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Montag, 25. Dezember 2006
Burning...
gorillaschnitzel, 00:58h
Dieses Jahr haben wir den Weihnachtsmann abgefackelt: Burn, Baby, Burn. Irgendwann war er völlig kopflos....
Und weil überhaupt kein Schnee fallen will, haben wir ein wundervolles Video aufgetan.
Viel Vergnügen (lohnt wirklich....ich fands richtig lustig...):
http://www.thecompassgroup.biz/merryxmas.swf
Schöne Weihnachten...
gorillaschnitzel, 12:27h
...euch allen da draußen...
Samstag, 23. Dezember 2006
Reisen
gorillaschnitzel, 09:45h
Ich liebe reisen. Jahrelang bin ich gereist. Je exotischer die Ziele, je besser.
Reisen ist nicht Tourismus. Reisen ist Reisen. Eine Philosophie. Der wichtigste Unterschied zum Tourismus: Ein Reisender reist, meist um des Reisens willen, ein Tourist macht Urlaub. Reisen bildet, Urlaub verblödet. Ein Reisender will was sehen, ein Tourist legt sich faul an den Strand. So zumindest das Eigenbild eines Reisenden.
Meistens reisen nur junge Leute, die Spießer machen Urlaub. "Pauschalurlaub" ist ein Schimpfwort.
Wichtigstes äußerliches Erkennungsmerkmal des Reisenden (engl.: traveller) ist der Rucksack. Nie im Leben würde ein Reisender einen Koffer mitführen. Und wenn doch, würden ihn all die anderen Reisenden verspotten. Weil Koffer in der Szene einfach out sind. Frührentner haben Koffer oder Politiker. Hausfrauen und sonstige uncoole Personen. Ein echter traveller hat seinen Backpack.
Natürlich nächtigt man nicht in Hotels sondern in Backpackern oder (uncooler) Jugendherbergen. Das ist billiger, das ist authentischer. Das sind die beiden Schlagworte, um die es geht: Geld und Authentizität. Es gibt Backpackers, die nur Rucksackreisende aufnehmen ("no backpack, no bed")
Zwecks des Abenteuers: Es muss möglichst billig sein, nur dann ist es auch authentisch. Und es muss einen gewissen Grad an Abenteuer bieten, damit man daheim auch was zu erzählen hat. Ein Mehrbettzimmer in einem Backpacker wird idealerweise von einem australischen Drogendealer und Vielkonsumenten, einem Kerl mit all-around-the-world-ticket, einem heimwehkranken Engländer ("Mom, I need money"), einer Bhagwanjüngerin aus den USA, 2 Skorpionen und einer Herde Ungeziefer (am besten Kakerlaken) bewohnt.
Es geht immer um das Lebensfeeling und das hat nur, wer ganz dicht bei der Bevölkerung ist. Oder zumindest das Gefühl hat, ganz dicht bei der Bevölkerung zu sein. Das geht am besten dann, wenn man sich dem Leben der Bevölkerung annähert: Man feilscht 15 Minuten lang um 2 Cent (bis einen der Kerl vom Markt verjagt), speist in salmonellenverseuchten Bruchbuden (man ahnt gar nicht, was das ne Story zuhause gibt, wenn man erzählen kann, dass man die Ruhr hatte) und fährt zum Entsetzen der Einheimischen grundsätzlich per Anhalter.
Auch der Speiseplan muss sich auf die örtlichen Gegebenheiten einstellen: Auch wenn es der Magen nicht wirklich mitmacht, aber man sollte im südlichen Afrika auf jeden Fall Maden gegessen haben und in China eine Katze, sonst kann man nicht mehr mitreden.
Es macht sich auch sehr gut, mit einheimischen Behörden in Konflikt zu kommen, weil die nämlich oft nicht gerade an rechtsstaatliche Verhaltensweisen gebunden sind. Das geht vor allem aus dem sicheren Gefühl heraus, dass der eigene Wohlstandsarsch dennoch privilegierter ist, als so ein einheimischer Hintern. Das verschweigt man denn aber lieber dem Publikum zuhause. Dann kann man hinterher erzählen, wie man diesen togolesischen Grenzbeamten um 5 Dollar runtergehandelt hat.
Ein mindestens genauso wichtiges Utensil wie der Backpack ist der richtige Reiseführer. Es sollte mindestens der Lonely Planet sein. Weil da drin steht, was "in" ist und was nicht "in" ist. "Out" ist in jedem Fall alles, was irgendwie mit Massentourismus zu tun hat. Ein Reisender ohne Lonely Planet wird schlicht nicht ernstgenommen. Ohne Lonely Planet läuft man praktisch Gefahr, permanent abgezockt und verscheissert zu werden. Das ist zwar auch mit Lonely Planet so, aber man hat nicht so das Gefühl dabei.
Die Krönung ist die "Shoestring"-Reihe. Diese erklärt, wie man mit 6 Dollar 90 sieben Wochen lang durch Peru und Bolivien zieht und am Ende noch 5 Dollar 83 über hat.
Insider, die das Reisen schon jahrelang betreiben, schwören allerdings nicht auf Lonely Planet, sondern auf Footprint. Die empfehlen noch billigere Sachen.
....und am Ende liegt man in einem überteuerten Mehrbettzimmer, das an die 55 Grad hat, leidet an chronischer Diarrhoe, langweilt sich und fragt sich, warum man das alles überhaupt macht.
Wenn man wieder daheim ist, weiß man es: Damit man was zu erzählen hat.
Reisen ist nicht Tourismus. Reisen ist Reisen. Eine Philosophie. Der wichtigste Unterschied zum Tourismus: Ein Reisender reist, meist um des Reisens willen, ein Tourist macht Urlaub. Reisen bildet, Urlaub verblödet. Ein Reisender will was sehen, ein Tourist legt sich faul an den Strand. So zumindest das Eigenbild eines Reisenden.
Meistens reisen nur junge Leute, die Spießer machen Urlaub. "Pauschalurlaub" ist ein Schimpfwort.
Wichtigstes äußerliches Erkennungsmerkmal des Reisenden (engl.: traveller) ist der Rucksack. Nie im Leben würde ein Reisender einen Koffer mitführen. Und wenn doch, würden ihn all die anderen Reisenden verspotten. Weil Koffer in der Szene einfach out sind. Frührentner haben Koffer oder Politiker. Hausfrauen und sonstige uncoole Personen. Ein echter traveller hat seinen Backpack.
Natürlich nächtigt man nicht in Hotels sondern in Backpackern oder (uncooler) Jugendherbergen. Das ist billiger, das ist authentischer. Das sind die beiden Schlagworte, um die es geht: Geld und Authentizität. Es gibt Backpackers, die nur Rucksackreisende aufnehmen ("no backpack, no bed")
Zwecks des Abenteuers: Es muss möglichst billig sein, nur dann ist es auch authentisch. Und es muss einen gewissen Grad an Abenteuer bieten, damit man daheim auch was zu erzählen hat. Ein Mehrbettzimmer in einem Backpacker wird idealerweise von einem australischen Drogendealer und Vielkonsumenten, einem Kerl mit all-around-the-world-ticket, einem heimwehkranken Engländer ("Mom, I need money"), einer Bhagwanjüngerin aus den USA, 2 Skorpionen und einer Herde Ungeziefer (am besten Kakerlaken) bewohnt.
Es geht immer um das Lebensfeeling und das hat nur, wer ganz dicht bei der Bevölkerung ist. Oder zumindest das Gefühl hat, ganz dicht bei der Bevölkerung zu sein. Das geht am besten dann, wenn man sich dem Leben der Bevölkerung annähert: Man feilscht 15 Minuten lang um 2 Cent (bis einen der Kerl vom Markt verjagt), speist in salmonellenverseuchten Bruchbuden (man ahnt gar nicht, was das ne Story zuhause gibt, wenn man erzählen kann, dass man die Ruhr hatte) und fährt zum Entsetzen der Einheimischen grundsätzlich per Anhalter.
Auch der Speiseplan muss sich auf die örtlichen Gegebenheiten einstellen: Auch wenn es der Magen nicht wirklich mitmacht, aber man sollte im südlichen Afrika auf jeden Fall Maden gegessen haben und in China eine Katze, sonst kann man nicht mehr mitreden.
Es macht sich auch sehr gut, mit einheimischen Behörden in Konflikt zu kommen, weil die nämlich oft nicht gerade an rechtsstaatliche Verhaltensweisen gebunden sind. Das geht vor allem aus dem sicheren Gefühl heraus, dass der eigene Wohlstandsarsch dennoch privilegierter ist, als so ein einheimischer Hintern. Das verschweigt man denn aber lieber dem Publikum zuhause. Dann kann man hinterher erzählen, wie man diesen togolesischen Grenzbeamten um 5 Dollar runtergehandelt hat.
Ein mindestens genauso wichtiges Utensil wie der Backpack ist der richtige Reiseführer. Es sollte mindestens der Lonely Planet sein. Weil da drin steht, was "in" ist und was nicht "in" ist. "Out" ist in jedem Fall alles, was irgendwie mit Massentourismus zu tun hat. Ein Reisender ohne Lonely Planet wird schlicht nicht ernstgenommen. Ohne Lonely Planet läuft man praktisch Gefahr, permanent abgezockt und verscheissert zu werden. Das ist zwar auch mit Lonely Planet so, aber man hat nicht so das Gefühl dabei.
Die Krönung ist die "Shoestring"-Reihe. Diese erklärt, wie man mit 6 Dollar 90 sieben Wochen lang durch Peru und Bolivien zieht und am Ende noch 5 Dollar 83 über hat.
Insider, die das Reisen schon jahrelang betreiben, schwören allerdings nicht auf Lonely Planet, sondern auf Footprint. Die empfehlen noch billigere Sachen.
....und am Ende liegt man in einem überteuerten Mehrbettzimmer, das an die 55 Grad hat, leidet an chronischer Diarrhoe, langweilt sich und fragt sich, warum man das alles überhaupt macht.
Wenn man wieder daheim ist, weiß man es: Damit man was zu erzählen hat.
Freitag, 22. Dezember 2006
Meilensteine der Menschheitsgeschichte
gorillaschnitzel, 14:25h
Die Erfindung der Rollen unter die Koffer
Donnerstag, 21. Dezember 2006
Scheibenwischer
gorillaschnitzel, 18:02h
Scheibenwischer war früher -als unsereins noch mit Lego und Playmobil gespielt hat- wohl eine richtig subversive Sendung. Helmut Kohl hatte grade die geistig moralische Wende eingeleitet, Franz-Josef der Große war noch am Leben, in der DDR gingen mal wieder die Bananen aus und ein Schauspieler namens Ronald Reagan spielte Star Wars.
Das alles muss für einen politischen Satiriker ein wahres Schlaraffenland gewesen sein. Jeder Schuss ein Treffer. Vor allem deshalb, weil man sich damals -vor und während der geistig moralischen Wende- noch herrlich in Szene setzen konnte und bereits dreieinhalb kritische Worte gleich dazu führten, dass einem die Sendung gekillt wurde (was wiederum die beste PR aller Zeiten war).
Scheibenwischer war quasi das telegene Sturmgeschütz der Demokratie. Ein Flagschiff wider die political correctness, die damals noch gar niemand kannte.
Wie das aber halt so ist: Alles kommt in die Jahre. Scheibenwischer auch. Und irgendwann läuft sich jedes Pferd tot, was aber nur dann schlimm ist, wenn es der Reiter nicht bemerkt. Wie bei Scheibenwischer. Man reitet dort seit Jahren die immergleiche Route ab und so präsentiert sich die Sendung als routiniertes Geplapper.
Und damit ist die Sendung mittlerweile die pure Nostalgie. Nix mehr frech, nix mehr subversiv. Scheibenwischer ist im Kohlland angekommen, nur wissen sie es noch nicht.
Allerspätestens mit dem Abgang von Dieter Hildebrandt hat sich die Sendung überlebt. Es hat halt jemand vergessen, den Stecker zu ziehen. Die verbliebenen Protagonisten sind nun auf der großen Beerdigungsrevivaltour ihrerselbst:
Mathias Richling ist ein Bub und bleibt ein Bub. Mehr nicht. Der einzige Trost für einen SWR-Zuschauer ist, dass es mittlerweile der gesamten Republik ähnlich dreckig geht, wie den SWR-Zuschauern in den 90ern und damit endlich solidarisch alle miteinander die Fernsehgebühren für Herrn Richling zum Fenster rausschmeißen.
Nicht viel besser ist Bruno Jonas. Bei dem bleibt der Gag regelmäßig im Humoransatz stecken. Ich bin überzeugt, dass man nach ihm den Bären benannt hat, der seinerzeit die deutsch-österreichischen Lande verunsichert hat: Alle finden ihn knuffig und knuddelig, aber keiner möchte ihm begegnen.
Die Krönung dann ist Richard Rogler. Tut mir Leid, aber die erhobenen Zeigefinger verpuffen, wenn sie gemeinsam mit einem treuen Hundeblick mitsamt tränensackunterlaufenen Augen serviert werden.
Damit ist man ebenso miefig und bräsig geworden wie diejenigen, gegen die man einst zu Felde gezogen ist.
Wir haben jetzt die Wahl: Entweder wir holen Helmut zurück und schauen, wie wir FJS klonen oder aber die Sendung läuft demnächst bei RTLZwo im Nachtprogramm...
Das alles muss für einen politischen Satiriker ein wahres Schlaraffenland gewesen sein. Jeder Schuss ein Treffer. Vor allem deshalb, weil man sich damals -vor und während der geistig moralischen Wende- noch herrlich in Szene setzen konnte und bereits dreieinhalb kritische Worte gleich dazu führten, dass einem die Sendung gekillt wurde (was wiederum die beste PR aller Zeiten war).
Scheibenwischer war quasi das telegene Sturmgeschütz der Demokratie. Ein Flagschiff wider die political correctness, die damals noch gar niemand kannte.
Wie das aber halt so ist: Alles kommt in die Jahre. Scheibenwischer auch. Und irgendwann läuft sich jedes Pferd tot, was aber nur dann schlimm ist, wenn es der Reiter nicht bemerkt. Wie bei Scheibenwischer. Man reitet dort seit Jahren die immergleiche Route ab und so präsentiert sich die Sendung als routiniertes Geplapper.
Und damit ist die Sendung mittlerweile die pure Nostalgie. Nix mehr frech, nix mehr subversiv. Scheibenwischer ist im Kohlland angekommen, nur wissen sie es noch nicht.
Allerspätestens mit dem Abgang von Dieter Hildebrandt hat sich die Sendung überlebt. Es hat halt jemand vergessen, den Stecker zu ziehen. Die verbliebenen Protagonisten sind nun auf der großen Beerdigungsrevivaltour ihrerselbst:
Mathias Richling ist ein Bub und bleibt ein Bub. Mehr nicht. Der einzige Trost für einen SWR-Zuschauer ist, dass es mittlerweile der gesamten Republik ähnlich dreckig geht, wie den SWR-Zuschauern in den 90ern und damit endlich solidarisch alle miteinander die Fernsehgebühren für Herrn Richling zum Fenster rausschmeißen.
Nicht viel besser ist Bruno Jonas. Bei dem bleibt der Gag regelmäßig im Humoransatz stecken. Ich bin überzeugt, dass man nach ihm den Bären benannt hat, der seinerzeit die deutsch-österreichischen Lande verunsichert hat: Alle finden ihn knuffig und knuddelig, aber keiner möchte ihm begegnen.
Die Krönung dann ist Richard Rogler. Tut mir Leid, aber die erhobenen Zeigefinger verpuffen, wenn sie gemeinsam mit einem treuen Hundeblick mitsamt tränensackunterlaufenen Augen serviert werden.
Damit ist man ebenso miefig und bräsig geworden wie diejenigen, gegen die man einst zu Felde gezogen ist.
Wir haben jetzt die Wahl: Entweder wir holen Helmut zurück und schauen, wie wir FJS klonen oder aber die Sendung läuft demnächst bei RTLZwo im Nachtprogramm...
Meilensteine der Menschheitsgeschichte
gorillaschnitzel, 11:14h
Das Kaminfeuer im Nachtprogramm von Vox während der 90er-Jahre.
Mittwoch, 20. Dezember 2006
Kritzeleien, Part Two
gorillaschnitzel, 19:06h
Da hab ich glatt noch eine Kritzelei in meinem Kalender gefunden. Ich nehm an, die stammt aus irgendeiner extrem langweiligen Sitzung...
Das Einzige übrigens, das ich in ichweißnichtwievieljahren Schule gelernt hab...(mal von bescheidenen Schreibkünsten und noch bescheideneren Rechenkünsten abgesehen)
Darf ich vorstellen? Hubsi, der Hubschrauber:

Das Einzige übrigens, das ich in ichweißnichtwievieljahren Schule gelernt hab...(mal von bescheidenen Schreibkünsten und noch bescheideneren Rechenkünsten abgesehen)
Darf ich vorstellen? Hubsi, der Hubschrauber:

Halbdackel des Monats
gorillaschnitzel, 10:46h
Anfangs dachte ich ja, ich würde so kurz vor Weihnachten friedlich werden und erst nächsten Monat wieder die böse Halbdackel-des-Monats-Rubrik wiedereröffnen.
Dann aber kam jemand dazwischen. Genauer gesagt:

Nicht genug, dass die Frau ein paar mittelmäßige Liedchen geträllert hat, die heute allenfalls grenzdebile Teilzeitanorektiker toll finden...
Nicht genug, dass die Frau im fortgeschrittenen Alter von 46 sich immer noch aufführt, als sei sie inmitten der Adoleszenzkrise und ihre Fernsehauftritte ungefähr so spannend sind, wie ein Fernsehabend mit Peer Steinbrück, wie er grade den neuesten Bundeshaushalt vorstellt....
Nein, jetzt kommt es noch schlimmer: Nena vergleicht Schulen mit Knästen.
Ein ganzer Staat, eine ganze Gesellschaft hat seine Kinder und Jugendliche in Teilzeithaft genommen! Sagt Nena. Aber es gibt eine einzige Frau die dagegenhät: Nena will jetzt eine eigene Schule aufmachen. Alles soll besser sein: Kinder lernen nur noch wann und was sie wollen und überhaupt ist alles irre tolerant und easy.
Hat der Frau eigentlich schon mal jemand gesagt, dass
1.) 1968 seit fast 39 Jahren rum ist?
2.) es sowas schon längst gibt und es ziemlich gescheitert ist?
3.) dieses naiv-gutmenschelnde Gehabe eigentlich nur dümmlich wirkt?
Diese Republik braucht keine Besserwisser mit einem IQ von nem Pinguin, die zudem nicht erwachsen werden wollen.
Da bleibt nur, Nena den Halbdackel des Monats unter den Christbaum zu legen, was wir hiermit tun.
Dann aber kam jemand dazwischen. Genauer gesagt:
Eine 12jährige

Nicht genug, dass die Frau ein paar mittelmäßige Liedchen geträllert hat, die heute allenfalls grenzdebile Teilzeitanorektiker toll finden...
Nicht genug, dass die Frau im fortgeschrittenen Alter von 46 sich immer noch aufführt, als sei sie inmitten der Adoleszenzkrise und ihre Fernsehauftritte ungefähr so spannend sind, wie ein Fernsehabend mit Peer Steinbrück, wie er grade den neuesten Bundeshaushalt vorstellt....
Nein, jetzt kommt es noch schlimmer: Nena vergleicht Schulen mit Knästen.
Ein ganzer Staat, eine ganze Gesellschaft hat seine Kinder und Jugendliche in Teilzeithaft genommen! Sagt Nena. Aber es gibt eine einzige Frau die dagegenhät: Nena will jetzt eine eigene Schule aufmachen. Alles soll besser sein: Kinder lernen nur noch wann und was sie wollen und überhaupt ist alles irre tolerant und easy.
Hat der Frau eigentlich schon mal jemand gesagt, dass
1.) 1968 seit fast 39 Jahren rum ist?
2.) es sowas schon längst gibt und es ziemlich gescheitert ist?
3.) dieses naiv-gutmenschelnde Gehabe eigentlich nur dümmlich wirkt?
Diese Republik braucht keine Besserwisser mit einem IQ von nem Pinguin, die zudem nicht erwachsen werden wollen.
Da bleibt nur, Nena den Halbdackel des Monats unter den Christbaum zu legen, was wir hiermit tun.
Dienstag, 19. Dezember 2006
Kritzeleien
gorillaschnitzel, 23:34h
Herr referral wünschte eine meiner Kritzeleien zu sehen. Bitteschön. Hier ist eins der Exemplare:


Sissi
gorillaschnitzel, 09:49h
Es gibt diese Menschen, die sind noch im hohen Alter der absolute Kracher. In postiver Weise beispielsweise Johannes Heesters. Der Mann ist einfach einmalig.
Wie man sich in betagtem Alter aber auch zum Affen machen kann, demonstriert niemand besser, als Elisabeth Noelle-Neumann. Die Zahlen-Betty vom Bodensee, bei der die CDU in den Prognosen durchweg ein paar Punkte besser wegkommt, als sie tatsächlich dasteht. Meine persönliche Faustregel: Allensbach minus 5 gleich CDU (bei der letzten Bundestagswahl übrigens: 6,5 drüber).
Aber auch davor hat sie ja ein reichlich bewegtes Leben geführt: Für die Wochenzeitschrift "Das Reich" hat sie geschrieben. Wo die hingehört, dürfte klar sein.
Und die Adjudantin von Goebbels hätte sie werden sollen. War sie eigentlich schon, aber dann kam eineglückliche Fügung Krankheit dazwischen und auf einmal war der Krieg rum, verloren, Goebbels tot und aus wars mit der Adjudanterie.
Dann hat sie sich gedacht, dass sie die Politik besser mit anderen Mitteln beeinflusst und hat sich derWahrsagerei Meinungsforschung verschrieben. Seither sitzt sie zwischen Weinreben und plantschenden Kindern und meint zu wissen, wie die politische Stimmung grade ist.
Jetzt erzählt sie bei Beckmann, dass ihr Leben noch bewegter gewesen ist. Dass sie nicht mehr zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden kann (geht anderen auch so) und dass alles viel spannender war. Früher. In einem anderen Leben. In Ägypten seinerzeit. Das muss ja wirklich irre gewesen sein. Nur mal für alle zum mitschreiben: Elisabeth Noelle-Neumann hat schon einmal gelebt! Wie genial ist das denn?
Stellen wir uns mal Elisabeth Noelle-Neumann in Ägypten vor. Genauergesagt in Edfu. In Edfu steht ein ziemlich gut erhaltener Tempel in der Gegend rum und wird von Touristen besucht. Darunter die Stimmen-Lissy.
Rückblende: Es ist etwa 100 v.Chr. Das ptolemäische Reich mitsamt Elisabeth Noelle-Neumann ist einer der wenigen verbliebenen Gegenspieler von Rom.
Die junge Elisabeth ist dort am Hofe von Ptolemaios X. zuständig für Prognosen und die allnächtliche Durchführung der 5 Tibeter. Ihr geht es dort vermutlich genau wie in ihrem späteren Leben hier und heute: Alle wollen von ihr wissen, was los ist. Man will die Welt erklärt kriegen und daher ist E.N.-N. das am Hofe des ptolemäischen Herrschers, was in der heutigen Zeit Elisabeth Noelle-Neumann hätte werden wollen, aber in Wirklichkeit Peter Scholl-Latour geworden ist.
Heute sagt Noelle-Neumann: "Die CDU kriegt 42 Prozent."
Damals war das eigentlich ganz ähnlich. Elisabeth hatte sicher prophezeit: "Das ptolemäische Reich wird untergehen."
Der Unterschied ist: Damals ist das tatsächlich eingetreten.
Was aber genauso ist wie heute: Keiner hört auf sie.
So kommt, was kommen musste: Irgendwann in den späten Jahren Elisabeth Noelle-Neumanns in Ägypten kommt die junge Kleopatra auf den Thron, verknallt sich in Julius Caesar und das wars dann mit dem Ptolemäerreich. Da konnte die Elisabeth voraussagen, was sie wollte.
Aber das ist dann auch egal. Elisabeth Noelle-Neumann ist Elisabeth Noelle-Neumann und deren ptolemäische Vorfahren sind seinerzeit mit Alexander dem Großen schon bis Indien gezogen. Und wer eine solche Vita hat, den ficht nix an. Um es mit Elisabeth zu sagen:
Wie man sich in betagtem Alter aber auch zum Affen machen kann, demonstriert niemand besser, als Elisabeth Noelle-Neumann. Die Zahlen-Betty vom Bodensee, bei der die CDU in den Prognosen durchweg ein paar Punkte besser wegkommt, als sie tatsächlich dasteht. Meine persönliche Faustregel: Allensbach minus 5 gleich CDU (bei der letzten Bundestagswahl übrigens: 6,5 drüber).
Aber auch davor hat sie ja ein reichlich bewegtes Leben geführt: Für die Wochenzeitschrift "Das Reich" hat sie geschrieben. Wo die hingehört, dürfte klar sein.
Und die Adjudantin von Goebbels hätte sie werden sollen. War sie eigentlich schon, aber dann kam eine
Dann hat sie sich gedacht, dass sie die Politik besser mit anderen Mitteln beeinflusst und hat sich der
Jetzt erzählt sie bei Beckmann, dass ihr Leben noch bewegter gewesen ist. Dass sie nicht mehr zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden kann (geht anderen auch so) und dass alles viel spannender war. Früher. In einem anderen Leben. In Ägypten seinerzeit. Das muss ja wirklich irre gewesen sein. Nur mal für alle zum mitschreiben: Elisabeth Noelle-Neumann hat schon einmal gelebt! Wie genial ist das denn?
Stellen wir uns mal Elisabeth Noelle-Neumann in Ägypten vor. Genauergesagt in Edfu. In Edfu steht ein ziemlich gut erhaltener Tempel in der Gegend rum und wird von Touristen besucht. Darunter die Stimmen-Lissy.
Elisabeth in Ägypten
Die junge Elisabeth ist dort am Hofe von Ptolemaios X. zuständig für Prognosen und die allnächtliche Durchführung der 5 Tibeter. Ihr geht es dort vermutlich genau wie in ihrem späteren Leben hier und heute: Alle wollen von ihr wissen, was los ist. Man will die Welt erklärt kriegen und daher ist E.N.-N. das am Hofe des ptolemäischen Herrschers, was in der heutigen Zeit Elisabeth Noelle-Neumann hätte werden wollen, aber in Wirklichkeit Peter Scholl-Latour geworden ist.
Heute sagt Noelle-Neumann: "Die CDU kriegt 42 Prozent."
Damals war das eigentlich ganz ähnlich. Elisabeth hatte sicher prophezeit: "Das ptolemäische Reich wird untergehen."
Der Unterschied ist: Damals ist das tatsächlich eingetreten.
Was aber genauso ist wie heute: Keiner hört auf sie.
So kommt, was kommen musste: Irgendwann in den späten Jahren Elisabeth Noelle-Neumanns in Ägypten kommt die junge Kleopatra auf den Thron, verknallt sich in Julius Caesar und das wars dann mit dem Ptolemäerreich. Da konnte die Elisabeth voraussagen, was sie wollte.
Aber das ist dann auch egal. Elisabeth Noelle-Neumann ist Elisabeth Noelle-Neumann und deren ptolemäische Vorfahren sind seinerzeit mit Alexander dem Großen schon bis Indien gezogen. Und wer eine solche Vita hat, den ficht nix an. Um es mit Elisabeth zu sagen:
Ich bin ja in Ägypten zuhause
Montag, 18. Dezember 2006
Elisabeth und Reinhold
gorillaschnitzel, 20:44h
Heute abend Beckmann in der ARD schauen. Mit Elisabeth Noelle-Neumann. Den Verriss gibts dann morgen. Hier, in diesem Blog.
Rudolf, the rednosed Renntier
gorillaschnitzel, 13:57h
Schade, dass Rudolf Scharping "The incredible voice from Westerwald" nicht mehr so richtig in der Politik mitmischen darf. Der Mann hatte immer dieses sympathisch unhektische:
Das waren noch Zeiten, als der Mann noch die Mikros befüllen durfte. Irrsinnig wichtige Meldungen in der Tagesschau (Irakkrieg, Tsunami und die letzten Meisterschaften von Bayern München) mussten rausgenommen werden, weil Rudolf noch nicht fertig war. Man hat ihn Bin Baden und Rot-Kohl genannt und er war Zielscheibe kabarettistischer Attacken. Wegen seiner bedächtigen Art.
Die einzig hektischen Bewegungen waren damals im Pool mit der Gräfin Pilati. Entgegen früherer Vermutungen, Rudolf sei immer so langsam und dies setze sich in alle -wirklich alle!- Lebensbereiche fort ("Schaaaaatz, ich koooooomme"), lässt sich somit konstatieren: Rudolf kann auch schnell.
Manchmal auch richtig schnell. Beim Rad fahren nämlich. Da isser mal gestürzt und hat sich ne blutige Nase geholt. Wie schon in der Politik. Und drum widmen wir Rudolf Rotnase pünktlich zu Weihnachten dieses Liedchen. Der Weihnachtsmann ist enttarnt und er lebt mitten unter uns, darum passt nix besser als:
Hallooooo, ich bin der Ruuuuuudooooooolf Schaaaaaaarping und redeee gaaaaaaaaaanz laaaaaaaaangsaaaaaam
Das waren noch Zeiten, als der Mann noch die Mikros befüllen durfte. Irrsinnig wichtige Meldungen in der Tagesschau (Irakkrieg, Tsunami und die letzten Meisterschaften von Bayern München) mussten rausgenommen werden, weil Rudolf noch nicht fertig war. Man hat ihn Bin Baden und Rot-Kohl genannt und er war Zielscheibe kabarettistischer Attacken. Wegen seiner bedächtigen Art.
Die einzig hektischen Bewegungen waren damals im Pool mit der Gräfin Pilati. Entgegen früherer Vermutungen, Rudolf sei immer so langsam und dies setze sich in alle -wirklich alle!- Lebensbereiche fort ("Schaaaaatz, ich koooooomme"), lässt sich somit konstatieren: Rudolf kann auch schnell.
Manchmal auch richtig schnell. Beim Rad fahren nämlich. Da isser mal gestürzt und hat sich ne blutige Nase geholt. Wie schon in der Politik. Und drum widmen wir Rudolf Rotnase pünktlich zu Weihnachten dieses Liedchen. Der Weihnachtsmann ist enttarnt und er lebt mitten unter uns, darum passt nix besser als:
Sonntag, 17. Dezember 2006
Bruderkrieg
gorillaschnitzel, 19:31h
Lange prophezeit, lange befürchtet: Palästina versinkt noch vor seiner ordentlichen Gründung als Staatswesen im Chaos und Bürgerkrieg. Zugegebenermaßen nicht ganz Palästina, genaugenommen bisher "nur" der Gazastreifen.
Grade mal eineinhalb Jahre ist es her, dass die Israelis abgezogen sind. Die waren zwar keine noblen Herren, aber immerhin in der Lage, eine Situation wie sie heute herrscht, zu unterbinden.
Kaum ist der böse Dämon Israel abgezogen, geht man sich gegenseitig an den Hals. Im Kern geht es um Einfluß und die geschwundene Macht der Fatah, mit dem gleichzeitigen Aufstieg von Hamas Superstar.
Lange Zeit, vielleicht viel zu lange Zeit, hat der Westen Arafat hofiert, wie keinen anderen Staatsmann der Region. Man hat ihn und seine korrupte Camarilla gemästet und hochgepäppelt, bis er sich 12 (!) Geheimdienste, ein dickes Bankkonto und seiner Familie ein Luxusleben in Paris leisten konnte.
Das mag einerseits gut begründet gewesen sein, weil die politischen Alternativen zur Fatah schlichtweg quer durch die Bank radikaler sind. Es muss jedoch für einen Palästinenser auch recht doppelzüngig sein, wenn man den Wahlsiegern einer demokratischen Wahl die Mittel kappt.
Es ist bezeichnend, wie sehr man sich in Palästina auf eine Versorgungsmentalität eingerichtet hat und laut lamentiert, dass der Westen das zarte Pflänzchen Palästina dadurch unterminiert, indem er ihm die finanzielle Grundlage entzieht.
Fragen: Wo liegt das Arafat´sche Vermögen und wer verfügt darüber? Darf ein Investor seine Zahlungen abziehen, wenn ihm nicht mehr gefällt, an wen das Geld geht? Ich meine ja. Er ist moralisch dazu verpflichtet, wenn das Geld dafür verwendet wird, Raketen auf israelisches Terrain abzufeuern und wenn ohnehin bei der Bevölkerung nichts ankommt.
Eben nicht für jedes Leid und Elend ist der Westen oder Israel direkt verantwortbar zu machen. Die jahrzehntelang gehegte Opferrolle, die bereits mit dem Aufkommen der Selbstmordattentate tiefe Kratzer bekam, ist endgültig perdu.
Grade mal eineinhalb Jahre ist es her, dass die Israelis abgezogen sind. Die waren zwar keine noblen Herren, aber immerhin in der Lage, eine Situation wie sie heute herrscht, zu unterbinden.
Kaum ist der böse Dämon Israel abgezogen, geht man sich gegenseitig an den Hals. Im Kern geht es um Einfluß und die geschwundene Macht der Fatah, mit dem gleichzeitigen Aufstieg von Hamas Superstar.
Lange Zeit, vielleicht viel zu lange Zeit, hat der Westen Arafat hofiert, wie keinen anderen Staatsmann der Region. Man hat ihn und seine korrupte Camarilla gemästet und hochgepäppelt, bis er sich 12 (!) Geheimdienste, ein dickes Bankkonto und seiner Familie ein Luxusleben in Paris leisten konnte.
Das mag einerseits gut begründet gewesen sein, weil die politischen Alternativen zur Fatah schlichtweg quer durch die Bank radikaler sind. Es muss jedoch für einen Palästinenser auch recht doppelzüngig sein, wenn man den Wahlsiegern einer demokratischen Wahl die Mittel kappt.
Es ist bezeichnend, wie sehr man sich in Palästina auf eine Versorgungsmentalität eingerichtet hat und laut lamentiert, dass der Westen das zarte Pflänzchen Palästina dadurch unterminiert, indem er ihm die finanzielle Grundlage entzieht.
Fragen: Wo liegt das Arafat´sche Vermögen und wer verfügt darüber? Darf ein Investor seine Zahlungen abziehen, wenn ihm nicht mehr gefällt, an wen das Geld geht? Ich meine ja. Er ist moralisch dazu verpflichtet, wenn das Geld dafür verwendet wird, Raketen auf israelisches Terrain abzufeuern und wenn ohnehin bei der Bevölkerung nichts ankommt.
Eben nicht für jedes Leid und Elend ist der Westen oder Israel direkt verantwortbar zu machen. Die jahrzehntelang gehegte Opferrolle, die bereits mit dem Aufkommen der Selbstmordattentate tiefe Kratzer bekam, ist endgültig perdu.
Waschen Sie sich
gorillaschnitzel, 12:51h
Der Beck-Kurti hat letzte Woche mächtig Wirbel gemacht, weil er einem Arbeitlosen empfohlen hat, sich zu waschen und zu rasieren. Das hat man ihm schon mal prinzipiell krumm genommen. Soll man da so streng sein, wenn sich der Mann darum bemüht, dass alle sauber und gewaschen sind?
Das steht ja in allerbester Parteitradition. Bereits Herbert Wehner war um die Volkshygiene besorgt und empfahl dem Abgeordneten Möller (CDU/CSU) während einer Bundestagssitzung:
Zurück zu Kurt Beck. Der hat das mit einem jovial-lethargischen
Bedenklich muss doch vor allem stimmen, wenn Menschen wie Kurt Beck die Stilerziehung übernehmen. Es ist weniger die Frage, was da gesagt wurde, sondern wer es gesagt hat. Menschen die aus Kapsweyer stammen, sollten sich da tunlichst raushalten. Kapsweyer liegt in der Pfalz und außer "Woi" und Kartoffeln hat die Pfalz nur ein riesengroßes menschenleeres Gebiet zu bieten.
Gerhard Schröder oder Guido Westerwelle. Denen hätte man die Stil- und Outfitoffensive noch abgenommen. Aber wenn Leute wie Kurt Beck das übernehmen, kann das nur im Grausen enden.
Das steht ja in allerbester Parteitradition. Bereits Herbert Wehner war um die Volkshygiene besorgt und empfahl dem Abgeordneten Möller (CDU/CSU) während einer Bundestagssitzung:
Waschen Sie sich erst einmal.Das kam auch damals schon nicht gut an und der Herbert hat seinerzeit einen Ordnungsruf eingefangen.
Zurück zu Kurt Beck. Der hat das mit einem jovial-lethargischen
´s Läbbe iss, wie´s isskommentiert und erinnert damit an eine andere pfälzische Figur, deren Körperfettwerte die von Kurt Beck locker ums Doppelte toppen, was wiederum auch nicht sooo einfach ist.
Bedenklich muss doch vor allem stimmen, wenn Menschen wie Kurt Beck die Stilerziehung übernehmen. Es ist weniger die Frage, was da gesagt wurde, sondern wer es gesagt hat. Menschen die aus Kapsweyer stammen, sollten sich da tunlichst raushalten. Kapsweyer liegt in der Pfalz und außer "Woi" und Kartoffeln hat die Pfalz nur ein riesengroßes menschenleeres Gebiet zu bieten.
Gerhard Schröder oder Guido Westerwelle. Denen hätte man die Stil- und Outfitoffensive noch abgenommen. Aber wenn Leute wie Kurt Beck das übernehmen, kann das nur im Grausen enden.
Samstag, 16. Dezember 2006
Landleben
gorillaschnitzel, 20:17h
Ich nenne sie einfach mal Tom und Jerry. Tom und Jerry sind zwei Jungs, die es früher nicht leicht hatten. Beide sind in ziemlich schwierigen Verhältnissen aufgewachsen. So schwierig, dass irgendwann das Jugendamt die Reißleine gezogen hat und beide gemeinsam in eine Pflegefamilie gegeben hat. Zu einem älteren Ehepaar, das einen Bauernhof betreibt. In einer Art Kinderlandverschickung sollte anhand des bäuerlichen Erwerbslebens inklusive landwirtschaftlicher Arbeit das Leben von Tom und Jerry grundlegend neu sortiert werden.
Tom und Jerry aber waren von der Landluft ganz und gar nicht angetan und liefen von Anfang an aus der Spur: Da gab es die Fluchtversuche mit dem Traktor, die Transformation mehrerer Paletten frischer Eier zu einer Masse, die allenfalls noch Rührei ergeben hätte und diverse ähnliche Ausfälle. Das Bauernpaar ertrug angesichts ganz guter Einnahmen durch das Jugendamt die kleinen Malaisen still.
Den Höhepunkt ihres landwirtschaftlichen Schaffens vollbrachten die beiden dann eines Mittags: Die Bauersleut waren grade auf dem Feld oder sonstwo und da kamen die Jungs auf eine glorreiche Idee, die wirklich der Höhepunkt der Rebellion ist: Sie fuhren den Traktor mit dem angehängten Jauchefass direkt ans Küchenfenster, leiteten den Schlauch in die Küche und drehten dann auf. Die Scheiße stand zentimeterhoch in Küche und Wohnzimmer.
Die Pflegeeltern waren ziemlich unbegeistert, die Jungs richtig stolz und der dann zuständig gewordene Sozialarbeiter lacht sich heut noch scheckig und findet, dass die Aktion als Metapher einmalig gewesen sei.
Tom und Jerry aber waren von der Landluft ganz und gar nicht angetan und liefen von Anfang an aus der Spur: Da gab es die Fluchtversuche mit dem Traktor, die Transformation mehrerer Paletten frischer Eier zu einer Masse, die allenfalls noch Rührei ergeben hätte und diverse ähnliche Ausfälle. Das Bauernpaar ertrug angesichts ganz guter Einnahmen durch das Jugendamt die kleinen Malaisen still.
Den Höhepunkt ihres landwirtschaftlichen Schaffens vollbrachten die beiden dann eines Mittags: Die Bauersleut waren grade auf dem Feld oder sonstwo und da kamen die Jungs auf eine glorreiche Idee, die wirklich der Höhepunkt der Rebellion ist: Sie fuhren den Traktor mit dem angehängten Jauchefass direkt ans Küchenfenster, leiteten den Schlauch in die Küche und drehten dann auf. Die Scheiße stand zentimeterhoch in Küche und Wohnzimmer.
Die Pflegeeltern waren ziemlich unbegeistert, die Jungs richtig stolz und der dann zuständig gewordene Sozialarbeiter lacht sich heut noch scheckig und findet, dass die Aktion als Metapher einmalig gewesen sei.
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Freitag, 15. Dezember 2006
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