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Montag, 9. Oktober 2006
Man hat was falsch gemacht, wenn...
gorillaschnitzel, 18:19h
....sich der über 10 Jahre jüngere, frühere Praktikant um den Posten als Vorgesetzter bewirbt.
Schalke, Gasprom und der Gerd
gorillaschnitzel, 15:12h
Und weil der Durchschnittsrevierkumpel wohl kaum den Schriftzug
газпром
lesen kann, könnte man doch gleich das Antlitz des berühmtesten Angestellten aufs Trikot packen. "Acker" vom TuS Talle.
Sonntag, 8. Oktober 2006
Bibel
gorillaschnitzel, 13:41h
Wenn das nicht einer der Kracher der Buchmesse wird: Bibel in gerechter Sprache. Das ist quasi der Gegenentwurf zu Eva Herman.
Ich frag mich nur, wie so etwas dann schlußendlich aussehen soll....
...und drum hab ich mich hingesetzt und hab eine Passage gerecht gestaltet...:
Ich frag mich nur, wie so etwas dann schlußendlich aussehen soll....
...und drum hab ich mich hingesetzt und hab eine Passage gerecht gestaltet...:
Als sie/er aber das Volk sah, ging sie/er auf einen Berg und setzte sich; und ihre/seine JüngerInnen traten zu ihr/ihm.Matthäus, Bergpredigt
2Und sie/er tat ihren/seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:
3Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
4Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
5Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
6Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
7Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
8Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Göttin/Gott schauen.
9Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Göttinnen/Gottes Kinder heißen.
10Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
11Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.
12Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die ProphetInnen, die vor euch gewesen sind.
Samstag, 7. Oktober 2006
Anna
gorillaschnitzel, 19:01h
Journalismus ist in einigen Ländern gefährlich. Vor allem in Russland und vor allem dann, wenn man die Wahrheit sagt.
Anna Politkovskaja hat das getan. Und zwar über das dreckigste Kapitel russischer Politik: Tschetschenien.
Jetzt wurde sie ermordet.
Anna Politkovskaja hat das getan. Und zwar über das dreckigste Kapitel russischer Politik: Tschetschenien.
Jetzt wurde sie ermordet.
Markt
gorillaschnitzel, 14:04h
Ich mag diese Atmosphäre auf Wochenmärkten. Speziell früh morgens. Ganz speziell in dieser Stadt, die scheinbar noch etwas später erwacht, als andere Städte. Selbst kurz nach 9 hat man trotz -oder gerade wegen- des tiefpietistischen Charakters die Stadt noch nahezu gänzlich für sich. Den Markt auch. Kaum ein Einheimischer ist auf den Beinen. Eigentlich überhaupt keiner. Nur Touristen, zugereistes Pack und Menschen aus dem Umland (wie ich eben). Aber so ein echter, waschechter....nein, der hat frühmorgens besseres zu tun.
Das Ambiente an sich ist schon relativ sensationell: Mittelalterliches Fachwerk wie anno dazumal und mittendrin dann stehen die Buden. Würde man dies als Film drehen, der Kitschfaktor wäre immens. Am allerbesten aber sind die Menschen hinter den Tresen selbst. Das sind keine der Plastikmenschen, die noch verschlafen nach der Nachttour heimwackeln, keine Wichtigtuer in Nadelstreifen, die nicht mehr wissen, was eine Goldparmäne ist. Diese Menschen stammen von dieser Scholle. Diese Menschen sind rau. Herzlich. Derb. Verschlagen. Grundehrlich. Verschmitzt. Schlicht Mensch geblieben. Engstirnig. Wie ihre Stadt.
Und die ist es sprichwörtlich: Allein die Enge ihrer Gassen muss schon als Blockade im Hirn wirken. Dazu PietCong, Armut, jahrhundertelange Knechterei und Militärdiktaturen. Lange Zeit sind diejenigen ausgewandert, denen es hier zu spießig war. Es war verdammt vielen zu spießig. Das alles hat sich auf das Gemüt und die Denkweise der daheimgebliebenen Verwandten ausgewirkt.
Und so stehen allwöchentlich einige dieser Nachfahren auf dem Marktplatz und bieten ihre Waren feil. Es ist eine besondere Spezies.
Sie sind sehr gerne bereit, dem treuen Stammkunden seit Jahren ins Gesicht zu lügen, er habe soeben Biogemüse gekauft, obwohl das Zeug unter Umständen direkt aus holländischer Gewächshausproduktion stammt. Diese Lüge geschieht aus zweierlei Gründen: Zum einen fühlen sich beide Beteiligte deutlich besser dabei (Käufer will verkaufen, Kunde will Biozeugs), zum anderen hat es der Kunde laut Verkäufer gar nicht anders verdient, wenn er Anfang Januar einen Kopfsalat und 2 Kilo Tomaten kaufen möchte.
Sie fühlen sich auch als Entertainer. Natürlich würden sie nie im Leben das Wort "Entertainment" auch nur entfernt in den Mund nehmen. Aber sie pflegen seit ewigen Zeiten eine innige Hassliebe zu allen, die für sie "Zugereiste" sind. Das ist in aller Regel jeder, der nicht mindestens ab dem 5. Lebensjahr hier gewohnt hat. Sie gehen noch einigermaßen gnädig mit denen um, die ihrer Ansicht nach den gleichen Dialekt sprechen. Mit dem Rest wird umgesprungen, wie mit Hunden und kleinen Kindern: Man weiß, dass es die halt gibt, aber man ist nicht bereit, sie als in allen Rechten und Pflichten vollkommen ebenbürtig zu betrachten.
Und das lässt man diese "Zugereisten" auch deutlich spüren: Ich stand schon neben einem dieser Marktschreier und hörte, wie er einem bleichen Jüngling entgegenschrie, dass es das Beste sei, wenn man ihm umgehend die Beine abschlage und ihn an den Haaren aus der Stadt schleife. Ein anderer ist dann sofort seinem Kollegen beigesprungen und hat dem armen, davonziehenden (weil ob der Dialektik überforderten) Delinquenten noch hinterhergeschrien, solche seines Kalibers gehörten allesamt in die Luft gesprengt.
Das alles sagen sie zwar so, meinen es aber nicht wirklich. Sie zucken und schreien. Beißen aber nie. Idealstenfalls begegnet man ihnen mit den gleichen Methoden.
Einer von ihnen hat es zu einigermaßen Berühmtheit gebracht, indem er politisch sehr aktiv wurde. Das aber ist eine andere Geschichte, die ich später einmal erzählen werde.
....so....und ich steh inmitten von ihnen. Dazugehören werde ich nie, die Atmosphäre genießen aber immer. Das Leben ist schön. Frühmorgens.
Das Ambiente an sich ist schon relativ sensationell: Mittelalterliches Fachwerk wie anno dazumal und mittendrin dann stehen die Buden. Würde man dies als Film drehen, der Kitschfaktor wäre immens. Am allerbesten aber sind die Menschen hinter den Tresen selbst. Das sind keine der Plastikmenschen, die noch verschlafen nach der Nachttour heimwackeln, keine Wichtigtuer in Nadelstreifen, die nicht mehr wissen, was eine Goldparmäne ist. Diese Menschen stammen von dieser Scholle. Diese Menschen sind rau. Herzlich. Derb. Verschlagen. Grundehrlich. Verschmitzt. Schlicht Mensch geblieben. Engstirnig. Wie ihre Stadt.
Und die ist es sprichwörtlich: Allein die Enge ihrer Gassen muss schon als Blockade im Hirn wirken. Dazu PietCong, Armut, jahrhundertelange Knechterei und Militärdiktaturen. Lange Zeit sind diejenigen ausgewandert, denen es hier zu spießig war. Es war verdammt vielen zu spießig. Das alles hat sich auf das Gemüt und die Denkweise der daheimgebliebenen Verwandten ausgewirkt.Und so stehen allwöchentlich einige dieser Nachfahren auf dem Marktplatz und bieten ihre Waren feil. Es ist eine besondere Spezies.
Sie sind sehr gerne bereit, dem treuen Stammkunden seit Jahren ins Gesicht zu lügen, er habe soeben Biogemüse gekauft, obwohl das Zeug unter Umständen direkt aus holländischer Gewächshausproduktion stammt. Diese Lüge geschieht aus zweierlei Gründen: Zum einen fühlen sich beide Beteiligte deutlich besser dabei (Käufer will verkaufen, Kunde will Biozeugs), zum anderen hat es der Kunde laut Verkäufer gar nicht anders verdient, wenn er Anfang Januar einen Kopfsalat und 2 Kilo Tomaten kaufen möchte.
Sie fühlen sich auch als Entertainer. Natürlich würden sie nie im Leben das Wort "Entertainment" auch nur entfernt in den Mund nehmen. Aber sie pflegen seit ewigen Zeiten eine innige Hassliebe zu allen, die für sie "Zugereiste" sind. Das ist in aller Regel jeder, der nicht mindestens ab dem 5. Lebensjahr hier gewohnt hat. Sie gehen noch einigermaßen gnädig mit denen um, die ihrer Ansicht nach den gleichen Dialekt sprechen. Mit dem Rest wird umgesprungen, wie mit Hunden und kleinen Kindern: Man weiß, dass es die halt gibt, aber man ist nicht bereit, sie als in allen Rechten und Pflichten vollkommen ebenbürtig zu betrachten. Und das lässt man diese "Zugereisten" auch deutlich spüren: Ich stand schon neben einem dieser Marktschreier und hörte, wie er einem bleichen Jüngling entgegenschrie, dass es das Beste sei, wenn man ihm umgehend die Beine abschlage und ihn an den Haaren aus der Stadt schleife. Ein anderer ist dann sofort seinem Kollegen beigesprungen und hat dem armen, davonziehenden (weil ob der Dialektik überforderten) Delinquenten noch hinterhergeschrien, solche seines Kalibers gehörten allesamt in die Luft gesprengt.
Das alles sagen sie zwar so, meinen es aber nicht wirklich. Sie zucken und schreien. Beißen aber nie. Idealstenfalls begegnet man ihnen mit den gleichen Methoden.
Einer von ihnen hat es zu einigermaßen Berühmtheit gebracht, indem er politisch sehr aktiv wurde. Das aber ist eine andere Geschichte, die ich später einmal erzählen werde.
....so....und ich steh inmitten von ihnen. Dazugehören werde ich nie, die Atmosphäre genießen aber immer. Das Leben ist schön. Frühmorgens.
Freitag, 6. Oktober 2006
Alemannisch, Lektion 1
gorillaschnitzel, 18:48h

Panj
gorillaschnitzel, 16:26h
Bona kann will ich nix abschlagen:
5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
- ich glaube, gegen ein kleines bißchen mehr Geld hätte ich nichts einzuwenden
- ein Ticket für die TransSib
- zur Zeit ein bißchen mehr Zeit
- ein Ticket für die Reunion-Tour von Pink Floyd
- eine Wunschliste, was ich nicht habe, aber gerne noch hätte
5 Dinge die ich habe, aber lieber nicht hätte:
- ein (semi-)dickes Minus bei der Bank
- Tränensäcke am frühen Morgen
- ein mittelgroßes Suchtproblem hinsichtlich Tabak
- manches Mal ein allzu loses Mundwerk
- einen grandiosen Hang zur ökonomischen Erledigung dringend notwendiger Dinge. Einige Mitmenschen nennen es Faulheit.
5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
- Krankheiten aller Art
- Die gesammelten Werke einer beliebigen Soap auf DVD
- eine Dauerkarte bei Bayern München
- ein deutsches Auto
- eine Freundschaft oder Bekanntschaft mit folgenden Personen: Ede Stoiber, Franz Müntefering, Jürgen Trittin, Udo Voigt, Angela Merkel, Sarah Wagenknecht, dem Westerwelle oder einer anderer Knallcharge
5 Dinge, die ich habe und auch gerne weiterhin haben möchte:
- Grossartige Menschen um mich herum
- Meine Bücher
- Meine Musik
- Ein paar richtig gute Erinnerungen an ein paar richtig schöne Momente
- ein sonniges Gemüt, die Gewissheit, dass diese Welt verrückt ist (John Irving) und dass sich das Leben lohnt und so richtig Spaß machen kann.
Liebend gern gebe ich das Stöckchen weiter an :
Also gut....auf die Gefahr hin, dass es doppelt und dreifach vergeben wird:
beetfreeq
bufflon
cosmomente
3, die es ohnehin schon haben, müssen reichen. Sonst dürfen sich das gerne noch 2 aufklauben.
5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
- ich glaube, gegen ein kleines bißchen mehr Geld hätte ich nichts einzuwenden
- ein Ticket für die TransSib
- zur Zeit ein bißchen mehr Zeit
- ein Ticket für die Reunion-Tour von Pink Floyd
- eine Wunschliste, was ich nicht habe, aber gerne noch hätte
5 Dinge die ich habe, aber lieber nicht hätte:
- ein (semi-)dickes Minus bei der Bank
- Tränensäcke am frühen Morgen
- ein mittelgroßes Suchtproblem hinsichtlich Tabak
- manches Mal ein allzu loses Mundwerk
- einen grandiosen Hang zur ökonomischen Erledigung dringend notwendiger Dinge. Einige Mitmenschen nennen es Faulheit.
5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
- Krankheiten aller Art
- Die gesammelten Werke einer beliebigen Soap auf DVD
- eine Dauerkarte bei Bayern München
- ein deutsches Auto
- eine Freundschaft oder Bekanntschaft mit folgenden Personen: Ede Stoiber, Franz Müntefering, Jürgen Trittin, Udo Voigt, Angela Merkel, Sarah Wagenknecht, dem Westerwelle oder einer anderer Knallcharge
5 Dinge, die ich habe und auch gerne weiterhin haben möchte:
- Grossartige Menschen um mich herum
- Meine Bücher
- Meine Musik
- Ein paar richtig gute Erinnerungen an ein paar richtig schöne Momente
- ein sonniges Gemüt, die Gewissheit, dass diese Welt verrückt ist (John Irving) und dass sich das Leben lohnt und so richtig Spaß machen kann.
Liebend gern gebe ich das Stöckchen weiter an :
beetfreeq
bufflon
cosmomente
3, die es ohnehin schon haben, müssen reichen.
Donnerstag, 5. Oktober 2006
Siemens
gorillaschnitzel, 08:19h
Schnellbilanz in Sachen Siemens:
- Handysparte mal schnell dicht machen
- an BenQ verkaufen
- die wiederum: 1 Jahr warten
- Laden dicht machen
- Leute rausschmeissen
- Das Ganze wieder in Taiwan neu aufbauen
Danke, Herr Kleinfeld, damit haben Sie für mich endgültig die Champions League der depperten Manager erreicht und den ohnehin lädierten Siemensschen Ruf weiter ramponiert. Und nu sagense nich, Sie hätten von nix gewusst...
- Handysparte mal schnell dicht machen
- an BenQ verkaufen
- die wiederum: 1 Jahr warten
- Laden dicht machen
- Leute rausschmeissen
- Das Ganze wieder in Taiwan neu aufbauen
Danke, Herr Kleinfeld, damit haben Sie für mich endgültig die Champions League der depperten Manager erreicht und den ohnehin lädierten Siemensschen Ruf weiter ramponiert. Und nu sagense nich, Sie hätten von nix gewusst...
Mittwoch, 4. Oktober 2006
Scheitern als Chance
gorillaschnitzel, 13:50h
Ich bin gescheitert. Richtig gescheitert. Ich habe den Karren an die Wand gefahren. Nach gerade einmal 1/3 der Wegstrecke.
30 Tage sollte der Selbstversuch gehen mit den Soaps und den Telenovelas. Seit Tag 11 aber geht nix mehr.
Ich könnt nun von der Arbeit erzählen oder von der Müdigkeit oder von fehlender Zeit. Stimmt aber alles nur teilweise:
Eigentlich von Anfang an war das nix für mich. Ich war gelangweilt, genervt, ungeduldig und launisch.
Vielleicht setz ich den Versuch später mal mit etwas mehr Zeit und Muße fort...
30 Tage sollte der Selbstversuch gehen mit den Soaps und den Telenovelas. Seit Tag 11 aber geht nix mehr.
Ich könnt nun von der Arbeit erzählen oder von der Müdigkeit oder von fehlender Zeit. Stimmt aber alles nur teilweise:
Eigentlich von Anfang an war das nix für mich. Ich war gelangweilt, genervt, ungeduldig und launisch.
Vielleicht setz ich den Versuch später mal mit etwas mehr Zeit und Muße fort...
Winzerblog
gorillaschnitzel, 13:20h
Heute mal in Sachen Hedonismus ein klein wenig Werbung für ein Blog eines guten Bekannten:
In Winzerblog.at beschreiben 6 österreichische Winzer ihre Arbeit mit dem künftigen Trunk. Einmal von der Lese bis zum fertigen Wein. Quasi live bei der Entstehung dabei...
In Winzerblog.at beschreiben 6 österreichische Winzer ihre Arbeit mit dem künftigen Trunk. Einmal von der Lese bis zum fertigen Wein. Quasi live bei der Entstehung dabei...
Dienstag, 3. Oktober 2006
Hakenkreuz
gorillaschnitzel, 13:03h
Montag, 2. Oktober 2006
Chaosforschung
gorillaschnitzel, 14:09h
Es gibt Situationen, da treffen Menschen und Institutionen aufeinander, die vielleicht besser nie aufeinandergetroffen wären, wenngleich das zu Beginn wie eine segensreiche Verbindung ausgesehen hat.
Das Beispiel eines Professors in einer Universitätsstadt ist so eines. Am Ende landete die Geschichte gar im SPIEGEL, was aber auch daran lag, dass die Stadt eher ein Dorf ist und der Fall etwas höhere Wellen schlägt, als er in Hamburg oder Berlin schlagen würde.
Alles begann damit, dass die Uni den Professor und seine Frau einstellt. Der Professor gilt als Koryphäe in seinem Fach und als so genial, dass er immer wieder mal mit dem Nobelpreis in Verbindung gebracht wird. Es hat mit allen möglichen Berühmtheiten in der ganzen Welt gearbeitet und nun ist er zurück in die Miefigkeit seiner Herkunft gekommen.
Mittlerweile versteht kaum einer mehr den Streit und worum es eigentlich geht. Vermutlich darum, dass keine Seite klein beigibt, weil das wohl mit Einknicken verbunden wäre.
Begonnen hat das Theater damit, dass Frau Professorin Vorlesungen halten sollte, die sie nicht halten wollte. Mit Hinweis auf Nichtqualifizierung und allgemeine Lehrfreiheit verweigert sie sich.
Die Uni (und im Hintergrund das Land) wiederum schlagen nach einigen Monaten zurück, indem sie die Gehaltszahlungen stoppen und bereits bezahlte Gehälter zurückfordern.
Das führt dann zur Eskalation. Das Professorenehepaar weigerte sich zu bezahlen und so hat dann das Wissenschaftsministerium die nächste Runde eingeläutet: Zwangsversteigerung des professoralen Eigenheims. In diversen Leserbriefen allerorten wehrt sich il professore, was wiederum dazu führt, dass ihn der damalige Wissenschaftsminister persönlich in die Psychiatrie zwangseinweisen will.
Die Reaktion des Professors lässt nicht lange auf sich warten: Er besprüht Unigebäude mit Graffiti (Pogromuniversität). Nun landet er vorübergehend in Polizeigewahrsam und soll Schadenersatz zahlen.
....und so streiten sie sich seit mittlerweile 13 Jahren und streiten sich und streiten sich. Ende? Momentan nicht absehbar...
Das Beispiel eines Professors in einer Universitätsstadt ist so eines. Am Ende landete die Geschichte gar im SPIEGEL, was aber auch daran lag, dass die Stadt eher ein Dorf ist und der Fall etwas höhere Wellen schlägt, als er in Hamburg oder Berlin schlagen würde.
Alles begann damit, dass die Uni den Professor und seine Frau einstellt. Der Professor gilt als Koryphäe in seinem Fach und als so genial, dass er immer wieder mal mit dem Nobelpreis in Verbindung gebracht wird. Es hat mit allen möglichen Berühmtheiten in der ganzen Welt gearbeitet und nun ist er zurück in die Miefigkeit seiner Herkunft gekommen.
Mittlerweile versteht kaum einer mehr den Streit und worum es eigentlich geht. Vermutlich darum, dass keine Seite klein beigibt, weil das wohl mit Einknicken verbunden wäre.
Begonnen hat das Theater damit, dass Frau Professorin Vorlesungen halten sollte, die sie nicht halten wollte. Mit Hinweis auf Nichtqualifizierung und allgemeine Lehrfreiheit verweigert sie sich.
Die Uni (und im Hintergrund das Land) wiederum schlagen nach einigen Monaten zurück, indem sie die Gehaltszahlungen stoppen und bereits bezahlte Gehälter zurückfordern.
Das führt dann zur Eskalation. Das Professorenehepaar weigerte sich zu bezahlen und so hat dann das Wissenschaftsministerium die nächste Runde eingeläutet: Zwangsversteigerung des professoralen Eigenheims. In diversen Leserbriefen allerorten wehrt sich il professore, was wiederum dazu führt, dass ihn der damalige Wissenschaftsminister persönlich in die Psychiatrie zwangseinweisen will.
Die Reaktion des Professors lässt nicht lange auf sich warten: Er besprüht Unigebäude mit Graffiti (Pogromuniversität). Nun landet er vorübergehend in Polizeigewahrsam und soll Schadenersatz zahlen.
....und so streiten sie sich seit mittlerweile 13 Jahren und streiten sich und streiten sich. Ende? Momentan nicht absehbar...
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gorillaschnitzel, 13:12h
Search request: Stalking für Anfänger
Bärensuchbild
gorillaschnitzel, 10:56h

Sonntag, 1. Oktober 2006
Wokda
gorillaschnitzel, 17:35h
Was eignet sich denn alles als Plural für Wodka?
Wodka?
Wodkas?
Wodki?
Wodken?
Wodkata?
Wodka?
Wodkas?
Wodki?
Wodken?
Wodkata?
Samstag, 30. September 2006
Das Grauen ist zurück:
gorillaschnitzel, 02:07h
Drive-by-Shooting:


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