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Sonntag, 22. März 2009
Neulich in der Betriebsversammlung
gorillaschnitzel, 22:43h

Samstag, 21. März 2009
Learning to fly
gorillaschnitzel, 21:06h
Was soll man davon halten, wenn man Flüge sucht, dabei auf Flugzeuge stößt, deren Namen man noch nie gehört hat und die anschließende Googlesuche herausspuckt, dass "das Flugzeug fast ausschließlich als Frachtflugzeug eingesetzt wird," die "Zahl der Totalverluste deutlich überdurchschnittlich ist" und dann auch noch das bei der Suche nach Flugzeugtyp 2 auftaucht?
Samstag, 21. März 2009
Blaues Blut
gorillaschnitzel, 00:16h
Inzest ist so ein Tabuthema. Zurecht. Weil das irgendwann völlige Schwachmaten hervorbringt.
Richtige Fachleute diesbezüglich gibt es allerdings zuhauf und die finden sich sehr häufig im Adel.
Da wären Schorsch, Nicky und Willi. Deren Verwandtschaftsverhältnisse sind zwar nun nicht inzestuös, aber vielleicht ein Synonym dafür, wie eine Familienfehde in einen Weltkrieg ausarten kann: Willys Mutter ist die Schwester von Schorschis Papa, Schorschis Mama ist die Schwester von Nickys Mama und Nickys Urgroßmama ist die Schwester von Willys Opa.
Sehr viel erfolgreicher waren die Habsburger beispielsweise, die waren irgendwann so eng miteinanander verwandt, dass sich daraus mehr als nur ein geisteskrankes Familienmitglied ableiten lässt.
Der gute Erzherzog Franz heiratete mit Maria Theresia seine Cousine ersten Grades und war sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits mit ihr verwandt.
Das prominenteste Beispiel aber ist Don Carlos, , spanischer Infant, derselbe, den dann Schiller verdichtet hat. Das ist so eine Art Prototyp. Ein Musterbeispiel genetischer Determination. Carlos hatte statt der üblichen 8 Urgroßeltern nur 4 Urgroßeltern. Und statt 16 Ururgroßeltern nur deren 6. Wenig Wunder, dass der Kerl als reichlich geisteskrank in die Geschichte einging und vom eigenen Vater abserviert wurde.
Und weil das graphisch viel toller aussieht, habe ich kurz gebastelt und das sieht dann so aus (Verwandtschaftsebenen jeweils in verschiedenen Farben und viel bunt):
....etwas größere Version...
Richtige Fachleute diesbezüglich gibt es allerdings zuhauf und die finden sich sehr häufig im Adel.
Da wären Schorsch, Nicky und Willi. Deren Verwandtschaftsverhältnisse sind zwar nun nicht inzestuös, aber vielleicht ein Synonym dafür, wie eine Familienfehde in einen Weltkrieg ausarten kann: Willys Mutter ist die Schwester von Schorschis Papa, Schorschis Mama ist die Schwester von Nickys Mama und Nickys Urgroßmama ist die Schwester von Willys Opa.
Sehr viel erfolgreicher waren die Habsburger beispielsweise, die waren irgendwann so eng miteinanander verwandt, dass sich daraus mehr als nur ein geisteskrankes Familienmitglied ableiten lässt.
Der gute Erzherzog Franz heiratete mit Maria Theresia seine Cousine ersten Grades und war sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits mit ihr verwandt.
Das prominenteste Beispiel aber ist Don Carlos, , spanischer Infant, derselbe, den dann Schiller verdichtet hat. Das ist so eine Art Prototyp. Ein Musterbeispiel genetischer Determination. Carlos hatte statt der üblichen 8 Urgroßeltern nur 4 Urgroßeltern. Und statt 16 Ururgroßeltern nur deren 6. Wenig Wunder, dass der Kerl als reichlich geisteskrank in die Geschichte einging und vom eigenen Vater abserviert wurde.
Und weil das graphisch viel toller aussieht, habe ich kurz gebastelt und das sieht dann so aus (Verwandtschaftsebenen jeweils in verschiedenen Farben und viel bunt):
....etwas größere Version...
Dienstag, 17. März 2009
Todesstrafe
gorillaschnitzel, 23:56h
Ich hab mir jetzt eine Weile überlegt, ob ich das so bringe und tu es jetzt in genau der Form -"unzensiert"-. Weil der Fall immerhin so prominent ist, als die Namen der Beteiligten locker zu ergoogeln sind
Allzu lange ist das noch nicht her mit der Abschaffung der Todesstrafe. Genaugenommen kennt die hessische Landesverfassung das noch bis zum heutigen Tag. In Westdeutschland wurde sie mit Einführung des Grundgesetzes abgeschafft (die DDR machte noch einige Jahrzehnte weiter). Die letzte Hinrichtung Westdeutschlands, zu dem Westberlin damals nicht gehörte, fand 3 Monate vor Inkrafttreten des Grundgesetzes statt und zwar in Württemberg-Hohenzollern. Dort wurde Mitte Februar 1949 ein Raubmörder enthauptet. Der Fall an sich war relativ eindeutig: Der Mann hatte einen LKW-Fahrer erschossen, weil er dessen Reifen auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollte. Ich will nun auch nicht mehr mit Worten langeweilen, weil man auch Dokumente für sich sprechen lassen kann.
Wie es in Deutschland üblich ist, wird auch daraus ein Aktenvorgang, in dem alles haarklein und bis ins Letzte protokolliert wird. So auch hier.
Teile der Gesamtakte in den Kommentaren

Allzu lange ist das noch nicht her mit der Abschaffung der Todesstrafe. Genaugenommen kennt die hessische Landesverfassung das noch bis zum heutigen Tag. In Westdeutschland wurde sie mit Einführung des Grundgesetzes abgeschafft (die DDR machte noch einige Jahrzehnte weiter). Die letzte Hinrichtung Westdeutschlands, zu dem Westberlin damals nicht gehörte, fand 3 Monate vor Inkrafttreten des Grundgesetzes statt und zwar in Württemberg-Hohenzollern. Dort wurde Mitte Februar 1949 ein Raubmörder enthauptet. Der Fall an sich war relativ eindeutig: Der Mann hatte einen LKW-Fahrer erschossen, weil er dessen Reifen auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollte. Ich will nun auch nicht mehr mit Worten langeweilen, weil man auch Dokumente für sich sprechen lassen kann.
Wie es in Deutschland üblich ist, wird auch daraus ein Aktenvorgang, in dem alles haarklein und bis ins Letzte protokolliert wird. So auch hier.
Teile der Gesamtakte in den Kommentaren

Sonntag, 15. März 2009
Human Halma
gorillaschnitzel, 15:08h

Samstag, 14. März 2009
Endlich...
gorillaschnitzel, 01:04h
....weiß ich, wozu diese elendigen Feinstaubplaketten gut sind....
....und frage mich an dieser Stelle, was aus der guten alten Mafia geworden ist. Mal ehrlich: Mafiosi, die sich schön ordentlich an kommunale Vorschriften halten und Feinstaubplaketten kaufen. Solche Nieten!
....und frage mich an dieser Stelle, was aus der guten alten Mafia geworden ist. Mal ehrlich: Mafiosi, die sich schön ordentlich an kommunale Vorschriften halten und Feinstaubplaketten kaufen. Solche Nieten!
Freitag, 13. März 2009
Amok
gorillaschnitzel, 02:30h
Ich bin männlich, mehr oder weniger unauffällig, manche sagen, ich sei einigermaßen freundlich, mir wurde schulischerseits mehrmals bescheinigt, dass ich hätte wesentlich bessere Abschlüsse machen können, mein ganzer Kleiderschrank ist voller schwarzer Klamotten, ich halte mich ständig im Internet auf, höre Musik, die andere für grenzwertig halten und ich habe auch mal Moorhühner weggeballert. Kurz: Ich bin so etwas wie der Prototyp eines Amokläufers und gelte jetzt wahrscheinlich als Gefährder oder so ähnlich und kann von daher froh sein, nicht in Schutzhaft genommen worden zu sein.
Wie ich so da sitze zwischen Internet und Fernsehen und der Mensch währenddessen -wie ich jetzt weiß- zwei Mal nur 3 Kilometer bei mir am Haus vorbeifährt (wie surreal), da präsentieren die Medien auch dann schon so viel Daten, dass ich nur 8 Minuten brauche (und da ist noch kein Klarnamen im Netz), die exakte Identität herauszufinden. Das ist nun keine besondere Leistung und schon gar keine Kunst, es ist minimales Anwenden des Hilfsmittels „Google“.
Und weil das erstens vor der Haustür passiert ist und ich zweitens Zeit habe, hab ich das getan, was ich letztens 9/11 getan hab: Infooverkill pur. TV, Internet, Nachrichten, Pressekonferenzen, alles fressen.
Mag sein, dass ich da ein wenig überdosiert bin, aber zumindest ich halte die Berichterstattung der Medien für reichlich geschmacklos, ich mag mich da irren. Ja, Mediengesellschaft, ich weiß, aber ich finde es völlig saudumm, 2 oder 3 Stunden nach so einem Massaker 11jährige Schulkinder vor die Kamera zu zerren und zu interviewen. Ich finde es auch ebenso saudumm, Informationen so zu präsentieren, dass ich 8 Minuten brauche, Identitäten herauszufinden. Erstaunlich mag man auch finden, dass sich gestern noch keiner etwas erklären konnte und heute schon das perfekte Monster zu Tage tritt: Gestern bestand das Psychogramm noch aus einem harmlosen Sohn, der völlig durchschnittlich war, am Tag drauf kriegt man dann einen Waffennarr präsentiert, der schulisch mehr oder minder versagt hat, ein Frauenhasser und gestörter PC-Junkie mit abgebrochener Therapie.
Wie ich so da sitze zwischen Internet und Fernsehen und der Mensch währenddessen -wie ich jetzt weiß- zwei Mal nur 3 Kilometer bei mir am Haus vorbeifährt (wie surreal), da präsentieren die Medien auch dann schon so viel Daten, dass ich nur 8 Minuten brauche (und da ist noch kein Klarnamen im Netz), die exakte Identität herauszufinden. Das ist nun keine besondere Leistung und schon gar keine Kunst, es ist minimales Anwenden des Hilfsmittels „Google“.
Und weil das erstens vor der Haustür passiert ist und ich zweitens Zeit habe, hab ich das getan, was ich letztens 9/11 getan hab: Infooverkill pur. TV, Internet, Nachrichten, Pressekonferenzen, alles fressen.
Mag sein, dass ich da ein wenig überdosiert bin, aber zumindest ich halte die Berichterstattung der Medien für reichlich geschmacklos, ich mag mich da irren. Ja, Mediengesellschaft, ich weiß, aber ich finde es völlig saudumm, 2 oder 3 Stunden nach so einem Massaker 11jährige Schulkinder vor die Kamera zu zerren und zu interviewen. Ich finde es auch ebenso saudumm, Informationen so zu präsentieren, dass ich 8 Minuten brauche, Identitäten herauszufinden. Erstaunlich mag man auch finden, dass sich gestern noch keiner etwas erklären konnte und heute schon das perfekte Monster zu Tage tritt: Gestern bestand das Psychogramm noch aus einem harmlosen Sohn, der völlig durchschnittlich war, am Tag drauf kriegt man dann einen Waffennarr präsentiert, der schulisch mehr oder minder versagt hat, ein Frauenhasser und gestörter PC-Junkie mit abgebrochener Therapie.
Donnerstag, 12. März 2009
Doofer Fleischersatz. Nur so bis das Filet wieder mag.
bonafide, 17:31h

Komm schon... Lock...
Sonntag, 8. März 2009
Manchmal reichen unkommentierte Zahlen
gorillaschnitzel, 23:52h
...wie zum Beispiel in Sachen Hypo Real Estate.
Wert der Aktie im Herbst 2006: Um die 55 €
Wert der Aktie vor einem Jahr: Knapp 25 €
Wert der Aktie am 06.03.09: 0,66 €
Kursziel der Aktie: 0,50 €
Staatsbeihilfen und Garantien: Bisher 102.000.000.000
Wert des Unternehmens nach momentanem Aktienkurs: 139.000.000
Staatsbeihilfen und Staatsgarantien je Aktie (Aktienwert 0,66 €): 733 €
Prozentuale Relation zwischen Staatsbeihilfen und Aktienwert: 1110 %
Klage des Ex-Vorstands auf Gehaltszahlungen: 3.500.000 €
...und nun der Clou: Wer wird denn eigentlich enteignet?
Wert der Aktie im Herbst 2006: Um die 55 €
Wert der Aktie vor einem Jahr: Knapp 25 €
Wert der Aktie am 06.03.09: 0,66 €
Kursziel der Aktie: 0,50 €
Staatsbeihilfen und Garantien: Bisher 102.000.000.000
Wert des Unternehmens nach momentanem Aktienkurs: 139.000.000
Staatsbeihilfen und Staatsgarantien je Aktie (Aktienwert 0,66 €): 733 €
Prozentuale Relation zwischen Staatsbeihilfen und Aktienwert: 1110 %
Klage des Ex-Vorstands auf Gehaltszahlungen: 3.500.000 €
...und nun der Clou: Wer wird denn eigentlich enteignet?
Sonntag, 8. März 2009
Halbdackel des Monats
gorillaschnitzel, 00:52h
Der Pornojäger
Herr Tauss auf jeden Fall sagt: Er habe seit Jahren Einblick in die Szene.
Mindestens in diesem Punkt glaube ich ihm stande pedes.
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