Mittwoch, 19. April 2006
It´s the end of the world...

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Dinge, die der Nachbar besser nicht weiß.
Das läuft grob unterm Titel "Pfusch am Bau". Beim Umbau hatte sich rausgestellt, dass die Wand zum Nebenhaus nicht etwa (wie üblich) doppelt sondern nur einfach ist. Das ist eigentlich kein großes Problem. Es sei denn, man hat vor, in der Wand diverse Apparaturen zu versenken. Wir hatten vor: Duscharmatur, ein Heizkörper und eine Toilette. Alles inkl. Zu- und Ableitungen.
In einem solchen Fall baut man eigentlich eine Vormaurung, in der man diese Dinge versenkt. Nicht jedoch unsere Gas-Wasser-Scheiße-Firma. Die haben flux die Wand aufgemeißelt und mal schnell alles in der Wand versenkt. Die haben ziemlich schnell gemerkt, dass hinter der Wand gleich die Rigipsplatten und die Vertäfelung des Nachbarn kommt.

Und so sieht das aus:



Und nun hoffen wir, dass der Nachbar nie auf die Idee kommen wird, sein Treppenhaus neu zu vertäfeln...sonst trifft er auf unsere Dusche.

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Dienstag, 18. April 2006
The End of the World

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Fußballkrieg
Heute mal was aus der Abteilung "Bildungsbloggen":

Der Fußballkrieg. Wirklich wörtlich zu nehmen. Der Auslöser (nicht der Grund) war wirklich ein Fußballspiel. Ein WM-Qualifikationsspiel zu Fußball-WM 1970. Die Protagonisten: El Salvador und Honduras.

Das Hinspiel hatte Honduras mit 1:0 gewonnen. Im Rückspiel wiederum gewann El Salvador mit 3:0. Bereits da kam es zu Unruhen in El Salvador. Der Grund war die Situation der Gastarbeiter und Flüchtlinge aus El Salvador (später auch die Ursache für den Kriegsausbruch) in Honduras.
Es musste ein Entscheidungsspiel her. In diesem Spiel schoss El Salvador in der Nachspielzeit das entscheidende 3:2. Daraufhin kam es zu Unruhen und die Armee von El Salvador entschloss sich, in Honduras einzumarschieren. Honduras wiederum hatte ein Gesetz erlassen, das den Gastarbeitern aus El Salvador vorschrieb, binnen 30 Tagen das Land zu verlassen.
Die militärische Situation war klar: Honduras würde verlieren. Daher kam es zu Sanktionsandrohungen seitens der OAS (Organisation amerikanischer Saaten) und nach 4 Tagen wurden die Kampfhandlungen eingestellt. Dennoch starben in diesen wenigen Tagen 3000 Menschen in dem Konflikt.
Erst 1980 kam es zu einem Friedensvertrag der beiden Länder.


Übrigens: El Salvador hat sich dann tatsächlich für die WM qualifiziert, ist aber nach Niederlagen gegen Belgien (0:3), Mexico (0:4) und die Sowjetunion (0:2) bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

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Montag, 17. April 2006
Flickrwelt

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ﺕﺎﻔﺭﺎﻌﺘ
...ist Farsi und beschreibt "ta´arof", die persische Art höflich zu sein.

Das funktioniert so:

Man kriegt Zigaretten oder Tee angeboten. Das muss derjenige machen. Sonst gilt er als geizig und unhöflich. In Wirklichkeit will er das aber gar nicht anbieten.
Also lehnt man besser ab. Aber auch das: Alles gelogen. Natürlich will man liebend gern eine Zigarette. Aber es sind seine. Drum nestelt man besser die eigene Schachtel raus oder erzählt, man habe soeben erst eine geraucht...

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Samstag, 15. April 2006
Dschill Sänder
Während der Lektüre einer Story aus dem gedankendelta ist mir spontan Jil Sander eingefallen.

Jil sagt beispielsweise solche Sätze:


Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, daß daß man contemporary sein muß, das future-Denken haben muß. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils.


Wonderful diese anglizisms. Das macht doch people like Jil zu trendsettern. Fashion ist sozusagen the movement ahead.

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Freitag, 14. April 2006
Hausbau
Irgendwo heißt es, dass man ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und einen Sohn zeugen müsse....

Ganz ehrlich: Das erstere zumindest kennt immense Hürden...

Bauantrag: Alles ist klar. Alles. Bis auf das 2. Obergeschoss.
Ich wollte, dass die beiden Zimmer mit "Bibliothek" und "Billardzimmer" in das Baugesuch eingetragen werden.
Leider hat sich der Architekt auf expliziten Wunsch der Frau durchgesetzt. Die Zimmer heißen jetzt "Kinderzimmer 1" und "Kinderzimmer 2".

Wenigstens gibts jetzt ne Vorgabe...

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Freitag, 14. April 2006
Public Relations
Ausnahmsweise mal ein bisserl Werbung für ein Buch. Most in Oberösterreich. Geschrieben vom Meister der Getränkekultur. Nicht nur für (Ober-)Österreicher feines Erzeugnis in Sachen Kulturgeschichte....

Mostland Oberösterreich - Den Mostschädeln auf der Spur



Rezension im Kommentar

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Autokauf
Grundlegende Lebensentwürfe zeigen sich nirgends deutlicher als beim Autokauf. Sonst heißt es ja oft, Männer seien den eher praktischen Dingen zugetan, während Frauen einen Sinn für die Ästhetik haben. Das gilt ausdrücklich nicht für Autos.

Man durchstreift mit der Partnerin so einige Autohäuser. Eigentlich ist relativ schnell klar, wohin die Reise gehen soll. Zumindest das Land aus dem das Auto stammen soll, ist eigentlich schon vor der Auswahl gefunden.
Trotzdem gehen die Wege im Autohaus dann in grundlegend unterschiedliche Richtungen:

Mann: Landet sofort und ohne Umweg bei den schönen Dingen des Automobilvergnügens. Den Flitzern. Den kleinen rasanten Sportwagen. Am besten noch solche, bei denen man im Sommer das Dach abmachen kann.

Frau: Steht vor den Kombis rum und ist ganz angetan.


Es entwickeln sich in der Folge Dialoge, die in ihrer Ehrlichkeit kaum zu toppen sind.


Frau: Mir würde ein Kombi sehr gut gefallen. Die fand ich schon immer toll.

Mann: Kann sein, dass dir ein Kombi gefällt. Mir gefällt er aber nicht. Das sieht ja aus wie ne Kartoffel. Und wir kaufen gerade mein Auto.

Frau: Was willst du denn mit einem solchen Auto? Das ist doch total unpraktisch.

Mann: Es sieht doch schön aus. Und wozu soll es denn praktisch sein?

Frau: Das ist nur ein Zweisitzer. Zum einkaufen ist er auch zu klein.

Mann: Ach was. Da geht doch alles rein, was wir brauchen. Außerdem passen wir 2 doch rein. Das reicht doch.


Das ist der Punkt, wo das Unvermeidliche kommen muss. Es muss ausgesprochen werden:


Frau: Wo willst du denn den Kindersitz festmachen? Überhaupt: Da passt mit Sicherheit kein Kinderwagen rein.


So. Das hat gesessen. War beinah klar, dass etwas in der Art kommen würde.

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Der beste Club dieser Welt.
...sooooo gerne hätte ich Pauli im Finale gesehen. Wär das ein Fest geworden....

Schade eigentlich.

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Mittwoch, 12. April 2006
Tausche ein q gegen ein n
"There is obviously concern about Iraq: Mission accomplished Iran, it's a country that supports terrorists. It's a country that has indicated an interest in having weapons of mass destruction.”

Die Rhetorik von Donald Rumsfeld kommt mir irgendwie bekannt vor.

   ... Poly-Tikk
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Dienstag, 11. April 2006
Frauen, die wir gänzlich unattraktiv finden.
- Ursula Engelen-Kefer
- Angela Merkel
- Friedbert Pflüger
- Regina Halmich
- Florian Silbereisen
- Alice Schwarzer
- Andre Rieu

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Montag, 10. April 2006
Ort: Zentraleuropa. Jahreszeit: Frühling
Ich dachte wirklich, das sei nun rum. Das einzig gute daran ist: Ich brauch die Sommerreifen noch nicht aufzuziehen...

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Sonntag, 9. April 2006
Gardening is the new sex...
....sagt die London Times...

Und so werde ich mir nun bald viel Sex antun müssen. Aphrodisierende Plänzchen

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The Times they are a-changin´
Die Themen auf Parties unterziehen sich mit der Zeit einem grundlegenden Wandel.

Vor 15 Jahren haben wir über Autos gesprochen.

Vor 10 Jahren haben wir übers Studium gesprochen.

Vor 5 Jahren haben wir über den Job gesprochen.

Heute gehts um Gasheizungen und Wärmedämmung am Eigenheim.

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