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Donnerstag, 10. Juli 2008
Endlich auch mit einem Fuchs-Spürpanzer und Helmut Kohl an Bord nicht bis sondern sorglos auf die Kegelbahn rollen zu können, stellt einen Meilenstein im Kegelbahnenbau dar
gorillaschnitzel, 02:00h

Mittwoch, 9. Juli 2008
4 große Städte des Ruhgebiets
gorillaschnitzel, 02:23h

Dienstag, 8. Juli 2008
Wir rezensieren
gorillaschnitzel, 12:48h
Kuido Gnops bahnbrechendes neues Buch ist draußen: Nach seinen überaus erfolgreichen Reihen "Hitlers Helfershelfer", "Hitlers Freunde", "Hitlers Feinde", "Hitlers Hunde" und "Hitlers Köche" nun die Serie "Hitlers Affären". Nie dagewesenes und nie gekanntes wird aufgedeckt.
Folge 1: Uschi - Die nackte Ische vom FKK-Strand.
Gekonnt wie immer schildert Gnop dabei das intime Privatleben des Führers und deckt seine heimliche Liebe zum Nacktbaden auf. Sogar die Badewanne soll Hitler meist splitterfasernackt und mit grimmigem Gesicht betreten haben. Uschi tritt dabei als Zeitzeugin auf und erzählt schonungslos aus ihrer Zeit mit Adolf: Der Führer gänzlich nackt am Nordseestrand, der Führer beim Nacktpicknick mit Göring und der Führer mit Uschi in den Dünen ("Du Oschi, äch hab kromme Zähän").
Kurz: Uschi packt aus! Nach über 60 Jahren wird das Hitlerbild endlich vollständig. Wäre Uschi seinerzeit nicht im Gardasee fremdbaden gegangen, hätte der Überfall auf die Sowjetunion vielleicht gar nicht stattgefunden und große Teile der Geschichte müssten neu geschrieben werden. Geradezu sensationell zu nennen ist die bisher nicht gekannte Enthüllung über Adolfs Hämorrhoiden ("Oschi, Schoiße Oschi, Schoiße").
Gekonnt vor allem das Kapitel über Uschis Badehöschen im Wandel der Zeitgeschichte wie auch das Streitgespräch zwischen Adolf und Uschi über die gegenseitige Körperbehaarung bestens dokumentiert ist ("Oschi, äch fände die Haare än dainärr Nase ohnarrisch").

Das sagen die Zeitungen:
Emma: Perfide Instrumentalisierung weiblicher Geschlechtsteile.
taz: Uschi rocks. Die Ische hatte immerhin rote Haare.
Bild: Endlich! Der Führer nackich!
Spiegel: Ein Machwerk der üblichen Art. Sie haben geglaubt, Adolf Hitler in intimsten Details zu kennen? Nach Lektüre des Buches können wir feststellen, dass dem so ist, da helfen auch keine noch so detaillierten Beschreibungen von Uschis primären Geschlechtsmerkmalen oder blondiertem Führerschamhaar.
Focus: Einzigartiges Sammelsurium von Titten, Titten, Titten. Und immer an den Leser gedacht.
Stern: Mit Tagebüchern sind wir vom Stern schon von je her und immer skeptisch und in Anbetracht des Geburtsjahrs der Zeitzeugin (1965) stellt sich eventuell auch die Frage nach deren Glaubwürdigkeit. Das aber wird allerdings wieder wettgemacht durch überzeugende Dialoge, wie sie wohl tatsächlich stattgefunden haben: "Oschi, du brauchst nöcht möhr 'Moin Führer' sogen" - "Nicht, mein Führer?" - "Noin Oschi, 'Führer' allein roicht auch".
Nationalzeitung: Systemmedien verdammen Hitlers nie vorhandenes Sexualleben. Nur um unseren Führer -er sei gepriesen- zu ächten.
Folge 1: Uschi - Die nackte Ische vom FKK-Strand.
Gekonnt wie immer schildert Gnop dabei das intime Privatleben des Führers und deckt seine heimliche Liebe zum Nacktbaden auf. Sogar die Badewanne soll Hitler meist splitterfasernackt und mit grimmigem Gesicht betreten haben. Uschi tritt dabei als Zeitzeugin auf und erzählt schonungslos aus ihrer Zeit mit Adolf: Der Führer gänzlich nackt am Nordseestrand, der Führer beim Nacktpicknick mit Göring und der Führer mit Uschi in den Dünen ("Du Oschi, äch hab kromme Zähän").
Kurz: Uschi packt aus! Nach über 60 Jahren wird das Hitlerbild endlich vollständig. Wäre Uschi seinerzeit nicht im Gardasee fremdbaden gegangen, hätte der Überfall auf die Sowjetunion vielleicht gar nicht stattgefunden und große Teile der Geschichte müssten neu geschrieben werden. Geradezu sensationell zu nennen ist die bisher nicht gekannte Enthüllung über Adolfs Hämorrhoiden ("Oschi, Schoiße Oschi, Schoiße").
Gekonnt vor allem das Kapitel über Uschis Badehöschen im Wandel der Zeitgeschichte wie auch das Streitgespräch zwischen Adolf und Uschi über die gegenseitige Körperbehaarung bestens dokumentiert ist ("Oschi, äch fände die Haare än dainärr Nase ohnarrisch").

Das sagen die Zeitungen:
Emma: Perfide Instrumentalisierung weiblicher Geschlechtsteile.
taz: Uschi rocks. Die Ische hatte immerhin rote Haare.
Bild: Endlich! Der Führer nackich!
Spiegel: Ein Machwerk der üblichen Art. Sie haben geglaubt, Adolf Hitler in intimsten Details zu kennen? Nach Lektüre des Buches können wir feststellen, dass dem so ist, da helfen auch keine noch so detaillierten Beschreibungen von Uschis primären Geschlechtsmerkmalen oder blondiertem Führerschamhaar.
Focus: Einzigartiges Sammelsurium von Titten, Titten, Titten. Und immer an den Leser gedacht.
Stern: Mit Tagebüchern sind wir vom Stern schon von je her und immer skeptisch und in Anbetracht des Geburtsjahrs der Zeitzeugin (1965) stellt sich eventuell auch die Frage nach deren Glaubwürdigkeit. Das aber wird allerdings wieder wettgemacht durch überzeugende Dialoge, wie sie wohl tatsächlich stattgefunden haben: "Oschi, du brauchst nöcht möhr 'Moin Führer' sogen" - "Nicht, mein Führer?" - "Noin Oschi, 'Führer' allein roicht auch".
Nationalzeitung: Systemmedien verdammen Hitlers nie vorhandenes Sexualleben. Nur um unseren Führer -er sei gepriesen- zu ächten.
Montag, 7. Juli 2008
Neulich beim Italiener
gorillaschnitzel, 14:25h
Da steh ich Sonntagabend in der Pizzeria und warte auf meine immer gleiche Pizza (Quattro Formaggi. Eigentlich bräuchte ich Elio nur anrufen und sagen: "Luigi, Pizza" und er würde sehr sicher das Richtige basteln) und dann sitzt da diese miefig-piefige Familie am Tisch: Omma, Mama, Papa, von dem ich weiß, dass er Heiner heißt, Sproß, Freundin von Sproß. Omma hält die Klappe, weil sie einerseits aus einer Generation stammt, die ohnehin hat die Klappe halten müssen und andererseits sie ohnehin keine Ahnung hat. Sproß doziert über ebay und dass man da um Himmels Willen ja nix kaufen dürfe, weil da ohnehin nur Betrüger unterwegs sind und das Geld praktisch schon weg ist, ehe man noch auf Bieten gedrückt hat. Wie ich noch drüber nachdenke, wie verbohrt und vorurteilsbehaftet man bereits mit Anfang 20 sein kann, sehe ich auch schon Sproßfreundin gelangweilt am Strohhalm ihre Cola nuckeln und ahne, dass diese Beziehung nicht von Dauer sein wird.
Leider braucht Luigi aka Elio mit der Pizza etwas länger und so krieg ich denn auch noch mit, wie die Omma eine Altersarmut befürchtet. Ich denk noch: Nee Omma, bis dich die Altersarmut trifft, biste eh schon tot, da gehts direkt über zu HartzIV und Omma fragt, ob sie denn das auch kriegte, wenn sie es denn benötigte und da holt dann Papa, von dem ich weiß, dass er Heiner heißt, aus und sagt sehr laut und mit einem Kopfnicken in meine Richtung, dass sie das nie im Leben bekomme, weil man dafür schon Türke sein müsse.
Während ich noch darüber nachdenke, ob ich mich nicht doch mal wieder rasieren sollte, kommt sofort Mama dazwischen mit einem: "Pscht Heiner". Das sagt sie natürlich nur, weil ich als Türke die Heinerschen Thesen hören könnte und man ja nicht unfreundlich sein will zum Gastarbeiter und aus demselben Grund -und nur aus diesem- lässt sich Papa, von dem ich weiß, dass er Heiner heißt, auch sein Maul verbieten.
Dann kommt leider die Pizza.
Leider braucht Luigi aka Elio mit der Pizza etwas länger und so krieg ich denn auch noch mit, wie die Omma eine Altersarmut befürchtet. Ich denk noch: Nee Omma, bis dich die Altersarmut trifft, biste eh schon tot, da gehts direkt über zu HartzIV und Omma fragt, ob sie denn das auch kriegte, wenn sie es denn benötigte und da holt dann Papa, von dem ich weiß, dass er Heiner heißt, aus und sagt sehr laut und mit einem Kopfnicken in meine Richtung, dass sie das nie im Leben bekomme, weil man dafür schon Türke sein müsse.
Während ich noch darüber nachdenke, ob ich mich nicht doch mal wieder rasieren sollte, kommt sofort Mama dazwischen mit einem: "Pscht Heiner". Das sagt sie natürlich nur, weil ich als Türke die Heinerschen Thesen hören könnte und man ja nicht unfreundlich sein will zum Gastarbeiter und aus demselben Grund -und nur aus diesem- lässt sich Papa, von dem ich weiß, dass er Heiner heißt, auch sein Maul verbieten.
Dann kommt leider die Pizza.
Sonntag, 6. Juli 2008
Zum Sonntage
gorillaschnitzel, 02:50h
....freuen wir uns, Sie zu unserer Fortbildung zum christlichen Natursport- und Erlebnispädagogen begrüßen zu dürfen. Wir beginnen den Tag mit den Nonnen aus St. Blasyus und einem gemeinsamen Gesang (Kumbaya, my Lord). Anschließend haben Sie Gelegenheit, nach einem kräftigen Schluck Weihwasser mit unseren Kletterexperten den heiligen Berg zu besteigen, auf dessen Gipfel Sie dann ein Gebet verrichten und aus der Bergpredigt vorlesen.Am Nachmittag tauchen wir dann während unseres Tauchkurses im Brunnen des Klosters nach Münzgeldspenden, ehe wir dann eine Kanufahrt mit den handgestrickten Booten aus Ecuador unternehmen.
Der Abschluss und erlebnisreiche Höhepunkt bildet unsere Reise nach Mekka, wo wir versuchen wollen, Muslime zu missionieren.
Samstag, 5. Juli 2008
Tour de F.
gorillaschnitzel, 22:30h
Die größte Open-Air-Narco-Messe der Welt rollt mal wieder, das heißt: Vorerst mal, weil man ja nicht so genau weiß, was wieder alles aufgedeckt werden wird und welcher Beinahesieger leider hinterher wieder disqualifiziert werden muss.
Dabei sind die segensreichen Entwicklungen der modernen Medizin und die Erkenntnisse der Pharmafirmen wirklich bahnbrechend, wie ein Blick in die Siegerliste der letzten 50 Jahre zeigt:
Alberto Contador: Doping
Oscar Pereiro Sio: Doping
Lance Armstrong (7x): Doping
Marco Pantani: Doping
Jan Ullrich: Doping
Bjarne Riis: Doping
Miguel Indurain (5x): Doping
Greg LeMond (3x): nie überführt
Laurent Fignon (2x): Doping
Pedro Delgado: Doping
Bernard Hinault (5x): Doping
Steven Roche: nie überführt
Bernard Thevenet (2x): Doping
Joop Zoetemelk: Doping
Lucien van Impe: nie überführt
Luis Ocana: Doping
Eddy Merckx (5x): Doping
Jan Janssen: Doping
Lucien Aimar: Doping
Roger Pingeon: Doping
Felice Gimondi: Doping
Jacques Anquetil (5x): Doping
Gastone Nencini: Doping
Federico Bahamontes***: nie überführt
Charly Gaul: Doping
Wenigstens 44 der letzten 50 Toursiege wurden somit von Leuten erfahren, die mindestens 1x in ihrer Karriere nachweislich des Dopings überführt wurden.
Dieses Jahr ist ja aber alles sauber.
***Ein wirklich lustiger Geselle, weil der Mensch ein ausgezeichneter Bergfahrer war. Allerdings nur rauf. Runter so überhaupt gar nicht, weil er da Angst hatte. Und so kam es, dass Federico Bahamontes meist als erster oben war, teilweise einige Minuten vor dem Rest. Oben wartete er dann auf die anderen -teils im Straßengraben Eis essend-, um mit ihnen gemeinsam abzufahren.
Dabei sind die segensreichen Entwicklungen der modernen Medizin und die Erkenntnisse der Pharmafirmen wirklich bahnbrechend, wie ein Blick in die Siegerliste der letzten 50 Jahre zeigt:
Alberto Contador: Doping
Oscar Pereiro Sio: Doping
Lance Armstrong (7x): Doping
Marco Pantani: Doping
Jan Ullrich: Doping
Bjarne Riis: Doping
Miguel Indurain (5x): Doping
Greg LeMond (3x): nie überführt
Laurent Fignon (2x): Doping
Pedro Delgado: Doping
Bernard Hinault (5x): Doping
Steven Roche: nie überführt
Bernard Thevenet (2x): Doping
Joop Zoetemelk: Doping
Lucien van Impe: nie überführt
Luis Ocana: Doping
Eddy Merckx (5x): Doping
Jan Janssen: Doping
Lucien Aimar: Doping
Roger Pingeon: Doping
Felice Gimondi: Doping
Jacques Anquetil (5x): Doping
Gastone Nencini: Doping
Federico Bahamontes***: nie überführt
Charly Gaul: Doping
Wenigstens 44 der letzten 50 Toursiege wurden somit von Leuten erfahren, die mindestens 1x in ihrer Karriere nachweislich des Dopings überführt wurden.
Dieses Jahr ist ja aber alles sauber.
***Ein wirklich lustiger Geselle, weil der Mensch ein ausgezeichneter Bergfahrer war. Allerdings nur rauf. Runter so überhaupt gar nicht, weil er da Angst hatte. Und so kam es, dass Federico Bahamontes meist als erster oben war, teilweise einige Minuten vor dem Rest. Oben wartete er dann auf die anderen -teils im Straßengraben Eis essend-, um mit ihnen gemeinsam abzufahren.
Freitag, 4. Juli 2008
Grenzdebilitätigkeiten, oder: Wie man sich biologisch das letzte bißchen Hirn wegfrisst.
gorillaschnitzel, 17:40h
Würde meine Großmutter noch leben, sie würde angesichts dieser Biospritidee erst verwirrt den Kopf schütteln, um sich dann gleich anschließend darüber aufzuregen. Das vor allem deshalb, weil eine Trümmerfrau, die 2 Weltkriege, eine Inflation und eine Weltwirtschaftskrise durchgemacht hat, überhaupt nicht hätte verstehen können, weshalb man Lebensmittel in den Benzintank schmeißt, wenn gleichzeitig auf diesem Planeten noch Menschen verhungern.
Das prägte selbst noch mich: Nahrungsmittel wegzuwerfen fällt mir ehrlich gesagt bis heute schwer (vermutlich ein Spleen von mir) und ich nehme bei Mahlzeiten genau soviel, wie ich essen kann und will und aufgegessen wird meist sowieso.
Vielleicht war ich deswegen auch schon immer gegen den Biospritscheiß, weil auch mir nicht in den Schädel will, dass man Mais oder Raps verbrennt.
Nun gibt es ja genügend Kritikpunkte gegen die Unternehmung: Monokulturen, Abholzung des Regenwalds, Artensterben undsoweiter. Kurz: Das alles ist eine an sich saudumme Idee, überhaupt nicht Bio sondern so ziemlich das exakte Gegenteil und wurde in den Hirnen einiger Lobbyisten zusammengebraut, die sich um ein paar CO2-Statistiken scheren, nicht aber um Menschen in Afrika, Asien oder Lateinamerika.
Nachdem nun die Lebensmittelpreise geradezu explodiert sind, haben sie alle zig Erklärungen gefunden: Das Änschie, der Sigmar sowieso und die Küni durfte auch was sagen. Mal waren es die Inder, die auf einmal 2x am Tag was essbares zu sich nehmen, dann waren es mal die Fleischfresser an sich (McD kills Regenwald), dann wieder mal die miesen Ernten oder die Spekulanten. Nur am Biosprit lag es wirklich nie. So eine tolle Idee darf nicht sterben.
Dumm nur, dass sich jetzt die Weltbank Gedanken gemacht hat und dann gleich eine detaillierte Studie in Auftrag gegeben hat und da kam dann der ganze Schlamassel raus: Zu 75% liegts am Biosprit. Sagt die Weltbank. Und es kommt noch schlimmer: 100 Millionen Menschen sind dank dieses Schwachfugs unter die Armutsgrenze gefallen und dieses vermeintlich achsogrüne "Bio"-Projekt hat Nahrungsmittelkrisen von Haiti bis Bangla Desh ausgelöst. Damit ein paar fette Säcke im SUV ruhigen Gewissens an die Tankstelle rollen können. Uuuuuiiuiuiui, möchte man da rufen.
Wer sagts dem Sigmar?
Das prägte selbst noch mich: Nahrungsmittel wegzuwerfen fällt mir ehrlich gesagt bis heute schwer (vermutlich ein Spleen von mir) und ich nehme bei Mahlzeiten genau soviel, wie ich essen kann und will und aufgegessen wird meist sowieso.
Vielleicht war ich deswegen auch schon immer gegen den Biospritscheiß, weil auch mir nicht in den Schädel will, dass man Mais oder Raps verbrennt.
Nun gibt es ja genügend Kritikpunkte gegen die Unternehmung: Monokulturen, Abholzung des Regenwalds, Artensterben undsoweiter. Kurz: Das alles ist eine an sich saudumme Idee, überhaupt nicht Bio sondern so ziemlich das exakte Gegenteil und wurde in den Hirnen einiger Lobbyisten zusammengebraut, die sich um ein paar CO2-Statistiken scheren, nicht aber um Menschen in Afrika, Asien oder Lateinamerika.
Nachdem nun die Lebensmittelpreise geradezu explodiert sind, haben sie alle zig Erklärungen gefunden: Das Änschie, der Sigmar sowieso und die Küni durfte auch was sagen. Mal waren es die Inder, die auf einmal 2x am Tag was essbares zu sich nehmen, dann waren es mal die Fleischfresser an sich (McD kills Regenwald), dann wieder mal die miesen Ernten oder die Spekulanten. Nur am Biosprit lag es wirklich nie. So eine tolle Idee darf nicht sterben.
Dumm nur, dass sich jetzt die Weltbank Gedanken gemacht hat und dann gleich eine detaillierte Studie in Auftrag gegeben hat und da kam dann der ganze Schlamassel raus: Zu 75% liegts am Biosprit. Sagt die Weltbank. Und es kommt noch schlimmer: 100 Millionen Menschen sind dank dieses Schwachfugs unter die Armutsgrenze gefallen und dieses vermeintlich achsogrüne "Bio"-Projekt hat Nahrungsmittelkrisen von Haiti bis Bangla Desh ausgelöst. Damit ein paar fette Säcke im SUV ruhigen Gewissens an die Tankstelle rollen können. Uuuuuiiuiuiui, möchte man da rufen.
Wer sagts dem Sigmar?
Freitag, 4. Juli 2008
Die neue Blinklichtburka sorgt im nächtlichen Kabul für mehr Verkehrssicherheit und zaubert gleichzeitig eine vorweihnachtliche Atmosphäre
gorillaschnitzel, 01:33h

Donnerstag, 3. Juli 2008
Dont like mondays
gorillaschnitzel, 01:52h
Ich muss diese Ausfahrt nehmen. Gut, ich könnte auch 10 bis 15 Kilometer Umweg in Kauf nehmen, aber das will ich nicht, weil das eine gewaltige Überlandfahrt über zig Käffer bedeutet und ich stattdessen lieber mit 160 über die Ausbaustrecke donnere. Wenn ich dann ausfahre, muss ich eigentlich nur rechts, dann 200 Meter und dann links. So weit, so schön. Montags kostet mich das geschlagene 15 Minuten. Für 200 Meter. Das liegt daran, dass das Benzin am Montag billiger ist und an diesem neuralgischen Punkt dummerweise auch noch eine Tankstelle beheimatet ist.
Es fing ja eigentlich ganz harmlos an: 2 Cent billiger montags gegenüber Dienstag. Da konnte ich der Dicken im Ford Ka noch zurufen, worin denn die Ersparnis bestünde, wenn sie denn ihren 30-Liter-Tank volltanke und gleichzeitig eine Dreiviertelstunde mit laufendem Motor genau darauf warte. Jetzt aber sind das 11 Cent. Jawoll. Elf. Sonntag: Einsdreiundfünfzich, Montach eindsechsundvierzich und Dienstach einssiebenundfünfzich.
Ich glaube ja, dass ich irgendwann mal so lang stehen muss, dass ich dort auch tank. Egal ob Montag oder Mittwoch.

Es fing ja eigentlich ganz harmlos an: 2 Cent billiger montags gegenüber Dienstag. Da konnte ich der Dicken im Ford Ka noch zurufen, worin denn die Ersparnis bestünde, wenn sie denn ihren 30-Liter-Tank volltanke und gleichzeitig eine Dreiviertelstunde mit laufendem Motor genau darauf warte. Jetzt aber sind das 11 Cent. Jawoll. Elf. Sonntag: Einsdreiundfünfzich, Montach eindsechsundvierzich und Dienstach einssiebenundfünfzich.
Ich glaube ja, dass ich irgendwann mal so lang stehen muss, dass ich dort auch tank. Egal ob Montag oder Mittwoch.

Dienstag, 1. Juli 2008
verfickt
gorillaschnitzel, 18:46h

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