Montag, 30. August 2010
....Kritzlmännchen...


....das wollte eigentlich noch Bona veröffentlichen...

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Sonntag, 29. August 2010
Irgendwann mal muss der Normalmodus wiederkehren...


...und deshalb wird demnäxxt hier und an dieser Stelle wieder befüllt. Die Reiserei hat ein Ende und das ist jetzt auch gut so. Dafür wartet jetzt der dicke Poststapel auf die Bearbeitung. Die GEZ hat geschrieben. Zum dritten Mal. Das wird nicht beantwortet. Hingegen: Ich freue mich jetzt schon, das Anwaltsschreiben zu beantworten. Das allerallererste Mal, dass mir Anwälte Post schicken. Leider fühlte sich nicht Eva Herman durch meine Tiraden bloggenderseits beleidigt sondern nur ein Versicherungsunternehmen durch meine kleinkarierte Rumwixxerei im Realleben, aber sei´s drum...

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Montag, 16. August 2010
Ölli.

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Freitag, 6. August 2010
Ein echtes Sackgesicht!

Frau Bona zeigt bisher unveröffentlichte Gorillaskritzls, während das Filet quasi Bildungsurlaubt, denn: Von den Sowjetmenschen lernen heißt siegen lernen! :)

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Dienstag, 3. August 2010
Auf der Suche nach dem Geburtstagskind
... schaut der Kater schonmal dumm in die Wäsche.


Denn das Filet is auf großer Tour.

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Sonntag, 1. August 2010
....und jährlich grüßt der August...


....und August heißt Jahr für Jahr ab und weg und darum will ich jetzt dahin wohin ich muss und muss dahin, wohin ich nicht will. Vor mir liegen nun ein paar tausend Kilometer, übern Daumen 1500 Seiten Schwerliteratur und dieser so mysthische Ort, von dem man nicht so genau weiß, ob man hin will oder hin muss. Wahrscheinlich beides.
Auf jeden Fall ist hier jetzt mal ein Monat Sendepause* und wenn Sie das hier lesen bin ich ohnehin schon ein paar Stunden weiter....

*naja, die Bona wird zur Überbrückung immer mal wieder ein KRITZLlfilet spendieren

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Samstag, 31. Juli 2010
Samba


Nein, ich habe nicht meine Vorliebe für schlechte Fotos entdeckt. Das ist der sensationelle Versuch, eine schlechte Handy-App einzusetzen, die eine Polaroidfunktion hat

Das ist Samba-Brotaufstrich. Samba ist eins dieser Superduperwohlfühlprodukte. Eins das unterbeschäftigte Beautysalongängerinnen mit Golfcabrio ihrem verzogenen Alibieinzelarschlochkind kaufen, damit alle ein gutes Gewissen haben und das Kind gleich frühzeitig fettgemästet wird und sich nicht erst noch durch Hamburgerschnellbrateketten fressen muss.
Ich glaube ja, für Leute die solches Zeugs kaufen hat das eine höhere Bedeutung. Das braucht einen Mythos dahinter. Etwa so einen:

Die Milch stammt von glücklichen Allgäuer Kühen, die bei Vollmond von Hand gemolken werden und ausschließlich Biogras aus dem Himalaya zu fressen kriegen, das direkt vom Dalai Lama gesegnet wurde und durch Gangesquellwasser gesprenkelt wurde. Betreut werden die Viecher von den allerallerbesten Zitzen-Masseusen der Allgäuer Rotlichtszene (Olga, Swetlana, Rosi) und von ökologisch korrekten Jesustypen in ebensolchen Latschen.
Der weitere Produktionsprozess läuft dann so: Die Kuh säuft die Milch und widerkäut dann durch sämtliche Mägen und fertig ist das wunderbare Zeugs, weil es nämlich genauso kotig ausschaut und dann für Sechseurofünfundneunzich über die Ladentheke geht. Mal ehrlich: Sechseurofünfundneunzich für ein Glas Nutella? Noch dazu für eins, dessen Inhalt die Konsistenz von Diarrhoe hat? Da kriegt der Begriff Perversion aber mal eine ganz neue Dimension. Oder auch: Mit saugutem Gefühl fettfressen.

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Freitag, 30. Juli 2010
Greenkeepin´


Das Leben hier entwickelt sich langsam aber sicher zum Psychoterror. Das liegt -Sie ahnen es sicher schon- an der Nachbarschaft. Zwar ist das hier ein halbes Geriatrieviertel und so bleiben mir mitternächtliche Saufparties eher erspart, aber ich hätte auch tagsüber ganz gerne meine Ruhe. Besonders dann, wenn ich nachtaktiv war und das bin ich hin und wieder mal. Ich habe dann das Bedürfnis auszuschlafen. So wie andere Menschen auch. Ich würde "ausschlafen" definitiv in den Menschenrechtskatalog aufnehmen, prominent platziert.
Mein Problem sind die Rasenmäher. Leider gibt es da so einige hier in der Gegend. Rasen ist wichtig. Das ist hier eine sehr ernste Angelegenheit. Und so wird vertikuliert, getrimmt und gemäht auf Teufelkommraus. Mein Rasen ist nicht so schön. Da darf schildkrötenbedingt auch Löwenzahn, Disteln und Klee wachsen. Andernorts wird dieses Unkraut radikal bekämpft, vermutlich in Erwartung des baldigen Eintreffens der deutschen Fußballnationalmannschaft zum Probetraining. Damit Sie sich die Leute mal bildlicher vorstellen können: Sie verwenden mehr Zeit in ihren Rasen als für die Frisur oder die Auswahl ihrer Garderobe. Dabei hätten sie grade das im Überfluss, weil eben so viele Rentner drunter sind, die den lieben, langen Tag nichts, aber wirklich nichts zu tun haben. Außer dem Rasen halt. Das hat was religiöses. Da wird jeder Ausritt mit dem Mäher zum Gottesdienst und jedes gefällte Gänseblümchen zur Opfergabe.
Ich habe kein Problem damit, DASS sie ihren Rasen mähen. Ich habe ein Problem damit, WIE sie es tun und das geht so: Mäht einer, mähen alle. Es ist wie eine Seuche. Es muss ansteckend sein. Und sie tun das nicht alle gleichzeitig, neeee. Sie mähen hintereinander. Ist der eine fertig, springt der näxxte aus seiner 60er-Jahre-Hütte und wirft den Mäher an, während der übernäxxte sicher schon hinter den schlechten 80er-Jahre-Spitzengardinen hervorlugt und sehnsüchtig den Moment erwartet, wenn der Vorgänger endlich fertig ist. 5 Mähgänge in direkter Folge habe ich bereits gezählt. Unter uns gesagt: Ich kann Michael Douglas in Falling Down aber sowas von verstehen. Manchmal wünsche ich mir einen Raketenwerfer oder wenigstens diese kleinen Mörsergranaten. Für den Beginn täte es mir auch eine Pferdeapfelschleuder, eine Hundekackezentrifuge oder ein Kuhdungverteilgerät. Oder weiß irgendjemand eine Zoohandlung, die Maulwürfe im Angebot hat?

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Donnerstag, 29. Juli 2010
Die Schrecken des Kriegs
Ich habe einen neuen Liebling in mein Künstlerrepertoire aufgenommen: Sandow Birk aus Kalifornien. Der macht unter anderem Holzschnitte und lässt sich dabei von Jacques Callot und dessen Stiche aus dem 30jährigen Krieg inspieren. Das setzt er dann aufs Thema Irakkrieg und fertig ist eine sensationell gute Ausstellung. Die ist sogar für umme. Wenns mal bei Ihnen ums Eck ist: Hingehen!



Die ganze Serie findet sich hier.

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Dienstag, 27. Juli 2010
Modern Sisyphos

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