Samstag, 10. Juni 2006
Partnersuche
Aus der Tageszeitung:

Er/53, wo Probleme mit Ihr hat, sucht Sie, wo das gleiche Problem hat.

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Straßenname
...in so ner Straße möcht ich auch gerne wohnen...



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Freitag, 9. Juni 2006
4:2
....und das ohne rechten Verteidiger!

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Donnerstag, 8. Juni 2006
Nie zuviel erwarten
Aufgepasst liebe Frauen, immer den Klopftest machen

maenner (wmv, 1,093 KB)


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Mittwoch, 7. Juni 2006
Erstma wech

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Dienstag, 6. Juni 2006
Flatulenzen
Lieber Freund, der du seit gut 2 Wochen meinem bescheiden Blog mit der Suchanfrage "ins Gesicht gefurzt" bzw. "Gesicht furzen" einen täglichen Besuch abstattest:
Ich freue mich, wenn es dir hier gefällt, dennoch möchte ich natürlich ganz uneigennützig meine Hilfe anbieten...
...was möchteste denn genau wissen?

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Ikarus
Manche Lebensgeschichten sind so verworren und gehen richtig chaotische Wege.
Eine solche Geschichte ist die von Gustav Mesmer, dem "Ikarus vom Lautertal":
1903 geboren, musste er in der 5.Klasse die Schule beenden und kam anschließend in ein Kloster. Ora et labora. Das passt ihm aber nicht und so verlässt er das Kloster wieder.
Dann das Jahr 1929. Das sollte sein Leben für immer verändern. An einem Sonntag im März betritt Gustav eine Kirche, steigt während der Messe auf die Kanzel und hält die erste -und gleichzeitig letzte- Predigt seines Lebens. Weil die außer ihm keiner begreift, kommt er für die nächsten 35 Jahre in die "Nervenheilanstalt". Er gilt als schizophren und gemeingefährlich.
Gustav aber hat einen Traum: Den vom Fliegen. Er entwickelt allerlei Flugmaschinen, Flugräder, Flugdrachen.
Er zeichnet, malt, dichtet und entwickelt seine Fluggeräte weiter.
Obwohl schon nach dem Krieg klar gewesen sein muss, dass der Mann in keine psychiatrische Anstalt gehört, wird er erst mit 61 Jahren entlassen. Er lebt jetzt in einem Altersheim und darf das erste Mal das tun, wovon er träumt: Seine Flugräder bauen. Und sie sogar ausprobieren...langsam findet er Anerkennung. Ausstellungen. Dann der Höhepunkt: Kurz vor seinem Tod werden seine Modelle im deutschen Pavillon der Weltausstellung gezweigt. Traum vom Fliegen. Er stirbt 1994.

Gustav Mesmer

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Search Request
Search Request: Die kleinen Freuden des Papstes

Herzlichen Glückwunsch, Sie Schelm. Da sind Sie hier richtig...

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Weltzeitungskongress
In Moskau findet grade der Weltzeitungskongress statt. Klasse! Könnte man den nächsten Frauenrechtskongress bitte in Teheran veranstalten? Und in Sachen Menschenrechtskonferenz schlage ich Pyöngyang vor.

Ach ja: Über Blogs reden sie auch noch...

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Montag, 5. Juni 2006
William Blake VII










If the fool would persist in his folly he would become wise.

   ... Art
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Polnische Versager
Klischees über Polen sind vielfältig. Spargelstecher, Autodieb, in jedem Fall aber tiefgläubige Papstverehrer und vollberufliche Ganzzeitsäufer.

So haben sich dann ein paar polnische Berliner, berlinerische Polen oder was auch immer, zusammengesetzt und haben einen Verein gegründet.

Club der polnischen Versager

Das gehört unterstützt und gefördert.

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Sonntag, 4. Juni 2006
Samba do Brazil?
Ich kann das nicht verstehen: Da schwärmt ein Großteil der Gemeinde für den brasilianischen Fußball. Die Brasilianer seien die "Samba"-Truppe, die Zauberer, ohnehin die Favoriten und eigentlich durchweg superdupertoll.
Ich sage:

Brasilien ist die* Bayern München unter den Nationalmannschaften

....so! Und damit schon mal nicht sympathisch. Das geht nicht. Man darf die Underdogs sympathisch finden. Togo zum Beispiel. Oder Trinidad&Tobago. Das wäre noch cool. Aber Brasilien nicht...
Und wer nun ankommt und behauptet, die Brasilianer würden gaaanz tollen Samba und Fußball und Zaubertricks spielen: Tun sie nicht. Zumindest nicht öfter als 1x pro Spiel und höchstens mal ein Spielzug. Brasilien spielt nix, was England, Frankreich oder Holland auch spielen könnte und spielt.
Gezaubert haben die vor 20 Jahren mal. Aber damit wird man nicht Weltmeister und so haben sie angefangen europäisch zu spielen.
Aber mal ehrlich: Wer braucht das schon? Das ist wie das abgekupferte Auto aus Fernost.


*kein Verschreiber; volle Absicht weil das so gehört

   ... Spocht
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Saublöde Fragen
...gestern habe ich einen Artikel über die Unabhängigkeit Montenegros von Serbien gelesen und da fiel mir auf, dass bei der WM noch Serbien-Montenegro antritt. Gut, gemeinsam qualifiziert.
Aber wie wäre das denn hierzulande? Sachsen erklärt sich für unabhängig und damit fällt Ballack aus? So rein staatsangehörigkeitstechnisch und so...

   ... Spocht
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Samstag, 3. Juni 2006
Null Bock
Gibts das, dass man zwar Ideen hat, die man bloggen könnte, aber gleichzeitig überhaupt keine Lust, überhaupt was zu schreiben?

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Freitag, 2. Juni 2006
William Blake VI
O Rose, thou art sick!
The invisible worm
That flies in the night,
In the howling storm,

Has found out thy bed
Of crimson joy:
And his dark secret love
Does thy life destroy.

   ... Art
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Donnerstag, 1. Juni 2006
Ethnische Unterschichten
<zitat>Die Angsträume in Deutschland, die wirklichen, werden künftig nicht durch Rechtsextremisten definiert, (...), sondern von ethnischen Unterschichten.
</zitat>

Kann man mir vielleicht mal erklären, was "ethnische Unterschichten" sind?


Quelle:
Erschienen in der Online-Ausgabe der Jungen Freiheit. Ich möchte mir eine Verlinkung bewusst ersparen. Bißchen googelei hilft zur Not auch weiter....

   ... Poly-Tikk
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Lecker
Lammfilets mit Kresse-Pistazien-Pesto (<- meine Kreation aus der Not heraus)

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William Blake V








The busy bee has no time for sorrow.

   ... Art
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Homo Pensionatus Germanicus
Die allerschlimmste Spezies der Auslandsresidenten aka Auswanderer ist der Rentner. Vorzugsweise deutsch.
Meist lässt er sich in Südspanien nieder. An der Costa Brava oder der Costa del Sol. Ökonomisch besser gestellte und bildungstechnisch elaboriertere Vertreter der Spezies wurden auch schon in der Toscana gesehen.
Sein Traum findet der homo pensionatus germanicus aber endgültig auf Mallorca. Nach langem und hartem Arbeitsleben richtet er sich hier für seine Rente ein.

Selbstverständlich gehört er von Anfang an dazu. Er ist keiner der dummen Touris mehr, die nach 2 Wochen Suff wieder heimfliegen. Er ist jetzt praktisch Insider. Er kennt die ganze Insel. Alles. Er nur weiß, wo die schönsten und einsamsten Buchten sind. Er weiß auch, wo die nächste Bäckerei und Metzgerei sind. Deutsche Bäckereien und deutsche Metzgereien. Gerne nimmt er auch 1 Stunde Fahrt in den nächsten Schlecker in Kauf, weil es nur dort die Haribo Gummibärchen gibt.
Der Höhepunkt ist der abendliche Gang ins Städtchen, wenn er sich unters spanische Volk mischt. Er kann zwar auch nach 15 Jahren Insel immer noch kein Wort Spanisch, aber das braucht er auch nicht können: Die Spanier sprechen schließlich deutsch. Oder haben gleich Deutsche eingestellt. Natürlich bestellt er sich keinen Grünkohl mit Pinkel, keine Linsen mit Spätzle, kein Schnitzel und kein Wammerl. Das machen die Touristen. Er selbst isst das nur zu Hause auf der Finca.
Er bringt sich umgehend ins soziale Leben ein. Mit Verbesserungsvorschlägen in Sachen Wasserversorgung, Einkaufsmöglichkeiten und Kommunalverwaltung.


....und nach Jahren regt er sich noch immer über die viel zu kleinen Schlitze an spanischen Mülleimern auf. Vermutlich denkt er immer noch, dass "Correos" Müll bedeutet...

   ... On the road
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