Freitag, 20. Juli 2007
Geni(t)al
Martha ist wirklich richtig phänomenal. Martha ist nämlich die Großmeisterin im Penislesen.
Glauben Sie nicht? Finden Sie seltsam? Gibts aber wirklich. Und anhand der Physiognomie von so nem Penis (Fleischpenis, Fettpenis, Blutpenis) sagt dann die Martha, ob man zu psychischen Problemen neigt oder ob man Selbstbewusstsein hat.

Ehe sich nun ein feminines Grinsen verbreitet: Vaginallesungen gibts natürlich auch. Da gehts dann um Schamlippen und der Färbung des Scheidenvorhofs.

Dafür verlangt dann die gute Martha ein paar Fotos vom Geschlechtsteil oder aber man geht gleich bei Martha vorbei und zieht sich aus. Das Problem dabei ist lediglich, dass Martha 58 ist und nicht unbedingt so aussieht, als würde man sich mit Freuden entblößen und sein Geschlechtsteil herzeigen. Ganz egal ob nun Männlein oder Weiblein.


Andererseits tun sich da ganz neue Möglichkeiten auf. Für Urologen und Gynäkologen beispielsweise. Oder für Ottonormalbürger: Eine Fortbildung bei Martha belegen und schon lassen sich ganz neue Anbaggermethoden ("Baby, zeig mir deine Vagina und ich sag dir, ob sie zu meinem Penis passt") einschlagen.
Daher: Weitermachen, Martha. Ich geh jetzt mal nachschauen.

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Donnerstag, 19. Juli 2007
Am liebsten...
4 Wochen da drauf und nimmer runter...

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Grünzeuch, oder: Wie man eine Einladung absagt
Ich mach´nicht die Petersilie...

Ute Vogt sagt Günther Oettingers Einladung ab und grüßt gleichzeitig herzlich gen Kurpfalz

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Mittwoch, 18. Juli 2007
Öffentlich-rechtliches Anti-Aging
Das ZDF setzt die Sendung "Lustige Musikanten" ab. Eigentlich wäre das der geeignete Zeitpunkt, das ZDF zu beglückwünschen, weil der Sender endlich entdeckt zu haben scheint, dass Volksmusik erzreaktionär ist und die Hörer und Seher derselben vermutlich irgendwo in den Jahren 33 bis 45 hängengeblieben sind. Nun also leistet man seinen Beitrag zum Weltfrieden und sorgt dafür, dass nicht wieder irgendwelche Jungs aus Remscheid oder Oer-Erkenschwick die Champs Elyssee runterparadieren müssen.

Leider haben dafür einige kein Verständnis. Die betroffenen Volksmusikfans nämlich. Die sind nun so empört, wie eine mittlere Geriatriegang mitsamt Krampfadergeschwader eben sein kann und fühlen sich gleich in ihren elementaren Rechten beschränkt. Vermutlich bereiten sie grade die Klage für das Straßburger Gericht für Menschenrechte vor und wenn das nicht klappt, kann man ja alternativ auch gleich gen Champs Elyssee marschieren oder wenigstens zur Feldherrnhalle.

Natürlich machen da auch die Grauen Panther mit und Trude Unruh höchstpersönlich sagt, dass es "eine Beleidigung für alle [ist], die Deutschland nach dem Krieg aufgebaut haben".
Liebe Trude, diejenigen, die da aufgebaut haben, waren aber nicht unwesentlich dafür mitverantwortlich, dass es überhaupt kaputt war.

Auf jeden Fall ist die Ausstrahlung von Volksmusiksendungen im öffentlich finanzierten Fernsehen ein Menschenrecht. Und zwar für alle. Auch solche, die es nicht sehen wollen.
Drum kommt nun der große Dreh mit dem Antidiskriminierungsgesetz.

Ich werde übrigens auch diskriminiert und werde daher meine Rechte mittels Antidiskriminierungsgesetz einklagen:

1.) Jahrelang hat man mir erzählt, dass Elvis lebt. Nun habe ich herausgefunden, dass Elvis aber schon gestorben ist. Elvis muss also wieder auferstehen.

2.) Im Fernsehen -v.a. bei ARD und ZDF- gibt es über Post-Industrial keine Sendung am Samstag Abend um 20:15 Uhr. Das wird und muss sich nun ändern.

3.) Mein Lieblingsfalafelmacher hat dichtgemacht. Er wird wieder aufmachen müssen.

4.) So etwas wie "Sperrstunde" ist an sich schon Diskriminierung pur. Wird demnächst abgeschafft.

5.) Die meisten Regentage diskriminieren mich alten Sonnenscheinfreud. Regen wird abgeschafft.

   ... Glotze
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Grenzenlose Denkerei
Wenn der Schäuble noch ein paar mal "Denkverbote" aufheben will, mach´ ich das doch glatt und überlege mir die Einführung des politischen Mords in mein Handlungsspektrum.

   ... Poly-Tikk
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Dienstag, 17. Juli 2007
Shopping unter erschwerten Bedingungen, oder: Heavy Flesh
Selbst der geneigteste Philanthrop kommt nicht umhin, einige Teile der Menschheit für vollkommen verblödet zu halten. Wie diese 3köpfige Familie, die mir in schöner Regelmäßigkeit beim Einkauf begegnet.

Da gibt es Mutti. Mutti hat immer -wirklich immer- schmierig fettige Haare, dazu keine Frisur und mindestens 120 Kilo Übergewicht. Mindestens 120, es könnten auch mehr sein. Man kann dick sein, man kann und darf wegen mir auch Übergewicht haben, solange man seine Würde nicht verliert. Mutti hat sie verloren. Mutti wiegt mindestens 180 Kilo und ihre Knie halten dem Gewicht nicht mehr stand, wodurch sie mittlerweile arg hüftsteif durch die Gegend läuft. Eigentlich wuchtet sie sich mehr, als dass sie läuft.

Dann hat Mutti natürlich auch den Vati. Vati trägt Schnurbart, pastellfarbene Hemden aus den 80ern und immer eine abgeschnittene - viel zu kurze- Jeanshose. Auch wenn man seine Haartracht betrachtet, fragt man sich, ob die Familie überhaupt weiß, dass es so was wie Shampoo gibt, oder ob sie es nur zu Weihnachten einsetzen.
Vati sieht dramatisch unterernährt aus und wiegt höchstens 50 Kilo.

Und dann gibt es noch den bedauernswerten Sohnemann. Dessen Haare sehen nicht so ungewaschen aus, aber das liegt vielleicht auch nur daran, weil sie so kurz sind. Dafür hat Sohnemann nur ein einziges Hemd.
Sohnemann sieht aus, als sei er permanent durchgemästet worden und vermutlich ist er das auch. Geschätzte 100 Kilo auf geschätzte 10 Lebensjahre und bis er einmal volljährig ist, könnte er -vorausgesetzt er macht exakt so weiter wie bisher, wofür eigentlich so ziemlich alles spricht- in die Mutti-Gewichtsklasse aufsteigen.


Und so stehen also geschätzte 320 Kilogramm auf so wenig Platz, dass man sich überlegt, ob das Gebäude unterkellert ist und welche Maßstäbe der Statiker angelegt hat. 320 Kilogramm stehen vor viel zu kühlen Gefrierschränken und unterhalten sich über die Ernährung. Sohnemann möchte nämlich ums verrecken Mozarella haben. Die Unterhaltung geht in etwa so:

Sohnemann: "Mutti, kann ich einen Mozarella mitnehmen?"

Mutti: "Nein, denk doch an die Kalorien."

Vati: "Aber das ist doch light."

Mutti: "Nein, nix. Ich könnt´ ihn verprügeln".


Diskussion beendet, Mozarella Light verschwindet wieder in der Kälte.

Ach ja, beim Blick in den Einkaufswagen finden sich:

- 8 Flaschen Coca-Cola á 2 Liter

- gut und gerne 3 Liter Ketchup in verschiedenen Variationen.

- 4 Dosen Pringles

   ... Personality goes a long way
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Montag, 16. Juli 2007
The fastest thing with no legs.
Manchmal schaue ich mir diese klein gedruckten Sportergebnisse in den Zeitungen an. Gestern blieb mein Blick länger hängen, weil man die Ergebnisse eines B-Laufs über 400 Meter veröffentlicht hatte. Platz 9-16. Wird eigentlich nie gemacht. Nicht mal dann, wenn grade Olympiade ist.
Dieses Mal haben sie´s veröffentlicht. Wegen dem Zweitplatzierten: Oscar Pistorius aus Südafrika. Der Grund steht dann in Klammern auch dahinter. Beidseitige Oberschenkelamputation.

Neugierig geworden, habe ich dann etwas gekramt und ein Suchmaschinchen laufen lassen: Der Mann ist -trotz Prothesen- südafrikanischer Vizemeister und würde gerne nächstes Jahr an der Olympiade in Peking teilnehmen (ein Kandidat für eine 4x400m-Staffel wäre er mindestens), aber einige befürchten, dass so ein Prothesenläufer einen Wettbewerbsvorteil hätte und möchten ihn ausschließen.

Häh? Prothese ein Vorteil?

   ... Spocht
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Sonntag, 15. Juli 2007
Das Trinken der Lämmer

Neumarkter Lammsbräu



Dieses Bier gereicht seinem Namen alle Ehre. Es ist tatsächlich so etwas wie das Lammfleisch unter den Bieren. Geschmacklich intensiv, aber wie schon beim Lamm ist der Babymord in Form des Plopps (angesichts der Piccoloflasche kommen gleich noch mehr Lamm-Assoziationen auf) das eigentlich interessante.
Dazu der herbe Geschmack, der sich eben zum Normalbier so verhält, wie Lamm zu Rind.

Bio soll das alles auch noch sein, aber das ist in dem Fall so ziemlich scheißegal.

Der ideale Begleiter für dieses Bier ist natürlich eine ordentliche Lammhaxe. Mit viel Rosmarin dran.

   ... Beer makes the world go round
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Samstag, 14. Juli 2007
Knüppel
Er knüppelte mich


1. Präventivfrage
Wenn es stimmt das Gott alles sieht, inwiefern sind Schäubles Ideen dann zu beurteilen?
Gott leidet momentan unter einem Basaliom.

2. Präventivfrage
Wärest Du bereit deine komplette Wohnung mit Kameras und Mikrofonen auszustatten wenn Du merken würdest, dass Du eine Gefahr sein könntest?
Imperativ in diesem Fall bitte. Nicht Konjunktiv. Ja. Kameras, Mikros und mein Handy und den PC geb ich auch ab.

3. Präventivfrage
Warst, bist oder könntest Du eine Gefahr für was oder wen auch immer sein?
Definitiv. Für mich selbst zu allererst.

4. Präventivfrage
Weißt du was ein Browser (Politikerdeutsch: Brauser) ist?
Ja, ich habe in meiner Dusche eine wunderbare Brause: Hansgrohe Raindance

5. Präventivfrage
“Nein, ich öffne grundsätzlich keine Anhänge von E-Mails, die ich nicht genau einschätzen kann. Außerdem bin ich anständig, mir muss das BKA keine Trojaner schicken.”

Doch, sollten sie schicken. Vielleicht finden die dann noch einige ordentliche Musikstücke. Oder wenigstens ein paar Pornos.

6. Präventivfrage
Körpergeruchproben sind dufte oder eher doch nicht?
Klasse. Ich kann gerne getragene Socken einschicken. 3 Tage alt und jetzt wo der Sommer kommt und dann nach ausgiebig Sport.

7. Präventivfrage
Wärest Du bereit deine Festplatte aufzuräumen, wenn Du von einer bevorstehenden Online-Durchsuchung wüsstest?
Aufräumen? Häh?

8. Präventivfrage
Das Internet wird ja bekanntermaßen hauptsächlich von Perversen, Kriminellen und sogar Bloggern bevölkert. Wie vermeidest Du den Kontakt zu diesen lichtscheuen Gestalten während Du surfst?
Haustür abschließen, Fensterläden zu, Licht aus und gaaaanz still sein.


Weiterknüppeln dürfen ultimonativ, bona und eric

   ... Sonstiges
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Freitag, 13. Juli 2007
Me and my magic mushrooms
Kennt sich jemand mit den Vertriebsmöglichkeiten von Psilocybin-Pilzen aus?

   ... Fragen
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Grün. Eine Hommage.
Grün ist die Hoffnung und bei Grün darf man das Gaspedal durchtreten bis der Gummi stinkt.
Tom Jones besingt das green, green grass of home, dann hätten wir noch Green Day, der Dollarmacher heißt Greenspan und dessen Transkription ins Jiddische (Grynszpan) hat auch mal mächtig für Furor gesorgt.
Grüner Daumen, Anselm Grün, Greenpeace, Grün allerorten.

Grün ist die mit Abstand psychologischste aller Farben. Keine andere Farbe assoziiert nahezu durchweg positive Dinge. Selbst die "Grüne Hölle" Nürburgringnordschleife klingt noch irgendwie nach romantischem Dschungel.
Und wenn jemand grün und blau geschlagen wird, braucht es immer noch Unterstützung durch das Blau.
Es gibt zwar Grünschnäbel und grün als Synonym für unreif, aber der Film "Grüne Tomaten" wäre wohl nur halb so interessant gewesen, wenn man ihn "Rote Tomaten" betitelt hätte.
Die Begrifflichkeit "giftgrün" ist gar eine schlichte Verleumdung einer großartigen Farbe: Weil grün die Lieblingsfarbe des kleinen Napoleon war und er vorgeblich vergiftet worden sein soll, musste eine arme Farbe dran glauben.

Muammar al-Ghaddafis beste Idee war es, ein "Grünes Buch" zu schreiben und sein Land mit der einfachsten Flagge der Welt zu beflaggen: Grün, sonst nix.
Da war es denn eine hervorragende Idee, dass der gute Mohammed seinerzeit die Farbe Grün gleich als religionsstiftend nahm. Kein Wunder. Wo doch dort wo der herkommt eher alles in Richtung Nazi-Scheiß-Braun tendiert.

Das negativ besetzte Grün der Polizei weicht langsam dem Blau, sodass eine Verwechslungsgefahr mit dem Floristikgewerbe nicht mehr besteht und nicht umsonst umweht die Gründerjahre ein Mythos.

Ein Jaguar ist nur dann ein echter Jaguar, wenn er in "british racing green" lackiert ist und ganze Landstriche saufen sich zu Grünkohl mit Pinkel knalledicht.

Und Siege am grünen Tisch sind zwar keine richtigen Siege, aber sie sind mindestens bequem errungen.

Grün ist ein Lebensgefühl. Und das hat Gründe: Dieser chlorophyllgesättigte Mischwald suggeriert Gesundheit, Gesundheit, heile Welt, paradiesische Natur, Lifestyle und Lebensqualität.
Nicht umsonst haben einige Leute, die ihre eigene Pubertät in den Endsechzigern des letzten Jahrhunderts schon für das zentrale Ereignis der Weltgeschichte halten, diese Farbe in den Parteinamen eingebunden. Wenig verwunderlich, dass sie ausgerechnet dort am erfolgreichsten sind, wo es am wenigsten Grün gibt: In Städten.

In diesem Sinne: Grün, grün, grün sind alle meine Farben.

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Donnerstag, 12. Juli 2007
Horst-Tappsy gibt die Losung aus

   ... Horst-Tappsy
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Mittwoch, 11. Juli 2007
Saudumme Sprüche (XXVII)
Wir wollen solche Mittel nur sehr eingeschränkt und …unter ärztlicher Verantwortung einsetzen…weil es offenbar Disziplinen gibt, in denen heute ohne den Einsatz dieser Mittel der leistungssportliche Wettbewerb in der Weltkonkurrenz nicht mehr mitgehalten werden kann.



Wolfgang Schäuble über Doping. Who else?

   ... Saudumme Sprueche
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