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Dienstag, 21. Februar 2012
Schiphol
gorillaschnitzel, 14:17h
Ich komme immer gerne auf den Amsterdamer Flughafen. Zum einen hat der für Deutsche einen echt drollig klingenden Namen, zum anderen gibt es dort einen Coffee Shop, der tatsächlich auch Kaffee anbietet, was in Holland nicht selbstverständlich sein muss und drittens ist Schiphol wirklich ein effektiver, meist pünktlicher Flughafen.
Das allerallerbeste dort aber sind die Pissoirs der Männertoiletten.

Das allerallerbeste dort aber sind die Pissoirs der Männertoiletten.

Freitag, 17. Februar 2012
Der Kandidat
gorillaschnitzel, 22:20h
Wir wollen zwei Sachen festhalten: Gewiss hat er sich immer korrekt verhalten und Jan Ullrich hat nie gedopt. Letzterer macht -kein Scherz- neuerdings unter dem Slogan "Doping für die Haare" Werbung, ersterer geht -auch kein Scherz- als größte Präsidentenfehlbesetzung seit Karl Dönitz in die Geschichte ein.
Wir hier beschäftigen uns nun aber mit dem Ausblick auf die Zukunft und prüfen nun einen Kandidaten auf seine Eignung als Bundespräsident. Heute:
Stefan Mappus
Vorteile:
- Hat grade Zeit, ist ohnehin arbeitslos, braucht dringend einen Posten. Seine Berufung würde die Arbeitslosenstatistik entlasten.
- Wuppt ganz alleine ganz andere Summen als schnöde Eigenheime oder blöde Urlaube, siehe EnBW-Deal.
- Schwätzt auch nicht viel blöder daher als der Lübcke
- Beste Kontakte in die Wirtschaft
- Reisefreudigkeit vorhanden
Nachteile:
- Wenig durchsetzungsfähig. Braucht mehrere Tausend Robocops um ein paar 14jährige von einer Wiese zu räumen
- Großburgwedel klingt zwar provinziell, aber noch "groß", während Pforzheim allein nach Verdauungsstörung klingt
- könnte bei Einreise in die USA mit einem Angehörigen der Cosa Nostra verwexxelt werden. Nicht nur optisch
Fazit
Bestens geeignet als Grüßgottaugust am Hindukusch. Der kleine dicke Mops könnte die ultimative Lösung für alle sein, die nicht den staatstragenden Wurf erwarten.
Wir hier beschäftigen uns nun aber mit dem Ausblick auf die Zukunft und prüfen nun einen Kandidaten auf seine Eignung als Bundespräsident. Heute:
Vorteile:
- Hat grade Zeit, ist ohnehin arbeitslos, braucht dringend einen Posten. Seine Berufung würde die Arbeitslosenstatistik entlasten.
- Wuppt ganz alleine ganz andere Summen als schnöde Eigenheime oder blöde Urlaube, siehe EnBW-Deal.
- Schwätzt auch nicht viel blöder daher als der Lübcke
- Beste Kontakte in die Wirtschaft
- Reisefreudigkeit vorhanden
Nachteile:
- Wenig durchsetzungsfähig. Braucht mehrere Tausend Robocops um ein paar 14jährige von einer Wiese zu räumen
- Großburgwedel klingt zwar provinziell, aber noch "groß", während Pforzheim allein nach Verdauungsstörung klingt
- könnte bei Einreise in die USA mit einem Angehörigen der Cosa Nostra verwexxelt werden. Nicht nur optisch
Fazit
Bestens geeignet als Grüßgottaugust am Hindukusch. Der kleine dicke Mops könnte die ultimative Lösung für alle sein, die nicht den staatstragenden Wurf erwarten.
Donnerstag, 16. Februar 2012
Geschmiere
gorillaschnitzel, 20:47h
Wissen Sie, man entwickelt im Laufe der Zeit so Angewohnheiten. Kleine Rituale, die das Leben erleichtern. Ich beispielsweise habe ein Kalendernotizbuch, in das alles reinkommt: Termine, Notizen und Zeugs, das ich nicht vergessen darf auf die linke Seite. Auf der rechten Seite kritzle ich während mehr oder weniger interessanten Sitzungen und Fortbildungen allerlei zusammen. Das macht tranige Vorträge leichter erträglich.






Mittwoch, 15. Februar 2012
Tunes of the day
gorillaschnitzel, 23:33h
Heute mal eine der Bands deren Liveauftritte ich mit am häufigsten gesehen habe. Ich weiß nicht mehr wie oft in den letzten 20 Jahren, aber es waren viele. Es gibt nicht wenige Lieder, deren Text ich auswendig kenne, ohne je eine einzige Zeile gelesen zu haben.
New Model Army: Here comes the war (mit der denkwürdigen Zeile "give us liberty or give us death, now you got both, what do you want next?")
New Model Army: Here comes the war (mit der denkwürdigen Zeile "give us liberty or give us death, now you got both, what do you want next?")
Dienstag, 14. Februar 2012
Der Fall
gorillaschnitzel, 23:08h
Würde man die Zufrierperioden als Indikator für Klimaentwicklungen hernehmen, dann spräche wenig für eine Klimaerwärmung: In den letzten 40 Jahren war das Ding 4 Mal eingefroren, davon aber allein in den letzten 4 Jahren schon das zweite Mal. Trotzdem noch ein seltenes Ereignis und deshalb muss ich da auch immer hin.
Weil der letzteBeinFußbruch noch nicht so lange her ist unter Verzicht auf eine Besteigung, weil das Ganze eine sehr eisige Angelegenheit ist. Nun aber doch mit einem Kollateralschaden in Form einer fetten Erkältung.

Weil der letzte

Tunes of the day
gorillaschnitzel, 01:00h
Genug damit, dass Sie dies soundlos lesen müssen. Nun kriegen Sie hier auch Ihre Musik zum Text und das beginnen wir mit meiner alltime Lieblingsband, der besten Liveband des Planeten, den coolsten Jungs und Mädels, die es musikalisch überhaupt gibt: Alabama 3. "Hello, I'm Johnny Cash".
Montag, 13. Februar 2012
Our Daily Omar (6)
gorillaschnitzel, 23:35h
Allem wohl entsagen kann ich, aber nur dem Trinken nicht,
Denn Ersatz für alles gibt es, nur nicht für den Weinverzicht.
O mein Gott! kann es geschehen, daß ein Muselmann ich werde
Und dem Weingenuß entsage? Nimmerdar auf dieser Erde.
Denn Ersatz für alles gibt es, nur nicht für den Weinverzicht.
O mein Gott! kann es geschehen, daß ein Muselmann ich werde
Und dem Weingenuß entsage? Nimmerdar auf dieser Erde.
Facebook
gorillaschnitzel, 01:35h
ist total kranke Scheiße oder auch das ultimative Mitteilungsmedium für Sachen, die sich Leute nie mitzuteilen trauten. Ich bin da ja nicht, habe aber neulich mächtig die Schenkel geklopft, weil ich es nicht fassen konnte:
Facebook sei Dank haben Onkel und Tante meinerseits von der Vermählung des eigenen Junior überhaupt erst erfahren.
Facebook sei Dank haben Onkel und Tante meinerseits von der Vermählung des eigenen Junior überhaupt erst erfahren.
Sonntag, 12. Februar 2012
Futter
gorillaschnitzel, 01:02h
Ich mag die Kocherei und ich mag auch die Esserei. Ich versuche dabei noch, mich in die passende Kategorie Gourmet, Gourmand oder Gargantua einzuordnen, tendiere aber noch zu Gourmet mit Gourmandtendenzen. Essen ist Genuss und Lustgewinn sowieso. Neulich etwa hatte ich persischen Reis mit Safran, Berberitzen und Mandelstiften, unten zusammengepappt oben locker, wie die Perser -und ich- es mögen. Ein einfaches Rezept, weil das alles richtig persisch mit Reiskocher gemacht wird. Aber wirklich sehr lecker.

Ich mag einfaches Essen, auch wenn ich gerne aufwendig koche. Viele Köche, ob Amateure oder Profis mögen übrigens diese einfachen Dinger. Wissen Sie eigentlich, was als Lieblingsessen vieler Spitzenköche genannt wird? Richtig: Wiener Schnitzel. Wobei das nicht so einfach ist, wie es klingt.

Vieles von dem abgehobenen Kochgeschwurbel ist Hirn- und Wortgewixxe und soll schlicht beeindruckend klingen, obwohl es eigentlich sehr einfach ist. Speisekartendeutsch dürfte mittlerweile eine eigene Sprache sein. Crème brûlée etwa klingt furchtbar wichtig und beeindruckend. Schmeckt auch so. Genau genommen werden da einfach 5 Zutaten zusammengerührt und dann geht man einmal mit dem Flammenwerfer über den Zucker. Eine Hexerei ist es nicht.

Es geht aber noch einfacher und darum verrate ich Ihnen jetzt mal mein Lieblingsessen: Gaisburger Marsch, oder wie man es hier schlicht nennt: Äbieraschnitz ond Schbätzle. Und wenigstens da bin ich mir mit dem besten Koch Deutschlands einig, der dies ebenso als Lieblingsessen benennt. Das ist quasi die Kohlenhydratbombe pur, lässt sich aber supereinfach selbst machen: Kartoffeln in Fleischbrühe garen, Spätzle drüber, fertig.

PS: Zufällig hab ich exakt Beitrag Nr. 2.000.000 bei blogger.de geschieben. Danke für Hinweis Herr Papp.

Ich mag einfaches Essen, auch wenn ich gerne aufwendig koche. Viele Köche, ob Amateure oder Profis mögen übrigens diese einfachen Dinger. Wissen Sie eigentlich, was als Lieblingsessen vieler Spitzenköche genannt wird? Richtig: Wiener Schnitzel. Wobei das nicht so einfach ist, wie es klingt.

Vieles von dem abgehobenen Kochgeschwurbel ist Hirn- und Wortgewixxe und soll schlicht beeindruckend klingen, obwohl es eigentlich sehr einfach ist. Speisekartendeutsch dürfte mittlerweile eine eigene Sprache sein. Crème brûlée etwa klingt furchtbar wichtig und beeindruckend. Schmeckt auch so. Genau genommen werden da einfach 5 Zutaten zusammengerührt und dann geht man einmal mit dem Flammenwerfer über den Zucker. Eine Hexerei ist es nicht.

Es geht aber noch einfacher und darum verrate ich Ihnen jetzt mal mein Lieblingsessen: Gaisburger Marsch, oder wie man es hier schlicht nennt: Äbieraschnitz ond Schbätzle. Und wenigstens da bin ich mir mit dem besten Koch Deutschlands einig, der dies ebenso als Lieblingsessen benennt. Das ist quasi die Kohlenhydratbombe pur, lässt sich aber supereinfach selbst machen: Kartoffeln in Fleischbrühe garen, Spätzle drüber, fertig.

PS: Zufällig hab ich exakt Beitrag Nr. 2.000.000 bei blogger.de geschieben. Danke für Hinweis Herr Papp.
Montag, 23. Januar 2012
Chúc mừng năm mới
gorillaschnitzel, 01:05h
Oder auf gut Deutsch: Alles Gute zum neuen Jahr. Arg viel mehr konnte ich auf vietnamesisch nicht sagen.
Heute ist Tet in Vietnam, vietnamesisches Neujahr und das ist eine der schönsten Partys des Planeten. Das Jahr des Drachen. Letztes Jahr war ich dort und es war einzigartig.
Heute ist Tet in Vietnam, vietnamesisches Neujahr und das ist eine der schönsten Partys des Planeten. Das Jahr des Drachen. Letztes Jahr war ich dort und es war einzigartig.
Donnerstag, 12. Januar 2012
Minimal
gorillaschnitzel, 23:56h
Ich mag ja Minimalismus. Heute hatte ich ein geniales Beispiel eines vollendet maulfaulen Eventualstummen. Ich war hungrig und so sollte es noch schnell eine Rote Wurst sein, eine hiesige Bratwurstspezialität. Richtig gut fand ich dabei, dass der Gesamtdialog zum Erwerb und Erhalt einer solchen (mitsamt Senf) sich auf ganz exakt eineinhalb Worte beschränkte und die kamen von mir.
Ich laufe also an diesen Imbißwagen, der Verkäufer blickt von seiner Zeitung auf und blickt mich fragend an.
Ich: "'ne Rote".
Er steht auf, nimmt einen Wecken, der anderswo Brötchen heißt, schneidet ihn umständlich auf. Es braucht aber auch eine Serviette und auf dem Serviettenstapel steht grade sein Currypulver für die Currywurst. Er ist zu faul, den extra wegzustellen und deshalb hat er die vollkommene Technik entwickelt, die Serviette exakt so schnell unter dem Currypulver wegzuziehen, ohne dass es umkippt.
Er nimmt die Rote, legt sie ins Brötchen und dann kommt der spannende Moment, weil ich Senf möchte und er mich jetzt eigentlich fragen müsste. Tut er aber nicht. Stattdessen hält er die Wurst hoch und macht mit der anderen Hand eine Bewegung, die für das Ausquetschen einer Plastikflasche stehen soll.
Da denk' ich mir: Weshalb so viel reden? Und nicke nur noch.
Und das näxxte Mal werde ich versuchen, das völlig ohne Worte hinzukriegen. Die sind ohnehin überschätzt.
Ich laufe also an diesen Imbißwagen, der Verkäufer blickt von seiner Zeitung auf und blickt mich fragend an.
Ich: "'ne Rote".
Er steht auf, nimmt einen Wecken, der anderswo Brötchen heißt, schneidet ihn umständlich auf. Es braucht aber auch eine Serviette und auf dem Serviettenstapel steht grade sein Currypulver für die Currywurst. Er ist zu faul, den extra wegzustellen und deshalb hat er die vollkommene Technik entwickelt, die Serviette exakt so schnell unter dem Currypulver wegzuziehen, ohne dass es umkippt.
Er nimmt die Rote, legt sie ins Brötchen und dann kommt der spannende Moment, weil ich Senf möchte und er mich jetzt eigentlich fragen müsste. Tut er aber nicht. Stattdessen hält er die Wurst hoch und macht mit der anderen Hand eine Bewegung, die für das Ausquetschen einer Plastikflasche stehen soll.
Da denk' ich mir: Weshalb so viel reden? Und nicke nur noch.
Und das näxxte Mal werde ich versuchen, das völlig ohne Worte hinzukriegen. Die sind ohnehin überschätzt.
Mittwoch, 11. Januar 2012
Weisheiten, die das Leben schreibt
gorillaschnitzel, 00:50h
Die nachhaltigste Art, sich bei der Arbeit grandios beliebt zu machen ist: Sich rar machen. Sie glauben kaum, wieviele Menschen Ihnen einigermaßen glaubhaft versichern, richtig froh über Ihre Rückkehr zu sein, wenn Sie mal grob 2 Monate weg gewesen sind.
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