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Donnerstag, 4. Januar 2007
Schäuble?
gorillaschnitzel, 00:25h
Abschießen!
Julius Caesar
gorillaschnitzel, 09:33h
Bloggen kann Lustgewinn sein, aber muss es nicht immer. Bloggen kann unterhaltsam sein und manchmal ist ein Schuss Bildung mit drin. Und drum dacht´ ich mir, dass es Zeit wird, im neuen Jahr gleich mit dem Bildungsbloggen zu beginnen und das von vielen verhasste Fach Geschichte einfach und auf neuem Weg zu erzählen.
Heutige Folge: Julius Adidas Caesar
Die Hauptpersonen:
Das ist Adidas Caesar, die Hauptfigur der ganzen Geschichte. Um ihn und sein Leben wird es gehen.
Woman Kleopatra. Die heiße Geliebte von Adidas Caesar. Eine ganz heiße Romanze. Kommt vom Nil und ist seinerzeit von Elisabeth Noelle-Neumann beraten worden. Sie soll jedoch besser ausgesehen haben als beraten worden sein.
Marc Bodycocoon Anton. Eine seltsame Figur und ein Nachfolger Adidas Caesars. Kommt aus dem Militär, aber das war damals nicht sooo unüblich.
Das Verhängnis von Adidas Caesar: Kür Brutus. Man sagt, er sei so etwas wie der Ziehsohn gewesen. Es ist überliefert, dass die letzten Worte von Adidas Caesar gewesen sein sollen: "Auch du, mein Sohn Brutus". Dabei war´s ja nur der Ziehsohn. Aber Sie wissen: Der Dramaturgie wegen ("Auch du, mein Ziehsohn Brutus" käme ja wohl blöde.)
Fructis Vercingetorix. Ein großer Gegenspieler Adidas Caesars und Fürst in Gallien. Er ist quasi Asterix und Obelix in einer Figur. Nur eben in Wirklichkeit, nur ohne Zaubertrank.
Davidoff Cicero. Ein Oppositioneller gegen Caesar. Der nervte immer die anderen mit seinen Reden, weil er immerzu klug dahergeschissen hat und meistens gegen alles war.
Nivea Sulla. Einer der Vorgänger Adidas Caesars und einer der frühen Gegner von ihm. Und ganz spät dann gar Großschwiegervater, aber das ist nicht ganz so wichtig.
Palmolive Pompeius. Mitglied des Triumvirats und späterer Schwiegervater. Kopflos flüchtet er, noch kopfloser kehrt er heim.
Aroma Crassus. Auch im Triumvirat, fällt aber dann gegen die blöden Parther aus dem Iran.
Das Volk von Rom. Sie sind viele, sie sind die Weltmacht, sie sind dekandent. Gut, zu Adidas Caesars Zeiten noch nicht ganz so.
Der kleine Toleriane Caesarion. Sohn von Adidas Caesar und Woman Kleopatra.
Die Handlung
Adidas Caesar kam im Jahr 100 vor Christus zur Welt. Weil man damals aber gar nicht wissen konnte, dass das alles vor Christus ist, weil ja Christus erst hinterher geboren wurde, hat man damals anders gezählt. Aber das ist wurschd. Der kleine Adidas Caesar entstammte der Familie der Julier und wuchs frisch und fröhlich heran, bis er in dem Alter war, in dem man heute mit dem Moped durch die Gegend fährt. Weil es aber damals mit der Motorisierung nicht weit her war, hat er zum ersten Mal geheiratet. Hat auch mit Bewegung zu tun, nur muss man das schon selbst bewerkstelligen.
Das wäre nicht ganz so wichtig, wenn da nicht er hier:
gewesen wäre. Nivea Sulla. Weil Adidas Caesar so nämlich in Opposition zu Nivea Sulla kam.
Und so kam es, dass Adidas Caesar irgendwann mal gedacht hat, dass es besser ist, mal weiters weg zu verschwinden. Hier ein schönes Portrait, das den Abgang des jungen Adidas Caesar (Hintergrund) und das schelmische Grinsen des Nivea Sulla (Vordergrund) zeigt:
Dennoch: Peu a peu schlüpft er auswärts die Karriereleiter hoch, heiratet dann auch noch eine Enkelin Nivea Sullas und klopft langsam, aber sicher, an die Macht. Und weil viele fanden, dass er schon viel zu mächtig war, musste er eine Partnerschaft eingehen. Das berühmte Triumvirat:
Hier ein Foto aus dieser Zeit, das Adidas Caesar (mittig) gemeinsam mit seinen beiden Mittriumviranten Palmolive Pompeius (links) und Aroma Crassus (rechts) zeigt. Sehr deutlich ist das selbstgefällige Lächeln der Drei zu erkennen.
Das Triumvirat regierte erstmal. Dann musste ein neues Abenteuer her: Gallien. Dort saßen die Germanen in ihren Wäldern und dachten nicht daran, an der römischen Entwicklungshilfepolitik teilzunehmen. Man brauchte dort keine Viadukte, Schnellstraßen und Fußbodenheizungen. Vielleicht weil man den Wald liebte oder in der Friedensbewegung war oder grade eben erst die erste Grüne Partei gegründet hatte.
Auf jeden Fall kam es zum Krieg. Weil nämlich Adidas Caesar die römischen Exportschlager trotzdem unter die Bedürftigen verteilen wollte.
Es standen sich gegenüber: Adidas Caesar und Fructis Vercingetorix.
Fructis Vercingetorix war der römischen Kriegmaschine aber nicht gewachsen und so kam es, wie es kommen musste und er unterlag Rom. Zu sehen hier:
Das machte Adidas Caesar schlagartig weltberühmt und er verfasste gleich ein Buch: Commentarii De bello Gallico. Deutsch: Kommentare zum gallischen Hund.
Jetzt brauchte Adidas Caesar das Triumvirat nicht mehr: Aroma Crassus war ohnehin tot und so brach dann der Bürgerkrieg aus und Palmolive Pompeius musste verschwinden. Adidas Caesar verfolgte seinen Widersacher bis nach Ägypten, wo die junge Schönheit namens Woman Kleopatra bereits mit dem Schädel des Palmolive Pompeius unterm Arm auf ihn wartete. (Liebe Kinder, ihr müsst jetzt mal schnell wegschauen oder aber ganz tapfer sein)
Das fand Adidas Caesar so entzückend, dass er das machte, was man in so einer Situation eben macht: Poppen.





Das Produkt dieser l´amour fou war der kleine Toleriane Caesarion, der aber leider nie erwachsen wurde und früh von der Welt schied. Es ist aber ein Bild der Familie aus glücklichen Tagen der Nachwelt erhalten geblieben:
Adidas Caesar war jetzt Diktator, was wiederum einige nicht so gut fanden. Davidoff Cicero zum Beispiel oder auch Kür Brutus. Zur Erinnerung: Das waren die da

Und so gab es die berühmte Verschwörung gegen Adidas Caesar in den Iden des März 44 vor Christus.
Iden ist eine selten dämliche Bezeichnung für ein Datum und meint halt den 15. März.
Da stürzten sich dann Kür Brutus und einige andere auf den armen Adidas Caesar und erdolchten ihn. Zeitgenössische Aufnahmen:

Nun war er tot, eine Romanfigur geworden, Kaiserchen WilliZwo trug den Titel, der aus seinem Namen abgeleitet ist und die arme Woman Kleopatra war wieder allein. Aber sie tröstete sich mit einem der Nachfolger von Adidas Caesar:
Marc Bodycocoon Anton. Bilder der Nacht:

Heutige Folge: Julius Adidas Caesar
Die Hauptpersonen:
Das ist Adidas Caesar, die Hauptfigur der ganzen Geschichte. Um ihn und sein Leben wird es gehen.
Woman Kleopatra. Die heiße Geliebte von Adidas Caesar. Eine ganz heiße Romanze. Kommt vom Nil und ist seinerzeit von Elisabeth Noelle-Neumann beraten worden. Sie soll jedoch besser ausgesehen haben als beraten worden sein.
Marc Bodycocoon Anton. Eine seltsame Figur und ein Nachfolger Adidas Caesars. Kommt aus dem Militär, aber das war damals nicht sooo unüblich.
Das Verhängnis von Adidas Caesar: Kür Brutus. Man sagt, er sei so etwas wie der Ziehsohn gewesen. Es ist überliefert, dass die letzten Worte von Adidas Caesar gewesen sein sollen: "Auch du, mein Sohn Brutus". Dabei war´s ja nur der Ziehsohn. Aber Sie wissen: Der Dramaturgie wegen ("Auch du, mein Ziehsohn Brutus" käme ja wohl blöde.)
Fructis Vercingetorix. Ein großer Gegenspieler Adidas Caesars und Fürst in Gallien. Er ist quasi Asterix und Obelix in einer Figur. Nur eben in Wirklichkeit, nur ohne Zaubertrank.
Davidoff Cicero. Ein Oppositioneller gegen Caesar. Der nervte immer die anderen mit seinen Reden, weil er immerzu klug dahergeschissen hat und meistens gegen alles war.
Nivea Sulla. Einer der Vorgänger Adidas Caesars und einer der frühen Gegner von ihm. Und ganz spät dann gar Großschwiegervater, aber das ist nicht ganz so wichtig.
Palmolive Pompeius. Mitglied des Triumvirats und späterer Schwiegervater. Kopflos flüchtet er, noch kopfloser kehrt er heim.
Aroma Crassus. Auch im Triumvirat, fällt aber dann gegen die blöden Parther aus dem Iran.
Das Volk von Rom. Sie sind viele, sie sind die Weltmacht, sie sind dekandent. Gut, zu Adidas Caesars Zeiten noch nicht ganz so.
Der kleine Toleriane Caesarion. Sohn von Adidas Caesar und Woman Kleopatra.Die Handlung
Adidas Caesar kam im Jahr 100 vor Christus zur Welt. Weil man damals aber gar nicht wissen konnte, dass das alles vor Christus ist, weil ja Christus erst hinterher geboren wurde, hat man damals anders gezählt. Aber das ist wurschd. Der kleine Adidas Caesar entstammte der Familie der Julier und wuchs frisch und fröhlich heran, bis er in dem Alter war, in dem man heute mit dem Moped durch die Gegend fährt. Weil es aber damals mit der Motorisierung nicht weit her war, hat er zum ersten Mal geheiratet. Hat auch mit Bewegung zu tun, nur muss man das schon selbst bewerkstelligen.Das wäre nicht ganz so wichtig, wenn da nicht er hier:
gewesen wäre. Nivea Sulla. Weil Adidas Caesar so nämlich in Opposition zu Nivea Sulla kam. Und so kam es, dass Adidas Caesar irgendwann mal gedacht hat, dass es besser ist, mal weiters weg zu verschwinden. Hier ein schönes Portrait, das den Abgang des jungen Adidas Caesar (Hintergrund) und das schelmische Grinsen des Nivea Sulla (Vordergrund) zeigt:
Hier ein Foto aus dieser Zeit, das Adidas Caesar (mittig) gemeinsam mit seinen beiden Mittriumviranten Palmolive Pompeius (links) und Aroma Crassus (rechts) zeigt. Sehr deutlich ist das selbstgefällige Lächeln der Drei zu erkennen.Das Triumvirat regierte erstmal. Dann musste ein neues Abenteuer her: Gallien. Dort saßen die Germanen in ihren Wäldern und dachten nicht daran, an der römischen Entwicklungshilfepolitik teilzunehmen. Man brauchte dort keine Viadukte, Schnellstraßen und Fußbodenheizungen. Vielleicht weil man den Wald liebte oder in der Friedensbewegung war oder grade eben erst die erste Grüne Partei gegründet hatte.
Auf jeden Fall kam es zum Krieg. Weil nämlich Adidas Caesar die römischen Exportschlager trotzdem unter die Bedürftigen verteilen wollte.
Es standen sich gegenüber: Adidas Caesar und Fructis Vercingetorix.
Fructis Vercingetorix war der römischen Kriegmaschine aber nicht gewachsen und so kam es, wie es kommen musste und er unterlag Rom. Zu sehen hier:
Jetzt brauchte Adidas Caesar das Triumvirat nicht mehr: Aroma Crassus war ohnehin tot und so brach dann der Bürgerkrieg aus und Palmolive Pompeius musste verschwinden. Adidas Caesar verfolgte seinen Widersacher bis nach Ägypten, wo die junge Schönheit namens Woman Kleopatra bereits mit dem Schädel des Palmolive Pompeius unterm Arm auf ihn wartete. (Liebe Kinder, ihr müsst jetzt mal schnell wegschauen oder aber ganz tapfer sein)






Das Produkt dieser l´amour fou war der kleine Toleriane Caesarion, der aber leider nie erwachsen wurde und früh von der Welt schied. Es ist aber ein Bild der Familie aus glücklichen Tagen der Nachwelt erhalten geblieben:
Adidas Caesar war jetzt Diktator, was wiederum einige nicht so gut fanden. Davidoff Cicero zum Beispiel oder auch Kür Brutus. Zur Erinnerung: Das waren die da

Und so gab es die berühmte Verschwörung gegen Adidas Caesar in den Iden des März 44 vor Christus.
Iden ist eine selten dämliche Bezeichnung für ein Datum und meint halt den 15. März.
Da stürzten sich dann Kür Brutus und einige andere auf den armen Adidas Caesar und erdolchten ihn. Zeitgenössische Aufnahmen:

Nun war er tot, eine Romanfigur geworden, Kaiserchen WilliZwo trug den Titel, der aus seinem Namen abgeleitet ist und die arme Woman Kleopatra war wieder allein. Aber sie tröstete sich mit einem der Nachfolger von Adidas Caesar:
Marc Bodycocoon Anton. Bilder der Nacht:

Dienstag, 2. Januar 2007
Zum Verhältnis der Südstaatler gegenüber Preussen
gorillaschnitzel, 10:31h
"Geliebte in Christo!
Ich bin beauftragt, erstens euch mitzuteilen, wie sehr wir uns freuen sollen, dass wir preußisch geworden sind, und zweitens, dass wir das um unserer Sünden willen auch gar nicht besser verdient haben"
Ein Pfarrer im Jahre 1849, als Hechingen-Sigmaringen/ Hohenzollern an Preussen fiel.
Montag, 1. Januar 2007
Ein gutes 2007...
gorillaschnitzel, 02:36h
...alles neu dieses Jahr und damit auch dieses Layout....Zwecks Bildchen muss man sich gedulden, aber das wird wohl noch werden.
Ich hätt jetzt gern ein Silvesterbild eingestellt, geht aber nicht und darum: Frohes Neujahr, ich hoff, die Optik gefällt einigermaßen...
So. An der Stelle mal ein richtig herzliches Dankeschön an Miss Layoutmasterin. Graziemercidankeschönthankyougraciasobrigadotashakormikonamuswetcpp...
Ich hätt jetzt gern ein Silvesterbild eingestellt, geht aber nicht und darum: Frohes Neujahr, ich hoff, die Optik gefällt einigermaßen...
So. An der Stelle mal ein richtig herzliches Dankeschön an Miss Layoutmasterin. Graziemercidankeschönthankyougraciasobrigadotashakormikonamuswetcpp...
Sonntag, 31. Dezember 2006
Guten Rutsch...
gorillaschnitzel, 18:38h
....und alles Gute für 2007...
Samstag, 30. Dezember 2006
Ein Tag im Leben eines Rucksackreisenden
gorillaschnitzel, 10:54h
Das Leben von Rucksackreisenden wird meist unterschätzt. Dabei ist das richtige Schwerstarbeit. Die physischen -und ebenso die psychischen- Anstrengungen sind immens hoch.
Ein Tag beginnt meist früh. Warum? Weiß keiner so genau. Ist zwar Urlaub, aber die meisten stehen trotzdem recht früh auf. "Den Tag nutzen", nennen sie es dann. Hat aber wohl eher damit zu tun, dass man den Bus kriegen muss oder weil ein paar Jungs im Fernsehraum nächtens gesoffen haben und so laut Pulp Fiction mitgegröhlt haben, dass an Schlaf ohnehin nicht zu denken war.
Der Tag beginnt denkbar schlecht. Vor allem für Menschen, die es gewohnt sind, sich morgens ausgewogen oder gar nicht zu ernähren. In aller Regel gibt es mindestens einen Chinesen, der sich morgens eine Knoblauch-Zwiebel-Suppe kocht oder eine Engländerin, die ungetoastete Labbertoasts aufs Teller legt, dann zum Kühlschrank marschiert, eine Dose Bohnen rausholt, öffnet und die kalten Bohnen über den Toast kippt. Das ist dann meist der Moment, bei dem einem Durchschnittsmitteleuropäer ohne Ernährungsstörung dieser Würgreiz überfällt und man am allerliebsten in den Instantkaffee kotzen möchte.
Nach dieser Hürde kommt dann der spaßige Teil: Transport. Man dackelt mit 15 Kilo Gepäck auf dem Rücken etwa 2 Kilometer durch die erschreckend heiße Frühmorgensonne und schwitzt sich die allerletzten Reserven raus (und bereut, nicht doch etwas gegessen zu haben). Taxi nimmt man nicht, weil man ja erstens spart, zweitens Taxis für Spießer gemacht sind und drittens das voll unauthentisch wäre. Entsprechend versifft und verschwitzt steht man dann mit knallrotem Schädel am Busbahnhof und muss sich von den Koberern beschwatzen lassen, die möchten, dass man nach Mhlambanyati (sprich: Mschlammbanjati) fährt, obwohl man eigentlich nach Umtata will. Busbahnhof ist eigentlich schon viel zu übertrieben. Eigentlich ist es nur ein Parkplatz für Kleinbusse, die man im südlichen Afrika "Black Taxi" nennt. Einerseits, weil die Karren ausschließlich von der schwarzen Bevölkerung und einigen lebensmüden westlichen Jugendlichen genutzt werden, andererseits, weil die zwar immer als Unternehmen auftreten, aber kein einziges davon registriert ist.
Man sucht sich dann mühselig das geeignete Fahrzeug aus, verhandelt den Preis und dann stopfen sie einen in einen klapprigen 25jährigen Toyota Hyace mit Handschaltung, der eigentlich für 9 Menschen zugelassen ist, in dem aber schon 14 hocken und bestenfalls auch noch ein oder zwei Ziegen mitfahren. Das Gepäck landet oben.
Dann gehts los. Der Fahrer -entweder bekifft oder besoffen, meistens beides- dreht die Musik hoch und fährt mit Vollgas davon. Gerade in Afrika scheint es oftmals wichtig, die Männlichkeit mit besonders großem Todesmut hinter dem Steuer zu demonstrieren. Die Passagiere gröhlen in purem Fatalismus die Nationalhymne: "Nkozi sikelelel Afrika". Gott schütze Afrika. Recht haben sie! Jemand anders kann nun nicht mehr helfen.
Aber es ist unterhaltsam. Meist muss man den Mitreisenden zig Fragen beantworten: Ob man verheiratet sei (damals nein), ob man Kinder habe (nein), warum das denn nicht (es kam bisher nicht dazu), ob einem das Land gefalle (ja), ob man wiederkomme (ja, wenn man diese Fahrt überstehe), ob man gläubig sei (eher nicht) undsoweiter...Man glaubt nicht an ein Ende des Martyriums, erst recht nicht angesichts der chronischen Sauerstoffarmut in Kombination mit elendigem Gestank menschlicher Leiber.
Nach stundenlanger Fahrt, bei der der Fahrer bewiesen hat, dass er auch in Kurven und auf dem Seitenstreifen überholen kann und er die Funktion der Hupe bestens beherrscht, kommt man dann endlich an und muss sich erstmal was für die Übernachtung suchen.
Vieles fällt von vorneherein weg: Die Buren mit der Reichskriegsflagge sowieso, das überteuerte Zehnbettzimmer auch und wenn man dann doch endlich was gefunden hat, kommt man grade rechtzeitig, um noch bei einem Bier die afrikanische Sonne untergehen zu sehen. Gesehen hat man nicht viel außer ein paar Verrückten, aber egal....
...es ist ja Urlaub...
Ein Tag beginnt meist früh. Warum? Weiß keiner so genau. Ist zwar Urlaub, aber die meisten stehen trotzdem recht früh auf. "Den Tag nutzen", nennen sie es dann. Hat aber wohl eher damit zu tun, dass man den Bus kriegen muss oder weil ein paar Jungs im Fernsehraum nächtens gesoffen haben und so laut Pulp Fiction mitgegröhlt haben, dass an Schlaf ohnehin nicht zu denken war.
Der Tag beginnt denkbar schlecht. Vor allem für Menschen, die es gewohnt sind, sich morgens ausgewogen oder gar nicht zu ernähren. In aller Regel gibt es mindestens einen Chinesen, der sich morgens eine Knoblauch-Zwiebel-Suppe kocht oder eine Engländerin, die ungetoastete Labbertoasts aufs Teller legt, dann zum Kühlschrank marschiert, eine Dose Bohnen rausholt, öffnet und die kalten Bohnen über den Toast kippt. Das ist dann meist der Moment, bei dem einem Durchschnittsmitteleuropäer ohne Ernährungsstörung dieser Würgreiz überfällt und man am allerliebsten in den Instantkaffee kotzen möchte.
Nach dieser Hürde kommt dann der spaßige Teil: Transport. Man dackelt mit 15 Kilo Gepäck auf dem Rücken etwa 2 Kilometer durch die erschreckend heiße Frühmorgensonne und schwitzt sich die allerletzten Reserven raus (und bereut, nicht doch etwas gegessen zu haben). Taxi nimmt man nicht, weil man ja erstens spart, zweitens Taxis für Spießer gemacht sind und drittens das voll unauthentisch wäre. Entsprechend versifft und verschwitzt steht man dann mit knallrotem Schädel am Busbahnhof und muss sich von den Koberern beschwatzen lassen, die möchten, dass man nach Mhlambanyati (sprich: Mschlammbanjati) fährt, obwohl man eigentlich nach Umtata will. Busbahnhof ist eigentlich schon viel zu übertrieben. Eigentlich ist es nur ein Parkplatz für Kleinbusse, die man im südlichen Afrika "Black Taxi" nennt. Einerseits, weil die Karren ausschließlich von der schwarzen Bevölkerung und einigen lebensmüden westlichen Jugendlichen genutzt werden, andererseits, weil die zwar immer als Unternehmen auftreten, aber kein einziges davon registriert ist.
Man sucht sich dann mühselig das geeignete Fahrzeug aus, verhandelt den Preis und dann stopfen sie einen in einen klapprigen 25jährigen Toyota Hyace mit Handschaltung, der eigentlich für 9 Menschen zugelassen ist, in dem aber schon 14 hocken und bestenfalls auch noch ein oder zwei Ziegen mitfahren. Das Gepäck landet oben.
Dann gehts los. Der Fahrer -entweder bekifft oder besoffen, meistens beides- dreht die Musik hoch und fährt mit Vollgas davon. Gerade in Afrika scheint es oftmals wichtig, die Männlichkeit mit besonders großem Todesmut hinter dem Steuer zu demonstrieren. Die Passagiere gröhlen in purem Fatalismus die Nationalhymne: "Nkozi sikelelel Afrika". Gott schütze Afrika. Recht haben sie! Jemand anders kann nun nicht mehr helfen.
Aber es ist unterhaltsam. Meist muss man den Mitreisenden zig Fragen beantworten: Ob man verheiratet sei (damals nein), ob man Kinder habe (nein), warum das denn nicht (es kam bisher nicht dazu), ob einem das Land gefalle (ja), ob man wiederkomme (ja, wenn man diese Fahrt überstehe), ob man gläubig sei (eher nicht) undsoweiter...Man glaubt nicht an ein Ende des Martyriums, erst recht nicht angesichts der chronischen Sauerstoffarmut in Kombination mit elendigem Gestank menschlicher Leiber.
Nach stundenlanger Fahrt, bei der der Fahrer bewiesen hat, dass er auch in Kurven und auf dem Seitenstreifen überholen kann und er die Funktion der Hupe bestens beherrscht, kommt man dann endlich an und muss sich erstmal was für die Übernachtung suchen.
Vieles fällt von vorneherein weg: Die Buren mit der Reichskriegsflagge sowieso, das überteuerte Zehnbettzimmer auch und wenn man dann doch endlich was gefunden hat, kommt man grade rechtzeitig, um noch bei einem Bier die afrikanische Sonne untergehen zu sehen. Gesehen hat man nicht viel außer ein paar Verrückten, aber egal....
...es ist ja Urlaub...
Freitag, 29. Dezember 2006
Kalt
gorillaschnitzel, 20:06h

Jahresrückblick a la Gorillaschnitzel
gorillaschnitzel, 11:07h
Ich hatte mir ja lang überlegt, ob ich einen persönlichen Jahresrückblick schreiben soll....
...darüber zum Beispiel, dass ich Tom Cruise für die größte Flachbürste des Jahres halte, weil er seinerzeit die Plazenta seines neugeborenen Kindes essen wollte. (Und Tom? Ordentlich gekotzt?)
....oder darüber, dass einer wie Günter Beckstein immer noch Innenminister (in Bayern) sein darf...
...oder über das großartigste Ereignis, das diese Republik je gesehen hat: Die Fußball-WM als größte Party dieses Planten seit dem Urknall.
Aber dann hab ich mir gedacht: Nein, diese Jahresrückblicke kann jeder und außerdem nerven sie enorm, weil sie immer in diesem Pathos ersaufen. Drum mach ich ganz was anderes und verfass´ jetzt einen Text der nix mit Rückblick zu tun hat. Darum:
Erstens: Schreiben, schreiben, schreiben! Und dabei immer ansatzweise freundlich bleiben. Die Rotzigkeit hebt man sich für die Privatwirtschaft -vorzugsweise Kommunikationsunternehmen- auf. Aber bleiben Sie trotzdem penetrant.
Die Jungs und Mädels bei Behörden sind gehalten das zu beantworten und weil denen ohnehin meistens recht langweilig ist, tun die das mit Freude. Vor allem dann, wenn man sie mit Formulierungen bekanntmacht, die sie zuvor nie gelesen haben:
Die Leute dort lesen gern. Sie werden praktisch dafür bezahlt. Also versorgen Sie die Menschen dort mit dem Notwendigen.
Stellen Sie die Menschen vor ganz neue Herausforderungen: Fragen Sie Sachen, die nicht umgehend beantwortet werden können und hauen Sie den Leuten Paragraphen ums Ohr. Das wollen die hören...
Setzen Sie sich doch zur Abwechslung mal penetrant in ein Büro und schaun´se mal, wer länger Zeit hat. Die Menschen freuen sich über Besuch.
Es lohnt in jedem Fall, 2 bis 3 schlecht erzogene Kinder mitzubringen (die gibts in jeder Kita stundenweise abzuholen; die Erzieherinnen werden es Ihnen danken) und Käsebrote auszupacken. Sie ahnen gar nicht, wie schnell auf einmal etwas bearbeitet werden kann. Um Fünfzehndreißig ist Dienstschluss und das Ding fertig.
...darüber zum Beispiel, dass ich Tom Cruise für die größte Flachbürste des Jahres halte, weil er seinerzeit die Plazenta seines neugeborenen Kindes essen wollte. (Und Tom? Ordentlich gekotzt?)
....oder darüber, dass einer wie Günter Beckstein immer noch Innenminister (in Bayern) sein darf...
...oder über das großartigste Ereignis, das diese Republik je gesehen hat: Die Fußball-WM als größte Party dieses Planten seit dem Urknall.
Aber dann hab ich mir gedacht: Nein, diese Jahresrückblicke kann jeder und außerdem nerven sie enorm, weil sie immer in diesem Pathos ersaufen. Drum mach ich ganz was anderes und verfass´ jetzt einen Text der nix mit Rückblick zu tun hat. Darum:
How to nerv a normal Behörde
Erstens: Schreiben, schreiben, schreiben! Und dabei immer ansatzweise freundlich bleiben. Die Rotzigkeit hebt man sich für die Privatwirtschaft -vorzugsweise Kommunikationsunternehmen- auf. Aber bleiben Sie trotzdem penetrant.
Die Jungs und Mädels bei Behörden sind gehalten das zu beantworten und weil denen ohnehin meistens recht langweilig ist, tun die das mit Freude. Vor allem dann, wenn man sie mit Formulierungen bekanntmacht, die sie zuvor nie gelesen haben:
....könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sich die örtliche Presse für diese Causa interessieren könnte.
....habe ich eine Kopie dieses Schreibens an die übergeordnete Behörde weitergeleitet.
...bin ich über Ihr Gebahren so verwundert, dass ich in Betracht ziehe, den Vorgang im Gesamten zu publizieren
....bin ich doch sehr erstaunt, wie in Ihrer Behörde mit datenschutzrechtlichen Vorschriften umgegangen wird, sodass ich mich gezwungen sehen könnte, dies an eine entsprechende Stelle weiterzuleiten
Die Leute dort lesen gern. Sie werden praktisch dafür bezahlt. Also versorgen Sie die Menschen dort mit dem Notwendigen.
Stellen Sie die Menschen vor ganz neue Herausforderungen: Fragen Sie Sachen, die nicht umgehend beantwortet werden können und hauen Sie den Leuten Paragraphen ums Ohr. Das wollen die hören...
Setzen Sie sich doch zur Abwechslung mal penetrant in ein Büro und schaun´se mal, wer länger Zeit hat. Die Menschen freuen sich über Besuch.
Es lohnt in jedem Fall, 2 bis 3 schlecht erzogene Kinder mitzubringen (die gibts in jeder Kita stundenweise abzuholen; die Erzieherinnen werden es Ihnen danken) und Käsebrote auszupacken. Sie ahnen gar nicht, wie schnell auf einmal etwas bearbeitet werden kann. Um Fünfzehndreißig ist Dienstschluss und das Ding fertig.
Saudumme Sprüche (XXIII)
gorillaschnitzel, 01:02h
Ihr Ihnen sehr ergebener Horst Mahler, in Geschäftsführung ohne Auftrag für das von jüdischen Vasallen vorübergehend handlungsunfähig gemachte Deutsche Reich
Abschiedsformel eines Briefs eines durchgeknallten Irren an Mahmud Ahmadinedschad.
Donnerstag, 28. Dezember 2006
Rosa Riese
gorillaschnitzel, 19:39h
Im erweiterten Speckgürtel Berlins befindet sich mitten in Brandenburg eine wunderschöne Landschaft. Vor 15 Jahren verbreitete Wolfgang Schmidt dort Angst und Schrecken. Er durchzog die schöne märkische Landschaft und hinterließ tote Frauen. Bekannter wurde er unter seinem Spitznamen: Rosa Riese.
Wegen seiner Vorliebe für Unterwäsche aller Art (die er nicht zuletzt seinen Opfern auszog).
Während der Wendejahre zog er so mordend und vergewaltigend durch die Lande, bar jeglichen Respekts für seine Mitmenschen und die Furcht war groß. Ständig und überall konnte er zuschlagen. Er war so berühmt, dass ihm Heiner Müller gar eine Passage in seinem Werk Germania3: Gespenster am toten Mann einräumte.
Die Moral vonner Jeschicht`: Etwaige Parallelen zu deutschen Konzernen sind rein zufällig.
PS: Der Mann sitzt mittlerweile im Gefängnis.
Wegen seiner Vorliebe für Unterwäsche aller Art (die er nicht zuletzt seinen Opfern auszog).
Während der Wendejahre zog er so mordend und vergewaltigend durch die Lande, bar jeglichen Respekts für seine Mitmenschen und die Furcht war groß. Ständig und überall konnte er zuschlagen. Er war so berühmt, dass ihm Heiner Müller gar eine Passage in seinem Werk Germania3: Gespenster am toten Mann einräumte.
Die Moral vonner Jeschicht`: Etwaige Parallelen zu deutschen Konzernen sind rein zufällig.
PS: Der Mann sitzt mittlerweile im Gefängnis.
Alles anders
gorillaschnitzel, 17:18h
Im neuen Jahr wird alles anders. Hier. Aber erst im neuen Jahr.
Donnerstag, 28. Dezember 2006
Fesselsex
gorillaschnitzel, 00:06h
Es gibt diese Geschichtchen, die so unglaublich sind, dass sie einfach wahr sein müssen. Die folgende Geschichte ist wahr. Und sie beweist: Die Realität ist noch immer die allerbeste Soap.
Man stelle sich einen stadtbekannten Anwalt vor. Solide, gesetzt. Die Fassade zumindest. Eines Tages im Mai kommt die Schwiegermutter des Mannes in die Kanzlei. Die beiden sind gut miteinander bekannt. Kein Wunder, werden Sie nun einwenden, sind ja schon richtig lange miteinander verschwiegert. Die beiden sind sich aber noch viel bekannter, als sich Schwiegermutter und Schwiegersohn eigentlich sein sollten, Sie verstehen? So richtig bekannt. Bis ins intimste. Er hatte sein geliebtes Schwiegermütterchen bereits für gemeinsame Besuche im Swingerclub bezahlt. Dieses Mal bezahlt die Schwiegermutter ihn: 50 €uro für ein bißchen Fesselspielchen im Büro. Schwiegersohnemann möchte ein braver Schwiegersohnemann sein und willigt ein.
Bis hierher ists zwar echt schräg, was aber dann kommt, übertrifft wirklich alles. Bis hierher wäre alles noch einigermaßen steuerbar. Einigermaßen zumindest. Ab jetzt bemühen Sie bitte Ihr bildliches Vorstellungsvermögen:
Er wird also an den anwaltlichen Bürostuhl gefesselt. Das gefällt ihm wohl noch einigermaßen. Dann aber driftet die Schwiegermutter ab und möchte etwas mehr als nur ein bißchen Bondage. Jetzt beginnt sie ihn mit dem Telefonkabel zu drosseln. Das findet er nicht mehr lustig und wehrt sich. Daraufhin kommt es zum Streit, bei dem er -gefesselterweise- der Unterlegene ist. Die Situation entgleist und eskaliert. Als Höhepunkt schlägt sie ihm eine Lampe über den Schädel. Es hat ein Ende, als der Sohn des Anwalts das Büro mitsamt delikater Situation entert und die Polizei ruft. Die wiederum findet den halbnackten, verletzten und gefesselten Anwalt, dessen Schwiegermutter mit runtergelassener Hose und den Sohn/ Enkel vor.
Omma faselt etwas von Raubüberfall, Papa Anwalt redet von versuchtem Totschlag an ihm und stilisiert sich als Opfer.
Weil das alles aber immer noch nicht reicht, geht das alles dann vor Gericht in die nächste Runde: Die gehörnte Ehefrau des Anwalts -man denkt ja, die müsste nun gänzlich entsetzt über sämtliche Familienbande sein- lügt vor Gericht ihrem Göttergatten zuliebe, der Sohn ebenso und nicht mal der gelernte Jurist hält es für nötig, sich an die Wahrheit zu halten. Anderen wäre die Geschichte vermutlich ziemlich peinlich, nicht aber dem Anwalt: Der steigt sogar noch als Nebenkläger ein. Er jammert darüber, dass seine Intimsphäre mit allen Peitschen- und Fesselspielen vor Gericht ausgebreitet worden sei und das, wo er seit 30 Jahren ein untadeliges Leben geführt habe.
Das vorläufige Ende vom Lied: 3einhalb Jahre für die Schwiegermutter wegen schwerer Körperverletzung und die Ansage des Opfers, in Berufung gehen zu wollen.
Man stelle sich einen stadtbekannten Anwalt vor. Solide, gesetzt. Die Fassade zumindest. Eines Tages im Mai kommt die Schwiegermutter des Mannes in die Kanzlei. Die beiden sind gut miteinander bekannt. Kein Wunder, werden Sie nun einwenden, sind ja schon richtig lange miteinander verschwiegert. Die beiden sind sich aber noch viel bekannter, als sich Schwiegermutter und Schwiegersohn eigentlich sein sollten, Sie verstehen? So richtig bekannt. Bis ins intimste. Er hatte sein geliebtes Schwiegermütterchen bereits für gemeinsame Besuche im Swingerclub bezahlt. Dieses Mal bezahlt die Schwiegermutter ihn: 50 €uro für ein bißchen Fesselspielchen im Büro. Schwiegersohnemann möchte ein braver Schwiegersohnemann sein und willigt ein.
Bis hierher ists zwar echt schräg, was aber dann kommt, übertrifft wirklich alles. Bis hierher wäre alles noch einigermaßen steuerbar. Einigermaßen zumindest. Ab jetzt bemühen Sie bitte Ihr bildliches Vorstellungsvermögen:
Er wird also an den anwaltlichen Bürostuhl gefesselt. Das gefällt ihm wohl noch einigermaßen. Dann aber driftet die Schwiegermutter ab und möchte etwas mehr als nur ein bißchen Bondage. Jetzt beginnt sie ihn mit dem Telefonkabel zu drosseln. Das findet er nicht mehr lustig und wehrt sich. Daraufhin kommt es zum Streit, bei dem er -gefesselterweise- der Unterlegene ist. Die Situation entgleist und eskaliert. Als Höhepunkt schlägt sie ihm eine Lampe über den Schädel. Es hat ein Ende, als der Sohn des Anwalts das Büro mitsamt delikater Situation entert und die Polizei ruft. Die wiederum findet den halbnackten, verletzten und gefesselten Anwalt, dessen Schwiegermutter mit runtergelassener Hose und den Sohn/ Enkel vor.
Omma faselt etwas von Raubüberfall, Papa Anwalt redet von versuchtem Totschlag an ihm und stilisiert sich als Opfer.
Weil das alles aber immer noch nicht reicht, geht das alles dann vor Gericht in die nächste Runde: Die gehörnte Ehefrau des Anwalts -man denkt ja, die müsste nun gänzlich entsetzt über sämtliche Familienbande sein- lügt vor Gericht ihrem Göttergatten zuliebe, der Sohn ebenso und nicht mal der gelernte Jurist hält es für nötig, sich an die Wahrheit zu halten. Anderen wäre die Geschichte vermutlich ziemlich peinlich, nicht aber dem Anwalt: Der steigt sogar noch als Nebenkläger ein. Er jammert darüber, dass seine Intimsphäre mit allen Peitschen- und Fesselspielen vor Gericht ausgebreitet worden sei und das, wo er seit 30 Jahren ein untadeliges Leben geführt habe.
Das vorläufige Ende vom Lied: 3einhalb Jahre für die Schwiegermutter wegen schwerer Körperverletzung und die Ansage des Opfers, in Berufung gehen zu wollen.
Search Request
gorillaschnitzel, 01:04h
Search request: Ich bin beeindruckt herr
Angenehm, gorillaschnitzel
Search request: verfilzte schamhaare
Schamhaar-Rastas?
Search request: beamtenbeleidigung unter alkoholeinfluss
Hört sich vielversprechend an...
Dienstag, 26. Dezember 2006
AnarchoShnitzel
gorillaschnitzel, 15:36h
Montag, 25. Dezember 2006
James Brown
gorillaschnitzel, 18:42h
Der Godfather ist tot.
Aber ein Mal darf er noch ran:
Aber ein Mal darf er noch ran:
Edi - Ein Weihnachtsmärchen
gorillaschnitzel, 13:46h
Es war einmal ein fernes Land. In dem gab es Berge und Seen und Flüsse. Die Menschen dort waren glücklich und zufrieden und galten bei ihren Nachbarn als etwas eigenbrötlerisch.
Als in fernen Zeiten König Maxabgesetzt zurückgetreten wurde, erhob sich Prinz Edi zu seiner Nachfolge. Prinz Edi war ein stattlicher Mann. Er diente bereits Kaiser Franz-Josef und war ein erfahrener Politiker. Prinz Edi gedachte, das alther gebrachte Werk seiner Vorgänger fortzuführen und machte sich an die Arbeit. Wie bereits Kaiser Franz-Josef zog es ihn in die Lande und so versuchte er, seine Macht auszuweiten und in eine ferne Hauptstadt zu gelangen, die eigentlich seit Urzeiten verpönt ist. Aber die Leute dort mochten Prinz Edi nicht und verspotteten ihn wegen seiner Reden und wegen seiner Sprüche und schickten ihn wieder nach Hause in sein Land mit den Bergen, den Seen und den Flüssen.
Einige Jahre später versuchte er es noch einmal. Dieses Mal wollte ihn eine Prinzessin aus einem Land mit Seen und Flüssen, aber ohne Berge, heiraten. Prinz Edi hatte ihr die Heirat schon versprochen, aber auf dem Standesamt üverlegte er es sich doch anders und verschwand heimlich, still und leise wieder in sein Land mit den Bergen, den Seen und den Flüssen.
Dort regierte er und regierte und alle waren zufrieden. Bis sich eines Tages die Landesfürstin Pauli erhob und ungeheuerliche Vorwürfe unterbreitete: Prinz Edi hatte sie jahrelang bespitzelt und ausspioniert. Natürlich konnte sich Prinz Edi solche bösartigen Unterstellungen nicht gefallen lassen und so musste ein Sekretär von ihm verschwinden. Prinz Edi wetterte und zeterte gegen Fürstin Pauli. Aber Fürstin Pauli blieb hartnäckig und drängte den Prinzen Edi ihrerseits zum Rücktritt.
So streiten sie und streiten und streiten in dem Land mit den Bergen, den Seen und den Flüssen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, so streiten sie noch heute.
Und die Moral von der Geschicht? Weihnachten gibts bei Prinz Edi heuer nicht.
Als in fernen Zeiten König Max
Einige Jahre später versuchte er es noch einmal. Dieses Mal wollte ihn eine Prinzessin aus einem Land mit Seen und Flüssen, aber ohne Berge, heiraten. Prinz Edi hatte ihr die Heirat schon versprochen, aber auf dem Standesamt üverlegte er es sich doch anders und verschwand heimlich, still und leise wieder in sein Land mit den Bergen, den Seen und den Flüssen.
Dort regierte er und regierte und alle waren zufrieden. Bis sich eines Tages die Landesfürstin Pauli erhob und ungeheuerliche Vorwürfe unterbreitete: Prinz Edi hatte sie jahrelang bespitzelt und ausspioniert. Natürlich konnte sich Prinz Edi solche bösartigen Unterstellungen nicht gefallen lassen und so musste ein Sekretär von ihm verschwinden. Prinz Edi wetterte und zeterte gegen Fürstin Pauli. Aber Fürstin Pauli blieb hartnäckig und drängte den Prinzen Edi ihrerseits zum Rücktritt.
So streiten sie und streiten und streiten in dem Land mit den Bergen, den Seen und den Flüssen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, so streiten sie noch heute.
Und die Moral von der Geschicht? Weihnachten gibts bei Prinz Edi heuer nicht.
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