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Mittwoch, 6. Februar 2008
2
gorillaschnitzel, 11:45h
Jahre
...Spaß, Sucht, Freude
...sind (zu?) schnell rum
...sind genug, um viel Mist runterzurotzen
...einen ganzen Haufen netter Menschen kennengelernt, gemailt, telefoniert, getroffen, im besten Fall einige davon gut unterhalten und eventuell belustigt
...mit allerlei Überraschungen und ungeahnten Verlinkungen
...feiert man nicht wirklich. Gehen Sie nun weiter Ihrer Tätigkeit nach
...Spaß, Sucht, Freude
...sind (zu?) schnell rum
...sind genug, um viel Mist runterzurotzen
...einen ganzen Haufen netter Menschen kennengelernt, gemailt, telefoniert, getroffen, im besten Fall einige davon gut unterhalten und eventuell belustigt
...mit allerlei Überraschungen und ungeahnten Verlinkungen
...feiert man nicht wirklich. Gehen Sie nun weiter Ihrer Tätigkeit nach
Dienstag, 5. Februar 2008
Obsoleter Krimskrams
gorillaschnitzel, 15:33h
Die deutsche Sprache ist eine der allergroßartigsten der Welt. Es lassen sich herrliche Schachtelsätze bauen, die man wild vor sich hinwuchern lassen kann, wie diesen hier, und am Ende lässt man sie zusammensacken und fertig ist die Sprach- und Wortjonglage. Das alles kann man anreichern mit Hilfe von Adjektiven, Fremdwörtern und allerlei Kram. Im besten Fall kommen wunderschöne Dinge dabei raus. Wenn´s nicht so gut läuft, taugts immerhin noch als Stilblüte für den HohlSPIEGEL.
Eine Weile lang hatte ich mir den Spaß gemacht, in Privat- oder Geschäftsbriefe immer ähnliche Formulierungen einzubauen. Eine Art zweite Kommunikation unter Zuhilfenahme des Fremdwörterlexikons. In Berichten an die Chefetage versuchte ich stets, 2 immer gleiche Worte unterzubringen: "Ressourcenorientierung" und "obsolet". "Ressourcenorientierung" ist so nichtssagend wie harmlos und deshalb universell einsetzbar. Es passt immer, hört sich vielversprechend an und deshalb findet man auch immer einen geeigneten Platz im Text. Schwieriger ist da schon "obsolet", weil das auch viel schneller auffällt und ich mich ohnehin schon fragte, weshalb mich nach 4 Jahren und gut und gerne 25-30 Berichten noch kein Mensch angesprochen hatte.
Dieses Mal habe ich etwas so auffällig in Satz 3 oder 4 positioniert, dass es einfach auffallen muss: "Pekuniäre Affekthandlung"....
Eine Weile lang hatte ich mir den Spaß gemacht, in Privat- oder Geschäftsbriefe immer ähnliche Formulierungen einzubauen. Eine Art zweite Kommunikation unter Zuhilfenahme des Fremdwörterlexikons. In Berichten an die Chefetage versuchte ich stets, 2 immer gleiche Worte unterzubringen: "Ressourcenorientierung" und "obsolet". "Ressourcenorientierung" ist so nichtssagend wie harmlos und deshalb universell einsetzbar. Es passt immer, hört sich vielversprechend an und deshalb findet man auch immer einen geeigneten Platz im Text. Schwieriger ist da schon "obsolet", weil das auch viel schneller auffällt und ich mich ohnehin schon fragte, weshalb mich nach 4 Jahren und gut und gerne 25-30 Berichten noch kein Mensch angesprochen hatte.
Dieses Mal habe ich etwas so auffällig in Satz 3 oder 4 positioniert, dass es einfach auffallen muss: "Pekuniäre Affekthandlung"....
Montag, 4. Februar 2008
Elsass
gorillaschnitzel, 13:03h
Ich bin ja wahrhaftig überzeugt, in einer der allerschönsten Gegenden Europas zu leben. Vielleicht sogar der Welt. Noch schöner ist allenfalls das Elsass: Windschiefe Fachwerkhäuschen, die dem Klischee so sehr entsprechen, dass man auf den Gedanken verfallen könnte, die Dörfer um Riquewihr -vormals Reichenweiher- hätte man als eine Art Riesendisneyland für die Touristen aus Amerika und Japan hingestellt, wie die Gegend um Riquewihr vormals württembergisches Besitztum war und erst von Napoleon abgeknöpft wurde.
Fahrten durch schier endlose Weinberge, bei denen man sofort den Edelzwicker in der Nase hat. Dann via Colmar und über Munster, das den allergrößten Stinkekäse des Planeten fabriziert über den Ballon d´Alsace, über den sich auch die dopingverseuchten Mediziner auf ihren Fahrrädern bewegen.


Helmuts Fragen
gorillaschnitzel, 01:22h
Sonntag, 3. Februar 2008
Lagunaesk
gorillaschnitzel, 11:17h

Samstag, 2. Februar 2008
Dont eat the yellow snow
gorillaschnitzel, 15:54h
Herrliches Filmchen zu einem Zappa-Klassiker
Freitag, 1. Februar 2008
Sinnloses Wissen
gorillaschnitzel, 12:37h
Formel1 ist eigentlich ein Kapitalistensport. Da dürfen sich Autokonzerne und vermögende Privatiers austoben und ihr Geld verschleudern.
Aber selbst die DDR hat sich einmal darin versucht. Wenn auch nicht lange. 1953. Ein einziges Rennen, 11 Runden auf dem Nürburgring fuhr Edgar Barth seinen EMW (später: Wartburg). Dann platzte der Auspuff.
Aber selbst die DDR hat sich einmal darin versucht. Wenn auch nicht lange. 1953. Ein einziges Rennen, 11 Runden auf dem Nürburgring fuhr Edgar Barth seinen EMW (später: Wartburg). Dann platzte der Auspuff.
Donnerstag, 31. Januar 2008
E pluribus unum,
gorillaschnitzel, 11:32h
aus vielen Eins, steht auf jedem Dollarschein und an der Freiheitsstatue ist eine Tafel angebracht, auf der es unter anderem heißt:
Und ganz anders als das Amerika von Abu Ghraib oder Guantanamo. Amerika macht nun die Fehler, die Europa dazu nötigten, mindestens drei Mal in einhundert Jahren die Amerikaner zu Hilfe zu holen.
Seit ein paar Monaten aber vermeine ich diesen Lichtstreif des guten Amerika zu erkennen. Weg vom Cowboy, aber auch weg von durchdesignten Ex-First-Ladies mit Politsprech und desillusionierten Ideenlosen. Das Amerika, das sich Martin Luther King gewünscht hat.
Vielleicht wählen sie ihn doch.
Give me your tired, your poor,Ginge man strikt entlang der Tagespolitik müsste man wohl angesichts eines solchen Anachronismus zynisch lachen. Betrachtet man Amerika aber auch aus einem historischen Blickwinkel, kann man diese Grundsätze bestätigt finden. Über Jahrhunderte das größte Flüchtlingslager des alten Kontinents Europa mit immenser Integrationsfähigkeit und in der Lage, Zigmillionen aufzunehmen. Und das zu einem Zeitpunkt, als in weiten Teilen des alten Kontinents Demokratiebewegungen mit Waffengewalt unterdrückt wurden. Das sichtbare Zeichen, dass "der Geist von unten" etwas erschaffen kann und der Beweis, dass es sich lohnt für Freiheit und Menschenrechte einzustehen.
Your huddled masses yearning to breathe free,
The wretched refuse of your teeming shore.
Send these, the homeless, tempest-tost to me,
I lift my lamp beside the golden door!
Und ganz anders als das Amerika von Abu Ghraib oder Guantanamo. Amerika macht nun die Fehler, die Europa dazu nötigten, mindestens drei Mal in einhundert Jahren die Amerikaner zu Hilfe zu holen.
Seit ein paar Monaten aber vermeine ich diesen Lichtstreif des guten Amerika zu erkennen. Weg vom Cowboy, aber auch weg von durchdesignten Ex-First-Ladies mit Politsprech und desillusionierten Ideenlosen. Das Amerika, das sich Martin Luther King gewünscht hat.
Vielleicht wählen sie ihn doch.
Mittwoch, 30. Januar 2008
Pizzaria
gorillaschnitzel, 11:56h

Dienstag, 29. Januar 2008
Von der Kunst, verlieren zu können
gorillaschnitzel, 14:57h
Rugby ist ein brutaler Sport, aber er ist auch ein sehr englischer Sport und daher läuft alles nach strengen Regeln ab. Vor allem aber ist er charakterbildend: Man kann sich auf dem Spielfeld die Zähne aushauen, den Kiefer brechen, die Hoden quetschen oder auch alle möglichen Knochen brechen....dies alles geschieht seltenst mit Absicht. Im Rugby gibt es einen Ehrenkodex und der besagt, dass man den Gegenspieler zwar deftig angeht, ihn aber nicht verletzt und er besagt auch, dass man gefälligst verlieren muss wie ein Mann. Wenn der Gegner gewinnt, war er eben stärker. Nächstes Mal wieder...
Das würde man sich auch in anderen Sportarten wünschen und vor allem würde man sich das von einigen Nationen wünschen, die Sport als nationalheilige Angelegenheit interpretieren. Eine Niederlage wird gleichgesetzt mit dem Verlust der nationalen Souveränität: Es wird getreten, wenn es sein muss auch auf Spieler, die bereits am Boden liegen, es wird gespuckt, versteckt gefoult, schlägt dem Kontrahenten den Ellenbogen ins Gesicht, tritt von hinten zu, man klappt zusammen wie der sterbende Schwan und wälzt sich am Boden und wenn das alles nicht hilft, war´s am Ende der Schiedsrichter. Man könnte phasenweise meinen, man befinde sich im Krieg.
Das würde man sich auch in anderen Sportarten wünschen und vor allem würde man sich das von einigen Nationen wünschen, die Sport als nationalheilige Angelegenheit interpretieren. Eine Niederlage wird gleichgesetzt mit dem Verlust der nationalen Souveränität: Es wird getreten, wenn es sein muss auch auf Spieler, die bereits am Boden liegen, es wird gespuckt, versteckt gefoult, schlägt dem Kontrahenten den Ellenbogen ins Gesicht, tritt von hinten zu, man klappt zusammen wie der sterbende Schwan und wälzt sich am Boden und wenn das alles nicht hilft, war´s am Ende der Schiedsrichter. Man könnte phasenweise meinen, man befinde sich im Krieg.
Scheiße,
gorillaschnitzel, 14:45h
jetzt schickt mir schon Armin Mueller-Stahl Spammails....
Montag, 28. Januar 2008
Rubbel dein Porto
gorillaschnitzel, 10:30h

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