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Samstag, 30. Mai 2009
Parteien zur Europawahl: Sie sehen nachstehend (m)eine Wahlwerbung der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, CDU
gorillaschnitzel, 17:37h
Freitag, 29. Mai 2009
Panorama
gorillaschnitzel, 18:47h
Dorf. Stirbt.
gorillaschnitzel, 02:17h
Hier in unmittelbarer Großstadtnähe wohnt man gern: Weit genug draußen von allen Malaisen einer Großstadt, aber mit idealer Verkehrsanbindung in alle Richtungen. Hier baut man, wenn man einen Bauplatz vererbt kriegt oder wenn man einen ordentlichen Garten für die Kinder möchte.
Einfach: Das Paradies auf dem Lande mit sehr kurzer Zeit ins urbane Zentrum mitsamt seinen Vorteilen (Kultur, Shopping). Der vermeintlich grüne Gürtel um die Großstädte ist sehr attraktiv geworden.
Damit einher geht aber eine verheerende Entwicklung. Meiner Ansicht nach. Hier beispielsweise steht etwa jedes dritte Haus im Ort leer, während gleichzeitig immer wieder das nächste Neubaugebiet ausgerufen wird. Nun muss ich vielleicht dazusagen, dass ich in einer Gegend wohne, in der man keine drei zwei Kilometer gehen kann, ohne ins näxxte Schlafdorf zu gelangen. Will heißen: Es ist schon jetzt ganz ordentlich zugebaut mit Häusern von Leuten, die hier nur schlafen und irgendwo 30 oder 40 Kilometer weiter arbeiten. Tagsüber ist das tot oder doch nicht ganz: Eine Rentneransammlung, sowas wie eine großstädtische Geriatrieabteilung an deren Flanke.
Verkürzt könnte man sagen: Die Orte sterben in ihrem Zentrum und gleichzeitig werden sie an ihren Rändern immer größer. Nun könnte man sagen, dass sich das eventuell ändern ließe, es ist ja schließlich demnäxxt Kommunalwahl, aber irgendwie wollen sie alle es nicht begreifen oder aber sie profitieren davon, von daher:
Erst wenn alles zubetoniert ist und ihnen das Wasser -das ob der Versiegelung nicht mehr abfließen kann- zum Hals steht, werden sie begreifen, dass nicht alle Flächen als Neubaugebiet ausgewiesen werden können. Aber bis dahin haben sie einen Haufen Geld verdient.

Einfach: Das Paradies auf dem Lande mit sehr kurzer Zeit ins urbane Zentrum mitsamt seinen Vorteilen (Kultur, Shopping). Der vermeintlich grüne Gürtel um die Großstädte ist sehr attraktiv geworden.
Damit einher geht aber eine verheerende Entwicklung. Meiner Ansicht nach. Hier beispielsweise steht etwa jedes dritte Haus im Ort leer, während gleichzeitig immer wieder das nächste Neubaugebiet ausgerufen wird. Nun muss ich vielleicht dazusagen, dass ich in einer Gegend wohne, in der man keine Verkürzt könnte man sagen: Die Orte sterben in ihrem Zentrum und gleichzeitig werden sie an ihren Rändern immer größer. Nun könnte man sagen, dass sich das eventuell ändern ließe, es ist ja schließlich demnäxxt Kommunalwahl, aber irgendwie wollen sie alle es nicht begreifen oder aber sie profitieren davon, von daher:
Erst wenn alles zubetoniert ist und ihnen das Wasser -das ob der Versiegelung nicht mehr abfließen kann- zum Hals steht, werden sie begreifen, dass nicht alle Flächen als Neubaugebiet ausgewiesen werden können. Aber bis dahin haben sie einen Haufen Geld verdient.

Donnerstag, 28. Mai 2009
Meine eigenen kleinen Revolutionen
gorillaschnitzel, 02:19h
Man kann mich mit vielem begeistern: Kunst, ferne Länder, guter Wein, gutes Essen, gutes Essen und gutes Essen. Und mit Technik. Dazu sollte ich -vor allem Spätgeborenen- vielleicht sagen, dass ich in einer Zeit aufgewachsen bin, in der es noch Schallplatten gab und ich Stunden damit verbracht habe, ganz analog Kassetten mit Musik zusammenzuschneiden.
Meine erste Revolution war die CD und das war damals schon sehr gewaltig, was wir damals aber so gar nicht empfanden. Die einen Stänkerer jammerten über die viel zu kleinen Plattencover, die anderen Stänkerer wollten ausschließlich das Gerausche und Gekratze der Schallplatte -selbst bei Klassikplatten- als einzig authentisch anerkennen. Merkwürdigerweise leerten sich dann aber auch sogar deren Analogsammlungen und wurden dann irgendwann durch einen MP3-Player -vorzugsweise iPod- ersetzt.
Ich würde sagen: Ich bin etwa in der Zeit geboren, in dem man noch mit der Technik mitkommt und man aber dennoch die Entwicklung mitgekriegt hat, schließlich bin ich so etwas wie ein Commodore Amiga-Pionier, damals 1987.
All die Technik-Nerds werden mich für bescheuert halten, aber mir war bisher die Entwicklung im Handybereich scheißegal. Wirklich. Es interessierte mich herzlich wenig, dass da Kameras eingebaut wurden, schließlich habe ich ne eigene richtige, die ohnehin viel bessere Bilder kann. Musikgedöns ist auch besser auf einem iPod aufgehoben, zumindest solang es noch keine 120GB-Speicherkarten fürs Handy gibt und ich brauche auch keine 582 Klingeltöne oder 347 verschiedene Spiele auf dem Teil. Selbst dass das letzte Ding Internet konnte: Eher mäßig interessant angesichts Minidisplay und ewigem Aufbau der Seiten. Ganz kurz: Bisher wollte ich mit dem Teil nur telefonieren. Sonst nix. Und ich besitze tatsächlich die Frechheit, das Ding anzuschalten wann ich will und somit nur erreichbar zu sein, wenn es mir grade passt, wodurch ich einen Großteil aller Menschen in meinem Umfeld davon abhalte, es auf dem Handy überhaupt zu versuchen.
Dann tauchten die Smartphones auf und da wurde es dann einigermaßen interessant für mich, weil: Online wo und wann immer....das klingt reichlich interessant und deshalb hab ich dann die Blackberrys und die iPhones gesehen und gehechelt und es hätte nicht wirklich viel gefehlt, dass ich mir in New York ein iPhone gekauft hätte.
Aber wo der Vertrag ohnehin grade auslief, ja, da schaut man mal und grenzt die Auswahl dann immer weiter ein, bis auch die Blackberrys wegfallen und nur noch zwei Modelle überbleiben: Eins der scheißlangweiligen Nokias (neee, ich weiß, einige werden mich nun völlig unsympathisch finden, aber mit den Modellen dieser Firma komme ich nicht klar) und das, welches ich jetzt hab. Wer´s nicht glaubt frage sie, aber zu dem Ding kam ich wie die Jungfrau zum Kind und jetzt bin ich so begeistert wie süchtig. Daueronline -wenn ich möchte- und Zugriff auf alles mögliche: Nachrichten, Sport, Wetter, Emails.
Meine persönliche Revolution 2. Gut, Nummer 3, nach PC und Internet...
Eigentlich entdecke ich das erst jetzt so richtig. Stück für Stück. Apps runterladen, austesten, wieder runterschmeißen oder auch begeistert behalten und das überwiegend gratis. Wenigstens ist das gratis was auch interessant ist.
Das Dingens beispielsweise, mit dem man Barcodes einscannt und dann ausgespuckt kriegt, wo man das online oder in der Region für wieviel kaufen kann. Oder das Navi-App, das so richtig alles kann, was jedes andere Navi auch macht und diese GoogleSky-Spielerei, bei der man das Handy in den Nachthimmel hält und man gezeigt kriegt, welcher Stern das nun grade ist.
Ebenso schön ist Wikitude: Anschmeißen, das Handy zeigt dann via Kamera und Position Wikipedia-, Panoramio- und Qypeeinträge. Selbst bei mir im Garten....

Der einzige Scheiß: Akkulaufzeit. Wer zuviel betreibt und macht und tut und spielt....merkt sehr schnell, wieviel Akku so ein GPS frisst.
Und ach ja: Telefonieren kann man mit dem Ding auch noch, was wiederum bedeutet: Ich könnte angerufen werden, aber vielleicht merkt das so schnell keiner....
Meine erste Revolution war die CD und das war damals schon sehr gewaltig, was wir damals aber so gar nicht empfanden. Die einen Stänkerer jammerten über die viel zu kleinen Plattencover, die anderen Stänkerer wollten ausschließlich das Gerausche und Gekratze der Schallplatte -selbst bei Klassikplatten- als einzig authentisch anerkennen. Merkwürdigerweise leerten sich dann aber auch sogar deren Analogsammlungen und wurden dann irgendwann durch einen MP3-Player -vorzugsweise iPod- ersetzt.
Ich würde sagen: Ich bin etwa in der Zeit geboren, in dem man noch mit der Technik mitkommt und man aber dennoch die Entwicklung mitgekriegt hat, schließlich bin ich so etwas wie ein Commodore Amiga-Pionier, damals 1987.
All die Technik-Nerds werden mich für bescheuert halten, aber mir war bisher die Entwicklung im Handybereich scheißegal. Wirklich. Es interessierte mich herzlich wenig, dass da Kameras eingebaut wurden, schließlich habe ich ne eigene richtige, die ohnehin viel bessere Bilder kann. Musikgedöns ist auch besser auf einem iPod aufgehoben, zumindest solang es noch keine 120GB-Speicherkarten fürs Handy gibt und ich brauche auch keine 582 Klingeltöne oder 347 verschiedene Spiele auf dem Teil. Selbst dass das letzte Ding Internet konnte: Eher mäßig interessant angesichts Minidisplay und ewigem Aufbau der Seiten. Ganz kurz: Bisher wollte ich mit dem Teil nur telefonieren. Sonst nix. Und ich besitze tatsächlich die Frechheit, das Ding anzuschalten wann ich will und somit nur erreichbar zu sein, wenn es mir grade passt, wodurch ich einen Großteil aller Menschen in meinem Umfeld davon abhalte, es auf dem Handy überhaupt zu versuchen.Dann tauchten die Smartphones auf und da wurde es dann einigermaßen interessant für mich, weil: Online wo und wann immer....das klingt reichlich interessant und deshalb hab ich dann die Blackberrys und die iPhones gesehen und gehechelt und es hätte nicht wirklich viel gefehlt, dass ich mir in New York ein iPhone gekauft hätte.
Aber wo der Vertrag ohnehin grade auslief, ja, da schaut man mal und grenzt die Auswahl dann immer weiter ein, bis auch die Blackberrys wegfallen und nur noch zwei Modelle überbleiben: Eins der scheißlangweiligen Nokias (neee, ich weiß, einige werden mich nun völlig unsympathisch finden, aber mit den Modellen dieser Firma komme ich nicht klar) und das, welches ich jetzt hab. Wer´s nicht glaubt frage sie, aber zu dem Ding kam ich wie die Jungfrau zum Kind und jetzt bin ich so begeistert wie süchtig. Daueronline -wenn ich möchte- und Zugriff auf alles mögliche: Nachrichten, Sport, Wetter, Emails.
Meine persönliche Revolution 2. Gut, Nummer 3, nach PC und Internet...
Eigentlich entdecke ich das erst jetzt so richtig. Stück für Stück. Apps runterladen, austesten, wieder runterschmeißen oder auch begeistert behalten und das überwiegend gratis. Wenigstens ist das gratis was auch interessant ist.
Das Dingens beispielsweise, mit dem man Barcodes einscannt und dann ausgespuckt kriegt, wo man das online oder in der Region für wieviel kaufen kann. Oder das Navi-App, das so richtig alles kann, was jedes andere Navi auch macht und diese GoogleSky-Spielerei, bei der man das Handy in den Nachthimmel hält und man gezeigt kriegt, welcher Stern das nun grade ist.
Ebenso schön ist Wikitude: Anschmeißen, das Handy zeigt dann via Kamera und Position Wikipedia-, Panoramio- und Qypeeinträge. Selbst bei mir im Garten....

Der einzige Scheiß: Akkulaufzeit. Wer zuviel betreibt und macht und tut und spielt....merkt sehr schnell, wieviel Akku so ein GPS frisst.
Und ach ja: Telefonieren kann man mit dem Ding auch noch, was wiederum bedeutet: Ich könnte angerufen werden, aber vielleicht merkt das so schnell keiner....
Mittwoch, 27. Mai 2009
Kingston - Montreal
gorillaschnitzel, 13:33h

Wir sind jetzt in Kingston angekommen und damit zurück in der Zivilisation. Kingston war mal die Hauptstadt Kanadas, wenn auch nur für einen Teil und auch nur für kurze Zeit, wie mir Pierre erklärt. Pierre: Klein, Glatzkopf, 30 Jahre kanadische Armee und ich revidiere hiermit mein Klischee von alternden Berufssoldaten, das ich ausgehend von kleinen glatzköpfigen Bundeswehrsoldaten her hab. Der Mensch war topfit in allerlei Gebieten und speziell ein ausgewiesener Fachmann hinsichtlich der süddeutschen Küche und kannte alles vom Zwiebelrostbraten über Gaisburger Marsch bis Kässpätzle, was aber nach 10 oder 15 Jahren Dauerstationierung im Schwarzwald auch weniger verwundert und er war sehr stolz darauf, dass seine Mama in Toronto den besten schwäbischen Kartoffelsalat überhaupt macht, was allerdings nicht ganz stimmt: Sie macht nur den zweitbesten, den besten macht meine Mama.
Kingston liegt am Ontariosee. Dort wo der Sankt-Lorenz-Strom beginnt. Genaugenommen bilden die Großen Seen Nordamerikas ein riesiges, gigantisches Wassersystem und das was am Ende als Sankt-Lorenz rauskommt ist davor schon durch den Ontariosee und via Niagara River durch den Eriesse gelaufen, was wiederum mit dem Huronsee und dem Michigansee verbunden ist undsoweiter...
Ab Kingston beginnen die Thousand Islands und die heißen nicht umsonst so und ich hätte deshalb auch gern meine kleine Privatinsel dort mit einem Häuschen druff...

Dienstag, 26. Mai 2009
Nordirland
gorillaschnitzel, 00:59h
Vor etwa 15 Jahren war ich in Irland und je weiter ich an die Grenze zu Nordirland kam, desto präsenter war der Konflikt, den ich damals allenfalls weit entfernt betrachtet habe. Nun habe ich mir aber grade eben die Mühe gemacht, da ein bißchen mehr wissen zu wollen. Hängen geblieben bin ich beim Bloody Sunday, kennt man auch als gleichnamiges Lied von U2. Hängengeblieben deshalb, weil ich erschrocken bin darüber, dass 6 der 13 erschossenen -unbewaffneten und friedlichen- Demonstranten minderjährig waren und darüber dass 5 der 13 Opfer in den Rücken geschossen wurde.
Nun kannte ich bereits die Geschichte von Brian Stewart. Brian Stewart wurde 1976 von zwei britischen Soldaten ein Plastikgeschoss ins Gesicht geschossen und das aus einer Entfernung von 2 Metern. Brian war unbewaffnet, kein IRA-Mitglied und grademal 13 Jahre alt.
Und dann habe ich mir die Mühe gemacht herauszufinden, ob es da noch mehr gab. Eine Puzzlearbeit, die mich grade eben den Abend gekostet hat.
Ganz ehrlich: Ich bin erschrocken. Es sieht aus wie: Britische Armee gegen Kinder.
Nicht weniger als mindestens 54 Minderjährige wurden im Lauf des Bürgerkriegs von der britischen Armee "mehr oder minder versehentlich" erschossen. Meist während der 70er und meist in West-Belfast. Das jüngste Opfer: Patrick Rooney, 9 Jahre, erschossen im eigenen Kinderzimmer. Lediglich in einem einzigen Fall gibt es eine Verbindung zur IRA. In keinem einzigen Fall wurde je einer der beteiligten Soldaten oder Vorgesetzten verurteilt.
Nun kannte ich bereits die Geschichte von Brian Stewart. Brian Stewart wurde 1976 von zwei britischen Soldaten ein Plastikgeschoss ins Gesicht geschossen und das aus einer Entfernung von 2 Metern. Brian war unbewaffnet, kein IRA-Mitglied und grademal 13 Jahre alt.
Und dann habe ich mir die Mühe gemacht herauszufinden, ob es da noch mehr gab. Eine Puzzlearbeit, die mich grade eben den Abend gekostet hat.
Ganz ehrlich: Ich bin erschrocken. Es sieht aus wie: Britische Armee gegen Kinder.
Nicht weniger als mindestens 54 Minderjährige wurden im Lauf des Bürgerkriegs von der britischen Armee "mehr oder minder versehentlich" erschossen. Meist während der 70er und meist in West-Belfast. Das jüngste Opfer: Patrick Rooney, 9 Jahre, erschossen im eigenen Kinderzimmer. Lediglich in einem einzigen Fall gibt es eine Verbindung zur IRA. In keinem einzigen Fall wurde je einer der beteiligten Soldaten oder Vorgesetzten verurteilt.
Tipp 23
gorillaschnitzel, 02:24h

Sonntag, 24. Mai 2009
Verkehrsschilder raten
gorillaschnitzel, 23:18h
Ich finde, heute könnten wir zur Abwexxlung mal ein halbwegs lustiges Spiel spielen, bei dem es natürlich üüüberhaupt nichts zu gewinnen gibt. Andere Länder, andere Verkehrsschilder und die versteht man nicht unbedingt beim allerersten Mal. Und falls ich je wieder dort landen werde, wäre ich über eine Mehrheitsentscheidung sehr froh, dann weiß ich wenigstens, wie die Mehrheit das interpretiert....
Was könnte denn dieses Schild bedeuten?
Und dieses?
Das hier bedeutet?

Und nun selbiges Schild?
Was könnte denn dieses Schild bedeuten?
Und dieses?
Das hier bedeutet?

Und nun selbiges Schild?
Samstag, 23. Mai 2009
Wirres Zeugs
gorillaschnitzel, 03:13h
Es gibt Beiträge, die entstehen so nebenher und völlig zufällig. Dies ist so einer. Sie kennen das sicherlich: Man surft eben mal beiläufig im Internet und flutsch haben Sie da ein paar Dinge, die Sie schon immer der Welt mitteilen wollten.

Zum Beispiel die Tatsache, dass Alfreo Stroessner -Diktator in Paraguay- sich immerhin für den Bayrischen Verdienstorden qualifiziert hat und das, nachdem er in dem Land 20 Jahre lang so ziemlich alles unterdrückt und verfolgt hat, was auch nur entfernt gegen ihn und sein Regime hätte sein können. Ich glaube ja, den Orden hat er dafür bekommen, dass er den Mengele so lang beherbergt hat...der Mengele übrigens ist verwandt mit der gleichnamigen Firma, die Anhänger für landwirtschaftliche Maschinen herstellt.
Ist aber wurschd, weil Sie das ohnehin nicht interessiert und der Mengele gottseidank ohnehin lange tot ist -der Stroessner auch-. Mich interessierts ja eigentlich auch nicht. Darum klickt man dann weiter und schwupps landet man bei Eli Cohen. Der wiederum war einer der erfolgreichsten und besten Spione aller Zeiten. Für den Mossad. Er war so erfolgreich, dass er um ein Haar Minister in Syrien geworden wäre, wenn er nicht vorher aufgeflogen wäre und vermutlich wäre der Sechstagekrieg ohne Eli Cohen länger gegangen als nur 6 Tage, auch wenn er das schon gar nicht mehr erlebt hat: Er hatte der syrischen Regierung empfohlen Eukalyptusbäume zur "Tarnung" um sämtliche Militäranlagen zu pflanzen, was die auch prompt taten und damit ein 1a-Ziel für die israelischen Flieger abgaben.
Sie sehen: Wir kommen grade rum in der Welt und es kann gut sein, dass wir demnächst beim Sexualverhalten von Staubmilben landen werden. Weil: Die Vorstellung, dass in meinem Bett massenhaft Geschlechtsverkehr zwischen diesen Miniviechern stattfindet....die ist, ja, etwas seltsam. Massenkopulation während ich dahinschnarche. Weil ich mir aber keine schlaflose Nacht bereiten möchte, wexxeln wir lieber das Thema:

Gesine Schwan. Die tritt wieder mal an zur Bundespräsidentenwahl und ist damit sowas wie der Raymond Poulidor der Politik. Der arme Raymond Poulidor war mal ein ziemlich guter Radfahrer, hatte aber das Pech, dass erst Anquetil besser war und dann Merckx und deshalb hat Poupou nie die Tour gewonnen und fuhr keinen einzigen Tag in Gelb. So ähnlich wird es wohl der Gesine ergehen mit dem Unterschied, dass der Köhler-Horst nicht besser ist. Sympathie allein macht keine Wähler und deshalb darf sie wahrscheinlich in 5 Jahren nochmal antreten. Dann findet übrigens eine Sonnenfinsternis in Indien statt, was mich aber so überhaupt nicht interessiert, ich hab das seinerzeit ´99 schon gesehen und damals war zwar alles wolkenverhangen, aber wie die totale Finsternis begann, riss es dramatisch auf, grade aber fällt mir auf, dass man Hartz4 auch HIV abkürzen kann und vielleicht sind beides die Geißeln der Gesellschaft, aber ich merke grade, dass ich konfus werde und das muss man mir bitte nachsehen, ich hatte das schon in der Schule: Man beginnt mit einer Kurvendiskussion und auf einmal ist man bei den Halswirbeln einer Giraffe angelangt (es sind übrigens erstaunlich wenige Halswirbel, das Viech muss riesige Wirbel haben, eventuell eignet sich das auch als Möbel, mein Architekt stellt schließlich auch U-Steine als Nachttischchen in sein Schlafzimmer, da hätte ich schon lieber so nen Giraffenwir....aber lassen wir das besser. Am Ende gehe ich noch als Umweltsau durch).

Darum nun besser ein Zitat von George Best, Fußballer, mittlerweile tot: "Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und Autos ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst". Das wollte ich eigentlich auch von mir sagen können, aber bisher scheiterte das alles an der Tatsache, dass die finanziellen Mittel doch eher limitiert sind.
So. Irgendwann mal muss Schluss sein. Sonst liest den Sermon keiner mehr. Darum: Der Schlusspunkt findet sich hier:
.


Zum Beispiel die Tatsache, dass Alfreo Stroessner -Diktator in Paraguay- sich immerhin für den Bayrischen Verdienstorden qualifiziert hat und das, nachdem er in dem Land 20 Jahre lang so ziemlich alles unterdrückt und verfolgt hat, was auch nur entfernt gegen ihn und sein Regime hätte sein können. Ich glaube ja, den Orden hat er dafür bekommen, dass er den Mengele so lang beherbergt hat...der Mengele übrigens ist verwandt mit der gleichnamigen Firma, die Anhänger für landwirtschaftliche Maschinen herstellt.
Ist aber wurschd, weil Sie das ohnehin nicht interessiert und der Mengele gottseidank ohnehin lange tot ist -der Stroessner auch-. Mich interessierts ja eigentlich auch nicht. Darum klickt man dann weiter und schwupps landet man bei Eli Cohen. Der wiederum war einer der erfolgreichsten und besten Spione aller Zeiten. Für den Mossad. Er war so erfolgreich, dass er um ein Haar Minister in Syrien geworden wäre, wenn er nicht vorher aufgeflogen wäre und vermutlich wäre der Sechstagekrieg ohne Eli Cohen länger gegangen als nur 6 Tage, auch wenn er das schon gar nicht mehr erlebt hat: Er hatte der syrischen Regierung empfohlen Eukalyptusbäume zur "Tarnung" um sämtliche Militäranlagen zu pflanzen, was die auch prompt taten und damit ein 1a-Ziel für die israelischen Flieger abgaben.
Sie sehen: Wir kommen grade rum in der Welt und es kann gut sein, dass wir demnächst beim Sexualverhalten von Staubmilben landen werden. Weil: Die Vorstellung, dass in meinem Bett massenhaft Geschlechtsverkehr zwischen diesen Miniviechern stattfindet....die ist, ja, etwas seltsam. Massenkopulation während ich dahinschnarche. Weil ich mir aber keine schlaflose Nacht bereiten möchte, wexxeln wir lieber das Thema:

Gesine Schwan. Die tritt wieder mal an zur Bundespräsidentenwahl und ist damit sowas wie der Raymond Poulidor der Politik. Der arme Raymond Poulidor war mal ein ziemlich guter Radfahrer, hatte aber das Pech, dass erst Anquetil besser war und dann Merckx und deshalb hat Poupou nie die Tour gewonnen und fuhr keinen einzigen Tag in Gelb. So ähnlich wird es wohl der Gesine ergehen mit dem Unterschied, dass der Köhler-Horst nicht besser ist. Sympathie allein macht keine Wähler und deshalb darf sie wahrscheinlich in 5 Jahren nochmal antreten. Dann findet übrigens eine Sonnenfinsternis in Indien statt, was mich aber so überhaupt nicht interessiert, ich hab das seinerzeit ´99 schon gesehen und damals war zwar alles wolkenverhangen, aber wie die totale Finsternis begann, riss es dramatisch auf, grade aber fällt mir auf, dass man Hartz4 auch HIV abkürzen kann und vielleicht sind beides die Geißeln der Gesellschaft, aber ich merke grade, dass ich konfus werde und das muss man mir bitte nachsehen, ich hatte das schon in der Schule: Man beginnt mit einer Kurvendiskussion und auf einmal ist man bei den Halswirbeln einer Giraffe angelangt (es sind übrigens erstaunlich wenige Halswirbel, das Viech muss riesige Wirbel haben, eventuell eignet sich das auch als Möbel, mein Architekt stellt schließlich auch U-Steine als Nachttischchen in sein Schlafzimmer, da hätte ich schon lieber so nen Giraffenwir....aber lassen wir das besser. Am Ende gehe ich noch als Umweltsau durch).

Darum nun besser ein Zitat von George Best, Fußballer, mittlerweile tot: "Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und Autos ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst". Das wollte ich eigentlich auch von mir sagen können, aber bisher scheiterte das alles an der Tatsache, dass die finanziellen Mittel doch eher limitiert sind.
So. Irgendwann mal muss Schluss sein. Sonst liest den Sermon keiner mehr. Darum: Der Schlusspunkt findet sich hier:
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Donnerstag, 21. Mai 2009
177 Meter bis zum Scheißhaus. Nicht 176 und auch nicht 178. 177!
gorillaschnitzel, 22:36h

MoMA
gorillaschnitzel, 02:31h

Wenn man mal in New York ist, ist das MoMA Pflicht. Zumindest für mich und am Freitag Nachmittag. Dann nämlich ist der Eintritt für ummegratisumsonst und kostnix. Dummerweise spricht sich das irgendwie zu sehr rum, weshalb die Schlange geduldiger New Yorker (Touristen stehen da eher nicht) sich über zwei Blocks zieht. Weil zwei Blöcke ziemlich viel sind, wird man einfallsreich und deshalb hier der ultimative Tipp, wie es dennoch schneller geht: Ein Bier trinken gehen und nach 30 Minuten wiederkommen, dann sind die ersten Fastfoodjunkies durch und da gibt es dann Freitickets en masse.
Immer wenn ich in Ausstellungen bin muss ich ehrlich zugeben, dass ich mich manchmal schwer tu, Banalität von Kunst zu unterscheiden. Ganz besonders geht mir das mit der Modernen Kunst so. Ich bin ja noch in der Lage, Warhol zu erkennen oder auch diesen Reese, der so boomt. Aber es wird schon schwieriger, wenn da auf einmal eine Leiter hinter Glas steht. Könnte ja ein nepalesischer Nachwuchskünstler sein, dessen Werke grade Spitzenpreise erzielen....
.....oder Aktenberge hoch oben über dem Betrachter...ich habe beschlossen, es in jedem Fall für eine großartige Installation zu halten....
Was -und das hab ich dann wieder ge- und erkannt- eine simple Alltagstasche im MoMA zu suchen hat: Fragt nicht mich, ich weiß es nicht.
Dann aber war ich persönlich beleidigt, weil: Dalís "Persistance of Memory" war weg. Ausgeliehen nach Spanien. Eins meiner Lieblingsbilder. Es sollte im April zurückkehren. Verdammtnochmal: Es WAR April! Ich glaube ja, es handelt sich um einen erfolgreich vertuschten Kunstdiebstahl.Aufgeheitert wird die Stimmung spätestens dann, wenn von der Decke Kunst-Schwänze herabbaumeln. Das ist wirklich lustig....

....und richtige Kunst gibt es dann in den Kommentaren....
Dienstag, 19. Mai 2009
Apathiewatdennnu?
gorillaschnitzel, 02:16h
...Auflage 1000, verkauft bisher 131....ööööhm, ja...kauftkauftkauft. Ach ja: Entfernung zwischen Kleber 1 und Kleber 2: 20 cm...
Dienstag, 19. Mai 2009
Huntsville - Algonquin P.P.
gorillaschnitzel, 00:47h
Huntsville kennt man ja eigentlich nur vom texanischen Hochsicherheitsknast mit seinen Hinrichtungen. Huntsville gibt es aber auch in Kanada und das ist ein nettes kleines Städtchen in der Provinz. Nun gut, für Kanada ist es vermutlich noch so etwas wie ein Mittelzentrum in unmittelbarer Großstadtnähe: Toronto, so grob 200 Kilometer. Es ist trotzdem Klischee as Klischee can be, weil nicht wenige der Einheimischen sich so verhalten, wie US-Touristen es von ihnen erwarten: Sie tragen Holzfällerhemden, trinken unablässig Bier, sind schweigsam bis stumm und haben Brillen aus den 70ern auf.
Huntsville halte ich vielleicht auch deshalb für so provinziell, weil die Waschbären bis vor die Moteltür kommen, aber gut, ich wohne ja auch nicht in Nordhessen, wo diese Viecher nicht nur vor die Tür kommen, sondern gelegentlich auch dahinter.
Was Huntsville noch ist? Der Wohnort des Weihnachtsmanns, aber da gibt es ja noch andere Käffer, die dies von sich reklamieren und deshalb dürfte der Weihnachtsmann vermutlich als einer mit den meisten Wohnsitzen gelten.

Aber lassen wir Huntsville Huntsville sein, weil: Niemand kommt wegen Huntsville nach Huntsville. Sondern viel eher wegen dem Algonquin Provincial Park, der in unmittelbarer Nähe liegt und das ist sowas wie die Quintessenz der kanadischen Landschaft: Der Beginn des kandadischen Schilds und damit das, was man sich unter Kanada vorstellt. Unendliche Nadelwälder, Biber, Bären, Seen und die riesige Weite mit absolut nichts als unbesiedelte Natur, unbesiedelte Natur, unbesiedelte Wildnis.

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