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Samstag, 3. Januar 2009
Vertrauen Sie Ihrer Bank auch in schweren Zeiten...
gorillaschnitzel, 00:58h

Mittwoch, 31. Dezember 2008
Handwerk hat vielleicht manchmal goldenen Boden, manchmal aber auch nix im Schädel
gorillaschnitzel, 01:01h
Wenn man mit Handwerkern zu tun hat, wird man schnell merken: Es gibt solche und solche. Solche, die mitdenken und solche, bei denen man meint, ihre intellektuelle Leistung liege in etwa auf dem Niveau eines durchgeknallten Meerschweinchens.
Ich konnte das gar anhand des Gewerks festmachen: Die Zimmerleute waren clevere Jungs mit Improvisationsfähigkeiten und auch rhetorisch einigermaßen beschlagen. Die Malergipser hörten während ihrer Arbeit gar Bach und unterhielten sich ständig über die beste Aufnahme der Goldbergvariationen und die Maurer berechneten selbst unter widrigsten Bedingungen den benötigten Beton zentimetergenau.
Es gab aber auch die Abteilung GasWasserScheiße, auch Flaschner genannt. Was die so alles anstellten, führte beim zuständigen Ingenieur zu erheblichem Stirnrunzeln und gipfelte darin, dass die Jungs zu blöde waren zwei Abwasserrohre ordentlich zusammenzustecken und das wiederum ist eine Mordssauerei, wenn es sich um die Toilette handelt, führt aber erstaunlicherweise auch dazu, dass exakt diesselben Jungs zur Not auch an Sonntagen anmarschieren.
Schlimm aber auch die Elektriker. Das ist ein völlig traditionsloses Gewerk und als solches steht es auf der Handwerkerhierarchie somit auch weit unten. In meinem Fall: Zurecht. Eigentlich sollen die Kerle nur Leitungen verlegen, wo vorher keine waren und das funktioniert normalerweise anhand eines Plans, den wiederum ein Elektroingenieur vorher erstellt. So weit, so gut. Nun dürfen aber keinerlei Änderungen mehr vorgenommen werden, weil das zu mächtig viel Verwirrung bei den Ausführenden führt. Ich habe den Fehler begangen, exakt eine Änderung haben zu wollen und das lag daran, dass sich die Position der Dunstabzugshaube verändert hatte. Eigentlich kein Problem, die Elektrospezialisten hätten lediglich die Kabel zurück ins Loch stopfen müssen oder alternativ eine Blende drauf basteln. Stattdessen: Sie basteln eine Steckdose in die luftige Höhe direkt unter die Zimmerdecke. Was ich mit der anfangen sollte, konnten sie mir dann auch nicht beantworten, aber immerhin hab ich jetzt eine Steckdose in zweimeterzwanzig Höhe.

Ich konnte das gar anhand des Gewerks festmachen: Die Zimmerleute waren clevere Jungs mit Improvisationsfähigkeiten und auch rhetorisch einigermaßen beschlagen. Die Malergipser hörten während ihrer Arbeit gar Bach und unterhielten sich ständig über die beste Aufnahme der Goldbergvariationen und die Maurer berechneten selbst unter widrigsten Bedingungen den benötigten Beton zentimetergenau.
Es gab aber auch die Abteilung GasWasserScheiße, auch Flaschner genannt. Was die so alles anstellten, führte beim zuständigen Ingenieur zu erheblichem Stirnrunzeln und gipfelte darin, dass die Jungs zu blöde waren zwei Abwasserrohre ordentlich zusammenzustecken und das wiederum ist eine Mordssauerei, wenn es sich um die Toilette handelt, führt aber erstaunlicherweise auch dazu, dass exakt diesselben Jungs zur Not auch an Sonntagen anmarschieren.
Schlimm aber auch die Elektriker. Das ist ein völlig traditionsloses Gewerk und als solches steht es auf der Handwerkerhierarchie somit auch weit unten. In meinem Fall: Zurecht. Eigentlich sollen die Kerle nur Leitungen verlegen, wo vorher keine waren und das funktioniert normalerweise anhand eines Plans, den wiederum ein Elektroingenieur vorher erstellt. So weit, so gut. Nun dürfen aber keinerlei Änderungen mehr vorgenommen werden, weil das zu mächtig viel Verwirrung bei den Ausführenden führt. Ich habe den Fehler begangen, exakt eine Änderung haben zu wollen und das lag daran, dass sich die Position der Dunstabzugshaube verändert hatte. Eigentlich kein Problem, die Elektrospezialisten hätten lediglich die Kabel zurück ins Loch stopfen müssen oder alternativ eine Blende drauf basteln. Stattdessen: Sie basteln eine Steckdose in die luftige Höhe direkt unter die Zimmerdecke. Was ich mit der anfangen sollte, konnten sie mir dann auch nicht beantworten, aber immerhin hab ich jetzt eine Steckdose in zweimeterzwanzig Höhe.

Dienstag, 30. Dezember 2008
Drückmich
gorillaschnitzel, 16:16h

Sonntag, 28. Dezember 2008
Mein Weihnachten
gorillaschnitzel, 12:33h






Samstag, 27. Dezember 2008
Tipp 15
gorillaschnitzel, 23:10h

Freitag, 26. Dezember 2008
Traumjobs dieser Welt, oder: Werden Sie endlich Papst
gorillaschnitzel, 23:33h
Es gibt Jobs, die sind so einmalig, dass man sie glatt einmal gemacht haben sollte. Und darum eröffnen wir hier die große Reihe "Traumjobs dieser Welt" und erklären, wie man sich in einfachen Schritten bis ganz nach oben spült.
Heute: Wie wäre es denn, wenn Sie einmal
werden?
Gut, zugegeben, Sie müssen schon ein Mann und katholisch sein, sonst stehen Ihre Chancen ziemlich schlecht, aber mindestens katholisch werden ist ja nicht so sonderlich schwer und Einmaligkeit hat schließlich ihren exklusiven Preis. Selbst als katholischer Mann ist es eventuell nicht ganz leicht, Papst zu werden. Es ist allerdings einfacher Papst zu werden denn als "Angela Merkel" Ajatollah zu werden.
Und das müssen Sie tun: Zuerst einmal werden Sie katholischer Priester und arbeiten sich langsam nach oben. Kardinal ist schon mal ganz gut. Weil sich das heute ohnehin keiner mehr antun möchte, ist der Job krisensicher, Sie kriegen eine Wohnung und wenn es gut läuft, auch eine nette, junge, willige, gutaussehendeIsche Haushälterin an Ihre Seite. Nun müssen Sie nur noch warten und zwar erstens darauf, dass Sie alt werden und zweitens der Vorgänger in die ewigen Jagdgründe entschwindet. Und schon haben Sie es beinahe geschafft: Nun nur noch von den Kardinalkollegen gewählt werden, was aber nicht sonderlich schwer sein sollte (hey, erstens sind das alles etwas senile alte Männer und zweitens ist doch jeder bestechlich, nicht?) und Sie kriegen eins dieser Kleidchen, die so aussehen, als hätte man sie direkt vom Basar in Medina erstanden und die reichlich bescheuert aussehen, aber da müssen Sie jetzt durch. Nun müssen Sie sich noch einen ordentlichen Papstnamen geben. Gut klingt beispielsweise "Alfons", "Helmut" oder "Bertram", ersatzweise vielleicht auch "Beckenbauer", "Ingolf" oder "Sturmfried". Weniger geeignet sind: "Mohammed" (es sei denn, Sie möchten Ihr Pontifikat gleich mit einem ordentlichen Kracher eröffnen), "Frieda" oder "Mao Che".
Die Menschen werden Sie nun lieben und Sie müssen nun nur noch winken und gelegentlich mal was vorlesenderweise gen Volk nuscheln. Wenn Sie bei letzterem zu verständlich sein sollten, ist dies eher hinderlich.
Sie werden nun denken, man müsse als angehender Papst zölibatär oder wenigstens enthaltsam leben, das ist aber Blödsinn: Das waren die wenigsten Päpste.
Als Papst steht Ihnen nun die Welt offen, ja, Sie können gar in die Geschichte eingehen. Dazu müssen Sie nur das Kalendersystem ändern oder Silvester erfinden. Ersatzweise tuts auch ein Aufruf zu einem Kreuzzug.
Heute: Wie wäre es denn, wenn Sie einmal
Papst
werden?
Gut, zugegeben, Sie müssen schon ein Mann und katholisch sein, sonst stehen Ihre Chancen ziemlich schlecht, aber mindestens katholisch werden ist ja nicht so sonderlich schwer und Einmaligkeit hat schließlich ihren exklusiven Preis. Selbst als katholischer Mann ist es eventuell nicht ganz leicht, Papst zu werden. Es ist allerdings einfacher Papst zu werden denn als "Angela Merkel" Ajatollah zu werden.
Und das müssen Sie tun: Zuerst einmal werden Sie katholischer Priester und arbeiten sich langsam nach oben. Kardinal ist schon mal ganz gut. Weil sich das heute ohnehin keiner mehr antun möchte, ist der Job krisensicher, Sie kriegen eine Wohnung und wenn es gut läuft, auch eine nette, junge, willige, gutaussehende
Die Menschen werden Sie nun lieben und Sie müssen nun nur noch winken und gelegentlich mal was vorlesenderweise gen Volk nuscheln. Wenn Sie bei letzterem zu verständlich sein sollten, ist dies eher hinderlich.
Sie werden nun denken, man müsse als angehender Papst zölibatär oder wenigstens enthaltsam leben, das ist aber Blödsinn: Das waren die wenigsten Päpste.
Als Papst steht Ihnen nun die Welt offen, ja, Sie können gar in die Geschichte eingehen. Dazu müssen Sie nur das Kalendersystem ändern oder Silvester erfinden. Ersatzweise tuts auch ein Aufruf zu einem Kreuzzug.
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Weihnachten a la Christendemokratie
gorillaschnitzel, 01:05h
Weihnachten. Deshalb erspare ich mir ausnahmsweise diese Halbdackeleititlulierung....
Dass ausgerechnet die Christdemokratische Partei Deutschlands nun ein Mitglied hat, der nun fordert, christliche Gottesdienste nur kirchenangehörigen Steuerzahlern zugänglich zu machen, das ist dann doch etwas verwunderlich. Zum einen muss es doch möglich sein, angesichts einer stets schwindenden Bevölkerung die Leute in den Kirchen unterzubringen und andererseits möchte man dem Christdemokraten folgende Bibelverse in Erinnerung rufen:
"Lasset die Kindlein zu mir kommen"
und
"gehet hin in alle Welt"
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!
Dass ausgerechnet die Christdemokratische Partei Deutschlands nun ein Mitglied hat, der nun fordert, christliche Gottesdienste nur kirchenangehörigen Steuerzahlern zugänglich zu machen, das ist dann doch etwas verwunderlich. Zum einen muss es doch möglich sein, angesichts einer stets schwindenden Bevölkerung die Leute in den Kirchen unterzubringen und andererseits möchte man dem Christdemokraten folgende Bibelverse in Erinnerung rufen:
"Lasset die Kindlein zu mir kommen"
und
"gehet hin in alle Welt"
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!
Dienstag, 23. Dezember 2008
Keep on smokin´, Helmut
gorillaschnitzel, 21:55h
Moleskinekritzl
gorillaschnitzel, 01:50h
Montag, 22. Dezember 2008
Street Art, Folge irgendwas
gorillaschnitzel, 14:13h

Samstag, 20. Dezember 2008
Turnen im Hotelzimmer: Werden Sie ein Nachwuchshambüchen
gorillaschnitzel, 08:13h

Ich liebe Hotels deren Service über den Standardscheiß hinausgeht. Mal ehrlich: Ich brauche keinen Friseur im Hotel und auch keinen Wäscheservice und finde Bars in Hotels in der Regel in etwa so prickelnd wie ein Besuch beim Lungenfacharzt. Aber es gibt da draußen ein paar Hotels, die sich für mich als Gast interessieren. Und für meine Gesundheit. Und weil sie vermutlich wissen, dass die wenige Zeit, die ich in so einem Hotelzimmer verbringe im Bett und vor dem Fernseher ist, bieten sie kostengünstige Trainingsprogramme an. Nicht gleich ein ganzes Fitnessstudio, das wäre einerseits zu teuer und andererseits auch zu hochschwellig. Nein: Ganz diskret im Zimmer ein einfach zu absolvierendes Entspannungsprogramm.




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