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Dienstag, 6. Mai 2008
Ösi-Bashing Part 2
gorillaschnitzel, 09:54h

Montag, 5. Mai 2008
Ösi-Bashing Part 1
gorillaschnitzel, 02:00h
Die Österreicher habens eigentlich an sich schon schwer: Fußballerisch liegen sie seit Jahren darnieder, mussten Haider und Konsorten ertragen und jetzt werden auch noch die hintersten Keller durchsucht. Eigentlich darf man da nicht auch noch draufhaun.
Eigentlich.
Wir machens trotzdem und daher rufen wir zum einwöchigen Ösibashen auf. Jeden Tag nen Kritzl und hier ist auch schon Nummer 1:

Eigentlich.
Wir machens trotzdem und daher rufen wir zum einwöchigen Ösibashen auf. Jeden Tag nen Kritzl und hier ist auch schon Nummer 1:

Sonntag, 4. Mai 2008
Dialektischer Krimskrams
gorillaschnitzel, 03:07h
Es gibt ja diese kleinen kommunikativen Perlen, die manchmal auch von Säuen stammen, wie die neulich von mir im Vorbeigehen aufgeschnappt Phrase, wonach nur noch die Marokkaner schlimmer seien als die Türken. Gesagt hatte dies ein eher unansehlicher Eber mitsamt thailändischer Katalogimportsau zur Ferkelproduktion an seiner Seite.
Und wo wir schon mal bei Borstentieren sind: Mich erstaunt immer der überkorrekte vorauseilende Gehorsam einiger meiner Mitbürger. Da sind doch wirklich einige -mehrheitlich evangelische- Eltern der Ansicht, das Büchlein "Rennschwein Rudi Rüssel" von Uwe Timm sei 12jährigen Kindern muslimischer Eltern nicht zumutbar und solle daher von der Literaturliste des Fachs Deutsch gestrichen werden. Die wirklich betroffenen muslimischen Eltern schauen so verwirrt wie entgeistert und haben offensichtlich überhaupt kein Problem mit dem Buch, das jetzt doch gelesen wird. Auch in Sachen Schwimm- und Sportunterricht wird den Muslimen entgegengekommen, was die aber auch nicht so wirklich wollen. Getrennt wird jetzt trotzdem geschwommen und gesportelt, aber nur auf ausdrücklichen Wunsch der Pietisten. Damit sich die Kinder ordentlich entwickeln können.
Überhaupt Kinder. Kinder sind großartig. Nach Telefonat mit meinen Eltern entspann sich folgender Dialog:
Kind: Bist du eigentllich Deutscher?
Ich: Ja.
Kind: Schon immer?
Ich: Äh, ja...?
Kind: Und welche Sprache hast du grade eben gesprochen?
....was mich zum schwäbischen Arbeitsethos führt: Der ist sehr anspruchsvoll und besagt, dass auch wer keine Arbeit habe, wenigstens so tun solle, als habe man eine solche, um dann idealerweise möglichst viele Utensilien zusammenzustapeln und geschäftig zu tun.
Ausnahmen hiervon gelten allenfalls für angehende Pensionäre, die ein Vierteljahr vor Abgang in eben diese eine richtige Lässigkeit entwickeln können. So saß ich neulich in einem Büro und der Gegenüber (3 Monate noch) räumte erstmal alles vom Schreibtisch in die Tasche oder in die Schublade. Er meinte, sonst würde es so sehr nach Arbeit aussehen und wie der Schreibtisch dann blitzeblank und abgeräumt war, blickte er sehr zufrieden. Dummerweise kam dann die Sekretärin mit einem Blatt Papier, das er zu unterschreiben hatte und legte ihm das vor. Der Spruch daraufhin im schwäbischen Original:
"Machad me no ao no heh"
...was in etwa soviel heißt, dass man ihn ruhig mittels Arbeitsüberlastung vollends ins Grab bringe möge.
Und wo wir schon mal bei Borstentieren sind: Mich erstaunt immer der überkorrekte vorauseilende Gehorsam einiger meiner Mitbürger. Da sind doch wirklich einige -mehrheitlich evangelische- Eltern der Ansicht, das Büchlein "Rennschwein Rudi Rüssel" von Uwe Timm sei 12jährigen Kindern muslimischer Eltern nicht zumutbar und solle daher von der Literaturliste des Fachs Deutsch gestrichen werden. Die wirklich betroffenen muslimischen Eltern schauen so verwirrt wie entgeistert und haben offensichtlich überhaupt kein Problem mit dem Buch, das jetzt doch gelesen wird. Auch in Sachen Schwimm- und Sportunterricht wird den Muslimen entgegengekommen, was die aber auch nicht so wirklich wollen. Getrennt wird jetzt trotzdem geschwommen und gesportelt, aber nur auf ausdrücklichen Wunsch der Pietisten. Damit sich die Kinder ordentlich entwickeln können.
Überhaupt Kinder. Kinder sind großartig. Nach Telefonat mit meinen Eltern entspann sich folgender Dialog:
Kind: Bist du eigentllich Deutscher?
Ich: Ja.
Kind: Schon immer?
Ich: Äh, ja...?
Kind: Und welche Sprache hast du grade eben gesprochen?
....was mich zum schwäbischen Arbeitsethos führt: Der ist sehr anspruchsvoll und besagt, dass auch wer keine Arbeit habe, wenigstens so tun solle, als habe man eine solche, um dann idealerweise möglichst viele Utensilien zusammenzustapeln und geschäftig zu tun.
Ausnahmen hiervon gelten allenfalls für angehende Pensionäre, die ein Vierteljahr vor Abgang in eben diese eine richtige Lässigkeit entwickeln können. So saß ich neulich in einem Büro und der Gegenüber (3 Monate noch) räumte erstmal alles vom Schreibtisch in die Tasche oder in die Schublade. Er meinte, sonst würde es so sehr nach Arbeit aussehen und wie der Schreibtisch dann blitzeblank und abgeräumt war, blickte er sehr zufrieden. Dummerweise kam dann die Sekretärin mit einem Blatt Papier, das er zu unterschreiben hatte und legte ihm das vor. Der Spruch daraufhin im schwäbischen Original:
"Machad me no ao no heh"
...was in etwa soviel heißt, dass man ihn ruhig mittels Arbeitsüberlastung vollends ins Grab bringe möge.
Samstag, 3. Mai 2008
Spam
gorillaschnitzel, 15:28h
In der Regel landen Spammails ungeöffnet dort, wo sie hingehören: In den unendlichen Weiten des virtuellen Orkus. Welche Perlen mir da mittlerweile entgangen sind, kann ich nach zufälligem Öffnen einer der sehr wenig gewordenen Mails allenfalls ahnen:
- Sex ist befriedigender denn je. Stress und Leistungsdruck verschwinden. Sie ist nie wieder frustriert, ich habe keine Angst mehr zu versagen. Es ist ein wundervolles körperliches Erlebnis, dem ein genauso tiefes Gefühl folgt.
- Die Nebenwirkungen sind minimal: manchmal eine verstopfte Nase, kurzzeitig ein roter Kopf - kein Kopfschmerz, sondern das Gefühl, als würde man eine Flasche eiskalte Cola in einem Zug trinken.
- Interessanterweise macht eine Viagra allein noch keinen Ständer. Man(n) muss wenigstens ein bisschen Lust auf Sex mit der Frau haben. Gegen eine Eiserne Jungfrau im Bett hilft auch die größte Dosis nichts. Wer aber das erste Kribbeln in den Lenden spürt, wird einen stahlharten Ständer haben, und das für wenigstens vier Stunden.
- Eine volle 100-mg-Dosis macht den Schwanz zum Schwert. Wer es übertreibt, ist Schuld, wenn die Herzallerliebste am Ende einen Y-förmigen Sarg braucht. Für die meisten von uns sind 50 mg mehr als genug, wenn man das gute Stück zwischen den Höhepunkten auch mal hängen lassen will ... zur Not hilft es da vielleicht, sich ein nacktes Großmütterchen vorzustellen.
- Wer noch Zeit und Lust für eine schnelle Nummer am nächsten Morgen hat, sollte dafür sorgen, dann noch genug Viagra im Blut zu haben - damit es noch für ein oder zwei "Stehaufmännchen" reicht.
- Das Beste an Viagra ist die Sicherheit, dass man "mit Autopilot fliegt", dass man entspannt und ohne Sorgen zur Sache kommen kann, dass der Ständer auch hält, auch wenn man unterbrochen wird (die Kinder klopfen an die Schlafzimmertür, der Hund bellt, das Kondom sitzt schlecht). Wenn man Vi. bewusst anwendet, kann es auch der Partnerin gegenüber ein großes Geschenk sein. Nur ein Rat: Sagen Sie ihr nicht, dass Sie es verwenden, das weibliche Selbstwertgefühl ist genauso verletzlich wie das unsere.
Freitag, 2. Mai 2008
Burjatien
gorillaschnitzel, 13:32h
Heute nehmen wir den Zug nach Ulan-Ude. Einmal von Irkutsk durchs Gebirge und ans Südufer des Baikal, dann mehrere Stunden am Seeufer entlang mit den Mehrtausendern rechts, dem See links und dann immer durch das Tal der Selenga, bis wir dann 8 Stunden später Ulan-Ude errreichen.


Ulan-Ude ist die Hauptsstadt der Republik Burjatien und Burjatien ist sowas wie der erste wirklich asiatische Eindruck, den man auf der Transsib kriegt. Weil die Burjaten ein mongolisches Völkchen sind.







Ulan-Ude ist die Hauptsstadt der Republik Burjatien und Burjatien ist sowas wie der erste wirklich asiatische Eindruck, den man auf der Transsib kriegt. Weil die Burjaten ein mongolisches Völkchen sind.





Donnerstag, 1. Mai 2008
Jeder Schuss ein Treffer
gorillaschnitzel, 03:23h

Tanz in den Mai
gorillaschnitzel, 02:48h
Mittwoch, 30. April 2008
Aus der Rubrik: Terrorwortspiele, um 8 Ecken gedacht
gorillaschnitzel, 13:31h

Dienstag, 29. April 2008
Flaggend mit viel scheenen Reden
gorillaschnitzel, 13:05h
Man hat hierzulande ein recht distanziertes Verhältnis zu den Mächtigen und Regierenden. Die Landeshauptstadt ist weit weg und die Bundeshauptstadt noch viel weiter. Und wenn man sich überhaupt für derartiges begeistert, dann glorifiziert man die Vergangenheit und kombiniert das mit neumodischen Traditionen. Will heißen: Man kauft sich einen Fahnenmast und hängt die Flagge raus. Während die Zugezogenen Deutschland-, Schumi- und BayernMünchen-Fahnen raushängen, flattert bei den letzten knochigen Eingeborenen das königlich-württembergische Tuch. Mitunter gleich zweimalig in einem 1000-Seelen-Dorf.
Mit einigem Stolz könnten die Flaggenhisser dann vom ruhmvollen Hause Württemberg schwadronieren, dessen berühmtestem Sohn Eberhard im Bart, der bereits im 15. Jahrhundert quasidemokratisch regiert habe und ohnehin seiner Zeit weit voraus war und vom Tübinger Vertrag, der schwäbischen Magna Charta, um die man vom gesamten Heiligen Römischen Reich beneidet worden sei und wozu die Preussen zeit ihrer Existenz nie in der Lage gewesen seien.Keine Rede davon, dass jene Schwaben-Magna-Charta nach den napoleonischen Zügen nichts mehr galt und die königlichen Württemberger im Gegensatz zu ihren herzöglichen Vorfahren dann einen Polizeistaat errichteten und auch keine Rede vom Armenhaus Württemberg, das Auswanderer en masse produzierte.
Petitessen einer ruhmreichen Vergangenheit.
Montag, 28. April 2008
Frühlingsgrusszeuchs
bonafide, 18:44h

Irkutsk
gorillaschnitzel, 14:44h
Kaum zu glauben, dass nach zigtausend Kilometer Birkenwäldchen und armen Dörfchen da noch eine schöne Stadt kommen soll. Tut es aber. Irkutsk.
Schön anzusehende Architektur, eine unaufgeregte Atmosphäre und freundliche Menschen. Der Anteil der Englischsprecher steigt auf einmal enorm an und liegt weit über dem Moskauniveau (die Moskowiter verdächtigte ich aber insgeheim der sprachlichen Arroganz)

Profitiert hat Irkutsk wohl vor allem von der russischen Despotie. Und das deshalb, weil Irkutsk ein Verbannungsort war, der weit genug weg war von Moskau und St. Petersburg. Unter anderem landeten die Dekabristen hier und bescherten Irkutsk eine ganze Ladung Intellektueller, die die Stadt prägten.

Vielleicht hätte man dem ein oder anderen sagen sollen, dass so ein Häuschen absinkt, wenn man den falschen Untergrund wählt. Eventuell konnte sich der Bauherr aber auch nicht entscheiden, wo er die Tür einbaut oder er wollte sparen und hat deshalb auf die Tür verzichtet und stattdessen nur Fenster eingebaut.


Ich frage mich, ob man aus diesen Mäulern in etwa 5 bis 6 Metern Höhe nicht Wasserspiele basteln könnte. Oder wenigstens ahnunglose Passanten mittels Fontäne von oben erschrecken...

Schön anzusehende Architektur, eine unaufgeregte Atmosphäre und freundliche Menschen. Der Anteil der Englischsprecher steigt auf einmal enorm an und liegt weit über dem Moskauniveau (die Moskowiter verdächtigte ich aber insgeheim der sprachlichen Arroganz)

Profitiert hat Irkutsk wohl vor allem von der russischen Despotie. Und das deshalb, weil Irkutsk ein Verbannungsort war, der weit genug weg war von Moskau und St. Petersburg. Unter anderem landeten die Dekabristen hier und bescherten Irkutsk eine ganze Ladung Intellektueller, die die Stadt prägten.

Vielleicht hätte man dem ein oder anderen sagen sollen, dass so ein Häuschen absinkt, wenn man den falschen Untergrund wählt. Eventuell konnte sich der Bauherr aber auch nicht entscheiden, wo er die Tür einbaut oder er wollte sparen und hat deshalb auf die Tür verzichtet und stattdessen nur Fenster eingebaut.


Ich frage mich, ob man aus diesen Mäulern in etwa 5 bis 6 Metern Höhe nicht Wasserspiele basteln könnte. Oder wenigstens ahnunglose Passanten mittels Fontäne von oben erschrecken...

Sonntag, 27. April 2008
Friedhof der Schaufensterpuppen
gorillaschnitzel, 14:42h

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