fahrenden Motorroller stürzte.

Durch den Aufprall mit dem Fahrrad geriet der PKW ins Schleudern, fuhr auf die linke Fahrbahnseite der D-Straße über das links angrenzende Rasenbankett auf den Gehweg gegen einen in Richtung Stadt gehenden Fußgänger.
Dieser wurde auf die erhöhte Rasenanlage vor der Gewerbeschule geschleudert, während der PKW an der links vom Gehweg angelegten Stützmauer zum Stillstand kam.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 3500 DM. Der Fußgänger und der Radfahrer erlitten Verletzungen an den Beinen, während die PKW-Fahrerin außer Beinverletzungen innere Verletzungen und Platz- und Schnittwunden im Gesicht davontrug. Sämtliche Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

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Böööördi
Gib dem Hässchen ein Mörschen. Es hat uns das Leben gerettet

Berti als Statist im Tatort

   ... Spocht
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Dienstag, 4. April 2006
....verpasst....
Aus der Rubrik "Bilder, die ich gerne geschossen hätte, aber dummerweise hatte ich keine Foto dabei":

Den karibischen Specht, der hoch oben an einer Straßenlaterne (Metall) saß und wie wild drauf losgehämmert hat...

   ... On the road
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Gegensätze
Wenn schon in Berlin die Welt untergeht, präsentiere ich schnell die Landidylle mit Pferd und (gutgut etwas bewölktem) blauen Himmel

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Ein ganzer Haufen Industrie
Nach Inspiration durch Mme Bona erlebe ich gerade erstaunliches:

Da dreh ich Nine Inch Nails/ Marilyn Manson ("Down in the Park - life") bis zum Anschlag auf...

...das wiederum gefällt der alten Dame nebenan irgendwie gar nicht (sorry Klara, die Moik-CD is leider unauffindbar) und so gehen die Rolläden runter.

Mir egal! Ich kann ja nachlegen: Ministry (passender Titel: "So What"). Siehe da:
Damit lock ich immerhin ein Blaumeisenpärchen an. Die wollten weder zu Gershwin noch zu den Goldbergvariationen fressen, es musste schon Industrial sein. Und nun hängen sie friedlich an ihren Knödeln.
Vielleicht sinds aber auch nur Vogelgrippesymptome...


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Mokieren
Da hat doch Gerhard Schröder Recht gekriegt in Sachen Guido Westerwelle. Guido hatte sich "mokiert, dass ein Bundeskanzler einer Firma einen Auftrag gegeben hat und dann wenige Wochen nach Amtsübergabe in die Dienste eben jener Firma tritt".

Das darf Guido jetzt nicht mehr. Ich aber. Mir wurde es noch nicht verboten. Drum:

Ich mokiere mich hiermit, dass ein Bundeskanzler einen Auftrag an eine Firma vergibt, in deren Dienste er wenige Wochen nach Amtsübergabe tritt. Ich finde das unmöglich, bar jeglichen politischen Feingefühls und schlicht unsäglich.....

   ... Poly-Tikk
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Besuch
Holla. Ich habe Besuch von der US-Regierung. Hier. Jetzt.
Erst dachte ich: Vielleicht doch etwas weniger über den Iran schreiben. Aber nö...Gelesen wird die Call-Center-Story

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Unser täglich Berti gib uns heute
Mal eine neue Reihe von Zitaten. Dieses Mal: Alles von Berti Vogts.

Haß gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.

   ... Spocht
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Iraner mit Theologiestudium
Er tut mir echt Leid...der arme Mensch, der mit 8 verschiedenen Suchen

- Iraner, Theologiestudium
- Iraner Theologiestudium
- Iraner mit Theologiestudium
- iranisches Theologiestudium

etcetc

immer wieder hier gelandet ist...

   ... Virtuelle Welt
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Dienstag, 4. April 2006
Saudumme Sprüche (XV)
Wir waren den Ausländern gegenüber zu tolerant.

Und? Von wem stammt das wohl?

Richtig. Ein echter Ede. Aus dem Jahr 2002.

   ... Saudumme Sprueche
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Call-Center-Paranoia
Internet? Geht nicht. Also schnell mal alles überprüft: Einstellungen, funkt sonst alles? Alles geht. Sieht perfekt aus. Geht aber trotzdem nicht. Könnte ja vielleicht eine Störung sein. Also mal schnell die Hotline anrufen und nachfragen.

Folgender Dialog:

A: Beschreibung des Problems.

B: Sieht nicht nach einer Störung aus. Hmmmm. Warten Sie mal. (Tut geschäftig)....Hmmmm....Sagen Sie mal: Blinkt da an ihrem Modem ein rotes Licht?

A: Ja. Blinkt rot.

B: Dann ist Ihr Modem kaputt.

A: Gut, danke.


Schön, wenn einem so schnell geholfen wird. Also das Modem ausgetauscht. Geht aber leider dennoch nicht. Also noch mal die Hotline.

A: Beschreibung des Problems mit dem Hinweis, dass der Ersthinweis des Kollegen falsch war.

B: Dann scheint vielleicht eine Störung vorzuliegen.

A: Aha.

B: Da sind wir aber nicht zuständig. Rufen Sie doch bitte die Hotline XXX an.

A: OK.


Hotline XXX:

A: Beschreibung des Problems die Dritte.

B: Kleiner Moment bitte. (sucht und sucht und sucht im PC). Sage Sie mal: Is das möglisch, dass da kein DSL-Anschluss vorlieschd?

A: Nein, kann nicht sein. Ich habe seit Jahren schon einen DSL-Anschluss.

B: Hier is keiner eingetraachen.

A: Und was heißt das?

B: Dass Sie grad keinen haben.

A: Aha. Und jetzt?

B: Da sin wir leida nich zuständisch. Moment, isch versuch mal die Kolleschin anzufraachen.

Es vergehen etwa 5 Minuten, in denen ich die Gelegenheit habe, die gesamte Hintergrundbeschallung der Hotline mitzukriegen (da scheint grade ne Erkältungswelle rumzugehen) und ich auch die Gelegenheit habe, an einer Feedbackbefragung teilzunehmen (nein, danke).

B: Höre Sie?

A: Ja.

B: Sie, da is beleeschd. Probiere Sie doch mal bei Hotline YYY.

A: OK



Hotline YYY:

A: Problemlage Nummero 4

B: Aha. Ich schau mal. Moment bitte.

A: Ja.

B: Also, Sie haben keinen DSL-Anschluss

A: Ja, das hat mir der Kollege schon gesagt.

B: Dann wollen wir mal schauen, worans liegt.

A: Gerne

B: Aaaah! Ich habs!

A: Und?

B: Sie haben den gekündigt, weil Sie umgezogen sind.

A: Nein.

B: Was nein?

A: Ich habe nicht gekündigt und ich bin auch nicht umgezogen.

B: Nicht?

A: Nein.

B: Aber der wurde wegen eines Umzugs gekündigt.

A: Aber mit Sicherheit nicht durch mich.

B: Hmmmm. Was machen wir jetzt? Haben Sie noch Interesse an dem Anschluss?

A: Natürlich. Sonst hätte ich ihn ja gekündigt.

B: Dann sollen wir ihn wieder anstellen?

A: Ja.

B: Gut, machen wir. Wird allerdings 2-3 Tage dauern.


Danke, liebe Firma. Vielleicht hätte ich doch besser kündigen sollen. Soviel Mist am Stück hören zu müssen und ruhig geblieben zu sein, das schreib ich meiner grenzenlosen Güte und Barmherzigkeit auf die Fahnen...

   ... Virtuelle Welt
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Freitag, 31. März 2006
Graphologie
Via Ramirez Files meine Handschrift deuten lassen....

Ooooohhhhjeeee....so ziemlich einige der Zusagen treffen zu. Vor allem die eher unvorteilhaften wie mir scheint.

Here it is:



Der Schreiber ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.

Der Schreiber ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem "Das gehört sich aber so."

Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Der Schreiber ist ein vernunftgesteuerter Mensch.
Er versucht, seine Gefühle zu verbergen und sich bei Entscheidungen nur vom Verstand leiten zu lassen.

Er versucht, die eigene Meinung durchzusetzen.
Wenn er etwas besser weiß als andere, muss er es ihnen auch unbedingt mitteilen.

Der Schreiber ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt er seine Aufgaben.

Der Schreiber ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig.
Die eigene Meinung wird durchgesetzt, er ist durch andere nur schwer zu beeinflussen.

Er ist künstlerisch-handwerklich begabt - oder zumindest interessiert.

Der Schreiber ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Er versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Der Schreiber geht mit viel Lebensfreude und Tatendrang vor.
Diese Vitalität wird auf künstlerischem Gebiet in große Kreativität umgewandelt.

   ... Sonstiges
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Verdienste meiner Generation
- Die Durchsetzung von Nutella als legitimen Brotaufstrich. Zur Not auch mit Butter.

- Die Einführung von Playmobil

- Die Erkenntnis, dass durch den Pillenknick bedingt nur die zähesten durchgekommen sind sein können.

- Der praktische Beweis für alle nachfolgenden Generationen, dass hochtoupiertes Haar nur bescheuert aussehen kann.

- Die tiefe Befriedigung, endlich nach Jugendjahren der Pastellkatastrophe die richtigen Klamotten im Kleiderschrank hängen zu haben.

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Ohne Worte
Zur Abwechslung mal wieder was moralisch-politisches:

Irak animiert

   ... Poly-Tikk
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Er ist´s
Um mal den armen Menschen, die den guten alten Mörike suchen und dabei auf dieser Seite landen, das Leben etwas leichter zu machen, gibts an dieser Stelle nicht wie in einem anderen Beitrag nur den ersten Satz sondern das Stück komplett:


Frühling läßt sein blaues Band

wieder flattern durch die Lüfte;

süße, wohlbekannte Düfte

streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,

wollen balde kommen.

- Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Frühling, ja Du bist ’s!

Dich hab’ ich vernommen!

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Steuermodell
Wie wäre es mal mit einer kleinen Anregung für Herrn Steinbrück?

Es gibt hierzulande zwar eine Sekt- und -wenn ich nicht irre- eine Zuckersteuer. Aber nachdem in den 90ern die Leuchtmittelabgabe abgeschafft wurde, könnte man sich zum Zwecke der Stopfung sämtlicher Haushaltslöcher ja an Karl Eugen und das Jahr 1789 erinnern.
Der hat nämlich eine Spatzensteuer eingeführt. Diese bestand darin, dass jeder erwachsene Bürger jährlich 12 lebende Spatzen abzuliefern hatte. Konnte er das nicht, musste er eine Strafsteuer zahlen.

   ... Poly-Tikk
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Freitag, 31. März 2006
Die Fußballmacht
Das wird noch schnell vor der WM ein Länderspiel gegen Luxemburg eingeschoben....und was les ich in der Zeitung: ...das sei noch mal ein Gradmesser vor der WM...das Spiel komme zum richtigen Zeitpunkt...man versteigt sich sogar zu der Bezeichnung "echter Härtetest". Schön! Endlich redet jemand Tacheles und sagt, wo man angekommen ist.

By the way: Luxemburg belegte in seiner WM-Qualifikationsgruppe mit 12 Niederlagen aus 12 Spielen und der Torquote von 5:48 den letzten Platz.

   ... Spocht
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Wahlnachlese
...da hat doch tatsächlich ein ganzes Dorf (angeblich) geschlossen die Wahl verweigert.

Grund: Den 70 Wahlberechtigten wurde das Wahllokal dichtgemacht. Sie sollten in die 7 km entfernte Stadt fahren. Die 70 aber haben sich schlicht geweigert. Motto: "Weshalb sollen 70 da runter, wenn es reicht, dass einer hoch kommt?"

...ob sich nun tatsächlich alle am Wahlboykott beteiligt haben, wird wohl nie zu ermitteln sein. Sollte dies der Fall sein, dürften der CDU mit Sicherheit 60 Stimmen entgangen sein...

   ... Poly-Tikk
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Gefährliche Kindheit
Angesichts so mancher heutiger (steriler) Kindheit bin ich froh, die meinige überlebt zu haben:


- Wir haben wirklich noch in Regen, Schnee und Matsch gespielt und anschließend mit dreckigen Fingern das Butterbrot gegessen.

- Selbst 17 Jahre Kohl konnte aus fröhlichen Kindern keine verdrossenen Erwachsenen machen.

- Kennt wer noch die regelmäßigen ABC-Alarme? Dazu das Mutlangen- und Pershinggerede, von dem man nur wusste, dass es saugefährlich ist (aber man selbst zu jung war, die ganze Dimension zu erfassen und das eher als abstrakte Bedrohung aufgenommen hat)

- Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Sexualmords zu werden, war gut 10x so hoch nur hat das damals die Medien viel weniger interessiert

- Mitten im produktivsten Wachstum ist Tschernobyl passiert. (Wie sich das auf meine spätere Körpergröße ausgewirkt haben mag: Ich will es gar nicht wissen.). Und es wurde kein Verbraucherschutzministerium implementiert.

- Wir sind noch Fahrrad gefahren ohne Helm.


Das alles habe ich vermutlich nur deshalb unbeschadet überstanden, weil ich mir damals wesentlich weniger Gedanken machen musste gemacht habe. (und weil Deutschland damals noch eine wirklich gute Fußballnationalmannschaft hatte und meine Kindheit/Jugend durch andauernde Finaleinzüge geprägt war....manches Mal bin ich über das Glück der frühen Geburt doch nicht soooo unglücklich)

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