Mittwoch, 19. Mai 2010
Familie Love hat mir ihr neuestes Produkt geschickt...
Es gibt gute Konzerte und es gibt schlechte Konzerte. Wenn man Glück hat, erwischt man kein gutes Konzert und kein schlechtes Konzert sondern ein sehr gutes Konzert. Und sozusagen once in a lifetime -um die guten alten Talking Heads zu bemühen- erwischt man den Superlativ dessen, den ultimativen Gottesdienst quasi und das gibt es in meiner Vorstellung eigentlich nur bei der allerbesten Band des Planeten. Live, textlich, ironischerweise, überhaupt. Das war damals in London im Astoria in Soho, das es heute leider nicht mehr gibt. Die Combo schon noch und sie hat eine neue Platte und die ist seit heute meins und darum ist das jetzt und hier und heute ein Feiertag...

Sie sehen noch fertiger aus als je zuvor, der Text von "Vietnamistan" ist noch bitterer als vieles davor und die "In Memoriam"-Spalte im Booklet länger als je dagewesen.

   ... Musik
  ... link [6 Kommentare]   ... comment



Dienstag, 18. Mai 2010
Vom Paradies. Siam. Einigen Vorzügen. Dem Leben damit und dort. Und der Freiheit.
Wir alle lieben ja Thailand. Tun wir doch. Also ich zumindest. Sie sicher auch. Die thailändische Küche ist hervorragend, das Wetter dort meistens toll, zumindest besser als hier, weil ich hier in letzter Zeit auch an den Monsun erinnert wurde nur eben in kalt.
Dazu bieten sich in Thailand schier grenzenlose Möglichkeiten: Wo sonst kriegen Sie eine Rolex für Dreieurofuffzich, maßgeschneiderte Hemden für 10 und Zeugs aus der Apotheke, für das Sie hier in einer Suchtklinik landen würden für fast umme. Und dann die endlosen Sandstrände, die Palmen, das türkisblaue Meer. Die Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten! Massagen für wenig Geld. Für etwas mehr Geld auch entspannende. Dazu dann Klubs, Bars, Restaurants und nicht zu vergessen die Frauen, was wäre denn Thailand schon ohne die Frauen. In Horden laufense einem hinterher und Michel Houellebecq hatte in "Plattform" recht, dass Islamistenselbstmordbomber hochgradige Vollidioten sein müssen, wenn sie für eine vage Paradiesvorstellung ohne jegliche Garantie sich in die Luft sprengen, wo es das quasi ein paar Flugstunden weiter bereits in der Realität gibt.

Machen wir es kurz: Jeder kann dort auf seine Kosten kommen, selbst Pädophile, Junkies und alte Herren aus Bottrop, die schon seit langem allenfalls noch die Bierflasche gen Mund hochkriegen. Damit ist es die grenzenlose Freiheit für alle.
Wir alle wissen, dass Freiheit verteidigt werden muss. Darum fordern wir: Die Bundeswehr muss nach Thailand! Unsere Freiheit wird schließlich auch am Golf von Siam verteidigt!

   ... Welcome to Muumuuland
  ... link [11 Kommentare]   ... comment



Samstag, 15. Mai 2010
Liebe Achis und liebe Uchtis
Hin und wieder brauch ich das. Weil ich überhaupt keine Talente hab. Außer meiner Neugier. Die ist manchmal sehr ausgeprägt. Und darum begebe ich mich hin und wieder an Orte, die mir eigentlich zutiefst zuwider sind. Virtuell jetzt. Da ist ja dann noch die Firewall dazwischen. Auf reale Begegnungen mit Nazispacken, Islamistengesocks und sonstigen Schwachköpfen lege ich nicht so ganz großen Wert.
Nach dem Tod des Eric Breininger an der Islamistenfront hab ich mich mal schnell für deren Internetauftritte interessiert. Das ist insofern schwierig, als mein Arabisch eher unterentwickelt ist. Aber Dschihad ist international und daher auch auf Deutsch und wer will, stößt sehr schnell auch auf einschlägige Seiten, die ganz in Deutsch funzen. Wahrscheinlich der Konvertiten wegen.
Wenn Sie nun glauben sollten, das Geschwaller dort sei deshalb verständlicher, kann ich Ihnen sagen: Nicht wirklich. Da müssense tief, tief hineingraben in den Islamistensprachcode, der durchsetzt ist mit allerlei "Arabesken".
Ich gebe da mal schnell einen Crashkurs, damit Sie wissen, wie´s geht. Im Grunde ist es ein simples Baukastenprinzip. Schreiben Sie einen Satz. Beispielsweise

Mir is beim Kacken die Schüssel übergelaufen


Ein harmloser, belangloser deutscher Satz. Jetzt müssen Sie da draus einen Islamistensatz machen und das geht ganz einfach. Wenn Sie jemandem antworten, müssen Sie erstmal wissen, ob Weiblein oder Männlein. Sollte der jeweilige Kommunikationspartner dem anderen Geschlecht angehören: Antwort verboten. Ansonsten gilt: Männer sind immer Achis, Frauen sind Uchtis. Brüder und Schwestern.
Das ist aber erst der Anfang. Nun kramen Sie bitte aus unserem bereitgestellten Wortschatzkistchen ein oder gerne auch mehrere Worte zusammen und bauen die in den Satz ein:


Inshallah, Bismillah, Mashallah, Subhanallah, waAllahuallam, barakallahfik, Allahumma, wa aleikum salaam



So. Nicht so schwer, oder? Schon könnense Islamistendeutsch. Der Satz lautet nun

Achi, Subhanallah, mir is beim Kacken -mashallah- die Schüssel übergelaufen, inshallah, waAllahuallam


So. Nun sind Sie schon diskussionsfähig bei den Islamisten. Nun müssen Sie sich nur noch einsurfen und finden dabei herrliche Themen. Da gibt es Beiträge, in denen ernsthaft gefragt wird, ob Vergewaltigung nicht vielleicht doch irgendwie legitim ist oder wenigstens bei einer Sklavin und wenn Sie möchten, können sie exakt 367 Fatawa runterladen, allesamt Frauen betreffend, mit so lustigen Fragestellungen und Behauptungen wie

- Frauen haben Unzulänglichkeiten in Vernunft und Religion
- Der Ehemann ist Alkoholiker (ey what? Alkoholiker in der Islamistenszene?)
- Herstellen, Verteilen und Kaufen abtrünniger Magazine
- Hören von Radioprogrammen, die Musik ausstrahlen
- Frauen, die Haare entfernen
- Übriggebliebenes im Müll und Zeitungen als Tischdecke
- Das Haus ohne Erlaubnis des Ehemanns verlassen

Das Ganze wird dann garniert mit den neuesten Märtyrerberichten und Meldungen direkt aus dem Headquarter der Taliban.

Sie sehen also, die Islamistenwelt ist superbunt und megavielfältig. Darum habe ich mich nun entschlossen, nach intensivem Studium der Materie selbst Fragen zu beantworten. Sheikh-Imam Abu gorillaschnitzel antwortet auf ungelöste Rätsel des Islamismus.




Uchti! So ist es. Mashallah, wenn da ein einziges Haar auch nur....alles von vorne, inshallah. Das kann schon mal Stunden gehen. Lass uns dieses Problem lösen! Scher dir eine Glatze.



Subhanallah, ebay ist haram, solange es nicht um die Ersteigerung von 72 Jungfrauen, eines Selbstmordattentäters oder der Beschneidung von Abu Ali geht.

Am allerallertollsten aber sind die Konvertiten, die in langen Videos fröhlich davon künden, endlich die wahre Religion gefunden zu haben und sich bitterlich darüber beklagen, dass sie quasi permanent damit konfrontiert seien, unzüchtig gekleideten Frauen hinterhergucken zu müssen. Ich finde zwar, dass es da wirklich Schlimmeres gibt, aber ich glaube, sie meinen das wirklich ernst und deshalb hätten sie gerne, dass sich Frauen unters Ganzkörperzelt begeben, wahrscheinlich können sie sonst für nicht viel garantieren, erst recht nicht für die körperliche Unversehrtheit der Frau. Achis! Ihr könnt das auch anders lösen, wallahi! Legt euch Handschellen an.




Montag, 10. Mai 2010
Blöde Fragen allenthalben:
Verhält sich Dissens zu Konsens wie Diskurs zu Konkurs?

   ... Welcome to Muumuuland
  ... link [16 Kommentare]   ... comment



Montag, 10. Mai 2010
Ich kann nichts dafür...
Ein Grund für mich allenfalls widerwillig zur Wahl zu gehen -wenn überhaupt- sind diese unerträglichen Menschen die Politik machen und das einmal quer durch Bank über alle politischen Differenzen hinweg, so es denn noch welche gibt. Ich weiß, ich habs schon ein paar mal gebracht, aber nur um den Einwand "dann mach´s halt besser" zu entkräften: Der Blüm (die Rände is sischa) hat sinngemäß mal gesagt, dass es diejenigen, die nicht in der Politik sind, ja auch nicht besser können. Eine geniale Logik. Das ist, als wenn Sie mit Kopfweh zum Arzt gehen, der Ihnen dann ein Bein amputiert und Ihnen hinterher erklärt, dass Sie es ja auch nicht besser könnten.

Kurzum: Ich glaube denen nix und es sind schlechte Vorbilder. Das hat vielleicht damit zu tun, dass sich im Laufe meines Lebens immer mehr die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass so eine Art Versicherungsmentalität in die Gesellschaft eingekehrt ist. Irgendwo muss es jemanden geben, der zuständig ist. Arzt bezahlt die Krankenkasse, die Delle im Auto die Versicherung. Erziehung sollen die Kitas und die Schule erledigen und irgendwo muss irgendjemand sitzen, der die Suppe bezahlt. Wir sind quasi auch Griechen. Institutionalisierung aller Lebenslagen.

Dementsprechend ist auch niemand selbst verantwortlich. Nirgends gilt das aber mehr als für die Politik. Den eigenen Stuhl retten, eigene Verantwortung im Nullbereich.

Mein persönlicher Negativhöhepunkt war ja Heribert Rech, Innenminister des Landes Baden-Württemberg, anläßlich des Amoklaufs von Winnenden. Pressekonferenz. So etwa eineinhalb Stunden. Ich habe es mir angetan. Volles Programm. Es war in etwa so erquicklich wie das Surfen im Schmuddelprogramm der allertiefsten Internettiefen. So rein seelenqualtechnisch hätte man auch einen Pädophilen über Kinder philosophieren lassen können.
Etwa 15 Minuten lang referierte Heribert darüber, wo man welche Leiche gefunden habe. Die restliche Zeit verwand er dafür, ausführlichst darzulegen, weshalb er in so einem Fall überhaupt keine politische Verantwortung zu tragen habe, wonach übrigens kein Mensch gefragt hatte. Einestundefünfzehn den eigenen Arsch retten. Die Leichen die Heribert vorher besichtigt hatte und über die er referierte waren noch nicht mal abgeholt.

   ... Poly-Tikk
  ... link [7 Kommentare]   ... comment



Freitag, 7. Mai 2010
Liebe Griechen,
wie ihr sicher wisst, kostet ihr uns zur Zeit mächtig was. Zeit, Nachrichten, Nerven und Geld. Vielleicht wolltet ihr das nicht, aber nun ist es halt mal so. Ist nicht schön, was da bei euch grade so passiert, schließlich kriegt ihr grade mächtig was gestrichen. Aber seht es doch mal so:
Ihr kriegt das 14. Monatsgehalt gekürzt. Okay. Unschön. Ich kriege erst gar keins.
Ihr kriegt das Ostergeld gekürzt. Okay. Unschön. Ich kriege erst gar keins.
Ihr kriegt das Urlaubsgeld gekürzt. Okay. Unschön. Mir sind eine Menge Leute bekannt, die kriegen erst gar keins.
Ihr kriegt das Weihnachtsgeld gekürzt. Okay. Unschön. Mir sind eine Menge Leute bekannt, die kriegen erst gar keins.
Ihr dürft erst mit 60 statt mit 50 (und früher) in Rente gehen. Okay. Unschön. Aber ich kenne auch da einen Haufen Leute, die nicht mit 60 in Rente gehen, mich eingeschlossen.
Okayokay, es mag Härtfälle geben, denen man alles streicht, wie etwa euren Rentnern wenn sie 2500 und mehr Tacken netto einkassieren, aber da muss ich ehrlich zugeben, dass mir niemand bekannt ist, der eine solche Rente hierzulande einstreicht. Ich will da deshalb nicht mitreden.

Also, liebe Griechen, es soll ja Menschen geben, die euer Land noch immer für so eine Art Freizeitparadies halten. So eine Art gelebter, nie deklarierter Kommunismus und zumindest was die Korruption angeht, dürfte sich das wenig nehmen. Aber das ist gemein.

Wir möchten schließlich nicht nur böse sein. Wir möchten ja auch nach einer Lösung suchen, auch wenn wir euch und euer gesamtes Staatswesen eigentlich nach Bangla Desh outsourcen müssten.

Im Grunde mögen wir euch ja. Schließlich habt ihr der Welt die Demokratie geschenkt als unsereins Vorfahren noch auf Bäumen gelebt hat und wir haben beinahe alle schon mal Urlaub bei euch gemacht. Und ihr habt uns Souvlaki und Gyros gegeben, wenngleich ihr die rosa Fischpaste besser bei euch behalten hättet und den Sirtaki gleich mit. Insgesamt aber verdanken wir euch viel und immerhin hat Vicky Leandros mit "Theo, wir fahr´n nach Lodz" tiefen Eindruck in der deutsche Liedseele hinterlassen, auch wenn Vicky nie erklärt hat, was Theo eigentlich in Lodz will und weshalb er da hinfährt. Dafür sind wir dennoch sehr dankbar und deshalb helfen wir natürlich sehr gerne.

Ihr müsst aber auch verstehen, dass es einen Kredit ja nur gegen Sicherheiten gibt, das kennt jeder Häuslesbauer und darum ersuchen wir euch um genau das:
Wisst ihr, liebe Griechen, ich bin Schwabe und meine Oma wusste genau, dass es nur Kohle gibt, wenn es da was gibt, das man zur Not an der Hand hat. Wo nix ist, da ist auch nix. Virtuelles Vermögen ernährt niemanden und Oma sagte immer, dass man einem nackten Mann nicht in die Tasche langen könne, aber, liebe Griechen, ihr müsst das verstehen, Oma hat den Zweiten Weltkrieg erlebt und war da etwas sicherheitsbedürftiger hinterher. Sicherheiten.

Kurz: Wie wärs denn mit Kreta, Santorin und Rhodos? Ich mein: Ehe ihr so ganz abstürzt....und euch die Welt eurem Schicksal überlässt....fragt mal die Isländer oder die Argentinier oder die Zimbabwer. Lustig ist das nicht. Wir würden den Inseln auch wirklich griechische Namen geben. Hellenisches Neues Bundesland etwa. Oder beinahegriechisch Tifkarkas (The Islands Formerly Known As Rodos, Kreta And Santorin).Und wenn ihr nun glauben solltet, dass die Deutschen wieder imperialistischen Gedankenguts fröhnten: Mitnichten! Das wäre ein ganz ehrliches Geschäft, wie es jeder eurer Beamten, Ärzte, Fahrlehrer und Politiker kennt: Ein Tausch auf sehr ehrlicher Basis. Geld gegen Gegenleistung. Und unser Angebot ist großzügig:
Neben den Krediten und der Kohle von uns schenken wir euch noch Sachsen-Anhalt (kennt ihr nicht, aber das ist eine blühende Landschaft im Osten, zumindest sollen da hin und wieder Blumen blühen, hin und wieder halt) und bauen mal schnell eure Ruinen wieder auf (die Akropolis verwandeln wir ratzfatz und für umme in einen Glaspalast modernster Prägung).

Ευχαριστώ und Γεια χαρά

gorillaschnitzel

PS: Und denkt dran, dass nur wegen euch paar Millionen Griechen die Eurogeldscheine in griechischen Buchstaben bedruckt werden.




Donnerstag, 6. Mai 2010
Tallinn
So. Dieses eine mal müssen Sie noch und dann haben wir es alle überstanden. Angesichts des momentanen Dreckwetters dürfte es aber eine relativ leichte Übung werden, weil man sich da doch lieber wieder den Winter wünscht. So richtig mit Schnee und blauem Himmel, Temperatur egal. Besser als das Gepiss grade allemal.
Nun sind wir also in Tallinn gelandet. Hauptstadt Estlands. Und Tallinn ist lustig. Weil es übersetzt wohl "Dänenstadt" heißt, ich in ganz Tallinn aber keinen einzigen Dänen getroffen hab sondern nur Esten, Russen, Deutsche, Finnen und Schweden.



Tallinn hat eine mittelalterliche Altstadt und ist damit so ein bißchen puppenkistenmäßig. Als Kind hat man ja keinen Sinn für Architektur, aber wenn man den hätte, würde man das richtig toll finden, weil man sich dann vorkäme wie als Ritter. Geht aber nicht und somit ist Tallinn für niemanden alles. Russen und Esten leben nebeneinander, aber selten miteinander und es kann durchaus mal zu größeren Unruhen kommen, wenn sowjetische Denkmäler aus dem Stadtzentrum nach außen verlegt werden. Oder den Esten einfällt, ihr nicht ganz so gelungenes ziemlich saudumm gestaltetes Freiheitdenkmal mit etwas zu krönen, das dem Eisernen Kreuz des Deutschen Reichs vonannodazumal nicht ganz unähnlich ist.




Sei´s drum. Eigentlich ist es eine richtig schöne Stadt mit netten Menschen. Das erste Mal nach fast zwei Wochen in denen ich nicht nach Geld, Zigaretten oder sonstwas gefragt werde. Sie sind höflich-zurückhaltend. Nur sprachlich wird es nun nach dem bereits bestehenden Lettland-und-Litauen-Chaos noch schlimmer, weil Estnisch mit Finnisch verwandt ist und die Finnen haben immerhin so an die 15 Fälle. Aber zum Glück gibt es ja Otto Kubo. Der sitzt da:



Wobei er da weder sitzt noch wohnt sondern eher steht. Es ist das Marzipanmuseum von Kalev. Kalev ist die größte Süßwarenfabrik des Baltikums, sagt zumindest Otto, und der muss es wissen und stellt super Schokolade her, sag ich, und ich muss es wissen.
Otto ist ein sehr sympathischer älterer Herr und spricht fließend Deutsch, der Vorfahren (deutsch-schwedisch) wegen. Ich mag Leute wie ihn, weil sie mich mit Wissen beeindrucken können. Und mit Charisma.
Otto jedenfalls hat mir erklärt, wie das mit dem Marzipan ist: Also erstens mal....vergessense Lübeck, das Originalmarzipan stammt aus Tallinn. Sagt grinsend Otto und meint es nicht ganz so ernst, weil das Zeug mit den Arabern via Hanse kam, aber so ein bißchen will er schon, dass es so ist.
Wenn Sie mal nach Tallinn kommen sollten: Gehen Sie mal bei ihm vorbei, es ist sehr kurzweilig und sehr unterhaltsam.



In Tallinn jedenfalls heißen Straßen durchaus mal Toom-Rüütli und man glaubt sich ganz kurz in der Schweiz, aber das liegt vielleicht auch mit am Schnee. Oder am WLAN-Netz. Also ich sag Ihnen! Ich hatte ja das Handy nicht dabei, das hab ich auf Touren nie dabei, rein aus Prinzip und der Ruhe wegen, aber ich kann nur sagen: Ganz Estland, ein riesiges WLAN-Netz. Jede Tankstelle, jeder Supermarkt, Bushaltestellen, Bahnhöfe, Plätze, Kneipen, Restaurants. Alles WLAN. Darauf sind sie auch mächtig stolz und ein paar Spontikünstler nennen ihr Land mittlerweile E-stland und ich hoffe nun nicht, dass Apple auf die Idee kommt, den beinahebankrotten Staat Island aufzukaufen und daraus eine Marke zu machen.



Doors of Tallinn:



   ... On the road
  ... link [13 Kommentare]   ... comment



Donnerstag, 6. Mai 2010
Nette Band. Wir nähern uns Estland.

   ... Musik
  ... link [0 Kommentare]   ... comment



Montag, 3. Mai 2010
me & my football
Bayern München ist CDU. Keiner bekennt sich offen dafür zu sein, aber am Ende sind sie vorn und die meisten findens toll und wer´s nicht toll findet, hält die Schnauze. Kurz: Verabscheuenswert ohne Ende. Dieses eine einzige Mal hoffe ich, dass sie alles gewinnen sollen, was geht. Aber auch nur aus einem einzigen Grund: St. Pauli ist wieder da und möchte wieder mal einen Weltpokalsieger besiegen.
Mehr nicht, das würde schon reichen und dann ginge auch der direkte Wiederabstieg okay, aber ich glaube, das versteht man nicht, wenn man sich nicht für Fußball oder Pauli erwärmt...

Egal. Aufstieg! Okay, man könnte im letzten (Heim)Spiel noch zweistellig verlieren, aber das ist in etwa so wahrscheinlich, als Bayern München dieses Jahr nun doch nicht Meister wird Näxxtes Jahr ist Kür, völlig wurschd, wie das ausgeht. Alles andere als Letzter ist Erfolg. Oder eben gegen den Weltpokalsieger siegen....

   ... Spocht
  ... link [15 Kommentare]   ... comment



Sonntag, 2. Mai 2010
Warum einige Stämme einfach nicht mehr auf den Kriegspfad zogen....

   ... Kritzl
  ... link [11 Kommentare]   ... comment