Dienstag, 13. Mai 2008
My way to work
Er verwies neulich auf eine ganz lustige Idee: My way to work. 10 Fotos zwischen Bett und Arbeitsplatz....in den Kommentaren...

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Montag, 12. Mai 2008
Schneehund

   ... Fundstuecke
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Flaoas
Wenn John McCain Präsident wird, darf er Hillary Clinton Blumen schicken.

   ... Poly-Tikk
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Sonntag, 11. Mai 2008
Filmfußball
Seit einigen Jahrzehnten machen sich am Wochenende Väter (und nicht selten auch Mütter) mitsamt ihren Sprösslingen auf und marschieren auf den Sportplatz. Dort schaut man dann, wie Sohnemann versucht Tore zu schießen, blutgrätscht und mal gewinnt, mal verliert.
Ein deutsches Ritual.
Früher stand dann Papi mit der Leica am Spielfeldrand und knipste Fotos von Thomas oder Stefan oder Michael, die dann entwickelt wurden und wenn man Glück hatte, waren die auch gelungen und man konnte sie Oma Herta zeigen. Heute steht Thomas oder Stefan oder Michael als Papi da und jetzt heißen die Buben Jan-Luka und Kevin-Alexander und es wird auch noch geknipst, aber eben digital und der ein oder andere dreht ein kleines Filmchen, das man dann in dieser herrlich modernen Zeit in einem Videoportal einstellt, damit auch Tante Gertrud an der Nordsee und die Krisenreaktionskräfte in Afghanistan das anschauen können.

So weit so banal. Denkt man. Eigentlich interessieren solche Filmchen außer den stolzen Eltern und den Filius keinen so richtig.
Doch. Den Württembergischen Fußballverband (WFV) interessiert das und damit interessiert das auch den Deutschen Fußballverband (DFB) als allerobersten Hüter des allerheiligsten Nationalsports.
Beim WFV nämlich findet man, dass alle Veranstaltungen -bis runter in die F-Jugend- alle vom DFB ausgehen und damit sämtliche Rechte am Bild beim DFB liegen und deshalb kommt man auf die großartige Idee, Camcorder, Fotos und Handys vom Spielfeldrand verbannen zu wollen.
Wir reden übrigens noch immer vom Amateurbereich.
Geklagt hat man zumindest schon mal und auch erstinstanzlich gewonnen. Die Begründung, weshalb man das überhaupt macht liest sich zumindest recht dürftig: Bei so viel ehrenamtlichem Engagement dürfe es nicht sein, dass es da ein kommerzielles Angebot Dritter (Seite im Internet mitsamt beinhalteter Werbung) gäbe. Vom Wurststand und Bierverkauf beim TuS Talle sagten sie nix.

Und wenn da alle Urteile für den WFV ausfallen sollten, haben sie dennoch ein Eigentor geschossen.

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Ösi-Bashing Part 7

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Samstag, 10. Mai 2008
Ösi-Bashing Part 6

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Freitag, 9. Mai 2008
Ösi-Bashing Part 5

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Donnerstag, 8. Mai 2008
Ösi-Bashing Part 4

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Mittwoch, 7. Mai 2008
Ulan Ude
Ulan Ude ist die Hauptstadt Burjatiens und hat so grob 400.000 Einwohner. Klingt nach mittlerer Großstadt, ist aber eher beschaulich. Lustigerweise wird man entlang der Gehwege von Musik beschallt.



In Ulan Ude steht der größte Leninschädel der Welt. 5 Meter hoch thront er über dem Sowjetplatz (scheint´s hat man in Hintersibirien noch nicht bemerkt, dass die Sowjetunion längst untergegangen ist. Zumindest verkauft man auch noch sowjetische Zigarettenmarken). Der Leninschädel wurde für irgendeine Weltausstellung fabriziert und sollte dort als Geschenk verbleiben, was aber die Weltausstellungsgastgeber dankend ablehnten. Und so landete er dann irgendwann in Ulan Ude, was die Burjaten wiederum sehr passend finden, weil sie früher die Schädel ihrer Feinde abgeschlagen und ausgestellt hätten. Humor immerhin haben sie.



Wer auf der Suche nach billigem Aspirin ist, wird in obigem Haus fündig: Die Apotheke darin bietet 20 Pillen für dreirubelvierzig, was in etwa 10 Cent sind.








Burjatische Sonntagnachmittagfreuden:



   ... Transsib
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Ösi-Bashing Part 3

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Dienstag, 6. Mai 2008
Ösi-Bashing Part 2

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Montag, 5. Mai 2008
Ösi-Bashing Part 1
Die Österreicher habens eigentlich an sich schon schwer: Fußballerisch liegen sie seit Jahren darnieder, mussten Haider und Konsorten ertragen und jetzt werden auch noch die hintersten Keller durchsucht. Eigentlich darf man da nicht auch noch draufhaun.

Eigentlich.

Wir machens trotzdem und daher rufen wir zum einwöchigen Ösibashen auf. Jeden Tag nen Kritzl und hier ist auch schon Nummer 1:


   ... Kritzl
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Sonntag, 4. Mai 2008
Dialektischer Krimskrams
Es gibt ja diese kleinen kommunikativen Perlen, die manchmal auch von Säuen stammen, wie die neulich von mir im Vorbeigehen aufgeschnappt Phrase, wonach nur noch die Marokkaner schlimmer seien als die Türken. Gesagt hatte dies ein eher unansehlicher Eber mitsamt thailändischer Katalogimportsau zur Ferkelproduktion an seiner Seite.

Und wo wir schon mal bei Borstentieren sind: Mich erstaunt immer der überkorrekte vorauseilende Gehorsam einiger meiner Mitbürger. Da sind doch wirklich einige -mehrheitlich evangelische- Eltern der Ansicht, das Büchlein "Rennschwein Rudi Rüssel" von Uwe Timm sei 12jährigen Kindern muslimischer Eltern nicht zumutbar und solle daher von der Literaturliste des Fachs Deutsch gestrichen werden. Die wirklich betroffenen muslimischen Eltern schauen so verwirrt wie entgeistert und haben offensichtlich überhaupt kein Problem mit dem Buch, das jetzt doch gelesen wird. Auch in Sachen Schwimm- und Sportunterricht wird den Muslimen entgegengekommen, was die aber auch nicht so wirklich wollen. Getrennt wird jetzt trotzdem geschwommen und gesportelt, aber nur auf ausdrücklichen Wunsch der Pietisten. Damit sich die Kinder ordentlich entwickeln können.


Überhaupt Kinder. Kinder sind großartig. Nach Telefonat mit meinen Eltern entspann sich folgender Dialog:

Kind: Bist du eigentllich Deutscher?

Ich: Ja.

Kind: Schon immer?

Ich: Äh, ja...?

Kind: Und welche Sprache hast du grade eben gesprochen?


....was mich zum schwäbischen Arbeitsethos führt: Der ist sehr anspruchsvoll und besagt, dass auch wer keine Arbeit habe, wenigstens so tun solle, als habe man eine solche, um dann idealerweise möglichst viele Utensilien zusammenzustapeln und geschäftig zu tun.
Ausnahmen hiervon gelten allenfalls für angehende Pensionäre, die ein Vierteljahr vor Abgang in eben diese eine richtige Lässigkeit entwickeln können. So saß ich neulich in einem Büro und der Gegenüber (3 Monate noch) räumte erstmal alles vom Schreibtisch in die Tasche oder in die Schublade. Er meinte, sonst würde es so sehr nach Arbeit aussehen und wie der Schreibtisch dann blitzeblank und abgeräumt war, blickte er sehr zufrieden. Dummerweise kam dann die Sekretärin mit einem Blatt Papier, das er zu unterschreiben hatte und legte ihm das vor. Der Spruch daraufhin im schwäbischen Original:

"Machad me no ao no heh"

...was in etwa soviel heißt, dass man ihn ruhig mittels Arbeitsüberlastung vollends ins Grab bringe möge.

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