... newer stories
Donnerstag, 17. Januar 2008
We houb he has a liddle bit lacky
gorillaschnitzel, 22:15h
Lodda Maddeus, einer der Menschen, die nie, nie, wirklich nie, ihren eigenen Namen korrekt aussprechen werden, wäre gerne Trainer bei Bayern München geworden und meint:
Hat er ja so recht...
Klinsmann spricht viele Sprachen. Wenn man die Kommunikation mit den Ausländern verbessern möchte, ist das sicherlich ein Vorteil. Aber ich glaube, dass es nicht das Hauptkriterium gewesen sein kann. Ich könnte auch auf englisch oder italienisch mit den Spielern reden
Hat er ja so recht...
Rafi
gorillaschnitzel, 21:43h
Rafael Seligmann ist der Sepp Herberger der Gegenwart. Seine Ansichten und Weisheiten ("Wir brauchen den interkulturellen Dialog"; "Der Islam ist eine Religion"; "Ein Jude ist weder der bessere noch der schlechtere Mensch") werden mit Sicherheit als Klassiker in die deutsche Geistesgeschichte eingehen.
Mittwoch, 16. Januar 2008
PTSD
gorillaschnitzel, 13:27h
Ist ein Suizidversuch strafbar? Nein, vor allem dann nicht, wenn er gelingt. So geht ein alter Running Gag unter Jurastudenten. Lieutenant Whiteside würde über diese Fragestellung wohl kaum lachen können. Über die Antwort erst recht nicht.
Lieutenant Whiteside ist so etwas wie das dauernde schlechte Gewissen des Irakkriegs. Sie ist auch ein Beispiel dafür, wie eine Kriegsgesellschaft -die ansonsten das "bring-them-all-home"-Paradigma für ihre Gefallenen hat- mit heimkehrenden Soldaten umgeht. Mit solchen, die verwundet sind und noch mehr mit denen, deren Wunden äußerlich nicht sichtbar sind.
Lieutnant Whiteside galt sehr lange als vorbildliche Offizierin. Sie meldete sich irgendwann freiwillig, um im Irak eingesetzt zu werden. Dort gibt es neben den reichlich bekannten Problemen mittlerweile ein immenses Problem und das nennt die abkürzungswütige US-Gesellschaft schlicht PTSD. Post traumatic stress disease. Deutsch: Posttraumatische Belastungsstörung.
Betroffen davon auch Lieutenant Whiteside. Am Neujahrstag 2007 eskaliert die Situation. Sie hat einen psychischen Zusammenbruch, beschimpft einen Vorgesetzten und wird von einer Soldatin in den Sanitätsraum gebracht, wo alles außer Kontrolle gerät: Sie schießt zwei Mal in die Decke, danach sich selbst in den Bauch.
Sie überlebt. Nun müsste man eigentlich die Seele behandeln. Stattdessen hat sie nun ungeachtet bisheriger Verdienste und ungeachtet einer belastenden Situation eine Anklage am Hals: Kidnapping einer Kameradin und versuchter Selbstmord (was in der US-Armee als demoralisierend empfunden wird und daher bestraft wird/ werden kann). Eventuelle Strafe für Elizabeth Whiteside: Lebenslänglich.
Mehr bei der Washington Post
Lieutenant Whiteside ist so etwas wie das dauernde schlechte Gewissen des Irakkriegs. Sie ist auch ein Beispiel dafür, wie eine Kriegsgesellschaft -die ansonsten das "bring-them-all-home"-Paradigma für ihre Gefallenen hat- mit heimkehrenden Soldaten umgeht. Mit solchen, die verwundet sind und noch mehr mit denen, deren Wunden äußerlich nicht sichtbar sind.
Lieutnant Whiteside galt sehr lange als vorbildliche Offizierin. Sie meldete sich irgendwann freiwillig, um im Irak eingesetzt zu werden. Dort gibt es neben den reichlich bekannten Problemen mittlerweile ein immenses Problem und das nennt die abkürzungswütige US-Gesellschaft schlicht PTSD. Post traumatic stress disease. Deutsch: Posttraumatische Belastungsstörung.
Betroffen davon auch Lieutenant Whiteside. Am Neujahrstag 2007 eskaliert die Situation. Sie hat einen psychischen Zusammenbruch, beschimpft einen Vorgesetzten und wird von einer Soldatin in den Sanitätsraum gebracht, wo alles außer Kontrolle gerät: Sie schießt zwei Mal in die Decke, danach sich selbst in den Bauch.
Sie überlebt. Nun müsste man eigentlich die Seele behandeln. Stattdessen hat sie nun ungeachtet bisheriger Verdienste und ungeachtet einer belastenden Situation eine Anklage am Hals: Kidnapping einer Kameradin und versuchter Selbstmord (was in der US-Armee als demoralisierend empfunden wird und daher bestraft wird/ werden kann). Eventuelle Strafe für Elizabeth Whiteside: Lebenslänglich.
Mehr bei der Washington Post
Dienstag, 15. Januar 2008
Telefondialoge
gorillaschnitzel, 22:23h
Sie: "....wo bist du eigentlich grade?"
Er: "Im Wohnzimmer"
Sie: "...und was muht dann in unserem Wohnzimmer?"
(hoffentlich) mit freundlicher Genehmigung von Frau K. und gewidmet den Herren bufflon und kuhlumbus
Er: "Im Wohnzimmer"
Sie: "...und was muht dann in unserem Wohnzimmer?"
(hoffentlich) mit freundlicher Genehmigung von Frau K. und gewidmet den Herren bufflon und kuhlumbus
Szenen einer Partnerschaft
gorillaschnitzel, 09:51h

Montag, 14. Januar 2008
Auslauf
gorillaschnitzel, 18:26h
Search request: schon 16 tage blutung was tun
Kleiner Tipp an euch vier: Zum Arzt gehen. Alternativ hilft auch Spenderblut.
Kleiner Tipp an euch vier: Zum Arzt gehen. Alternativ hilft auch Spenderblut.
Auszieh´n
gorillaschnitzel, 15:18h
Skalak

Es gibt Biere, die Spaß machen und es gibt Biere, die gut schmecken und es gibt diese tschechischen Gesöffe, die nur noch kultig sind. Wie dieses hier.
12 Umdrehungen allein wären schon Grund genug, das Zeuchs in den Himmel zu loben. Der zugehörige Gimmick in Form der nacktzurubbelnden Dame aber ist noch das I-Tüpfel schlechthin.
Ein Männerbier schlechthin. Wer hätte das nicht gern für den zünftigen Männerabend: 12%-Bier und nebenbei Ischen nackig machen...?
Da interessiert keine Sau mehr für Hopfengehalt oder andere Belanglosigkeiten.

Ein Schaffhausen, ein R(h)einfall
gorillaschnitzel, 03:53h

Sonntag, 13. Januar 2008
Etwas verblichene Größe
gorillaschnitzel, 11:25h

Samstag, 12. Januar 2008
Elendige Sucherei
gorillaschnitzel, 19:27h
Sepp Herberger und Immanuel Kant und der fußballerische Imperativ
gorillaschnitzel, 18:22h
Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten und der Ball ist rund. Fußball ist daher sehr einfach und leicht verständlich. Darum kann man auch hervorragend die Philosophie erklären. Nehmen wir nur mal Immanuel Kant. Der hat den Kategorischen Imperativ entdeckt. Oder mindestens erfunden. Der lautet so:
Nehmen wir einmal einen Schiedsrichter. Der muss ein Fußballspiel leiten. Er sagt, wann man anfängt, wann man aufhört und wenn Uli Hoeneß wegen Pöbelns auf die Tribüne muss, sagt er das auch. Nun haben wir aber einen Schiedsrichter, der keine Lust hat. Ist ja auch müßig, manchen müden Kicks zuzuschauen und erst recht, diese dann auch noch pfeifen zu müssen. Der Schiedsrichter denkt sich nun nach 60 Minuten, dass er eigentlich gar keine Lust mehr hat und die Jungs auf dem Platz auch nicht gerade aussehen, als hätten sie viel Spaß. Darum überlegt er, nach 60 Minuten einfach abzupfeifen.
Gottseidank aber gibt es erstens Immanuel Kant und den Kategorischen Imperativ. Und es gibt Sepp Herberger, den Erfinder des modernen Fußballs, der quasi alles gesagt hat, was man über Fußball sagen muss: Ein Spiel dauert 90 Minuten. Der Ball ist rund.
Der Schiedsrichter denkt also mal kurz über Immanuel und Sepp nach und überlegt sich das: Kann ich als Schiedsrichter wollen, dass alle Spiele nach 60 Minuten abgepfiffen werden, also auch diejenigen, die so richtig spannend sind und bei denen alle richtig viel Spaß haben?
Der Schiedsrichter wird dann nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss kommen, dass er gar nicht abpfeifen darf. Zumindest nicht nach 60 Minuten. Und zwar deshalb, weil er als vernunftbegabtes Wesen die (Kant´sche) Pflicht und sein Gewissen hat, aus Achtung vor den Fußballregeln weiterspielen zu lassen.
Sepp und Immanuel sei Dank. Deshalb geht ein Spiel noch immer 90 Minuten. Und der Ball ist rund.
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“Daneben gibt es noch weitere, aber bleiben wir mal bei diesem Satz. Klingt kompliziert, oder nicht? Ist aber eigentlich ganz einfach.
Nehmen wir einmal einen Schiedsrichter. Der muss ein Fußballspiel leiten. Er sagt, wann man anfängt, wann man aufhört und wenn Uli Hoeneß wegen Pöbelns auf die Tribüne muss, sagt er das auch. Nun haben wir aber einen Schiedsrichter, der keine Lust hat. Ist ja auch müßig, manchen müden Kicks zuzuschauen und erst recht, diese dann auch noch pfeifen zu müssen. Der Schiedsrichter denkt sich nun nach 60 Minuten, dass er eigentlich gar keine Lust mehr hat und die Jungs auf dem Platz auch nicht gerade aussehen, als hätten sie viel Spaß. Darum überlegt er, nach 60 Minuten einfach abzupfeifen.
Gottseidank aber gibt es erstens Immanuel Kant und den Kategorischen Imperativ. Und es gibt Sepp Herberger, den Erfinder des modernen Fußballs, der quasi alles gesagt hat, was man über Fußball sagen muss: Ein Spiel dauert 90 Minuten. Der Ball ist rund.
Der Schiedsrichter denkt also mal kurz über Immanuel und Sepp nach und überlegt sich das: Kann ich als Schiedsrichter wollen, dass alle Spiele nach 60 Minuten abgepfiffen werden, also auch diejenigen, die so richtig spannend sind und bei denen alle richtig viel Spaß haben?
Der Schiedsrichter wird dann nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss kommen, dass er gar nicht abpfeifen darf. Zumindest nicht nach 60 Minuten. Und zwar deshalb, weil er als vernunftbegabtes Wesen die (Kant´sche) Pflicht und sein Gewissen hat, aus Achtung vor den Fußballregeln weiterspielen zu lassen.
Sepp und Immanuel sei Dank. Deshalb geht ein Spiel noch immer 90 Minuten. Und der Ball ist rund.
Freitag, 11. Januar 2008
Jugendstrafrecht
gorillaschnitzel, 17:08h
Bedauerlicherweise kommen in Sachen "Jugendstrafrecht" immer diejenigen zu Wort, die in aller Regel am wenigsten davon verstehen: Politiker, 68jährige Rentner (die man in der Fußgängerzone überfällt) und selbst ernannte Experten, die bei genauem Hinsehen keinerlei Qualifikation aufweisen können. Jeder hat eine Meinung dazu und jeder, der einen minderjährigen Neffen oder Jugendliche als Nachbarn hat, hält sich umgehend für einen Experten.
Leider fragt kaum jemand diejenigen, die von der Materie wirklich eine Ahnung haben: Richter zum Beispiel. Oder Jugendgerichtshelfer, Jugendstaatsanwälte, Pädagogen. Oder noch besser: Die betroffenen Jugendlichen selbst.
Bisher ist als Höchststrafe möglich: 10 Jahre mit anschließender Sicherungsverwahrung (und das u.U. sogar nachträglich). Wer sich bisher davon nicht abschrecken ließ, wird sich auch von einer Verschärfung auf 15 Jahre kaum beeindruckt zeigen.
Hinzu kommt, dass nicht ein einziger der nun diskutierten Fälle auch nur annähernd an dieses Höchstmaß käme. Weder vor noch nach Nivellierung.
Das Jugendstrafrecht ist so flexibel wie sonst kein Gesetz. Der (Jugend)Richter hat einen Spielraum, den sich wohl viele seiner Kollegen wünschen würden. Und die allermeisten Richter nutzen den auch voll aus. Sie können Arbeitsstunden anordnen, sie können phantasievolle Auflagen erlassen (beispielsweise das wöchentliche Erscheinen vor Gericht mitsamt einer Bescheinigung über den Schulbesuch), sie können einen Betreuer zuweisen (eine recht machtvolle Intervention, wenn richtig durchgeführt), Arreste erlassen, Wiedergutmachung verlangen undundund...
Statt einer Verschärfung gäbe es stattdessen zig andere Möglichkeiten: Ausschöpfung der bisherigen Möglichkeiten und v.a. eine Beschleunigung der Verfahren etwa. Eine 14jährige, die 6 Monate nach ihrer Tour durch H&M vor dem Richter steht, hat jeden Bezug zu ihrer Tat verloren und ein 16jähriger Schwarzfahrer, der 3 oder 4 Mal erwischt wurde, weiß unter Umständen nicht mal recht, wegen welcher Schwarzfahrerei er nun da steht.
Da ist es wenig verwunderlich, wenn ausgerechnet aus dem Land, das seine Verfahren am langwierigsten durchführt (Hessen) nun das lauteste Geschrei kommt.
Leider fragt kaum jemand diejenigen, die von der Materie wirklich eine Ahnung haben: Richter zum Beispiel. Oder Jugendgerichtshelfer, Jugendstaatsanwälte, Pädagogen. Oder noch besser: Die betroffenen Jugendlichen selbst.
Bisher ist als Höchststrafe möglich: 10 Jahre mit anschließender Sicherungsverwahrung (und das u.U. sogar nachträglich). Wer sich bisher davon nicht abschrecken ließ, wird sich auch von einer Verschärfung auf 15 Jahre kaum beeindruckt zeigen.
Hinzu kommt, dass nicht ein einziger der nun diskutierten Fälle auch nur annähernd an dieses Höchstmaß käme. Weder vor noch nach Nivellierung.
Das Jugendstrafrecht ist so flexibel wie sonst kein Gesetz. Der (Jugend)Richter hat einen Spielraum, den sich wohl viele seiner Kollegen wünschen würden. Und die allermeisten Richter nutzen den auch voll aus. Sie können Arbeitsstunden anordnen, sie können phantasievolle Auflagen erlassen (beispielsweise das wöchentliche Erscheinen vor Gericht mitsamt einer Bescheinigung über den Schulbesuch), sie können einen Betreuer zuweisen (eine recht machtvolle Intervention, wenn richtig durchgeführt), Arreste erlassen, Wiedergutmachung verlangen undundund...
Statt einer Verschärfung gäbe es stattdessen zig andere Möglichkeiten: Ausschöpfung der bisherigen Möglichkeiten und v.a. eine Beschleunigung der Verfahren etwa. Eine 14jährige, die 6 Monate nach ihrer Tour durch H&M vor dem Richter steht, hat jeden Bezug zu ihrer Tat verloren und ein 16jähriger Schwarzfahrer, der 3 oder 4 Mal erwischt wurde, weiß unter Umständen nicht mal recht, wegen welcher Schwarzfahrerei er nun da steht.
Da ist es wenig verwunderlich, wenn ausgerechnet aus dem Land, das seine Verfahren am langwierigsten durchführt (Hessen) nun das lauteste Geschrei kommt.
Donnerstag, 10. Januar 2008
Halbdackel des Monats
gorillaschnitzel, 14:02h
Der Staatssoziokriminologenanwalt
Roman R. ist eigentlich Staatsanwalt. Allerdings betätigt sich der Mann nebenbei noch als Hobby-Soziologe. Das allerdings betreibt er äußerst konsequent. Anders lässt sich nicht erklären, wie der gute Herr R. in erstaunlich kurzer Zeit auf erstaunliche Ergebnisse kommt. Andere müssten umständliche Feldstudien betreiben und ein ganzes Heer unterbezahlter Praktikanten und Studenten beschäftigen, Herr R. macht das im Alleingang und in wenigen Minuten. Anschließend rennt er dann damit zur saudümmsten aller Zeitungen und verbreitet seinen Stuss quer über die Republik.
In Schnellform lassen sich die Roman´schen Thesen in etwa so zusammenfassen:
Araber=wenig, trotzdem das größte Problem=allesamt von Geburt an zur Kriminalität getrimmt=wegsperren oder besser gleich alle raus.
Damit zeigt der Mann auch, dass er eigentlich schon lange in die NPD gehört, Udo Voigt vermutlich seine Einstellung erwirkt hat (das Wort "V-Mann" kriegt gleich eine ganz neue Note), und mit Horst Mahler eine WG aufmachen kann. Bei Staatsanwälten wie Roman R. denke ich nochmal über das Justizsystem gernerell nach und überlege darüber hinaus grade, ob die Sicherungsverwahrung eigentlich auch für durchgeknallte Rassisten eingeführt werden sollte.
Mittwoch, 9. Januar 2008
Rauchverbot
gorillaschnitzel, 22:29h

Dienstag, 8. Januar 2008
Stringtangashop
gorillaschnitzel, 17:16h
Jetzt kaufen! Wenn der Mann erstmal nominiert ist, wird das noch teurer....
Ach ja: In 378 Tagen hat George seinen letzten Arbeitstag.
Ach ja: In 378 Tagen hat George seinen letzten Arbeitstag.
Der Roli und ich
gorillaschnitzel, 10:42h
Roland Koch interessiert sich neuerdings für Hausschlachtungen. Ich hätte nie gedacht, dass Menschen so unterbeschäftigt sein können, als sie sich für Hausschlachtungen in Wohnküchen interessieren. Höchstens Veterinäre oder Tierrechtler vielleicht, aber die müssen allein schon von Berufs wegen. Ich aber habe eigentlich nicht so viel Zeit wie der Roland und drum ging mir das Thema Hausschlachtung bisher weiträumig am verlängerten Kreuz vorbei.
Darum habe ich mich mal hingesetzt und dem Roland eine EMail geschrieben:
Lieber Roland Koch,
soeben habe ich Ihr Positionspapier (erschienen am 03. Januar in der BILD-Zeitung) mit großem Interesse gelesen und möchte nun wie folgt antworten:
Zuerst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie logisch falsch liegen: Wenn etwas selbstverständlich ist, kann es nicht selbstverständlich werden (weil es das ja schon ist). Dies allerdings nur vorab.
In Sachen "Freundlichkeit" (z.B. älteren Menschen gegenüber) bedaure ich wirklich, in welchen Kreisen Sie verkehren müssen und lade Sie hiermit zu mir ein, wo ich Ihnen freundliche Menschen zuhauf bieten kann. Sie werden wirklich nette, aufgeschlossene und freundliche Menschen kennenlernen können. Leider werden die Sie allesamt nicht wählen können, was aber schon allein daran liegt, dass sie nicht in Hessen leben und ergo dort auch nicht wahlberechtigt sind.
Deutsche Sitten und Gebräuche dürften nicht über Bord geschmissen werden, schreiben Sie sinngemäß. Lieber Roland Koch, wenn nun auch noch die Ausländer anfangen, Weltkriege anzufangen und zu verlieren, dann siehts doch echt schlimm aus. Und mal ehrlich: Nichts war lächerlicher als Takeo Ishi. Aber mal allerderbsten Populismus beiseite lassend, verrate ich Ihnen nun ein Geheimnis: Mein Nachbar betreibt Hausschlachtungen und zwar regelmäßig und zwar an seinen Hasen, respektive Kaninchen. Ausweisbar ist er leider nicht, weil er einen deutschen Pass hat und das bereits vor seiner Zeit in der Hitlerjugend.
Mit ganz besonderem Interesse las ich Ihren Wunsch, älteren Menschen Sitzgelegenheiten im öffentlichen Personennahverkehr anzubieten. Hier haben Sie natürlich Recht und ich unterstütze Ihren Wunsch nach einem Ausbau des ÖPNV ausdrücklich. Vielleicht können Sie hier auch auf kommunale Entscheidungsträger einwirken.
In interessierter Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich Ihr
gorillaschnitzel
...mal schauen, ob er antwortet...
Darum habe ich mich mal hingesetzt und dem Roland eine EMail geschrieben:
Lieber Roland Koch,
soeben habe ich Ihr Positionspapier (erschienen am 03. Januar in der BILD-Zeitung) mit großem Interesse gelesen und möchte nun wie folgt antworten:
Zuerst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie logisch falsch liegen: Wenn etwas selbstverständlich ist, kann es nicht selbstverständlich werden (weil es das ja schon ist). Dies allerdings nur vorab.
In Sachen "Freundlichkeit" (z.B. älteren Menschen gegenüber) bedaure ich wirklich, in welchen Kreisen Sie verkehren müssen und lade Sie hiermit zu mir ein, wo ich Ihnen freundliche Menschen zuhauf bieten kann. Sie werden wirklich nette, aufgeschlossene und freundliche Menschen kennenlernen können. Leider werden die Sie allesamt nicht wählen können, was aber schon allein daran liegt, dass sie nicht in Hessen leben und ergo dort auch nicht wahlberechtigt sind.
Deutsche Sitten und Gebräuche dürften nicht über Bord geschmissen werden, schreiben Sie sinngemäß. Lieber Roland Koch, wenn nun auch noch die Ausländer anfangen, Weltkriege anzufangen und zu verlieren, dann siehts doch echt schlimm aus. Und mal ehrlich: Nichts war lächerlicher als Takeo Ishi. Aber mal allerderbsten Populismus beiseite lassend, verrate ich Ihnen nun ein Geheimnis: Mein Nachbar betreibt Hausschlachtungen und zwar regelmäßig und zwar an seinen Hasen, respektive Kaninchen. Ausweisbar ist er leider nicht, weil er einen deutschen Pass hat und das bereits vor seiner Zeit in der Hitlerjugend.
Mit ganz besonderem Interesse las ich Ihren Wunsch, älteren Menschen Sitzgelegenheiten im öffentlichen Personennahverkehr anzubieten. Hier haben Sie natürlich Recht und ich unterstütze Ihren Wunsch nach einem Ausbau des ÖPNV ausdrücklich. Vielleicht können Sie hier auch auf kommunale Entscheidungsträger einwirken.
In interessierter Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich Ihr
gorillaschnitzel
...mal schauen, ob er antwortet...
... older stories



