Freitag, 17. August 2007
Yummy
Aus der Rubrik "Weltbeste Desserts": Tonkabohneneis und Crème Brûlée

   ... Futter und Gesoeff
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Donnerstag, 16. August 2007
Good N8, White Pride
Hallo ihr Menschen da draußen, dir ihr in diesem weißen Leinenzeuchs unterwegs seid und damit ausseht, als habe euch die alte Uriella persönlich zum missionieren losgeschickt:

Es macht nix, dass euer weißes Leinenzeug nach gut 3 Minuten saumäßig bescheuert aussieht, weil es nach exakt dieser Zeit Flecken in sämtlichen Farbschattierungen hat. Es macht auch nichts, dass ihr ansehliche Schweißflecken spazieren tragt. Selbst die braunen Billigtreter mit den Troddeln dran verzeihen wir euch.
Es macht sogar nix, dass eure männliche Brut in passablen Restaurants mit dem Gameboy dasitzt und die weibliche Nachzucht viel zu enge Oberteile trägt und drunter der Speckbauch hervorlugt.
Auch die Tatsache, dass ihr in München-Trudering oder in Bergisch-Gladbach wohnt: Interessiert uns nicht.

Aber ein für allemal und endgültig: Wenn irgendeine(r) von euch noch ein einziges Mal den Flugzeuglandungsklatscher macht, garantieren wir für nichts mehr und wünschen uns mindestens die Prügelstrafe oder alternativ die Entziehung des aktiven und des passiven Wahlrechts.

   ... Personality goes a long way
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Mittwoch, 15. August 2007
5:55
555 Tage Bloggerei…Miniminifeier mit der wunderbaren Charlotte Gainsbourg: 5:55....





By the way: Das gesamte Album ist Klasse....

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Lebendwurmautomat
Was sind wir nicht alles an Automaten gewohnt. Mit Kaugummiautomaten bin ich aufgewachsen, dann kamen irgendwann die Geldautomaten, die Fahrkartenautomaten und sogar ein Bierkastenautomat.

Diese Automatengeneration ist jedoch ganz neu: Würmer. Und zwar lebendige Würmer. Für Angler. Oder auch Feinschmecker.

Freie Auswahl unter zig Sorten, die sich durchweg anhören, als lese man die Speisekarte eines Nobelrestaurants.

Aber: Wie steht es um die Wurmrechte? Lebendig in einen Automaten gesperrt! Kommt nun noch der ZiehdirneMeersau-Automat? So erwarte ich demnächst PETA-Jungens und -Mädels oder wenigstens ein paar ordentliche Veganer, die in einer Nacht- und Nebelaktion den Automaten knacken und die armen Würmer aus ihrer jämmerlichen Existenz befreien.
Freiheit für alle Würmer! Todeskandidaten raus aus der Death Row dem Automaten!
Und sollten sie sich nicht strafbar machen wollen, besteht ja immerhin noch die Möglichkeit, das alles ganz legal zu tun und mit ordentlich Kleingeld aufzutauchen. Nie war Tierschutz leichter zu bewerkstelligen.

   ... Fundstuecke
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Samstag, 11. August 2007


.... und wenn du dein schnitzelfilet jetzt so langsam mal wieder hierher bewegen könntest, das wäre...


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Freitag, 3. August 2007
feierliches brummmmelschnurrrrrrrrrrrrrrr


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Samstag, 28. Juli 2007
Erstmal weg


Schöne Zeit. Bis Mitte August dann mal...

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Chainsawkiller
Mr. K ist der Boss von einem großen Unternehmen. In seiner Sparte das allergrößte: Stihl. Die Firma stellt Spielzeuge für Männer –und Frauen mit Spieltrieb- her. Eine großartige Firma. Wenn man nur daran denkt, was die Regenwaldabholzer ohne so eine echte Stihl wären....
....oder die Kettensägenmassakermörder, die nicht mal halb so cool rüberkämen und mit einem ordinären Fuchsschwanz eine Mordssauerei anrichten würden.
Eine saubere Sache also. Schnell, effektiv, gut.

Jetzt hat Mr. K ein Problem mit seinem Nachbarn:
Man kann aber auch kleinlich sein. Wegen eines abgesägten Baums hat der Nachbar gleich Anzeige erstattet. Gut, nett ist das nicht, einfach so nen Baum umzulegen. Aber hey, lieber Nachbar von Mr. K: Was zur Hölle erwartest du denn? Der Mann stellt Sägen her und was ein ordentliches Qualitätsmanagement ist, gehören die auch getestet, verdammt nochmal. Und sie gehören dort getestet, wo sie zum Einsatz kommen: Am Baum, in der Natur.
Vorbildlich, wenn das auch noch der Chef höchstpersönlich macht.

Weitersägen, Mr. K, die Kettensäge braucht auch Ausgang....

   ... Fundstuecke
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Freitag, 27. Juli 2007
Mein ganz persönlicher Nationalfeiertag
Es gibt diese sehr regionalen Feste, die wirklich nur die verstehen, die dort aufgewachsen sind. Im Norden sind das die Schützenfeste und vermutlich wird jeder Kölner zustimmen, dass die Düsseldorfer vom Karneval keinen blassen Schimmer haben.
Mein persönlicher Nationalfeiertag -und damit wichtiger als alle Feiertage inklusive Weihnachten zusammen- findet nur alle 2 Jahre statt, was wiederum Abstand genug ist, die Feierlichkeiten definitiv gut zu finden. Es ist der Zeitpunkt, an dem alle Exilanten wieder zurückkehren in die Stadt ihrer Kindheit und Jugend. Vermutlich ist das einer der Hauptgründe, die Festivität überhaupt zu besuchen.
Ein anderer ist pure Sentimentalität: Wenn immer und immer wieder dieselbe Melodie läuft, die sich bereits wie ein Mantra milliardenfach in den Synapsen abgespeichert hat, steigert das den Gänsehautfaktor.

Aber verstehen tut man das wohl nur, wenn man das genetisch vererbt gekriegt hat.

   ... Welcome to Muumuuland
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Donnerstag, 26. Juli 2007
Ulrich Mühe...
...war einer der Besten. Und eigentlich hat Ulrich Mühe den Oscar geholt und nicht dieser Donnergedöns.

   ... Art
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Mittwoch, 25. Juli 2007
Dem RasmussenWinokurow zum Gruße

   ... Spocht
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Halbdackel des Monats
Dieses eine einzige Mal muss es auch mal einen regionalen Halbdackel des Monats geben....aber weil der irgendwie exemplarisch für viele steht, muss es auch mal ein Lokaler sein…

Ruuuuuuuuuuuuudi



Der Rudi ist der tollste Rudi seit Rennschwein Rudi Rüssel. Nicht so Rudi wie der Völler und auch nicht so Rudi wie der Bin Baden damals, aber schon ordentlich Rudi.

Der Rudi ist ein alter SPDler und überzeugter Gewerkschaftler. Das an sich wäre auch in der Post-Schröder-Ära nicht weiter anstößig. Der Rudi aber nimmt nun Stellung zu einem mittelgroßen Wirtschaftsverbrechensprozeß (inkl. Steuerhinterziehung) und setzt sich nun vehement für den Angeklagten ein. Nicht etwa, weil er den Mann kennt, was er natürlich nicht tut, weil er das sonst nicht täte. Nein. Einfach als Mensch. Und Gewerkschafter. Und SPDler, die ohnehin allesamt schon beim Parteieintritt den Humanismus eingepflanzt kriegen.

Rudi auf jeden Fall will nun das zuständige Gericht zum Thema des Landtags machen. Dass er damit die Unabhängigkeit der Justiz infrage stellt, beschäftigt ihn nicht weiter. Auch nicht die Tatsache, dass sich der Obergewerkschafter ausgerechnet für einen Mann einsetzt, der es über Jahrzehnte verstanden hat, jegliche Regung der Betriebsangehörigen in Richtung Betriebsrat oder Tarifvertrag oder Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft gezielt und erfolgreich zu unterdrücken. Mit allen Mitteln.
Nun aber hat man es auf einmal mit einem richtigen Ehrenmann und honorigen Familienvater zu tun und nicht mehr mit einem Steuerhinterzieher, Wirtschaftskriminellen und Lohndumper. Meint Rudi. Andererseits ist dem Rudi seine Parteinahme auch nicht wirklich geheuer und irgendwie dann doch peinlich, weshalb er darauf verzichtet, dies auf seiner Homepage breitzutreten. Dort wird lieber gegen das Lohndumping gewettert und energisch ein Mindestlohn eingefordert (mindestens letzteres kennt der angeklagte Unternehmer allenfalls vom Hörensagen der Konkurrenz)

Und weil das alles nicht zufällig kommt und man dem Rudi getrost die Hoheit über die Stammtische und politischen Opportunismus unterstellen darf, qualifiziert sich Rudi nun endgültig für den Halbdackel des Monats.

   ... Halbdackel des Monats
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Dienstag, 24. Juli 2007
SAT1 schreibt Fernsehgeschichte
Ach was waren die Tour-de-France-Übertragungen bisher langweilig! Bei ARD und ZDF waren es phasenweise Vorlesungen in Pharmazie und Eurosport hat in etwa den Informationsgehalt von 9Live.

Nun aber ist der großartige Sender SAT1 (möge der TV-Gott SAT1 schützen) übergegangen, einen richtigen Aufklärungsjournalismus zu betreiben. Nun kommt die Wahrheit schonungslos raus. Eine Revolution ist im Gange.

Bei SAT1 (möge der TV-Gott SAT1 schützen) wird die Tour übertragen. Und wie! Timon Saatmann, Verfasser der umwerfendsten Lexika der Menschheit (Pocket Quiz Fußball, Pocket Quiz Ruhrgebiet, Tour de France - Sprüche - Fakten - Kurioses, Tennis - Sprüche - Fakten - Kurioses) und Mike Kluge demonstrieren sehr gekonnt den alternativen Fernsehjournalismus.
Eine Moderation, die der Übertragung eines Gottesdienstes der Zeugen Jehovas im Nachtprogramm von BibelTV ähnelt, damit so entspannt ist wie Helmut Kohl vor dem Spendenausschuss und dazu dann wirklich wichtige Neuigkeiten. Da darf der ehemalige Radler Kluge lang und breit darstellen, dass diese Dopingkontrollen quasi eine Art Hausarrest seien, weil man sich ja ständig an- und abmelden müsse und man dadurch ja in seinen Bewegungen eingeschränkt sei, weil man sonst ja zickedizack unter Dopingverdacht gerät.

Überhaupt Mike Kluge: Der ist so eine Art Intimus von Jan Ullrich und deshalb gibt es ein Livetelefonat mit dem Ulle rechtzeitig zu einer Bergwertung. Das Ergebnis ist mindestens historisch zu nennen. Der Jan lässt seine üblichen Ansichten vom Stapel und ist richtig froh darüber, dass man sich nun wieder auf den Sport konzentriert und nicht immer von Doping redet, weil das Thema ohnehin hochgeredet werde.
Außerdem werde er zu gegebener Zeit schon noch seine Sicht der Dinge darstellen. Dann nämlich, wenn "Deutschland bereit sei". Das ist ganz groß. Eigentlich läuft es mir immer ganz kalt den Rücken runter, wenn ein ganzes Land bereit sein muss für die Wahrheiten einzelner, aber beim Jan ist das alles gaaaanz anders. Der wird vermutlich noch von Mike Kluge persönlich den Blutspendeausweis überreicht bekommen.
Weil er nämlich am Ende ordentlich geschleimt hat: Er (Ullrich) sei ganz froh, dass jetzt SAT1 (möge der TV-Gott SAT1 schützen) übertrage, weil er bei der Konkurrenz immer den Ton habe abschalten müssen, weil das nicht zu ertragen gewesen sei.

Daher: Danke SAT1 (möge der TV-Gott SAT1 schützen) für so viel Mut. Andere setzen teuer bezahlte Moderatoren hin, du aber setzt auf brutalstmögliche Comedy. Danke.

   ... Glotze
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