... newer stories
Donnerstag, 13. Juli 2006
Die dunkle Seite....
gorillaschnitzel, 23:20h

oder: In the heat of the night...
Cabman knapp verpasst...
gorillaschnitzel, 17:25h
Horst-Tappsy hatte leider kein Glück. Da wollte er seinen Namengeber besuchen, aber leider war er etwas zu spät...James Cabman war schon weitergezogen.
But no worries, James...wir finden dich. Früher oder später kriegt dich Horst-Tappsy.
Excess
gorillaschnitzel, 14:34h
Er ist einer, der den Nervenkitzel braucht. Wegen einem sehr stressigen Job. Alles was er anfängt, erledigt er mit Hingabe und bis an die Belastungsgrenze (und drüber hinaus). Beruflich wie privat. Ein Mensch des Exzesses. Was er macht, macht er ganz. Oder gar nicht.
Das alles geht natürlich auf Kosten der Gesundheit. Wenn er einen dezenten Bauchansatz hat, gehts ihm gut. Ist er dagegen rank und schlank arbeitet er zuviel. Und feiert zu viel. Vor allem letzteres findet seine Partnerin nicht gut. Überhaupt nicht gut. Sie hat schon richtig schlechte Erfahrungen damit gemacht.
Die Krönung war der gemeinsame Männerabend mit einem Freund. Die beiden zogen los und kippten sich alles rein, was möglich war: Ecstasy, Koka und wohl literweise Alkoholika. Bis 11 Uhr am nächsten Morgen ging das. Dann kehrten sie in die Wohnung zurück (die Lebensgefährtin war schon brav ihrem Tagwerk nachgegangen). Bis hierher wäre wohl alles noch verzeihbar gewesen. Aber dann tickten beide weg. Der eine zerlegte erstmal sein Bücherregal und verteilte die Trümmer und Bücher über ein weites Arreal. Der andere war derart neben der Spur, dass er den Kleiderschrank mit der Toilette verwechselte und sich darin entleerte.
Die Krönung war dann der Kollaps des Schrankpinklers. Umgekippt und weggetreten. Wenigstens eins kriegte der andere dann noch hin: Einen befreundeten Arzt anrufen. Und so kriegen sie den Kollegen wieder einigermaßen in die Gänge.
Die Spuren aber können sie nicht mehr verwischen. Und so kommt es zum bitterbösen Krach: Im Wiederholungsfall wäre die Beziehung definitiv beendet.
....und ich bin gottfroh, dass ich ziemlich diskret bin und so mit meiner Diskretion immer wieder mal die Beziehung rette...und einige andere tun das auch...
Das alles geht natürlich auf Kosten der Gesundheit. Wenn er einen dezenten Bauchansatz hat, gehts ihm gut. Ist er dagegen rank und schlank arbeitet er zuviel. Und feiert zu viel. Vor allem letzteres findet seine Partnerin nicht gut. Überhaupt nicht gut. Sie hat schon richtig schlechte Erfahrungen damit gemacht.
Die Krönung war der gemeinsame Männerabend mit einem Freund. Die beiden zogen los und kippten sich alles rein, was möglich war: Ecstasy, Koka und wohl literweise Alkoholika. Bis 11 Uhr am nächsten Morgen ging das. Dann kehrten sie in die Wohnung zurück (die Lebensgefährtin war schon brav ihrem Tagwerk nachgegangen). Bis hierher wäre wohl alles noch verzeihbar gewesen. Aber dann tickten beide weg. Der eine zerlegte erstmal sein Bücherregal und verteilte die Trümmer und Bücher über ein weites Arreal. Der andere war derart neben der Spur, dass er den Kleiderschrank mit der Toilette verwechselte und sich darin entleerte.
Die Krönung war dann der Kollaps des Schrankpinklers. Umgekippt und weggetreten. Wenigstens eins kriegte der andere dann noch hin: Einen befreundeten Arzt anrufen. Und so kriegen sie den Kollegen wieder einigermaßen in die Gänge.
Die Spuren aber können sie nicht mehr verwischen. Und so kommt es zum bitterbösen Krach: Im Wiederholungsfall wäre die Beziehung definitiv beendet.
....und ich bin gottfroh, dass ich ziemlich diskret bin und so mit meiner Diskretion immer wieder mal die Beziehung rette...und einige andere tun das auch...
Horst-Tappsy
gorillaschnitzel, 11:01h
Das ist nun der kleine Horst-Tappsy. Dank der Herren mark793 und cabman hat er auch endlich einen Namen.Es wird Zeit, dass er hinauszieht in die große, weite Welt. Er muss das wirkliche Leben kennenlernen. Hinaus aus dem Wal-Mart-Mief, wo er mit einigen Dutzend anderen Leidensgenossen ein ödes Leben im Regal führte. Endlich wird Horst-Tappsy erwachsen.
Natürlich wird er bei all seinen Abenteuern in nächster Zeit immer begleitet.
Mal schau´n, wo er demnächst überall auftauchen wird. Vielleicht taucht er ja auch mal in Ihrem Blog auf. Oder in Ihrem. Oder Horst-Tappsy steht vor Ihrer Haustür...
Donnerstag, 13. Juli 2006
Namen sind Schall und Rauch...
gorillaschnitzel, 01:41h
....aber dennoch gibt es jetzt und hier die Gelegenheit, einen kleinen, weißen Kuschelbären zu taufen. Bisher ist er noch namenlos und daher braucht er einen Namen. Der Kleine wird demnächst hier im Blog eine Rolle spielen und fotographisch an den verschiedensten Orten auftauchen. Vorher aber sollte er einen Namen haben....
Ihr dürft ihm einen Namen geben....
Ihr dürft ihm einen Namen geben....
Suchtauswahl in alphabetischer Reihenfolge
gorillaschnitzel, 16:00h
~ Bloggeritis mit all seinen liebgewonnenen Nebenwirkungen.
~ Bücherbücherbücher
~ Gelüsten auch dann nachzugeben, wenn sie im Grunde verboten sind.
~ Internet generell
~ Neugier befriedigen
~ Rauchwaren aller Art, vorzugsweise selbst gedreht
~ nach einer Reise sofort wieder aufbrechen wollen
~ eine gute Flasche Wein inkl. ein paar netten Häppchen
~ Bücherbücherbücher
~ Gelüsten auch dann nachzugeben, wenn sie im Grunde verboten sind.
~ Internet generell
~ Neugier befriedigen
~ Rauchwaren aller Art, vorzugsweise selbst gedreht
~ nach einer Reise sofort wieder aufbrechen wollen
~ eine gute Flasche Wein inkl. ein paar netten Häppchen
Fundstücke
gorillaschnitzel, 15:14h
Wenn man ein 100 Jahre altes Haus auseinandernimmt und so richtig von Grund auf entkernt, kommt so alles mögliche ans Tageslicht. Ganz besonders die alten Böden mit ihrer Füllung aus Spreu bergen allerlei Schätze. Wohl weil ziemlich luftdicht.
So hab ich Zeitungen aus dem Jahr 1904 gefunden. Dazu eine Hartwurst, eine Brotscheibe, Zigarettenschachteln und einen einzelnen Schuh.
Die Krönung jedoch war dieser Kinderschuh in (geschätzt) Größe 33 oder 34. Mindestens 100 Jahre alt. Mich würde bis heute interessieren, wer den mal getragen hat.




...und sollte einer mal wieder auf die Idee kommen, dieses Haus wieder auseinanderzunehmen, so wird er auch auf ein Paar Schuhe stoßen: Meine Bauschuhe hab ich rechtzeitig versenkt....
So hab ich Zeitungen aus dem Jahr 1904 gefunden. Dazu eine Hartwurst, eine Brotscheibe, Zigarettenschachteln und einen einzelnen Schuh.
Die Krönung jedoch war dieser Kinderschuh in (geschätzt) Größe 33 oder 34. Mindestens 100 Jahre alt. Mich würde bis heute interessieren, wer den mal getragen hat.




...und sollte einer mal wieder auf die Idee kommen, dieses Haus wieder auseinanderzunehmen, so wird er auch auf ein Paar Schuhe stoßen: Meine Bauschuhe hab ich rechtzeitig versenkt....
Mal ne dumme Frage
gorillaschnitzel, 13:43h
....schaut denn jemand grade die Pressekonferenz in Sachen Klinsmann?
Wieviele Umdrehungen hat Mayer-Vorstopper denn schon am frühen Morgen intus?
Wieviele Umdrehungen hat Mayer-Vorstopper denn schon am frühen Morgen intus?
Einführung in die Schwabenseele
gorillaschnitzel, 02:18h
Der Klinsi ist -da kann er 100 Jahre in Kalifornien wohnen- zuerst mal Schwabe. Und die sind Sturschädel. Sie lassen sich gerne bitten. Und sie mögen es überhaupt nicht, dass Kritik kommt, wenn sie sich einen abrackern. "Schaffen" nennt man das. Im allertiefsten Pietcong-Land ist das die schlimmste aller Ehrabschneidungen. "Schaffen" ist mehr als arbeiten. Es ist eine Lebenseinstellung und bezeichnet alles, was man den lieben langen Tag tut. Eigentlich "schafft" man alles...
...und Kritik daran -und da ist viel auf Klinsmann eingestürzt- verträgt das sensible Schwabengemüt nicht. Dann neigen sie dazu, alles hinzuschmeißen....einmal noch hinlangen, es allen beweisen....und dann können einen die Kritiker mal alle am Arsch lecken (<- die Ausdrucksweise ist da eben etwas derber).
Das war schon seinerzeit beim "Cleverle" Späth so...das könnte beim Jürgen ähnlich gelagert sein...
EDIT: Es ist raus...der Jürgen tut sich die Heuschreckenplage der Kaiser, Hoeneße und Mayer-Vorstoppers nimmer an...
...und Kritik daran -und da ist viel auf Klinsmann eingestürzt- verträgt das sensible Schwabengemüt nicht. Dann neigen sie dazu, alles hinzuschmeißen....einmal noch hinlangen, es allen beweisen....und dann können einen die Kritiker mal alle am Arsch lecken (<- die Ausdrucksweise ist da eben etwas derber).
Das war schon seinerzeit beim "Cleverle" Späth so...das könnte beim Jürgen ähnlich gelagert sein...
EDIT: Es ist raus...der Jürgen tut sich die Heuschreckenplage der Kaiser, Hoeneße und Mayer-Vorstoppers nimmer an...
Dienstag, 11. Juli 2006
Wassilios
gorillaschnitzel, 16:45h
Wassilios kam aus Griechenland. Das erste Mal Ende der 50er-Jahre. Dennoch radebricht er grausamstes Deutsch. Auch nach über 40 Jahren hat er es noch nicht geschafft, einen zusammenhängenden Satz fehlerfrei zu formulieren.
"Wie geht?" fragt er dann. Und wenn man rückfragt, antwortet er meist mit "nix gut".
40 Jahre lang Bau. Bagger fahren. Jeden Tag.
Er ist ein Wanderer zwischen den Welten. Er weigert sich, in griechische Kneipen zu gehen, weil ihm die Leute dort zu konservativ und zu spießig seien und er der Meinung ist, dass "gut Fest, deutsche Fest" ist. Außerdem: "Nur Männer da, nix Frau. Was Abend ohne Frau?"
Aber eigentlich ist er stockkonservativ. Er genießt zwar insgeheim die knapp bekleideten Mädels, dennoch ist sein Frauenbild ein ganz anderes. Ein blondes vermutlich. Mit Zöpfen. Und mit Reifröcken. Da ist er in den 50ern steckengeblieben: "Ich gewesen Griechenland, komme zurück nach Deitschland, Biidls dagewesen, Mädchen alle anders...".
John und Paul. Die Revolutionäre der Frauenwelt...
Nirgends passt es ihm. Er nörgelt an allem rum. Hier sei es zu kalt, in Griechenland zu heiß. Seinen Rücksiedlungversuch hat er dieses Jahr beendet. Nun ist er wieder hier. Nachdem er gemerkt hat, dass ihm 3 Jahre Griechenland für die nächsten 20 Jahre reichen würden...
Vielleicht sollte er sich mal so richtig besaufen. Nicht mal dazu hat er Lust. Bestellt sich stets exakt ein kleines Bier und zieht dann wieder von dannen.
"Wie geht?" fragt er dann. Und wenn man rückfragt, antwortet er meist mit "nix gut".
40 Jahre lang Bau. Bagger fahren. Jeden Tag.
Er ist ein Wanderer zwischen den Welten. Er weigert sich, in griechische Kneipen zu gehen, weil ihm die Leute dort zu konservativ und zu spießig seien und er der Meinung ist, dass "gut Fest, deutsche Fest" ist. Außerdem: "Nur Männer da, nix Frau. Was Abend ohne Frau?"
Aber eigentlich ist er stockkonservativ. Er genießt zwar insgeheim die knapp bekleideten Mädels, dennoch ist sein Frauenbild ein ganz anderes. Ein blondes vermutlich. Mit Zöpfen. Und mit Reifröcken. Da ist er in den 50ern steckengeblieben: "Ich gewesen Griechenland, komme zurück nach Deitschland, Biidls dagewesen, Mädchen alle anders...".
John und Paul. Die Revolutionäre der Frauenwelt...
Nirgends passt es ihm. Er nörgelt an allem rum. Hier sei es zu kalt, in Griechenland zu heiß. Seinen Rücksiedlungversuch hat er dieses Jahr beendet. Nun ist er wieder hier. Nachdem er gemerkt hat, dass ihm 3 Jahre Griechenland für die nächsten 20 Jahre reichen würden...
Vielleicht sollte er sich mal so richtig besaufen. Nicht mal dazu hat er Lust. Bestellt sich stets exakt ein kleines Bier und zieht dann wieder von dannen.
Igel
gorillaschnitzel, 10:47h

Das ist mein kleiner Freund, der Igel. Einen Namen hat er nicht und den wird er auch nicht bekommen. Er ist nur "der Igel". Er besucht uns jeden Abend. Da ist er richtig treu. Erst frisst er die Reste des Katzenfutters auf und dann setzt er sich unter die Terasse. Dann beginnt es lästig zu werden. Weil der Igel dann sehr satt und sehr zufrieden vor sich hingrunzt und keucht und schwer atmet.
Frage: Haben Igel Asthma?
Mittlerweile haben wir ihn ins Abendprogramm integriert. Er ist eben auch ein Gast hier. So wie beim Elfmeterschießen beim WM-Finale. Hockt die ganze Zeit unter uns und grunzt und keucht...
Trezeguet verschießt, der Igel hats nicht gesehen, grummelt aber trotzdem vor sich hin. Grrrrnnnn-grrrrnnn-grrrrrnnnnn. Ja, Igel, Latte wars....ganz knapp...
Grosso haut ihn rein. Einziger Kommentar: grrrrrnnn-grrrrrnnnn-grrrrnnnn. Is ja recht. So toll war das Spiel nu nich...
Montag, 10. Juli 2006
Kindermund tut Wahrheit kund
gorillaschnitzel, 19:39h
"Duddad viel döner als Bälin..."
...sagte eben der Kleine in der Schlange am Bankschalter.
...sagte eben der Kleine in der Schlange am Bankschalter.
Rainer
gorillaschnitzel, 15:53h
Rainer ist auch einer derjenigen, die man eben so im Nachtleben kennenlernt. Eigentlich ist Rainer eine ganz arme Sau.
Dicht an der geistigen Behinderung und etwas schizophren war er dennoch der Schrecken der Nacht. Vor allem deshalb, weil er ebenso dreist wie penetrant war. Nach Zigaretten hat er nicht gefragt, er hat sich einfach eine genommen. Dazu kam seine chronische Sangeslust. Vor allem altdeutsches Liedgut kam zu Besten. Hoch auf dem gelben Wagen beispielsweise.
Man hätte ihn eigentlich betreuen müssen, aber er schwankte immer zwischen "den muss man allein lassen dürfen" und "er gehört betreut". Dass man ihn sich selbst überlassen hat, war nicht gut. Am besten wurde dies in seinem Kleidungsstil dokumentiert. Der näherte sich einem Skin-Folklore-Stil an: Möchtegernkampfstiefel, Cordhose hochgekrempelt, Holzfällerhemd und einen geschulterten Regenschirm...
Viel schlimmer aber waren seine chronischen Alkoholexzesse. Rainer wäre nicht Rainer gewesen, wenn er nicht mit mindestens 2,5 Promille zurückgekehrt wäre.
Das alles machte ihn zur Kuriosität des Nachtlebens. Sie haben ihn sogar dazugekriegt, als eine Art Freakshow für eine ausgefallene Band als Vorsänger eines Konzerts aufzutreten.
Die Krönung war dann, wie er mit Klaus dann ein Duett gesungen hat. Das Hutzelmännchen Rainer Arm in Arm mit dem Riesen Klaus und gemeinsam geben sie Volkslieder zum Besten. Dann wurde es ruhig um ihn. Viel zu ruhig. Er lebt wohl noch, aber man ist sich unschlüssig, wo er jetzt ist. Er sei in einem Heim, sagen die einen. Die anderen meinen, er sei schlicht altersmilde geworden. Andere erzählen, die Verwandtschaft habe ihn aus dem Verkehr gezogen. So long.
Dicht an der geistigen Behinderung und etwas schizophren war er dennoch der Schrecken der Nacht. Vor allem deshalb, weil er ebenso dreist wie penetrant war. Nach Zigaretten hat er nicht gefragt, er hat sich einfach eine genommen. Dazu kam seine chronische Sangeslust. Vor allem altdeutsches Liedgut kam zu Besten. Hoch auf dem gelben Wagen beispielsweise.
Man hätte ihn eigentlich betreuen müssen, aber er schwankte immer zwischen "den muss man allein lassen dürfen" und "er gehört betreut". Dass man ihn sich selbst überlassen hat, war nicht gut. Am besten wurde dies in seinem Kleidungsstil dokumentiert. Der näherte sich einem Skin-Folklore-Stil an: Möchtegernkampfstiefel, Cordhose hochgekrempelt, Holzfällerhemd und einen geschulterten Regenschirm...
Viel schlimmer aber waren seine chronischen Alkoholexzesse. Rainer wäre nicht Rainer gewesen, wenn er nicht mit mindestens 2,5 Promille zurückgekehrt wäre.
Das alles machte ihn zur Kuriosität des Nachtlebens. Sie haben ihn sogar dazugekriegt, als eine Art Freakshow für eine ausgefallene Band als Vorsänger eines Konzerts aufzutreten.
Die Krönung war dann, wie er mit Klaus dann ein Duett gesungen hat. Das Hutzelmännchen Rainer Arm in Arm mit dem Riesen Klaus und gemeinsam geben sie Volkslieder zum Besten. Dann wurde es ruhig um ihn. Viel zu ruhig. Er lebt wohl noch, aber man ist sich unschlüssig, wo er jetzt ist. Er sei in einem Heim, sagen die einen. Die anderen meinen, er sei schlicht altersmilde geworden. Andere erzählen, die Verwandtschaft habe ihn aus dem Verkehr gezogen. So long.
Dichterei, die nächste...
gorillaschnitzel, 13:46h
Heute:
Hermann Lenz....
Hermann Lenz....
Niemand verraten, was dich bewegt,
weil es jeden befremden würde,
wenn er´s erführe.
Die Weisheiten des Hellsehers Franz
gorillaschnitzel, 11:39h
Ich habe in seinen Augen eine Bejahung gesehen
...sagt der Kaiser, wenn es um den Jürgen geht. Und der Kaiser muss es ja wissen. Andererseits waren Kaiser hierzulande schon immer etwas neben der Spur.
Sonntag, 9. Juli 2006
Kochen ist Glückssache. Manchmal.
gorillaschnitzel, 20:29h

Gott ist Deutscher.
gorillaschnitzel, 19:09h
Definitiv! Seit die deutsche Fußballnationalmannschaft ausgeschieden ist, regnete es hier nahezu ununterbrochen. Gott weinte. Dicke Tränen. Und viel.
Und nun haben sie gestern abend Portugal weggefegt. Und? Ja! Strahlender Sonnenschein, allerblauster Himmel und angenehme Temperaturen.
Und nun haben sie gestern abend Portugal weggefegt. Und? Ja! Strahlender Sonnenschein, allerblauster Himmel und angenehme Temperaturen.
Dichtkunst für Fortgeschrittene
gorillaschnitzel, 12:04h
Heute:
Im Garten
Die hohen Himbeerwände
trennten dich und mich,
doch im Laubwerk unsre Hände
fanden von selber sich.
Theodor Fontane
Jürgen
gorillaschnitzel, 11:28h
Ja.Ja.Ja.Ja.
Danke.
Vielleicht könnte man das Änschie durch Jürgen ersetzen.
Danke.
Vielleicht könnte man das Änschie durch Jürgen ersetzen.
Samstag, 8. Juli 2006
Klaus
gorillaschnitzel, 20:00h
Es gibt diese Menschen, die jeder -ausnahmslos jeder- kennt, der auch nur ein paar Mal das Nachtleben einer Stadt genossen hat. Entweder sie sind wirkliche Unikate oder sie sind penetrant.
Klaus war so einer. Er war beides. Eine penetrante Marke.
Er war eine Type. Über 1,90 groß, Hände wir Pranken, ein sehr markantes Gesicht und er hatte wirklich Charisma. Ausdauernd erzählte er viel und vor allem lang. Nie wusste man, ob die Geschichte nun wahr ist oder nicht. Und je mehr er gtrunken hatte, desto schlimmer wurde es mit den Geschichten.
Wahr ist: Klaus hatte eine wirkliche heftige Kindheit und wurde zigmal hin und her geschoben. Er war elendig lang in der Fremdenlegion (was er jedem bei der ersten Gelegenheit auftischte und dazu ein paar Legionsliederchen im allertiefsten Bass zum Besten gab), er war geschieden und hatte 3 Töchter. Das alles war noch verifizierbar. Der Rest dann gänzlich verschwommen.
Klaus war der Schrecken aller Kneipen, denn er zog so alle 2-3 Wochen los, um sich seinen Quartalsvollsuff zu holen. Das Ende vom Lied war: Hausverbot. Das galt aber in aller Regel nur für diese eine Nacht. Aggressiv war er nämlich nie, eher aufdringlich den anderen Gästen gegenüber. Er stand dann immer mit einem Glas Whiskey in der einen und einem Zigarillo in der anderen vor einem. Die ganze Erscheinung erinnerte stark an Heiner Müller (als Riese). Er konnte sich mindestens ebenso poetisch ausdrücken, was aber nie gekünstelt wirkte. Nahezu fließend die Grenzen dann ins Derbe, immer mit dem rollenden Marlene-Dietrich-R untermalt ("die besten Gedichte kommen mirrrrr auf dem Scheißhaus" oder "...haben wirrrr damals in Madagaskarrr mit 60 Mann ein Borrrdell gestürrrrmt").
Er war ein Unikum. Phasenweise gänzlich neben sich. Ich erinnere mich an folgende Unterhaltung:
Ich: "Wie gehts denn der Klara?" [seine Tochter, die ich kenne]
Er: "Welche Klara"
Ich: "Na Klara"
Er: "Klara?"
Ich: "Na deine Tochter"
Er: "....[er beginnt sich mühsam zu erinnern]...ach ja...die Klara..."
Lange sahs so aus, als nehme das kein gutes Ende mit Klaus. Aber siehe da....auf einmal: Alles neu macht die Frau hat er eine ebensolche kennengelernt und ist mittlerweile handzahm und hat den Alkoholexzessen abgeschworen. Er sieht nun aus, wie ein älterer Studienrat und wirkt beinah bieder....
Klaus war so einer. Er war beides. Eine penetrante Marke.
Er war eine Type. Über 1,90 groß, Hände wir Pranken, ein sehr markantes Gesicht und er hatte wirklich Charisma. Ausdauernd erzählte er viel und vor allem lang. Nie wusste man, ob die Geschichte nun wahr ist oder nicht. Und je mehr er gtrunken hatte, desto schlimmer wurde es mit den Geschichten.
Wahr ist: Klaus hatte eine wirkliche heftige Kindheit und wurde zigmal hin und her geschoben. Er war elendig lang in der Fremdenlegion (was er jedem bei der ersten Gelegenheit auftischte und dazu ein paar Legionsliederchen im allertiefsten Bass zum Besten gab), er war geschieden und hatte 3 Töchter. Das alles war noch verifizierbar. Der Rest dann gänzlich verschwommen.
Klaus war der Schrecken aller Kneipen, denn er zog so alle 2-3 Wochen los, um sich seinen Quartalsvollsuff zu holen. Das Ende vom Lied war: Hausverbot. Das galt aber in aller Regel nur für diese eine Nacht. Aggressiv war er nämlich nie, eher aufdringlich den anderen Gästen gegenüber. Er stand dann immer mit einem Glas Whiskey in der einen und einem Zigarillo in der anderen vor einem. Die ganze Erscheinung erinnerte stark an Heiner Müller (als Riese). Er konnte sich mindestens ebenso poetisch ausdrücken, was aber nie gekünstelt wirkte. Nahezu fließend die Grenzen dann ins Derbe, immer mit dem rollenden Marlene-Dietrich-R untermalt ("die besten Gedichte kommen mirrrrr auf dem Scheißhaus" oder "...haben wirrrr damals in Madagaskarrr mit 60 Mann ein Borrrdell gestürrrrmt").
Er war ein Unikum. Phasenweise gänzlich neben sich. Ich erinnere mich an folgende Unterhaltung:
Ich: "Wie gehts denn der Klara?" [seine Tochter, die ich kenne]
Er: "Welche Klara"
Ich: "Na Klara"
Er: "Klara?"
Ich: "Na deine Tochter"
Er: "....[er beginnt sich mühsam zu erinnern]...ach ja...die Klara..."
Lange sahs so aus, als nehme das kein gutes Ende mit Klaus. Aber siehe da....auf einmal: Alles neu macht die Frau hat er eine ebensolche kennengelernt und ist mittlerweile handzahm und hat den Alkoholexzessen abgeschworen. Er sieht nun aus, wie ein älterer Studienrat und wirkt beinah bieder....
Ebay
gorillaschnitzel, 15:58h
Sollte jemand noch etwas über 300.000 € übrig haben und nicht wissen wohin damit, dann kann er in den Käfer von Jürgen Klinsmann investieren. Alternativ nehme natürlich auch ich Spenden entgegen.
Freitag, 7. Juli 2006
Die ersten Ketzer...
gorillaschnitzel, 23:19h
...die es in der katholischen Kirche gab, haben bis heute überlebt: Die Waldenser.
Mittlerweile allerdings zerstreut in alle Winde. In Südamerika, in der Schweiz, den USA, Italien und auch in Süddeutschland. Dort hatten sie sich in einer dünn besiedelten Gegend niedergelassen.
Bis heute erinnern Gemeindenamen wie Serres, Corres, Pinache, Perouse oder Villars daran, woher die Gründer kamen (Savoyen und den Cottischen Alpen <- man nehme mal einen Atlas zur Hand und "fahre" von Turin gen Sestriere).
Auch die Namen haben sich erhalten: Die Roux, Durand, Gannes, Mortuaire oder Granget wohnen dort bis heute.
Mittlerweile allerdings zerstreut in alle Winde. In Südamerika, in der Schweiz, den USA, Italien und auch in Süddeutschland. Dort hatten sie sich in einer dünn besiedelten Gegend niedergelassen.
Bis heute erinnern Gemeindenamen wie Serres, Corres, Pinache, Perouse oder Villars daran, woher die Gründer kamen (Savoyen und den Cottischen Alpen <- man nehme mal einen Atlas zur Hand und "fahre" von Turin gen Sestriere).
Auch die Namen haben sich erhalten: Die Roux, Durand, Gannes, Mortuaire oder Granget wohnen dort bis heute.
Va pensiero sull´alli dorate...
gorillaschnitzel, 23:14h
....ich bin trotzdem dafür, dass es Frankreich macht. Wegen Zinedine Zidane.
Kevin die Zweite
gorillaschnitzel, 17:18h
Ich hatte ja schon mal das Blog von Kevin Kuranyi genauer betrachtet, aber mittlerweile schießt das Ding alles bisher dagewesene ab.
Ich will gar nicht groß erklären, sondern lasse Kevin aka seinen Ghostwirter selbst reden:
Ich will gar nicht groß erklären, sondern lasse Kevin aka seinen Ghostwirter selbst reden:
Das Phänomen „CP“Danke, Kevin. Wirklich großartig!
Liebe Freunde,
seine Initialen „CP“ könnten auch für ChamPion stehen. „CP“ steht aber für Cristinao Ronaldo,
Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit
gorillaschnitzel, 15:30h
Das ist die Geschichte von Zlatko. Zlatko heißt nicht wirklich Zlatko, aber das spielt ja auch keine Rolle. Er ist mir zum ersten Mal vor etwa 10 Jahren übern Weg gelaufen. Schon damals war er völlig hängengeblieben und hatte einige Aufenthalte in Psychiatrien hinter sich. Schwere Psychosen durchzogen sein gesamtes Leben. Sein Lebenslauf war entsprechend schillernd: Schule in Klasse 12 geschmissen und zur Fremdenlegion, wovon er dann wieder desertiert ist. Dann hat er alles mögliche gemacht, nur nix halbwegs produktives.
Gegen sämtliche Regeln und Konventionen hat er verstoßen. Seine nicht mal wenigen Talente hat er meist so eingesetzt, dass er davon immense Nachteile hatte.
So hat er einmal seine Wohnung frisch gestrichen (wogegen sein Vermieter wohl kaum etwas gehabt hätte, aber allerbunteste Graffitis waren ihm dann doch zuviel), was dazu geführt hat, dass er aus der Wohnung geflogen ist.
Auch danach hat er immer wieder Sachen gemacht, die ihn stadtweit berühmt gemacht haben:
Auf dem Zugdach mitfahren, um Kosten zu sparen (was einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt zur Folge hatte, weil er bei der Einfahrt in einen Bahnhof vom Dach fiel),
danach hat er dann seine künstlerische Karriere fortgesetzt, indem er seine Umgebung verschönern wollte. Gegen die Kaffeetassen in den Bäumen hätte vermutlich niemand etwas gehabt, aber das Großflächengraffiti an einem frisch renovierten Haus war denn doch zuviel. Wieder einmal sollte er in die Psychiatrie, was in einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei mündete, weil er im 3. Stock auf dem Fenstersims balancierte.
Spätestens da hatte er im Wohnviertel den Spitznamen "Psycho" weg.
Zlatko war der Schreck sämtlicher Behörden. Die nämlich hatten sein Kommunikationssystem nicht verstanden. Das verstand er eigentlich nur selbst: Seine Briefe an Behörden sahen aus wie Erpresserbriefe. Er schnitt Buchstaben aus Zeitungen aus. Für Frau Merzig vom Ausländeramt löste er ein Etikett vom gleichnamigen Apfelsaft. Schwierig machte das Lesen der Pamphlete vor allem die Tatsache, dass er sich nicht an gängige Regeln hielt. So hat er die Briefe so geschrieben, dass man sie von unten nach oben und von rechts nach links lesen musste.
Der Erfolg seiner Eingaben, Petitionen, Wiedersprüche und Anträge war äußerst bescheiden.
Irgendwann begann er dann die Spirale zu überdrehen: Er wurde zum ersten Mal beim Klauen erwischt. Makeup. Dem Richter sagte er damals auf die Frage, weshalb er denn Sachen stehle, die ihm nichts bringen würden, dass dies seine Art des gesellschaftlichen Protests wäre.
Kleptomane war er aus Leidenschaft. Wenn man mit ihm unterwegs war, durfte man nie sagen, auf was man grade Lust hätte. Sonst hat ers einem geklaut.
Dann hat man ihn erwischt, wie er mit 5 Wintermänteln auf dem Arm ein Kaufhaus verlassen wollte. Er gab an, dass er die Dinger nicht für sich wollte und auch keinen Profitgedanken hatte sondern, dass er die unter Obdachlosen verteilen wollte (was ich ihm aufs Wort geglaubt hab). Aber: Die Idee ist gut, die Welt noch nicht bereit. Im allerletzten Moment kam er nochmal um den Knast rum (in dem er früher schon saß).
Und nun gings endgültig bergab. Der Tanz auf Messersschneide geriet zum Parforceritt in die Hölle:
Er setzte eigenmächtig seine Psychopharmaka ab und ersetzte selbige durch eine Unmenge an Drogen.
An einem Sommerabend erschien er vor mir. Bekleidet mit einer Unterhose, in Socken, einen blauen Müllsack um die Hüften und Alupapier in Starwarsmanier um die Brust gewickelt. Dazu in der Hand eine Schachtel mit Joints. Er wollte "mal schnell" einkaufen gehen. Auf meinen Einwand, so könne er unmöglich bei Aldi auftauchen, meinte er lapidar, dann gehe er eben zu Lidl.
Das hat dann dazu geführt, dass wir ihn zurück in die Wohnung bugsiert haben und dort wurde dann das ganze Ausmaß deutlich: Er hatte den Gasbackofen voll aufgedreht (ebenso den Gasherd) und in seiner Wohnung ein offenes Feuer entfacht. Das war dann der Schlusspunkt. Polizei und Ordnungsamt aber waren zu spät. In dem Moment, in dem ich eben diese angerufen hab ist Zlatko auf und davon. Er ward unauffindbar. Eine Nacht lang. Dann tauchte er wieder auf. Mit einem Messer. Sein Vater hat die Attacke grade eben so überlebt.
Das letzte Mal hab ich ihn im Prozess gesehen. Natürlich war er schuldunfähig, verbrachte einige Jahre in der forensischen Psychiatrie (wovon er immer wieder mal geflohen ist und tagelang in Wäldern gehaust hat), um dann endgültig gen Kroatien abgeschoben zu werden.
Ich hoff, es geht ihm einigermaßen gut.
Gegen sämtliche Regeln und Konventionen hat er verstoßen. Seine nicht mal wenigen Talente hat er meist so eingesetzt, dass er davon immense Nachteile hatte.
So hat er einmal seine Wohnung frisch gestrichen (wogegen sein Vermieter wohl kaum etwas gehabt hätte, aber allerbunteste Graffitis waren ihm dann doch zuviel), was dazu geführt hat, dass er aus der Wohnung geflogen ist.
Auch danach hat er immer wieder Sachen gemacht, die ihn stadtweit berühmt gemacht haben:
Auf dem Zugdach mitfahren, um Kosten zu sparen (was einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt zur Folge hatte, weil er bei der Einfahrt in einen Bahnhof vom Dach fiel),
danach hat er dann seine künstlerische Karriere fortgesetzt, indem er seine Umgebung verschönern wollte. Gegen die Kaffeetassen in den Bäumen hätte vermutlich niemand etwas gehabt, aber das Großflächengraffiti an einem frisch renovierten Haus war denn doch zuviel. Wieder einmal sollte er in die Psychiatrie, was in einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei mündete, weil er im 3. Stock auf dem Fenstersims balancierte.
Spätestens da hatte er im Wohnviertel den Spitznamen "Psycho" weg.
Zlatko war der Schreck sämtlicher Behörden. Die nämlich hatten sein Kommunikationssystem nicht verstanden. Das verstand er eigentlich nur selbst: Seine Briefe an Behörden sahen aus wie Erpresserbriefe. Er schnitt Buchstaben aus Zeitungen aus. Für Frau Merzig vom Ausländeramt löste er ein Etikett vom gleichnamigen Apfelsaft. Schwierig machte das Lesen der Pamphlete vor allem die Tatsache, dass er sich nicht an gängige Regeln hielt. So hat er die Briefe so geschrieben, dass man sie von unten nach oben und von rechts nach links lesen musste.
Der Erfolg seiner Eingaben, Petitionen, Wiedersprüche und Anträge war äußerst bescheiden.
Irgendwann begann er dann die Spirale zu überdrehen: Er wurde zum ersten Mal beim Klauen erwischt. Makeup. Dem Richter sagte er damals auf die Frage, weshalb er denn Sachen stehle, die ihm nichts bringen würden, dass dies seine Art des gesellschaftlichen Protests wäre.
Kleptomane war er aus Leidenschaft. Wenn man mit ihm unterwegs war, durfte man nie sagen, auf was man grade Lust hätte. Sonst hat ers einem geklaut.
Dann hat man ihn erwischt, wie er mit 5 Wintermänteln auf dem Arm ein Kaufhaus verlassen wollte. Er gab an, dass er die Dinger nicht für sich wollte und auch keinen Profitgedanken hatte sondern, dass er die unter Obdachlosen verteilen wollte (was ich ihm aufs Wort geglaubt hab). Aber: Die Idee ist gut, die Welt noch nicht bereit. Im allerletzten Moment kam er nochmal um den Knast rum (in dem er früher schon saß).
Und nun gings endgültig bergab. Der Tanz auf Messersschneide geriet zum Parforceritt in die Hölle:
Er setzte eigenmächtig seine Psychopharmaka ab und ersetzte selbige durch eine Unmenge an Drogen.
An einem Sommerabend erschien er vor mir. Bekleidet mit einer Unterhose, in Socken, einen blauen Müllsack um die Hüften und Alupapier in Starwarsmanier um die Brust gewickelt. Dazu in der Hand eine Schachtel mit Joints. Er wollte "mal schnell" einkaufen gehen. Auf meinen Einwand, so könne er unmöglich bei Aldi auftauchen, meinte er lapidar, dann gehe er eben zu Lidl.
Das hat dann dazu geführt, dass wir ihn zurück in die Wohnung bugsiert haben und dort wurde dann das ganze Ausmaß deutlich: Er hatte den Gasbackofen voll aufgedreht (ebenso den Gasherd) und in seiner Wohnung ein offenes Feuer entfacht. Das war dann der Schlusspunkt. Polizei und Ordnungsamt aber waren zu spät. In dem Moment, in dem ich eben diese angerufen hab ist Zlatko auf und davon. Er ward unauffindbar. Eine Nacht lang. Dann tauchte er wieder auf. Mit einem Messer. Sein Vater hat die Attacke grade eben so überlebt.
Das letzte Mal hab ich ihn im Prozess gesehen. Natürlich war er schuldunfähig, verbrachte einige Jahre in der forensischen Psychiatrie (wovon er immer wieder mal geflohen ist und tagelang in Wäldern gehaust hat), um dann endgültig gen Kroatien abgeschoben zu werden.
Ich hoff, es geht ihm einigermaßen gut.
Die Vögel...
gorillaschnitzel, 10:01h
...haben einen solchen....einfach nur unerträglich laut da draußen...
Donnerstag, 6. Juli 2006
Muslim und Markt
gorillaschnitzel, 20:56h
Als alter Dauersurfer auf allen möglichen Seiten, die sich mit dem Thema Islam und Arabien beschäftigen bin ich treuer Gast auf den Seiten des Muslim-Markt. Was sich dort grade in den Niederungen des Forums abspielt, ist die beste Realsatire, die mir in den letzten Wochen untergekommen ist.
Unter der Überschrift
werden zig Gründe aufgezählt, die gut genug sind, als braver Moslem den Westen zu hassen. Nun gut, das meiste sind die üblichen Antisemitismen. Aber ein paar Gründe sind doch ganz lustig:
Liebe Leute vom Muslim-Markt, zuerst wäre es mir nicht bekannt, dass es einen weltweiten Krieg gibt, der von der westlichen Welt gegen den Islam "entfesselt" wurde. Aber über solche Banalitäten möchte ich ja gar nicht diskutieren. Vielleicht aber doch schnell eine Rückfrage stellen: War es nicht so, dass in Bosnien-Herzegovina die westliche Welt einseitig auf Seiten der Muslime eingegriffen hat? Und wie war das denn damals in Somalia? Oder im Kosovo?
Aber auch das werden wohl eher Petitessen sein. Drum weiter im Text...
Wissense Kollege Muslim-Markt, wenn sie schon von Herrenmenschendenken daherfaseln, müssense sich derartige Rhetorik schon gefallen lassen.
Süß, wie Sie da den Juden Finkelstein als Kronzeugen für Ihre kruden Theorien einspannen. Ist ja aber an sich nix neues, dass Juden am Antisemitismus selbst Schuld sein sollen. Bringense doch mal ein neues Argument.
Kurze Anmerkung: David war Jude. Damit führt Muslim-Markt denn wohl auch die Argumentation einer einseitigen Unterstützung Israels ad absurdum.
Ich soll daran schuld sein, wenn in Dubai Eishallen gebaut werden? Öhm. Das hätte ich dann doch noch genauer erklärt.
Ich fasel zwar nicht täglich davon, gebe aber zu, dass ich mit dieser Einrichtung ganz zufrieden bin.
Liebe Muslim-Märktler, ihr habt mich überzeugt. Ich werde die Wahrheit aussprechen. Ich werde Scheiße beim Namen nennen. Und fange umgehend damit an:
Der Muslim-Markt wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Das liegt unter anderem auch daran, dass einer der beiden Betreiber wegen Volksverhetzung verurteilt wurde. Vielleicht aber auch deshalb, weil die Betreiber mit der Hizb Allah (mehr als nur) sympathisieren, weil gegen Schwule oder Juden gehetzt wird und nicht zuletzt, weil mittlerweile wegen Aufruf zum Mord ermittelt wird.
Freunde, wenn ihr es nicht verkraftet, wenn ich in der Öffentlichkeit ein Bier trinke, müsst ihr daheim bleiben...
Aber immerhin bin ich jetzt schlauer.
Unter der Überschrift
Immer wieder werden Muslime mit der Frage konfrontiert, warum sie die westliche Welt denn so sehr hassen würden. Es wird an der Zeit die Gründe dafür einmal in aller Deutlichkeit aufzulisten.
werden zig Gründe aufgezählt, die gut genug sind, als braver Moslem den Westen zu hassen. Nun gut, das meiste sind die üblichen Antisemitismen. Aber ein paar Gründe sind doch ganz lustig:
Man hasst die westliche Welt, weil sie einen allumfassenden und weltweiten Krieg gegen den Islam und die Muslime entfesselt hat, ohne dass die Muslime jemals vor hatten, irgendwen anzugreifen.
Liebe Leute vom Muslim-Markt, zuerst wäre es mir nicht bekannt, dass es einen weltweiten Krieg gibt, der von der westlichen Welt gegen den Islam "entfesselt" wurde. Aber über solche Banalitäten möchte ich ja gar nicht diskutieren. Vielleicht aber doch schnell eine Rückfrage stellen: War es nicht so, dass in Bosnien-Herzegovina die westliche Welt einseitig auf Seiten der Muslime eingegriffen hat? Und wie war das denn damals in Somalia? Oder im Kosovo?
Aber auch das werden wohl eher Petitessen sein. Drum weiter im Text...
Man hasst die westliche Welt, weil sie ein Herrenmenschendenken vorleben, in dem die Werte der westlichen Welt von der ganzen restlichen Welt anzunehmen sind, und wenn sich jemand dagegen wehrt, er als Hitler diffamiert wird.
Wissense Kollege Muslim-Markt, wenn sie schon von Herrenmenschendenken daherfaseln, müssense sich derartige Rhetorik schon gefallen lassen.
Man hasst die westliche Welt, weil jede Kritik an Israel gleich als Antisemitismus gebrandmarkt und diffamiert wird und jegliche Hinterfragung der „Holocaust-Industrie“, wie es Finkelstein nannte, sogar mit dem Strafgesetzbuch verfolgt wird
Süß, wie Sie da den Juden Finkelstein als Kronzeugen für Ihre kruden Theorien einspannen. Ist ja aber an sich nix neues, dass Juden am Antisemitismus selbst Schuld sein sollen. Bringense doch mal ein neues Argument.
Man hasst die westliche Welt, weil sie sich immer auf die Seite von Goliath stellt und nie auf die Seite von David.
Kurze Anmerkung: David war Jude. Damit führt Muslim-Markt denn wohl auch die Argumentation einer einseitigen Unterstützung Israels ad absurdum.
Man hasst die westliche Welt, für jeden arabischen Herrscher, der dieser Tage eine Eislaufhalle in der Wüste baut, während sein Bruder in Palästina verdurstet und seine Schwester in Afrika verhungert.
Ich soll daran schuld sein, wenn in Dubai Eishallen gebaut werden? Öhm. Das hätte ich dann doch noch genauer erklärt.
Man hasst die westliche Welt, für die Demokratie, von der sie tagtäglich faselt
Ich fasel zwar nicht täglich davon, gebe aber zu, dass ich mit dieser Einrichtung ganz zufrieden bin.
Was aber ist die Lösung für einen Bürger der westlichen Welt?
(...)
Die Wahrheit auszusprechen! Es liegt in der Natur der Sache, dass Verbrecher es nicht mögen, wenn man sie als Verbrecher tituliert.
Liebe Muslim-Märktler, ihr habt mich überzeugt. Ich werde die Wahrheit aussprechen. Ich werde Scheiße beim Namen nennen. Und fange umgehend damit an:
Der Muslim-Markt wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Das liegt unter anderem auch daran, dass einer der beiden Betreiber wegen Volksverhetzung verurteilt wurde. Vielleicht aber auch deshalb, weil die Betreiber mit der Hizb Allah (mehr als nur) sympathisieren, weil gegen Schwule oder Juden gehetzt wird und nicht zuletzt, weil mittlerweile wegen Aufruf zum Mord ermittelt wird.
Freunde, wenn ihr es nicht verkraftet, wenn ich in der Öffentlichkeit ein Bier trinke, müsst ihr daheim bleiben...
Aber immerhin bin ich jetzt schlauer.
Die Welt zu Gast bei Freunden: Verliebt in Berlin
gorillaschnitzel, 13:42h
donloewi wollte eine "Verliebt in Berlin"-Geschichte. Gut. Hier ist sie:
...aus einem Ablehnungsbescheid eines Asylgesuchs:
...ist die Unterenährung von Kindern im Bezirk XXX von 46% auf 23% zurückgegangen [zynische Anmerkung: Der Rest mag verhungert sein] ...(...)...
...wenngleich die Antragstellerinnen über keine familiäre Anlaufstelle verfügen, so ist es ihnen dennoch möglich im teilbefriedeten Küstenstreifen zu bleiben und sich dort an ein katholisches Kinderheim zu wenden...
...sehen wir für Rückkehrer keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben ("sehenden Auges")...
...ist uns nicht bekannt, dass minderjährige, unbegleitete Personen politisch verfolgt werden...
...leben zwar 80% der Bevölkerung von YYY in extremer Armut, aber dennoch gibt es karitative Organisationen, die den Flüchtlingen zur Seite stehen...
...hat sich die Ernährungslage für den teilbefriedeten Küstenstreifen deutlich entspannt, sodass die Antragstellerinnen hier verbleiben können, selbst wenn sie aus einem anderen Landesteil kommen sollten, in dem die Ernährungslage nicht den Standard des teilbefriedeten Küstenstreifens erreicht hat...
...aus einem Ablehnungsbescheid eines Asylgesuchs:
...ist die Unterenährung von Kindern im Bezirk XXX von 46% auf 23% zurückgegangen [zynische Anmerkung: Der Rest mag verhungert sein] ...(...)...
...wenngleich die Antragstellerinnen über keine familiäre Anlaufstelle verfügen, so ist es ihnen dennoch möglich im teilbefriedeten Küstenstreifen zu bleiben und sich dort an ein katholisches Kinderheim zu wenden...
...sehen wir für Rückkehrer keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben ("sehenden Auges")...
...ist uns nicht bekannt, dass minderjährige, unbegleitete Personen politisch verfolgt werden...
...leben zwar 80% der Bevölkerung von YYY in extremer Armut, aber dennoch gibt es karitative Organisationen, die den Flüchtlingen zur Seite stehen...
...hat sich die Ernährungslage für den teilbefriedeten Küstenstreifen deutlich entspannt, sodass die Antragstellerinnen hier verbleiben können, selbst wenn sie aus einem anderen Landesteil kommen sollten, in dem die Ernährungslage nicht den Standard des teilbefriedeten Küstenstreifens erreicht hat...
Mittwoch, 5. Juli 2006
Boris
gorillaschnitzel, 22:23h
In meinen Augen darf die deutsche Mannschaft nicht den Titel gewinnen. Wenn wir gute Gastgeber sind, lassen wir einer anderen Nation den Vortritt
Zitat Boris. Der Boris. Genau jener Boris, dessen völlige Talentfreiheit -mal vom Tennisspielen abgesehen- gepaart mit kompletter Beratungsresistenz ihn mittlerweile zur tragischen Figur macht.
Die (wirtschaftliche) Not muss groß sein, wenn man sich für Premiere prostituieren muss. Und dann auch noch das Merkel interviewen. Leider hab ich das im allgemeinen Gegröhle einiger Hundert Fußballwilder nicht verstanden, was da inhaltlich im Interview diskutiert wurde. Aber es können nur blöde Floskeln gewesen sein.
Und so geht die Selbstdemontage immer weiter.
Ich aber wäre gerne noch ein paar persönliche Worte an Boris losgeworden.
Also, Boris...ist ja schön, wenn du den Kosmopolit gibst und prompt den Slogan "Die Welt zu Gast bei Freunden" umsetzen willst. Ich versteh natürlich auch, dass dich spätestens seit der Bettkammer mit dem 5sekündigen Samenraub eher die Auswärtsspiele interessieren. Sind ja auch produktiver. 5 Sekunden nicht selbst gemacht=1 Tochter, jahrelange eigene Pflichtübungen mit der Babsi=2Söhne...na die Bilanz ist eindeutig.
Was ich aber nicht verstehe, lieber Boris: Wenn dich schon der Fremdaltruismus so beschäftigt und die Nationalmannschaft spätestens im Finale so gastgebertechnisch doch besser hätte verlieren sollen....wieso hast du selbst nicht damit angefangen? Du hättest beispielsweise deine Gegner auf deutschem Boden gewinnen lassen können. Damals. So als guter Gastgeber. Als Vorbild und Vorreiter.
Du könntest auch jetzt allen einen Gefallen tun: Schreib doch einen Brief an den Blatter-Sepp, in dem du die Aberkennung der Weltmeisterschaften für folgende Mannschaften forderst:
- Uruguay 1930
- Italien 1934
- England 1966
- Deutschland 1974
- Argentinien 1978
- Frankreich 1998
Das waren alles auch Gastgeber und gleichzeitig Gewinner. Damit, lieber Boris, machste dich dann zum niederländischen Ehrenbürger. Die würden dadurch nachträglich zum 2maligen Weltmeister.
Zitat Boris. Der Boris. Genau jener Boris, dessen völlige Talentfreiheit -mal vom Tennisspielen abgesehen- gepaart mit kompletter Beratungsresistenz ihn mittlerweile zur tragischen Figur macht.
Die (wirtschaftliche) Not muss groß sein, wenn man sich für Premiere prostituieren muss. Und dann auch noch das Merkel interviewen. Leider hab ich das im allgemeinen Gegröhle einiger Hundert Fußballwilder nicht verstanden, was da inhaltlich im Interview diskutiert wurde. Aber es können nur blöde Floskeln gewesen sein.
Und so geht die Selbstdemontage immer weiter.
Ich aber wäre gerne noch ein paar persönliche Worte an Boris losgeworden.
Also, Boris...ist ja schön, wenn du den Kosmopolit gibst und prompt den Slogan "Die Welt zu Gast bei Freunden" umsetzen willst. Ich versteh natürlich auch, dass dich spätestens seit der Bettkammer mit dem 5sekündigen Samenraub eher die Auswärtsspiele interessieren. Sind ja auch produktiver. 5 Sekunden nicht selbst gemacht=1 Tochter, jahrelange eigene Pflichtübungen mit der Babsi=2Söhne...na die Bilanz ist eindeutig.
Was ich aber nicht verstehe, lieber Boris: Wenn dich schon der Fremdaltruismus so beschäftigt und die Nationalmannschaft spätestens im Finale so gastgebertechnisch doch besser hätte verlieren sollen....wieso hast du selbst nicht damit angefangen? Du hättest beispielsweise deine Gegner auf deutschem Boden gewinnen lassen können. Damals. So als guter Gastgeber. Als Vorbild und Vorreiter.
Du könntest auch jetzt allen einen Gefallen tun: Schreib doch einen Brief an den Blatter-Sepp, in dem du die Aberkennung der Weltmeisterschaften für folgende Mannschaften forderst:
- Uruguay 1930
- Italien 1934
- England 1966
- Deutschland 1974
- Argentinien 1978
- Frankreich 1998
Das waren alles auch Gastgeber und gleichzeitig Gewinner. Damit, lieber Boris, machste dich dann zum niederländischen Ehrenbürger. Die würden dadurch nachträglich zum 2maligen Weltmeister.
Erkenntnisse
gorillaschnitzel, 15:33h
....gar nicht so einfach, nach einem verlorenen Halbfinalspiel wieder heimzukommen. 45 Minuten für etwa 4 km.
Das lag in allererster Linie an der Polizei. Würde die ähnlich viel Energie darauf verwenden Alkoholkontrollen durchzuführen wie sie es tut, wenn es darum geht möglichst schnell und möglichst viel Verkehrschaos entstehen zu lassen, ich wäre mir sicher, dass dann gut und gerne 300-400 Mitbürger führerscheinlos wären.
Verkehrschaos by Police geht so: Möglichst viele Straßen absperren, dann alles auf eine einzige Ausfallstraße kanalisieren, die Leute erst die Stadt hoch, anschließend wieder runterlotsen (idealerweise mindestens 2x), dumm am Straßenrand stehen und die Richtung winken (es gibt nur eine).
Sehr gut macht sich dann auch die verschiedenen Interessen zu verquicken: Die Italiener, die in die Stadt reinwollen mittendrin zu sammeln und die Deutschen die rauswollen noch dazuzuleiten. An dieser Stelle empfiehlt sich dunkles Haupthaar und einen Alfa Romeo (man wird todsicher mindestens 3x zu den Italienern gewunken).
Das Chaos ist dann komplett, wenn man anschließend relativ überfodert erkennen muss, dass das eigene Konzept nicht aufgeht und man keinen Plan B in der Hinterhand hat....
Das lag in allererster Linie an der Polizei. Würde die ähnlich viel Energie darauf verwenden Alkoholkontrollen durchzuführen wie sie es tut, wenn es darum geht möglichst schnell und möglichst viel Verkehrschaos entstehen zu lassen, ich wäre mir sicher, dass dann gut und gerne 300-400 Mitbürger führerscheinlos wären.
Verkehrschaos by Police geht so: Möglichst viele Straßen absperren, dann alles auf eine einzige Ausfallstraße kanalisieren, die Leute erst die Stadt hoch, anschließend wieder runterlotsen (idealerweise mindestens 2x), dumm am Straßenrand stehen und die Richtung winken (es gibt nur eine).
Sehr gut macht sich dann auch die verschiedenen Interessen zu verquicken: Die Italiener, die in die Stadt reinwollen mittendrin zu sammeln und die Deutschen die rauswollen noch dazuzuleiten. An dieser Stelle empfiehlt sich dunkles Haupthaar und einen Alfa Romeo (man wird todsicher mindestens 3x zu den Italienern gewunken).
Das Chaos ist dann komplett, wenn man anschließend relativ überfodert erkennen muss, dass das eigene Konzept nicht aufgeht und man keinen Plan B in der Hinterhand hat....
Dienstag, 4. Juli 2006
Zampano
gorillaschnitzel, 14:51h
Ich war ja eigentlich der Meinung, Kollege zampano sei ein integrer Mensch. Doch soeben habe ich da eine Meldung gefunden, wonach quasi mit seinem Eintreffen in Thailand der Alkoholkonsum deutlich angestiegen ist.
Ich werde noch recherchieren, ob zampano die Leutchens dort verführt oder ob sie wegen der bloßen Anwesenheit dem Alkoholismus verfallen sind....
Ich werde noch recherchieren, ob zampano die Leutchens dort verführt oder ob sie wegen der bloßen Anwesenheit dem Alkoholismus verfallen sind....
... older stories



