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Montag, 10. Dezember 2007
Rütli? GSG9!
gorillaschnitzel, 12:23h
Mit Rolling Schäuble wäre das nicht passiert. Das hätte ganz regulär die Bundeswehr (*) gemacht und nicht irgendwelche privaten Jockel.
Sonntag, 9. Dezember 2007
Die katholische Kirche
gorillaschnitzel, 16:35h
Von allen Religionen sind die Katholiken die merkwürdigste. Wirklich. Zuerst mal sind die auch faszinierend. Es ist nicht wie bei den Protestanten diese One-Man-Show mit Frontalansprache. Nein: Bei den Katholen ist alles unberechenbar und es ist keine Logik im Gottesdienstablauf erkennbar: Aufstehen, hinsitzen, beten, bekreuzigen, hallelujaschreien, niederknien, aufstehen, büßen.....und das alles in wilder Reihenfolge. Das schöne daran: Man kann kaum was richtig machen, aber auch so gut wie nix falsch machen.
Dazu wird noch allerlei Weihrauch geschwenkt, sodass man sich kurzzeitig wie in dieser Haschhöhle im Amsterdamer Nachtviertel fühlt, die man zig Jahre zuvor mal aufgesucht hatte.
Eine erste Trübung stellt dann das dargebotene Musikprogramm dar: Nicht Kyrie eleison oder Choräle, Requien und andere Bachsche Fugentocchatenkracher. Nein, ein Minderjähriger mit E-Gitarre, der Blowing in the wind spielt. Mal ehrlich: Wenn das der Benny Sixteen wüsste, wäre dieser Minderjährige längst exkommuniziert.
Das alles wären durchaus Vorzüge der katholischen Kirche. Leider ist deren Lehre etwas, nun, sagen wir mal, komisch:
Das mit der Jungfrau Maria und der unbefleckten Empfängnis ist vielleicht noch nachvollziehbar, zumal die Theorie schließlich von Leuten entwickelt wurde, die allein von Berufs wegen gar nicht wissen dürfen, wie so eine Frau aussieht und die für diese zwischenmenschlich-sexuellen Spiele ohnehin gesperrt sind.
Aber hey....gerade wenn man für das Spiel gesperrt ist, darf man eigentlich keine Spielregeln aufstellen. Machen die aber. Bei Kondomen zum Beispiel. Oder bei Abtreibungen. Oder bei Homosexualität. (Und Kollegas Padres, ihr könnt mir nicht erzählen, dass es da bei euch nicht auch sündige Brüder gibt, nich?)
Außerdem zeichnet sich der Katholizismus durch eine ausgesprochene Humorlosigkeit aus. Gehen Sie doch mal in eine beliebige katholische Kirche und tragen dabei aus Wettergründen eine wirklich dezente Mütze. Wenn dann der Mensch kommt, der Sie darauf hinweist, das Ding abzunehmen, dann schauen Sie mal, was passiert, wenn Sie ihm antworten, sein Chef habe auch eine Mütze auf.
Dazu wird noch allerlei Weihrauch geschwenkt, sodass man sich kurzzeitig wie in dieser Haschhöhle im Amsterdamer Nachtviertel fühlt, die man zig Jahre zuvor mal aufgesucht hatte.
Eine erste Trübung stellt dann das dargebotene Musikprogramm dar: Nicht Kyrie eleison oder Choräle, Requien und andere Bachsche Fugentocchatenkracher. Nein, ein Minderjähriger mit E-Gitarre, der Blowing in the wind spielt. Mal ehrlich: Wenn das der Benny Sixteen wüsste, wäre dieser Minderjährige längst exkommuniziert.
Das alles wären durchaus Vorzüge der katholischen Kirche. Leider ist deren Lehre etwas, nun, sagen wir mal, komisch:
Das mit der Jungfrau Maria und der unbefleckten Empfängnis ist vielleicht noch nachvollziehbar, zumal die Theorie schließlich von Leuten entwickelt wurde, die allein von Berufs wegen gar nicht wissen dürfen, wie so eine Frau aussieht und die für diese zwischenmenschlich-sexuellen Spiele ohnehin gesperrt sind.
Aber hey....gerade wenn man für das Spiel gesperrt ist, darf man eigentlich keine Spielregeln aufstellen. Machen die aber. Bei Kondomen zum Beispiel. Oder bei Abtreibungen. Oder bei Homosexualität. (Und Kollegas Padres, ihr könnt mir nicht erzählen, dass es da bei euch nicht auch sündige Brüder gibt, nich?)
Außerdem zeichnet sich der Katholizismus durch eine ausgesprochene Humorlosigkeit aus. Gehen Sie doch mal in eine beliebige katholische Kirche und tragen dabei aus Wettergründen eine wirklich dezente Mütze. Wenn dann der Mensch kommt, der Sie darauf hinweist, das Ding abzunehmen, dann schauen Sie mal, was passiert, wenn Sie ihm antworten, sein Chef habe auch eine Mütze auf.
Samstag, 8. Dezember 2007
On/Off
gorillaschnitzel, 15:24h

Freitag, 7. Dezember 2007
Der alltägliche Imbissrassismus weitet sich aus.
gorillaschnitzel, 09:14h

Donnerstag, 6. Dezember 2007
Nikolaus
gorillaschnitzel, 08:00h

Mittwoch, 5. Dezember 2007
Umkehrungen
gorillaschnitzel, 11:11h

AFRICA TODAY
Tanger: Auf der Konferenz der Europa-Anrainerstaaten kam es auch am letzten Tag zu keiner Verhandlungslösung. Marokkos Außenminister el-Hakim hatte angeregt, sog. Auffanglager bereits in Europa zu errichten. Malta beispielsweise sei hierfür sehr gut geeignet. Die Vertreter Algeriens und Ägyptens hingegen wiesen diesen Vorschlag mit Hinweis auf Menschenrechtsverletzungen zurück. Auch sie seien durch den gewaltigen Flüchtlingsstrom aus Europa betroffen, es stünde aber der Selbsthilfegedanke weiterhin im Vordergrund. Europa müsse seine Probleme selbst in den Griff bekommen.
Kapstadt: Die Parlamentarier Azanias haben mit überwältigender Mehrheit den Vorschlag eines Bürgerrechtlers abgelehnt, zugunsten der weißen Minderheit die Stadt Tshwane in Pretoria umzubenennen.
Lagos: Auf der Konferenz der Erdöl fördernden Länder machten sich Vertreter Nigerias für eine Begrenzung der Förderquote stark. Nigerias Wirtschaft leide sonst zu sehr unter dem Ölpreis und Nigeria bezahle die Entwicklung Europas nicht mit dem Verlust von einheimischen Arbeitsplätzen, sagte ein Sprecher der Regierung.
Die arabischen Staaten hatten angeregt, die Europäer durch billigeres Öl zu unterstützen, waren jedoch bei Umweltpolitikern auf heftigen Widerstand gestoßen.
Nairobi: Die Delegierten der Friedenskonferenz für Europa betrachen die Verhandlungen als gescheitert. Solange sich die Positionen der deutschen Bürgerkriegsparteien und der französischen Truppen im Krisengebiet nicht annäherten, sei eine friedliche Lösung des Konflikts nicht in Sicht.
Lusaka: Der sambische Präsident Nkono kritisierte die großen Wirtschaftsunternehmen Afrikas. Auch die Wirtschaft müsse ihren Teil dazu beitragen, soziale Belange zu erfüllen. Die Abwanderung in europäische Billiglohnländer lehnte er ab. Ferner machte er sich für eine Begrenzung der Waffenlieferung nach Europa stark, solange dort marodierende Banden umherzögen und chaotische Verhältnisse herrschten. Ferner müssten sich auf der anstehenden Geberkonferenz auch die aufstrebenden Wirtschaftsnationen Indien und Amerika engagieren.
Luanda: Wie die Hilfsorganisation "Europe Aid" mitteilte, sind die Zustände in vielen Ländern Europas noch immer besorgniserregend. Zurückzuführen sei dies auf Missmanagement, korrupte Regierungen und fehlgeleitete Entwicklungshilfe. Auch die Alphabetisierung sei längst nicht abgeschlossen. Im Rahmen des Projekts "Nuts4Europe" biete man momentan biologisch geerntete Haselnüsse von landwirtschaftlichen Kooperativen aus Europa zum Verkauf an. Der Erlös komme direkt den Krisengebieten zugute.
Dienstag, 4. Dezember 2007
666 - Satanisches Blogiläum
gorillaschnitzel, 13:30h
Viel reden tu ich nu nich. Muss man auch nicht. Es gibt stattdessen einen Film. Produziert durch eins meiner alltime Lieblingsblogs. Herr rob, ich bin so beeindruckt wie gerührt wie dankbar....muchas gracias, merci und danke für die viele Mühe (nur mal unter uns: Es gibt da draußen Menschen, die sind ganz neidisch auf dieses Filmchen. Zurecht übrigens.)....
Link: sevenload.com
Link: sevenload.com
Welcome to Kabul Zoo
gorillaschnitzel, 01:26h

Montag, 3. Dezember 2007
Bloggen ist Extremsport
gorillaschnitzel, 10:51h
Jawoll. Man kann sich aber das ein oder andere Kreativitätsloch leisten. Zumindest solange das Ideenfeuerwerk wieder zurück kommt, das man dann im Kalender rot anstreicht.
Wie den heutigen Tag zum Beispiel. Das ist so eine Art Minifeiertag. Für mich zumindest. Und auch nur Minimini. Weil ich heute so lang in der wiedervereinigten Bundesrepublik lebe, wie ich zuvor in der alten BRDgotthabsieselig gelebt habe (die Rechenjongleure dürfen sich nun an die Berechnung meiner Niederkunft machen). Wir könnten daher der DDR gedenken und der Tatsache, dass "gut gewollt" eben doch nur ein Euphemismus für "schlecht gemacht" ist und das noch bis heute gilt.

Stattdessen könnten wir uns aber auch der süchtig machenden Anagrammmaschine (Hurra: 3 m in Folge) wordsmith.org widmen.
Charlie Luemmel
Wie den heutigen Tag zum Beispiel. Das ist so eine Art Minifeiertag. Für mich zumindest. Und auch nur Minimini. Weil ich heute so lang in der wiedervereinigten Bundesrepublik lebe, wie ich zuvor in der alten BRDgotthabsieselig gelebt habe (die Rechenjongleure dürfen sich nun an die Berechnung meiner Niederkunft machen). Wir könnten daher der DDR gedenken und der Tatsache, dass "gut gewollt" eben doch nur ein Euphemismus für "schlecht gemacht" ist und das noch bis heute gilt.

Stattdessen könnten wir uns aber auch der süchtig machenden Anagrammmaschine (Hurra: 3 m in Folge) wordsmith.org widmen.
Charlie Luemmel
Sonntag, 2. Dezember 2007
Elvis lebt
gorillaschnitzel, 13:40h

Mittwoch, 28. November 2007
Die letzte Standhafte
gorillaschnitzel, 11:33h
Die überlebt den Winter. Garantiert.


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