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Sonntag, 29. April 2007
Espresso
gorillaschnitzel, 15:16h

Samstag, 28. April 2007
Lieber Dirk Niebel,
gorillaschnitzel, 13:27h
als gestern zwei Demonstranten ins Plenum des Bundestags geklettert sind, haben Sie später vor den Kameras sinngemäß etwa gesagt, dass
Daraufhin habe ich mir Gedanken gemacht und freue mich inständig über einen Parlamentarier, der sich mit dem Wahlviehvolk auseinandersetzen möchte. Daher stelle ich mich sehr gerne als Ihr Kontrahent zur Verfügung. Vielleicht ließe es sich allerdings vermeiden, dass ich zuvor über die Besuchertribüne zu Ihnen hinabklettern muss. Sie dürfen mir sehr gerne einen geeigneten Ort und Zeitpunkt vorschlagen und dann können wir uns sehr gerne ordentlich kloppen.
In gespannter Erwartung Ihrer Antwort und mit vielen Grüßen
gorillaschnitzel
"wenn die bei uns [der FDP] runtergekommen wären, hätte ich mir schon einen gepackt".
Daraufhin habe ich mir Gedanken gemacht und freue mich inständig über einen Parlamentarier, der sich mit dem Wahl
In gespannter Erwartung Ihrer Antwort und mit vielen Grüßen
gorillaschnitzel
Freitag, 27. April 2007
Ewigkeit
gorillaschnitzel, 17:04h
Mitten in Masuren steht Święta Lipka, zu deutsch: Heiligelinde, eine barocke Wallfahrtskirche wie aus dem Bilderbuch: Opulent, monumental, prächtig. Mit einer dieser riesigen Orgeln, die allein schon architektonisch und kunstgeschichtlich ein Wunderwerk sind.Irgendwann kommt ein kleines Mönchlein und setzt sich an die Orgel.
Totenstille. Dann erklingt eine Musik, die einmalig ist. Brachial. Gewaltig. Überwältigend. Zeitlos. Ewig. Kurz könnte man tatsächlich versucht sein, die Existenz Gottes für gesichert zu halten. Weil diese Musik ganz einfach immer sein wird, solange es die Menschheit gibt. Musik, die vor 300 Jahren so faszinierend war wie sie es heute ist und wie sie es auch in 500 Jahren noch sein wird.
Donnerstag, 26. April 2007
Jesus und der Messias
gorillaschnitzel, 21:42h

Mittwoch, 25. April 2007
Wie man behördliche Mühlen austrickst
gorillaschnitzel, 15:14h
Es gibt diese bauernschlauen Menschen, die nicht unbedingt über ein Übermaß an Bildung verfügen müssen und dennoch in der Lage sind, mit ein paar Tricks und Kniffen gleich einen ganzen Behördenapparat lahm zu legen.
Einer davon trat vor einigen Jahren auf den Plan. Ein Bäcker. Es war die Zeit, in der es zwar noch das Sonntagsbackverbot gab, aber dennoch an jeder Tanke Brötchen zu kaufen waren.
Das fand der Bäcker nun unschön und er bemühte sich darum, seinen Laden auch am Sonntag öffnen zu dürfen. Begründung: Er stelle extra eine Angestellte ein, die bereit sei, am Sonntag zu arbeiten und wenn es ihm Spaß mache, Sonntag früh Brötchen zu backen, so sei er der Ansicht, dass ihm das erlaubt sein müsse, zumal die Tanke auch nicht viel anderes täte.
Absage. Die Behörde geht strikt nach Recht und Gesetz.
Drum kam er auf eine grandiose Idee, die alle Gesetzestexte ad absurdum führte: Er meldete seine Bäckerei als Tankstelle an und verkaufte ab jetzt Reisebedarf. In Form von Brötchen.
Die Ummeldung zur Tankstelle war denkbar einfach: Eine Elektrozapfstelle installiert und fertig. Prompt kam natürlich die behördliche Kontrolle vorbei, um zu prüfen, ob da überhaupt getankt werde. Es wurde getankt. Der bauernschlaue Bäcker war auch darauf vorbereitet und ließ einen Verwandten im Elektrorollstuhl vorrollen, der dann natürlich auch Reiseproviant gekauft hat.
....und so war der Mann einer der ersten, die das Sonntagsbackverbot unterwandert haben, weshalb sie ihm dann irgendwann die Genehmigung erteilen mussten...
Einer davon trat vor einigen Jahren auf den Plan. Ein Bäcker. Es war die Zeit, in der es zwar noch das Sonntagsbackverbot gab, aber dennoch an jeder Tanke Brötchen zu kaufen waren.
Das fand der Bäcker nun unschön und er bemühte sich darum, seinen Laden auch am Sonntag öffnen zu dürfen. Begründung: Er stelle extra eine Angestellte ein, die bereit sei, am Sonntag zu arbeiten und wenn es ihm Spaß mache, Sonntag früh Brötchen zu backen, so sei er der Ansicht, dass ihm das erlaubt sein müsse, zumal die Tanke auch nicht viel anderes täte.
Absage. Die Behörde geht strikt nach Recht und Gesetz.
Drum kam er auf eine grandiose Idee, die alle Gesetzestexte ad absurdum führte: Er meldete seine Bäckerei als Tankstelle an und verkaufte ab jetzt Reisebedarf. In Form von Brötchen.
Die Ummeldung zur Tankstelle war denkbar einfach: Eine Elektrozapfstelle installiert und fertig. Prompt kam natürlich die behördliche Kontrolle vorbei, um zu prüfen, ob da überhaupt getankt werde. Es wurde getankt. Der bauernschlaue Bäcker war auch darauf vorbereitet und ließ einen Verwandten im Elektrorollstuhl vorrollen, der dann natürlich auch Reiseproviant gekauft hat.
....und so war der Mann einer der ersten, die das Sonntagsbackverbot unterwandert haben, weshalb sie ihm dann irgendwann die Genehmigung erteilen mussten...
Dienstag, 24. April 2007
Rollin´home
gorillaschnitzel, 09:06h
Heute mal wieder ein wenig sinnfreien Content. Nennen wirs mal Gagaismus.
Wir schreiben das Jahr 2037. Das deutsche Fernsehprogramm erstickt in Langeweile: Big Brother 37 ist gähnend langweilig, Deutschland sucht auch in der 29. Folge noch immer den Superstar und Sandra Maischberger sieht mit nunmehr 70 Jahren auch nicht mehr ganz taufrisch aus.
Ein Format allerdings sprengt sämtliche Rekorde: Das Veteranenrennen im 3000m-Rollstuhlhindernislauf. Dies ist Teil der großen Oldie-Olympiade. Das Rollstuhlhindernisrennen ist aber der Kracher schlechthin.
Die Starter:
Christian Ströbele, 98, Freie Republik Kreuzberg.
Gerhard Schröder, 93, Gazpromstan, vormals als Russland bekannt.
Oskar Lafontaine, 94, Starter für die DDR.
Edmund Stoiber, 95, startet für die CSU
Angela Merkel, 83, aber deutlich älter aussehend, nach dem sang- und klanglosen Untergang der CDU jetzt CSU
Gabriele Pauli, 80, eigentlich noch Juniorenklasse, aber mit Sonderstartberechtigung für die CSU
Horst Mahler, mittlerweile 100 Jahre alt. Aufgrund eines erneuten dramatischen Bruchs in seinem Leben und der Hinwendung zum fanatischen Islamismus tritt er für den Iran an.
Ernst Jünger, geklont und aufgepfropft auf Johannes Heesters, Alter: geschätzte 130 oder so. Niederländisches Großreich.
Alle stehen an der Startlinie bereit. Horst Mahler hat aufgrund seiner Ergebnisse in den Vorrennen die ungünstige Außenbahn. Noch vor dem Startschuß versucht er aufgeregt, eine bessere Startposition einzuklagen. Oskar springt ihm zur Seite, weil er Mahlers Startplatz als Benachteiligung und sowieso unsozialistisch empfindet.
Ströbele klagt beim Kampfrichter gegen die Beschwerde Mahlers.
Ernst Jünger zuckelt heimlich und von niemandem bemerkt langsam los.
Und während Mahler, Ströbele und Lafo noch streiten, knallt es bereits und der Startschuss ist gefallen. Änschie, Pauli, Stoiber und der Gerd folgen Ernst Jünger, der fährt, als müsse er durch Stahlgewitter.
Vorne in der Kurve, da wird es eng. Dann dürfen alle ihre Startbahn verlassen. Ströbele steht noch immer mit Lafontaine an der Startlinie. Diskutierend darüber, ob ein Startplatz an der Außenbahn menschlich zumutbar ist. Horst Mahler aber rast von dannen. Mit hoher Geschwindigkeit folgt er den anderen.
Es wird tatsächlich eng in der Kurve. Kurz vor dem ersten Hindernis kreuzt Gerhard Schröder Angela Merkels Rollstuhl. Gerhard jubelt laut. Auch Wladimir Putin jubelt auf der Tribüne. Zur Not aber hätte immer noch der KGB für Ordnung sorgen können.
Angela aber kommt ins schlingern, ins schleudern und donnert gegen die Gazprom-Werbebande. Die Zuschauer jubeln und johlen. Der Stadionsprecher tobt. Angela Merkel auch. Nur etwas anders, aber das kümmert niemanden.
Es geht in die erste Kurve. Ernst Jünger führt noch immer, gefolgt von Gabriele Pauli und Edmund Stoiber. Mitten in der Kurve aber blicken sich die beiden an. Blicken sich länger an und erkennen ihre tiefe Zuneigung füreinander. Gabriele springt aus ihrem Rollstuhl dem Edmund auf den Schoß, der eigene Rollstuhl läuft ins Leere. Gemeinsam als Tandem aber sind die beiden langsamer, sodass Horst Mahler immer weiter aufschließen kann, während Gerhard Schröder beinahe stehengeblieben ist und mit einem weißen Taschentuch Wladimir Putin zuwinkt.
Es geht ans erste Hindernis. Eine ordinäre Hürde. Ernst Jünger flankt geschickt darüber. Das Stoiber-Pauli Duo wird während der Zufahrt von Horst Mahler überholt, der elegant drunter durchfährt. Stoiberpauli bleibt an der Hürde hängen, aber das ist völlig egal, die beiden sind ohnehin mit sich selbst beschäftigt.
Christian Ströbele und Oskar Lafontaine diskutieren noch immer an der Startlinie, Gerhard Schröder hat jetzt Tränen in den Augen und erzählt noch immer vom demokratischen Gazprom-System.
Das Rennen wird sich zwischen Ernst Jünger und Horst Mahler entscheiden. Das ist bereits jetzt absehbar. Beide liegen gleichauf, als sie auf den Wassergraben zufahren. Beide nehmen gleichzeitig das Hindernis und plantschen gleichzeitig ins Wasser. Rad an Rad geht es auf die Zielgerade. Sie schenken sich nichts, blicken sich an, fahren nebeneinander.
Plötzlich kommen beide auf dieselbe Idee: Sich gegenseitig die Bremse einlegen. Da passiert es: Beide werden zeitgleich aus dem Rollstuhl katapultiert, ihre Gesichter graben sich in die Tartanbahn.
Von hinten kommt der taschentuchwinkende Gerhard an. Tränen der Rührung kullern über seine Wangen. Als er langsam die Ziellinie überrollt, feiert ihn der Stadionsprecher als wahren Demokraten. Die Demokratie hat gewonnen....
Wir schreiben das Jahr 2037. Das deutsche Fernsehprogramm erstickt in Langeweile: Big Brother 37 ist gähnend langweilig, Deutschland sucht auch in der 29. Folge noch immer den Superstar und Sandra Maischberger sieht mit nunmehr 70 Jahren auch nicht mehr ganz taufrisch aus.
Ein Format allerdings sprengt sämtliche Rekorde: Das Veteranenrennen im 3000m-Rollstuhlhindernislauf. Dies ist Teil der großen Oldie-Olympiade. Das Rollstuhlhindernisrennen ist aber der Kracher schlechthin.
Die Starter:
Christian Ströbele, 98, Freie Republik Kreuzberg.
Gerhard Schröder, 93, Gazpromstan, vormals als Russland bekannt.
Oskar Lafontaine, 94, Starter für die DDR.
Edmund Stoiber, 95, startet für die CSU
Angela Merkel, 83, aber deutlich älter aussehend, nach dem sang- und klanglosen Untergang der CDU jetzt CSU
Gabriele Pauli, 80, eigentlich noch Juniorenklasse, aber mit Sonderstartberechtigung für die CSU
Horst Mahler, mittlerweile 100 Jahre alt. Aufgrund eines erneuten dramatischen Bruchs in seinem Leben und der Hinwendung zum fanatischen Islamismus tritt er für den Iran an.
Ernst Jünger, geklont und aufgepfropft auf Johannes Heesters, Alter: geschätzte 130 oder so. Niederländisches Großreich.
Alle stehen an der Startlinie bereit. Horst Mahler hat aufgrund seiner Ergebnisse in den Vorrennen die ungünstige Außenbahn. Noch vor dem Startschuß versucht er aufgeregt, eine bessere Startposition einzuklagen. Oskar springt ihm zur Seite, weil er Mahlers Startplatz als Benachteiligung und sowieso unsozialistisch empfindet.
Ströbele klagt beim Kampfrichter gegen die Beschwerde Mahlers.
Ernst Jünger zuckelt heimlich und von niemandem bemerkt langsam los.
Und während Mahler, Ströbele und Lafo noch streiten, knallt es bereits und der Startschuss ist gefallen. Änschie, Pauli, Stoiber und der Gerd folgen Ernst Jünger, der fährt, als müsse er durch Stahlgewitter.
Vorne in der Kurve, da wird es eng. Dann dürfen alle ihre Startbahn verlassen. Ströbele steht noch immer mit Lafontaine an der Startlinie. Diskutierend darüber, ob ein Startplatz an der Außenbahn menschlich zumutbar ist. Horst Mahler aber rast von dannen. Mit hoher Geschwindigkeit folgt er den anderen.
Es wird tatsächlich eng in der Kurve. Kurz vor dem ersten Hindernis kreuzt Gerhard Schröder Angela Merkels Rollstuhl. Gerhard jubelt laut. Auch Wladimir Putin jubelt auf der Tribüne. Zur Not aber hätte immer noch der KGB für Ordnung sorgen können.
Angela aber kommt ins schlingern, ins schleudern und donnert gegen die Gazprom-Werbebande. Die Zuschauer jubeln und johlen. Der Stadionsprecher tobt. Angela Merkel auch. Nur etwas anders, aber das kümmert niemanden.
Es geht in die erste Kurve. Ernst Jünger führt noch immer, gefolgt von Gabriele Pauli und Edmund Stoiber. Mitten in der Kurve aber blicken sich die beiden an. Blicken sich länger an und erkennen ihre tiefe Zuneigung füreinander. Gabriele springt aus ihrem Rollstuhl dem Edmund auf den Schoß, der eigene Rollstuhl läuft ins Leere. Gemeinsam als Tandem aber sind die beiden langsamer, sodass Horst Mahler immer weiter aufschließen kann, während Gerhard Schröder beinahe stehengeblieben ist und mit einem weißen Taschentuch Wladimir Putin zuwinkt.
Es geht ans erste Hindernis. Eine ordinäre Hürde. Ernst Jünger flankt geschickt darüber. Das Stoiber-Pauli Duo wird während der Zufahrt von Horst Mahler überholt, der elegant drunter durchfährt. Stoiberpauli bleibt an der Hürde hängen, aber das ist völlig egal, die beiden sind ohnehin mit sich selbst beschäftigt.
Christian Ströbele und Oskar Lafontaine diskutieren noch immer an der Startlinie, Gerhard Schröder hat jetzt Tränen in den Augen und erzählt noch immer vom demokratischen Gazprom-System.
Das Rennen wird sich zwischen Ernst Jünger und Horst Mahler entscheiden. Das ist bereits jetzt absehbar. Beide liegen gleichauf, als sie auf den Wassergraben zufahren. Beide nehmen gleichzeitig das Hindernis und plantschen gleichzeitig ins Wasser. Rad an Rad geht es auf die Zielgerade. Sie schenken sich nichts, blicken sich an, fahren nebeneinander.
Plötzlich kommen beide auf dieselbe Idee: Sich gegenseitig die Bremse einlegen. Da passiert es: Beide werden zeitgleich aus dem Rollstuhl katapultiert, ihre Gesichter graben sich in die Tartanbahn.
Von hinten kommt der taschentuchwinkende Gerhard an. Tränen der Rührung kullern über seine Wangen. Als er langsam die Ziellinie überrollt, feiert ihn der Stadionsprecher als wahren Demokraten. Die Demokratie hat gewonnen....
Montag, 23. April 2007
Boris
gorillaschnitzel, 23:09h
Boris Jelzin an Herzversagen gestorben? Herzversagen?
Ich und meine allerliebsten Freuden
gorillaschnitzel, 19:04h
Mittlerweile ruft mich die Telekom öfter an als meine Mutter.
Tannenzäpfle
gorillaschnitzel, 16:39h
Heute ist der Tag des deutschen Bieres. 491 Jahre Reinheitsgebot. Und darum sei an dieser Stelle eines der allerbesten Biere präsentiert, das es auf diesem Planeten gibt. Ein richtig großes Bier. Eine kulturelle Leistung, die dem Bau des Eiffelturms ebenbürtig ist. Ein Bier, das es getränketechnisch mühelos mit jeden Bordeaux-Weinen aufnehmen kann. Schlicht: Eine Sensation.

Tannenzäpfle ist einfach nur.....Kult. Einer sprach mal vom Wein unter den Bieren. Recht hatte er.
Angesichts dessen, dass die Badische Staatsbrauerei das Zeugs herstellt, fällt mir das nun nicht wirklich leicht, aber dieses Bier brächte selbst Osama Bin Laden zum Biertrinken. Daher, liebe Badische Staatsbrauerei: Leistet euren friedenssichernden Beitrag und liefert das Zeug nach Afghanistan. Das ist eine bessere Aufbauhilfe als zig UN-Milliarden. Und wirksamer.
Beim Tannenzäpfle stimmt einfach alles: Das Etikett mit der Biergit, der Geschmack, die Flasche. Der einzige Nachteil könnte darin liegen, dass man immer wieder die nächste Flasche trinken mag und in der Flasche grade mal 0,33 l sind.
...eventuellen Nachschubproblemen begegnet die Brauerei, indem sie die Kästen nicht republikweit verteilt sondern strikt regional bleiben möchte. Gut so.
In diesem Sinne....PROST!
Das Wein aller Biere

Tannenzäpfle ist einfach nur.....Kult. Einer sprach mal vom Wein unter den Bieren. Recht hatte er.
Angesichts dessen, dass die Badische Staatsbrauerei das Zeugs herstellt, fällt mir das nun nicht wirklich leicht, aber dieses Bier brächte selbst Osama Bin Laden zum Biertrinken. Daher, liebe Badische Staatsbrauerei: Leistet euren friedenssichernden Beitrag und liefert das Zeug nach Afghanistan. Das ist eine bessere Aufbauhilfe als zig UN-Milliarden. Und wirksamer.
Beim Tannenzäpfle stimmt einfach alles: Das Etikett mit der Biergit, der Geschmack, die Flasche. Der einzige Nachteil könnte darin liegen, dass man immer wieder die nächste Flasche trinken mag und in der Flasche grade mal 0,33 l sind.
...eventuellen Nachschubproblemen begegnet die Brauerei, indem sie die Kästen nicht republikweit verteilt sondern strikt regional bleiben möchte. Gut so.
In diesem Sinne....PROST!
Sonntag, 22. April 2007
Wahrheit oder Pflicht
gorillaschnitzel, 12:02h
Charlotte Roche hat eingeladen und spielt mit Roger Willemsen, Ferris MC, Kim Fisher und Mieze Wahrheit oder Pflicht. Dank dessen kennen wir nun auch Kim Fishers Intimfrisur und wissen, dass Roger bereit ist, einen Fuß ins Klo zu stellen und zu spülen...
Folgen 2-4
Folgen 2-4
Samstag, 21. April 2007
Wir spenden für die NPD
gorillaschnitzel, 15:54h
Beim lustigen Surfen durch die Niederungen des "Weltnetzes" bin ich bei der NPD höchstselbst auf diese wunderbare Passage gestoßen:
Zuerst habe ich dieses Oooooooch-das-tut-mir-jetzt-aber-leid im Kopf gehabt, dann habe ich mich gefragt, wer oder was denn alles "Altparteien" sein mögen, und anschließend, welche Steuergelder wohl aus "höchst fragwürdigen Quellen" stammen (vielleicht die Steuergelder von Ausländern).
Dann aber kam ich auf eine Idee: Wir helfen der NPD. Jawoll. Und ich gehe mit gutem Beispiel voran und wäre bereit, folgende Dinge der NPD zu spenden:
- 1 Todesanzeige der baden-würrtembergischen Landesregierung für Hans Filbinger, zerknüllt
- 1 Musikkassette unbekannten Inhalts
- 2 Backgammonspielsteine
- 20 Cent
- 1 Kartenspiel "erotic paintings collection" (vollständig)
- 1 Akku für ein Mobiltelefon der Marke Nokia 6210 (gebraucht, aber funktionsfähig)
....und wenn wir dann etwas stattliches zusammenhaben, schreib ich ne EMail an Udo Voigt, frage, wo man die Dinge abgeben kann und bitte um eine Spendenbescheinigung.
Die Altparteien verfügen über unglaubliche Summen, welche sie in Wahlkämpfen und dem sogenannten "Kampf gegen Rechts" verpulvern. Dabei muß sich jeder klar machen, daß diese Gelder unser aller Steuergelder sind, die zum Teil aus höchst fragwürdigen Quellen stammen.
Weil wir über solche Quellen nicht verfügen, sind wir auf ihre Spende angewiesen. Um Wahlkämpfe zu finanzieren und im täglichen politischen Kampf bestehen zu können, fallen hohe Kosten an
Zuerst habe ich dieses Oooooooch-das-tut-mir-jetzt-aber-leid im Kopf gehabt, dann habe ich mich gefragt, wer oder was denn alles "Altparteien" sein mögen, und anschließend, welche Steuergelder wohl aus "höchst fragwürdigen Quellen" stammen (vielleicht die Steuergelder von Ausländern).
Dann aber kam ich auf eine Idee: Wir helfen der NPD. Jawoll. Und ich gehe mit gutem Beispiel voran und wäre bereit, folgende Dinge der NPD zu spenden:
- 1 Todesanzeige der baden-würrtembergischen Landesregierung für Hans Filbinger, zerknüllt
- 1 Musikkassette unbekannten Inhalts
- 2 Backgammonspielsteine
- 20 Cent
- 1 Kartenspiel "erotic paintings collection" (vollständig)
- 1 Akku für ein Mobiltelefon der Marke Nokia 6210 (gebraucht, aber funktionsfähig)

....und wenn wir dann etwas stattliches zusammenhaben, schreib ich ne EMail an Udo Voigt, frage, wo man die Dinge abgeben kann und bitte um eine Spendenbescheinigung.
Freitag, 20. April 2007
Tom & Jerry
gorillaschnitzel, 17:00h
Es gibt ja allerlei Absurditäten und die wirklich allerkomischsten Menschen mit den allerkomischsten Ansichten. Das ist manchmal skurril, zum Teil lustig und in einigen Fällen auch tragisch.
Schlimm wird es, wenn einige Leute das wirklich ernst meinen. Fanatiker, die wirklich was zu sagen haben, beispielsweise. Deren krude Phantasien auch noch Verbreitung finden.
Ich habe da ein Video gefunden, das im iranischen TV lief. Darin wird allen Ernstes behauptet, Tom und Jerry seien eine Erfindung der Juden um ihr Image aufzupäppeln.
Aber seht selbst:
Schlimm wird es, wenn einige Leute das wirklich ernst meinen. Fanatiker, die wirklich was zu sagen haben, beispielsweise. Deren krude Phantasien auch noch Verbreitung finden.
Ich habe da ein Video gefunden, das im iranischen TV lief. Darin wird allen Ernstes behauptet, Tom und Jerry seien eine Erfindung der Juden um ihr Image aufzupäppeln.
Aber seht selbst:
Ausdauernd....
gorillaschnitzel, 15:41h
....sind sie wirklich bei der deutschen Telekom: Eindeutig neuer Rekord in der Sparte "Ich-sag-keinen-Piep-und-lass-die-quasseln-bis-
sie-merken-dass-ich-gar-nicht-zuhör´":
Fast 6 Minuten!
sie-merken-dass-ich-gar-nicht-zuhör´":
Fast 6 Minuten!
Dieser Michael Glos...
gorillaschnitzel, 15:25h
....hat der eigentlich irgend ein politisches Amt inne?
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