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Freitag, 30. Mai 2008
Luftreinhaltung
gorillaschnitzel, 18:53h
Wahrscheinlich ist der Job im Verkehrsamt einer der allerallerlangweiligsten Jobs, die der Planet bereit hält. Meiner Vorstellung nach arbeiten dort eigentlich nur Endfünfziger mit Hornbrille und Lodenmantel, die noch bei Mama wohnen und deren einziges Hobby ihre Schmetterlingssammlung ist.
Einstellungsvorraussetzung dürfte ein Seitenscheitel oder eine Kopfglatze sein. Einziges Tun besteht dann in der Lektüre achtzentimeterdicker Gutachten über diese Landstraße und jene Ampelanlage. Recht machen kann man es ohnehin niemand, weil entweder die Grünen protestieren oder aber die FDP. Und entweder sind die Anwohner stinkig oder aber die Obstwiesenbesitzer oder gleich beide.
Auf jeden Fall ein Scheißjob.
Ich glaube aber, dass es wie überall Ausnahmen gibt und manchmal ein richtiger Schelm am Werke ist. Einer dieser Schelme hat sich überlegt, wie man wohl sowohl Autofahrer, als auch Anwohner, als auch Politiker und Umweltaktivisten bestmöglichst verscheißern könnte und es ist ihm allerbestens gelungen: Man nehme eine Ampel, stelle diese am Ortseingang auf und stelle gleich ein Schild daneben, auf dem "Luftreinhaltung" geschrieben steht und schon müssen die Karren eine gute Minute lang stehen bleiben, das Schild auswenig lernen und die Abgase sinnlos im Leerlauf rauspusten. Erst dann gehts wieder weiter.

Einstellungsvorraussetzung dürfte ein Seitenscheitel oder eine Kopfglatze sein. Einziges Tun besteht dann in der Lektüre achtzentimeterdicker Gutachten über diese Landstraße und jene Ampelanlage. Recht machen kann man es ohnehin niemand, weil entweder die Grünen protestieren oder aber die FDP. Und entweder sind die Anwohner stinkig oder aber die Obstwiesenbesitzer oder gleich beide.
Auf jeden Fall ein Scheißjob.
Ich glaube aber, dass es wie überall Ausnahmen gibt und manchmal ein richtiger Schelm am Werke ist. Einer dieser Schelme hat sich überlegt, wie man wohl sowohl Autofahrer, als auch Anwohner, als auch Politiker und Umweltaktivisten bestmöglichst verscheißern könnte und es ist ihm allerbestens gelungen: Man nehme eine Ampel, stelle diese am Ortseingang auf und stelle gleich ein Schild daneben, auf dem "Luftreinhaltung" geschrieben steht und schon müssen die Karren eine gute Minute lang stehen bleiben, das Schild auswenig lernen und die Abgase sinnlos im Leerlauf rauspusten. Erst dann gehts wieder weiter.

Saudumme Sprueche (XXX)
gorillaschnitzel, 10:18h
""Compassion" ist Englisch und lässt sich nicht übersetzen, meint aber nicht Mitleid sondern Mitgefühl."
Reinhold Messner
Reinhold Messner
Donnerstag, 29. Mai 2008
Sensation: Taliban gestatten Frauenwahlrecht!
gorillaschnitzel, 04:05h

Mittwoch, 28. Mai 2008
Keine Ente: Schwan tritt an
gorillaschnitzel, 02:08h
Gesine Schwan tritt also zum zweiten Mal an. Das ist nun nicht die allerschlechteste Wahl und gewiss in einer Demokratie auch unterstützenswert und positiv. Auch darf es durchaus Gegenkandidaten zum Dieter Bohlen der Bundespräsidenten ("egal worums geht, ich schwätz mal mit") geben, der seinerzeit ja mal als "ausgewiesener Fachmann" behauptet hat, man kriege die Wiedervereinigung quasi für umme und sich dabei mal schnell um die bescheidene Summe von geschätzten 200 Milliarden verrechnete.
Allerdings steht wohl zu befürchten, dass man eine an und für sich ausgezeichnete Kandidatin nochmal verheizt. Zum einen scheint Kandidat Köhler durchaus beliebt (etwa 70% Zustimmung in der Bevölkerung) und zum anderen glaube ich kaum, dass die Wahl mithilfe derMauerschießbefehlnachfahrerpartei LINKEn mehrheitlich satisfaktionsfähig wäre (so die denn da überhaupt mitmachen). Nun fragt man sich, was sich die SPD mittlerweile noch alles antut, nachdem man sich bereits einen Vorsitzenden gewählt hat, der aussieht wie eine Kreuzung aus BussiBär und Helmut Kohl und -tragisch verschlimmernd- auch noch so redet.
Hubertus Heil sagte neulich einmal, dass man die SPD jetzt gründen müsste, wenn es sie nicht schon 150 Jahre gäbe, was wiederum die Frage aufwirft, was die SPD denn 150 Jahre lang getrieben hat.
Augenscheinlich hat sich bei der SPD noch niemand die Frage gestellt, ob ein bundesweit mittlerweile zweistelliges Umfrageergebnis für Die LINKE nicht doch irgendetwas mit der SPD-Politik der letzten 10 Jahre zu tun haben könnte.
So sinken denn die Zustimmungsraten in nie gekannte Tiefen und man darf froh sein, dass einer wie Willi Brandt das nicht mehr miterleben muss. Mal mit den LINKEn, mal ohne, und wahrscheinlich würde man auch noch bei DeutschlandsuchtdenSuperdepp mitjodeln, wenn sich nur einer finden würde, der mehr im Repertoire hat als lediglich "Brüder, zur Sonne, zur Freiheit" und dazu noch singen kann. Leider ist es momentan bei der SPD nicht weit her mit Sonnenschein und das mit der Freiheit überlegt man sich gemeinsam mit dem Schäuble grade auch nochmal.
Vielleicht wäre man gut beraten, es mal ohne Kanzlerkandidaten zu versuchen. Zumindest sollte es nicht ButziBeck sein, dessen Charisma allenfalls noch auf der Höhe des Vorpilatischarping ("gaaaanz laaaangggsaaam") liegt.
Allerdings steht wohl zu befürchten, dass man eine an und für sich ausgezeichnete Kandidatin nochmal verheizt. Zum einen scheint Kandidat Köhler durchaus beliebt (etwa 70% Zustimmung in der Bevölkerung) und zum anderen glaube ich kaum, dass die Wahl mithilfe der
Hubertus Heil sagte neulich einmal, dass man die SPD jetzt gründen müsste, wenn es sie nicht schon 150 Jahre gäbe, was wiederum die Frage aufwirft, was die SPD denn 150 Jahre lang getrieben hat.
Augenscheinlich hat sich bei der SPD noch niemand die Frage gestellt, ob ein bundesweit mittlerweile zweistelliges Umfrageergebnis für Die LINKE nicht doch irgendetwas mit der SPD-Politik der letzten 10 Jahre zu tun haben könnte.
So sinken denn die Zustimmungsraten in nie gekannte Tiefen und man darf froh sein, dass einer wie Willi Brandt das nicht mehr miterleben muss. Mal mit den LINKEn, mal ohne, und wahrscheinlich würde man auch noch bei DeutschlandsuchtdenSuperdepp mitjodeln, wenn sich nur einer finden würde, der mehr im Repertoire hat als lediglich "Brüder, zur Sonne, zur Freiheit" und dazu noch singen kann. Leider ist es momentan bei der SPD nicht weit her mit Sonnenschein und das mit der Freiheit überlegt man sich gemeinsam mit dem Schäuble grade auch nochmal.
Vielleicht wäre man gut beraten, es mal ohne Kanzlerkandidaten zu versuchen. Zumindest sollte es nicht ButziBeck sein, dessen Charisma allenfalls noch auf der Höhe des Vorpilatischarping ("gaaaanz laaaangggsaaam") liegt.
Dienstag, 27. Mai 2008
PC
gorillaschnitzel, 14:41h
Mit am lustigsten hierzulande ist die selbstverordnete Political Correctness. Beispielsweise änderte sich das Wörtchen "verhaltensgestört" erst in "verhaltensauffällig", dann in "verhaltensoriginell" und schließlich in "verhaltenskreativ", auch wenn kein Mensch so richtig erklären konnte, was an so manchem Rotzlöffel nun sonderlich originell oder kreativ sein soll.
Irgendwann mal ging man dann auch dazu über, nicht mehr von "Ausländern" zu sprechen sondern von "Mitbürgern mit Migrationshintergrund", was sicherlich die Integrationsdebatte an sich enorm vorangebracht hat.
Ganz besondere Blüten treibt es aber immer dann, wenn es um Rechtsextremismus und Nationalsozialismus geht: Da waren dann Wagnersche Opern allein deshalb verpönt, weil der Adolf seinerzeit Rienzi zu seinem Liebling erklärt hatte und überhaupt der Wagner ohnehin ein ganz, ganz böser Antisemit war (wie man gleichzeitig dennoch Hegel und Kant hochhalten kann, erschloss sich denn doch nicht so recht).
Nun hat die "ZEIT" das "Netz gegen Nazis" ins Leben gerufen. An und für sich eine sehr begrüßenswerte und lobenswerte Initiative. Bedauerlicherweise dürfen dort aber auch allerlei Biedermänner und Trolle ihr Unwesen treiben und diskutieren mittlerweile sehr ernsthaft die Frage, ob man wirklich Anzüge von Hugo Boss tragen darf, weil die a) zu Adolfs Zeiten Wehrmachtsuniformen hergestellt haben und b) auch noch "ss" im Namen tragen.
Hoffentlich geraten nicht demnächst Kai Pflaume und die Klitschkos in Naziverdacht: Ersterer moderiert nämlich einigermaßen regelmäßig die Weihnachtsfeiern von Hugo Boss und die letzteren sind dort immer wieder mal Ehrengäste. Überhaupt hoffe ich mal, dass Horst Mahler kein Biozeugs kauft, weil man sonst das hiesige Warensortiment so einiger Supermärkte komplett verändern müsste.
Irgendwann mal ging man dann auch dazu über, nicht mehr von "Ausländern" zu sprechen sondern von "Mitbürgern mit Migrationshintergrund", was sicherlich die Integrationsdebatte an sich enorm vorangebracht hat.
Ganz besondere Blüten treibt es aber immer dann, wenn es um Rechtsextremismus und Nationalsozialismus geht: Da waren dann Wagnersche Opern allein deshalb verpönt, weil der Adolf seinerzeit Rienzi zu seinem Liebling erklärt hatte und überhaupt der Wagner ohnehin ein ganz, ganz böser Antisemit war (wie man gleichzeitig dennoch Hegel und Kant hochhalten kann, erschloss sich denn doch nicht so recht).
Nun hat die "ZEIT" das "Netz gegen Nazis" ins Leben gerufen. An und für sich eine sehr begrüßenswerte und lobenswerte Initiative. Bedauerlicherweise dürfen dort aber auch allerlei Biedermänner und Trolle ihr Unwesen treiben und diskutieren mittlerweile sehr ernsthaft die Frage, ob man wirklich Anzüge von Hugo Boss tragen darf, weil die a) zu Adolfs Zeiten Wehrmachtsuniformen hergestellt haben und b) auch noch "ss" im Namen tragen.
Hoffentlich geraten nicht demnächst Kai Pflaume und die Klitschkos in Naziverdacht: Ersterer moderiert nämlich einigermaßen regelmäßig die Weihnachtsfeiern von Hugo Boss und die letzteren sind dort immer wieder mal Ehrengäste. Überhaupt hoffe ich mal, dass Horst Mahler kein Biozeugs kauft, weil man sonst das hiesige Warensortiment so einiger Supermärkte komplett verändern müsste.
Montag, 26. Mai 2008
Halbdackel des Monats
gorillaschnitzel, 16:56h
Küh´n´ast

Die Küni ist mal Verbraucherschutzminsterin gewesen. Genaugenommen die allerallererste. Das hat sie verrückten Kühen zu verdanken und vielleicht hat sie sich daran ein Beispiel genommen. Auf jeden Fall ist Küni heute keine Verbraucherschutzministerin mehr, aber die Kühe spuken noch immer in ihrem Hirn und darum darf und muss sie sich noch immer zu allem äußern, was auch nur entfernt relevant scheint. Dieses Mal: Brasilien und der Regenwald und der Biosprit.
Zugegeben: Ein echt gemeines Thema, weil nämlich Brasilien Zuckerrohr zur Biospritproduktion anbaut und damit im Verdacht steht, Regenwald großflächig abzuholzen. Will heißen: Klima am Arsch und Artensterben und das damit Küni "sauber" tankt. Wenigstens so einigermaßen sauber.
Da könnte man nun verschieden reagieren. Küni aber reagiert so: Alles Unsinn und Quatsch, es sei nur so, dass die Zuckerrohrbauern die Rindfleischbauern in den Regenwald verdrängen würden.
Gut, mag sein, ich unterstell das mal als Fakt, weil ich ohnehin keine Lust hab, das nachzuprüfen. Nun könnte man sich fragen, ob es wirklich so prickelnd ist, in Brasilien ums Verrecken Biosprit anbauen zu wollen. Man könnte sich auch fragen, wie man das umweltverträglich anstellen könnte.
Aber: Die Schlussfolgerung von Küni ist geil: Zwecks Rettung des Klimas und v.a. der Biospritidee und der saudoofen Verdrängung der Kuhbauern durch die Zuckerrohrbauern in den Regenwald.....ja....???....machen wir was? Jawoll! Wir boykottieren Rindfleisch und das so richtig und konsequent. Nie wieder Rindfleisch. No more Rumpsteak or you are a wirklicher Klima- und Regenwaldkiller.
Rechenkünste
gorillaschnitzel, 14:14h
Glaubt man der Washington Post, so sind beim Kandidatenrennen der Demokraten noch exakt 246 Delegierte zu vergeben. Würden die ausnahmslos allesamt auf Hillary Clinton fallen, hätte sie -nach WashPost- genau 2025 und läge somit exakt 1 Stimme unter der benötigten Mehrheit von 2026 Delegiertenstimmen. Will heißen: Aus eigener Kraft geht es eigentlich nicht mehr und auch die Berechnungen anderer Zeitungen/Institute sehen ziemlich ähnlich aus.
Gewinnen kann sie eigentlich nur noch, wenn Obama Kim-Jong-Il für den Friedensnobelpreis vorschlägt, Obama keine Lust mehr hat und aufgibt oder wenn Obama einem Attentat zum Opfer fällt. Exakt letzteres deutete Clinton denn mit Bezug auf Robert F. Kennedy auch an auf die Frage hin, weshalb sie denn noch im Rennen sei. Der letzte einiger großer Patzer und doch eher unwürdiger Ausfälle: Unter anderem schaffte es Clinton mitsamt Wahlkampfmanager am selben Tag bei Veranstaltung 1 den Freihandel zu verdammen und bei Veranstaltung 2 das exakte Gegenteil zu behaupten. Und von der Behauptung, sie sei seinerzeit in Bosnien in Sniperfeuer geraten, wich sie erst ab, als ein Video auftauchte, das sie entspannt und lächelnd bei der Blumenübergabe mit Kindern zeigte.
Wie weit der Realitätsverlust mittlerweile gediehen ist, zeigen die Rechenspiele, die man mittlerweile im Clintonlager anstellt: Nein, es seien nicht 2026 Stimmen nötig, um gewählt zu werden, es müssten 2210 sein.
Damit wird die absolute Mehrheit ab heute nicht mehr mit 50%plusX definiert sondern mit 54,6%. Grund: Die (bereits lange) suspendierten Staaten Florida und Michigan sollen nun doch irgendwie mitgerechnet werden. In Michigan übrigens stand Obama nicht mal auf dem Wahlzettel und Hillary erreichte -trotzdem sie als einzige ernstzunehmende Kandidatin antrat- grade mal mäßige 55%.
Gewinnen kann sie eigentlich nur noch, wenn Obama Kim-Jong-Il für den Friedensnobelpreis vorschlägt, Obama keine Lust mehr hat und aufgibt oder wenn Obama einem Attentat zum Opfer fällt. Exakt letzteres deutete Clinton denn mit Bezug auf Robert F. Kennedy auch an auf die Frage hin, weshalb sie denn noch im Rennen sei. Der letzte einiger großer Patzer und doch eher unwürdiger Ausfälle: Unter anderem schaffte es Clinton mitsamt Wahlkampfmanager am selben Tag bei Veranstaltung 1 den Freihandel zu verdammen und bei Veranstaltung 2 das exakte Gegenteil zu behaupten. Und von der Behauptung, sie sei seinerzeit in Bosnien in Sniperfeuer geraten, wich sie erst ab, als ein Video auftauchte, das sie entspannt und lächelnd bei der Blumenübergabe mit Kindern zeigte.
Wie weit der Realitätsverlust mittlerweile gediehen ist, zeigen die Rechenspiele, die man mittlerweile im Clintonlager anstellt: Nein, es seien nicht 2026 Stimmen nötig, um gewählt zu werden, es müssten 2210 sein.
Damit wird die absolute Mehrheit ab heute nicht mehr mit 50%plusX definiert sondern mit 54,6%. Grund: Die (bereits lange) suspendierten Staaten Florida und Michigan sollen nun doch irgendwie mitgerechnet werden. In Michigan übrigens stand Obama nicht mal auf dem Wahlzettel und Hillary erreichte -trotzdem sie als einzige ernstzunehmende Kandidatin antrat- grade mal mäßige 55%.
Samstag, 24. Mai 2008
Eva Herman und die Erstürmung der Behindertentoilette
gorillaschnitzel, 19:33h
Flug nach Hamburg: Boarding completed, alle sitzen wohl schon im Flieger und das Flugzeug wäre abflugbereit. Nicht ganz, weil sich das doch noch etwas verzögert: Eva Herman muss aufs Klo. Nun sind Flugzeugtoiletten immer eng, selten so richtig hygienisch und Stau ist da auch häufig. Von daher ist der Wunsch nachvollziehbar, nochmal aussteigen zu wollen und wenn man Eva Herman heißt, geht das wohl auch. Also darf Eva zurück ins Terminal und hetzt ein Mal quer durchs Gebäude. Wer sich dann die Mühe macht, dem Gang nachzufolgen, der entdeckt, dass Eva dort landet, wo wir alle hinmüssen. Nur sucht sie das Behindertenklo auf. Da könnte man nun sagen, gehört sie auch hin. Ich aber glaube, das liegt eher daran, dass Eva ganz fiese Diarrhoe hatte und es Eva extrem peinlich ist, wenn sie in die Kabine stürmt und die eine Dame vorm Schminkspiegel dann zur anderen sagt: "Das was da grade so pratzelt, das ist die Eva."
Freitag, 23. Mai 2008
Ulan Bator
gorillaschnitzel, 02:01h
Ulan Bator ist nun nicht gerade das, was man eine sehenswerte Stadt nennen würde. Eigentlich ist man in einem Tag so ziemlich durch. Ist aber trotzdem das Zentrum der Mongolei schlechthin und immerhin wohnt hier jeder dritte Mongole.

Der Suche-Bataar-Platz. Zentrum der Stadt.

Suche Bataar
Sehenswert ist allenfalls das Gandankloster tibetisch-mongolischer Prägung. Den Riesenbuddha hätte ich ja gerne fotographiert, aber 5 Dollar fand ich etwas exorbitant für ein einziges Foto. Auch wenn es 100x den Möchen zugute kommt und mein nächstes Leben dann ein irre Karma haben mag...


Willkommen zur Aktion: "Wir machen uns vermutlich mal kurz strafbar und zeigen (mongolische) Hakenkreuze":

Ich war reichlich überrascht darüber, wieviele Mongolen Deutsch sprechen oder doch recht viel über Deutschland wissen. Das, so sagten sie, läge daran, dass die Mongolei der größte Pro-Kopf-Entwicklungshilfeempfänger Deutschlands sei. Verdient haben sie es. Als junge und kleine Demokratie, eingequetscht zwischen die Riesen China und Russland. Überhaupt sind die Leute sehr angenehm höflich und freundlich.
Und nichts kann Deutschland besser exportieren als Bier und so entstand mit "Khan Bräu" ein mongolisch-deutsches Joint Venture, das mittlerweile die größte und bekannteste mongolische Biermarke ist:


Von Milch und Fleisch (und Khan Bräu) abgesehen muss so ziemlich alles in die Mongolei importiert werden und weil sich keine Firma die Mühe macht, für 3 Millionen Mongolen eigens Verpackungen in der Landessprache herzustellen, findet man dieselben Produkte wie hierzulande auch in Ulan Bator. Zu denselben Preisen übrigens.

UB @ night:

You be, viel zu früh am Morgen:


Der Suche-Bataar-Platz. Zentrum der Stadt.

Suche Bataar
Sehenswert ist allenfalls das Gandankloster tibetisch-mongolischer Prägung. Den Riesenbuddha hätte ich ja gerne fotographiert, aber 5 Dollar fand ich etwas exorbitant für ein einziges Foto. Auch wenn es 100x den Möchen zugute kommt und mein nächstes Leben dann ein irre Karma haben mag...


Willkommen zur Aktion: "Wir machen uns vermutlich mal kurz strafbar und zeigen (mongolische) Hakenkreuze":

Ich war reichlich überrascht darüber, wieviele Mongolen Deutsch sprechen oder doch recht viel über Deutschland wissen. Das, so sagten sie, läge daran, dass die Mongolei der größte Pro-Kopf-Entwicklungshilfeempfänger Deutschlands sei. Verdient haben sie es. Als junge und kleine Demokratie, eingequetscht zwischen die Riesen China und Russland. Überhaupt sind die Leute sehr angenehm höflich und freundlich.
Und nichts kann Deutschland besser exportieren als Bier und so entstand mit "Khan Bräu" ein mongolisch-deutsches Joint Venture, das mittlerweile die größte und bekannteste mongolische Biermarke ist:


Von Milch und Fleisch (und Khan Bräu) abgesehen muss so ziemlich alles in die Mongolei importiert werden und weil sich keine Firma die Mühe macht, für 3 Millionen Mongolen eigens Verpackungen in der Landessprache herzustellen, findet man dieselben Produkte wie hierzulande auch in Ulan Bator. Zu denselben Preisen übrigens.

UB @ night:

You be, viel zu früh am Morgen:

Donnerstag, 22. Mai 2008
Hanburger
gorillaschnitzel, 23:21h

Montag, 19. Mai 2008
Fetzn
gorillaschnitzel, 11:41h
Manchmal genügen zwei Minuten Fernsehen: Der Nachrichtenleser von n-tv gestern abend hatte sich einen rabenschwarzen Tag ausgesucht. Erst sprach er vom Dalai Lama als dem "tibetischen Oberhaupt", was er dann alsbald wieder korrigieren musste in "geistiges Oberhaupt der Tibeter", weil sonst zu befürchten gewesen wäre, dass auf einmal die Volksbefreiungsarmee Berlin volksbefreit und dann sagte er diesen Satz:
"...besprach man mit Gesine Schwan die Kandidatur der Europauniversität Viadrina um das Amt des Bundespräsidenten"
Ich glaube ja, der arme Mann war ebenso verstört wie ich von den Bildern, die er zuvor gesehen hatte. Die zeigten Angela Merkel in Kolumbien, wie sie einen roten Teppich mit allerlei roten Teppichabzweigungen nach links und rechts entlangspaziert. Die letzten Meter wird sie dann in buckliger Haltung und die Mundwinkel noch weiter kinnwärts gesackt als sonst vom kolumbischen Präsidenten am rechten Arm gepackt und die Treppe hinaufgeschoben, dort flugs umgedreht und dann stand sie da wie bestellt und nicht abgeholt. Es sah ein wenig roboterhaft aus und man konnte den Eindruck haben, als sei sie gerade in der geriatrischen Abteilung des letztverbliebenen uckermärckischen Krankenhauses angekommen.
Kolumbien. Kolumbien....da war doch mal was...
"...besprach man mit Gesine Schwan die Kandidatur der Europauniversität Viadrina um das Amt des Bundespräsidenten"
Ich glaube ja, der arme Mann war ebenso verstört wie ich von den Bildern, die er zuvor gesehen hatte. Die zeigten Angela Merkel in Kolumbien, wie sie einen roten Teppich mit allerlei roten Teppichabzweigungen nach links und rechts entlangspaziert. Die letzten Meter wird sie dann in buckliger Haltung und die Mundwinkel noch weiter kinnwärts gesackt als sonst vom kolumbischen Präsidenten am rechten Arm gepackt und die Treppe hinaufgeschoben, dort flugs umgedreht und dann stand sie da wie bestellt und nicht abgeholt. Es sah ein wenig roboterhaft aus und man konnte den Eindruck haben, als sei sie gerade in der geriatrischen Abteilung des letztverbliebenen uckermärckischen Krankenhauses angekommen.
Kolumbien. Kolumbien....da war doch mal was...
Sonntag, 18. Mai 2008
Saudumme Sprueche (XXIX)
gorillaschnitzel, 03:33h
Wirbelsturm in Birma, Erdbeben in China: Wir sind bereits mitten im Klimawandel.
...aus einer Ansage im WDR
...aus einer Ansage im WDR
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