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Montag, 15. Mai 2006
Peinlichkeiten
gorillaschnitzel, 01:44h
...was mir während meiner Jugend wirklich peinlich war:
Ich war etwa 17 oder 18, war grade ausgegangen und hatte eine Frau kennengelernt. Die hatte ich mit heimgenommen und beschlossen, am nächsten Morgen etwas später schulischen Pflichten nachzugehen.
Plötzlich entert meine -wohl um meine Zukunft besorgte- Mutter mit einem (Alibi-) Wäschekorb das Zimmer.
Meine Mutter hat sie behandelt wie die potentielle Schwiegertochter....
Ich war etwa 17 oder 18, war grade ausgegangen und hatte eine Frau kennengelernt. Die hatte ich mit heimgenommen und beschlossen, am nächsten Morgen etwas später schulischen Pflichten nachzugehen.
Plötzlich entert meine -wohl um meine Zukunft besorgte- Mutter mit einem (Alibi-) Wäschekorb das Zimmer.
Meine Mutter hat sie behandelt wie die potentielle Schwiegertochter....
Baumarkt
gorillaschnitzel, 13:11h

Samstag, 13. Mai 2006
Spot the Difference
gorillaschnitzel, 19:39h
Sehr geniale Aktion von Herrn Radke...
Das Klassenbuch
gorillaschnitzel, 16:01h
Die ganze Schulkarriere über waren wir ein ziemlich eingeschworener Haufen.
"Wir", das waren zu Beginn 8 Jungs. Im Laufe der Jahre gingen infolge indiskutabler schulischer Leistungen 2 davon abhanden. Blieben die letzten beiden Schuljahre noch 6 übrig.
Wir galten lange Zeit als Schrecken der Schule. "So eine schlimme Klasse hatten wir noch nie", hieß es. Aber das sagen sie ja immer über jede Klasse.
Man sagte uns, dass uns keiner unterrichten wollte und auch die Fahrt ins Schullandheim wegen uns 6 nicht stattfinden wird. Keiner der Lehrer sei bereit, dieses Risiko auf sich zu nehmen.
Wir begannen, uns in unserer Rolle zu gefallen und spielten die Anarcho-Rolle sehr gern mit: Im Englischunterricht beispielsweise mussten noch vor Unterrichtsbeginn 2 von uns den Saal verlassen und es war gut möglich, dass noch der ein oder andere nachkam. Für uns eine prima Gelegenheit, im Kiosk nebenan ein Bier zu trinken.
Wir, das waren:
- L.: Ihn verdächtigten sie lange, der Rädelsführer zu sein. In einigen "Affären" war er durchaus auch der Ideengeber gewesen. Bereits sein Bruder hatte mächtig Ärger mit den Lehrern und daher war er quasi von Beginn an "notorisch".
- H.: Einer, der eigentlich kein Wässerchen trüben konnte. Auf den ersten Blick. Auch wenn er chronisch bleich war und damals eher harmlos aussah....er war immer mit von der Partie. Bei allem.
- K.: Den hatten sie immer auf der Rechnung, wenn es um Blödsinn ging. Sehr ärgerlich fanden sie, dass K. trotz allerlei Schandtaten einer der Klassenbesten war.
- W.: W.s lange Schulkarriere hatte bereits diverse Schulen durchlaufen. Er galt als stinkefaul. Was er auch war. Dennoch hat er denn doch mit einem bewunderswertem Minimaleinsatz noch seinen Abschluss hingedeichselt.
- F.: Auch F. war immer und überall dabei. Sie appellierten an sein christliches Elternhaus, an seine Moral....es half alles nichts. Ihm machte es einfach Spaß. Zu allem Überfluss war F. auch noch Klassensprecher. Demokratisch gewählt. Das fuchste sie wohl am meisten.
- Tja. Und dann noch ich. Mein schulischer Einsatz wurde wohl nur noch durch W. unterboten. Trotzdem waren meine Noten noch einigermaßen passabel. Die Lehrer nannten mich "stinkfaul" und dass ich das alles noch bereuen werde (tue ich bis heute nicht). Sie fanden mich "provokant" und "vorlaut" und ich hätte einen völlig fehlgeleiteten Humor.
Eines Nachmittags saßen wir 6 beisammen. In Erwartung der Nachmittagschule. Die Schulkarriere neigte sich langsam dem Ende entgegen. Die schriftlichen Prüfungen hatten wir vor ein paar Tagen beendet.
Jeder von uns hatte schon ein paar Einträge und Verweise hinter sich: "Stören des Unterrichts", "Karateunterricht für S." (wir hatten einem Mitschüler ein blaues Auge gehauen und dies unter "Karate" verbucht; der Mitschüler traute sich nicht, auch nur nen Piep zu sagen), "Beleidigung eines Lehrers" undundund.
Dann passiert es: Irgendeiner von uns (ich weiß nicht mal wer) wirft das Klassenbuch/Tagebuch einmal quer durch den Raum. Ein anderer wirft es zurück. Ein lustiges Spiel beginnt. L. -passionierter Fußballer- versucht einen Fallrückzieher.
Darauf schneide ich die Vermerke und Einträge mich betreffend mit der Schere aus. So als kleines Andenken.
Etwa 20 Minuten später sah das Ding arg zerfleddert aus. Und wir standen vor der Frage: What shall we do with this book?
Es fand eine Abstimmung statt. Schön demokratisch. Zur Auswahl stand: Wieder auftauchen lassen und so tun, als wüssten wir von nix. Oder: Standesgemäße Verbrennung und rituelle Einäscherung.
Die Abstimmung endete 4-2. Fürs Verbrennen. Ich war seinerzeit auch fürs Feuer.
Und so fuhren wir einige Hundert Meter hinaus ins Grüne, L. drehte den Benzinhahn an seinem Mofa auf und dann zündeten wirs an. Herrlich. Es brannte nahezu komplett nieder. Bis auf einen traurigen Rest. Den verbuddelten wir.
Am nächsten Tag fiel auf, dass das Ding fehlte. Natürlich kamen sie zuerst auf uns. Wir beteuerten unsere Unschuld. Tja, und dann wurden ihre Mittel fies: Sie drohten (in unserer Abwesenheit) unseren Mädels damit, dass ihnen die Aschlusszeugnisse verwehrt würden und allesamt von der Schule verwiesen würden. Außerdem sei bereits die Polizei informiert. Diesen Druck hat dann die ein oder andere nicht mehr ausgehalten und so haben sie dann gesungen. Zumindest das, was sie wussten.
Seitens der Schule wars ohnehin klar: Wer (außer uns) hatte schon Interesse, das Ding verschwinden zu lassen?
Und so haben wir uns gestellt. Alle. Man befragte uns einzeln: L. kam nach weniger als 10 Sekunden wieder raus. Er hatte auf die Frage, wer denn Schuld sei "Jim, Jack und Johnny" geantwortet. Das hatten sie nicht verstanden und nochmal nachgefragt. Er meinte Jim Beam, Jack Daniels und Johnny Walker.
Auch wir hielten dicht. Wir seien es alle gemeinsam gewesen (was ja auch stimmte). Und dann die grausige Frage: Wo ist es?
Das machte deutlich, dass sie bisher davon ausgingen, dass es sich nur um ein Kidnapping nicht aber um ein tödlich verlaufenes Kidnapping handelte.
Wir erzählten die Wahrheit. Verbrannt und verbuddelt.
Sie glaubt uns nicht und schickten F. die Überreste auszugraben. Er erschien 20 Minuten später wieder mit der Asche in einer Plastiktüte.
1 Woche später beriet die Schulkonferenz über unser weiteres Schicksal. Rauskam:
- Wir hatten die finanziellen Kosten zu tragen für die Wiederbeschaffung eines neuen Klassenbuchs. 15 DM. Geteilt durch 6! (Hätte ich gewusst, wie wenig das kostet, ich hätte 10 verbrannt)
- Teilnahme an der mündlichen Prüfung erlaubt, ansonsten Hausverbot für Schule, Turnhalle und das gesamte Schulgelände.
- Eintrag in Schulakte
- Abschlussfeier gestrichen
- Abschlusszeugnis per Postboten
...und damit machten sie uns zu Helden. Die kleineren betrachteten uns mit großen Blicken, im Schwimmbad wurde getuschelt ("ist einer von denen mit dem Klassenbuch"). Wir fühlten uns wie Superstars.
...ganz ehrlich gehts uns heut noch ein bißchen so. Die Geschichte ist bis heute an der Schule präsent und wir haben bis zum heutigen Tag nichts bereut. Gar nichts.
"Wir", das waren zu Beginn 8 Jungs. Im Laufe der Jahre gingen infolge indiskutabler schulischer Leistungen 2 davon abhanden. Blieben die letzten beiden Schuljahre noch 6 übrig.
Wir galten lange Zeit als Schrecken der Schule. "So eine schlimme Klasse hatten wir noch nie", hieß es. Aber das sagen sie ja immer über jede Klasse.
Man sagte uns, dass uns keiner unterrichten wollte und auch die Fahrt ins Schullandheim wegen uns 6 nicht stattfinden wird. Keiner der Lehrer sei bereit, dieses Risiko auf sich zu nehmen.
Wir begannen, uns in unserer Rolle zu gefallen und spielten die Anarcho-Rolle sehr gern mit: Im Englischunterricht beispielsweise mussten noch vor Unterrichtsbeginn 2 von uns den Saal verlassen und es war gut möglich, dass noch der ein oder andere nachkam. Für uns eine prima Gelegenheit, im Kiosk nebenan ein Bier zu trinken.
Wir, das waren:
- L.: Ihn verdächtigten sie lange, der Rädelsführer zu sein. In einigen "Affären" war er durchaus auch der Ideengeber gewesen. Bereits sein Bruder hatte mächtig Ärger mit den Lehrern und daher war er quasi von Beginn an "notorisch".
- H.: Einer, der eigentlich kein Wässerchen trüben konnte. Auf den ersten Blick. Auch wenn er chronisch bleich war und damals eher harmlos aussah....er war immer mit von der Partie. Bei allem.
- K.: Den hatten sie immer auf der Rechnung, wenn es um Blödsinn ging. Sehr ärgerlich fanden sie, dass K. trotz allerlei Schandtaten einer der Klassenbesten war.
- W.: W.s lange Schulkarriere hatte bereits diverse Schulen durchlaufen. Er galt als stinkefaul. Was er auch war. Dennoch hat er denn doch mit einem bewunderswertem Minimaleinsatz noch seinen Abschluss hingedeichselt.
- F.: Auch F. war immer und überall dabei. Sie appellierten an sein christliches Elternhaus, an seine Moral....es half alles nichts. Ihm machte es einfach Spaß. Zu allem Überfluss war F. auch noch Klassensprecher. Demokratisch gewählt. Das fuchste sie wohl am meisten.
- Tja. Und dann noch ich. Mein schulischer Einsatz wurde wohl nur noch durch W. unterboten. Trotzdem waren meine Noten noch einigermaßen passabel. Die Lehrer nannten mich "stinkfaul" und dass ich das alles noch bereuen werde (tue ich bis heute nicht). Sie fanden mich "provokant" und "vorlaut" und ich hätte einen völlig fehlgeleiteten Humor.
Eines Nachmittags saßen wir 6 beisammen. In Erwartung der Nachmittagschule. Die Schulkarriere neigte sich langsam dem Ende entgegen. Die schriftlichen Prüfungen hatten wir vor ein paar Tagen beendet.
Jeder von uns hatte schon ein paar Einträge und Verweise hinter sich: "Stören des Unterrichts", "Karateunterricht für S." (wir hatten einem Mitschüler ein blaues Auge gehauen und dies unter "Karate" verbucht; der Mitschüler traute sich nicht, auch nur nen Piep zu sagen), "Beleidigung eines Lehrers" undundund.
Dann passiert es: Irgendeiner von uns (ich weiß nicht mal wer) wirft das Klassenbuch/Tagebuch einmal quer durch den Raum. Ein anderer wirft es zurück. Ein lustiges Spiel beginnt. L. -passionierter Fußballer- versucht einen Fallrückzieher.
Darauf schneide ich die Vermerke und Einträge mich betreffend mit der Schere aus. So als kleines Andenken.
Etwa 20 Minuten später sah das Ding arg zerfleddert aus. Und wir standen vor der Frage: What shall we do with this book?
Es fand eine Abstimmung statt. Schön demokratisch. Zur Auswahl stand: Wieder auftauchen lassen und so tun, als wüssten wir von nix. Oder: Standesgemäße Verbrennung und rituelle Einäscherung.
Die Abstimmung endete 4-2. Fürs Verbrennen. Ich war seinerzeit auch fürs Feuer.
Und so fuhren wir einige Hundert Meter hinaus ins Grüne, L. drehte den Benzinhahn an seinem Mofa auf und dann zündeten wirs an. Herrlich. Es brannte nahezu komplett nieder. Bis auf einen traurigen Rest. Den verbuddelten wir.
Am nächsten Tag fiel auf, dass das Ding fehlte. Natürlich kamen sie zuerst auf uns. Wir beteuerten unsere Unschuld. Tja, und dann wurden ihre Mittel fies: Sie drohten (in unserer Abwesenheit) unseren Mädels damit, dass ihnen die Aschlusszeugnisse verwehrt würden und allesamt von der Schule verwiesen würden. Außerdem sei bereits die Polizei informiert. Diesen Druck hat dann die ein oder andere nicht mehr ausgehalten und so haben sie dann gesungen. Zumindest das, was sie wussten.
Seitens der Schule wars ohnehin klar: Wer (außer uns) hatte schon Interesse, das Ding verschwinden zu lassen?
Und so haben wir uns gestellt. Alle. Man befragte uns einzeln: L. kam nach weniger als 10 Sekunden wieder raus. Er hatte auf die Frage, wer denn Schuld sei "Jim, Jack und Johnny" geantwortet. Das hatten sie nicht verstanden und nochmal nachgefragt. Er meinte Jim Beam, Jack Daniels und Johnny Walker.
Auch wir hielten dicht. Wir seien es alle gemeinsam gewesen (was ja auch stimmte). Und dann die grausige Frage: Wo ist es?
Das machte deutlich, dass sie bisher davon ausgingen, dass es sich nur um ein Kidnapping nicht aber um ein tödlich verlaufenes Kidnapping handelte.
Wir erzählten die Wahrheit. Verbrannt und verbuddelt.
Sie glaubt uns nicht und schickten F. die Überreste auszugraben. Er erschien 20 Minuten später wieder mit der Asche in einer Plastiktüte.
1 Woche später beriet die Schulkonferenz über unser weiteres Schicksal. Rauskam:
- Wir hatten die finanziellen Kosten zu tragen für die Wiederbeschaffung eines neuen Klassenbuchs. 15 DM. Geteilt durch 6! (Hätte ich gewusst, wie wenig das kostet, ich hätte 10 verbrannt)
- Teilnahme an der mündlichen Prüfung erlaubt, ansonsten Hausverbot für Schule, Turnhalle und das gesamte Schulgelände.
- Eintrag in Schulakte
- Abschlussfeier gestrichen
- Abschlusszeugnis per Postboten
...und damit machten sie uns zu Helden. Die kleineren betrachteten uns mit großen Blicken, im Schwimmbad wurde getuschelt ("ist einer von denen mit dem Klassenbuch"). Wir fühlten uns wie Superstars.
...ganz ehrlich gehts uns heut noch ein bißchen so. Die Geschichte ist bis heute an der Schule präsent und wir haben bis zum heutigen Tag nichts bereut. Gar nichts.
Unser Haustier
gorillaschnitzel, 15:23h

Freitag, 12. Mai 2006
Verstopfung
gorillaschnitzel, 16:27h
Sie wollte es so
Wie wir einmal zu dritt Verstopfung hatten.
Kuba. Baracoa. La Rusa. Ein 1-Sterne-Hotel. Da schläft man eigentlich nur deshalb, weil da halt auch mal Fidel Castro, Che Guevara oder Errol Flynn gepennt haben. Und wenn man sich die Betten so anschaut, meint man den Hauch der Geschichte nicht nur bildlich riechen zu können.
Wir saßen also in dem Hotel und irgendwie hatte ich ein Drücken in der Magengegend. Ich habe schon bitter bereut, diese (leckeren) Pfannkuchen gegessen zu haben, die sie am Hafen in einem ehemaligen Ölfass zubereiten.
Vielleicht lags auch an dem "Security"-Mann, der soeben ins Zimmer kam und angeboten hat, das Auto zu bewachen mit dem Hinweis, dies sei eine gefährliche Gegend und wenn er einschlafe, sei für nichts zu garantieren (Ergo: Zahl besser, wenn du morgen früh noch Räder haben willst).
Ist ja ein unangenehmes Thema mit dem Magen. Irgendwie scheiße. Richtig scheiße. Und wenn ich richtig gerechnet hab, war ich sicher seit Tagen nicht mehr Darm entleeren.
Aber den beiden anderen gings auch nicht viel besser. Auch die klagten ihr Leid.

So beschlossen wir denn, gegen die Verstopfung vorzugehen. Erstmal mit biologischen Waffen: Eine der Akteurinnen war der Meinung, Ananas wirke als Abführmittel. Somit schnell auf den Markt und jedem eine Ananas gekauft.
Die andere Akteurin meint, Gastrosil könne hilfreich sein. Also kriegte jeder ein paar Tropfen Gastrosil.
Hat dann auch tatsächlich irgendwann mal geholfen: Die 2 anderen haben sich in die jeweilige Örtlichkeit zurückgezogen....
Nur bei mir: Funkstille. Und so leere ich mir noch mehr Zeugs rein. Was eben die Reiseapotheke hergibt: Novalgin (ich weiß, das ist in solchen Fällen völlig blödsinnig. Aber Novalgin ist eben auch beruhigend. Irgendwie.), die noch fast volle Fläschchen Gastrosil und dazu ein paar Liter Bier (beruhigt auch).
Und Gottseidank: Irgendwann gehts dann doch....Details zu Menge oder Konsistenz werden nach Vertrauensprüfung allenfalls via EMail beantwortet.
Wie wir einmal zu dritt Verstopfung hatten.
Kuba. Baracoa. La Rusa. Ein 1-Sterne-Hotel. Da schläft man eigentlich nur deshalb, weil da halt auch mal Fidel Castro, Che Guevara oder Errol Flynn gepennt haben. Und wenn man sich die Betten so anschaut, meint man den Hauch der Geschichte nicht nur bildlich riechen zu können.
Wir saßen also in dem Hotel und irgendwie hatte ich ein Drücken in der Magengegend. Ich habe schon bitter bereut, diese (leckeren) Pfannkuchen gegessen zu haben, die sie am Hafen in einem ehemaligen Ölfass zubereiten.
Vielleicht lags auch an dem "Security"-Mann, der soeben ins Zimmer kam und angeboten hat, das Auto zu bewachen mit dem Hinweis, dies sei eine gefährliche Gegend und wenn er einschlafe, sei für nichts zu garantieren (Ergo: Zahl besser, wenn du morgen früh noch Räder haben willst).
Ist ja ein unangenehmes Thema mit dem Magen. Irgendwie scheiße. Richtig scheiße. Und wenn ich richtig gerechnet hab, war ich sicher seit Tagen nicht mehr Darm entleeren.
Aber den beiden anderen gings auch nicht viel besser. Auch die klagten ihr Leid.

So beschlossen wir denn, gegen die Verstopfung vorzugehen. Erstmal mit biologischen Waffen: Eine der Akteurinnen war der Meinung, Ananas wirke als Abführmittel. Somit schnell auf den Markt und jedem eine Ananas gekauft.
Die andere Akteurin meint, Gastrosil könne hilfreich sein. Also kriegte jeder ein paar Tropfen Gastrosil.
Hat dann auch tatsächlich irgendwann mal geholfen: Die 2 anderen haben sich in die jeweilige Örtlichkeit zurückgezogen....
Nur bei mir: Funkstille. Und so leere ich mir noch mehr Zeugs rein. Was eben die Reiseapotheke hergibt: Novalgin (ich weiß, das ist in solchen Fällen völlig blödsinnig. Aber Novalgin ist eben auch beruhigend. Irgendwie.), die noch fast volle Fläschchen Gastrosil und dazu ein paar Liter Bier (beruhigt auch).
Und Gottseidank: Irgendwann gehts dann doch....Details zu Menge oder Konsistenz werden nach Vertrauensprüfung allenfalls via EMail beantwortet.
China
gorillaschnitzel, 10:48h
Sommer 2003, die Bahnfahrt von Wuhan nach Shanghai.
Wir haben Schlafwagen gebucht, weil die Fahrt an die 20 Stunden dauert. Viererabteil. Gegenüber eine Chinesin mit ihrer Enkelin. Sehr nett, sehr freundlich, sehr neugierig, sehr aufgeschlossen.
Radebrechend und mit Händen und Füßen kommunizieren wir ein bißchen. Aber irgendwann ist eben Schluss. Und so geht es eher in Lächeln über...
Die etwa 70 Jahre alte Frau fährt zum ersten Mal in ihrem Leben nach Shanghai. Und zum allerersten Mal in ihrem Leben hat sie sich von der Teenagerenkelin überreden lassen, Pepsi zu kaufen. Erst will sie das nicht trinken und den gesamten Vorrat (immerhin ein Sixpack) der Enkelin überlassen. Aber die kennt keine Gnade. Oma muss mittrinken. Pepsi ist cool. Und wenn Oma Pepsi trinkt, ist auch Oma cool. Und der coole Pepsi-Teen kann dann den Repräsentanten der westlichen Kultur (in dem Fall uns) zeigen, dass auch coole Pepsi-Teens coole Omis haben können. Auch und gerade in China.
So fängt die arme Frau ihrer Enkelin zuliebe an, Pepsi zu trinken. Aus der Dose. Schon das war für sie irgendwie gewöhnungsbedürftig. Tapfer trinkt sie ein paar Schlucke. Vermutlich wäre ihr ein Tee jetzt lieber. Aber sie trinkt weiter. Nix anmerken lassen...
Wir hatten bis dahin schon gut 3 Wochen in China verbracht, und waren nach mehrtägiger Fahrt auf dem Yangtse (Wir beide, 3 Engländer, etwa 150 Chinesen) einiges gewohnt: Abstriche in den hygienischen Standard von v.a. Toiletten hatten wir hingenommen, wir hatten gelernt, dass chinesische Betten u.U. verdammt kurz sein können (1,80m) und wir hatten gelernt, dass einige (nicht alle) Chinesen mit Vorliebe exakt das machen, was ein gewöhnlicher Mitteleuropäer seinen Kindern als allererstes "austreibt": Beim Essen schlürfen und schmatzen. Rülpsen. Rotzen. Und das allerschlimmste: Kotzen. Das war am übelsten: Diese ganz tief aus den hintersten Bronchienwinkeln -mühsam und unter Kraftanstrengung mit entsprechend lauten Begleitgeräuschen- hervorgeholten, wiederkäuartigen Elemente, die selbst in Hotelhallen, Restaurants und in Zügen allgegenwärtig waren. Es war -v.a. in den Hutongs, den traditionellen rein chinesischen "Stadtdörfern"- phasenweise ein Slalomlaufen. Vor einem, hinter einem und überhaupt überall: Immer wieder ein langes und gezogenes "Cccchhhhhhhhhrrrrrhhccchhhh", gefolgt von dem kurzen -den Verursacher augenscheinlich glückseligmachenden- "Tttuuuu".
Irgendwann gewöhnt man sich an alles.
So saßen wir mit der Oma und der Enkelin gemeinsam im Abteil. Wir teilten uns mittlerweile alles mögliche: Wir hatten Tütensuppen, sie hatten Wackelpudding, wir hatten Wasser, sie hatten Kekse. Alles in allem sehr fröhlich und unterhaltsam. Natürlich mussten wir wieder mal mit allen gemeinsam aufs Foto (mich würde wirklich interessieren, in wievielen chinesischen Familienalben ich als Exot herumgereicht werde).
Omi nuckelt noch immer an ihrer ersten Pepsi. Mittlerweile bekommt ihr selbige nicht mehr: Es stößt ihr auf. Vermutlich die Kohlensäure. Also fängt sie an, kontinuierlich zu rülpsen. Fast wie ein Uhrwerk.
Es hört sich extrem witzig an, wenn so eine 70jährige permanent vor sich hin Töne absondert, die man eigentlich sonst eher selten hört.
Dann verzieht sich die Enkelin in den Speisewagen. Das ist die Gelegenheit für die Alte: Sie schenkt uns ihren Anteil Pepsi (2 Dosen) und gibt uns zu verstehen, dass sie das Zeug nicht mag. Wir verstehen: Pepsi trinken bis die Enkelin wiederkommt. Kein Problem.
Die Dimensionen in China sind -was die Lebensräume angeht- oft bescheiden: Die Häuser sind oft klein, eng und niedrig. Betten sind generell zu kurz.
Toilette, Waschbecken und Dusche können durchaus auf 0,6 m² untergebracht sein.
Und so sind auch die Abteile in Zügen recht klein: Höhe: Vielleicht 2,10m. Länge: 2m. Breite: 2m. Und da sind dann 4 Pritschen untergebracht.
Irgendwann steht die Omi auf, dreht sich um und beginnt in dem Gepäck auf der oberen Pritsche herumzukramen. Wir müssen etwas Platz machen, damit sie überhaupt richtig stehen kann. Sie ist keinen halben Meter vom Kopf meiner Reisebegleitung entfernt.
Mitten in das gemächliche Rattern des Zugs ein lautes Geräusch. Richtig laut.
Reisebegleitung: "Ich glaub, die hat mir ins Gesicht gefurzt."
Ein paar Sekunden später riechen wir es....
Wir haben Schlafwagen gebucht, weil die Fahrt an die 20 Stunden dauert. Viererabteil. Gegenüber eine Chinesin mit ihrer Enkelin. Sehr nett, sehr freundlich, sehr neugierig, sehr aufgeschlossen.
Radebrechend und mit Händen und Füßen kommunizieren wir ein bißchen. Aber irgendwann ist eben Schluss. Und so geht es eher in Lächeln über...
Die etwa 70 Jahre alte Frau fährt zum ersten Mal in ihrem Leben nach Shanghai. Und zum allerersten Mal in ihrem Leben hat sie sich von der Teenagerenkelin überreden lassen, Pepsi zu kaufen. Erst will sie das nicht trinken und den gesamten Vorrat (immerhin ein Sixpack) der Enkelin überlassen. Aber die kennt keine Gnade. Oma muss mittrinken. Pepsi ist cool. Und wenn Oma Pepsi trinkt, ist auch Oma cool. Und der coole Pepsi-Teen kann dann den Repräsentanten der westlichen Kultur (in dem Fall uns) zeigen, dass auch coole Pepsi-Teens coole Omis haben können. Auch und gerade in China.
So fängt die arme Frau ihrer Enkelin zuliebe an, Pepsi zu trinken. Aus der Dose. Schon das war für sie irgendwie gewöhnungsbedürftig. Tapfer trinkt sie ein paar Schlucke. Vermutlich wäre ihr ein Tee jetzt lieber. Aber sie trinkt weiter. Nix anmerken lassen...
Wir hatten bis dahin schon gut 3 Wochen in China verbracht, und waren nach mehrtägiger Fahrt auf dem Yangtse (Wir beide, 3 Engländer, etwa 150 Chinesen) einiges gewohnt: Abstriche in den hygienischen Standard von v.a. Toiletten hatten wir hingenommen, wir hatten gelernt, dass chinesische Betten u.U. verdammt kurz sein können (1,80m) und wir hatten gelernt, dass einige (nicht alle) Chinesen mit Vorliebe exakt das machen, was ein gewöhnlicher Mitteleuropäer seinen Kindern als allererstes "austreibt": Beim Essen schlürfen und schmatzen. Rülpsen. Rotzen. Und das allerschlimmste: Kotzen. Das war am übelsten: Diese ganz tief aus den hintersten Bronchienwinkeln -mühsam und unter Kraftanstrengung mit entsprechend lauten Begleitgeräuschen- hervorgeholten, wiederkäuartigen Elemente, die selbst in Hotelhallen, Restaurants und in Zügen allgegenwärtig waren. Es war -v.a. in den Hutongs, den traditionellen rein chinesischen "Stadtdörfern"- phasenweise ein Slalomlaufen. Vor einem, hinter einem und überhaupt überall: Immer wieder ein langes und gezogenes "Cccchhhhhhhhhrrrrrhhccchhhh", gefolgt von dem kurzen -den Verursacher augenscheinlich glückseligmachenden- "Tttuuuu".
Irgendwann gewöhnt man sich an alles.
So saßen wir mit der Oma und der Enkelin gemeinsam im Abteil. Wir teilten uns mittlerweile alles mögliche: Wir hatten Tütensuppen, sie hatten Wackelpudding, wir hatten Wasser, sie hatten Kekse. Alles in allem sehr fröhlich und unterhaltsam. Natürlich mussten wir wieder mal mit allen gemeinsam aufs Foto (mich würde wirklich interessieren, in wievielen chinesischen Familienalben ich als Exot herumgereicht werde).
Omi nuckelt noch immer an ihrer ersten Pepsi. Mittlerweile bekommt ihr selbige nicht mehr: Es stößt ihr auf. Vermutlich die Kohlensäure. Also fängt sie an, kontinuierlich zu rülpsen. Fast wie ein Uhrwerk.
Es hört sich extrem witzig an, wenn so eine 70jährige permanent vor sich hin Töne absondert, die man eigentlich sonst eher selten hört.
Dann verzieht sich die Enkelin in den Speisewagen. Das ist die Gelegenheit für die Alte: Sie schenkt uns ihren Anteil Pepsi (2 Dosen) und gibt uns zu verstehen, dass sie das Zeug nicht mag. Wir verstehen: Pepsi trinken bis die Enkelin wiederkommt. Kein Problem.
Die Dimensionen in China sind -was die Lebensräume angeht- oft bescheiden: Die Häuser sind oft klein, eng und niedrig. Betten sind generell zu kurz.
Toilette, Waschbecken und Dusche können durchaus auf 0,6 m² untergebracht sein.
Und so sind auch die Abteile in Zügen recht klein: Höhe: Vielleicht 2,10m. Länge: 2m. Breite: 2m. Und da sind dann 4 Pritschen untergebracht.
Irgendwann steht die Omi auf, dreht sich um und beginnt in dem Gepäck auf der oberen Pritsche herumzukramen. Wir müssen etwas Platz machen, damit sie überhaupt richtig stehen kann. Sie ist keinen halben Meter vom Kopf meiner Reisebegleitung entfernt.
Mitten in das gemächliche Rattern des Zugs ein lautes Geräusch. Richtig laut.
Reisebegleitung: "Ich glaub, die hat mir ins Gesicht gefurzt."
Ein paar Sekunden später riechen wir es....
Klassiker
gorillaschnitzel, 10:42h
Donnerstag, 11. Mai 2006
Charakterurviecher
gorillaschnitzel, 16:53h
Allen Büffeln dieser Welt gewidmet
Eine Region und ihre neuen Helden:
Die Albbüffel
Man erfährt, dass so ein Büffel wirklich Charakter hat: Es ist nicht wie bei Kühen, die bereitwillig Milch geben. So eine Büffelin will gehegt, umsorgt, angebettelt und gepflegt werden. Die eine Büffelkuh lässt sich nur von der Seite melken, die andere gibt keine Milch mehr, wenn sie Menthol riecht (Bonbons z.B.) und eine gibt überhaupt keine Milch. Der geplante Büffelmozzarella ist daher vorerst mal auf Jahre hinaus verschoben.
Man muss bei den Büffeln in die Lehre gehen. Das kann Jahre dauern.
...sagen die Macher. Immerhin wissen sie jetzt schon: Der Klang von Alphörnern beruhigt die Viecher ungemein.
Und so beginnt nun das große Merchandising:
Am Wochenende ist das große Albbüffelfest mit Albbüffelsteaks, Albbüffelbier, Albbüffelnudeln aus Biodinkel, Albbüffelanlocken mit Instrumenten aller Art, Albbüffelbrot und -hörnchen, Möbeln mit Albbüffelleder bespannt.
Im Herbst sollen dann Pralinen aus Albbüffelmilch auf den Markt kommen.
In diesem Sinne: Fröhliches Grunzen allenthalben (Büffel grunzen, sie muhen nicht)
Eine Region und ihre neuen Helden:
Die Albbüffel
Man erfährt, dass so ein Büffel wirklich Charakter hat: Es ist nicht wie bei Kühen, die bereitwillig Milch geben. So eine Büffelin will gehegt, umsorgt, angebettelt und gepflegt werden. Die eine Büffelkuh lässt sich nur von der Seite melken, die andere gibt keine Milch mehr, wenn sie Menthol riecht (Bonbons z.B.) und eine gibt überhaupt keine Milch. Der geplante Büffelmozzarella ist daher vorerst mal auf Jahre hinaus verschoben.
Man muss bei den Büffeln in die Lehre gehen. Das kann Jahre dauern.
...sagen die Macher. Immerhin wissen sie jetzt schon: Der Klang von Alphörnern beruhigt die Viecher ungemein.
Und so beginnt nun das große Merchandising:
Am Wochenende ist das große Albbüffelfest mit Albbüffelsteaks, Albbüffelbier, Albbüffelnudeln aus Biodinkel, Albbüffelanlocken mit Instrumenten aller Art, Albbüffelbrot und -hörnchen, Möbeln mit Albbüffelleder bespannt.
Im Herbst sollen dann Pralinen aus Albbüffelmilch auf den Markt kommen.
In diesem Sinne: Fröhliches Grunzen allenthalben (Büffel grunzen, sie muhen nicht)
Mittwoch, 10. Mai 2006
Leselampe
gorillaschnitzel, 14:29h
Eine der allerwichtigsten:


Happy Birthday
gorillaschnitzel, 04:23h
Bono wird heut 46.
Bono ist der einzige Mensch auf diesem Planeten, der für Grammy, Oscar und Friedensnobelpreis nominiert wurde.
Ich schieb jetzt "One" rein...danach "Sunday, bloody sunday"
Bono ist der einzige Mensch auf diesem Planeten, der für Grammy, Oscar und Friedensnobelpreis nominiert wurde.
Ich schieb jetzt "One" rein...danach "Sunday, bloody sunday"
Dienstag, 9. Mai 2006
Pisa
gorillaschnitzel, 08:41h
Deutschland 2006
"Was ist denn Holocaust?"
Jahrgang: 1990
Klasse: 8
Schule: Gymnasium
"Was ist denn Holocaust?"
Jahrgang: 1990
Klasse: 8
Schule: Gymnasium
Montag, 8. Mai 2006
Beleuchtung indirekt
gorillaschnitzel, 13:06h
Nein, kein Sonnenuntergang.
Mal für die Beleuchtungsprofis: Indirekte Beleuchtung. Die Leuchte sitzt in einer abgehängten Decke im "Segel"...

Mal für die Beleuchtungsprofis: Indirekte Beleuchtung. Die Leuchte sitzt in einer abgehängten Decke im "Segel"...

Sonntag, 7. Mai 2006
Krienen
gorillaschnitzel, 20:27h
Dam´un´Herrn,
den heutigen Tag werde ich dazu nutzen, euch Tanja Krienen vorzustellen. Tanja hieß ja eigentlich mal Thomas, aber das ist eine andere Geschichte.
Erste mediale Präsenz habe ich bemerkt, als es um diverse Forenbeiträge ging, dieHerr Frau Krienen wieder von der Homepage gelöscht hat, weil sie ihm ihr im Nachhinein peinlich waren. Es ging dabei um den bekenndenden Pädo Dieter Gieseking. Es war aber auch zu peinlich. (Die entsprechenden Passagen waren noch lang im Cache zu finden). Ansatzweise noch im Gordischen Knoten nachzuvollziehen.
Dennoch:
So ganz scheint das Thema noch nicht endgültig beerdigt zu sein.
Letztendlich hat das auch der selbsternannten CDU-Wahlkämpferin auf der iberischen Halbinsel den Garaus im Wahlkampf gemacht. Vera Lengsfeld wollte sich nicht als (Zitat) "bürgerliches Feigenblatt eines pro-pädophilen Projekts" missbrauchen lassen
Ein Beispiel ihrer "literarischen" Fähigkeiten:
Eine Ablieferung der Kinder in “Krabbelgruppen” halte ich für einen schlimmen Akt. Kinder gehören mindestens in den ersten drei Jahren auschließlich in der Familie erzogen, ehe eine halbtätige Kindergarten-Betreuung ins Auge gefasst werden. Den geistigen Standard der Kindergärtnerinnen und den durch die Kürzungen zunehmend erfolgten Einsatz von “Kinderpflegerinnen” bedenkend, ist das aber auch mit Vorsicht zu genießen.
Setzen, Tanja! Sechs!
1. Es gibt keine "halbtätige" Kindergarten-Betreuung. Meinteste vielleicht "halbtägig"? Ein Verschreiber kann ja mal passieren. Aber muss man gleich noch einen im nächsten Wort reinbauen? 2 Worte, 2 Fehler. Stolze Leistung.
2. Das heißt Erzieherinnen und nicht "Kindergärtnerinnen". Aber sehr schön! Du hast eben deinen geistigen Standard offenbart.
Die (Zitat) "antisemitische Schlampe" (O-Ton Henryk M. Broder) Tanja ist so richtig bekannt worden durch einen längeren Schlagabtausch mit eben jenem Broder und macht auch heute noch gelegentlich Schlagzeilen.
So richtig "lustig" ist dann aber, vor welche Karren sie sich sonst noch so alles spannen lässt. Da darf beispielsweise ein Detlef Nolde*(vgl. Ende des Texts), geb. Cholewa über die "Neue Medizin" schwadronieren und behaupten, AIDS gäbe es eigentlich gar nicht.
Basieren tut der ganz offensichtliche Schwachsinn auf der (Germanischen) Neuen Medizin
Zitat:
Trotz nicht nachgewiesenen "HIV-Virus" muss festgestellt werden, dass Mikroorganismen nicht unsere Feinde sind
Ja, da hat er Recht. Also die Mikroorganismen in meinem Lieblingsjoghurt mag ich wirklich inständig. Andererseits: Ist nicht auch Plasmodium als Malariaerreger ein Mikroorganismus? Aber das sind vermutlich auch unsere Freunde.
weshalb auch Impfungen sinnlos und schädlich sind
Es gibt keine "HIV-infizierten", keine "HIV-positiven" und keine "an AIDS erkrankten" Menschen. Insofern ist "Safer Sex" zumindest aus Angst vor HIV-Übertragung geradezu grotesk.
...erzählt der Top-Mediziner Nolde aka Cholewa. Da kennt sich ja einer aus. Mindestens genauso gut wie der eigentliche Erfinder der "Germanischen Neuen Medizin", Ryke Geerd Hamer. Der wiederum wurde durch den "Fall Olivia" bekannt und sitzt nun immer wieder mal wegen seiner "Heilmethoden" im Gefängnis. Ein anderer Vitaminguru (Matthias Rath) ist frisch verhaftet.
Tja....und nun frag ich mich, wie "dat Krienen" (Zitat eines "Verehrers") dazukommt, antisemitischem Rotz eine Plattform zu bieten, selbst aber jeglichen Antisemitismus verneint mit der Begründung, es habe da mal eine Zusammenarbeit mit jüdischen Autoren gegeben. Mittlerweile weiß man schon gar nicht mehr, ob Krienen nun links- oder wieder rechtsextrem ist. Auch egal. Scheinbar reichts, Spinnern die Möglichkeit zu bieten, ihren Käse zu verbreiten. Die einzig erkennbare Haltung bei Krienen: Es gibt keine. Doch: Es gibt viel Sektiererei zu bewundern. Für Krienen ist all das angesagt, was weit entfernt von dem üblichen gesunden Menschenverstand liegt. Da spielt es denn auch keine Rolle, mit wem man sich einlässt. Blöd nur, wenn auf der eigenen PR-Schiene auch noch andere mitschwimmen.
So, nun liebes Publikum....dürfen wir auf die Reaktion gespannt sein. In aller Regel legt Fräulein Krienen immer richtig los...normalerweise läuft es nicht ohne eine anständige Schimpfwortkanonade inkl. diverser Drohungen ab.....mal sehen, ob sie mich findet...würd mich freuen...
*"ehemaliger" Neonazi, verurteilt wegen einer Messerstecherei, die 2 Menschen das Leben kostete und mittlerweile "Nationalanarchist" (entsprechende Links spare ich mir, sind jedoch leicht zu ergoogeln)
den heutigen Tag werde ich dazu nutzen, euch Tanja Krienen vorzustellen. Tanja hieß ja eigentlich mal Thomas, aber das ist eine andere Geschichte.
Erste mediale Präsenz habe ich bemerkt, als es um diverse Forenbeiträge ging, die
Dennoch:
So ganz scheint das Thema noch nicht endgültig beerdigt zu sein.
Letztendlich hat das auch der selbsternannten CDU-Wahlkämpferin auf der iberischen Halbinsel den Garaus im Wahlkampf gemacht. Vera Lengsfeld wollte sich nicht als (Zitat) "bürgerliches Feigenblatt eines pro-pädophilen Projekts" missbrauchen lassen
Ein Beispiel ihrer "literarischen" Fähigkeiten:
Setzen, Tanja! Sechs!
1. Es gibt keine "halbtätige" Kindergarten-Betreuung. Meinteste vielleicht "halbtägig"? Ein Verschreiber kann ja mal passieren. Aber muss man gleich noch einen im nächsten Wort reinbauen? 2 Worte, 2 Fehler. Stolze Leistung.
2. Das heißt Erzieherinnen und nicht "Kindergärtnerinnen". Aber sehr schön! Du hast eben deinen geistigen Standard offenbart.
Die (Zitat) "antisemitische Schlampe" (O-Ton Henryk M. Broder) Tanja ist so richtig bekannt worden durch einen längeren Schlagabtausch mit eben jenem Broder und macht auch heute noch gelegentlich Schlagzeilen.
So richtig "lustig" ist dann aber, vor welche Karren sie sich sonst noch so alles spannen lässt. Da darf beispielsweise ein Detlef Nolde*(vgl. Ende des Texts), geb. Cholewa über die "Neue Medizin" schwadronieren und behaupten, AIDS gäbe es eigentlich gar nicht.
Basieren tut der ganz offensichtliche Schwachsinn auf der (Germanischen) Neuen Medizin
Zitat:
Ja, da hat er Recht. Also die Mikroorganismen in meinem Lieblingsjoghurt mag ich wirklich inständig. Andererseits: Ist nicht auch Plasmodium als Malariaerreger ein Mikroorganismus? Aber das sind vermutlich auch unsere Freunde.
...erzählt der Top-Mediziner Nolde aka Cholewa. Da kennt sich ja einer aus. Mindestens genauso gut wie der eigentliche Erfinder der "Germanischen Neuen Medizin", Ryke Geerd Hamer. Der wiederum wurde durch den "Fall Olivia" bekannt und sitzt nun immer wieder mal wegen seiner "Heilmethoden" im Gefängnis. Ein anderer Vitaminguru (Matthias Rath) ist frisch verhaftet.
Tja....und nun frag ich mich, wie "dat Krienen" (Zitat eines "Verehrers") dazukommt, antisemitischem Rotz eine Plattform zu bieten, selbst aber jeglichen Antisemitismus verneint mit der Begründung, es habe da mal eine Zusammenarbeit mit jüdischen Autoren gegeben. Mittlerweile weiß man schon gar nicht mehr, ob Krienen nun links- oder wieder rechtsextrem ist. Auch egal. Scheinbar reichts, Spinnern die Möglichkeit zu bieten, ihren Käse zu verbreiten. Die einzig erkennbare Haltung bei Krienen: Es gibt keine. Doch: Es gibt viel Sektiererei zu bewundern. Für Krienen ist all das angesagt, was weit entfernt von dem üblichen gesunden Menschenverstand liegt. Da spielt es denn auch keine Rolle, mit wem man sich einlässt. Blöd nur, wenn auf der eigenen PR-Schiene auch noch andere mitschwimmen.
So, nun liebes Publikum....dürfen wir auf die Reaktion gespannt sein. In aller Regel legt Fräulein Krienen immer richtig los...normalerweise läuft es nicht ohne eine anständige Schimpfwortkanonade inkl. diverser Drohungen ab.....mal sehen, ob sie mich findet...würd mich freuen...
*"ehemaliger" Neonazi, verurteilt wegen einer Messerstecherei, die 2 Menschen das Leben kostete und mittlerweile "Nationalanarchist" (entsprechende Links spare ich mir, sind jedoch leicht zu ergoogeln)
Samstag, 6. Mai 2006
Leuchtendosis
gorillaschnitzel, 19:57h

Wellness
gorillaschnitzel, 13:27h
Mit Frau Bonas Unterbringung in Ilmenau kann ich leider nicht konkurrieren. Dafür sollten alle Wellness-Hotels dieser Erde über einen solchen Knopf verfügen:


Mittwoch, 3. Mai 2006
Pause
gorillaschnitzel, 12:07h

8 bit
gorillaschnitzel, 12:06h
Wer surft hier denn noch mit 8-bit-Farben rum?
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