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Dienstag, 10. Juli 2007
Sommerloch
gorillaschnitzel, 17:52h
Er hier fürchtet schon das große Sommerloch.
Dabei hat das Sommerloch viel weniger mit der da und ihren erogenen Zonen zu tun, als viel eher mit der wunderschönen Gemeinde im WorschdondWoi-Land.
Wer aber außer dem großartigen Tucholsky himself könnte Löcher besser beschreiben?
Sommerlöcher können wirklich schrecklich sein. Dann nämlich, wenn sich auf einmal Leute aus purer Langeweile wieder zu Bands zusammentun, die man längst auf dem Friedhof des Akkustikmülls entsorgt wähnte. Genesis zum Beispiel (Frage: Wer hört Phil Collins schon freiwillig und ohne körperliche Ausfallerscheinungen?). Oder Take That. Oder die Spice Girls.
Alle Grund genug, sich um die Kosten für therapeutische Langzeitaufenthalte in geschlossenen Psychiatrien Gedanken zu machen.
Aber Sommerlöcher haben ja auch was. Selbst dann, wenn es gar keinen Sommer gibt.
Der Stern beispielsweise interviewt in den Sommerlochphasen die gesammelte B- bis L-Prominenz, von Daniel Küblböck über Elke Sommer-Loch bis Roland Kaiser. Leute also, von denen man sich schon irre lang überlegt hat, ob die nicht schon tot sein könnten. Schon werden sie alle hervorgezerrt. Das machen sie zwar auch während der Nichtsommerlochphase, aber der Stern hat quasi mit Einstellung der Quick das Permanentsommerloch eingeführt und daher gänzliche journalistische Narrenfreiheit. Knut ist dann die logische Konsequenz gewesen, aber der ist jetzt nicht mehr knutigknuddelig.
Dann dürfen eben Leute wie Monika Hohlmeier, deren Name allein programmatische Kampfansage sein dürfte, auf die Frage, wie denn ihr Verhältnis zur CSU sei, diesen Satz sagen:
Einige schaffen es auch, Sommerlöcher mittels Sommerlöcher zu stopfen. Witta Pohl wäre das neulich mal bei Sandra Maischberger um ein Haar gelungen. Zugegebenermaßen musste ich erstmal ergoogeln, wer Witta Pohl überhaupt ist, aber der Auftritt war ganz große TV-Unterhaltung: Witta Pohl durfte zum Thema Aufstand der Ungläubigen: Keine Macht für Gott! mitreden und kam während der gesamten Sendezeit zu einem einzigen Satz. Nachdem sie als Christin vorgestellt wurde, die Baumhoroskope praktiziere, erhob sich allseits Gelächter und dann kam Wittas Einsatz. Sie sagte in etwa: "Ja, das können wir heute abend noch gerne machen." Also ein Baumhoroskop erstellen.
Und damit war sie dann durch. Bei allen. Sie hatte die Message rübergebracht und es sich so bei Atheisten wie Christen wie Muslimen endgültig verschissen.
Ab diesem Zeitpunkt saß Witta stumm und schweigend da und nickte unablässig vor sich hin wie ein Wackeldackel bei Tempo 30. Phasenweise kam wohl bei den Drumrumsitzern die Befürchtung auf, dass Witta ad hoc an Parkinson erkrankt sein könnte und man sie deshalb besser in Ruhe lassen sollte. Und so saß Witta Pohl dann die gesamte Sendedauer über stumm und still wackeldackelnd in ihrem Stühlchen.
Was könnte man alles anstellen mit diesen Sommerlöchern! Man könnte zum Beispiel heimlich, still und leise ein paar ungebliebte Dinge verscharren. Die Spielpause der Fußballbundesliga beispielsweise. Oder Stasi-Schäuble. Oder dieses beschissene Meatball-Brötchen von Subway. Einfach rein und weg.
Ich kauf mir jetzt ne Schaufel.
Dabei hat das Sommerloch viel weniger mit der da und ihren erogenen Zonen zu tun, als viel eher mit der wunderschönen Gemeinde im WorschdondWoi-Land.
Wer aber außer dem großartigen Tucholsky himself könnte Löcher besser beschreiben?
Sommerlöcher können wirklich schrecklich sein. Dann nämlich, wenn sich auf einmal Leute aus purer Langeweile wieder zu Bands zusammentun, die man längst auf dem Friedhof des Akkustikmülls entsorgt wähnte. Genesis zum Beispiel (Frage: Wer hört Phil Collins schon freiwillig und ohne körperliche Ausfallerscheinungen?). Oder Take That. Oder die Spice Girls.
Alle Grund genug, sich um die Kosten für therapeutische Langzeitaufenthalte in geschlossenen Psychiatrien Gedanken zu machen.
Aber Sommerlöcher haben ja auch was. Selbst dann, wenn es gar keinen Sommer gibt.
Der Stern beispielsweise interviewt in den Sommerlochphasen die gesammelte B- bis L-Prominenz, von Daniel Küblböck über Elke Sommer-Loch bis Roland Kaiser. Leute also, von denen man sich schon irre lang überlegt hat, ob die nicht schon tot sein könnten. Schon werden sie alle hervorgezerrt. Das machen sie zwar auch während der Nichtsommerlochphase, aber der Stern hat quasi mit Einstellung der Quick das Permanentsommerloch eingeführt und daher gänzliche journalistische Narrenfreiheit. Knut ist dann die logische Konsequenz gewesen, aber der ist jetzt nicht mehr knutigknuddelig.
Dann dürfen eben Leute wie Monika Hohlmeier, deren Name allein programmatische Kampfansage sein dürfte, auf die Frage, wie denn ihr Verhältnis zur CSU sei, diesen Satz sagen:
Wir hatten unsere Probleme, aber die Partei konnte das immer lösen.Und manchmal wäre man auch einfach froh, wenn gewisse Kreaturen endlich in so ein Sommerloch fallen würden. Weil sie dann keinen Unsinn mehr anrichten können.
Einige schaffen es auch, Sommerlöcher mittels Sommerlöcher zu stopfen. Witta Pohl wäre das neulich mal bei Sandra Maischberger um ein Haar gelungen. Zugegebenermaßen musste ich erstmal ergoogeln, wer Witta Pohl überhaupt ist, aber der Auftritt war ganz große TV-Unterhaltung: Witta Pohl durfte zum Thema Aufstand der Ungläubigen: Keine Macht für Gott! mitreden und kam während der gesamten Sendezeit zu einem einzigen Satz. Nachdem sie als Christin vorgestellt wurde, die Baumhoroskope praktiziere, erhob sich allseits Gelächter und dann kam Wittas Einsatz. Sie sagte in etwa: "Ja, das können wir heute abend noch gerne machen." Also ein Baumhoroskop erstellen.
Und damit war sie dann durch. Bei allen. Sie hatte die Message rübergebracht und es sich so bei Atheisten wie Christen wie Muslimen endgültig verschissen.
Ab diesem Zeitpunkt saß Witta stumm und schweigend da und nickte unablässig vor sich hin wie ein Wackeldackel bei Tempo 30. Phasenweise kam wohl bei den Drumrumsitzern die Befürchtung auf, dass Witta ad hoc an Parkinson erkrankt sein könnte und man sie deshalb besser in Ruhe lassen sollte. Und so saß Witta Pohl dann die gesamte Sendedauer über stumm und still wackeldackelnd in ihrem Stühlchen.
Was könnte man alles anstellen mit diesen Sommerlöchern! Man könnte zum Beispiel heimlich, still und leise ein paar ungebliebte Dinge verscharren. Die Spielpause der Fußballbundesliga beispielsweise. Oder Stasi-Schäuble. Oder dieses beschissene Meatball-Brötchen von Subway. Einfach rein und weg.
Ich kauf mir jetzt ne Schaufel.
Montag, 9. Juli 2007
Stasi reloaded
gorillaschnitzel, 17:49h
Sehr geehrter Herr Dr. Schäuble,
gestern habe ich bei Spiegel Online gelesen, dass Sie für "Gefährder" Auflagen einführen möchten. Sie denken dabei an ein Kommunikationsverbot mit dem Handy oder dem Internet. Da ich nun befürchte, als "Gefährder" eingestuft zu werden (ich fahre manches Mal sehr schnell Auto, wurde wegen Renitenz seinerzeit aus der Schule geworfen, habe bereits als Mittäter einem (Wasser)Bombenattentat beigewohnt und rauchen tu ich auch), würde mich interessieren, wo ich mein Handy nun abzugeben habe und wer meinen PC abholt (vielleicht könnte man da einen Übergabetermin vereinbaren, dann sparen wir uns den Schlosser).
Da Sie auch beabsichtigen, "Gefährder" zu internieren, würde mich an dieser Stelle auch interessieren, wo Sie dies vorhaben. Nur damit ich Freunde und Familie schon mal darauf vorbereiten kann.
Für Antworten wäre ich sehr verbunden, mit freundlichen Grüßen
gorillaschnitzel
gestern habe ich bei Spiegel Online gelesen, dass Sie für "Gefährder" Auflagen einführen möchten. Sie denken dabei an ein Kommunikationsverbot mit dem Handy oder dem Internet. Da ich nun befürchte, als "Gefährder" eingestuft zu werden (ich fahre manches Mal sehr schnell Auto, wurde wegen Renitenz seinerzeit aus der Schule geworfen, habe bereits als Mittäter einem (Wasser)Bombenattentat beigewohnt und rauchen tu ich auch), würde mich interessieren, wo ich mein Handy nun abzugeben habe und wer meinen PC abholt (vielleicht könnte man da einen Übergabetermin vereinbaren, dann sparen wir uns den Schlosser).
Da Sie auch beabsichtigen, "Gefährder" zu internieren, würde mich an dieser Stelle auch interessieren, wo Sie dies vorhaben. Nur damit ich Freunde und Familie schon mal darauf vorbereiten kann.
Für Antworten wäre ich sehr verbunden, mit freundlichen Grüßen
gorillaschnitzel
Siam
gorillaschnitzel, 10:23h

You're Thailand!
Calmer and more staunchly independent than almost all those around you,
you have a long history of rising above adversity. Recent adversity has led to
questions about your sexual promiscuity and the threat of disease, but you still manage
to attract a number of tourists and admirers. And despite any setbacks, you can
really cook a good meal whenever it's called for. Good enough to make people cry.
Take the Country Quiz
at the Blue Pyramid
Sonntag, 8. Juli 2007
Referrergeschichte. Mal wieder.
gorillaschnitzel, 12:55h
Tonnen und Abertonnen an Suchbegriffen haben sich mal wieder angesammelt. Und damit alle was davon haben, veredeln wir wieder mal einen Teil davon in eine Referrersuchscheißgeschichte. Wie immer: Die Suchbegriffe fett und unverändert...
rudolf bin baden war soeben bei ingeborg barz eingetroffen. Es war ihm gelungen, die telefonnummer rauszukriegen obwohl die person nicht im telefonbuch steht.
Darauf war er mächtig stolz und sicherte sich zur Feier des Tages gleich die Domain www.ronny-fickt-sie-alle.de.
Nun war er hier, frisch gehenkt. In tobago 2007, zusammen mit einer sonnenbrille mit lesehilfe und einem artis wc sitz unter dem Arm, den er beim kacken in schweden benötigt hatte.
ingeborg barz öffnete die tür und bot ihm sofort polnische krautwickel an. Es roch nach febrece.
Er aber fragte sich nur:
wo kommt polen her und hätte viel lieber erbsenpistolen zum selber bauen gebastelt, und damit tauben eliminieren gespielt.
Schüchtern fragte er:
Sie antwortete sofort:
Das überraschte ihn:
Sie wieder:
Sie antwortete schlagfertig:
Ihre Antwort war deutlich:
Das war ihm nun zuviel.
Abtritt. Ende des 34. Akts, 16. Aufzug.
rudolf bin baden war soeben bei ingeborg barz eingetroffen. Es war ihm gelungen, die telefonnummer rauszukriegen obwohl die person nicht im telefonbuch steht.
Darauf war er mächtig stolz und sicherte sich zur Feier des Tages gleich die Domain www.ronny-fickt-sie-alle.de.
Nun war er hier, frisch gehenkt. In tobago 2007, zusammen mit einer sonnenbrille mit lesehilfe und einem artis wc sitz unter dem Arm, den er beim kacken in schweden benötigt hatte.
ingeborg barz öffnete die tür und bot ihm sofort polnische krautwickel an. Es roch nach febrece.
Er aber fragte sich nur:
wo kommt polen her und hätte viel lieber erbsenpistolen zum selber bauen gebastelt, und damit tauben eliminieren gespielt.
Schüchtern fragte er:
wovon bestreiten sie ihren lebensunterhalt
Sie antwortete sofort:
Man muss einfach mal das leben in turbulenzen bringen und die besten sexstellungen mit der schwiegermutter im swingerclub durchtesten.
klappbett hoch schrankbett hoch -etagenbett -klappbetten -schlafzimmer -doppelliege -ebay, so geht das.
ich bin eine frau mit dicken dingern und wenn du erstmal mal meine beschnittene blume in meinem schamdreieck gesehen hast, kriegst du brandblasen im mund und staunst über verfilzte schamhaare.
Das überraschte ihn:
Neinnein, nachher heißt es noch "schwiegermutter drosselt mann" und dann wird die hochzeitsprinzessin des fernen lands noch zum hamas superstar an der tierfront und überlegt sich wie will sie vögel wiegen und sie kosten und am Ende landen wir wieder bei der pinguin-verschwörung....
Sie wieder:
Ach komm. Ein paar fickende leute sind doch pershing 1a, das kommt doch schon in den weisheiten über seemänner regelmäßig vor. mietrecht, geschlechtsverkehr, vermieter
alte schachteln ficken ist wie furzen auf lateinentgegnete er.
Sie antwortete schlagfertig:
was heisst flatus cerebri, du bist sicher ein mann mit scheide und hast diese heimscheißer-verstopfung
ist einer frau der pennis wichtig beim mann?fragte er verunsichert.
Ihre Antwort war deutlich:
Wenn du penatencreme und hämorrhoiden hast, ist dein eichhörnchenschädel völlig egal...
Das war ihm nun zuviel.
sloboslobostammelte er vor sich hin und nahm sich vor: Du holst eine frau aus bulgarien und züchtest desinteressierte kinder.
Abtritt. Ende des 34. Akts, 16. Aufzug.
Samstag, 7. Juli 2007
Tour de Farce
gorillaschnitzel, 16:09h
Ich hätte Rennradfahrer werden sollen. Nirgends sonst sind die Einkommen abhängig Beschäftigter so stabil. Selbst bei Arbeitslosigkeit.
Man tut das, was Familien am Wochenende freiwillig tun (durch die Weltgeschichte zu radeln) auch noch für Geld. Viel Geld. Dazu hat man dann eine ganze Entourage, die sich um einen kümmert:
- Masseure (Ottonormal zahlt da mächtig Geld für),
- Monteure (und damit nicht der Streit mit der Gattin, weil man das Rad von Klein-Lukas nicht flottkriegt),
- regelmäßige Verpflegung während der Rennen (und damit entfällt dann die sackteure Currywurst und das läpprige Bier in der Ausflugskneipe) und schließlich
- Ärzte, die ohne Praxisgebühr arbeiten und nebenher noch ein bißchen Zeug vertickern, das man sich sonst teuer am Bahnhof abholen müsste.
Eine großartige Welt. Permanent stoned durch die Natur fahren und nebenbei noch den großen Reibach machen.
Natürlich, das ist nicht erlaubt. Klar. Aber wenn das ohnehin alle tun....mein Gott....das komplette Feld werden sie ohnehin nie disqualifizieren.
Und selbst wenn, folgt der zweite Schritt: Wir stellen uns vor eine Kamera, heulen ein bißchen rum, erzählen minimal von Mafia und Zwang und davon, dass das System Schuld ist.
Dann gehen wir zu einer großen Zeitung, verscheuern unsere Geschichte für mindestens sechsstellig, ziehen ein paar arme Schlucker noch mit rein, die dann selbst davon profitieren können.
Nun läuft es von alleine: Nun sitzen wir bei Beckmann und Kerner, lassen ein Buch schreiben ("Doping - Die Wahrheit. Ich gestehe") und sind nun mindestens so C-prominent, dass man uns für die nächste Dschungelshow casten wird.
Wenn wir dann mal zu alt sind zum radeln oder keine Lust mehr haben, dann treten wir als Sportlicher Leiter an. Oder als Berater. Oder als irgendwas eben. Die brauchen Leute, die sich in diesem Dopingsumpf auskennen und wenn man Aufklärung haben will, braucht man verdammtnochmal Insider.
Man tut das, was Familien am Wochenende freiwillig tun (durch die Weltgeschichte zu radeln) auch noch für Geld. Viel Geld. Dazu hat man dann eine ganze Entourage, die sich um einen kümmert:
- Masseure (Ottonormal zahlt da mächtig Geld für),
- Monteure (und damit nicht der Streit mit der Gattin, weil man das Rad von Klein-Lukas nicht flottkriegt),
- regelmäßige Verpflegung während der Rennen (und damit entfällt dann die sackteure Currywurst und das läpprige Bier in der Ausflugskneipe) und schließlich
- Ärzte, die ohne Praxisgebühr arbeiten und nebenher noch ein bißchen Zeug vertickern, das man sich sonst teuer am Bahnhof abholen müsste.
Eine großartige Welt. Permanent stoned durch die Natur fahren und nebenbei noch den großen Reibach machen.
Natürlich, das ist nicht erlaubt. Klar. Aber wenn das ohnehin alle tun....mein Gott....das komplette Feld werden sie ohnehin nie disqualifizieren.
Und selbst wenn, folgt der zweite Schritt: Wir stellen uns vor eine Kamera, heulen ein bißchen rum, erzählen minimal von Mafia und Zwang und davon, dass das System Schuld ist.
Dann gehen wir zu einer großen Zeitung, verscheuern unsere Geschichte für mindestens sechsstellig, ziehen ein paar arme Schlucker noch mit rein, die dann selbst davon profitieren können.
Nun läuft es von alleine: Nun sitzen wir bei Beckmann und Kerner, lassen ein Buch schreiben ("Doping - Die Wahrheit. Ich gestehe") und sind nun mindestens so C-prominent, dass man uns für die nächste Dschungelshow casten wird.
Wenn wir dann mal zu alt sind zum radeln oder keine Lust mehr haben, dann treten wir als Sportlicher Leiter an. Oder als Berater. Oder als irgendwas eben. Die brauchen Leute, die sich in diesem Dopingsumpf auskennen und wenn man Aufklärung haben will, braucht man verdammtnochmal Insider.
Freitag, 6. Juli 2007
8
gorillaschnitzel, 20:38h
Von Herrn referral.....8 Dinge über mich. Gut. Ich versuch mal Zeugs zu nehmen, das ich noch nicht 6x breitgetreten habe.
1. Man hat mich beim Schulabschluß während der mündlichen Deutschprüfung aus der Prüfung geschmissen.
2. Ich habe mal in Fernsehkrimis mitgespielt. Stumm, aber in Großaufnahme.
3. Ich habe mal einen Arbeitsplatz von jetzt auf nachher (8 Uhr rein, 8.30 Uhr raus) gekündigt.
4. Ich würde kein deutsches Auto besitzen wollen. (Von einer bekannten Sportwagenfirma mal abgesehen).
5. Die Mama eines relativ bekannten deutschen Politikers hat schon Hosen für mich geänderschneidert.
6. Samstags trinke ich regelmäßig 1 Liter Milch. Zum halben Liter Espresso.
7. Ich hörte einst etwa 8 Stunden -unfreiwillig- am Stück ein und dasselbe Lied.
8. Trotz großer Talent- und Erfolglosigkeit musizierte ich jahrelang auf einer Orgel.
8 sollen das kriegen. Acht! Ohne Detailrecherche, wer das nun schon haben könnte:
chauvi
morphine
jekylla
petersilie
nyxon (auch wenn er das nicht braucht)
aurora
bina
bufflon
1. Man hat mich beim Schulabschluß während der mündlichen Deutschprüfung aus der Prüfung geschmissen.
2. Ich habe mal in Fernsehkrimis mitgespielt. Stumm, aber in Großaufnahme.
3. Ich habe mal einen Arbeitsplatz von jetzt auf nachher (8 Uhr rein, 8.30 Uhr raus) gekündigt.
4. Ich würde kein deutsches Auto besitzen wollen. (Von einer bekannten Sportwagenfirma mal abgesehen).
5. Die Mama eines relativ bekannten deutschen Politikers hat schon Hosen für mich geänderschneidert.
6. Samstags trinke ich regelmäßig 1 Liter Milch. Zum halben Liter Espresso.
7. Ich hörte einst etwa 8 Stunden -unfreiwillig- am Stück ein und dasselbe Lied.
8. Trotz großer Talent- und Erfolglosigkeit musizierte ich jahrelang auf einer Orgel.
8 sollen das kriegen. Acht! Ohne Detailrecherche, wer das nun schon haben könnte:
chauvi
morphine
jekylla
petersilie
nyxon (auch wenn er das nicht braucht)
aurora
bina
bufflon
DOCUMENTArische Völlerei
gorillaschnitzel, 15:46h










Donnerstag, 5. Juli 2007
Keep on rollin´
gorillaschnitzel, 17:48h
Nehmen wir mal an, es gäbe da einen Beamten, der in einer Bundesbehörde ziemlich weit oben in der Hierarchie sitzt.
Nehmen wir zusätzlich an, dass der Beamte korrupt ist und sich von einem Menschen aus der Privatbranche schmieren lässt. Geldbeträge im 4stelligen Bereich und das mehrfach und zusätzlich eine Karre, die hierzulande unter die Rubrik "Luxus" fällt.
Im Gegenzug hilft er dabei, Interna aus seiner Behörde an seinen Sponsor weiterzugeben, hilft diesem, sich Kontrollen zu entziehen, unterstützt ihn dabei, ein osteuropäisches Staatsunternehmen auf dunklen Wegen zu übernehmen, hilft bei der Organisation von Schwarzarbeit (was die Rentenversicherer dann -sagen wir mal- 30 Millionen kosten wird) und gibt dann nicht zuletzt Dienstgeheimnisse weiter.
Frage: Welche Strafe könnte man sich da einfallen lassen, wenn so einer denn ertappt werden sollte?
Nehmen wir zusätzlich an, dass der Beamte korrupt ist und sich von einem Menschen aus der Privatbranche schmieren lässt. Geldbeträge im 4stelligen Bereich und das mehrfach und zusätzlich eine Karre, die hierzulande unter die Rubrik "Luxus" fällt.
Im Gegenzug hilft er dabei, Interna aus seiner Behörde an seinen Sponsor weiterzugeben, hilft diesem, sich Kontrollen zu entziehen, unterstützt ihn dabei, ein osteuropäisches Staatsunternehmen auf dunklen Wegen zu übernehmen, hilft bei der Organisation von Schwarzarbeit (was die Rentenversicherer dann -sagen wir mal- 30 Millionen kosten wird) und gibt dann nicht zuletzt Dienstgeheimnisse weiter.
Frage: Welche Strafe könnte man sich da einfallen lassen, wenn so einer denn ertappt werden sollte?
Spritzer
gorillaschnitzel, 09:33h
Achherjemine. Man hat ihn gezwungen. Erpresst hat man ihn. Sagt er.
Wir halten fest:
Andreas Klöden, Radfahrer (und damit so gut wie sicher gedopt), findet es sittenwidrig und menschenverachtend eine Antidopingerklärung zu unterschreiben.
Irre. Kann man dem Mann mal nahebringen, was Sitte und Anstand sind?
Wir halten fest:
Andreas Klöden, Radfahrer (und damit so gut wie sicher gedopt), findet es sittenwidrig und menschenverachtend eine Antidopingerklärung zu unterschreiben.
Irre. Kann man dem Mann mal nahebringen, was Sitte und Anstand sind?
Mittwoch, 4. Juli 2007
Boner-Preis
gorillaschnitzel, 15:06h
Aus aktuellem Anlass verleihen wir hiermit den unfasslich talentierten Lückentextverfassern hotgun, morphin und petersilie den Boner-Button zum einbasteln und angeben.
By the way:
Bona ist vom englischen Boner abgeleitet und heisst Ständer. Der Bonerpreis sei indes bitte nicht zu verwechseln mit dem neuen Bona-Phone.
Den Preisträgern gebührt unser Respekt.
bzw. 
By the way:
Bona ist vom englischen Boner abgeleitet und heisst Ständer. Der Bonerpreis sei indes bitte nicht zu verwechseln mit dem neuen Bona-Phone.
Den Preisträgern gebührt unser Respekt.
bzw. 
Fernsehwahlen
gorillaschnitzel, 11:05h
Mein neuer Lieblingssender heißt SAT1. Bei denen gibts nämlich immer ganz tolle Umfragen via Videotext. Vermutlich dient das der Zielgruppenbestimmung oder man will sich an der politischen Willensbildung beteiligen. "Wir ballern sie kontinuierlich mit Zeug zu und dann wird das schon". Demokratie via TV sozusagen.
Eine der allerletzten Umfragen lautete: "Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?"
Die klassische Sonntagsfrage eben. Und nie, noch wirklich gar nie, war die politische Stimmung in der Bundesrepublik so revolutionär, so eindeutig, so deutlich. Und der Nichtwähleranteil sinkt auch unter die 5%-Marke.

Herzlichen Glückwunsch SAT1 zu einem solchen Publikum. Umschalten und RTLZwo gucken.
Eine der allerletzten Umfragen lautete: "Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre?"
Die klassische Sonntagsfrage eben. Und nie, noch wirklich gar nie, war die politische Stimmung in der Bundesrepublik so revolutionär, so eindeutig, so deutlich. Und der Nichtwähleranteil sinkt auch unter die 5%-Marke.

Herzlichen Glückwunsch SAT1 zu einem solchen Publikum. Umschalten und RTLZwo gucken.
Dienstag, 3. Juli 2007
Kirschplörre
gorillaschnitzel, 16:36h
Kriek
Was man nicht alles tut, um Zielgruppen zu erschließen. Mittlerweile kennt das Grauen keine Grenze mehr.
Liebe Freunde, die ihr "Bier" mit Kirschzusatz anbietet: Wann wart ihr das letzte Mal bei einem Arzt?
Bitte holt dies dringend nach, weil eure Brühe definitiv ein Fall für die Zwangseinweisung in die Psychiatrie darstellt (Fremdgefährdung).
Die Zielgruppe dürfte klar sein: Belgier, Berliner und andere gewissenlose Kreaturen, die es wagen, hochheiliges Bier zu panschen. Trinken sollen das wohl Menschen, denen das Zeug zum anfixen dienen soll (Grundschüler), Frauen, die mal eine SchwarzwälderKirschtortelight trinken wollen und behäbige Yuppies aus dem Frankfurter Rotlichtviertel.
Für alle anderen gilt: Hände weg. Dies ist kein Bier!
Montag, 2. Juli 2007
Green, green grass of home
gorillaschnitzel, 10:54h
Schöne Momente. Eine Mischung aus Nostalgie und dem Versuch, sich mal wieder etwas juveniler zu betätigen.
Wenn ein bloßer Anblick ein breites Grinsen aufs Gesicht bringt und man sich kurz daran erinnert, wie man die eigene Mutter, deren grüner Daumen deutlich ausgeprägter ist, seinerzeit dazu gebracht hat, Pflänzchen zu pflegen, über deren Wirkung sie entsetzt war.
Und immer wieder dasselbe Lied im Ohr.
Sonntag, 1. Juli 2007
Sternenhimmel
gorillaschnitzel, 17:08h
Aufklärungsjournalismus beim Stern: "So liebt die Welt: Israel" heißt die Titelstory. Poppen in Israel. Das hat die Welt allgemein und sämtliche Nazis des Planeten im Besonderen schon immer brennend interessiert.
Leider wird das Publikum völlig enttäuscht: Keine sensationellen Enthüllungen a la "die Juden haben die dicksten Dinger", noch nicht mal der Versuch antisemitischer Klischees ("Die Juden verdienen sogar noch mit ihrem Schwanz Geld"). Nichts. Null. Nada.
Stattdessen erfahren wir, dass es in Tel Aviv tatsächlich Männer und Frauen geben soll, die Lust auf SadoMaso-Spielchen haben sollen. Natürlich fehlt hier der Hinweis auf den Holocaust.
Ein paar Menschen gucken sich sogar Stripshows an. Und angeblich stehen israelische Frauen auf große Titten und sind ganz versessen darauf, sich Silikonkissen des Modells "Teardrop" in die Brüste flicken zu lassen.
Ach und wie schrecklich die jüdische Orthodoxie ist. Das wird auch ausführlich berichtet. Weil die aber eher im völligen Dunkel beischlafen, fehlt jeglicher Hinweis auf orthodoxe Sexstellungen.
Dies also deckt der Stern auf. Ich bin wirklich tief beeindruckt. Das sind Neuigkeiten auf die die Welt gewartet hat. Brutalstmögliche Aufklärung nennt man sowas wohl.
Leider wird das Publikum völlig enttäuscht: Keine sensationellen Enthüllungen a la "die Juden haben die dicksten Dinger", noch nicht mal der Versuch antisemitischer Klischees ("Die Juden verdienen sogar noch mit ihrem Schwanz Geld"). Nichts. Null. Nada.
Stattdessen erfahren wir, dass es in Tel Aviv tatsächlich Männer und Frauen geben soll, die Lust auf SadoMaso-Spielchen haben sollen. Natürlich fehlt hier der Hinweis auf den Holocaust.
Ein paar Menschen gucken sich sogar Stripshows an. Und angeblich stehen israelische Frauen auf große Titten und sind ganz versessen darauf, sich Silikonkissen des Modells "Teardrop" in die Brüste flicken zu lassen.
Ach und wie schrecklich die jüdische Orthodoxie ist. Das wird auch ausführlich berichtet. Weil die aber eher im völligen Dunkel beischlafen, fehlt jeglicher Hinweis auf orthodoxe Sexstellungen.
Dies also deckt der Stern auf. Ich bin wirklich tief beeindruckt. Das sind Neuigkeiten auf die die Welt gewartet hat. Brutalstmögliche Aufklärung nennt man sowas wohl.
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