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Samstag, 11. November 2006
Baumarkt
gorillaschnitzel, 16:25h
Baumärkte sind toll. Darin kann man sich im wahrsten Sinn des Wortes verlieren und man irrt dann zwischen Billigfliesen und Zementsäcken umher. Aber wenn man ein paar Regeln beachtet, wird so ein Besuch ein voller Erfolg:
- Erwarten Sie nie, dass es mit einem Besuch beim Baumarkt getan ist. Es ist absolut unmöglich, alles und vor allem unbeschädigt auf einen Schlag zu kaufen. Rechnen Sie in jedem Fall damit, noch 2-3 x dort aufzutauchen.
- Wenn Sie sich je über Personal oder Baumarkt geärgert haben sollten, empfiehlt es sich, mit besonders sperrigen Langhölzern entsprechend umständlich umzugehen. Sie glauben ja gar nicht, was das für eine Sauerei sein kann, wenn Sie da mal durch die Farbabteilung stolpern oder versehentlich in der Spiegelabteilung zu Fall kommen.
- Kaufen Sie bei jedem Besuch Silikon. Silikon ist quasi die Allzweckwaffe und spätestens nach der dritten Verwendung merkt jeder, wie spaßig es ist, das Zeug mit diesen Pistolen zu verschießen. Dasselbe gilt für PU-Schaum, der sich vortrefflich für alles nutzen lässt -inklusive der Bekämpfung von Wespennestern. Außerdem schäumt er richtig schön und lässt sich daher hervorragend als Kinderspielzeug gegen mißbliebige Nachbarn einsetzen.
- Setzen Sie immer ein Profigesicht auf. Handwerkskleidung ist absolut Pflicht. Vermeiden Sie aber in jedem Fall blaue Overalls. Das sieht oftmals nach Flaschner aus und Sie wollen ja nicht aussehen wie ein brunzblöder Rohrverleger, oder? Besser sind Zimmermannshosen.
Auf jeden Fall sollte man auch Laienbegleitung dabeihaben. Am besten Frauen und Kinder. Denen kann man die Fachbegriffe nur so um die Ohren hauen. Ob Sie´s brauchen oder nicht: Kaufen Sie Zeugs, das sich möglichst giftig anhöhrt. Das ist cool.
- Erwarten Sie nie, wirklich nie, Hilfe von Leuten die aussehen, als seien sie im Markt angestellt. Die Jungs (und wenigen Mädels) in ihren Pseudohandwerkermonturen sind zwar durchaus angestellt, dienen allerdings in keinem Fall dazu, dem Kunden irgendwie helfend zur Seite zu stehen. Besonders ängstliche dieser Exemplare huschen sofort 3 Regale weiter oder verstecken sich im Holzlager, sobald ein Kunde den Laden betritt.
Es hilft auch nicht, sich langsam durch die Schraubenabteilung anzuschleichen und dann hinterrücks die "Verkäufer" zu überraschen. In aller Regel wird der Verkäufer -völlig zurecht übrigens- darauf verweisen, dass er aus der Lampenabteilung stammt oder dass er neu hier ist oder dass er grade Pause hat.
Daher (im besonderen für weibliche Besucher): Kämpfen Sie sich in jedem Fall alleine durch den Baumarkt. Fragen Sie nie jemandem nach irgendwas. Sie werden ohnehin keine brauchbare Auskunft kriegen. Baumärkte wurden für Männer konzipiert. Männer fragen aber nicht.
Das Personal, das da rumläuft, dient der Staffage. Es sind quasi wandelnde Werbeflächen. Das einzig kompetente Personal ist das an den Kassen. Die aber sind nur zum Kassieren da.
- Erwarten Sie nie, dass es mit einem Besuch beim Baumarkt getan ist. Es ist absolut unmöglich, alles und vor allem unbeschädigt auf einen Schlag zu kaufen. Rechnen Sie in jedem Fall damit, noch 2-3 x dort aufzutauchen.
- Wenn Sie sich je über Personal oder Baumarkt geärgert haben sollten, empfiehlt es sich, mit besonders sperrigen Langhölzern entsprechend umständlich umzugehen. Sie glauben ja gar nicht, was das für eine Sauerei sein kann, wenn Sie da mal durch die Farbabteilung stolpern oder versehentlich in der Spiegelabteilung zu Fall kommen.
- Kaufen Sie bei jedem Besuch Silikon. Silikon ist quasi die Allzweckwaffe und spätestens nach der dritten Verwendung merkt jeder, wie spaßig es ist, das Zeug mit diesen Pistolen zu verschießen. Dasselbe gilt für PU-Schaum, der sich vortrefflich für alles nutzen lässt -inklusive der Bekämpfung von Wespennestern. Außerdem schäumt er richtig schön und lässt sich daher hervorragend als Kinderspielzeug gegen mißbliebige Nachbarn einsetzen.
- Setzen Sie immer ein Profigesicht auf. Handwerkskleidung ist absolut Pflicht. Vermeiden Sie aber in jedem Fall blaue Overalls. Das sieht oftmals nach Flaschner aus und Sie wollen ja nicht aussehen wie ein brunzblöder Rohrverleger, oder? Besser sind Zimmermannshosen.
Auf jeden Fall sollte man auch Laienbegleitung dabeihaben. Am besten Frauen und Kinder. Denen kann man die Fachbegriffe nur so um die Ohren hauen. Ob Sie´s brauchen oder nicht: Kaufen Sie Zeugs, das sich möglichst giftig anhöhrt. Das ist cool.
- Erwarten Sie nie, wirklich nie, Hilfe von Leuten die aussehen, als seien sie im Markt angestellt. Die Jungs (und wenigen Mädels) in ihren Pseudohandwerkermonturen sind zwar durchaus angestellt, dienen allerdings in keinem Fall dazu, dem Kunden irgendwie helfend zur Seite zu stehen. Besonders ängstliche dieser Exemplare huschen sofort 3 Regale weiter oder verstecken sich im Holzlager, sobald ein Kunde den Laden betritt.
Es hilft auch nicht, sich langsam durch die Schraubenabteilung anzuschleichen und dann hinterrücks die "Verkäufer" zu überraschen. In aller Regel wird der Verkäufer -völlig zurecht übrigens- darauf verweisen, dass er aus der Lampenabteilung stammt oder dass er neu hier ist oder dass er grade Pause hat.
Daher (im besonderen für weibliche Besucher): Kämpfen Sie sich in jedem Fall alleine durch den Baumarkt. Fragen Sie nie jemandem nach irgendwas. Sie werden ohnehin keine brauchbare Auskunft kriegen. Baumärkte wurden für Männer konzipiert. Männer fragen aber nicht.
Das Personal, das da rumläuft, dient der Staffage. Es sind quasi wandelnde Werbeflächen. Das einzig kompetente Personal ist das an den Kassen. Die aber sind nur zum Kassieren da.
Türkei
gorillaschnitzel, 11:49h
In den letzten Wochen wurde wieder einmal das alte Thema aufgewärmt:
EU-Beitritt der Türkei
Dieses Mal wars Edmund Stoiber, der so in allerbester Oppositionsmanier gegen das Programm der eigenen Kanzlerin wetterte, dass man meinen könnte, er bereite demnächst ihren Sturz vor. Nun sind deftige Worte aus bayrischen Landen sattsam bekannt und wahrlich nichts neues. Dennoch zieht das Thema weite Kreise weit über bundesrepublikanische Grenzen hinaus.
Griechen und Zyprioten betreiben schon lang die Kampagne gegen den Beitritt und auch bereits die österreichische Präsidentschaft stand sehr im Zeichen der Verhinderungsbemühungen der damaligen Koalition. Mit dem damaligen Kanzler Schüssel hat Stoiber quasi sein Vorbild und seinen Kameraden im Geiste gefunden. Nur passiert es Stoiber, dass er manchmal Haider wiedergibt, wenn er eigentlich Schüssel wiedergeben möchte.
Nun will wohl Stoiber -ganz Staatsmann wie eh und je- für die anstehende Präsidentschaft Deutschlands die Schüsselsche Tradition weiterspinnen. Und da soll das Mädchen (Merkel) das richten. Schon rudert sie mächtig und orientierungslos zwischen Dementis und Rückzug. Klare Vorstellung? Nicht vorhanden. Bei Sotiber schon. Dessen Programm ist einfach.
Es gäbe wirklich genügend Kritikpunkte an einem EU-Beitritt der Türkei. Stoiber aber fällt nur der saudümmste ein: "Die Türkei liegt nicht in Europa, deshalb kann sie nie Teil der EU sein."
Sagt Stoiber. Dabei verhehlt er die Tatsache, dass es ihm weniger um geographische denn vielmehr um religions-kulturelle Dinge geht, nur wenig. Man könnte ob der Rhetorik meinen, man schreibe 1683 und die Türken stehen mal wieder vor Wien.
Statt die wirklichen Gründen anzuführen, reitet man auf alten Klischees herum und verdreht gar die Wahrheiten...Gut, das ist eventuell das, was das gemeine Wahlvolk vielleicht so höhren möchte (oder was Stoiber und dessen Strategen denken, was es höhren möchte).
EU-Beitritt der Türkei
Dieses Mal wars Edmund Stoiber, der so in allerbester Oppositionsmanier gegen das Programm der eigenen Kanzlerin wetterte, dass man meinen könnte, er bereite demnächst ihren Sturz vor. Nun sind deftige Worte aus bayrischen Landen sattsam bekannt und wahrlich nichts neues. Dennoch zieht das Thema weite Kreise weit über bundesrepublikanische Grenzen hinaus.
Griechen und Zyprioten betreiben schon lang die Kampagne gegen den Beitritt und auch bereits die österreichische Präsidentschaft stand sehr im Zeichen der Verhinderungsbemühungen der damaligen Koalition. Mit dem damaligen Kanzler Schüssel hat Stoiber quasi sein Vorbild und seinen Kameraden im Geiste gefunden. Nur passiert es Stoiber, dass er manchmal Haider wiedergibt, wenn er eigentlich Schüssel wiedergeben möchte.
Nun will wohl Stoiber -ganz Staatsmann wie eh und je- für die anstehende Präsidentschaft Deutschlands die Schüsselsche Tradition weiterspinnen. Und da soll das Mädchen (Merkel) das richten. Schon rudert sie mächtig und orientierungslos zwischen Dementis und Rückzug. Klare Vorstellung? Nicht vorhanden. Bei Sotiber schon. Dessen Programm ist einfach.
Es gäbe wirklich genügend Kritikpunkte an einem EU-Beitritt der Türkei. Stoiber aber fällt nur der saudümmste ein: "Die Türkei liegt nicht in Europa, deshalb kann sie nie Teil der EU sein."
Sagt Stoiber. Dabei verhehlt er die Tatsache, dass es ihm weniger um geographische denn vielmehr um religions-kulturelle Dinge geht, nur wenig. Man könnte ob der Rhetorik meinen, man schreibe 1683 und die Türken stehen mal wieder vor Wien.
Statt die wirklichen Gründen anzuführen, reitet man auf alten Klischees herum und verdreht gar die Wahrheiten...Gut, das ist eventuell das, was das gemeine Wahlvolk vielleicht so höhren möchte (oder was Stoiber und dessen Strategen denken, was es höhren möchte).
Freitag, 10. November 2006
Afghanistan
gorillaschnitzel, 13:56h
Fast auf den Tag vor genau 5 Jahren begann der Afghanistankrieg. Eigentlich ist es nur die Fortsetzung des Kriegs der Sowjets und des Bürgerkriegs. Der Unterschied aber ist, dass die NATO beteiligt ist und damit auch die Bundeswehr.
Was haben wir seither alles an Schlagworten höhren müssen: Von der Freiheit, die am Hindukusch verteidigt wird bis zur uneingeschränkten Solidarität.
Nun aber ziehen wir einmal Bilanz. Eigentlich lässt sich das in wenige Worte fassen: Katastrophaler Fehlschlag.
Zu keiner Zeit -nicht ein einziger Tag- in den 5 Jahren hat es das Bündnis geschafft, Afghanistan auch nur marginal zu befrieden. Nicht einen Tag lang kontrollierte die Koalition Afghanistan. Stattdessen ließ man allerlei Warlords gewähren. Zusätzlich wird von eben diesen Warlords unter aller Augen wieder so viel Mohn angebaut, wie in Vortalibanzeiten. Man biedert sich an und betreibt Appeasement mit Drogenbaronen und berüchtigten Schlächtern vom Schlage eines Raschid Dostum. Hätte man dies nicht getan, der Blutzoll würde den im Irak locker übertreffen. Dies aber war von vorneherein bekannt. Wer dennoch in einen solchen Krieg zieht, braucht nichts von Humanität oder Befriedung erzählen.
Die gewählte Regierung ist korrupt, wohl selbst nicht allzu weit vom Drogenhandel entfernt und hat Macht über Kabul und ein paar Enklaven.
Nun sind auch noch die Taliban auf dem Vormarsch, die Verlustzahlen steigen, die Angriffe und Anschläge reißen nicht ab.
Heute hat der Bundestag der Verlängerung des Mandats zugestimmt. Dabei höhren sich die einzelnen Befürworter mittlerweile an wie ein Republikaner in den USA: Der Einsatz müsse allein deshalb fortgeführt werden, weil man sonst westliche Schwäche zeige (Klose/SPD). Ein Konzept aber gibt es nicht. Wer so über die Soldaten redet, die eben den Buckel hinhalten müssen und diese westliche Schwäche kaschieren müssen und uneingeschränkt solidarisch die Freiheit am Hindukusch verteidigen, muss viel Zynismus oder Ignoranz gefressen haben, wenngleich wenig verwunderlich ist, dass ein Volksvertreter ausgerechnet der Nation dies sagt, bei der das Herbeibomben von Demokratie und Freiheit je funktioniert hat.
Die Verluste für die Bundeswehr in Afghanistan -im angeblich so sicheren Norden- sind gemessen am jeweiligen Kontingent immerhin 35% dessen, was die USA gerade im Irak als Desaster erleben. Darüber findet seltsamerweise keine Debatte im Bundestag statt.
Neulich habe ich mal wieder zufällig die Rede von der uneingeschränkten Solidarität -unmittelbar nach dem 11.09.01- gesehen. Das hat der Herr Schröder in seinem (damaligen) Amt als Bundeskanzler gesagt. Aber wo das diesbezüglich eigentlich handelnde Organ der Bundestag ist und ohnehin alle Gewalt vom Volke ausgeht, hab ich mir gedacht, wenn Bürger Schröder die uneingeschränkte Solidarität versichern kann......dann, dann kann Bürger gorillaschnitzel die auch kündigen. Das tue ich hiermit: Die uneingeschränkte Solidarität ist beendet. Die Freiheit wird auch ab heute nicht mehr am Hindukusch verteidigt. Meine wurde da ohnehin noch nie verteidigt. Solche und ähnliche Euphemismen für Krieg wollen wir ohnehin nie wieder höhren.
Es reicht.
Was haben wir seither alles an Schlagworten höhren müssen: Von der Freiheit, die am Hindukusch verteidigt wird bis zur uneingeschränkten Solidarität.
Nun aber ziehen wir einmal Bilanz. Eigentlich lässt sich das in wenige Worte fassen: Katastrophaler Fehlschlag.
Zu keiner Zeit -nicht ein einziger Tag- in den 5 Jahren hat es das Bündnis geschafft, Afghanistan auch nur marginal zu befrieden. Nicht einen Tag lang kontrollierte die Koalition Afghanistan. Stattdessen ließ man allerlei Warlords gewähren. Zusätzlich wird von eben diesen Warlords unter aller Augen wieder so viel Mohn angebaut, wie in Vortalibanzeiten. Man biedert sich an und betreibt Appeasement mit Drogenbaronen und berüchtigten Schlächtern vom Schlage eines Raschid Dostum. Hätte man dies nicht getan, der Blutzoll würde den im Irak locker übertreffen. Dies aber war von vorneherein bekannt. Wer dennoch in einen solchen Krieg zieht, braucht nichts von Humanität oder Befriedung erzählen.
Die gewählte Regierung ist korrupt, wohl selbst nicht allzu weit vom Drogenhandel entfernt und hat Macht über Kabul und ein paar Enklaven.
Nun sind auch noch die Taliban auf dem Vormarsch, die Verlustzahlen steigen, die Angriffe und Anschläge reißen nicht ab.
Heute hat der Bundestag der Verlängerung des Mandats zugestimmt. Dabei höhren sich die einzelnen Befürworter mittlerweile an wie ein Republikaner in den USA: Der Einsatz müsse allein deshalb fortgeführt werden, weil man sonst westliche Schwäche zeige (Klose/SPD). Ein Konzept aber gibt es nicht. Wer so über die Soldaten redet, die eben den Buckel hinhalten müssen und diese westliche Schwäche kaschieren müssen und uneingeschränkt solidarisch die Freiheit am Hindukusch verteidigen, muss viel Zynismus oder Ignoranz gefressen haben, wenngleich wenig verwunderlich ist, dass ein Volksvertreter ausgerechnet der Nation dies sagt, bei der das Herbeibomben von Demokratie und Freiheit je funktioniert hat.
Die Verluste für die Bundeswehr in Afghanistan -im angeblich so sicheren Norden- sind gemessen am jeweiligen Kontingent immerhin 35% dessen, was die USA gerade im Irak als Desaster erleben. Darüber findet seltsamerweise keine Debatte im Bundestag statt.
Neulich habe ich mal wieder zufällig die Rede von der uneingeschränkten Solidarität -unmittelbar nach dem 11.09.01- gesehen. Das hat der Herr Schröder in seinem (damaligen) Amt als Bundeskanzler gesagt. Aber wo das diesbezüglich eigentlich handelnde Organ der Bundestag ist und ohnehin alle Gewalt vom Volke ausgeht, hab ich mir gedacht, wenn Bürger Schröder die uneingeschränkte Solidarität versichern kann......dann, dann kann Bürger gorillaschnitzel die auch kündigen. Das tue ich hiermit: Die uneingeschränkte Solidarität ist beendet. Die Freiheit wird auch ab heute nicht mehr am Hindukusch verteidigt. Meine wurde da ohnehin noch nie verteidigt. Solche und ähnliche Euphemismen für Krieg wollen wir ohnehin nie wieder höhren.
Es reicht.
Donnerstag, 9. November 2006
Trauerspiele
gorillaschnitzel, 22:30h
Deutlicher lässt sich die Zustandsbeschreibung einer Gesellschaft kaum darstellen:
Anfang der Woche kam es zu einer Massenschlägerei. Spontan denkt man bei so etwas unwillkürlich an Hell´s Angels und Bandidos.
Hier aber war alles ganz anders. Hier stand ein Mädchen in Suizidabsicht auf dem Dach eines Rathauses. Die johlende Menge unten, die dummen Gaffer und Schaulustigen ermuntern sie hierzu noch und schreien nach oben, sie möge doch endlich springen.
Das wiederum wird einigen Obdachlosen dann zuviel. Sie schreiten ein gegen die Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener, die da gröhlt und das "Happening" inszeniert.
Das führt zur Schlägerei. Man will sich dieses Event scheinbar nicht kaputtmachen lassen.
So weit, so schlimm. Das eigentlich tragische dabei ist weniger die Tatsache, dass es Idioten gibt, denen ihr Tun und dessen Folgen nicht klar sind. Das an sich ist nicht neu. Aber es ist bezeichnend.
Natürlich kommen nun alle Moralapostel herbeigelaufen und faseln von Normen und Werten.
Erschreckend dabei ist dann allerdings, dass in diesem Fall nur die schwächsten und schutzlosesten Mitglieder der Gesellschaft bereit waren, sowas wie Anstand und Rückgrat zu zeigen. Wenn dies die letzten Protagonisten gelebter Mitmenschlichkeit sind, dann Gute Nacht...
Epilog: Das Mädchen ist nicht gesprungen und ein großer Teil der beteiligten Schläger wurde erstmal einkassiert und angezeigt.
Anfang der Woche kam es zu einer Massenschlägerei. Spontan denkt man bei so etwas unwillkürlich an Hell´s Angels und Bandidos.
Hier aber war alles ganz anders. Hier stand ein Mädchen in Suizidabsicht auf dem Dach eines Rathauses. Die johlende Menge unten, die dummen Gaffer und Schaulustigen ermuntern sie hierzu noch und schreien nach oben, sie möge doch endlich springen.
Das wiederum wird einigen Obdachlosen dann zuviel. Sie schreiten ein gegen die Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener, die da gröhlt und das "Happening" inszeniert.
Das führt zur Schlägerei. Man will sich dieses Event scheinbar nicht kaputtmachen lassen.
So weit, so schlimm. Das eigentlich tragische dabei ist weniger die Tatsache, dass es Idioten gibt, denen ihr Tun und dessen Folgen nicht klar sind. Das an sich ist nicht neu. Aber es ist bezeichnend.
Natürlich kommen nun alle Moralapostel herbeigelaufen und faseln von Normen und Werten.
Erschreckend dabei ist dann allerdings, dass in diesem Fall nur die schwächsten und schutzlosesten Mitglieder der Gesellschaft bereit waren, sowas wie Anstand und Rückgrat zu zeigen. Wenn dies die letzten Protagonisten gelebter Mitmenschlichkeit sind, dann Gute Nacht...
Epilog: Das Mädchen ist nicht gesprungen und ein großer Teil der beteiligten Schläger wurde erstmal einkassiert und angezeigt.
Hunger
gorillaschnitzel, 17:35h

Demos
gorillaschnitzel, 11:18h
Politikverdrossenheit aller Orten. Neulich hat eine ARD-Umfrage zutage gefördert, dass nur noch 49% der hiesigen Bevölkerung die Demokratie gut finden. Das an sich ist aber noch nicht das Problem. Die Zustimmung kann noch niedriger sein -siehe Frankreich- und ein Staatswesen dennoch funktionieren.
Eine Gesellschaft hat dann aber ein Problem, wenn sich diejenigen vom politischen Mainstream verabschieden, die sie tragen. Und diese Gesellschaft basiert im Kern nicht auf den wenigen Millionarios in den Führungsetagen der Topkonzerne. Es sind die mittleren Einkommen. Die gut ausgebildeten und oft kinderlosen Doppelverdiener, die den Staat am Leben erhalten. Mittlere Einkommen. Die Masse.
Es ist eben dieses Szenario das nun abläuft: Immer mehr derjenigen, die das Land am Laufen halten, springen ab, wenden sich beiseite. Noch ist es eine schweigende Masse, die aus Verdrossenheit, Enttäuschung oder Frustration von dannen zieht. Es ist aber eine mächtige Masse. Und potentiell gefährlich.
Eine Gesellschaft hat dann aber ein Problem, wenn sich diejenigen vom politischen Mainstream verabschieden, die sie tragen. Und diese Gesellschaft basiert im Kern nicht auf den wenigen Millionarios in den Führungsetagen der Topkonzerne. Es sind die mittleren Einkommen. Die gut ausgebildeten und oft kinderlosen Doppelverdiener, die den Staat am Leben erhalten. Mittlere Einkommen. Die Masse.
Es ist eben dieses Szenario das nun abläuft: Immer mehr derjenigen, die das Land am Laufen halten, springen ab, wenden sich beiseite. Noch ist es eine schweigende Masse, die aus Verdrossenheit, Enttäuschung oder Frustration von dannen zieht. Es ist aber eine mächtige Masse. Und potentiell gefährlich.
Mittwoch, 8. November 2006
Rummi
gorillaschnitzel, 21:46h
Der Mohr hat seine Schuldigkeit zwar nicht getan, er kann aber trotzdem gehen. Rummi geht. Was zwar längst überfällig war, ist nun das Resultat eines innenpolitischen (Wahl-)Desasters. Das wirkliche Desaster aber, das Rumsfeld zu verantworten hat, lässt sich in 4 Buchstaben fassen: Irak.
Nur um es nochmals zu rekapitulieren: Es war Donald Rumsfelds Idee, mit einer kleinen "schlagkräftigen Truppe" mal schnell reinzugehen, kurz die angeblich sehnsüchtig erwartete Demokratie zu implementieren und wieder zu verschwinden. Das eigentlich Saudumme war nicht der Krieg als solcher (gegen die Absetzung eines Saddam Hussein hätte vermutlich die Mehrheit noch nicht einmal etwas einzuwenden gehabt), es war die Art wie man ihn geführt hat: Ohne Konzept für die Nachkriegssituation, gegen jegliches Völkerrecht, gegen jegliche Vernunft, ohne Idee, blind, taub, sich dabei auch noch von einigen obskuren Exilirakern vergackeiern lassend und dann noch meinend, indem man die bisherige Ordnung gänzlich über den Haufen schmeißt, sei allen gedient.
Das alles hat -neben George W. Bush selbst- Rumsfeld zu verantworten. Er hat auch zu verantworten, dass, sogar als absehbar war, wie sich die Situation entwickeln würde nichts verändert wurde. Dumm, ideenlos und kraftlos hat Rummi sein völlig mißlungenes Konzept weitergesponnen. Das alles hat er zwar zu verantworten, leider aber wird er sich nie verantworten müssen.
Nun ist von der eigentlichen Kernclique noch George W. selbst übrig. Der darf weiterschwadronieren von seinen Streitkräften, die er selbstverständlich durchaus heimholen werde, allerdings erst nach dem Sieg. In einem Krieg, der längst verloren ist. Dazwischen wird dann noch der Patriot Rumsfeld lobend verabschiedet. So stellt man sich die geballte Ahnungslosigkeit vor.
Würde man ein EEG machen, bei Bush zeigte es definitiv eine Nulllinie.
Nur um es nochmals zu rekapitulieren: Es war Donald Rumsfelds Idee, mit einer kleinen "schlagkräftigen Truppe" mal schnell reinzugehen, kurz die angeblich sehnsüchtig erwartete Demokratie zu implementieren und wieder zu verschwinden. Das eigentlich Saudumme war nicht der Krieg als solcher (gegen die Absetzung eines Saddam Hussein hätte vermutlich die Mehrheit noch nicht einmal etwas einzuwenden gehabt), es war die Art wie man ihn geführt hat: Ohne Konzept für die Nachkriegssituation, gegen jegliches Völkerrecht, gegen jegliche Vernunft, ohne Idee, blind, taub, sich dabei auch noch von einigen obskuren Exilirakern vergackeiern lassend und dann noch meinend, indem man die bisherige Ordnung gänzlich über den Haufen schmeißt, sei allen gedient.
Das alles hat -neben George W. Bush selbst- Rumsfeld zu verantworten. Er hat auch zu verantworten, dass, sogar als absehbar war, wie sich die Situation entwickeln würde nichts verändert wurde. Dumm, ideenlos und kraftlos hat Rummi sein völlig mißlungenes Konzept weitergesponnen. Das alles hat er zwar zu verantworten, leider aber wird er sich nie verantworten müssen.
Nun ist von der eigentlichen Kernclique noch George W. selbst übrig. Der darf weiterschwadronieren von seinen Streitkräften, die er selbstverständlich durchaus heimholen werde, allerdings erst nach dem Sieg. In einem Krieg, der längst verloren ist. Dazwischen wird dann noch der Patriot Rumsfeld lobend verabschiedet. So stellt man sich die geballte Ahnungslosigkeit vor.
Würde man ein EEG machen, bei Bush zeigte es definitiv eine Nulllinie.
VW
gorillaschnitzel, 21:01h
Das ist wohl irgendwie etwas ziemlich falsch gelaufen: Bernd Pietschetsrieder will muss gehen. Was hat der Mann nicht alles durchgestanden. Gezeter mit Ferndinand Piech, ein Beinaheputsch, der ihn beinahe die Vertragsverlängerung gekostet hätte und dann auch noch die sexuell aktiven Betriebsrätler. Nun fragt man sich, weshalb der Mann trotzdem gehen muss/ will. Hätte er vor einem halben Jahr auch früher haben können. Aber wo auch sein früherer Mentor Wendelin von Porsche nicht mehr überrascht war, dürfte seine Hausmacht wohl endgültig am Boden gewesen sein.
Wenn ich nun all meine Ironierezeptoren anschalte und munter die Assoziationen durcheinanderpurzeln lasse, fallen mir sofort andere Stichwörter zu VW ein: Hartz, Betriebsrat und die Nutten. Nun gehöre ich nicht zu den privilegierten Betriebsrätlern, die sich auf Firmenkosten mit gekauften Damen auf Dienstreisen horizontal vergnügen dürfen und verfüge daher von Grund auf über einen latent vorhandenen Sozialneid diesbezüglich. Erst spät ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Das alles geschah zum Wohle des Unternehmens und der Arbeitnehmer! Jawohl. Wenn man nur mal bedenkt, wer die großen Schäden der Weltgeschichte angerichtet hat.....
....es waren nicht selten sexuell frustrierte Männer in Führungspositionen. Und so lässt sich das dann auch als "Poppen für den Betriebsfrieden" interpretieren. Entspannte Jungs treffen nicht so harte Entscheidungen. Kein Wunder, dass der eher behäbige und ruhige Pietschtsrieder nun dem "Rowdy" Winterkorn weichen muss. Hartze Zeiten in Wolfsburg.
Wenn ich nun all meine Ironierezeptoren anschalte und munter die Assoziationen durcheinanderpurzeln lasse, fallen mir sofort andere Stichwörter zu VW ein: Hartz, Betriebsrat und die Nutten. Nun gehöre ich nicht zu den privilegierten Betriebsrätlern, die sich auf Firmenkosten mit gekauften Damen auf Dienstreisen horizontal vergnügen dürfen und verfüge daher von Grund auf über einen latent vorhandenen Sozialneid diesbezüglich. Erst spät ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Das alles geschah zum Wohle des Unternehmens und der Arbeitnehmer! Jawohl. Wenn man nur mal bedenkt, wer die großen Schäden der Weltgeschichte angerichtet hat.....
....es waren nicht selten sexuell frustrierte Männer in Führungspositionen. Und so lässt sich das dann auch als "Poppen für den Betriebsfrieden" interpretieren. Entspannte Jungs treffen nicht so harte Entscheidungen. Kein Wunder, dass der eher behäbige und ruhige Pietschtsrieder nun dem "Rowdy" Winterkorn weichen muss. Hart
Dienstag, 7. November 2006
Schokobrunnen
gorillaschnitzel, 16:07h
Bei meiner üblichen Suche nach Produkten, die die Menscheit nicht braucht, die aber in manchen Situationen recht reizvoll sein könnten, bin ich auf Schokobrunnen gestoßen. Sehr vielfältig einsetzbar. Die Szene mit dem Obst aus 9 1/2 Wochen kriegt dadurch nochmal ganz neuen Drive...
Irgendwo
gorillaschnitzel, 09:46h

Montag, 6. November 2006
Kochen
gorillaschnitzel, 14:58h
Kochshows im deutschen Fernsehen gibt es viele. Die allermeisten treten mit dem Anspruch an, das Publikum zu Genießern zu machen, die das idealerweise dann auch gleich alles in die Praxis umsetzen und nachkochen. Ich glaube, das geht an der Realität weit vorbei. Mit jeder Kochshow wird weniger gekocht. Kein Sportschauzuschauer wird nur deshalb gegen den Ball treten, nur weil er grade sieht, wie sein Lieblingsklub grade gewinnt.
So ist das auch mit dem Kochen. Da kochen ein paar wild durcheinander die sich gern auf der Mattscheibe sehen und das wars dann. Es ist ja nicht mal die Avantgarde der Szene. Eher die Derriere Garde wie Horst Lichter ("ein läcka Biersche"), die da den Kochlöffel schwingt. Die tatsächlichen Heroen der Kochkunst -diejenigen, die nochmal in einer anderen Liga spielen- geben sich für so einen Quatsch nicht her.
Trotzdem lohnt mal ein Blick auf die Herren (und wenigen Damen). Als erstes fällt auf, dass sich Sprachfehler bei Köchen leichter einschleichen als bei den Durchschnittsbürgern. Köche sind da deutlich überrepräsentiert: Jamie Oliver, Tim Mälzer und Ralf Zacherl definitiv. Einige weitere sind nicht eindeutig zu identifizieren aufgrund sonderbarer Dialekte.
Richtig unerträglich sind diese Fakenummern: Da wird dann bereits fertig geschnippeltes Gemüse mit allerlei Kredenzien in den Topf geschmissen, einmal umgerührt und dann erklärt der Dauergrinser Lafer, dass man das fertige Produkt auch schon da habe wegen der langen Kochdauer und so und flutsch ist schon alles fertig.
Man sieht auch keine Hektik, keinen Stress und auch sonst kommen die Berufscholeriker nie aus der Fassung.
Entsetzlich sind die Moderatoren der Sendung. Sie sind austauschbar oder gleich ganz überflüssig. Auf jeden Fall finden Biolek oder Kerner immer alles ganz toll. Ganz egal, was es ist. Ich glaube, man könnte auch ein Billyregal weichkochen, mit geraspelten Autoreifen bestreuen und in Petroleum tränken. Auch das wär noch ein Festmahl.
Es gibt allerdings eine einzige reale Sendung mit einem einzigen sympathischen Menschen inmitten der Grinsegesichter und der Verrückten: Vincent Klink. Der ist der einzige, der gänzlich unvorbereitet anfängt. Meist muss er die Kartoffeln, die er nachher kochen will erst noch schälen. Das hat dann meist zur Folge, dass die Sendezeit nicht ausreicht und er dann improvisieren muss. Toll ist das manchmal nicht, was er da fabriziert, aber es ist grundehrlich. Zum Teil musste man sich dann den Kartoffelsalat eben fertigdenken und eine Beilage fiel auch schon mal ganz aus.
Und überhaupt macht der Mann spaßige Dinge: Ich hätt gern das Duo Vincent Klink/ Wiglaf Droste bei der Flötlesung gesehen...
So ist das auch mit dem Kochen. Da kochen ein paar wild durcheinander die sich gern auf der Mattscheibe sehen und das wars dann. Es ist ja nicht mal die Avantgarde der Szene. Eher die Derriere Garde wie Horst Lichter ("ein läcka Biersche"), die da den Kochlöffel schwingt. Die tatsächlichen Heroen der Kochkunst -diejenigen, die nochmal in einer anderen Liga spielen- geben sich für so einen Quatsch nicht her.
Trotzdem lohnt mal ein Blick auf die Herren (und wenigen Damen). Als erstes fällt auf, dass sich Sprachfehler bei Köchen leichter einschleichen als bei den Durchschnittsbürgern. Köche sind da deutlich überrepräsentiert: Jamie Oliver, Tim Mälzer und Ralf Zacherl definitiv. Einige weitere sind nicht eindeutig zu identifizieren aufgrund sonderbarer Dialekte.
Richtig unerträglich sind diese Fakenummern: Da wird dann bereits fertig geschnippeltes Gemüse mit allerlei Kredenzien in den Topf geschmissen, einmal umgerührt und dann erklärt der Dauergrinser Lafer, dass man das fertige Produkt auch schon da habe wegen der langen Kochdauer und so und flutsch ist schon alles fertig.
Man sieht auch keine Hektik, keinen Stress und auch sonst kommen die Berufscholeriker nie aus der Fassung.
Entsetzlich sind die Moderatoren der Sendung. Sie sind austauschbar oder gleich ganz überflüssig. Auf jeden Fall finden Biolek oder Kerner immer alles ganz toll. Ganz egal, was es ist. Ich glaube, man könnte auch ein Billyregal weichkochen, mit geraspelten Autoreifen bestreuen und in Petroleum tränken. Auch das wär noch ein Festmahl.
Es gibt allerdings eine einzige reale Sendung mit einem einzigen sympathischen Menschen inmitten der Grinsegesichter und der Verrückten: Vincent Klink. Der ist der einzige, der gänzlich unvorbereitet anfängt. Meist muss er die Kartoffeln, die er nachher kochen will erst noch schälen. Das hat dann meist zur Folge, dass die Sendezeit nicht ausreicht und er dann improvisieren muss. Toll ist das manchmal nicht, was er da fabriziert, aber es ist grundehrlich. Zum Teil musste man sich dann den Kartoffelsalat eben fertigdenken und eine Beilage fiel auch schon mal ganz aus.
Und überhaupt macht der Mann spaßige Dinge: Ich hätt gern das Duo Vincent Klink/ Wiglaf Droste bei der Flötlesung gesehen...
Parasiten...
gorillaschnitzel, 13:02h
...gibt es viele.
Wikipedia erklärt das so:
Der Rattenfloh ist zum Beispiel solch ein Parasit. Oder auch der Gemeine Hallimasch, der Peitschenwurm, Magendasseln, der Chinesische Leberegel oder diese Spezies.
Wikipedia erklärt das so:
Parasitismus ist die Wechselwirkung von Organismen unterschiedlicher Arten, bei denen sich der Vertreter der einen Art (der Parasit) aufgrund physiologischer, oft auch struktureller Besonderheiten zeitweise oder auch ständig an oder in einem anderen, in der Regel größeren Lebewesen (dem Wirt) aufhalten muss, um die für seinen Stoffwechsel oder zur Erzeugung von Nachkommen notwendigen Bedingungen zu finden.
Der Rattenfloh ist zum Beispiel solch ein Parasit. Oder auch der Gemeine Hallimasch, der Peitschenwurm, Magendasseln, der Chinesische Leberegel oder diese Spezies.
Sonntag, 5. November 2006
Cloudy
gorillaschnitzel, 12:22h

Läuft nix
gorillaschnitzel, 10:56h
Wir haben in allen Bereichen noch Verbesserungspotential
...ist eine gekonnte Umschreibung für einen ziemlich jämmerlichen Zustand
Samstag, 4. November 2006
Edward mit den Scherenhänden
gorillaschnitzel, 16:34h
Mr Choi aus San Francisco schneidet Haare. Mit bis zu 16 Scheren. Gleichzeitig. Und so sieht das aus:
Homepage
Homepage
Müde
gorillaschnitzel, 12:21h
Müde. Einfach nur müde. Und das nach ausreichend Schlaf.
Freitag, 3. November 2006
Licht | Wolken
gorillaschnitzel, 17:20h

Jackson Pollock
gorillaschnitzel, 10:15h
Donnerstag, 2. November 2006
En...ung
gorillaschnitzel, 12:50h
Manchmal schalte ich einfach mit der Fernbedienung ein paar Sender rauf oder runter. Dieses Mal bin ich dann aber kurz bei einem hängengeblieben, den ich sonst immer überspringe:
9Live. In dem Sender gibts vermutlich nur Spielshows. 24 Stunden lang. "Moderator" ist -wie ich mittlerweile rausgekriegt hab- ein Ex-Big-Brother-Bewohner, der nun bedauernswerterweise für 1800 Ömmen brutto wohl stundenlang rumkrakeelen und rumschreien muss.
Hängengeblieben bin ich auch nur deshalb, weil da ein ganz lustiges Spiel gespielt wurde. Aus der Buchstabenkombi
sollten beliebige Worte kombiniert werden. Ich war mal wirklich gespannt, auf was das Unterschichtspublikum so alles kommt....Man kam auf alles mögliche: Entwässerung, Enttäuschung....
Ich weiß nicht, ob ich enttäuscht oder erfreut war und vielleicht zu wenige Dichter und Denker und eher zu viele Richter und Henker anwesend waren, aber das Wörtchen "Endlösung" war auch nach 10 Minuten noch nicht dabei. Hätte mich mal interessiert, wie man denn da reagiert hätte, bzw. hätte man denn überhaupt reagiert?
9Live. In dem Sender gibts vermutlich nur Spielshows. 24 Stunden lang. "Moderator" ist -wie ich mittlerweile rausgekriegt hab- ein Ex-Big-Brother-Bewohner, der nun bedauernswerterweise für 1800 Ömmen brutto wohl stundenlang rumkrakeelen und rumschreien muss.
Hängengeblieben bin ich auch nur deshalb, weil da ein ganz lustiges Spiel gespielt wurde. Aus der Buchstabenkombi
En...ung
sollten beliebige Worte kombiniert werden. Ich war mal wirklich gespannt, auf was das Unterschichtspublikum so alles kommt....Man kam auf alles mögliche: Entwässerung, Enttäuschung....
Ich weiß nicht, ob ich enttäuscht oder erfreut war und vielleicht zu wenige Dichter und Denker und eher zu viele Richter und Henker anwesend waren, aber das Wörtchen "Endlösung" war auch nach 10 Minuten noch nicht dabei. Hätte mich mal interessiert, wie man denn da reagiert hätte, bzw. hätte man denn überhaupt reagiert?
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gorillaschnitzel, 10:21h
Search request: Bier die Frau wird schöner
Da stellt sich die Frage, wie Bier nun angewendet werden soll: Bei der Frau äußerlich oder innerlich oder beim Mann innerlich?
Search request: Acker Kleinfeld
Lieber Sucher, in diesem Fall hat das nix mit Sport zu tun.
Search request: positionen beim beischlaf
Jawoll, hier sinnse richtich. Irgendwann erklären wir hier das Kamasutra.
EDIT: Das sollte ich dann aber angesichts der Anfrage über google Türkei wohl auf türkisch tun...
Da stellt sich die Frage, wie Bier nun angewendet werden soll: Bei der Frau äußerlich oder innerlich oder beim Mann innerlich?
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Lieber Sucher, in diesem Fall hat das nix mit Sport zu tun.
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Jawoll, hier sinnse richtich. Irgendwann erklären wir hier das Kamasutra.
EDIT: Das sollte ich dann aber angesichts der Anfrage über google Türkei wohl auf türkisch tun...
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