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Mittwoch, 21. Januar 2009
Dinge, die der moderne Mann von Welt unbedingt braucht.
gorillaschnitzel, 11:17h
Es gibt die klassischen Männerspielzeuge: Autos, Computer, Kreissägen und Bohrmaschinen. Aber liebe Männer: Mal ehrlich....damit hebt man sich doch längst nicht mehr von der Masse ab, zumindest nicht mit einer Boschbohrmaschine. Oder versuchen Sie doch mal, die angebetete Dame Ihres Herzens mit ihrer Kappsäge zu beeindrucken. Na sehen Sie! Dafür bräuchte es dann schon mindestens einen Aston Martin DB5, alles andere ist viel zu gewöhnlich.
Bis ich dann den ersten Mähroboter meines Lebens gesehen habe und das Ding hat wirklich das Zeug zum Männerspielzeugtophit zu werden: Stundenlang könnte man da zuschauen und nebenher eine Caipirinha schlürfen. Eigentlich fehlt nur noch eine Fernsteuerung und ein Turboaufsatz.
Ich glaube, ich brauche so ein Ding. Es liefe bei mir jeden Tag und mein Rasen wäre so raspelkurz, dass man darauf golfen könnte. Und wenn der Rasen blank geschoren wäre, dann käme der Flokati dran.

Bis ich dann den ersten Mähroboter meines Lebens gesehen habe und das Ding hat wirklich das Zeug zum Männerspielzeugtophit zu werden: Stundenlang könnte man da zuschauen und nebenher eine Caipirinha schlürfen. Eigentlich fehlt nur noch eine Fernsteuerung und ein Turboaufsatz.
Ich glaube, ich brauche so ein Ding. Es liefe bei mir jeden Tag und mein Rasen wäre so raspelkurz, dass man darauf golfen könnte. Und wenn der Rasen blank geschoren wäre, dann käme der Flokati dran.

Dienstag, 20. Januar 2009
Wir denken uns die Nazis weg: Eine bayrische Methode.
gorillaschnitzel, 14:17h

Diese Headline stammt vom Titelblatt der KPD-Zeitung "Der Kämpfer" und zwar die Ausgabe von 30. Januar 1933, dem Tag, an dem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde. Für die allermeisten Kommunisten im Deutschen Reich war das wohl ein eher symbolisch gemeinter Aufruf, wenigstens war weit und breit kein KPDler willens oder in der Lage, den Aufruf auch tatsächlich in die Tat umzusetzen.
Bis auf einige wenige ebenso mutige wie entschlossene Genossen in einem kleinen Kaff.
Entnommen dem -wie ich finde hervoragenden- "Zeitungszeugen"-Projekt, das nun aber, geht es nach dem bayrischen Finanzministerium, wenn nicht eingestellt, so doch eines Teils seines Inhalts beraubt werden soll. Gut, es mag
Und wenn wir alle nun die Augen zumachen, uns die Ohren zu halten und uns dann ins Bett verkriechen, dann, ja dann, sind -wenn man dieser Logik konsequent bis zum Ende folgt- alle Nazis weg. So einfach ist das in Bayern.
Montag, 19. Januar 2009
Letzter Arbeitstag für das beste Argument gegen die Heraufsetzung des Rentenalters
gorillaschnitzel, 12:13h

Sonntag, 18. Januar 2009
Ey Alder, Bushido seine Firma is imma größer. Buch, Film, Kaffee
gorillaschnitzel, 23:28h

So. Und nun chillen wir alle mal ne Runde...
Samstag, 17. Januar 2009
Krisen
gorillaschnitzel, 01:43h
Diese Wirtschafts- und Finanzscheiße kapier ich auch nur so halbwegs....drum ist dieser Beitrag nach bestem Wissen und Verständnis entstanden und will überhaupt keinen Anspruch auf "Wahrheit" haben. Eventuelle Fehler bitte ich zu entschuldigen. Danke.
Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?
Bert Brecht, Dreigroschenoper...
Das mit dem Geld ist so eine Sache. Eigentlich hat man ja immer viel zu wenig von. Wie in Zimbabwe beispielsweise. Die haben dort grade eine Inflation, die heute gar nicht mehr messbar ist, aber im November lag sie bei (Achtung!) 90.000.000.000.000.000.000.000 Prozent. Sie können das weder lesen, geschweige denn aussprechen? Ich auch nicht. Ich musste auch nachschauen. Es sind 90 Trilliarden. Prozent Inflation. Ein Weltrekord gleich nach dem ungarischen Pengö von 1948. Will heißen: Täglich kostet der Scheiß immer wieder das doppelte. Mittlerweile überlegt man dort, den 100 Milliardenschein einzuführen.
So schlimm ist es hier beileibe nicht. Aber wenn wir mal ein paar Momente über Geld nachdenken, dann wirds vielleicht auch uns ein kleines bißchen anders. Weil nämlich so eine Bankenkacke meist auch eine Finanzkacke nach sich zieht und zwar genau deshalb: Banken verleihen Geld.
Das klingt erstmal harmlos und eigentlich nach wenig besonderem. Es hat aber einen Hintergrund, weil: Irgendwoher müssen diese Banken ihr Geld ja haben und sie haben es im Grunde genommen von den Zentralbanken (na gut, nicht nur, aber der Einfachkeit halber stellen wir´s mal so vor/dar). Je nach Leitzins vergeben Banken Kredite und wutsch! Ist Geld da. Geld, das es zuvor nicht gab. Einfach so. Gesteuert von der Zentralbank via Leitzins. Geld, das es vorher nicht gab und das darauf basiert, dass der Kredit zu einem gewissen Zinssatz zurückgezahlt wird. Das ist so weit gesund, als beide Partner -Kreditgeber und Kreditnehmer- ein wesentliches Interesse und die Fähigkeit haben, den Kredit zurückzuzahlen. Aber nur so lange. Wenn das nicht der Fall ist, muss der Schuldner versuchen, irgendwie den Kredit auszugleichen. Und: Das funzt in unserem Kapitalismus dann so: Neuer Kredit, damit der alte Kredit getilgt wird, womit dann erneut Geld in den Kreislauf gespült wird und Sie merken spätestens jetzt, dass wir in einem Perpetuum Mobile hocken, aus dem wir eigentlich gar nicht mehr unversehrt raus kommen....
Hier fängt der "Spaß" ja aber erst an: Eine Bank verdient ja erst dann an den Kleinanlegern, wenn sie Kredite verkauft und darum will sie viele Kredite verkaufen. Dafür braucht sie aber auch Einlagen solventer Leute, die viel zu viel Geld haben und eben das nun mal beiseite legen und für sich arbeiten lassen wollen. (Ich kenn das, ich bin Schwabe und jeder Schwabe hat einen Bausparvertrag).
Wenn jetzt so eine Bank sich ein wenig verspekuliert, also die Quote zwischen Einlage und Kredit ins Nirwana treibt und die Kreditgeber ausfallen....dann kommen die Anleger natürlich auf die Idee, ihr Geld abzuziehen (was völlig verständlich ist) und fupperdiwupp können die Banken auch ihre Kredite nicht mehr absichern und flutsch: Da haben wir das Dilemma. Man nennt es "bank run".
Halbwegs gesund wären ja Kredite, die dazu dienen, irgendeinen Mehrwert zu erschaffen. Heißt: Sie bauen ein Haus, erwerben ein Kunstgemälde oder einen Goldbarren oder sonstwas.
Leider aber sind die meisten Kredite Konsumkredite, weil wir alle ja Flachbildschirme, Laptops, Handys und Autos brauchen und das wiederum sind dummerweise nicht unbedingt Vermögenswerte, die sich über eine langfristigere Zeit wertsteigernd entwickeln. Und wenn nun diese Kredite mit neuen Krediten refinanziert werden müssen...und die dann platzen....
....ja....dann haben wir ein gewisses Problem...
Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?
Bert Brecht, Dreigroschenoper...
Das mit dem Geld ist so eine Sache. Eigentlich hat man ja immer viel zu wenig von. Wie in Zimbabwe beispielsweise. Die haben dort grade eine Inflation, die heute gar nicht mehr messbar ist, aber im November lag sie bei (Achtung!) 90.000.000.000.000.000.000.000 Prozent. Sie können das weder lesen, geschweige denn aussprechen? Ich auch nicht. Ich musste auch nachschauen. Es sind 90 Trilliarden. Prozent Inflation. Ein Weltrekord gleich nach dem ungarischen Pengö von 1948. Will heißen: Täglich kostet der Scheiß immer wieder das doppelte. Mittlerweile überlegt man dort, den 100 Milliardenschein einzuführen.
So schlimm ist es hier beileibe nicht. Aber wenn wir mal ein paar Momente über Geld nachdenken, dann wirds vielleicht auch uns ein kleines bißchen anders. Weil nämlich so eine Bankenkacke meist auch eine Finanzkacke nach sich zieht und zwar genau deshalb: Banken verleihen Geld.
Das klingt erstmal harmlos und eigentlich nach wenig besonderem. Es hat aber einen Hintergrund, weil: Irgendwoher müssen diese Banken ihr Geld ja haben und sie haben es im Grunde genommen von den Zentralbanken (na gut, nicht nur, aber der Einfachkeit halber stellen wir´s mal so vor/dar). Je nach Leitzins vergeben Banken Kredite und wutsch! Ist Geld da. Geld, das es zuvor nicht gab. Einfach so. Gesteuert von der Zentralbank via Leitzins. Geld, das es vorher nicht gab und das darauf basiert, dass der Kredit zu einem gewissen Zinssatz zurückgezahlt wird. Das ist so weit gesund, als beide Partner -Kreditgeber und Kreditnehmer- ein wesentliches Interesse und die Fähigkeit haben, den Kredit zurückzuzahlen. Aber nur so lange. Wenn das nicht der Fall ist, muss der Schuldner versuchen, irgendwie den Kredit auszugleichen. Und: Das funzt in unserem Kapitalismus dann so: Neuer Kredit, damit der alte Kredit getilgt wird, womit dann erneut Geld in den Kreislauf gespült wird und Sie merken spätestens jetzt, dass wir in einem Perpetuum Mobile hocken, aus dem wir eigentlich gar nicht mehr unversehrt raus kommen....
Hier fängt der "Spaß" ja aber erst an: Eine Bank verdient ja erst dann an den Kleinanlegern, wenn sie Kredite verkauft und darum will sie viele Kredite verkaufen. Dafür braucht sie aber auch Einlagen solventer Leute, die viel zu viel Geld haben und eben das nun mal beiseite legen und für sich arbeiten lassen wollen. (Ich kenn das, ich bin Schwabe und jeder Schwabe hat einen Bausparvertrag).
Wenn jetzt so eine Bank sich ein wenig verspekuliert, also die Quote zwischen Einlage und Kredit ins Nirwana treibt und die Kreditgeber ausfallen....dann kommen die Anleger natürlich auf die Idee, ihr Geld abzuziehen (was völlig verständlich ist) und fupperdiwupp können die Banken auch ihre Kredite nicht mehr absichern und flutsch: Da haben wir das Dilemma. Man nennt es "bank run".
Halbwegs gesund wären ja Kredite, die dazu dienen, irgendeinen Mehrwert zu erschaffen. Heißt: Sie bauen ein Haus, erwerben ein Kunstgemälde oder einen Goldbarren oder sonstwas.
Leider aber sind die meisten Kredite Konsumkredite, weil wir alle ja Flachbildschirme, Laptops, Handys und Autos brauchen und das wiederum sind dummerweise nicht unbedingt Vermögenswerte, die sich über eine langfristigere Zeit wertsteigernd entwickeln. Und wenn nun diese Kredite mit neuen Krediten refinanziert werden müssen...und die dann platzen....
....ja....dann haben wir ein gewisses Problem...
Donnerstag, 15. Januar 2009
Lange wunderte man sich, weshalb die Bußgeldstelle Kabul so erfolglos war...
gorillaschnitzel, 23:49h

...auf der Basis eines Pathologen-Fotos, bzw eines pathologischen Kommentars entstanden....muchas gracias...
Mittwoch, 14. Januar 2009
Lesebefehl
gorillaschnitzel, 01:55h
Manche Bücher sind herrlich unprätentiös und genau darum wert, gelesen zu werden. Nicht effektheißerisch, dennoch informativ, bescheiden, aber nicht anspruchslos, will aber nie der große Wurf sein.Dieses Buch gehört dazu und das völlig zurecht. Dünn zwar, sehr liebenswert und mit einer Sprache, die ich schön finde. Hinreißend irgendwie.
Worum es geht: Eigentlich "nur" um 12 Menschen. 12 Schweizer und Schweizerinnen genauer. 12 Schweizer und Schweizerinnen, denen die Schweiz zu klein, zu spießig, zu calvinistisch oder zu kleinbürgerlich war und die dann beschlossen raus zu gehen und sich selbst zu finden.
Schönes Buch, lesenswertes Buch.
Alex Capus: "Himmelsstürmer"
Dienstag, 13. Januar 2009
Yes we can
gorillaschnitzel, 01:34h
Stellen wir uns einmal vor: Ein Kind, schwer erkrankt. Eigentlich tödlich erkrankt. Man lässt den Arzt kommen und der sagt, dass das Kind die Nacht nicht überleben wird. Das Kind hört das durch die offene Tür und beschließt, in dieser Nacht nicht zu schlafen und stattdessen wachzubleiben. Entgegen aller Prognosen überlebt das Kind.
Wenn nun dasselbe Kind, das die Nacht entgegen der Ärzte dennoch überlebt hat, Koma inklusive, 10 Jahre später mit derselben Krankheit -z.B. Kinderlähmung- konfrontiert wird, dann könnte man ja der Ansicht sein, dass das Schicksal ist und die Welt, die Götter, sonstwer, irgendwie es böse meinen. Aber vielleicht gibt es ja doch jemanden, der seinem vermeintlichen Schicksal trotzen will und sich erst vors Fenster stellen lässt und dann wider besseren Rats der Ärzte beginnt, an Krücken loszulaufen und nur ein Ziel hat: Mit dem Kanu 1200 Kilometer flussabwärts den Mississippi runterzupaddeln.....und das tat er dann auch...
...dann, ja dann klingt das vielleicht wie ein Märchen. Es ist aber wahr und es ist die Lebensgeschichte von Milton Erikson, der einmal ein weltberühmter Psychotherapeut werden sollte...
Wenn nun dasselbe Kind, das die Nacht entgegen der Ärzte dennoch überlebt hat, Koma inklusive, 10 Jahre später mit derselben Krankheit -z.B. Kinderlähmung- konfrontiert wird, dann könnte man ja der Ansicht sein, dass das Schicksal ist und die Welt, die Götter, sonstwer, irgendwie es böse meinen. Aber vielleicht gibt es ja doch jemanden, der seinem vermeintlichen Schicksal trotzen will und sich erst vors Fenster stellen lässt und dann wider besseren Rats der Ärzte beginnt, an Krücken loszulaufen und nur ein Ziel hat: Mit dem Kanu 1200 Kilometer flussabwärts den Mississippi runterzupaddeln.....und das tat er dann auch...
...dann, ja dann klingt das vielleicht wie ein Märchen. Es ist aber wahr und es ist die Lebensgeschichte von Milton Erikson, der einmal ein weltberühmter Psychotherapeut werden sollte...
Montag, 12. Januar 2009
Eiszapfen
gorillaschnitzel, 15:46h
Jede Jahreszeit hat ihre Farben und deshalb bin ich über die permanente Veränderung auch froh, auch wenn ich so einige Wetterlagen dann doch etwas lästig finde. Im Winter beispielsweise gibt es diesen Rotstich im Braun der Bäume, besonders dann, wenn es saukalt ist und dann auch noch die Sonne scheint. Vielleicht hat es auch nur mit der Tageszeit zu tun, oder aber ich in früheren Leben besser auf den Genuß einiger vermeintlich bewußtseinserweiternder Produkte verzichten sollen, aber ich zumindest behaupte: Dieses rotbraun gibts nur im Winter und bei einer bestimmten Sonneneinstrahlung.

Überhaupt ist die Natur am ehesten geeignet, rauschhafte Orgien zu produzieren: Farben, Gerüche, Wurzelwerk von Bäumen auch mal überirdisch beispielsweise.

Wenn es schweinekalt ist, ist das gleichzeitig die beste Voraussetzung, das Hirn mal wieder abzukühlen. Ziel heute: Ein Wasserfall. Besser gesagt: Mein Wasserfall. Er gehört mir zwar nicht wirklich, aber ich war da so oft dort, dass da irgendwie Ansprüche draus entstanden sind. Ich glaube, das Teil zu kennen: Von unten, von oben, von der Seite.

Lange Zeit hielt ich den Wasserfall für nichts weiter besonderes und wunderte mich, weshalb das ein so häufig besuchtes Ausflugsziel ist. Ich glaube ja, dass es möglich ist, einen Schulabschluss zu erlangen, ohne je ein Buch gelesen zu haben, ich glaube aber nicht, dass es auch nur ein Baden-Württemberger-Kind mit Schulabschluss gibt, das nicht irgendwann mal in den mindestens 9 Jahren Schule sich hat diesen Wasserfall anschauen müssen.

Aber wie es sehr häufig ist: Wenn man das Dingens mehr oder minder vor der Haustüre hat, weiß man es nicht so wirklich richtig zu schätzen. Man ist zwar häufig dort, aber ein bißchen verliert es an der Besonderheit.
Während verschiedenen Touren und Reisen sieht man dann gewaltigere Fälle und das reduziert dann die Besonderheit noch ein kleines bißchen. Nie aber die Faszination.

Dann aber hat irgendeiner Wikipedia erfunden und eine gelangweilte Wiki-Ameise hat sich in stundenlanger Arbeit drangemacht, sämtliche Wasserfälle Deutschlands zu katalogisieren und ich habe gelernt, dass es in Deutschland zwar viele Wasserfälle gibt, aber die meisten eher kleinere Wasserstürze von einigen Meterchen sind und die wenigsten davon 40 Meter freie Fallhöhe haben, wie der meinige und erst recht nicht eine Gesamthöhe von 80 Metern. Schon gar nicht außerhalb der Alpen.

Ich kenne den Wasserfall im Sommer, im Frühling, im Herbst und im Winter. Sehr dünn ist er in den Hitzeperioden, mächtig imposant während der Schneeschmelze.
Ganz besonders aber ist er dann, wenn es kalt ist. Richtig kalt. Saukalt. Schweinekalt. Und das über Wochen hinweg. Dann nämlich friert er zu. Manchmal auch komplett. Das allerdings ist ein seltenes Erlebnis, weil es dazu eine immense Kälte braucht, die es eben eher im alpinen Bereich ab einer gewissen Meereshöhe gibt.

In den letzten 35 Jahren ist er nur zwei Mal komplett zugefroren und die Sache mit der Klimaerwärmung erhöht die Wahrscheinlichkeit auf weitere Eiszapfenerlebnisse nun nicht unbedingt.
Ich war ja der Meinung, die Kälte der letzten Wochen könnte gereicht haben, aber das war ein Irrtum. Nur Teileiszapfen mit Restfontäne...

Und dann machte ich mich an den Aufstieg und schon beim Hochklettern merke ich: Falsche Schuhe.
Regel 1 beim Wasserfallerklettern: Dont try in DocMartens.
Die Stufen sind völlig vereist, weil sie nämlich ganzjährig feucht sind und dann eben zugefrieren. Dann noch Schnee drauf und fertig ist die Stolperfalle. Und Regel 2: Hoch ist leichter als runter.
Aber für ein halbwegs gutes Foto begebe ich mich leichtsinnigerweise auch mal inTodes-Hals- und Beinbruchgefahr.


Überhaupt ist die Natur am ehesten geeignet, rauschhafte Orgien zu produzieren: Farben, Gerüche, Wurzelwerk von Bäumen auch mal überirdisch beispielsweise.

Wenn es schweinekalt ist, ist das gleichzeitig die beste Voraussetzung, das Hirn mal wieder abzukühlen. Ziel heute: Ein Wasserfall. Besser gesagt: Mein Wasserfall. Er gehört mir zwar nicht wirklich, aber ich war da so oft dort, dass da irgendwie Ansprüche draus entstanden sind. Ich glaube, das Teil zu kennen: Von unten, von oben, von der Seite.

Lange Zeit hielt ich den Wasserfall für nichts weiter besonderes und wunderte mich, weshalb das ein so häufig besuchtes Ausflugsziel ist. Ich glaube ja, dass es möglich ist, einen Schulabschluss zu erlangen, ohne je ein Buch gelesen zu haben, ich glaube aber nicht, dass es auch nur ein Baden-Württemberger-Kind mit Schulabschluss gibt, das nicht irgendwann mal in den mindestens 9 Jahren Schule sich hat diesen Wasserfall anschauen müssen.

Aber wie es sehr häufig ist: Wenn man das Dingens mehr oder minder vor der Haustüre hat, weiß man es nicht so wirklich richtig zu schätzen. Man ist zwar häufig dort, aber ein bißchen verliert es an der Besonderheit.
Während verschiedenen Touren und Reisen sieht man dann gewaltigere Fälle und das reduziert dann die Besonderheit noch ein kleines bißchen. Nie aber die Faszination.

Dann aber hat irgendeiner Wikipedia erfunden und eine gelangweilte Wiki-Ameise hat sich in stundenlanger Arbeit drangemacht, sämtliche Wasserfälle Deutschlands zu katalogisieren und ich habe gelernt, dass es in Deutschland zwar viele Wasserfälle gibt, aber die meisten eher kleinere Wasserstürze von einigen Meterchen sind und die wenigsten davon 40 Meter freie Fallhöhe haben, wie der meinige und erst recht nicht eine Gesamthöhe von 80 Metern. Schon gar nicht außerhalb der Alpen.

Ich kenne den Wasserfall im Sommer, im Frühling, im Herbst und im Winter. Sehr dünn ist er in den Hitzeperioden, mächtig imposant während der Schneeschmelze.
Ganz besonders aber ist er dann, wenn es kalt ist. Richtig kalt. Saukalt. Schweinekalt. Und das über Wochen hinweg. Dann nämlich friert er zu. Manchmal auch komplett. Das allerdings ist ein seltenes Erlebnis, weil es dazu eine immense Kälte braucht, die es eben eher im alpinen Bereich ab einer gewissen Meereshöhe gibt.

In den letzten 35 Jahren ist er nur zwei Mal komplett zugefroren und die Sache mit der Klimaerwärmung erhöht die Wahrscheinlichkeit auf weitere Eiszapfenerlebnisse nun nicht unbedingt.
Ich war ja der Meinung, die Kälte der letzten Wochen könnte gereicht haben, aber das war ein Irrtum. Nur Teileiszapfen mit Restfontäne...

Und dann machte ich mich an den Aufstieg und schon beim Hochklettern merke ich: Falsche Schuhe.
Regel 1 beim Wasserfallerklettern: Dont try in DocMartens.
Die Stufen sind völlig vereist, weil sie nämlich ganzjährig feucht sind und dann eben zugefrieren. Dann noch Schnee drauf und fertig ist die Stolperfalle. Und Regel 2: Hoch ist leichter als runter.
Aber für ein halbwegs gutes Foto begebe ich mich leichtsinnigerweise auch mal in

Sonntag, 11. Januar 2009
Wir werden berühmt, schweinereich und scheren uns einen Scheißdreck um alles andere...
gorillaschnitzel, 01:06h
Heute haben wir einen wirklichen Traumjob im Angebot. Werden Sie noch heute:
Sie denken, Dieter Bohlen sei kein anständiger Beruf? Sei gar unanständig und irgendwie schmuddelig? Damit haben Sie recht. Es ist übrigens vermutlich noch viel unanständiger und noch viel schmuddeliger, als Sie und ich uns das vorstellen können.
Aber, und das muss man auch mal sagen, wenn Sie Ihren Job als Dieter Bohlen richtig ausfüllen, und mit richtig ausfüllen, meine ich auch richtig ausfüllen, also das richtig eigentlich richtig fettgedruckt, also dann ist Ihnen das völlig egal, weil Sie das angesichts Ihrer ausgeprägten narzisstischen Neuroseschubs im Endstadium gar nicht mitkriegen werden und glauben Sie mir, das ist echt ein Segen, wirklich.
Und nun genug mit den langen Sätzen. Eins dieser Ungetüme, das ohnehin keiner versteht, das reicht. Nun ganz kurz. Versprochen.
Ihre Voraussetzungen damit Sie ein richtig richtiger Dieter Bohlen werden und nicht als überaus peinlicher Abklatsch dessen enden:
1) Reden Sie unablässig Müll daher. Viel Müll. Bauen Sie dabei in jeden Satz mindestens 3 Verbalinjurien ein, besonders dann, wenn Sie glauben, mit unterbelichteten Deppen zu reden.
2) Alle die nicht von berufs wegen Dieter Bohlen sind, sind unterbelichtete Deppen.
3) Holen Sie sich in regelmäßigem Wechsel irgendwelche dunkelhaarige Ischen in Ihre Hütte. Das geht ganz einfach: Erzählen Sie denen, dass Sie ins Fernsehen kommen und Sie werden sehen, dass selbst die Gartenlaube voll mit brunzblöden Brünetten ist, die keinen Satz gradeaus sprechen können und die "Faust" für ein Boxerdrama halten.
4) Schmeißen Sie die Ische nach ein paar Wochen raus und lassen Sie sich in die Talkshows einladen. Das bringt erstens Kohle, zweitens können Sie Ihr Testosteron los werden und drittens kriegen Sie eine Menge Lacher, wenn Sie erzählen werden, wie Susanna (bisher: Friseurin, 21; heute: "Szenegirl", 20something) eine Packung Spaghetti in der Mikrowelle gekocht hat.
5) Schreiben Sie einen Song. Und zwar nur einen. Keine zwei. Und bitte auch kein guter Song. Es sollte eigentlich ziemlich trashig sein. Reproduzieren Sie den Scheiß unendlich.
Dieter Bohlen
Sie denken, Dieter Bohlen sei kein anständiger Beruf? Sei gar unanständig und irgendwie schmuddelig? Damit haben Sie recht. Es ist übrigens vermutlich noch viel unanständiger und noch viel schmuddeliger, als Sie und ich uns das vorstellen können.
Aber, und das muss man auch mal sagen, wenn Sie Ihren Job als Dieter Bohlen richtig ausfüllen, und mit richtig ausfüllen, meine ich auch richtig ausfüllen, also das richtig eigentlich richtig fettgedruckt, also dann ist Ihnen das völlig egal, weil Sie das angesichts Ihrer ausgeprägten narzisstischen Neuroseschubs im Endstadium gar nicht mitkriegen werden und glauben Sie mir, das ist echt ein Segen, wirklich.
Und nun genug mit den langen Sätzen. Eins dieser Ungetüme, das ohnehin keiner versteht, das reicht. Nun ganz kurz. Versprochen.
Ihre Voraussetzungen damit Sie ein richtig richtiger Dieter Bohlen werden und nicht als überaus peinlicher Abklatsch dessen enden:
1) Reden Sie unablässig Müll daher. Viel Müll. Bauen Sie dabei in jeden Satz mindestens 3 Verbalinjurien ein, besonders dann, wenn Sie glauben, mit unterbelichteten Deppen zu reden.
2) Alle die nicht von berufs wegen Dieter Bohlen sind, sind unterbelichtete Deppen.
3) Holen Sie sich in regelmäßigem Wechsel irgendwelche dunkelhaarige Ischen in Ihre Hütte. Das geht ganz einfach: Erzählen Sie denen, dass Sie ins Fernsehen kommen und Sie werden sehen, dass selbst die Gartenlaube voll mit brunzblöden Brünetten ist, die keinen Satz gradeaus sprechen können und die "Faust" für ein Boxerdrama halten.
4) Schmeißen Sie die Ische nach ein paar Wochen raus und lassen Sie sich in die Talkshows einladen. Das bringt erstens Kohle, zweitens können Sie Ihr Testosteron los werden und drittens kriegen Sie eine Menge Lacher, wenn Sie erzählen werden, wie Susanna (bisher: Friseurin, 21; heute: "Szenegirl", 20something) eine Packung Spaghetti in der Mikrowelle gekocht hat.
5) Schreiben Sie einen Song. Und zwar nur einen. Keine zwei. Und bitte auch kein guter Song. Es sollte eigentlich ziemlich trashig sein. Reproduzieren Sie den Scheiß unendlich.
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