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Samstag, 17. März 2007
Ein echter Meilenstein der Menschheitsgeschichte
gorillaschnitzel, 17:43h
...die Erkenntnis, dass mehr als 9 Walnüsse in keinen menschlichen Mund passen. Wie mans auch dreht und stopft, spätestens bei 9 ist immer Schluss.
Freitag, 16. März 2007
Hysterie
gorillaschnitzel, 15:25h
Eigentlich ist es ja reichlich hysterisch in diesem Land. Nachdem man mal die eine, mal die andere Sau durchs Dorf treibt und dann noch ein anderes Borstenvieh gefunden hat, gehts derzeit hochaktuell darum.
Ich prophezeie letzterem Thema dasselbe Schicksal, wie allen anderen zuvor: Totgeredet landet es wohlverdient auf dem Müllhaufen der Debattenkultur. Hauptsache, man hat mal drüber geredet, ein bißchen diskutiert, potentielle Lösungen angeschnitten und das wars dann.
Reicht eigentlich auch.
Weil das, was dabei rumkommt, schlicht erschreckend ist. Die einen vergessen ihren gesunden Menschenverstand, die anderen geben ihren demokratischen Minimalkonsens auch gleich an der Garderobe ab.
Beispielhaft wird das in der ganzen -mittlerweile absurden- RAF-Diskussion. Da haben scheinbar ein paar noch offene Rechnungen, die beglichen werden müssen. Beiderseits übrigens.
Nun gibt es scheinbar rechtschaffene Demokraten, die allen Ernstes am allerliebsten geltendes Recht aushebeln würden und den Mörder Klar nicht als den Mörder Klar behandeln würden sondern ihn genau dazu stilisieren, was er immer sein wollte: Der politische Häftling Klar.
Einher geht das alles mit der "Reue-Diskussion". Mal ehrlich: Das hat ein bißchen was von Sandkasten. Als ob die Geschichte dadurch beendet wäre, indem einer, der ideologisch verbohrt sein mag, mal schnell daherbrabbelt, dass es ihm Leid tue.
Übrigens starben durch den RAF-Terror "nur" 34 Menschen. Gewiss jeder einzelne einer zuviel und jedes Mal mit einer überaus tragischen Geschichte -auch und gerade für die Hinterbliebenen- verbunden. Verglichen allerdings mit anderen Dimensionen muss die Unversöhnlichkeit einiger -meist unbetroffener- Protagonisten erstens erschrecken und zweitens peinlich berühren:
An einem einzigen Tag sind bei den Anschlägen in Madrid knapp 200 Menschen umgekommen, in New York beinahe 3000 und wenn man die Zweite Intifada in Israel auf deutsche Verhältnisse projizierte, bedeutete dies nicht weniger als 250.000 Anschläge, 12.000 Tote und über 80.000 Verletzte innerhalb von 5 Jahren.
Ehrlich gesagt möchte ich nicht die Reaktion derer erleben, die heute eine längst beendete Geschichte nochmals aufwärmen wollen, wenn ein vergleichbarer Anschlag einmal hier stattfinden sollte.
Und noch viel weniger wünsche ich, dass diese Menschen dann an den Schalthebeln sitzen und wirklich etwas bewegen können. Nicht in einem ohnehin hysterischen Land.
Ich prophezeie letzterem Thema dasselbe Schicksal, wie allen anderen zuvor: Totgeredet landet es wohlverdient auf dem Müllhaufen der Debattenkultur. Hauptsache, man hat mal drüber geredet, ein bißchen diskutiert, potentielle Lösungen angeschnitten und das wars dann.
Reicht eigentlich auch.
Weil das, was dabei rumkommt, schlicht erschreckend ist. Die einen vergessen ihren gesunden Menschenverstand, die anderen geben ihren demokratischen Minimalkonsens auch gleich an der Garderobe ab.
Beispielhaft wird das in der ganzen -mittlerweile absurden- RAF-Diskussion. Da haben scheinbar ein paar noch offene Rechnungen, die beglichen werden müssen. Beiderseits übrigens.
Nun gibt es scheinbar rechtschaffene Demokraten, die allen Ernstes am allerliebsten geltendes Recht aushebeln würden und den Mörder Klar nicht als den Mörder Klar behandeln würden sondern ihn genau dazu stilisieren, was er immer sein wollte: Der politische Häftling Klar.
Einher geht das alles mit der "Reue-Diskussion". Mal ehrlich: Das hat ein bißchen was von Sandkasten. Als ob die Geschichte dadurch beendet wäre, indem einer, der ideologisch verbohrt sein mag, mal schnell daherbrabbelt, dass es ihm Leid tue.
Übrigens starben durch den RAF-Terror "nur" 34 Menschen. Gewiss jeder einzelne einer zuviel und jedes Mal mit einer überaus tragischen Geschichte -auch und gerade für die Hinterbliebenen- verbunden. Verglichen allerdings mit anderen Dimensionen muss die Unversöhnlichkeit einiger -meist unbetroffener- Protagonisten erstens erschrecken und zweitens peinlich berühren:
An einem einzigen Tag sind bei den Anschlägen in Madrid knapp 200 Menschen umgekommen, in New York beinahe 3000 und wenn man die Zweite Intifada in Israel auf deutsche Verhältnisse projizierte, bedeutete dies nicht weniger als 250.000 Anschläge, 12.000 Tote und über 80.000 Verletzte innerhalb von 5 Jahren.
Ehrlich gesagt möchte ich nicht die Reaktion derer erleben, die heute eine längst beendete Geschichte nochmals aufwärmen wollen, wenn ein vergleichbarer Anschlag einmal hier stattfinden sollte.
Und noch viel weniger wünsche ich, dass diese Menschen dann an den Schalthebeln sitzen und wirklich etwas bewegen können. Nicht in einem ohnehin hysterischen Land.
Donnerstag, 15. März 2007
Nymphomane Hausfrauen
gorillaschnitzel, 15:44h
Nach diversen Fesselsexgeschichten, sagten sich einige frigide Hausfrauen und andere fette Alte, dass man so eine Genitalkrankheit nicht mit einem Hühnchen am Imbissstand loswird.
Also suchten sie Sarah Connors Handynummer, die damals ein Alkoholproblem mit 6 Flaschen und einem Käsebrot bekämpfte und daher für fortgeschrittene Gleichberechtigung stand.
Sie fragten sich, wo bei einer frau mit dicken Dingern die Babies rauskommen.
Das aber hatte Sarah in der Nena Privatschule gelernt. Auch die Frage, wo Polen herkommt wurde dort beantwortet.
Also erläuterte Sarah die Bondagestories ab 10 Jahren und wie man mit größeren Titten eine prima Wärmedämmung für Kinder bastelt.
So erklärte sie: "Sollte ich einmal krepieren, legt mir das Grundgesetz auf psychische Unversehrtheit bei und fragt dann, wer mir einen bläst. Immer wieder fragt man sich ja, was man nach einer Blumenhinrichtung oder nach einem Stromschlag macht.
Wie sagt man einer Frau, dass sie begehrenswert ist oder: Was, wenn ich nicht mit ihr schlafen will?
Ganz einfach: Amok laufen für Fortgeschrittene."
Fett wie immer die Search Requests...
Also suchten sie Sarah Connors Handynummer, die damals ein Alkoholproblem mit 6 Flaschen und einem Käsebrot bekämpfte und daher für fortgeschrittene Gleichberechtigung stand.
Sie fragten sich, wo bei einer frau mit dicken Dingern die Babies rauskommen.
Das aber hatte Sarah in der Nena Privatschule gelernt. Auch die Frage, wo Polen herkommt wurde dort beantwortet.
Also erläuterte Sarah die Bondagestories ab 10 Jahren und wie man mit größeren Titten eine prima Wärmedämmung für Kinder bastelt.
So erklärte sie: "Sollte ich einmal krepieren, legt mir das Grundgesetz auf psychische Unversehrtheit bei und fragt dann, wer mir einen bläst. Immer wieder fragt man sich ja, was man nach einer Blumenhinrichtung oder nach einem Stromschlag macht.
Wie sagt man einer Frau, dass sie begehrenswert ist oder: Was, wenn ich nicht mit ihr schlafen will?
Ganz einfach: Amok laufen für Fortgeschrittene."
Fett wie immer die Search Requests...
Mittwoch, 14. März 2007
Bayern München
gorillaschnitzel, 14:09h
Bayern München. Nicht weniger als der mieseste und unsympathischste Club der Welt.
Warum das so ist? Nicht jeder kennt sich mit Fußball aus und deshalb dachten wir uns, dass wir die Akteure der oberen Clubetage etwas näher vorstellen, damit ihr Nichten, Neffen, Kindern und anderen unzurechnungsfähigen Kreaturen nie, wirklich nie, irgendwelche Produkte dieses Vereins zu Weihnachten schenkt.
Das ist der Uli. Der Uli ist ne Wurst. Und das gleich im doppelten Sinn. Bayern München ist der erste und einzige Verein der Welt, den man einem Wurstfabrikanten überlassen hat.
So benimmt er sich dann auch. Verliert der Verein, spielt er die beleidigte Leberwurst, gewinnen sie, könnte man meinen, er habe soeben die Thüringer Rostbratwurst neu erfunden.
Vom Uli, der die CSU "unsere Partei" nennt, dabei ganz Bayern meint und nicht nur München, wird eigentlich nur eines erwartet: Geschwätz. Zugegeben, das kriegt der Mann ganz gut hin. Mindestens so zähflüssig, wie Brät in den Darm gefüllt wird.
Dann gibts noch den Kalle Rummenigge. Der ist weniger Wurst, als vielmehr das, was er verbal so von sich gibt. Dessen einzig bedeutsame Lebensleistung liegt darin, im WM-Finale 1986 gegen Argentinien das Anschlußtor erzielt zu haben, was aber wiederum weitgehend sinnlos war, weil das Spiel ohnehin verloren ging.
Seither darf der Mann als Vorstandsvorsitzender von Bayern München agieren und demonstriert dabei, dass man innenpolitisch den Dreckskapitalisten geben kann, während man außenpolitisch den Kommunisten markiert. Dieses System wurde dann von mehreren südamerikanischen Caudillos erfolgreich kopiert.
Nun zur Krönung des Ganzen (und das im wortwörtlichen Sinn): Franz. Der Beckenbauer. Den nennt man auch den Kaiser. Und weil der Kaiser viel beschäftigt ist, ist es uns leider auch nicht gelungen, ein Foto vom Kaiser zu kriegen. Daher müsst ihr mit dem leeren Thron Vorlieb nehmen.
Der Kaiser ist eigentlich der wichtigste von allen. Weil der Kaiser alles darf. Und alles, was der Kaiser tut und macht hat mit Fäkalien zu tun: Der Kaiser macht aus Scheiße Gold, erzählt viel Scheiße (was dann meist auch wieder vergoldet wird oder zumindest unter der Rubrik "goldig aber auch" läuft) und manchmal greift er auch ins Klo.
Zwischenzeitlich reiste er auch umher, weil er der Ansicht war, die Fußball-WM 2006 nach Deutschland geholt zu haben. Das aber ist eine dicke Lüge.
Ihr seht: Bayern München ist euch jetzt schon unsympathisch. Nun gut, die Comedy-Parade des Vorstands und der Cluboberen dürfte einen gewissen Erheiterungseffekt allenthalben nicht ganz verfehlen, aber insgesamt ist das in etwa so, als fände man auf einmal Microsoft toll.
Warum das so ist? Nicht jeder kennt sich mit Fußball aus und deshalb dachten wir uns, dass wir die Akteure der oberen Clubetage etwas näher vorstellen, damit ihr Nichten, Neffen, Kindern und anderen unzurechnungsfähigen Kreaturen nie, wirklich nie, irgendwelche Produkte dieses Vereins zu Weihnachten schenkt.
Das ist der Uli. Der Uli ist ne Wurst. Und das gleich im doppelten Sinn. Bayern München ist der erste und einzige Verein der Welt, den man einem Wurstfabrikanten überlassen hat. So benimmt er sich dann auch. Verliert der Verein, spielt er die beleidigte Leberwurst, gewinnen sie, könnte man meinen, er habe soeben die Thüringer Rostbratwurst neu erfunden.
Vom Uli, der die CSU "unsere Partei" nennt, dabei ganz Bayern meint und nicht nur München, wird eigentlich nur eines erwartet: Geschwätz. Zugegeben, das kriegt der Mann ganz gut hin. Mindestens so zähflüssig, wie Brät in den Darm gefüllt wird.
Dann gibts noch den Kalle Rummenigge. Der ist weniger Wurst, als vielmehr das, was er verbal so von sich gibt. Dessen einzig bedeutsame Lebensleistung liegt darin, im WM-Finale 1986 gegen Argentinien das Anschlußtor erzielt zu haben, was aber wiederum weitgehend sinnlos war, weil das Spiel ohnehin verloren ging. Seither darf der Mann als Vorstandsvorsitzender von Bayern München agieren und demonstriert dabei, dass man innenpolitisch den Dreckskapitalisten geben kann, während man außenpolitisch den Kommunisten markiert. Dieses System wurde dann von mehreren südamerikanischen Caudillos erfolgreich kopiert.
Nun zur Krönung des Ganzen (und das im wortwörtlichen Sinn): Franz. Der Beckenbauer. Den nennt man auch den Kaiser. Und weil der Kaiser viel beschäftigt ist, ist es uns leider auch nicht gelungen, ein Foto vom Kaiser zu kriegen. Daher müsst ihr mit dem leeren Thron Vorlieb nehmen.Der Kaiser ist eigentlich der wichtigste von allen. Weil der Kaiser alles darf. Und alles, was der Kaiser tut und macht hat mit Fäkalien zu tun: Der Kaiser macht aus Scheiße Gold, erzählt viel Scheiße (was dann meist auch wieder vergoldet wird oder zumindest unter der Rubrik "goldig aber auch" läuft) und manchmal greift er auch ins Klo.
Zwischenzeitlich reiste er auch umher, weil er der Ansicht war, die Fußball-WM 2006 nach Deutschland geholt zu haben. Das aber ist eine dicke Lüge.
Ihr seht: Bayern München ist euch jetzt schon unsympathisch. Nun gut, die Comedy-Parade des Vorstands und der Cluboberen dürfte einen gewissen Erheiterungseffekt allenthalben nicht ganz verfehlen, aber insgesamt ist das in etwa so, als fände man auf einmal Microsoft toll.
Dienstag, 13. März 2007
Millionengräber
gorillaschnitzel, 17:01h
Es gibt diese Investitions- und Bauruinen, die soviel Geld verschlingen, dass sie am Ende in sämtlichen Berichten aller Rechnungshöfe auftauchen. Dieses grellbunte Feuerwerk eines Parkhauses gehört auch dazu. Es scheint Orte in der Republik zu geben, in denen man das Geld lieber gleich vergräbt, ehe es andernorts ja doch wieder sinnlos rausgeschmissen wird.
Grundidee war einmal, das Parkhaus zum großen Park-and-Ride-Umschlagplatz zu machen. Für Pendler beispielsweise oder auch für Innenstadtbesucher. Vielleicht hätte man bereits bei der Planung ganz gut getan, sich zu überlegen, wie man nach "park" auch "ride" ermöglicht. Eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gabs nämlich nicht.Und nun steht ein 8-geschossiges Trumm mit insgesamt 16 Parkzonen da, von denen mit viel gutem Willen maximal 4 lose belegt sind. Mittlerweile übrigens kostenfrei, weil sonst gar niemand mehr reinfährt.
Montag, 12. März 2007
Franken
gorillaschnitzel, 22:49h
...könnte ein sensationell toller Landstrich sein. Verhindert wird das nur durch zwei Umstände: Der Tatsache, dass Franken zu Bayern gehört und durch die Franken selbst.
Irgendwie sind die Franken die Kurden Deutschlands....kämpfen seit Jahrtausenden um ein Bundesland und keiner gibts ihnen. Wirklich bedauerlich. Stattdessen geht der Nürrrrnbärrrchär Krischdkindlesmarchd mit allen Nürrrrrnbärrrchär Würschdäln und Nichdwürschdäln ganz unter im weiß-blauen Bayerngloriahosiannaundnirwana.
Aber mal ehrlich: Was soll man von einem Landstrich halten, dessen drei größte Komiker Urban Priol, Lodda Maddeus und der Beckstein sind?
Wie schön wäre Franken ohne die Franken.....
Irgendwie sind die Franken die Kurden Deutschlands....kämpfen seit Jahrtausenden um ein Bundesland und keiner gibts ihnen. Wirklich bedauerlich. Stattdessen geht der Nürrrrnbärrrchär Krischdkindlesmarchd mit allen Nürrrrrnbärrrchär Würschdäln und Nichdwürschdäln ganz unter im weiß-blauen Bayerngloriahosiannaundnirwana.
Aber mal ehrlich: Was soll man von einem Landstrich halten, dessen drei größte Komiker Urban Priol, Lodda Maddeus und der Beckstein sind?
Wie schön wäre Franken ohne die Franken.....
Sonntag, 11. März 2007
Bandits
gorillaschnitzel, 16:37h
Schon lange interessiere ich mich für Gangster, Gauner, Ganoven und allerlei Gesetzesbrecher. Für die kleinen und die Großen. Weil es da interessante Biographien gibt: Tragische, schreckliche, amüsante, traurige, elende, lustige.
Es gibt die Skrupellosen, die sich als Politiker aufführen, wie etwa Raschid Dostum. Der Mann schaffte es immerhin, gleichzeitig auf der Gehaltsliste des Iran und Pakistans zu stehen (und war damit gleichzeitig Pro- und Contra-Taliban).
Sehr eindrucksvoll sind auch Mafiosi wie etwa Tommaso Buscetta, ohne den Innenansichten der Mafia bis heute nicht publik wären.
Am allermeisten aber beeindrucken die eigentlich erfolgreichen Erfolglosen, denen man es irgendwie schon mit einem Augenzwinkern gönnt und eigentlich insgeheim hofft, dass sie damit durchkommen. Am Ende aber scheitern sie dann doch irgendwie. Einer wie Bruce Richard Reynolds etwa. (nu drehense bitte den sound uff....Alabama3: "Have you seen Bruce Richard Reynolds"....(nejnej, dat, wat da als Liedtitel is nich richdich...))
Der gute Bruce Richard wollte eben ein -wie er fand- standesgemäßes Leben führen und lebte deshalb immer etwas großspuriger als andere. Und so gründete er eine "Firma", die allerdings allenfalls er selbst so nannte. Das aber brachte ihn dann immer wieder ins Gefängnis, weil der englische Staat die "Firma" als Verbrecherbande definierte. Im Knast aber hatte der Mann Zeit. Viel Zeit. Viel zu viel.
Er kam nämlich auf die Idee, nichts anderes als den weltgrößten Raub aller Zeiten zu drehen. Und so tat sich seine Firma mit ein paar anderen zusammen und sie planten das richtig große Ding.
Dann zogen sie am 8. August 1963 los, stoppten einen englischen Postzug und holten insgesamt zweieinhalb Millionen Pfund raus (was einem heutigem Wert von gut 50 Millionen Euro entspricht). Bruce Richard Reynolds war dabei Mastermind (und nicht etwa der viel bekanntere Ronnie Biggs).
Ziemlich schnell aber hatte man die meisten Täter dingfest gemacht. Nicht aber Bruce Richard Reynolds. Der war wie vom Erdboden verschluckt und hätte sich nun ein schönes Leben machen können.
Weil der Mann aber fand, dass man seine Kumpels nicht einfach so hängen lässt, dachte er sich, dass wer so ein Postzugding drehen kann, auch zu mehr fähig ist: "I robbed the mail, so I rob the jail". Und so bricht er ins Gefängnis ein und befreit einen alten Postraubgefährten.
Bruce Richard Reynolds ist der Räuber, der als letzter gefasst wird und 15 Jahre lang einer der meistgesuchten Männer der englischen Krone bleibt.
Nachdem er dann gefasst und verurteilt wird und seine Strafe abgesessen hat, wird der englische Staat kleinlich: Was zur Hölle ist ein bißchen Gras gegen den größten Raub aller Zeiten?
Heute lebt der Mann in bescheidenen Verhältnissen und tritt gelegentlich mit der besten Band dieses Planeten auf (der Kerl, der am Ende die Namen der Gangster aufzählt ist Bruce Richard Reynolds)...
Es gibt die Skrupellosen, die sich als Politiker aufführen, wie etwa Raschid Dostum. Der Mann schaffte es immerhin, gleichzeitig auf der Gehaltsliste des Iran und Pakistans zu stehen (und war damit gleichzeitig Pro- und Contra-Taliban).
Sehr eindrucksvoll sind auch Mafiosi wie etwa Tommaso Buscetta, ohne den Innenansichten der Mafia bis heute nicht publik wären.
Am allermeisten aber beeindrucken die eigentlich erfolgreichen Erfolglosen, denen man es irgendwie schon mit einem Augenzwinkern gönnt und eigentlich insgeheim hofft, dass sie damit durchkommen. Am Ende aber scheitern sie dann doch irgendwie. Einer wie Bruce Richard Reynolds etwa. (nu drehense bitte den sound uff....Alabama3: "Have you seen Bruce Richard Reynolds"....(nejnej, dat, wat da als Liedtitel is nich richdich...))
Der gute Bruce Richard wollte eben ein -wie er fand- standesgemäßes Leben führen und lebte deshalb immer etwas großspuriger als andere. Und so gründete er eine "Firma", die allerdings allenfalls er selbst so nannte. Das aber brachte ihn dann immer wieder ins Gefängnis, weil der englische Staat die "Firma" als Verbrecherbande definierte. Im Knast aber hatte der Mann Zeit. Viel Zeit. Viel zu viel.
Er kam nämlich auf die Idee, nichts anderes als den weltgrößten Raub aller Zeiten zu drehen. Und so tat sich seine Firma mit ein paar anderen zusammen und sie planten das richtig große Ding.
Dann zogen sie am 8. August 1963 los, stoppten einen englischen Postzug und holten insgesamt zweieinhalb Millionen Pfund raus (was einem heutigem Wert von gut 50 Millionen Euro entspricht). Bruce Richard Reynolds war dabei Mastermind (und nicht etwa der viel bekanntere Ronnie Biggs).
Ziemlich schnell aber hatte man die meisten Täter dingfest gemacht. Nicht aber Bruce Richard Reynolds. Der war wie vom Erdboden verschluckt und hätte sich nun ein schönes Leben machen können.
Weil der Mann aber fand, dass man seine Kumpels nicht einfach so hängen lässt, dachte er sich, dass wer so ein Postzugding drehen kann, auch zu mehr fähig ist: "I robbed the mail, so I rob the jail". Und so bricht er ins Gefängnis ein und befreit einen alten Postraubgefährten.
Bruce Richard Reynolds ist der Räuber, der als letzter gefasst wird und 15 Jahre lang einer der meistgesuchten Männer der englischen Krone bleibt.
Nachdem er dann gefasst und verurteilt wird und seine Strafe abgesessen hat, wird der englische Staat kleinlich: Was zur Hölle ist ein bißchen Gras gegen den größten Raub aller Zeiten?
Heute lebt der Mann in bescheidenen Verhältnissen und tritt gelegentlich mit der besten Band dieses Planeten auf (der Kerl, der am Ende die Namen der Gangster aufzählt ist Bruce Richard Reynolds)...
Samstag, 10. März 2007
Alternative Energie
gorillaschnitzel, 21:31h
Zweimal schon musste die Welt am deutschen Wesen genesen. Das ging schon damals reichlich schief, hindert aber die BLÖD-Zeitung nicht daran, eine Headline zu bringen, wonach praktisch die Deutschen im Alleingang das Klima schützen.
Das passt ja allen ganz wunderbar: Umweltschützer waren wir ohnehin quasi schon seit Geburt und spätestens seit Waldsterben und Tschernobyl waren wir auch Klimaschützer bis zum Abwinken. Überall diskutieren wir übers Thema, kriegen die Sonnenkollektoren subventioniert und pflastern ganze Landstriche mit Windmühlen voll. Und wenn wir mal keine Wasserkraftwerke bauen oder Hot-Dry-Rock-Verfahren erproben, schwelgen wir alle mal in der Vorreiterrolle für die ganze Welt und gerieren uns als Vorbild und Retter der Menschheit insgesamt.
Ach hätten diese Schwätzer vorm Herrn, diese Lackaffen und Lakaien der Meinungsmache doch nur eine einzige Statistik bemüht....sie hätten gut daran getan, ihr Maul zu halten. Deutschland - Musterbeispiel in Sachen alternative Energien?
Nein. Nein, nein und nochmals nein. Weit hinten. Verdammt weit hinten. Nicht mal mehr Mittelfeld. Das ist ein bißchen wie Grandprix de la Chanson: Man meint, ein saugutes Stück zu haben und am Ende sinds wieder nur "zero points"...
In Deutschland werden 4 % der gesamten Energieversorgung aus erneuerbaren Energien gewonnen. Das ist -gemessen am Primus Lettland (36 %)- lächerlich. Selbst Schweden (26 %), Finnland (24 %) oder Österreich (21 %) liegen uneinholbar vorn. Nicht mal den Atomjunkies aus Frankreich (6 %) kann man das Wasser reichen.
Die deutsche Energiebilanz reicht EU-weit (EU27) grade mal auf Platz 21. Man liegt 2 Prozentpunkte unter EU-Schnitt (aber immer noch vor Luxemburg und Malta)...
...aber bitte schön weiterschwätzen...
Sonst kommt noch einer auf die Idee, wirklich was zu tun.
Das passt ja allen ganz wunderbar: Umweltschützer waren wir ohnehin quasi schon seit Geburt und spätestens seit Waldsterben und Tschernobyl waren wir auch Klimaschützer bis zum Abwinken. Überall diskutieren wir übers Thema, kriegen die Sonnenkollektoren subventioniert und pflastern ganze Landstriche mit Windmühlen voll. Und wenn wir mal keine Wasserkraftwerke bauen oder Hot-Dry-Rock-Verfahren erproben, schwelgen wir alle mal in der Vorreiterrolle für die ganze Welt und gerieren uns als Vorbild und Retter der Menschheit insgesamt.
Ach hätten diese Schwätzer vorm Herrn, diese Lackaffen und Lakaien der Meinungsmache doch nur eine einzige Statistik bemüht....sie hätten gut daran getan, ihr Maul zu halten. Deutschland - Musterbeispiel in Sachen alternative Energien?
Nein. Nein, nein und nochmals nein. Weit hinten. Verdammt weit hinten. Nicht mal mehr Mittelfeld. Das ist ein bißchen wie Grandprix de la Chanson: Man meint, ein saugutes Stück zu haben und am Ende sinds wieder nur "zero points"...
In Deutschland werden 4 % der gesamten Energieversorgung aus erneuerbaren Energien gewonnen. Das ist -gemessen am Primus Lettland (36 %)- lächerlich. Selbst Schweden (26 %), Finnland (24 %) oder Österreich (21 %) liegen uneinholbar vorn. Nicht mal den Atomjunkies aus Frankreich (6 %) kann man das Wasser reichen.
Die deutsche Energiebilanz reicht EU-weit (EU27) grade mal auf Platz 21. Man liegt 2 Prozentpunkte unter EU-Schnitt (aber immer noch vor Luxemburg und Malta)...
...aber bitte schön weiterschwätzen...
Sonst kommt noch einer auf die Idee, wirklich was zu tun.
Donnerstag, 8. März 2007
Häuser in der Toskana
gorillaschnitzel, 21:09h
Ende der 80er-Jahre gabs mal eine phantastische Fernsehserie: "Ein Haus in der Toskana". Nun muss man dazu sagen, dass meine Generation die Nase gehörig voll davon hatte, 68er-Lehrer und Spaßbremsen in uralten Autos durch die Toskana brettern zu sehen. Auch die Toskana selbst: Najaaa, nicht schlecht, aber überlaufen und Hügel gibts auch woanders. Gut, der Wein wäre ein richtig gutes Argument.
Zigtausende aber waren vom toskanischen Gesamtkonzept überzeugt, was vielleicht auch an der Fernsehserie gelegen haben mag. Und so zogen unterforderte Hausfrauen zum Töpferkurs in die Hügel und genauso unterforderte Oberstufenlehrer belegten völlig überteuerte Malkurse und schwitzten sich in Schwitzhütten ihre Männlichkeit raus.
All die Ledersandalenträger durften sich dort über lange Jahre austoben und richteten damit einen früher wunderschönen Landstrich ein für alle mal in deutscher Gründlichkeit zugrunde.
Spätestens als die Politik ("Toskanafraktion") dann auf die Idee kam, ihren vermeintlichen Wählern hinterherzureisen, hätte dies eigentlich genug Grund gegeben, die Gegend weiträumig zu meiden. Wer will schon freiwillig in Otto Schilys Nähe sein? Aber selbst davon ließen sich die Hartgesottenen nicht zurückschrecken und betreiben den weiteren Untergang. Sie spielen dort mittlerweile Einheimische und Insider. Auch wenn sie keinen Wein mögen und kein Italienisch können.
Dabei gab es damals nur einen einzigen Grund, die Sendung zu schauen: Muriel Baumeister.
Zigtausende aber waren vom toskanischen Gesamtkonzept überzeugt, was vielleicht auch an der Fernsehserie gelegen haben mag. Und so zogen unterforderte Hausfrauen zum Töpferkurs in die Hügel und genauso unterforderte Oberstufenlehrer belegten völlig überteuerte Malkurse und schwitzten sich in Schwitzhütten ihre Männlichkeit raus.
All die Ledersandalenträger durften sich dort über lange Jahre austoben und richteten damit einen früher wunderschönen Landstrich ein für alle mal in deutscher Gründlichkeit zugrunde.
Spätestens als die Politik ("Toskanafraktion") dann auf die Idee kam, ihren vermeintlichen Wählern hinterherzureisen, hätte dies eigentlich genug Grund gegeben, die Gegend weiträumig zu meiden. Wer will schon freiwillig in Otto Schilys Nähe sein? Aber selbst davon ließen sich die Hartgesottenen nicht zurückschrecken und betreiben den weiteren Untergang. Sie spielen dort mittlerweile Einheimische und Insider. Auch wenn sie keinen Wein mögen und kein Italienisch können.
Dabei gab es damals nur einen einzigen Grund, die Sendung zu schauen: Muriel Baumeister.
Mittwoch, 7. März 2007
Blogs
gorillaschnitzel, 21:18h
Desktop
gorillaschnitzel, 08:23h
Frau Stella bastelt ein Stöckchen und will den Desktop sehen. Kriegt sie natürlich zu sehen. Zwar kein Screenshot, aber das Bild, das grade drauf liegt. Und das ist seit längerem dieses hier (länger nicht, weil ich das so toll finde, sondern weil ich zu faul zum ändern bin):

Selbstgebasteltes Sushi übrigens....und auch bereits gebloggt vor Eeeewigkeiten
Und sehen will ich auch was, damit das stella-Stöckchen lustige Runden dreht: petersilie, bufflon, cabman

Selbstgebasteltes Sushi übrigens....und auch bereits gebloggt vor Eeeewigkeiten
Und sehen will ich auch was, damit das stella-Stöckchen lustige Runden dreht: petersilie, bufflon, cabman
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