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Dienstag, 1. Mai 2012
Maitradition
gorillaschnitzel, 20:53h
Montag, 23. April 2012
Karren
gorillaschnitzel, 01:10h
Mitte der 90er gab es mal ein grandioses Foto im Spiegel. Es stammte aus dem ersten Tschetschenienkrieg und zeigte einen Mercedes. S-Klasse. Auf dem Dach war ein Maschinengewehr geschraubt und aus dem Schiebedach schaute ein maskierter Kämpfer. Das an sich war noch unspektakulär. Lustiger hingegen das noch montierte Karlsruher Kennzeichen und der KSC-Aufkleber. Ich habe mir damals vorgestellt, wie wohl das Gesicht des Eigentümers ausgesehen haben mag, wenn er das zufällig gefunden haben sollte.
Nun bin ich neulich bei der Tube zufällig über eine Doku bei France24 über den Libyenkrieg gestoßen. Auch da mischten Autos aus Deutschland mit und man fragt sich, wie die Karren wohl da hin kommen. Zuerst wäre da diese Karre, über deren Windschutzscheibe ein dicker Aufkleber prangt, der für www.auto-pflege-koerner.de wirbt.

Das fand ich bereits kurios. Noch viel kurioser aber fand ich das Auto mit dem Lörracher Kennzeichen. Das nämlich war kein gewöhnliches Kennzeichen sondern ein Behördenkennzeichen. Beinahe skandalös hingegen ist, dass die Rebellen ohne TÜV-Marke umher fuhren.

Nun bin ich neulich bei der Tube zufällig über eine Doku bei France24 über den Libyenkrieg gestoßen. Auch da mischten Autos aus Deutschland mit und man fragt sich, wie die Karren wohl da hin kommen. Zuerst wäre da diese Karre, über deren Windschutzscheibe ein dicker Aufkleber prangt, der für www.auto-pflege-koerner.de wirbt.

Das fand ich bereits kurios. Noch viel kurioser aber fand ich das Auto mit dem Lörracher Kennzeichen. Das nämlich war kein gewöhnliches Kennzeichen sondern ein Behördenkennzeichen. Beinahe skandalös hingegen ist, dass die Rebellen ohne TÜV-Marke umher fuhren.

Samstag, 21. April 2012
Faktenfaktenfakten
gorillaschnitzel, 13:28h
Lieben wir den Focus? Wir lieben den Focus. Beispielsweise für die Berichterstattung in Sachen Naziterror. Da bringt der Focus als einziges Nachrichtenorgan die wirklich harten FaktenFaktenFakten und immer wird dabei an den Leser gedacht. Da haben wir uns echte Sorgen um Beates Katzen ("Heidi und Lilly") gemacht und gottseidank klärt uns der Focus nun auf, dass mindestens eins der Viecher nach erfolgreichem Entnazifizierungsverfahren endlich ein neues Frauchen oder Herrchen hat und der oder die Glückliche gar nicht weiß, dass Heidi oder Lilly schnurren sondern eine Nummer vergeben wurde. Wahrscheinlich 14 und 88 oder NS1 und NS2.
Wir wissen nun auch, was die Beate als letztes gegessen hat, ehe sie gezündelt hat (eine Dose Soljanka), dass vier Mountain Bikes im Keller standen und alle schön brav Radhelme getragen haben (was für Luschen) und Beate "sehr lieb" gewesen sein soll, vor allem im Campingurlaub.
Das Beste ist aber die Sache mit den Socken von der Beate. Die wurden bei der Verhaftung beschlagnahmt und dienen nun als Beweis dafür, dass sie die Wohnung auch wirklich angesteckt hat. Was mir dabei spontan in den Kopf geschossen ist: Die ist vier Tage unterwegs und hat vier Tage das gleiche Paar Socken an? Ahnen Sie entfernt, was das rein olfaktorisch bedeuten könnte? Ich sehe schon, wie die Polizeigewerkschaft eine Schmutzzulage fordert...
Wir wissen nun auch, was die Beate als letztes gegessen hat, ehe sie gezündelt hat (eine Dose Soljanka), dass vier Mountain Bikes im Keller standen und alle schön brav Radhelme getragen haben (was für Luschen) und Beate "sehr lieb" gewesen sein soll, vor allem im Campingurlaub.
Das Beste ist aber die Sache mit den Socken von der Beate. Die wurden bei der Verhaftung beschlagnahmt und dienen nun als Beweis dafür, dass sie die Wohnung auch wirklich angesteckt hat. Was mir dabei spontan in den Kopf geschossen ist: Die ist vier Tage unterwegs und hat vier Tage das gleiche Paar Socken an? Ahnen Sie entfernt, was das rein olfaktorisch bedeuten könnte? Ich sehe schon, wie die Polizeigewerkschaft eine Schmutzzulage fordert...
Freitag, 13. April 2012
Sissy Voss, schwanger
gorillaschnitzel, 00:09h
Montag, 9. April 2012
Von Dichtungen und ähnlichen Analpenetrationen
gorillaschnitzel, 02:52h
Ich möchte kurz erwähnen, dass ich unter die Dichter gegangen bin. Ab jetzt wird hier nicht mehr gebloggt, ab jetzt wird hier gedichtet. Ich bitte, künftige Prosa zu würdigen.
Reimen muss sich so eine Dichtung ja nicht und das wussten bereits die Weingärtner der Studentenstadt, genannt Gôgen. Die waren derb, arm und ungebildet, aber meist nicht doof, extrem schlagfertig und im ewigen, diametralen Gegensatz zu den -häufig zugereisten- Honoratioren und Professoren. So standen einst so ein Gôg und ein Professor auf der Brücke über den Fluss und wetteten, wer besser dichten könne. Vom Gôg kam: "I schdeh uff dr Neggarbrigg ond schdegg mein Fengr en Arsch". Auf den Einwand des Professors, dass sich das nicht reime, entgegnete der Gôg: "Aber dichda duads". (Zur Not biete ich eine Hochdeutschübersetzung an)
Sie sehen: Manche Dichtung ist fürn Arsch. (Ist das nicht ein Wortspiel vorm Herrn ????). Aber dennoch: Gedichte sind toll. Weil das mit der Dichterei nämlich wirklich clever ist. Würde ich Essays schreiben oder bloggen, wäre es von einigermaßen Interesse, wenn ich meine Meinung wenigstens ansatzweise begründen würde. Bei einem Gedicht muss man das nicht. Kunst braucht keine Begründung, Kunst ist einfach da. Darauf musste mich auch erst ein Greis bringen. Aber ehe ich mich nun über Demnächstinkontinentale auslasse: Es ist alles gesagt, was gesagt werden musste. Und das bereits mit einem der allerersten Kommentare.

Wir können uns daher Ostern widmen. Dem fröhlichen Fest der Requien und der Passionen. Und der Fresserei. Und da fangen wir erstmal beim Dessert an. Weil ich das nämlich neuerdings zu meiner Lieblingsdisziplin erkoren habe. Zugegeben: Das war nicht immer so. Ganz im Gegenteil. Es ist nicht lange her, da war das sowas wie Stiefmütterchens Stiefmütterchen. Einerseits weil ich selbst nicht so der Dessertesser bin, andererseits aber vor allen deshalb, weil dieses Patisseriegeficke viel Präzision verlangt, ich aber viel lieber freestyle koche. Aber manchmal hilft es halt, wenn man zum Glück gezwungen wird und man machen muss und deshalb sehen Sie hier nun ein Honig-Brûlée-Törtchen mit Holunderblütenparfait und etwas Geschmiere.

Nun möchte ich Sie aber mit meinem ganz persönlichen Höhepunkt des Osterfestes bekanntmachen und ich verspreche Ihnen, es hat nix mit Predigt oder Kirche oder sonstwas zu tun sondern stattdessen mit einer ziemlichen Schweinerei und das, obwohl da gar keine Sau involviert war. Eher Federvieh. Wir sind jetzt nämlich thematisch wieder bei Hinterteilen und Dichtungen angelangt. (Sie sehen: Wir sind wieder beim Ursprungsthema). Ich hatte aber trotzdem viel Spaß und der hatte erstmal mit meinem Grill zu tun. Und der Analpenetration eines wehrlosen Hühnchens mithilfe einer Bierdose.

Das sieht doch schon mal lustig aus, oder? Dieses wunderbare Gebilde ist dazu da, gegrillt zu werden und die Idee, die dahinter steckt ist die: Die Flügel sind viel früher gar als die Schlegel und auf diese Art werden die unten sitzenden Schlegel schneller gegart als die Flügel oben, während das Bier das Ding einigermaßen saftig halten soll.

Da drüber nun noch einen Kochtopf und dann die Daumen gedrückt. Das Ergebnis war nicht ganz schlecht, es brauchte aber noch ein wenig Nachgaren im Backofen weil diese scheiß Kohlen, aber das ist ein anderes Thema....Im Kugelgrill sollte das aber problemlos gehen.
Reimen muss sich so eine Dichtung ja nicht und das wussten bereits die Weingärtner der Studentenstadt, genannt Gôgen. Die waren derb, arm und ungebildet, aber meist nicht doof, extrem schlagfertig und im ewigen, diametralen Gegensatz zu den -häufig zugereisten- Honoratioren und Professoren. So standen einst so ein Gôg und ein Professor auf der Brücke über den Fluss und wetteten, wer besser dichten könne. Vom Gôg kam: "I schdeh uff dr Neggarbrigg ond schdegg mein Fengr en Arsch". Auf den Einwand des Professors, dass sich das nicht reime, entgegnete der Gôg: "Aber dichda duads". (Zur Not biete ich eine Hochdeutschübersetzung an)
Sie sehen: Manche Dichtung ist fürn Arsch. (Ist das nicht ein Wortspiel vorm Herrn ????). Aber dennoch: Gedichte sind toll. Weil das mit der Dichterei nämlich wirklich clever ist. Würde ich Essays schreiben oder bloggen, wäre es von einigermaßen Interesse, wenn ich meine Meinung wenigstens ansatzweise begründen würde. Bei einem Gedicht muss man das nicht. Kunst braucht keine Begründung, Kunst ist einfach da. Darauf musste mich auch erst ein Greis bringen. Aber ehe ich mich nun über Demnächstinkontinentale auslasse: Es ist alles gesagt, was gesagt werden musste. Und das bereits mit einem der allerersten Kommentare.

Wir können uns daher Ostern widmen. Dem fröhlichen Fest der Requien und der Passionen. Und der Fresserei. Und da fangen wir erstmal beim Dessert an. Weil ich das nämlich neuerdings zu meiner Lieblingsdisziplin erkoren habe. Zugegeben: Das war nicht immer so. Ganz im Gegenteil. Es ist nicht lange her, da war das sowas wie Stiefmütterchens Stiefmütterchen. Einerseits weil ich selbst nicht so der Dessertesser bin, andererseits aber vor allen deshalb, weil dieses Patisseriegeficke viel Präzision verlangt, ich aber viel lieber freestyle koche. Aber manchmal hilft es halt, wenn man zum Glück gezwungen wird und man machen muss und deshalb sehen Sie hier nun ein Honig-Brûlée-Törtchen mit Holunderblütenparfait und etwas Geschmiere.

Nun möchte ich Sie aber mit meinem ganz persönlichen Höhepunkt des Osterfestes bekanntmachen und ich verspreche Ihnen, es hat nix mit Predigt oder Kirche oder sonstwas zu tun sondern stattdessen mit einer ziemlichen Schweinerei und das, obwohl da gar keine Sau involviert war. Eher Federvieh. Wir sind jetzt nämlich thematisch wieder bei Hinterteilen und Dichtungen angelangt. (Sie sehen: Wir sind wieder beim Ursprungsthema). Ich hatte aber trotzdem viel Spaß und der hatte erstmal mit meinem Grill zu tun. Und der Analpenetration eines wehrlosen Hühnchens mithilfe einer Bierdose.

Das sieht doch schon mal lustig aus, oder? Dieses wunderbare Gebilde ist dazu da, gegrillt zu werden und die Idee, die dahinter steckt ist die: Die Flügel sind viel früher gar als die Schlegel und auf diese Art werden die unten sitzenden Schlegel schneller gegart als die Flügel oben, während das Bier das Ding einigermaßen saftig halten soll.

Da drüber nun noch einen Kochtopf und dann die Daumen gedrückt. Das Ergebnis war nicht ganz schlecht, es brauchte aber noch ein wenig Nachgaren im Backofen weil diese scheiß Kohlen, aber das ist ein anderes Thema....Im Kugelgrill sollte das aber problemlos gehen.
Samstag, 7. April 2012
Oster-Sisyphos
gorillaschnitzel, 02:05h

Schöne Ostern!
Freitag, 6. April 2012
Tunes of the day
gorillaschnitzel, 02:38h
So. Ich quäle Sie jetzt mit Klassik. Nicht nur deshalb, weil ich das auch ganz gerne höre, sondern auch weil Ostern ist und Ostern die Zeit der Passionen ist. Nee, nicht dass ich nun sonderlich gläubig wäre, eher im Gegenteil.
Was Passionen angeht, gibt es erstmal Johann Sebastian. Der Bach. DER Bach. Oder auch: Einer der -vielleicht auch DER- genialsten -Musiker, die der Planet je gesehen hat. In jeglicher Hinsicht monumental. Grade die Matthäuspassion. Da braucht es ein geteiltes Orchester, zwei Chöre und statt 4 Solisten bräuchte es eigentlich deren 20. Einfach grandios.
Ich erspare Ihnen nun die Vollversion von so grob zweieinhalb bis drei Stunden, dafür kriegen Sie die originalen Bachnachfolger aus Leipzig.
Was Passionen angeht, gibt es erstmal Johann Sebastian. Der Bach. DER Bach. Oder auch: Einer der -vielleicht auch DER- genialsten -Musiker, die der Planet je gesehen hat. In jeglicher Hinsicht monumental. Grade die Matthäuspassion. Da braucht es ein geteiltes Orchester, zwei Chöre und statt 4 Solisten bräuchte es eigentlich deren 20. Einfach grandios.
Ich erspare Ihnen nun die Vollversion von so grob zweieinhalb bis drei Stunden, dafür kriegen Sie die originalen Bachnachfolger aus Leipzig.
Mittwoch, 4. April 2012
Reha-Sisyphos
gorillaschnitzel, 00:44h
Dienstag, 3. April 2012
Meine Einkaufsmysterien
gorillaschnitzel, 00:52h
Einkaufen ist toll. Da gibt es ganz viele Mysterien zu beobachten. Zum Beispiel diese türkische Mama, die folgendes kauft: 55 Kilo Mehl und 1 Liter Olivenöl. Sonst nix. Nur Unmengen an Mehl und 1 Flasche Öl. Da fragt man sich schon mal, was jemand mit 55 Kilo Mehl und einem Liter Olivenöl macht.
Oder die mittelalte Tante, die einzig und allein so zwischen 30 und 40 Liter Cola kaufte. Gibt es eigentlich sowas wie eine Cola-Diät?
Wenigstens war mir klar, was der Typ mit den grob 20 Flaschen allerbilligsten Fusels im Einkaufswagen vorhatte und über den Parkplatz schob.
Und dann hatte ich da mein Muskatnussmysterium. Ob Sie es glauben oder nicht, aber hier gab es supermarktübergreifend über Wochen keine Muskatnüsse. Pulverisiert ja, aber keine ganzen Nüsse. Ein völliges DDR-Gefühl, aber gottseidank lagen da noch die Bananen. Am Ende hab ich zig Märkte abgeklappert und nirgends die Dinger gefunden. Irgendein Muskatnussjunkie -macht ja schließlich high- muss sämtliche Nüsse weit und breit weggekauft haben und eine größere Session veranstaltet haben. Nach 5 Wochen sind sie auf einmal wieder da.
Oder die mittelalte Tante, die einzig und allein so zwischen 30 und 40 Liter Cola kaufte. Gibt es eigentlich sowas wie eine Cola-Diät?
Wenigstens war mir klar, was der Typ mit den grob 20 Flaschen allerbilligsten Fusels im Einkaufswagen vorhatte und über den Parkplatz schob.
Und dann hatte ich da mein Muskatnussmysterium. Ob Sie es glauben oder nicht, aber hier gab es supermarktübergreifend über Wochen keine Muskatnüsse. Pulverisiert ja, aber keine ganzen Nüsse. Ein völliges DDR-Gefühl, aber gottseidank lagen da noch die Bananen. Am Ende hab ich zig Märkte abgeklappert und nirgends die Dinger gefunden. Irgendein Muskatnussjunkie -macht ja schließlich high- muss sämtliche Nüsse weit und breit weggekauft haben und eine größere Session veranstaltet haben. Nach 5 Wochen sind sie auf einmal wieder da.
Sonntag, 1. April 2012
Handicapped Sisyphos
gorillaschnitzel, 21:28h
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