Samstag, 31. März 2012
Unsuccessful Sisyphos

   ... Kritzl
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Freitag, 30. März 2012
Der Untergang
11.000 potentielle Wähler weniger, im Saarland die Koalition platzen lassen und rausgeflogen, in NRW die Koalition platzen lassen und eventuell rausfliegend.....es mutet immer mehr suizidal an, was die so treiben.

   ... Poly-Tikk
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Donnerstag, 29. März 2012
Herausforderungen und so
Es gibt Dinge, die eine sehr persönliche Angelegenheit werden können. Dinge, die man einfach bezwingen muss. Der Schwager etwa wollte ums Verrecken das Stilfser Joch hochradeln und hat das dann auch wirklich gemacht. Ich für mich habe vor grob drei Jahren auch mal begonnen, das für mich auszutesten. Der Anlass war, einen Bandscheibenvorfall zu haben und bewegungsunfähig abtransportiert zu werden -wie damals grade geschehen- oder etwas Krafttraining zu machen.

Mich kann der Ehrgeiz ja schwer packen und bei einigen Maschinchen liefere ich eine eher durchschnittliche Performance, aber da gibt es diese eine Maschine und die wollte ich von Anfang an ausreizen bis zum gehtnichtmehr. Besiegen. Und ich hab es dann sogar wirklich geschafft, die zum Anschlag zu kriegen. 498 Kilo.



Aber dann kam diese vermaledeite Fuß-OP und das brachte alles durcheinander. Sportverbot und der Trainer meinte, ich solle es mal mit so einem Kindergewicht versuchen. Aber halloooo, ich habe ja auch noch meinen Ehrgeiz und meine ganz persönliche Angelegenheit. Deshalb ansatzlos von 0 auf 100. Persönliche Dinge und so...

Und soll ich Ihnen was sagen? Es geht noch. Bisher mit viel lauter Musik im Ohr (womit 10% mehr möglich ist) und der Oberschenkel ist spürbar, aber es geht. Beschwerdefrei. Geil.

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Mittwoch, 28. März 2012
An die Zapfsäule fahren, Lesson One


So stand sie wirklich da zum Tanken. So, dass nur der Motorradfahrer noch tanken konnte und sie erfüllte aber wirklich jedes Klischee: Taschentuch gezückt, draufgespuckt -wie ich es allenfalls aus meiner Kindheit kenne, als man mir mit eben dieser Methode mütterlich den Mund und das Gesicht gesäubert hat- und die Nummernschilder damit abgewischt; kurz im Seitenspiegel die Frisur gerichtet und nach dem Tanken 5 Meter vorgefahren und in den Schnellimbiß verschwunden -damit sämtliche Zapfsäulen wegfahrtechnisch blockierend- und ein Sandwich kaufend, sich über die Huperei der anderen aufzuregen.

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Montag, 26. März 2012
Heli
Ich weiß auch nicht, weshalb Sie hier in beinahe wöchentlichen Abständen von mir meine Spielzeuge präsentiert bekommen, aber das hier muss einfach mal sein.

Es gibt das Kind im Manne und das habe ich mir bewahren können. Liebe Mitmänner, nun schaut euch doch mal das hier an:



Ist das nicht toll? Ein klasse Spielzeug, das ich schon vor 30 Jahren gerne gehabt hätte. Das Spielzeug an sich interessiert mich aber eher weniger. Eher schon die Spezialfunktion mit der zugehörigen Kamera, die da mit dranhängt.



Und deshalb habe ich jetzt mächtig geübt und muss zugeben, dass das alles gar nicht so einfach ist mit der Schwerkraft und der dreidimensionalen Steuerung, erst recht nicht, wenn dann auch noch Wind dazukommt. Da können Sie vollepulle nach vorn steuern und das Ding bewegt sich nullkommanull vorwärts und verharrt stattdessen auf der Stelle. Sagen wir es mal so: Das Ding ist schon ein paar Mal unkontrolliert abgestürzt und nicht so recht im Haus fliegbar, es sei denn Sie verfügen über eine Turnhalle.
Ich übe also noch. Aber ganz am Ende des Wochenendes gab es dann doch noch halbwegs abzeptable Ergebnisse (und ausreichend Windstille).

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Freitag, 23. März 2012
Gast-Kritzl


by: derwahreheinz

Gracias!

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Donnerstag, 22. März 2012
Gras gebissen
Kennen Sie das? Ganz spontan sehen Sie etwas, das Sie umgehend photographisch festhalten möchten, weil es einfach schön oder kurios aussieht und sich dann wünschen, Sie hätten den Photo mitgenommen....und dann erinnern Sie sich, den Photo dabei zu haben und vollführen eine stramme Bremsung gen Straßengraben, sehen ein wunderschönes Motiv, schießen ein ziemlich mittelprächtiges Photo und dann erinnern Sie sich, dass es ein wenig geregnet hat und schon mittags der Rasen ziemlich tief war....
Sagen wir es mal so: Die Karre steht wieder wo sie stehen sollte und ich habe es allein geschafft, es geht andererseits nichts über den gelegentlichen Duft von Gummi.



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Mittwoch, 21. März 2012
Ja, es is schwierig
Ja, ich weiß, das Thema Griechenland geht mittlerweile eigentlich nur noch, wenn es um Olivenöl oder Badeurlaub geht, aber nicht mehr, wenn es um Finanzen geht. Geht mir ehrlich gesagt auch so. Aber hey, ich habe mich da neulich mal hingesetzt und mir das ein bißchen näher angeschaut. Als Laie. Und ich sage Ihnen: Da graust es einem wirklich. Und ich sage Ihnen gleich noch dazu: Griechenland ist wirklich sowas von am Ende und das zu nicht wenigen Teilen selbst verschuldet.

Dräuseln wir es doch mal so auf: Griechenland bekommt grade direkt oder indirekt so etwa im jährlichen Rhythmus so etwa 110-120 Milliarden. Ausgeschrieben sieht das so aus: 120.000.000.000. Eine zwölfstellige Zahl mit zehn Nullen. Sie ahnen sicher, dass Sie da lange für arbeiten müssten. Wenn Sie jährlich 30.000 Euro verdienen, müssten Sie etwa 4 Millionen Jahre arbeiten, bis Sie das abbezahlt kriegen. Da haben Sie dann aber weder gegessen noch Miete bezahlt.

Auf Griechenland übertragen hieße das wiederum: Man streicht jedem -wirklich jedem- Griechen von 0 bis 99 die Hälfte des Einkommens weg, dann könnten die Griechen das eventuell schaffen. Aber auch nur eventuell.

Problematisch wird es nämlich, wenn man sich mal die Zahlen genau anschaut: Die Verschuldung wird immer am Bruttoinlandsprodukt gemessen. Das mag zwar korrekt sein, verschleiert aber das Problem, weil Bruttoinlandsprodukt nicht gleich Einkommen des Staats ist. Bruttoinlandsprodukt ist jeder Liter Olivenöl, aber hat nichts mit Staatseinnahmen qua Steuern zu tun und nur das kann der Staat auch tatsächlich ausgeben und Sie können nicht ausgeben, was Ihnen nicht gehört. Und ich sage Ihnen nun, was der griechische Staat tatsächlich einnimmt: So grob 90 Milliarden, Tendenz sinkend. Ein paar Verpflichtigungen wie Rente, Straßenbau oder Beamtenentlöhnung hat Griechenland aber. Oder auch: Laufende Ausgaben lassen sich nicht auf null minimieren. Und wissen Sie wie der Schuldenstand vor dem großen Schnitt war: 370 Milliarden plus 65 Milliarden an Bürgschaften des Staats. Danach? 270 Milliarden plus 65 Milliarden.

Da sind wir dann beim Privathaushalt. Nehmen wir mal an, Sie verdienen besagte 30.000 im Jahr. Davon müssen Sie Miete, Ausgaben und Futter bestreiten. Sie haben zudem Schulden von 90.000 und Ausgaben, die höher sind als Ihre Einnahmen, die zudem sinkend sind. Vielleicht schießt da die Bank nochmal nach, aber wenn Sie 2x ankommen würden und jeweils 40.000 verlangen nur damit Sie Ihre Raten und Zinsen zahlen können....da würde ich wetten, dass Ihnen Ihre Bank den Hahn sehr schnell zudreht. Da sieht auch Peter Zwegat echt arm aus.

Oder auf Deutsch: Die Bank gibt Ihnen jährlich einen neuen Kredit eines mehrfachen dessen was Sie verdienen, damit Sie Ihre Schulden bedienen können. Kann das funktionieren?

Und die Griechen? Die geben doch tatsächlich noch 10% des Staatseinkommens fürs Militär aus, obwohl sie ausschließlich von Freunden umringt sind, von Mazedonien mal abgesehen, die allein aus Sicht der Griechen sich den falschen Staatsnamen ausgesucht haben. Würde Deutschland diese Militärausgaben realisieren wollen: Man müsste den Verteidigungsetat verdreifachen. Würde man die Truppengröße an Griechenland anpassen wollen, hätte Deutschland so etwas über 1,6 Mio Mann unter Waffen und nicht nur 200nochwastausend. Mal ganz abseits internationaler Verpflichtungen wie Afghanistan.

Aber die griechische Krise ist ja nicht die Krise der Banken. Neee, die verdienen sich an dem Scheiß dumm und dämlich und glauben Sie mir: Eine Bank schließt kein Geschäft ab, das nachteilig für sie wäre. Wenn Sie mich fragen: Deutschland buttert rein, deutsche Banken holen raus. Privatisierung auf neuem Weg. Auf so eine Idee muss man auch erstmal kommen....

   ... Poly-Tikk
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Dienstag, 20. März 2012
Meine Spielzeuge
Eventuell koche ich nicht zuletzt deshalb so gerne weil es diese Männerspielzeuge für die Kocherei gibt. Männerspielzeuge in der Küche sind alle Geräte, die Lärm machen können oder aber alles kleinmatschen. So einen Pürierstab beispielsweise kann man nicht oft genug einsetzen, was aber dazu führt, dass Sie entweder alles rentnermäßig durchpüriert darbieten, was wiederum nicht so gut ankommt oder aber Sie das kleinpürierte irgendwie zweckmäßig weiterverwenden müssen und dann spätenstens sind wir bei einer ordentlichen Farce und aufgeschäumten Süppchen und Saucen.

Ein richtiges Highlight der Männerspielzeugküche aber sind alle brennenden und rauchenden Geräte und weil ich schon einen Grill habe, dachte ich mir mal, mein Sortiment ein klein wenig zu erweitern und deshalb ist es nur konsequent, sich einen kleinen Räucherofen anzuschaffen. Erstmal rein versuchsweise.




Was soll ich sagen? Das Ding funktioniert bestens: Es ist einfach zu bedienen, es geht ratzfatz und es macht, was es verspricht: Es raucht und raucht und raucht. Zwar nur innen drin, aber man muss ja auch mal schnell aufmachen zwecks Kontrolle. Sie sollten daher auch bei Schlechtwetter reichlich Abstand zur Wohnung halten, wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Wohnung für drei Tage wie eine Räucherkammer und leicht angekokelt wirkt.

Das Ergebnis ist ordentlich. Binnen weniger Minuten ein lecker geräuchertes Lachsfilet mit frisch geriebenem Meerrettich. Der Rest ist Restefutter. Das oben rechts nennt sich allgemein Feldsalat, hier aber nicht, hier sagt man Ackersalat, in Österreich Vogerlsalat. Unten rechts musste eine Kochbanane weg, ganz egal, ob die nun passte oder nicht. Ich schmeiß ungern was weg.

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Montag, 19. März 2012
Kindermund
Kind (8): Du, können wir zusammen was spielen?

Sie: Ja klar. Was möchtest du denn spielen?

Kind: Wir spielen Jobcenter. Du kommst und gibst einen Antrag ab.

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