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Montag, 14. Dezember 2009
...da kann das Verdauungssystem aber mal richtig durchdrehen...
gorillaschnitzel, 14:00h
Neulich fiel mir mal ein Foto in die Hände. Es ist mehr als 15 Jahre alt, daher nicht mehr so ganz auf der Höhe, aber ich habs trotzdem eingescannt. Jaaaa, ich weiß, ich hab das, was jetzt kommt, schon vor fast 4 Jahren runtergerotzt, aber das war eine Woche nachdem ich mit der Bloggerei angefangen hab und daher erinnert sich daran ohnehin niemand mehr, so mich damals überhaupt jemand gelesen hat

Was Sie da sehen, steht in der südafrikanischen Provinz, nur ein paar Kilometer vom Meer und der wunderschönen Garden Route, einer der schönsten Gegenden Südafrikas.
Es sind Scheißhäuschen. Schöne, weiß getünchte Scheißhäuschen. Bis zum Horizont. Es waren sicher einige Hundert, wenn nicht gar Tausend. Und die standen dort über Jahre einfach so in der Gegend und wir haben uns damals gefragt, weshalb man einfach so Scheißhäuschen in die Gegend stellt. Die einzigen, die das nutzten waren ein paar südafrikanische Camper, die dort für umme übernachteten. Die Häuschen waren nämlich voll funktionsfähig mitsamt Gas-, Wasser- und Stromanschluss. Nachteil war nur, dass das Gelände nicht bewacht war und die Jungs daher waffenmäßig gut aufgerüstet hatten.
Immerhin konnten sie erklären, weshalb die Dinger dastanden: Nennen wir es Entwicklungshilfe. Entwicklungshilfe, wie sie in Afrika immer wieder zu betrachten ist. So hat man beispielsweise in einer Art "Soweto soll schöner werden" jährlich überall in Soweto Bäume gepflanzt, die dann in schöner Regelmäßigkeit von der Bevölkerung spätestens dann umgeholzt wurden, wenn der Winter kam. Im Frühjahr begann dann das Spiel von vorne.
Im Scheißhäuschenfall war es das Bemühen, die Lebensbedingungen der Leute aus dem nächsten Township zu verbessern. Das lag dummerweise voll an der Touristenstraße und war nicht schön anzusehen. Nun sollten die Menschen dort umsiedeln und ihre Hütten um die Häuschen bauen. Nette Idee, die nur einen einzigen Haken hatte: Die Menschen wollten nicht umziehen. Deshalb standen dann jahrelang die Scheißhäuschen einfach so auf der sattgrünen Wiese rum. Bis dann tatsächlich gebaut wurde. Aber das waren Leute von weiters weg.

Was Sie da sehen, steht in der südafrikanischen Provinz, nur ein paar Kilometer vom Meer und der wunderschönen Garden Route, einer der schönsten Gegenden Südafrikas.
Es sind Scheißhäuschen. Schöne, weiß getünchte Scheißhäuschen. Bis zum Horizont. Es waren sicher einige Hundert, wenn nicht gar Tausend. Und die standen dort über Jahre einfach so in der Gegend und wir haben uns damals gefragt, weshalb man einfach so Scheißhäuschen in die Gegend stellt. Die einzigen, die das nutzten waren ein paar südafrikanische Camper, die dort für umme übernachteten. Die Häuschen waren nämlich voll funktionsfähig mitsamt Gas-, Wasser- und Stromanschluss. Nachteil war nur, dass das Gelände nicht bewacht war und die Jungs daher waffenmäßig gut aufgerüstet hatten.
Immerhin konnten sie erklären, weshalb die Dinger dastanden: Nennen wir es Entwicklungshilfe. Entwicklungshilfe, wie sie in Afrika immer wieder zu betrachten ist. So hat man beispielsweise in einer Art "Soweto soll schöner werden" jährlich überall in Soweto Bäume gepflanzt, die dann in schöner Regelmäßigkeit von der Bevölkerung spätestens dann umgeholzt wurden, wenn der Winter kam. Im Frühjahr begann dann das Spiel von vorne.
Im Scheißhäuschenfall war es das Bemühen, die Lebensbedingungen der Leute aus dem nächsten Township zu verbessern. Das lag dummerweise voll an der Touristenstraße und war nicht schön anzusehen. Nun sollten die Menschen dort umsiedeln und ihre Hütten um die Häuschen bauen. Nette Idee, die nur einen einzigen Haken hatte: Die Menschen wollten nicht umziehen. Deshalb standen dann jahrelang die Scheißhäuschen einfach so auf der sattgrünen Wiese rum. Bis dann tatsächlich gebaut wurde. Aber das waren Leute von weiters weg.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Afghanistan, die x-te
gorillaschnitzel, 02:13h
Krieg ist Krieg und Krieg ist häßlich, dreckig, widerwärtig und von Grund auf verlogen. Wir führen ja aber keinen Krieg. Wir haben nur -laut Zitat: aus Soldatensicht wohlgemerkt- "kriegsähnliche Zustände" in Afghanistan. Ganz egal: Das ist ein Krieg, auch wenn es die Bundeswehroberen und das AfghanistanVerteidigungsministerium anders sehen möchten, die Entscheidungshoheit darüber liegt ohnehin nicht bei diesen Stellen.
Es ist also Krieg. Es gibt aber selbst in einem Krieg Regeln, manchmal gar selbst aufgestellte. Wie auch hier.
Wir rekapitulieren: Da kriegt also die Bundeswehr gesteckt, dass da zwei Laster gekapert und entführt wurden. Danach beobachtet sie die Dinger über Stunden hinweg. Dann fordert man Luftunterstützung an. Der Pilot fragt, ob es Feindkontakt gibt. Eigentlich nicht, man sitzt ja 15 Kilometer weit weg. Es wird bejaht. Dann schlägt der Pilot insgesamt fünf mal (!) vor, als Machtdemonstration knapp drüber hinweg zu fliegen. Nein lautet fünf mal (!) die Antwort. Danach noch mal die Frage, ob es sich um eine unmittelbare Bedrohung handelt. Wohl kaum, bei dieser Entfernung und der Tatsache, dass die Laster erstens feststecken und zweitens sich zuvor vom Lager wegbewegten. Antwort: Ja, unmittelbare Bedrohung.
Da machte es dann Bumm und ich frage mich jetzt, wie man Leute nennt, die das befohlen haben.
Es ist also Krieg. Es gibt aber selbst in einem Krieg Regeln, manchmal gar selbst aufgestellte. Wie auch hier.
Wir rekapitulieren: Da kriegt also die Bundeswehr gesteckt, dass da zwei Laster gekapert und entführt wurden. Danach beobachtet sie die Dinger über Stunden hinweg. Dann fordert man Luftunterstützung an. Der Pilot fragt, ob es Feindkontakt gibt. Eigentlich nicht, man sitzt ja 15 Kilometer weit weg. Es wird bejaht. Dann schlägt der Pilot insgesamt fünf mal (!) vor, als Machtdemonstration knapp drüber hinweg zu fliegen. Nein lautet fünf mal (!) die Antwort. Danach noch mal die Frage, ob es sich um eine unmittelbare Bedrohung handelt. Wohl kaum, bei dieser Entfernung und der Tatsache, dass die Laster erstens feststecken und zweitens sich zuvor vom Lager wegbewegten. Antwort: Ja, unmittelbare Bedrohung.
Da machte es dann Bumm und ich frage mich jetzt, wie man Leute nennt, die das befohlen haben.
Samstag, 12. Dezember 2009
Irgendwas stimmt nich...
gorillaschnitzel, 02:12h
Mein Keller ist wärmer als mein Schlafzimmer. Ich glaub, ich schlaf im Keller.
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Spermien unter sich
gorillaschnitzel, 00:19h
Mein Sexistenruf hat irgendwie etwas gelitten und drum gehört der mal wieder tüchtig aufpoliert....


Montag, 7. Dezember 2009
Abraham das Laugenbrötchen, oder: Biblische Geschichte einmal ganz anders erzählt.
gorillaschnitzel, 21:52h

Hier sehen Sie das Laugenbrötchen Abraham. Anderswo heißen Brote Bernd, warum sollte dann ein Laugenbrötchen nicht auch Abraham heißen? Wo ich herkomme nennt man Laugenbrötchen Laugaweggle und es soll ja immer noch bedauernswerte Landstriche geben, die dieses wunderbare Gebäck nicht im Angebot haben. Aber zurück zu Abraham. Natürlich heißt Abraham nicht zufällig Abraham sondern wegen Abraham, nicht dem Lincoln sondern dem biblischen wegen und Abraham das Laugenweggle wird nun allen Bibellaien und denen die das erst noch werden möchten, erklären, wie das damals war mit dem Abraham, dem Isaak und all dem.
Also. Der Abraham war sowas wie der Hugh Hefner des Alten Testaments, mit dem Unterschied, dass Abraham das eine Bunny geheiratet hat und das hieß Sara. Weil aber die Sara keine Kinder kriegte, musste da das andere Bunny her und das hieß Hagar und weil die einerseits Sklavin war und er andererseits mit ihr nachweißlich Sex hatte, weil es jetzt nämlich klappte mit dem Nachwuchs, dürfte "Sexsklavin" nicht übertrieben sein. Mit der Sara klappts dann auch noch und zwar im seligen Alter Abrahams von 100 Jahren, womit dann auch klar ist, wer Luis Trenkers Vorbild war.
Aber es is wie es is und der gute Abraham hätte es wissen müssen: Zwei Weibsen im Haus ist eine zuviel und deshalb hatte er wohl irgendwann die Schnauze gestrichen mit dem Zickenterror und das Hagar-Bunny dann auch rausgeschmissen. Mitsamt ihrem Balg.
Und dann kam Gott und befahl dem

Nun schauen Sie sich bitte mal kurz dieses kümmerliche Isaak-Laugaweggle an. Dafür gehört der Bäcker im nachhinein noch geprügelt. Aber sei´s drum, für ein Nachwuchslaugaweggle reichts noch. Wenn das Laugaweggle mal groß ist, sind auch die Einkerbungen auf der Oberfläche groß genug. Aber zurück zu unserer hyperultrasensationelldramatischen Szene. Normalerweise würde ja jetzt eine Werbeeinblendung erfolgen oder die Soap würde morgen fortgesetzt, aber Sie können echt froh sein, dass hier nicht geworben wird außer vielleicht für Wulle Bier, ein super Bier, aber trösten Sie sich: Ich werde noch nicht dafür bezahlt. Denken Sie sich nun eine dieser dunklen, tiefen Stimmen aus dem Off: "Wird Abraham das Ungeheuerliche tun? Wird er Isaak abstechen? Und was wird Isaak wohl tun? Wird Isaak sich wehren? Wird er fliehen?"
Werbung

Weiter im Text: Natürlich gibts das große Happy End. Gott unterbricht die große Schlachterei, Abraham ist glücklich, Gott auch, Isaak sowieso und deshalb schlachten sie sofort ein

Und so kam es, dass der Abraham nicht nur der Papa vom Ismael und vom Isaak wurde sondern auch gleich noch von drei Weltreligionen und das trotz diverser Straftaten: Mordkomplott, ausstehende Unterhaltszahlungen, Sklaverei, Sex mit Abhängigen undundund. Insgesamt aber eine sehr erfolgreiche Karriere, aber das ist bei kritiklosen Opportunisten nicht ganz so selten. Immerhin geschmeckt hat Abraham.
Montag, 7. Dezember 2009
England
gorillaschnitzel, 00:36h
Es gibt so vieles, das richtig toll an England ist. Englische Autos beispielsweise oder auch der Cockneyakzent von Damon Albarn. Toll sind auch die musischen Beiträge von der Insel oder die Tatsache, dass die Engländer jedes wichtige Fußballspiel gegen Deutschland verloren haben bis auf eines und das beruht auf der übelsten Fehlentscheidung eines Linienrichters aller Zeiten, aber das ist eine andere Geschichte.
Aber das Klassenbewusstsein ist ziemlich ausgeprägt in England, ich glaube, die Engländer haben das quasi erfunden. Kein Wunder, dass der Kalle Marx nach zig Jahren London irgendwann mal auf das kam, worauf er eben kam.....
Ich hatte mal Gelegenheit, mit der englischen Arbeiterklasse in Kontakt zu kommen und das ist in konzentrierter Form schon mal ein soziologisches Studium an sich. Mein grausamstes lukullisches Erleben war diese Engländerin, die am frühen Morgen um 7nochwas zum Kühlschrank schlurfte, eine Dose Bohnen rausholte, diese öffnete und das dann auf ungetoasteten Schlabbertoast goss und ich in diesem Moment froh war, dass ich noch nicht gegessen hatte.
Und dann war da noch Malta. Das ist ein eher nicht ganz so sehenswerter Steinhaufen im Mittelmeer, aber das weiß ich erst jetzt. Damals war das noch das Exil von Philip Boa und damit irgendwie cool, aber auch nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick waren da enorm viele Engländer. Viel zu viele Engländer. Zigtausende Workingclassheros, die morgens fetttriefende Würstchen und gegrillte Tomaten und matschige Rühreier in sich reinschaufeln und aussehen als hätten sie sich von Pumuckl den Kopf und von Ottfried Fischer den Körper geliehen und das alles mit selbstgemachten Tattoos während eines Vollsuffs verziert. Ich glaub ja, einige Prachtexemplare pinkeln ins Badewasser damit das überhaupt warm wird.
Im Prinzip können einem die Engländer ja Leid tun. Sie können so lange in der prallen Sonne brutzeln wie sie wollen, sie werden nie braun. Stattdessen ähnelt die typische Engländerbirne auch nach 2 Wochen Dauersonne irgendwann sehr dem Hotbutton bei 9 Live und wenn man sich so manches Benehmen betrachtet, wünscht man sich, dass da endlich mal einer zuschlägt, aber wie bei 9 Live passiert auch da immer viel zu lange nix.
Häme ist jetzt aber völlig fehl am Platz. Weil: Gegen Jungs wie diese haben unsere Vorfahren zwei Weltkriege verloren und insgeheim weigert man sich ja, da nun Rückschlüsse auf sich selbst ziehen zu wollen.
Da tröstet es dann, wenn es dieses Orangenmarmeladeengland gibt, die sensationell auf gebuttertem Toast schmeckt, in diesem Fall jedoch aus Schottland stammt. Aber immerhin haben Barbourjacken meine Jugend geprägt und die haben wir erst ausgezogen, als unsere Mütter damit ankamen.

Aber das Klassenbewusstsein ist ziemlich ausgeprägt in England, ich glaube, die Engländer haben das quasi erfunden. Kein Wunder, dass der Kalle Marx nach zig Jahren London irgendwann mal auf das kam, worauf er eben kam.....
Ich hatte mal Gelegenheit, mit der englischen Arbeiterklasse in Kontakt zu kommen und das ist in konzentrierter Form schon mal ein soziologisches Studium an sich. Mein grausamstes lukullisches Erleben war diese Engländerin, die am frühen Morgen um 7nochwas zum Kühlschrank schlurfte, eine Dose Bohnen rausholte, diese öffnete und das dann auf ungetoasteten Schlabbertoast goss und ich in diesem Moment froh war, dass ich noch nicht gegessen hatte.
Und dann war da noch Malta. Das ist ein eher nicht ganz so sehenswerter Steinhaufen im Mittelmeer, aber das weiß ich erst jetzt. Damals war das noch das Exil von Philip Boa und damit irgendwie cool, aber auch nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick waren da enorm viele Engländer. Viel zu viele Engländer. Zigtausende Workingclassheros, die morgens fetttriefende Würstchen und gegrillte Tomaten und matschige Rühreier in sich reinschaufeln und aussehen als hätten sie sich von Pumuckl den Kopf und von Ottfried Fischer den Körper geliehen und das alles mit selbstgemachten Tattoos während eines Vollsuffs verziert. Ich glaub ja, einige Prachtexemplare pinkeln ins Badewasser damit das überhaupt warm wird.
Im Prinzip können einem die Engländer ja Leid tun. Sie können so lange in der prallen Sonne brutzeln wie sie wollen, sie werden nie braun. Stattdessen ähnelt die typische Engländerbirne auch nach 2 Wochen Dauersonne irgendwann sehr dem Hotbutton bei 9 Live und wenn man sich so manches Benehmen betrachtet, wünscht man sich, dass da endlich mal einer zuschlägt, aber wie bei 9 Live passiert auch da immer viel zu lange nix.
Häme ist jetzt aber völlig fehl am Platz. Weil: Gegen Jungs wie diese haben unsere Vorfahren zwei Weltkriege verloren und insgeheim weigert man sich ja, da nun Rückschlüsse auf sich selbst ziehen zu wollen.
Da tröstet es dann, wenn es dieses Orangenmarmeladeengland gibt, die sensationell auf gebuttertem Toast schmeckt, in diesem Fall jedoch aus Schottland stammt. Aber immerhin haben Barbourjacken meine Jugend geprägt und die haben wir erst ausgezogen, als unsere Mütter damit ankamen.

Samstag, 5. Dezember 2009
Tipp 28
gorillaschnitzel, 00:09h
Ich hatte gestern damit gedroht. Achten Sie bei einer Reise in die Niederlande dringend auf die Werbekampagne zugunsten der dortigen Käseprodukte.


Donnerstag, 3. Dezember 2009
....irgendwann muss es ja weitergehen...
gorillaschnitzel, 16:39h
Ein Monat Sendepause reicht, auch oder gerade wenn man mit jedem Tag mehr Abstand zu dem ganzen Geblogge kriegt und man merkt, dass man nicht unablässig der Welt seinen Geistmüll unterbreiten muss. Ich will ja eigentlich auch nicht beinahe täglich damit belästigt werden, welche Grütze so in meinem Hirn rumturnt. Jetzt gehts erstmal weiter hier, die Frequenz lasse ich mal noch offen. Und weil man mit viel Abstand nicht gleich mit Krachern aufwarten kann und will, gibts jetzt nur ein zusammengestümmeltes Sammelsurium.
Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mir grade Pizza bestellt habe. Online, superpraktisch. Sardellen, Kapern und schwarze Oliven mit Käserand. Sehr schmackhaft übrigens. Dabei habe ich dann das da entdeckt:

Potato Wedges! Die weltbekannte Spezialität aus Schwaben. Bekannt auch als Kartoffelspalten, aber so nennt das hier keiner. Kartoffelspalten mit Kartoffelecken und dazu ein Beilagensalat und ich kann Ihnen auch sagen, dass das mit sehr großer Sicherheit ein Kartoffelsalat sein wird. Mitsamt Kartoffelsuppe und süßen Kartoffelknödeln würde sogar noch ein Dreigängemenü draus.
Die Gyrospfanne und die Cevapcici subsummiert unter die schwäbischen Spezialitäten demonstrieren hingegen deutlicher als alles andere die Integrationsfähigkeit der griechischen und postjugoslawienstaatlichen Schwaben. Ich vermisse da jetzt allerdings noch Pizza, weil mein bestens integrierter Sizilienschwabenfliesenleger wesentlich breiteres Schwäbisch spricht als ich selbst und das will wirklich was heißen. Eigentlich spricht er überhaupt keine Sprache richtig. Nur Dialekte. Schwäbisch und Sizilianisch, von dem ich mittlerweile weiß, dass es keine Futurform kennt. Wahrscheinlich weil die Sizilianer ausschließlich in der Gegenwart leben.
Sehen Sie, schon sind wir wieder mittendrinne und voll dabei und ich ahne grade, dass das vielleicht doch etwas länger werden könnte, aber da müssen Sie jetzt tapfer sein, dann schaffen Sie es auch ganz durch den Beitrag. Immerhin 30 Tage Zeit. Das ist genug, um sehr viel Mist zu sammeln und sich noch mehr Mist auszudenken, glauben Sie mir. Beispielsweise das hier

Lesen Sie sich die Überschrift nochmal in aller Ruhe durch und genießen Sie diesen journalistischen Fauxpas, bei dem ich mich fragte, ob es überhaupt möglich ist, unfriedlich zu trauern und was der Verfasser zu diesem Anlass eigentlich erwartet hatte. Eine Massenschlägerei? Ausschreitungen? Bürgerkriegsähnliche Zustände? Fragen über Fragen. Aber glauben Sie mir bitte, dass ich nicht sehr viel mehr kann und mein einziges Talent in meiner Neugier besteht. Und deshalb gehts jetzt sehr übergangslos und völlig ohne Überleitung über und wir widmen uns mal schnell einem illegalen Rennen am Hockenheimring. Sie werden sich nun vielleicht fragen, wie ich nun darauf gekommen bin, ich frage mich eher, wie die Teilnehmer da gebußgeldet werden, weil immerhin ist der Hockenheimring ja eine Rennstrecke und so richtig zweckentfremdet ist das ja nicht. Ich hätte da an einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung gedacht oder wenigstens irgendwas mit öffentliches Ärgernis, Land- oder Hausfriedensbruch oder sonstwas in der Art.
Nee, alles daneben. Verstoß gegen das Bundeswaldgesetz. Kannten Sie nicht? Ich auch nicht. Ich habe mir aber die Mühe gemacht, alle 48 Paragraphen durchzukramen, weil ich mich dann irgendwann gefragt habe, ob die Jungs straffrei davongekommen wären, wenn sie ihr Rennen raus aus dem Wald verlegt hätten. Andersrum geht es ja um Umweltschutz und darum sind Autorennen natürlich völlig kontraproduktiv. Denken Sie dran, wenn Sie mal wieder mit Tempo 180 durch ein Wäldchen donnern, schließlich verstoßen Sie grade wahrscheinlich gegen das Bundeswaldgesetz. Fazit: Also wenn Sie schon ein Rennen rasen wollen, legenses wenigstens neben ein paar Äcker.
Aber egal, es gibt wichtigeres in der Welt. Zum Beispiel den wichtigsten Bart der Welt. Sie ahnen jetzt sicher, welcher das ist. Richtig! Dieses Rechteck von etwa 8 Quadratzentimetern, das die Weltgeschichte verändert hat. Und drum hab ich einfach mal wegrasiert und das Ergebnis sieht dann sehr banal aus.

Und morgen sehen Sie hier ganz exklusiv die sensationellen Werbe- und Imagemaßnahmen des niederländischen Königshauses für das was die Köppe dort am besten können: Käse. Heute sind wir ja aber noch bei anderem Käse. Den können die Schweizer auch und wie, wenngleich man manchmal denken könnte, es ginge um die Wurst, aber Wurst ist ja meist aus Schwein, selbst die Geflügelwurst und damit für Muslime gesperrt. Wussten Sie eigentlich, wieviele Minarette es in der Schweiz gibt? Es sind 5. Das macht dann ein Minarrett auf exakt 8257 Quadratkilometern. Dabei übersehen die Schweizer dann allerdings auch geflissentlich, dass das älteste der Minarette dort schon fast 150 Jahre einfach so rumsteht und das auch noch von einem bisher verdienstvollen Schweizer erbaut wurde. Wenn dadurch nicht die Schweizer Schoki in Verruf kommt....oder anders gesagt: Lieber Osama, wenn du zu einem Boykottaufruf von Schweizer Produkten aufrufst: Lass bitte die Toblerone außen vor.
Ach ja:Fotografiert Photographiert habe ich neulich auch mal. Naja, eigentlich mach ich das ständig, aber dieses Mal sogar mit Arrangschemängg und das sieht dann etwa so aus:



Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mir grade Pizza bestellt habe. Online, superpraktisch. Sardellen, Kapern und schwarze Oliven mit Käserand. Sehr schmackhaft übrigens. Dabei habe ich dann das da entdeckt:

Potato Wedges! Die weltbekannte Spezialität aus Schwaben. Bekannt auch als Kartoffelspalten, aber so nennt das hier keiner. Kartoffelspalten mit Kartoffelecken und dazu ein Beilagensalat und ich kann Ihnen auch sagen, dass das mit sehr großer Sicherheit ein Kartoffelsalat sein wird. Mitsamt Kartoffelsuppe und süßen Kartoffelknödeln würde sogar noch ein Dreigängemenü draus.
Die Gyrospfanne und die Cevapcici subsummiert unter die schwäbischen Spezialitäten demonstrieren hingegen deutlicher als alles andere die Integrationsfähigkeit der griechischen und postjugoslawienstaatlichen Schwaben. Ich vermisse da jetzt allerdings noch Pizza, weil mein bestens integrierter Sizilienschwabenfliesenleger wesentlich breiteres Schwäbisch spricht als ich selbst und das will wirklich was heißen. Eigentlich spricht er überhaupt keine Sprache richtig. Nur Dialekte. Schwäbisch und Sizilianisch, von dem ich mittlerweile weiß, dass es keine Futurform kennt. Wahrscheinlich weil die Sizilianer ausschließlich in der Gegenwart leben.
Sehen Sie, schon sind wir wieder mittendrinne und voll dabei und ich ahne grade, dass das vielleicht doch etwas länger werden könnte, aber da müssen Sie jetzt tapfer sein, dann schaffen Sie es auch ganz durch den Beitrag. Immerhin 30 Tage Zeit. Das ist genug, um sehr viel Mist zu sammeln und sich noch mehr Mist auszudenken, glauben Sie mir. Beispielsweise das hier

Lesen Sie sich die Überschrift nochmal in aller Ruhe durch und genießen Sie diesen journalistischen Fauxpas, bei dem ich mich fragte, ob es überhaupt möglich ist, unfriedlich zu trauern und was der Verfasser zu diesem Anlass eigentlich erwartet hatte. Eine Massenschlägerei? Ausschreitungen? Bürgerkriegsähnliche Zustände? Fragen über Fragen. Aber glauben Sie mir bitte, dass ich nicht sehr viel mehr kann und mein einziges Talent in meiner Neugier besteht. Und deshalb gehts jetzt sehr übergangslos und völlig ohne Überleitung über und wir widmen uns mal schnell einem illegalen Rennen am Hockenheimring. Sie werden sich nun vielleicht fragen, wie ich nun darauf gekommen bin, ich frage mich eher, wie die Teilnehmer da gebußgeldet werden, weil immerhin ist der Hockenheimring ja eine Rennstrecke und so richtig zweckentfremdet ist das ja nicht. Ich hätte da an einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung gedacht oder wenigstens irgendwas mit öffentliches Ärgernis, Land- oder Hausfriedensbruch oder sonstwas in der Art.
Nee, alles daneben. Verstoß gegen das Bundeswaldgesetz. Kannten Sie nicht? Ich auch nicht. Ich habe mir aber die Mühe gemacht, alle 48 Paragraphen durchzukramen, weil ich mich dann irgendwann gefragt habe, ob die Jungs straffrei davongekommen wären, wenn sie ihr Rennen raus aus dem Wald verlegt hätten. Andersrum geht es ja um Umweltschutz und darum sind Autorennen natürlich völlig kontraproduktiv. Denken Sie dran, wenn Sie mal wieder mit Tempo 180 durch ein Wäldchen donnern, schließlich verstoßen Sie grade wahrscheinlich gegen das Bundeswaldgesetz. Fazit: Also wenn Sie schon ein Rennen rasen wollen, legenses wenigstens neben ein paar Äcker.
Aber egal, es gibt wichtigeres in der Welt. Zum Beispiel den wichtigsten Bart der Welt. Sie ahnen jetzt sicher, welcher das ist. Richtig! Dieses Rechteck von etwa 8 Quadratzentimetern, das die Weltgeschichte verändert hat. Und drum hab ich einfach mal wegrasiert und das Ergebnis sieht dann sehr banal aus.

Und morgen sehen Sie hier ganz exklusiv die sensationellen Werbe- und Imagemaßnahmen des niederländischen Königshauses für das was die Köppe dort am besten können: Käse. Heute sind wir ja aber noch bei anderem Käse. Den können die Schweizer auch und wie, wenngleich man manchmal denken könnte, es ginge um die Wurst, aber Wurst ist ja meist aus Schwein, selbst die Geflügelwurst und damit für Muslime gesperrt. Wussten Sie eigentlich, wieviele Minarette es in der Schweiz gibt? Es sind 5. Das macht dann ein Minarrett auf exakt 8257 Quadratkilometern. Dabei übersehen die Schweizer dann allerdings auch geflissentlich, dass das älteste der Minarette dort schon fast 150 Jahre einfach so rumsteht und das auch noch von einem bisher verdienstvollen Schweizer erbaut wurde. Wenn dadurch nicht die Schweizer Schoki in Verruf kommt....oder anders gesagt: Lieber Osama, wenn du zu einem Boykottaufruf von Schweizer Produkten aufrufst: Lass bitte die Toblerone außen vor.
Ach ja:



Dienstag, 3. November 2009
Zeugs, das ich in den letzten Tagen aber mal voll absurd fand...
gorillaschnitzel, 16:05h
Kennen Sie das? Sie schauen sich mit etwas zeitlichem Abstand alte Fotos oder Videos an und dann haben Sie dieses seltsam absurde Gefühl, diese Irrealität. Diese Vorstellung, das kann so nicht gewesen sein, obwohl Ihr Hirn natürlich weiß, dass es so war. Ich habe das in den letzten Tagen gleich zwei Mal gehabt. Erstens als ich Helmut Kohl mal wieder sah und dann gleich nochmal bei Margot Honecker. Beides mal dachte ich: Wow, solche Leute haben mal wirklich ein Land regiert und das hieß in dem Fall nicht Papua-Neuguinea oder Tonga. Gleichzeitig fragt man sich dann, wie es diese Leute geschafft haben, nicht noch viel mehr Schaden anzurichten. Gut, gemessen an libyschen, venezolanischen, nordkoreanischen oder iranischen Schwachmaten nehmen die sich vielleicht noch einigermaßen harmlos aus, aber so eine ordentliche Zivilisation hat schließlich auch Ansprüche und beiden darf man gerne konstatieren, dass sie locker als Pate für einen Song von Blixa Bargeld durchgehen, wenngleich die eine Hütte mittlerweile endgültig planiert ist, während die andere Hütte noch steht.
Aber wo wir schon bei Absurditäten und Liedern sind: Da kann man mächtig durcheinander kommen: Als mal England gegen Liechtenstein gespielt hat, herrschte bei den Hymnen mächtig Konfusion, weil die einen spielen das und die anderen haben diese Melodie. Und was habe ich mich weggeschmissen, als ich neulich mal zufällig auf die Hymne von Maryland gestoßen bin.
Richtig absurd darf man auch die ein oder andere Entscheidung frisch geschäftsfähig gewordener junger Menschen interpretieren. Wie wir alle aus unserer Zeit damals wissen, kann man in dem Alter alles, darf alles und weiß alles. Leider alles auch besser. Da schließt man schon mal einen Handyvertrag ab, gerne auch mal für Freunde, die dann mit dem niegelnagelneuen Smartphone von dannen ziehen und binnen drei Tagen eine zarte Rechnung von 480 Euro hinlegen. Oder der junge Kerl, der eine sehr mysteriöse, exakt dreieckige Wunde auf der Stirn hatte. Da denkt man an Suff, an Stürze, an Schlägereien und ist im Grunde genommen schon entsetzt, wenn man dann hört, dass er sich die Haare glätten wollte, das Glätteisen aber futsch war und er sich dann die Verletzung dadurch zugezogen hat, indem ihm vor dem Bügelbrett knieend das Bügeleisen aus der Hand gerutscht ist....
Aber wo wir schon bei Absurditäten und Liedern sind: Da kann man mächtig durcheinander kommen: Als mal England gegen Liechtenstein gespielt hat, herrschte bei den Hymnen mächtig Konfusion, weil die einen spielen das und die anderen haben diese Melodie. Und was habe ich mich weggeschmissen, als ich neulich mal zufällig auf die Hymne von Maryland gestoßen bin.
Richtig absurd darf man auch die ein oder andere Entscheidung frisch geschäftsfähig gewordener junger Menschen interpretieren. Wie wir alle aus unserer Zeit damals wissen, kann man in dem Alter alles, darf alles und weiß alles. Leider alles auch besser. Da schließt man schon mal einen Handyvertrag ab, gerne auch mal für Freunde, die dann mit dem niegelnagelneuen Smartphone von dannen ziehen und binnen drei Tagen eine zarte Rechnung von 480 Euro hinlegen. Oder der junge Kerl, der eine sehr mysteriöse, exakt dreieckige Wunde auf der Stirn hatte. Da denkt man an Suff, an Stürze, an Schlägereien und ist im Grunde genommen schon entsetzt, wenn man dann hört, dass er sich die Haare glätten wollte, das Glätteisen aber futsch war und er sich dann die Verletzung dadurch zugezogen hat, indem ihm vor dem Bügelbrett knieend das Bügeleisen aus der Hand gerutscht ist....
Montag, 2. November 2009
Der Toaster und das Brot: Manchmal ist es eine Solariumsfrage
gorillaschnitzel, 00:06h

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