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Samstag, 6. November 2010
Der Wald
gorillaschnitzel, 17:42h
So ziemlich alles im Fünfzigkilometerumkreis um Stuttgart ist recht dicht bebaut. So ziemlich. Nicht alles. Es gibt noch zwei relativ große Waldgebiete jenseits des Schwarzwalds, die noch nicht ganz so zugesiedelt sind wie das Umland. Das ist gut so. Vor allem für mich. Weil der eine Wald direkt vor meiner Haustür liegt, oder besser: So gut wie. Ich muss noch immer irgendwie hinkommen. Da wo ich eigentlich herkomme, da hatte ich den Wald wirklich in Schrittweite vor meiner Haustür und deshalb war das erste, das mir nach meinen Umzügen immer abging: Wald.

Eigentlich kann man sagen: Seien wir froh, dass es diesen Wald noch gibt. Es gab schon andere Pläne. Weil es damals wie heute Leute gibt, denen Infrastrukturprojekte -sinnvoll oder nicht- schon immer wichtiger waren als Bäume und deshalb gab es dereinst mal sehr ernsthafte Pläne, den Flughafen hier rein zu bauen weil nämlich, so sagten sie damals, der bisherige Flughafen 1980 an seine Kapazitätsgrenze stoßen würde. Damals genügte ein offener Brief der Gegner, dass das Projekt gestoppt wurde. Erst hieß es aus Kostengründen, dann aus geologischen Gründen. Heute fliegen die Schwaben noch immer vom gleichen Flughafen wie damals und die Kapazität ist auch nicht an ihrer Grenze, eher im Gegenteil, man wünscht sich mehr Passagiere, und die Lichter gingen ja auch nicht -wie vom Filbinger prophezeit- aus, nur weil das AKW Wyhl nicht gebaut wurde. Der einzige Unterschied zu heute liegt vielleicht darin, dass heute offene Briefe nicht mehr ausreichen, weil sie nicht mehr gelesen werden. Heute müssen 150.000 Leute auf die Straße gehen.

Es ist die Lunge Stuttgarts, das Naherholungsgebiet für die Bruddler der Halbhöhenlage mit ihren Daimlers, die hier die selige Ruhe genießen. Dabei wissen die wenigsten, dass das noch nie ein besonders friedlicher Ort gewesen ist. Ganz im Gegenteil: Wer aufmerksam an den Wegrändern schaut, der erkennt die versunkenen Steine, die auf die Schandtaten hinweisen. 1515 erschlug in diesem Wald der Herzog den Gatten seiner Geliebten, was dazu führte, dass er ins Exil musste, weil zuviel einfach zuviel war. Bauernproteste totschlagen ging ja noch, aber sowas....
300 Jahre später erschoss ein Förster seine Geliebte hier, wovon noch immer ein Gedenkstein zeugt und es ist grade mal 10 Jahre her, als ein bis heute ungeklärter Mord hier stattgefunden hat.

Aber ein Wald kann so einiges ab, selbst Wind und Wetter. All die Vivians und die Kyrills und die Wibkes....ein Hauch in der Geschichte des Waldes.
Nicht aber Lothar. Der hinterließ eine breite Schneise der Verwüstung. Sagen wir es so: Die Spitzengeschwindigkeit von Lothar wurde nie festgestellt, weil das Messgerät bei Tempo 270 schlicht den Geist aufgegeben hat. Für den Wald war Lothar ein Desaster: Tausende Bäume lagen flach und noch Jahre später lagen allüberall stapelweise gefällte Bäume, die dauerhaft bewässert wurden (wegs Insektenbefall und so), was wiederum in Eiszeiten ein bizarres Bild war.

Ein Desaster ist aber auch eine Möglichkeit, völlig neu anzufangen. Darum hat man beschlossen, einige Flächen nicht wieder zu beforsten und den Wald sich selbst zu überlassen, woraus sich nun sowas wie Urwald bildet. Seien es Kostengründe, sei es Faulheit, sei es Ökologie, ganz egal: Gottlob gibt’s diesen Wald.


Eigentlich kann man sagen: Seien wir froh, dass es diesen Wald noch gibt. Es gab schon andere Pläne. Weil es damals wie heute Leute gibt, denen Infrastrukturprojekte -sinnvoll oder nicht- schon immer wichtiger waren als Bäume und deshalb gab es dereinst mal sehr ernsthafte Pläne, den Flughafen hier rein zu bauen weil nämlich, so sagten sie damals, der bisherige Flughafen 1980 an seine Kapazitätsgrenze stoßen würde. Damals genügte ein offener Brief der Gegner, dass das Projekt gestoppt wurde. Erst hieß es aus Kostengründen, dann aus geologischen Gründen. Heute fliegen die Schwaben noch immer vom gleichen Flughafen wie damals und die Kapazität ist auch nicht an ihrer Grenze, eher im Gegenteil, man wünscht sich mehr Passagiere, und die Lichter gingen ja auch nicht -wie vom Filbinger prophezeit- aus, nur weil das AKW Wyhl nicht gebaut wurde. Der einzige Unterschied zu heute liegt vielleicht darin, dass heute offene Briefe nicht mehr ausreichen, weil sie nicht mehr gelesen werden. Heute müssen 150.000 Leute auf die Straße gehen.

Es ist die Lunge Stuttgarts, das Naherholungsgebiet für die Bruddler der Halbhöhenlage mit ihren Daimlers, die hier die selige Ruhe genießen. Dabei wissen die wenigsten, dass das noch nie ein besonders friedlicher Ort gewesen ist. Ganz im Gegenteil: Wer aufmerksam an den Wegrändern schaut, der erkennt die versunkenen Steine, die auf die Schandtaten hinweisen. 1515 erschlug in diesem Wald der Herzog den Gatten seiner Geliebten, was dazu führte, dass er ins Exil musste, weil zuviel einfach zuviel war. Bauernproteste totschlagen ging ja noch, aber sowas....
300 Jahre später erschoss ein Förster seine Geliebte hier, wovon noch immer ein Gedenkstein zeugt und es ist grade mal 10 Jahre her, als ein bis heute ungeklärter Mord hier stattgefunden hat.

Aber ein Wald kann so einiges ab, selbst Wind und Wetter. All die Vivians und die Kyrills und die Wibkes....ein Hauch in der Geschichte des Waldes.
Nicht aber Lothar. Der hinterließ eine breite Schneise der Verwüstung. Sagen wir es so: Die Spitzengeschwindigkeit von Lothar wurde nie festgestellt, weil das Messgerät bei Tempo 270 schlicht den Geist aufgegeben hat. Für den Wald war Lothar ein Desaster: Tausende Bäume lagen flach und noch Jahre später lagen allüberall stapelweise gefällte Bäume, die dauerhaft bewässert wurden (wegs Insektenbefall und so), was wiederum in Eiszeiten ein bizarres Bild war.

Ein Desaster ist aber auch eine Möglichkeit, völlig neu anzufangen. Darum hat man beschlossen, einige Flächen nicht wieder zu beforsten und den Wald sich selbst zu überlassen, woraus sich nun sowas wie Urwald bildet. Seien es Kostengründe, sei es Faulheit, sei es Ökologie, ganz egal: Gottlob gibt’s diesen Wald.

Mittwoch, 3. November 2010
Hallo Österreich!
gorillaschnitzel, 00:23h
Guten Kaffee bietet man mittlerweile auch in Sibirien an und zwar in Irkutsk und mitten auf der Karl-Marx-Straße....


Montag, 1. November 2010
Bodo mit dem Bagger
gorillaschnitzel, 20:17h
Viele Grüße und wirklich ehrlich gemeinte Anteilnahme aus Stuttgart.
Und nochmals ein Zitat von Leuten, die es wohl halbwegs und so einigermaßen verstehen:
Exakt das Gegenteil versichern die S21-Betreiber. Ich unterstelle den Leuten vom bayrischen Landesamt für Umwelt jetzt einfach mal eine gewisse Sachkompetenz. Da wird kein Vollidiot angestellt, soviel Vertrauen habe ich bei aller Skepsis der CSU gegenüber schon noch. Darum: Bayrische Ingenieure können was, das sind keine Idioten und deshalb: Die Jungs vom bayrischen Landesamt sagen auch:
Kurz und knapp: =Stuttgart.
Und nochmals ein Zitat von Leuten, die es wohl halbwegs und so einigermaßen verstehen:
Erdfälle lassen sich nicht vorhersagen, schreibt das Bayerische Landesamt für Umwelt in einem Resümee aus diesem Jahr. Sie könnten "zu jeder Zeit und ohne jegliche Vorwarnung auftreten und zu Personen- und Sachschäden führen", ergänzt der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen. Experten können lediglich Risikogebiete eingrenzen.
Exakt das Gegenteil versichern die S21-Betreiber. Ich unterstelle den Leuten vom bayrischen Landesamt für Umwelt jetzt einfach mal eine gewisse Sachkompetenz. Da wird kein Vollidiot angestellt, soviel Vertrauen habe ich bei aller Skepsis der CSU gegenüber schon noch. Darum: Bayrische Ingenieure können was, das sind keine Idioten und deshalb: Die Jungs vom bayrischen Landesamt sagen auch:
Besonders gefährdet sind Bergbauregionen und Landschaften mit Salz- oder Kalkböden, sogenannter Karst
Kurz und knapp: =Stuttgart.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Gewaltgewaltgewalt
gorillaschnitzel, 02:01h
Erinnern Sie sich eigentlich noch an die "Beweise" vonseiten der Polizei damals in Stuttgart am Blutigen Donnerstag* (30. September 2010)? Ja? Wie man damals quasi gezwungen war, gegen völlig enthemmte Stuttgarter Kampfschweinedemonstranten tätig zu werden? Damals präsentierte die Polizei als Beweis für völlig unerträgliche Gewalt der Demonstranten und als Begründung für Pfeffer, Wasser und Schlagstock gegen Kinder und Rentner folgendes, sozusagen als ultimativen Beleg der Legitimität des Vorgangs und für die Gewaltbereitschaft der Stuttgarter:
a) Ein Video, in dem gezeigt wird, wie die Bevölkerung es wagt, gegen eine Polizeikette zu drücken (ziviler Ungehorsam! ein übles Verbrechen!)
b) eine (eine! Unter mehreren tausend anderen Demonstranten, wo zur Hölle sind eigentlich die Videos auf denen ich zu sehen bin?) nicht ganz zurechnungsfähige Mutter, die mit Kleinkind dasitzt (ich weiß echt nicht, wie sie die Kindergartenkinder, die wir alle in die erste Reihe gestellt hatten, auf ihren Videos vergessen konnten)
c) ein paar Kastanien gegen einen Wasserwerfer (staatszersetzend! demokratiegefährdend!)
d) eine Blockade von Schülern (gefährlich, echt gefährlich!)
und dann noch
e) einen vermummten Pfeffersprayer, der gegen die Polizei Pfefferspray feuert.
Und e) finde ich irgendwie interessant und zwar deshalb, weil ich zu der Zeit etwa im Park anwesend war. Wohl nicht überall, aber doch da und ich fand es nach Vorlage der "Beweise" mal echt bemerkenswert, dass der Schwarze Block neuerdings als Individuum auftritt.
Dummerweise hatte die Polizei in ihrer ersten Pressekonferenz vergessen den Zeitstempel zu löschen (was für Dilettanten!) und der zeigte 14.00 Uhr. Einerseits war ich da dort und es gab dort und zu dieser Zeit definitiv nie und nirgends einen Schwarzen Autonomenblock, andererseits ist es doch irgendwie bemerkenswert, dass die Polizei bereits um 12Uhrnochwas gewassert und gepfeffert hat, aber angeblich gewalttätige Demonstranten erst eineinhalb Stunden später dokumentieren kann.
Aber egal. Sei es drum. Das erschließt sich ja jedem halbwegs klar tickenden Menschen. Lustiger ist echt der vermummte Pfeffersprayer um 14 Uhr. Weil:
Gegen den sind alle Ermittlungen eingestellt. Selbst die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht mehr. Noch nicht mal gegen "Unbekannt". Wir wollen es nur mal festhalten: Ein Vermummter sprüht Pfefferspray gegen Polizisten, sogar während eines Polizeieinsatzes der bundesweit umstritten ist und ebensoweit kritisiert wird, es ist DAS Foto schlechthin für angebliche Gewalt der Demonstranten (das einzige überhaupt), veröffentlicht in BLÖDBILD, und weder Polizei noch Staatsanwaltschaft halten es für nötig auch nur eine Ermittlung einzuleiten, noch nicht mal gegen "Unbekannt"? Komisch? Nicht in Mappusstan. Ähm, ich kenne persönlich Menschen die an diesem Tag verhaftet wurden und drei Tage in Stammheim saßen und das deshalb, weil sie ein etwas loses Mundwerk hatten.
Hallo?
Neulich habe ich eine Anzeige wegen Diebstahls erstattet. Gegen "Unbekannt". Es wird ermittelt. Rauskommen tut natürlich nix, aber hey, sie tun wenigstens so, als wenn sie was tun.
Nicht aber beim Pfeffersprayer. Da wird nix passieren. Dazu fällt mir nur das Motto des Hosenbandordens ein: Honi soit qui mal y pense. Oder aber auch: Es ist wirklich sehr erfreulich, wenn sich die Staatsanwaltschaft nur auf die Aggression beschränkt, von der sie ausging, der Polizei nämlich. Neu ist aber dennoch, dass Gewalttaten gegenüber Repräsentanten des Rechtsstaats vonseiten der Demonstranten nicht mehr verfolgt werden, ja regelrecht geschützt werden. Müssen Pfeffersprayer geschützt werden? Ich meine: Nö. Nie. Nein, kein Kommentar zum Pfeffersprayer, ich liebe da eher den Hosenbandorden: Honi soit qui mal y pense! Es möge sich bitte ein/e jede/r denken, was er/sie mag....
Ich entwickle übrigens grade ein ganz neues Verhältnis zum Rechtsstaat. Wenigstens dem der Mappus´schen Ordnung gegenüber...
*(Andere nennen es den "Schwarzen Donnerstag", ich bevorzuge "blutig", weil es eben das wahr)
a) Ein Video, in dem gezeigt wird, wie die Bevölkerung es wagt, gegen eine Polizeikette zu drücken (ziviler Ungehorsam! ein übles Verbrechen!)
b) eine (eine! Unter mehreren tausend anderen Demonstranten, wo zur Hölle sind eigentlich die Videos auf denen ich zu sehen bin?) nicht ganz zurechnungsfähige Mutter, die mit Kleinkind dasitzt (ich weiß echt nicht, wie sie die Kindergartenkinder, die wir alle in die erste Reihe gestellt hatten, auf ihren Videos vergessen konnten)
c) ein paar Kastanien gegen einen Wasserwerfer (staatszersetzend! demokratiegefährdend!)
d) eine Blockade von Schülern (gefährlich, echt gefährlich!)
und dann noch
e) einen vermummten Pfeffersprayer, der gegen die Polizei Pfefferspray feuert.
Und e) finde ich irgendwie interessant und zwar deshalb, weil ich zu der Zeit etwa im Park anwesend war. Wohl nicht überall, aber doch da und ich fand es nach Vorlage der "Beweise" mal echt bemerkenswert, dass der Schwarze Block neuerdings als Individuum auftritt.
Dummerweise hatte die Polizei in ihrer ersten Pressekonferenz vergessen den Zeitstempel zu löschen (was für Dilettanten!) und der zeigte 14.00 Uhr. Einerseits war ich da dort und es gab dort und zu dieser Zeit definitiv nie und nirgends einen Schwarzen Autonomenblock, andererseits ist es doch irgendwie bemerkenswert, dass die Polizei bereits um 12Uhrnochwas gewassert und gepfeffert hat, aber angeblich gewalttätige Demonstranten erst eineinhalb Stunden später dokumentieren kann.
Aber egal. Sei es drum. Das erschließt sich ja jedem halbwegs klar tickenden Menschen. Lustiger ist echt der vermummte Pfeffersprayer um 14 Uhr. Weil:
Gegen den sind alle Ermittlungen eingestellt. Selbst die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht mehr. Noch nicht mal gegen "Unbekannt". Wir wollen es nur mal festhalten: Ein Vermummter sprüht Pfefferspray gegen Polizisten, sogar während eines Polizeieinsatzes der bundesweit umstritten ist und ebensoweit kritisiert wird, es ist DAS Foto schlechthin für angebliche Gewalt der Demonstranten (das einzige überhaupt), veröffentlicht in BLÖDBILD, und weder Polizei noch Staatsanwaltschaft halten es für nötig auch nur eine Ermittlung einzuleiten, noch nicht mal gegen "Unbekannt"? Komisch? Nicht in Mappusstan. Ähm, ich kenne persönlich Menschen die an diesem Tag verhaftet wurden und drei Tage in Stammheim saßen und das deshalb, weil sie ein etwas loses Mundwerk hatten.
Hallo?
Neulich habe ich eine Anzeige wegen Diebstahls erstattet. Gegen "Unbekannt". Es wird ermittelt. Rauskommen tut natürlich nix, aber hey, sie tun wenigstens so, als wenn sie was tun.
Nicht aber beim Pfeffersprayer. Da wird nix passieren. Dazu fällt mir nur das Motto des Hosenbandordens ein: Honi soit qui mal y pense. Oder aber auch: Es ist wirklich sehr erfreulich, wenn sich die Staatsanwaltschaft nur auf die Aggression beschränkt, von der sie ausging, der Polizei nämlich. Neu ist aber dennoch, dass Gewalttaten gegenüber Repräsentanten des Rechtsstaats vonseiten der Demonstranten nicht mehr verfolgt werden, ja regelrecht geschützt werden. Müssen Pfeffersprayer geschützt werden? Ich meine: Nö. Nie. Nein, kein Kommentar zum Pfeffersprayer, ich liebe da eher den Hosenbandorden: Honi soit qui mal y pense! Es möge sich bitte ein/e jede/r denken, was er/sie mag....
Ich entwickle übrigens grade ein ganz neues Verhältnis zum Rechtsstaat. Wenigstens dem der Mappus´schen Ordnung gegenüber...
*(Andere nennen es den "Schwarzen Donnerstag", ich bevorzuge "blutig", weil es eben das wahr)
Mittwoch, 27. Oktober 2010
5 Mark. Stück.
gorillaschnitzel, 22:19h
Ich habe neue Mitbewohner. Wie sie heißen weiß ich nicht, man wird da nicht so sehr persönlich mit denen. Lustig sind sie dennoch, weil sie quasi fertig erwachsen geboren werden und sofort denselben Scheiß machen und wegfuttern und so etwa diesselben Mengen wie die großen Geschwister, die aber nicht die Eltern sind. Ich hoffe noch -und bin fast sicher- dass es Mädels sind und die langfristig irgendwann mal ihre Leidensgenossin von den Bedrängungen des Kerls erlösen werden....

Nach anfänglichem Totalegal interessiert man sich mittlerweile füreinander, wenngleich bisher eher einseitig...


Nach anfänglichem Totalegal interessiert man sich mittlerweile füreinander, wenngleich bisher eher einseitig...

Dienstag, 26. Oktober 2010
Liebe Angela, lieber Stefan, liebe alle AtomfreundebahnhofsverbuddlerundfreundederFDP!
gorillaschnitzel, 02:01h
Ihr habt das leider immer noch nicht verstanden: Man muss Bürger nicht "mitnehmen". Ich etwa möchte bitteschön nirgendwohin "mitgenommen" werden. Nicht nach Gorleben, nicht nach Brokdorf und auch nicht unter die Erde. Wenn ich wo hin will, komm ich da auch ohne euch hin. Für´s erste würde es mir ganz ehrlich schon reichen, wenn ich statt mitgenommen einfach mal ernstgenommen würde. Danke.
Grüße eines wohlstandsverwöhnten, unduldsamen, egoistischen, fortschrittsfeindlichen, saturierten, zukunftsvergessenen, alten und von Hass erfüllten Berufsdemonstranten, der mit Vorliebe Pflastersteine wirft.*
PS: Früher oder später kriegen wir euch alle...
2011:Mappus
2012:Schuster
2013:Merkel
*samt und sonders Titulierungen vermeintlich honoriger Herren und Damen der Politik gegenüber Leuten, die es wagen, gegen Stuttgart21 zu sein und sich auch noch erlauben, dies öffentlich kundzutun. Gilt wahrscheinlich auch allen Antiatomlern und allen anderen, die irgendwann und irgendwo irgendwas nicht so dolle finden oder sonstwie dreinreden
Grüße eines wohlstandsverwöhnten, unduldsamen, egoistischen, fortschrittsfeindlichen, saturierten, zukunftsvergessenen, alten und von Hass erfüllten Berufsdemonstranten, der mit Vorliebe Pflastersteine wirft.*
PS: Früher oder später kriegen wir euch alle...
2011:
2012:
2013:
*samt und sonders Titulierungen vermeintlich honoriger Herren und Damen der Politik gegenüber Leuten, die es wagen, gegen Stuttgart21 zu sein und sich auch noch erlauben, dies öffentlich kundzutun. Gilt wahrscheinlich auch allen Antiatomlern und allen anderen, die irgendwann und irgendwo irgendwas nicht so dolle finden oder sonstwie dreinreden
Dienstag, 26. Oktober 2010
Baden-Württemberg: Mir kennat ällas
gorillaschnitzel, 00:50h

Samstag, 23. Oktober 2010
Es gibt schlimmere Ziele für Dienstreisen
gorillaschnitzel, 02:00h

Gut, Oktober ist nicht die allerbeste Reisezeit da hin, weil man da schon mächtig Pech haben kann und in der allertiefsten Novembernebelsuppe steht, was zwar dieses Mal nicht der Fall war, aber das diffuse tiefstehende Licht mitsamt dem sehr spät auflösenden Frühnebel plus Wolken macht die Fotografiererei auch nicht wirklich einfacher. Und den Sensationsblick quer übern See gibts leider erst gar nicht. Gottseidank funktioniert das menschliche Auge noch immer besser als jede Linse und jeder Spiegel. Deshalb kriegen Sie nicht, was ich gesehen hab. Weil´s nicht geht. Ich mach das trotzdem gern öfter.


Freitag, 22. Oktober 2010
Schlicht
gorillaschnitzel, 23:49h
Nein, ich kann´s nicht lassen. Heute war die erste große Schlichtungsrunde, wobei ich mich schon immer gefragt habe, was es denn da zu schlichten gäbe, ist ja nicht wie bei Tarifverhandlungen, wo die einen 5% fordern, die anderen 0,3 bieten und man sich am Ende bei 1,8 trifft: Es gibt oben oder es gibt unten, halb vergraben ist schlecht möglich.
Bemerkenswert an der Diskutiererei sind lediglich zwei Dinge: Die Welt weiß nun, dass die Schweizer Eisenbahn aber sowas von überhaupt nicht können und Zürich einen nicht leistungsfähigen Bahnhof hat. Das mag sein, ich bin im Zürcher Bahnhof bisher weder angekommen noch abgefahren.
Noch bemerkenswerter aber finde ich die Feststellung von Herrn Kefer von der Deutschen Bahn: Liebe Frankfurter, liebe Münchner, haltet euch fest! Mitnichten habt ihr euch von euren künftigen Durchgangsbahnhöfen verabschiedet. Babberlababb, habt ihr nicht. Gerade die Münchner sind total scharf drauf, endlich so ein Ding zu kriegen und ganz München zu untertunneln, die brauchen das ganz dringend. Beide Städte werden aus betrieblichen Mitteln nicht bei ihren Kopfbahnhöfen bleiben. Sagt Kefer.
Darum liebe Münchner, liebe Frankfurter: Organisiert euch besser jetzt sofort. Sonst heißt es nachher wieder, dass ihr zu spät dran seid...
Bemerkenswert an der Diskutiererei sind lediglich zwei Dinge: Die Welt weiß nun, dass die Schweizer Eisenbahn aber sowas von überhaupt nicht können und Zürich einen nicht leistungsfähigen Bahnhof hat. Das mag sein, ich bin im Zürcher Bahnhof bisher weder angekommen noch abgefahren.
Noch bemerkenswerter aber finde ich die Feststellung von Herrn Kefer von der Deutschen Bahn: Liebe Frankfurter, liebe Münchner, haltet euch fest! Mitnichten habt ihr euch von euren künftigen Durchgangsbahnhöfen verabschiedet. Babberlababb, habt ihr nicht. Gerade die Münchner sind total scharf drauf, endlich so ein Ding zu kriegen und ganz München zu untertunneln, die brauchen das ganz dringend. Beide Städte werden aus betrieblichen Mitteln nicht bei ihren Kopfbahnhöfen bleiben. Sagt Kefer.
Darum liebe Münchner, liebe Frankfurter: Organisiert euch besser jetzt sofort. Sonst heißt es nachher wieder, dass ihr zu spät dran seid...
Dienstag, 19. Oktober 2010
Manchmal erfordern Erkrankungen unkonventionelle Heilmethoden
gorillaschnitzel, 17:07h
Wenn Sie mal zufällig einen guten Arzt ("dobriy doktor") suchen: Versuchen Sie es mal bei Dr. UZI in Irkutsk.


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