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Montag, 4. Dezember 2006
Starbucks
gorillaschnitzel, 12:19h
Vor unseligen Zeiten hatte ich mal einen ziemlich genialen Gastkommentar hier verwurstet, der sich mit der (Wiener) Kaffeekultur an sich beschäftigt. Nun schiebe ich nochmals nach.
Was hat man alles über Starbucks geschrieben: Hymnen, Verrisse....gesagt ist im Prinzip alles. Aber weil ich ohnehin überall meinen Sempf zugeb...
Gleich vorneweg: Ich mag den Laden nicht. Und das hat Gründe. Viele.
Ich möchte einfach kein Zeug trinken, das sich in etwa anhört wie "Vanilla-Fudge-Ready-to-go-Latte" oder "Mint-Chocolate-Chip-Cappucino" und "Chili-Flavoured-Drink-Choclate".
Ich möchte Kaffee. Schlicht und ergreifend und einfach: Kaffee. Idealerweise nicht nur Kaffee, sondern Espresso. Arabica. Simpel zubereitet. Fertig. Ich will keine künstlichen Geschmacksverstärker im Kaffee. Mir reichts, wenn ich den Scheiß überall sonst mitfressen muss.
Ich möchte auch keine entspannte Loungeatmosphäre oder seltsam gleichgeschaltete Einrichtungsgegenstände. Ich ziehe es vor, in einem einzigartigen Café zu sitzen, das wegen mir wackelnde Tische und unbequeme Stühle hat. Aber das ist einzig. Unique. Flair. Das Personal mag vielleicht manchmal grantelnd sein und nicht dieses Colgatelächeln der Kettenkonkurrenz zeigen, aber das sind noch Menschen und nicht dienstleistungsvollziehendes Personal. Kann auch sein, dass nicht alles perfekt ist, aber hey....es ist das Leben und das kann gar nicht perfekt verlaufen. Warum also sollte ausgerechnet Kaffee trinken so schrecklich langweilig perfekt sein?
Ich finde auch, dass es kaum nachvollziehbar ist, wie man völlig überteuerte Preise für ein durchschnittliches Produkt zahlt, das an jedem Platz dieses Planeten allminütlich zigmilliardenfach wiederholt wird.
Mag sein, dass dies "old school" ist. In dem Fall bin ich gerne altmodisch und sehr gerne bereit, in Trachtenkluft meine Blase vor einem beliebigen Starbucks zu entleeren. Viele Grüße an die beiden Mitstreiter, die mich auf diesem Gang begleiten würden.
Was hat man alles über Starbucks geschrieben: Hymnen, Verrisse....gesagt ist im Prinzip alles. Aber weil ich ohnehin überall meinen Sempf zugeb...
Gleich vorneweg: Ich mag den Laden nicht. Und das hat Gründe. Viele.
Ich möchte einfach kein Zeug trinken, das sich in etwa anhört wie "Vanilla-Fudge-Ready-to-go-Latte" oder "Mint-Chocolate-Chip-Cappucino" und "Chili-Flavoured-Drink-Choclate".
Ich möchte Kaffee. Schlicht und ergreifend und einfach: Kaffee. Idealerweise nicht nur Kaffee, sondern Espresso. Arabica. Simpel zubereitet. Fertig. Ich will keine künstlichen Geschmacksverstärker im Kaffee. Mir reichts, wenn ich den Scheiß überall sonst mitfressen muss.
Ich möchte auch keine entspannte Loungeatmosphäre oder seltsam gleichgeschaltete Einrichtungsgegenstände. Ich ziehe es vor, in einem einzigartigen Café zu sitzen, das wegen mir wackelnde Tische und unbequeme Stühle hat. Aber das ist einzig. Unique. Flair. Das Personal mag vielleicht manchmal grantelnd sein und nicht dieses Colgatelächeln der Kettenkonkurrenz zeigen, aber das sind noch Menschen und nicht dienstleistungsvollziehendes Personal. Kann auch sein, dass nicht alles perfekt ist, aber hey....es ist das Leben und das kann gar nicht perfekt verlaufen. Warum also sollte ausgerechnet Kaffee trinken so schrecklich langweilig perfekt sein?
Ich finde auch, dass es kaum nachvollziehbar ist, wie man völlig überteuerte Preise für ein durchschnittliches Produkt zahlt, das an jedem Platz dieses Planeten allminütlich zigmilliardenfach wiederholt wird.
Mag sein, dass dies "old school" ist. In dem Fall bin ich gerne altmodisch und sehr gerne bereit, in Trachtenkluft meine Blase vor einem beliebigen Starbucks zu entleeren. Viele Grüße an die beiden Mitstreiter, die mich auf diesem Gang begleiten würden.
Sonntag, 3. Dezember 2006
Über das preussisch-süddeutsche Verhältnis
gorillaschnitzel, 15:47h
Aus den Leserbriefen der Sonntagsausgabe einer Tageszeitung zum Thema "Berlin, seine Schulden, der Länderfinanzausgleich etc.". Es macht deutlich, wie ein guter Teil hier tickt: Das, was hier "verspart" wird, wird andernorts zum Fenster rausgeschmissen. Außerdem sei Berlin weit weg und ohnehin suspekt und daher bewahrt man sich am besten möglichst viel Autonomie. So die landläufige Meinung. Es wurden zu dem Thema übrigens insgesamt 5 Leserbriefe veröffentlicht, lediglich einer nahm eine neutrale Position ein. Die anderen vier stehen hier:
G. und U. W. aus W.
H.E. aus L.
G.P. aus S.
T.H. aus O.
G. und U. W. aus W.
Der Süden boomt. Wir haben uns bereits in den 70ern aus dem Ruhrgebiet hierher aufgemacht ins "Ländle" und sind geblieben. Wenn es Menschen aus den neuen Bundesländern gibt, die neidisch auf den Süden Deutschlands sind und Schwierigkeiten mit der Anpassung haben: An den Schwaben kann es nicht liegen.
H.E. aus L.
Dresden und Berlin sind nun mal weiter weg als Waiblingen und Schwieberdingen. Freuen wir uns über den Richterspruch von Karlsruhe, auch wenn Karlsruhe fast schon Ausland ist. Der Bürgermeister von Berlin hat einen Satz gesagt: "Berlin ist arm, aber sexy". Halten wir dagegen: "Stuttgart ist reich und sexy", und hochdeutsch können wir auch!
G.P. aus S.
Da gibt es doch tatsächlich die Rede von "die norddeutsche Aristokratie und das süddeutsche Proletariat"! Nüchtern betrachtet brauchen wir "Preußens Gloria" gar nicht. Wir sind in Süddeutschland alleine lebensfähig. Sollen doch die Preußen ihre Schulden selber zahlen. Die haben sie ja auch gemacht. Wir sollten ganz einfach den Geldhahn zudrehen! Für uns wäre eine "Europäische Wirtschaftsregion Donau" viel interessanter.
T.H. aus O.
Ich kann sie nicht mehr hören, (...) die fischköpfig daherparlierenden Besserwisser! (...) Woher kommen diese Typen mit ihrem reduzierten Sprachcode? Aus den restlichen 13 Habenichtsländern, die ausschließlich von Bayern, Hessen und Baden-Württemberg ernährt und ausgestattet werden! Man hat vor allem in den nördlichen West-Bundesländern das "Schaffen" wahrlich nicht erfunden! Früher nicht und jetzt schon gar nicht mehr! Dafür das so extreme "Geld-der-anderen-aus-dem-Fenster-rauswerfen", sodass am Ende diejenigen, die geben, schlechter bestellt sind als die "Hasse-ma-n-paar-Milliarden-Euro"-Fischköppe! Es wird wirklich Zeit, einen Wirtschaftsbund derjenigen drei Bundesländer, für die eben "net schwätza, schaffa!" immer noch die Maxime ihres Naturells ausmacht, auf die Beine zu stellen!
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Gibt´s nicht. Kaufen sie Cesi. Die haben tolle Farben und sind unkaputtbar.
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Samstag, 2. Dezember 2006
Weltwunder
gorillaschnitzel, 17:48h
Es werden 7 neue Weltwunder gesucht. HIER
Freitag, 1. Dezember 2006
Wölkchen
gorillaschnitzel, 20:43h

Terror und Armut
gorillaschnitzel, 09:45h
Einige Legenden sind nicht auszurotten. Zum Beispiel, dass Terrorismus in quasi direktem Zusammenhang zu Armut stehe. So sei die Armutsbekämpfung praktisch gleichzeitig eine Art Terror- und Gewaltprävention und wenn man schon einen Krieg gegen den Terror führen wolle, müsse man erstmal einen gegen die Armut in der Welt führen. Der Gedanke ist wunderschön. Aber leider falsch. Es mag erstrebenswert und schön sein, die Entwicklungshilfepolitik zu intensivieren, nur darf man sich davon nicht versprechen, dass damit die Anzahl von Terroranschlägen signifikant -oder auch nur marginal- zurückgehen würde.
Da hat die Bertelsmannstiftung gleich eine ganze Studie bemüht, die nachweisen möchte, dass die Hauptursache für Terrorismus nicht im religiösen Fundamentalismus liege (wo ich noch zustimmen würde) sondern Armut das Grundübel schlechthin sei.
Damit macht die Bertelsmannstiftung Terroristen indirekt -und vermutlich unbeabsichtigt- zu einer Art verirrte Kämpfer einer an sich guten Sache.
Ich weigere mich aber, in Bombenlegern und Strauchdieben eine Sozialbewegung zu sehen und habe ein paar Punkte:
- (Über)Lebensnotwendigkeiten werden erbettelt, vielleicht gestohlen oder eventuell erpresst. Sie werden nie herbeigebombt. Wer bombt, entführt, schlachtet, hinrichtet und terrorisiert möchte in erster Linie kein Brot, sondern Angst und Schrecken verbreiten. Es geht ausschließlich um Macht und Einfluss, nicht um die Verbesserung der Lebensumstände. Andreas Baader war nie ein Robin Hood der Neuzeit.
- Der überwältigende Teil der Terroristen entstammt der jeweiligen Mittelschicht eines Landes. Es sind Leute, die sich mehr versprochen haben. Oft gut ausgebildete Schichten und teilweise Eliten. Gudrun Ensslin, Leila Khaled, Shoko Asahara und Ziad Jarrah eint, dass sie allesamt aus wirtschaftlich geordneten Verhältnissen kommen. Terrorismus mag manchmal billig sein, es gibt ihn dennoch nicht umsonst. Jemand, der täglich damit beschäftigt ist, eine vielköpfige Familie satt zu kriegen, kann es sich schlicht nicht leisten, nebenbei auch noch Bomben zu schmeißen oder Flugzeuge zu entführen.
- Wäre Armut die zentrale Ursache von Terrorismus, müssten die folgenden Länder wahre Brutstätten des Terrors sein:
Gambia, Madagaskar, Niger, Nepal, Ruanda, Guinea-Bissau, Afghanistan, Sierra Leone, Malawi, Myanmar
Dies sind -gem. BIP/Kopf- die ärmsten Länder der Erde*. Mit Ausnahme von Afghanistan und Nepal jedoch keine "Terrorländer".
Wer nun vermutet, das habe denn doch vielleicht indirekt auch mit der Religion oder der absoluten Bevölkerungsanzahl zu tun: Falsch. Bangla Desh ist eines der ärmsten und bevölkerungsreichsten Länder dieser Erde mit potentiell vielen islamistischen Terroristen. Es bringt dennoch (im Gegensatz zum zigmal bevölkerungsärmeren aber zigmal wirtschaftlich reicheren Saudi-Arabien) keine hervor.
- Die Studie will aufzeigen, dass es deutlich mehr Terroranschläge gebe, als in der Vergangenheit. Das mag sein. Dumm nur, dass die Zahl der extrem Armen zwischen 1981 und 2002 weltweit abgenommen hat. Und das dramatisch: Von 40% auf 19%. Übrigens trotz gewaltigem Bevlkerungswachstum.
Auch erklärt die Studie nicht, weshalb die Anschläge mehrheitlich von nationalistischen und separatistischen Gruppen wie den Tamil Tigers oder (früher) der ETA ausgeführt werden, wenn doch alles am Armutsfaktor hängt.
Darum: Bald ist Weihnachten und so spenden Sie, was Sie entbehren können. Es gibt genug Menschen, die es brauchen. Aber bitte glauben Sie nicht an die Mär, dass hiervon die Anschlagsgefahr sinken würde.
Kofi Annan hat einmal gesagt, dass die Armen dieser Erde bereits genug unter ihrer Situation litten, als dass man die auch noch zu potentiellen und tatsächlichen Terroristen stempeln müsse. In diesem Fall hat der Mann Recht.
PS: Die Studie selbst reduziert die Ursachen nicht einzig auf den Faktor Armut (suggeriert aber, dass dies die Hauptursache sei). Aber wo selbst die stiftungseigene Homepage kaum zur Differenzierung fähig ist, sehe ich auch wenig Notwendigkeit, weshalb ausgerechnet ich nun eine Studie ins rechte Licht rücken soll, deren tendenzielle Grundaussage ich für falsche halte.
-----------
*Das "Terrorland" Somalia dürfte auch dazugehören, hier liegen aber aufgrund des Zusammenbruchs staatlicher Strukturen keine Zahlen vor.
Da hat die Bertelsmannstiftung gleich eine ganze Studie bemüht, die nachweisen möchte, dass die Hauptursache für Terrorismus nicht im religiösen Fundamentalismus liege (wo ich noch zustimmen würde) sondern Armut das Grundübel schlechthin sei.
Damit macht die Bertelsmannstiftung Terroristen indirekt -und vermutlich unbeabsichtigt- zu einer Art verirrte Kämpfer einer an sich guten Sache.
Ich weigere mich aber, in Bombenlegern und Strauchdieben eine Sozialbewegung zu sehen und habe ein paar Punkte:
- (Über)Lebensnotwendigkeiten werden erbettelt, vielleicht gestohlen oder eventuell erpresst. Sie werden nie herbeigebombt. Wer bombt, entführt, schlachtet, hinrichtet und terrorisiert möchte in erster Linie kein Brot, sondern Angst und Schrecken verbreiten. Es geht ausschließlich um Macht und Einfluss, nicht um die Verbesserung der Lebensumstände. Andreas Baader war nie ein Robin Hood der Neuzeit.
- Der überwältigende Teil der Terroristen entstammt der jeweiligen Mittelschicht eines Landes. Es sind Leute, die sich mehr versprochen haben. Oft gut ausgebildete Schichten und teilweise Eliten. Gudrun Ensslin, Leila Khaled, Shoko Asahara und Ziad Jarrah eint, dass sie allesamt aus wirtschaftlich geordneten Verhältnissen kommen. Terrorismus mag manchmal billig sein, es gibt ihn dennoch nicht umsonst. Jemand, der täglich damit beschäftigt ist, eine vielköpfige Familie satt zu kriegen, kann es sich schlicht nicht leisten, nebenbei auch noch Bomben zu schmeißen oder Flugzeuge zu entführen.
- Wäre Armut die zentrale Ursache von Terrorismus, müssten die folgenden Länder wahre Brutstätten des Terrors sein:
Gambia, Madagaskar, Niger, Nepal, Ruanda, Guinea-Bissau, Afghanistan, Sierra Leone, Malawi, Myanmar
Dies sind -gem. BIP/Kopf- die ärmsten Länder der Erde*. Mit Ausnahme von Afghanistan und Nepal jedoch keine "Terrorländer".
Wer nun vermutet, das habe denn doch vielleicht indirekt auch mit der Religion oder der absoluten Bevölkerungsanzahl zu tun: Falsch. Bangla Desh ist eines der ärmsten und bevölkerungsreichsten Länder dieser Erde mit potentiell vielen islamistischen Terroristen. Es bringt dennoch (im Gegensatz zum zigmal bevölkerungsärmeren aber zigmal wirtschaftlich reicheren Saudi-Arabien) keine hervor.
- Die Studie will aufzeigen, dass es deutlich mehr Terroranschläge gebe, als in der Vergangenheit. Das mag sein. Dumm nur, dass die Zahl der extrem Armen zwischen 1981 und 2002 weltweit abgenommen hat. Und das dramatisch: Von 40% auf 19%. Übrigens trotz gewaltigem Bevlkerungswachstum.
Auch erklärt die Studie nicht, weshalb die Anschläge mehrheitlich von nationalistischen und separatistischen Gruppen wie den Tamil Tigers oder (früher) der ETA ausgeführt werden, wenn doch alles am Armutsfaktor hängt.
Darum: Bald ist Weihnachten und so spenden Sie, was Sie entbehren können. Es gibt genug Menschen, die es brauchen. Aber bitte glauben Sie nicht an die Mär, dass hiervon die Anschlagsgefahr sinken würde.
Kofi Annan hat einmal gesagt, dass die Armen dieser Erde bereits genug unter ihrer Situation litten, als dass man die auch noch zu potentiellen und tatsächlichen Terroristen stempeln müsse. In diesem Fall hat der Mann Recht.
PS: Die Studie selbst reduziert die Ursachen nicht einzig auf den Faktor Armut (suggeriert aber, dass dies die Hauptursache sei). Aber wo selbst die stiftungseigene Homepage kaum zur Differenzierung fähig ist, sehe ich auch wenig Notwendigkeit, weshalb ausgerechnet ich nun eine Studie ins rechte Licht rücken soll, deren tendenzielle Grundaussage ich für falsche halte.
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*Das "Terrorland" Somalia dürfte auch dazugehören, hier liegen aber aufgrund des Zusammenbruchs staatlicher Strukturen keine Zahlen vor.
Donnerstag, 30. November 2006
Tobago
gorillaschnitzel, 10:57h
Wenn es sowas wie ein irdisches Paradies gibt, dann muss es Tobago sein. Auf den ersten Blick ist alles traumhaft. Auf den zweiten eigentlich auch. Das Wetter ist grandios, die Strände wunderschön, es gibt einen ausgedehnten Regenwald und die Korallenriffe sind ein Tauchparadies.
In Trinidad sagt man: "Trinidad is nice, Tobago is paradise" und kann gar nicht verstehen, was ein Tourist auf Trinidad wolle. Im Prinzip stimmts ja auch. Tobago ist die kleine Schwester auf der alles etwas langsamer und beschaulicher läuft. Und so gehen einige ganz besonders gemütliche Exemplare einem noch viel gemütlicheren Leben nach, als es die übrigen Bewohner ohnehin schon tun:
Die lässigsten und entspanntesten -wohl vorrangig weil vollgekifftesten- Rastamänner sind die auf Tobago. Die meisten von ihnen haben nicht sonderlich viel zu arbeiten, gedenken aber auch nicht, an diesem Zustand sonderlich viel zu ändern. Ihr Tagesablauf ist grandios: In der Regel stehen sie irgendwann am Nachmittag auf. Ich kann mich noch gut an den Blick von "Lizard" erinnern, der mittags um 3 von seinem Nachbarn aus dem Bett gezogen wurde, weil ein blöder Europäer (ich) sein Auto borgen wollte. Nach dem Aufstehen ist dann erst mal alles "easy" und "slow" und so geht das dann den ganzen Tag weiter. Abends werden dann in aller Regel ein paar Früchte eingesammelt, die man selbst essen kann oder auch Touristen verkaufen kann. Die kriegen nach der Kifferei auch nen Fressflash. Vielleicht gehts dann noch als Boothelfer auf eine Tauchtour.
Danach sitzt man kiffend und Bier trinkend rum, labert Touristen und Kumpels voll und baggert die Touristinnen an. Eine Unterhaltung läuft in etwa so:
"Easy, Sista?"
"Easy, Brotha"
"Fine"
"Yeah"
"Smoke?"
"Nice"
"Cool"
Genug geschwätzt. Das reicht dann meist wieder ne gute Stunde.
Liebend gerne erzählen sie von dem Islamistenputsch in den 90ern: Das wurde in Tobago praktisch gar nicht wahrgenommen, weil ihnen das Treiben schlicht egal war. Erst als sie hörten, dass die Einführung der Scharia geplant sei und Alkohol verboten würde, fanden sie das richtig übel. Die Erkenntnis, dass es sinnlos sei, ein fernes islamisches Paradies anzustreben, wenn es gleichzeitig ein irdisches gibt, stammt nicht von Michel Houellebecq sondern von Rastas aus Tobago. Der Putsch scheiterte übrigens nach 6 Tagen.
In Trinidad sagt man: "Trinidad is nice, Tobago is paradise" und kann gar nicht verstehen, was ein Tourist auf Trinidad wolle. Im Prinzip stimmts ja auch. Tobago ist die kleine Schwester auf der alles etwas langsamer und beschaulicher läuft. Und so gehen einige ganz besonders gemütliche Exemplare einem noch viel gemütlicheren Leben nach, als es die übrigen Bewohner ohnehin schon tun:
Die lässigsten und entspanntesten -wohl vorrangig weil vollgekifftesten- Rastamänner sind die auf Tobago. Die meisten von ihnen haben nicht sonderlich viel zu arbeiten, gedenken aber auch nicht, an diesem Zustand sonderlich viel zu ändern. Ihr Tagesablauf ist grandios: In der Regel stehen sie irgendwann am Nachmittag auf. Ich kann mich noch gut an den Blick von "Lizard" erinnern, der mittags um 3 von seinem Nachbarn aus dem Bett gezogen wurde, weil ein blöder Europäer (ich) sein Auto borgen wollte. Nach dem Aufstehen ist dann erst mal alles "easy" und "slow" und so geht das dann den ganzen Tag weiter. Abends werden dann in aller Regel ein paar Früchte eingesammelt, die man selbst essen kann oder auch Touristen verkaufen kann. Die kriegen nach der Kifferei auch nen Fressflash. Vielleicht gehts dann noch als Boothelfer auf eine Tauchtour.
Danach sitzt man kiffend und Bier trinkend rum, labert Touristen und Kumpels voll und baggert die Touristinnen an. Eine Unterhaltung läuft in etwa so:
"Easy, Sista?"
"Easy, Brotha"
"Fine"
"Yeah"
"Smoke?"
"Nice"
"Cool"
Genug geschwätzt. Das reicht dann meist wieder ne gute Stunde.
Liebend gerne erzählen sie von dem Islamistenputsch in den 90ern: Das wurde in Tobago praktisch gar nicht wahrgenommen, weil ihnen das Treiben schlicht egal war. Erst als sie hörten, dass die Einführung der Scharia geplant sei und Alkohol verboten würde, fanden sie das richtig übel. Die Erkenntnis, dass es sinnlos sei, ein fernes islamisches Paradies anzustreben, wenn es gleichzeitig ein irdisches gibt, stammt nicht von Michel Houellebecq sondern von Rastas aus Tobago. Der Putsch scheiterte übrigens nach 6 Tagen.
Mittwoch, 29. November 2006
Fressen und Moral
gorillaschnitzel, 23:58h
Bona will Dinge übers Futtern wissen....drum:
Welche Gerichte verbinde ich mit folgenden Situationen?
Freibad? Diese Cola-Gummi-Schlangen, Esspapier und EdvonSchleck
Skihütte? Selbstversorgerhütte bitte: Da würde ich ein gepflegtes Guinessfrühstück vorschlagen. Abendessen: Spaghettis, die man aus dem Abfluss gezogen hat, weil man infolge eines leicht erhöhten Alkoholpegels zu doof war, die richtig abzusieben. Servieren mit einer Sauce, die durch Beigabe von Rotwein, Wodka und Guiness einen mindestens 40%igen Alkoholanteil hat.
Urlaub? Pfannkuchen aus einem Ölfassgrill, Billigstraßenstände mit Reis-mit-Scheißgerichten, in Tee eingelegte Enteneier, Roti mit leckerer Füllung, nettes Seafood, Austern, McDonalds
Bei den Eltern? Canneloni, Kartoffelbrei, Schnitzel, Eintopf, Nudelsuppe
Bei Krankheit? Zwieback, Schokolade, Bretzeln, Salzstängel, Cola
Bei Liebeskummer? ....würde ich eine gute Flasche Rotwein vorziehen.
Beim Ausgehen? Pizza aus dem Holzofen
Als Kind? Schnitzel mit Pommes Frites
Niemals? Innereien und einige übelriechende asiatischen Delikatessen (Bangkok- oder Chinakenner wissen nun Bescheid)
Immer wieder? Spätzle
Überraschend gut? Das hier
Überraschend schlecht? Ravioli aus der Dose, Fertigscheißdreck und Conveniencekrampf. Obwohl: Überraschend ist das nicht.
Für immer mein absolutes Lieblingsessen? Mehrere: U.a. Sushi, Gaisburger Marsch, frisch gebackenes Brot mit Butter und Kresse,Xälz-Marmeladebrot, Hirschsauerbraten mit Knödel (aber nur selbst gebastelt)
Das beste Restaurant, in dem ich je war? ...gibts leider nicht mehr in der Form und ist keinesfalls mehr empfehlenswert. War ein 5-Gänge-Menü mit Nudeln mit Original Alba-Trüffeln, Jakobsmuscheln, irgendnem Schweineteuerabersaugut-Fisch, Hummer und Caipirinha-Sorbet...
Kriegen tut das jetzt cosmomente, schlotte und nyxon
Welche Gerichte verbinde ich mit folgenden Situationen?
Freibad? Diese Cola-Gummi-Schlangen, Esspapier und EdvonSchleck
Skihütte? Selbstversorgerhütte bitte: Da würde ich ein gepflegtes Guinessfrühstück vorschlagen. Abendessen: Spaghettis, die man aus dem Abfluss gezogen hat, weil man infolge eines leicht erhöhten Alkoholpegels zu doof war, die richtig abzusieben. Servieren mit einer Sauce, die durch Beigabe von Rotwein, Wodka und Guiness einen mindestens 40%igen Alkoholanteil hat.
Urlaub? Pfannkuchen aus einem Ölfassgrill, Billigstraßenstände mit Reis-mit-Scheißgerichten, in Tee eingelegte Enteneier, Roti mit leckerer Füllung, nettes Seafood, Austern, McDonalds
Bei den Eltern? Canneloni, Kartoffelbrei, Schnitzel, Eintopf, Nudelsuppe
Bei Krankheit? Zwieback, Schokolade, Bretzeln, Salzstängel, Cola
Bei Liebeskummer? ....würde ich eine gute Flasche Rotwein vorziehen.
Beim Ausgehen? Pizza aus dem Holzofen
Als Kind? Schnitzel mit Pommes Frites
Niemals? Innereien und einige übelriechende asiatischen Delikatessen (Bangkok- oder Chinakenner wissen nun Bescheid)
Immer wieder? Spätzle
Überraschend gut? Das hier
Überraschend schlecht? Ravioli aus der Dose, Fertigscheißdreck und Conveniencekrampf. Obwohl: Überraschend ist das nicht.
Für immer mein absolutes Lieblingsessen? Mehrere: U.a. Sushi, Gaisburger Marsch, frisch gebackenes Brot mit Butter und Kresse,
Das beste Restaurant, in dem ich je war? ...gibts leider nicht mehr in der Form und ist keinesfalls mehr empfehlenswert. War ein 5-Gänge-Menü mit Nudeln mit Original Alba-Trüffeln, Jakobsmuscheln, irgendnem Schweineteuerabersaugut-Fisch, Hummer und Caipirinha-Sorbet...
Kriegen tut das jetzt cosmomente, schlotte und nyxon
Stehklo
gorillaschnitzel, 10:23h
Kann mir jemand erklären, was das ist? Nein, es ist kein Urinal und leider war die Tür dummerweise abgeschlossen...
Dienstag, 28. November 2006
In Sachen NPD
gorillaschnitzel, 09:24h
Wieder mal ist die Diskussion um das Verbotsverfahren aufgeflammt.
Ich hätte da einen ganz anderen Vorschlag, ehe man da mit einem Verbotsverfahren mal wieder baden geht: Angesichts von mindestens 30 V-Leuten (und vielleicht auch mehr) müsste es doch eigentlich möglich sein, die Partei ganz legal und satzungsgemäß selbst aufzulösen.
Ich hätte da einen ganz anderen Vorschlag, ehe man da mit einem Verbotsverfahren mal wieder baden geht: Angesichts von mindestens 30 V-Leuten (und vielleicht auch mehr) müsste es doch eigentlich möglich sein, die Partei ganz legal und satzungsgemäß selbst aufzulösen.
Montag, 27. November 2006
Chain Reaction
gorillaschnitzel, 21:15h
Die Welt steht vor einem tief greifenden Wandel. Und der ist demographisch, nicht mehr umkehrbar und wird die größte Veränderung sein, die die Welt je gesehen hat: Während in den reichen Staaten Europas und Nordamerikas die Geburtenquote immer weiter gesunken ist, hat sich in Schwarzafrika und den islamischen Ländern eine wahre Explosion ereignet. Dort fand in den Jahren ab 1970 aufgrund des horrenden Geburtenüberschusses ein demographischer Wandel statt, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat.
Diese Länder haben oft eine 50%-Quote junger Bürger (Saudi-Arabien, Iran, Jemen, Palästina, Afghanistan etc.) und die wollen wiederum versorgt werden und wollen Arbeit und Auskommen.
Dazu gibts schnell einige schwindlig machende Zahlen:
Beinahe 2/3 der gesamten Weltbevölkerung ist nach 1968 geboren. Der Iran hatte 2002 etwa 72 Mio Einwohner, 35 Mio davon sind jünger als 15 Jahre. Ägyptens jährliche Bevölkerungszunahme liegt bei etwa 600-700.000 Menschen. In Ländern wie Palästina, Niger oder Afghanistan gebärt jede Frau in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts im Durchschnitt 6-7 Kinder. (Mehr Zahlenspielereien bei Bedarf sehr gerne...)
Zu allererst ist das natürlich ein immenses Problem der jeweiligen Länder, die es nicht schaffen werden, solche Massen in Lohn und Brot zu setzen.
Allerdings wird das in Zeiten der Globalisierung recht schnell auch umgreifen:
So werden sich in den nächsten 10 bis 15 Jahren ganze Massen auf die Wanderschaft machen dorthin, wo es noch was zu beerben gibt: Nach Nordamerika und Europa. Dort nämlich löst der Demographiezwang ganz andere Probleme aus. Dort werden in den nächsten Jahrzehnten infolge des Mangels an Nachwuchs dringend Menschen benötigt, die fähig und bereit sind, die Altersvorsorge der älteren Generation zu tragen.
Bereits heute sind alltäglich die Vorboten dieser Bewegung zu sehen: Die Flüchtlingsboote im Mittelmeer und vor den Kanarischen Inseln, die Anstürme auf die "Festungen" in den USA und den spanischen Enklaven in Afrika. Und es werden oftmals Männer sein, die kommen werden. Dies wird zum einen daran liegen, dass in einem traditionellen Verständnis ohnehin Frauen weniger als "Versorgungsproblem" betrachtet werden denn der zweite, dritte oder gar vierte Sohn, aber auch weil in den in aller Regel patriarchalisch geprägten Ländern an junge Männer andere Ansprüche gestellt werden denn an junge Frauen.
Würde man morgen früh die Grenzen Europas für alle öffnen, die mühselig und beladen sind, die Bevölkerung könnte sich problemlos binnen weniger Jahre verdoppeln. Wir alle sind bereits mitten drin in dem, was die große Völkerwanderung des 21. Jahrhunderts werden wird. Wir sind aber noch längst nicht am Höhepunkt angelangt.
Dies alles wird die bisherigen Nationalstaaten des "alten Europa" (dies ist bitte ohne Rumsfeldschen Diktus zu lesen) vor gewaltige Probleme stellen und diese verändern, wie sie nichts zuvor je so verändert hat. Allein in Deutschland steht die alte Blut-und-Boden-Staatsidentität auf dem Prüfstand. Es wird für die herkömmlichen Gesellschaften eine Herausforderung sondergleichen werden, wie sie es schaffen können, einige Millionen Menschen zu integrieren. Es könnte eine Zerreißprobe werden, es ist aber gleichzeitig auch eine Chance, eine andere Welt zu basteln....
Diese Länder haben oft eine 50%-Quote junger Bürger (Saudi-Arabien, Iran, Jemen, Palästina, Afghanistan etc.) und die wollen wiederum versorgt werden und wollen Arbeit und Auskommen.
Dazu gibts schnell einige schwindlig machende Zahlen:
Beinahe 2/3 der gesamten Weltbevölkerung ist nach 1968 geboren. Der Iran hatte 2002 etwa 72 Mio Einwohner, 35 Mio davon sind jünger als 15 Jahre. Ägyptens jährliche Bevölkerungszunahme liegt bei etwa 600-700.000 Menschen. In Ländern wie Palästina, Niger oder Afghanistan gebärt jede Frau in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts im Durchschnitt 6-7 Kinder. (Mehr Zahlenspielereien bei Bedarf sehr gerne...)
Zu allererst ist das natürlich ein immenses Problem der jeweiligen Länder, die es nicht schaffen werden, solche Massen in Lohn und Brot zu setzen.
Allerdings wird das in Zeiten der Globalisierung recht schnell auch umgreifen:
So werden sich in den nächsten 10 bis 15 Jahren ganze Massen auf die Wanderschaft machen dorthin, wo es noch was zu beerben gibt: Nach Nordamerika und Europa. Dort nämlich löst der Demographiezwang ganz andere Probleme aus. Dort werden in den nächsten Jahrzehnten infolge des Mangels an Nachwuchs dringend Menschen benötigt, die fähig und bereit sind, die Altersvorsorge der älteren Generation zu tragen.
Bereits heute sind alltäglich die Vorboten dieser Bewegung zu sehen: Die Flüchtlingsboote im Mittelmeer und vor den Kanarischen Inseln, die Anstürme auf die "Festungen" in den USA und den spanischen Enklaven in Afrika. Und es werden oftmals Männer sein, die kommen werden. Dies wird zum einen daran liegen, dass in einem traditionellen Verständnis ohnehin Frauen weniger als "Versorgungsproblem" betrachtet werden denn der zweite, dritte oder gar vierte Sohn, aber auch weil in den in aller Regel patriarchalisch geprägten Ländern an junge Männer andere Ansprüche gestellt werden denn an junge Frauen.
Würde man morgen früh die Grenzen Europas für alle öffnen, die mühselig und beladen sind, die Bevölkerung könnte sich problemlos binnen weniger Jahre verdoppeln. Wir alle sind bereits mitten drin in dem, was die große Völkerwanderung des 21. Jahrhunderts werden wird. Wir sind aber noch längst nicht am Höhepunkt angelangt.
Dies alles wird die bisherigen Nationalstaaten des "alten Europa" (dies ist bitte ohne Rumsfeldschen Diktus zu lesen) vor gewaltige Probleme stellen und diese verändern, wie sie nichts zuvor je so verändert hat. Allein in Deutschland steht die alte Blut-und-Boden-Staatsidentität auf dem Prüfstand. Es wird für die herkömmlichen Gesellschaften eine Herausforderung sondergleichen werden, wie sie es schaffen können, einige Millionen Menschen zu integrieren. Es könnte eine Zerreißprobe werden, es ist aber gleichzeitig auch eine Chance, eine andere Welt zu basteln....
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....lieb ich innig...werdense hier hoffentlich auch finden, oder?
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Na sicher doch! Wo denn sonst, wenn nicht in Wien. Und bittscheen: Nen Straußschen Walzer dazu hören....Ach....ich gerate in Verzückung...
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Das würde mich auch mal interessieren. Wenn da Zahlen vorliegen, hätte ich wirklich Interesse dran...
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Ja. Tu ich gern. Wennse den Fachbegriff dafür brauchen, schaunse mal bei Herrn cabman nach...
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Lieber Freund aus zweifelhaftem Milieu! Statt eines T-Shirts empfehle ich dir dringend, im Geschichtsunterricht besser aufzupassen...
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Na sicher doch! Wo denn sonst, wenn nicht in Wien. Und bittscheen: Nen Straußschen Walzer dazu hören....Ach....ich gerate in Verzückung...
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Ja. Tu ich gern. Wennse den Fachbegriff dafür brauchen, schaunse mal bei Herrn cabman nach...
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Lieber Freund aus zweifelhaftem Milieu! Statt eines T-Shirts empfehle ich dir dringend, im Geschichtsunterricht besser aufzupassen...
Sonntag, 26. November 2006
Weihnachten
gorillaschnitzel, 20:34h
Arnie
gorillaschnitzel, 12:40h
Mit das Beste, das ich je bei youtube gesehen hab:
Der großartigste Politiker, den die Welt je gesehen hat, redet über die Freiheit im Allgemeinen, Milton Friedman im Besonderen und über seine traurige Zeit in einem sozialistischen Land.
Der großartigste Politiker, den die Welt je gesehen hat, redet über die Freiheit im Allgemeinen, Milton Friedman im Besonderen und über seine traurige Zeit in einem sozialistischen Land.
Wie ich mal zusammen mit Rae von Reamonn in den Urlaub geflogen bin
gorillaschnitzel, 10:40h
Hier der komplette Dialog. Ungekürzt.
Er: "Hi."
Ich: "Hi."
Er: "Hi."
Ich: "Hi."
Samstag, 25. November 2006
Friseur
gorillaschnitzel, 17:47h
Zum Friseur gehen ist gefährlich. Zumindest empfinde ich das so. Ich gehe da äußerst ungern hin. Dort fühle ich mich immer bedroht. Es ist schlimmer, als zum Arzt zu gehen. Vermutlich liegt das daran, dass so ein Arzt zwar manchmal auch ein Raubautz sein kann, aber meist agieren die dann doch relativ präzise.
Friseure aber sind grausam: Sie sind schlecht bezahlt, haben scharfe Werkzeuge in der Hand und fuchteln damit an Zonen rum, die für meine Vitalität sehr wichtig sind.
Es braucht also eine Menge Gottvertrauen und Todesmut für mich zum Friseur zu gehen. In aller Regel läuft man ja zusätzlich relativ ernüchtert raus. Nix mit vorher-nachher-Effekt....
Lange hatte ich das so gelöst, indem ich einfach alles selbst abrasiert hab und zwischen 0 und 1 mm stehen ließ. Irgendwann sollte es was neues sein und so hab ichs wachsen lassen. Ich hatte dann eine Friseurin meines Vertrauens. Die aber ist nun weggezogen und ich steh seit einem halben Jahr vor dem Problem, mir was neues suchen zu müssen. Diese Woche war ich in einem dieser Schuppen, die obercool sein wollen: Die Friseure dort sind vollgepierct, tätowiert bis zum Anschlag, maximal 20 Jahre alt, Techno läuft auf etwa 100 Dezibel und alle duzen alle....
Ich merk schnell, dass dies eine saudumme Idee ist und ich das nächste Mal zu irgendeiner Frührentetussi muss. Weil: Der Kerl duzt mich ungefragt. Das an sich ist zwar etwas doof, aber noch nicht unangenehm. So verkrampft bin ich dann nicht....
Ich habe aber nicht die allergeringste Lust, ihm von meiner Arbeit, Weihnachten oder Silvester zu erzählen. Ich muss mich konzentrieren und wenn der Depp weiterschwafelt schneidet er mir noch ins Ohr.
Die Krönung ist dann noch das Angebot, das fertige Produkt zu fotographieren und ins Internet zu stellen
(- "Hey, dann können deine Freunde für dich voten."
- "Habt ihr den Arsch offen"? (denk ich), "Nein danke" (sag ich).)
Ich bin froh, als ich etwa eine halbe Stunde später die Bude wieder verlassen darf...
Friseure aber sind grausam: Sie sind schlecht bezahlt, haben scharfe Werkzeuge in der Hand und fuchteln damit an Zonen rum, die für meine Vitalität sehr wichtig sind.
Es braucht also eine Menge Gottvertrauen und Todesmut für mich zum Friseur zu gehen. In aller Regel läuft man ja zusätzlich relativ ernüchtert raus. Nix mit vorher-nachher-Effekt....
Lange hatte ich das so gelöst, indem ich einfach alles selbst abrasiert hab und zwischen 0 und 1 mm stehen ließ. Irgendwann sollte es was neues sein und so hab ichs wachsen lassen. Ich hatte dann eine Friseurin meines Vertrauens. Die aber ist nun weggezogen und ich steh seit einem halben Jahr vor dem Problem, mir was neues suchen zu müssen. Diese Woche war ich in einem dieser Schuppen, die obercool sein wollen: Die Friseure dort sind vollgepierct, tätowiert bis zum Anschlag, maximal 20 Jahre alt, Techno läuft auf etwa 100 Dezibel und alle duzen alle....
Ich merk schnell, dass dies eine saudumme Idee ist und ich das nächste Mal zu irgendeiner Frührentetussi muss. Weil: Der Kerl duzt mich ungefragt. Das an sich ist zwar etwas doof, aber noch nicht unangenehm. So verkrampft bin ich dann nicht....
Ich habe aber nicht die allergeringste Lust, ihm von meiner Arbeit, Weihnachten oder Silvester zu erzählen. Ich muss mich konzentrieren und wenn der Depp weiterschwafelt schneidet er mir noch ins Ohr.
Die Krönung ist dann noch das Angebot, das fertige Produkt zu fotographieren und ins Internet zu stellen
(- "Hey, dann können deine Freunde für dich voten."
- "Habt ihr den Arsch offen"? (denk ich), "Nein danke" (sag ich).)
Ich bin froh, als ich etwa eine halbe Stunde später die Bude wieder verlassen darf...
Warholesk
gorillaschnitzel, 12:06h
Horst-Tappsy goes Art:


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