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Donnerstag, 6. November 2008
Manchmal dauert so eine Gelbphase einfach etwas länger
gorillaschnitzel, 12:19h
Man sagt den Leuten dieses Landstrichs Behäbigkeit und Langsamkeit nach. Hier der Beweis in Form der verkehrstechnischen Umsetzung:
Mittwoch, 5. November 2008
Amerika wählt
gorillaschnitzel, 00:04h
Amerika wählt heute und weil es nach acht Jahren DoubleYou nur besser werden kann, interessiert mich das natürlich auch und darum versuche ich mich mal im Liveblogging und blogge einfach mal die Nacht hindurch. Mal schauen, was dabei rauskommt.
Verhehlen für wen ich stimmen würde, wenn ich denn dürfte, tu ich nicht, die Wette läuft seit Mai 2007. Angefangen hat es übrigens recht gut: Dixville Notch hat nicht nur einen coolen Ortsnamen sondern auch das Privileg, als erster Ort (neben einigen anderen) abstimmen zu dürfen und es sind dort sogar schon alle Stimmen ausgezählt. Alle 21. Das Ergebnis: Obama 15, McCain 6. Das ist deshalb umso bemerkenswerter, als das eine alte Republikanerhochburg ist (die Demokraten haben dort nur ein einziges Mal gewonnen und das ist auch schon 40 Jahre her).
Sollte es tatsächlich Menschen geben, die das vielleicht mitverfolgen wollen: Die ersten (Teil)Schließungen von Wahllokalen: Mitternacht in Indiana und Kentucky und das könnte dann ab 1 Uhr schon spannend werden: Kentucky wird ziemlich sicher McCain-Land sein, Indiana hingegen nicht ganz so sicher. Indiana -als alter Republikanerstaat ("red state") wird wohl sehr umkämpft sein und da könnte dann vielleicht unter Umständen schon....will heißen: Wenn schon Indiana nicht an die Republikaner geht, wie sollen dann andere Staaten, die bei weitem nicht so treu die Republikaner wählen, gewonnen werden...?
Verhehlen für wen ich stimmen würde, wenn ich denn dürfte, tu ich nicht, die Wette läuft seit Mai 2007. Angefangen hat es übrigens recht gut: Dixville Notch hat nicht nur einen coolen Ortsnamen sondern auch das Privileg, als erster Ort (neben einigen anderen) abstimmen zu dürfen und es sind dort sogar schon alle Stimmen ausgezählt. Alle 21. Das Ergebnis: Obama 15, McCain 6. Das ist deshalb umso bemerkenswerter, als das eine alte Republikanerhochburg ist (die Demokraten haben dort nur ein einziges Mal gewonnen und das ist auch schon 40 Jahre her).
Sollte es tatsächlich Menschen geben, die das vielleicht mitverfolgen wollen: Die ersten (Teil)Schließungen von Wahllokalen: Mitternacht in Indiana und Kentucky und das könnte dann ab 1 Uhr schon spannend werden: Kentucky wird ziemlich sicher McCain-Land sein, Indiana hingegen nicht ganz so sicher. Indiana -als alter Republikanerstaat ("red state") wird wohl sehr umkämpft sein und da könnte dann vielleicht unter Umständen schon....will heißen: Wenn schon Indiana nicht an die Republikaner geht, wie sollen dann andere Staaten, die bei weitem nicht so treu die Republikaner wählen, gewonnen werden...?
Tipp 12
gorillaschnitzel, 11:14h

Sonntag, 2. November 2008
eintausend wilde tage und nächte bloggerei!
bonafide, 17:40h
das sind immerhin elfkommadreieinsfünf prozent des bisherigen lebens der frau bona und in der zeit haste als gorillaschnitzel ihr hirn und ihre lachmuskeln ordentlich stimuliert.
zeit also für eine extraportion honig!
ich genieße ja die textfilets, anekdoten und kreativen ausflüge deines hirns in regionen, in die vermutlich kein zwergplumplorikeulchen je zuvor vorgedrungen ist... denn ich liebe deine pointierte schreibe und in sachen dachschaden biste mir mindestens ebenbürdig. höhö.
deine halbdackel sind legendär [du merkst, ich bediene mich der schublade des feinfühligen virtuosen?! *feix], deine fotos werden besser und besser, deine obskur-köstlichen kritzls sind stets ein lacher - auch, wenn dieser gern im hals zu verrecken droht. aber hey, ohne derbe späße wäre das leben vermutlich halb so leicht oder doch wenigstens doppelt so schwer.
nicht zuletzt hast du horst-tappsy für uns aus dem spielzeugparadies erlöst und ihrer existenz einen unsinn gegeben! als primatenbraten hast du es bis in die europäische presse geschafft und alles weitere ist daher eigentlich nur noch eine frage.... oder höchstens zwei!
also: meinen glückwunsch und auf auf.... zum kampf, zum kampf äh... ich meine: auf weitere tausend! lbhb.
zeit also für eine extraportion honig!
deine halbdackel sind legendär [du merkst, ich bediene mich der schublade des feinfühligen virtuosen?! *feix], deine fotos werden besser und besser, deine obskur-köstlichen kritzls sind stets ein lacher - auch, wenn dieser gern im hals zu verrecken droht. aber hey, ohne derbe späße wäre das leben vermutlich halb so leicht oder doch wenigstens doppelt so schwer.
nicht zuletzt hast du horst-tappsy für uns aus dem spielzeugparadies erlöst und ihrer existenz einen unsinn gegeben! als primatenbraten hast du es bis in die europäische presse geschafft und alles weitere ist daher eigentlich nur noch eine frage.... oder höchstens zwei!
also: meinen glückwunsch und auf auf.... zum kampf, zum kampf äh... ich meine: auf weitere tausend! lbhb.
Sonnenaufgang, aus der Sparte "wie gemalt"
gorillaschnitzel, 13:19h

Samstag, 1. November 2008
Goodbye Firefox
gorillaschnitzel, 18:36h
Lieber Firefox, ich fand dich mal richtig gut. So wie ich ohnehin ein ganz großer Fan von diesem Gratis-alles-für-alle-Internet bin und da warst du bisher ein wichtiger Teil von. Ab heute bist du das für mich nicht mehr.
Warum?
Weil ich -nach langer Skepsis- den Fehler begangen habe, ein Upgrade zu machen und zwar von Firefox 2 auf den unseligst saudümmsten, übelstschlechtesten und allermiesesten Browser aller Zeiten, sämtliche Internet Explorer eingeschlossen: Firefox 3.
Die Folgen kriegt man dann sehr schnell serviert. Ich zumindest. Und die sehen so aus:
- Arbeitsspeicher rappelvoll (locker mal 6-7 x dessen, was Opera oder IE verbaucht)
- Fehler und Unzulänglichkeiten, wie: Youtube funktioniert teilweise nicht mehr, ganze Seiten sind nicht darstellbar oder werden falsch dargestellt, Seiten, die viele Fotos enthalten ruckeln und der Seitenaufbau schwankt zwischen "langsam" und "beschissen". Kurz gesagt: Internet nur in Teilen, "Quasizensur" durch den Browser.
- Instabil und mit Abstürzen aus heiterem Himmel ("Firefox funktioniert nicht mehr").
Oder noch besser:
- Beim ganz normalen Schließen erscheinen Fehlermeldungen, die sich nicht abschalten lassen. ("Firefox ist abgestürzt" <- isser nich, er wurde nur geschlossen)
Downgrading zu FF 2? Versuchts doch mal! Oder vielleicht besser doch nicht....es ist nämlich nicht möglich. Und deshalb: Go to hell, fox. Hello, Safari...
Warum?
Weil ich -nach langer Skepsis- den Fehler begangen habe, ein Upgrade zu machen und zwar von Firefox 2 auf den unseligst saudümmsten, übelstschlechtesten und allermiesesten Browser aller Zeiten, sämtliche Internet Explorer eingeschlossen: Firefox 3.
Die Folgen kriegt man dann sehr schnell serviert. Ich zumindest. Und die sehen so aus:
- Arbeitsspeicher rappelvoll (locker mal 6-7 x dessen, was Opera oder IE verbaucht)
- Fehler und Unzulänglichkeiten, wie: Youtube funktioniert teilweise nicht mehr, ganze Seiten sind nicht darstellbar oder werden falsch dargestellt, Seiten, die viele Fotos enthalten ruckeln und der Seitenaufbau schwankt zwischen "langsam" und "beschissen". Kurz gesagt: Internet nur in Teilen, "Quasizensur" durch den Browser.
- Instabil und mit Abstürzen aus heiterem Himmel ("Firefox funktioniert nicht mehr").
Oder noch besser:
- Beim ganz normalen Schließen erscheinen Fehlermeldungen, die sich nicht abschalten lassen. ("Firefox ist abgestürzt" <- isser nich, er wurde nur geschlossen)
Downgrading zu FF 2? Versuchts doch mal! Oder vielleicht besser doch nicht....es ist nämlich nicht möglich. Und deshalb: Go to hell, fox. Hello, Safari...
Freitag, 31. Oktober 2008
Interview mit einem lokalen Helden
gorillaschnitzel, 01:00h
Heute zu Gast in unserer großen Show "Wir zeigen Ihnen die Superstars der Welt": Fridolin Pampelmuser, der große Schriftsteller.
Herr Pampelmuser, Sie sind der bekannteste, der erfahrenste, der profilierteste, der erfolgreichste, der anerkannteste, der vielfältigste, der berühmteste, der beste und, lassen Sie mich das sagen, der einzige Künstler unseres Dorfs. Herr Pampelmuser, wie kamen Sie denn zur Kunst?
Nun, es fing eigentlich ganz harmlos an. Ich begann mit der Dichtung.
Was war denn Ihre erste Dichtung?
Das war mit 14 Jahren das Kloabflussrohr in unserem Badezimmer.
Interessant, Herr Pampelmuser, interessant. Und wie ging es dann weiter?
Danach begann ich mit dem ersten Teil meiner Autobiographie "16 Jahre bin ich alt, wohnhaft Trinkerheilanstalt"
...ein Werk, das in unserem Dorf ja sehr berühmt wurde...
Ja, vor allem wie ich damals mit dem Traktor und 6 Halbe und 5 Martini durch den Kuhstall gerast bin und erst durch den Misthaufen gestoppt wurde.
Ihre Alkoholeskapaden gelten ja als legendär. Sie sind damals mit 3,2 Promille....
Ich bin doch Repräsentant unseres Dorfs und das hat ja auch 1500 Einwohner und vertrete somit ja auch 1500 Bürger mit viel Durst. Wenn nun jedem nur 1 Bier zustünde.....kann ich Ihnen sagen: Ich habe seinerzeit nicht mal ein Zehntel dessen getrunken, was ich repräsentiert habe.
Dann aber begannen Sie mit Ihren Heimatwerken.
Genau! Ich reimte zuerst über den Bauern Kunz: "Der dümmste Bauer im ganzen Land, das ist der Kunz-Roland".
Und was kam dann?
Danach widmete ich mich den Besonderheiten der Lyrik. Dingen, die sich noch kein Dichter vorgenommen hatte, woran sich noch kein Schriftsteller gewagt hat, einer neuen, einer wahren, einer richtigen Herausforderung.
Und was war das?
Mein Epos über den Geruch warmer Gülle.
Woher kam denn Ihr Talent?
Nun, man kann mit Fug und Recht sagen: Es wurde mir in die Wiege gelegt. Bereits mein Vater hat mit seinen Versen in Richtung Dorfschenke gezielt und allenfalls knapp verfehlt.
Nun, es erstaunt ja, wie sehr Sie den Klassikern ähneln...
Sehen Sie, ich habe die Coverversion in die Literatur eingeführt:
"Da steh ich nun, ich armer Tor,
und bin so klug als wie zuvor."
Wunderbar, oder? Kein Dichter oder Schriftsteller hat Goethe so gecovert und dabei ähnlich gut getroffen wie ich.
Das stimmt. Wenden wir uns Ihren Dramen zu.
Meinen Sie jetzt "Zuckerrüben aus Malaysia" oder "Das Muhen der Kuh Barbara"?
Es fällt doch auf, dass Ihre Werke immer wieder Themen berühren, die...
...sprechen Sie es ruhig aus: Noch nie jemand gewagt hat, zu besprechen. Wer schreibt denn schon über schwangere und gleichzeitig obdachlose Eichhörnchen auf einer Mittelgebirgskiefer?
Ja nun, wir danken Ihnen herzlich für das Interview, Herr Pampelmuser. Möchten Sie zum Abschluss noch ein Gedicht zum Besten geben?
Natürlich, sehr gerne:
"In des Frühlingstagen,
da drückte mich der Magen.
Ich ließ es alles raus,
es war komplett flüssig,
welch ein Graus."
Herr Pampelmuser, Sie sind der bekannteste, der erfahrenste, der profilierteste, der erfolgreichste, der anerkannteste, der vielfältigste, der berühmteste, der beste und, lassen Sie mich das sagen, der einzige Künstler unseres Dorfs. Herr Pampelmuser, wie kamen Sie denn zur Kunst?
Nun, es fing eigentlich ganz harmlos an. Ich begann mit der Dichtung.
Was war denn Ihre erste Dichtung?
Das war mit 14 Jahren das Kloabflussrohr in unserem Badezimmer.
Interessant, Herr Pampelmuser, interessant. Und wie ging es dann weiter?
Danach begann ich mit dem ersten Teil meiner Autobiographie "16 Jahre bin ich alt, wohnhaft Trinkerheilanstalt"
...ein Werk, das in unserem Dorf ja sehr berühmt wurde...
Ja, vor allem wie ich damals mit dem Traktor und 6 Halbe und 5 Martini durch den Kuhstall gerast bin und erst durch den Misthaufen gestoppt wurde.
Ihre Alkoholeskapaden gelten ja als legendär. Sie sind damals mit 3,2 Promille....
Ich bin doch Repräsentant unseres Dorfs und das hat ja auch 1500 Einwohner und vertrete somit ja auch 1500 Bürger mit viel Durst. Wenn nun jedem nur 1 Bier zustünde.....kann ich Ihnen sagen: Ich habe seinerzeit nicht mal ein Zehntel dessen getrunken, was ich repräsentiert habe.
Dann aber begannen Sie mit Ihren Heimatwerken.
Genau! Ich reimte zuerst über den Bauern Kunz: "Der dümmste Bauer im ganzen Land, das ist der Kunz-Roland".
Und was kam dann?
Danach widmete ich mich den Besonderheiten der Lyrik. Dingen, die sich noch kein Dichter vorgenommen hatte, woran sich noch kein Schriftsteller gewagt hat, einer neuen, einer wahren, einer richtigen Herausforderung.
Und was war das?
Mein Epos über den Geruch warmer Gülle.
Woher kam denn Ihr Talent?
Nun, man kann mit Fug und Recht sagen: Es wurde mir in die Wiege gelegt. Bereits mein Vater hat mit seinen Versen in Richtung Dorfschenke gezielt und allenfalls knapp verfehlt.
Nun, es erstaunt ja, wie sehr Sie den Klassikern ähneln...
Sehen Sie, ich habe die Coverversion in die Literatur eingeführt:
"Da steh ich nun, ich armer Tor,
und bin so klug als wie zuvor."
Wunderbar, oder? Kein Dichter oder Schriftsteller hat Goethe so gecovert und dabei ähnlich gut getroffen wie ich.
Das stimmt. Wenden wir uns Ihren Dramen zu.
Meinen Sie jetzt "Zuckerrüben aus Malaysia" oder "Das Muhen der Kuh Barbara"?
Es fällt doch auf, dass Ihre Werke immer wieder Themen berühren, die...
...sprechen Sie es ruhig aus: Noch nie jemand gewagt hat, zu besprechen. Wer schreibt denn schon über schwangere und gleichzeitig obdachlose Eichhörnchen auf einer Mittelgebirgskiefer?
Ja nun, wir danken Ihnen herzlich für das Interview, Herr Pampelmuser. Möchten Sie zum Abschluss noch ein Gedicht zum Besten geben?
Natürlich, sehr gerne:
"In des Frühlingstagen,
da drückte mich der Magen.
Ich ließ es alles raus,
es war komplett flüssig,
welch ein Graus."
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Saisonauftakt
gorillaschnitzel, 11:17h
Ich habe es letzten Sonntag -bei allerschönstem Sonnenschein- nicht geglaubt, als mir jemand sagte, die Schneefallgrenze sinke noch diese Woche unter 500 Meter...


Mittwoch, 29. Oktober 2008
Eilmeldung: Selbstmordbomber-Gewerkschaft fordert eine Lohnanhebung!
gorillaschnitzel, 00:06h

Montag, 27. Oktober 2008
Tipp 11
gorillaschnitzel, 19:38h

Sonntag, 26. Oktober 2008
Was man mit Vogel-A-A alles machen kann und wie beschissen es ist, wenn die Scheisse mal nicht mehr da ist
gorillaschnitzel, 02:10h
Es war einmal eine sehr kleine Insel, die lag ziemlich einsam weit, weit draußen im riesigen Ozean. Die nächste Insel war 300 Kilometer weit weg und mindestens noch einsamer und noch viel kleiner als unser Inselchen mit seinen grade mal 20 Quadratkilometern.
Besonders schön ist sie auch nicht, weil es da nicht sonderlich viel gibt.
Außer Vogelscheiße. Das aber reichlich.
Das mag man nun wahrlich beschissen finden und eigentlich könnten einem die 10.000 Einwohner auf ihrer übervölkerten Insel Leid tun, ist aber nicht so. Die Vogelscheisse entpuppte sich nämlich als das Öl der Insel, Fäkal-Gold quasi.
Vogelkacke nämlich ist gleich Guano und Guano wiederum ist gleich Phosphat und Phosphat wiederum ist gleich Dünger.
Je vollgeschissener so eine Insel -und unsere Insel hatte die beste Vogelscheisse der Welt- also mit dem Seevogel-A-A ist, desto besser lässt sich das abbauen. Und Phosphat war und ist gefragt. Sehr gefragt.
Und so gingen unsere Insulaner an den Abbau ihrer Kacke und verkauften das Zeug in alle Welt. Das machte sie reich. Sehr reich. So reich, dass das Pro-Kopf-Einkommen zeitweise gar das weltweit höchste war und man sich sogar einen eigenen Staat leisten konnte mit fast allem Drum und Dran: Eigene Fluglinie, eine Reederei, null Steuern oder Abgaben, kostenlos Bildung und ein ebenso kostenloses Gesundheitssystem und als kleines Highlight dann ein "staatseigenes" Musical in London, das dann aber floppte. Man könnte es kurz machen: Ein Südseetraum.
Ein Märchen.
Weil aber Märchen nicht zwangläufig gut ausgehen müssen, folgte nun der Alptraum:
Weil Seevögel nicht schneller und öfter scheißen können, als Menschen die Hinterlassenschaft wegräumen, wurde die Kacke immer weniger. Ganz wenig. Richtig wenig. Und eines Tages war dann Ebbe und es stellte sich heraus, dass die Insulaner ausschließlich auf ihre Scheiße gesetzt hatten, was sich nun als ziemlich beschissen herausstellte.
Noch beschissener war, dass sie ihr Geld nicht angelegt hatten, sondern es wahrhaft verfressen hatten, es in 2-3 Autos pro Person anlegten (bei nicht mal 30 Kilometer Straße) oder einfach verjubelt hatten. Auch der Staat hatte sich nicht wesentlich besser benommen als das Volk und so stürzte man gewaltig ab: Der Flugbetrieb wurde eingestellt, was eine fast einjährige Isolation der Insel zur Folge hatte und man krachte zurück auf den Status eines Drittweltlandes. Einmal von ganz oben nach ganz unten.
Heute ist man auf Fremdzahlungen angewiesen, das Überleben als souveräne Nation ist in Frage gestellt, man ist Endlager für Flüchtlinge, die anderswo unerwünscht sind und es wird bereits darüber nachgedacht, auf der Insel ein Atommüllendlager zu errichten.
Besonders schön ist sie auch nicht, weil es da nicht sonderlich viel gibt.
Außer Vogelscheiße. Das aber reichlich.
Das mag man nun wahrlich beschissen finden und eigentlich könnten einem die 10.000 Einwohner auf ihrer übervölkerten Insel Leid tun, ist aber nicht so. Die Vogelscheisse entpuppte sich nämlich als das Öl der Insel, Fäkal-Gold quasi.
Vogelkacke nämlich ist gleich Guano und Guano wiederum ist gleich Phosphat und Phosphat wiederum ist gleich Dünger.
Je vollgeschissener so eine Insel -und unsere Insel hatte die beste Vogelscheisse der Welt- also mit dem Seevogel-A-A ist, desto besser lässt sich das abbauen. Und Phosphat war und ist gefragt. Sehr gefragt.
Und so gingen unsere Insulaner an den Abbau ihrer Kacke und verkauften das Zeug in alle Welt. Das machte sie reich. Sehr reich. So reich, dass das Pro-Kopf-Einkommen zeitweise gar das weltweit höchste war und man sich sogar einen eigenen Staat leisten konnte mit fast allem Drum und Dran: Eigene Fluglinie, eine Reederei, null Steuern oder Abgaben, kostenlos Bildung und ein ebenso kostenloses Gesundheitssystem und als kleines Highlight dann ein "staatseigenes" Musical in London, das dann aber floppte. Man könnte es kurz machen: Ein Südseetraum.
Ein Märchen.
Weil aber Märchen nicht zwangläufig gut ausgehen müssen, folgte nun der Alptraum:
Weil Seevögel nicht schneller und öfter scheißen können, als Menschen die Hinterlassenschaft wegräumen, wurde die Kacke immer weniger. Ganz wenig. Richtig wenig. Und eines Tages war dann Ebbe und es stellte sich heraus, dass die Insulaner ausschließlich auf ihre Scheiße gesetzt hatten, was sich nun als ziemlich beschissen herausstellte.
Noch beschissener war, dass sie ihr Geld nicht angelegt hatten, sondern es wahrhaft verfressen hatten, es in 2-3 Autos pro Person anlegten (bei nicht mal 30 Kilometer Straße) oder einfach verjubelt hatten. Auch der Staat hatte sich nicht wesentlich besser benommen als das Volk und so stürzte man gewaltig ab: Der Flugbetrieb wurde eingestellt, was eine fast einjährige Isolation der Insel zur Folge hatte und man krachte zurück auf den Status eines Drittweltlandes. Einmal von ganz oben nach ganz unten.
Heute ist man auf Fremdzahlungen angewiesen, das Überleben als souveräne Nation ist in Frage gestellt, man ist Endlager für Flüchtlinge, die anderswo unerwünscht sind und es wird bereits darüber nachgedacht, auf der Insel ein Atommüllendlager zu errichten.
Samstag, 25. Oktober 2008
We love Sarah
gorillaschnitzel, 02:07h
Eigentlich dachte man ja, dass man mit Dick Cheney schon den allermiesesten Vizepräsidentenkandidaten aller Zeiten schon gesehen -und dummerweise auch gewählt- hatte (der blödsinnigerweise auch noch so richtig Politik machen durfte im Gegensatz zu etlichen Vorgängern) und dann taucht dieses Weib auf..... aus dem Nirgendwo Alaskas, was noch vor 160 Jahren russisch warundso...
In jedem Fall: Man weiß eigentlich gar nicht, wo man anfangen soll, aber ich versuch es mal damit:
Ihr Aussehen. Gut, für Anfang 40 is das nich sooooo schlecht, wenn da nich wäre; Ja, sie scheint mal den dritten Platz bei der Wahl zur Miss Alaska belegt zu haben.
Nun gut, ja, stimmt, in Alaska wohnen ohnehin kaum Frauen, werden Sie nun sagen, was ja an und für sich durchaus richtig ist.
Sagen wir es mal so: Es ist -einwohnermäßig- in etwa wie MissGuinea-Bissau Bhutan, wobei mir dann aber Miss Guinea-Bissau Bhutan wiederum sehr Leid tut, weil die sich wiederum gegen mehr Kontrahentinnen durchsetzen muss, allein schon so rein alterspyramidemäßig und die Mädels dort ziemlich sicher ohnehin besser aussehen, aber sei´s drum...
Gut. Platz 3 aussehenstechnisch in Alaska, was in Guinea-Bissau so in etwa Platz 19 wäre....Aber gut: Alaska3. Was ich mich dann frage ist: Wenn das Weib so irre toll aussieht, weshalb brauchts dann noch 150.000 Öcken fürs Styling? Ein Mal mit Schminke zukleistern und den Kleiderschrank auf Parteikosten vollmachen, weil die Gelegenheit nie wieder kommt?
Aber man soll sich ja nicht an Äußerlichkeiten aufhalten, weshalb wir nun direkt übergehen zum Inhalt und der ist ja schließlich auch nicht von schlechten Eltern. Die üblichen Aussetzer dürften bekannt sein und deshalb gleich medias res und wir stellen wir uns an dieser Stelle einfach mal die Frage: Was macht eigentlich so ein Vizepräsident den ganzen Tag?
Das hat sich augenscheinlich Sarah, die Kandidatin, mittlerweile auch sehr ernsthaft gefragt und konnte diese Frage nicht wirklich nicht beim allerbesten Willen nicht beantworten.
Wir hingegen können schon sagen, was man als Vize den lieben, langen Tag so macht: In der Gegend rumballern.
Und siehste! Schon erinnert sich die Jägerin Palin an ihre Tugenden! Befragt, was denn der größte Fehler ihres potentiellen Wunschvorgängers Cheney denn gewesen sei, antwortet sie nicht "Irak" oder "Afghanistan" oder sonstige richtig schlimme Dinge, die der Kerl verbrochen hat. Nein! Sie sagt: Der Jagdunfall seinerzeit...und revidiert das nicht mal....
......seien wir mal alle froh, dass über die der Mantel der Geschichte werden wird, aber echt...sie wird nich und dat is gut so.....
In jedem Fall: Man weiß eigentlich gar nicht, wo man anfangen soll, aber ich versuch es mal damit:
Ihr Aussehen. Gut, für Anfang 40 is das nich sooooo schlecht, wenn da nich wäre; Ja, sie scheint mal den dritten Platz bei der Wahl zur Miss Alaska belegt zu haben.
Nun gut, ja, stimmt, in Alaska wohnen ohnehin kaum Frauen, werden Sie nun sagen, was ja an und für sich durchaus richtig ist.
Sagen wir es mal so: Es ist -einwohnermäßig- in etwa wie Miss
Gut. Platz 3 aussehenstechnisch in Alaska, was in Guinea-Bissau so in etwa Platz 19 wäre....Aber gut: Alaska3. Was ich mich dann frage ist: Wenn das Weib so irre toll aussieht, weshalb brauchts dann noch 150.000 Öcken fürs Styling? Ein Mal mit Schminke zukleistern und den Kleiderschrank auf Parteikosten vollmachen, weil die Gelegenheit nie wieder kommt?
Aber man soll sich ja nicht an Äußerlichkeiten aufhalten, weshalb wir nun direkt übergehen zum Inhalt und der ist ja schließlich auch nicht von schlechten Eltern. Die üblichen Aussetzer dürften bekannt sein und deshalb gleich medias res und wir stellen wir uns an dieser Stelle einfach mal die Frage: Was macht eigentlich so ein Vizepräsident den ganzen Tag?
Das hat sich augenscheinlich Sarah, die Kandidatin, mittlerweile auch sehr ernsthaft gefragt und konnte diese Frage nicht wirklich nicht beim allerbesten Willen nicht beantworten.
Wir hingegen können schon sagen, was man als Vize den lieben, langen Tag so macht: In der Gegend rumballern.
Und siehste! Schon erinnert sich die Jägerin Palin an ihre Tugenden! Befragt, was denn der größte Fehler ihres potentiellen Wunschvorgängers Cheney denn gewesen sei, antwortet sie nicht "Irak" oder "Afghanistan" oder sonstige richtig schlimme Dinge, die der Kerl verbrochen hat. Nein! Sie sagt: Der Jagdunfall seinerzeit...und revidiert das nicht mal....
......seien wir mal alle froh, dass über die der Mantel der Geschichte werden wird, aber echt...sie wird nich und dat is gut so.....
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