Dienstag, 27. Oktober 2015
Alles hat ein Ende
Wurst ist also krebserregend. Wumm. Schrecklich. Weniger für mich, weil ich Wurst nie mochte und mein Konsum daher gegen Null tendiert. Rinderfilet schon eher, aber auch deutlich unter den Durchschnittswerten der Bevölkerung. Mein Tabakkonsum dürfte deutlich riskanter sein.

Aber ich sehe das schon vor mir:

Wurst ist die neue Zigarette!

Ganz im Sinne des Gesundheitsschutzes erahne ich bereits die EU-Richtlinien, die den Italiener um die Ecke zwingen, die Pizza Diavolo und die Spaghetti Carbonara als lebensgefährdend auf der Speisekarte auszuweisen.

Ich sehe bereits die Klagen gegen die Parmaschinkenproduzenten wie seinerzeit gegen Phillip Morris und die Tabakindustrie.

Psychiater werden sich überlegen, ob sie Patienten ab der zweiten Currywurst täglich als latent suizidal einstufen sollen.

Der Metzger, der vor der Fleischtheke Warnhinweise anbringt und den Aufschnitt verpackt in Tütchen mit abschreckenden Bildern von Darmkrebs, Polypen des Darmgangs und Koloskopien verkauft.

Und dann natürlich werden die ganzen Wurstprodukte -ganz im Sinne des Kinder- und Jugendschutzes- selbstverständlich nur noch an Volljährige abgegeben und die Salami oder das Wurstbrötchen nur noch gegen Vorlage des Ausweises verkauft.

Selbst althergebrachtes Liedgut bekommt auf einmal eine ganz neue Bedeutung: "Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei" enthält bei genauerer Betrachtung eine schon philosophische Erkenntnis über die Endlichkeit des menschlichen Lebens.

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Mittwoch, 19. Juni 2013
Frass
Es war eindeutig Matsch. Sie nannten es Gyros mit Spätzle, Paprika und das überbacken, dazu Salat.

Eindeutig ein Anschlag auf Olfaktorik, jeglichen Geschmackssinn und die Gesundheit sowieso. Die Spätzle so labberig-weich, dass es noch nicht mal eine Zunge braucht, um darauf zu zergehen, Paprika kaum vorhanden, aber vielleicht ist das auch besser so und über das Gyros breitet man selbst bei diesen Temperaturen besser einen dicken Mantel des Schweigens.

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Sonntag, 28. April 2013
Frass. Next.
Spaghetti, Putenbolognaise, Salat....

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Dienstag, 12. März 2013
Vertrocknetes Putenschnitzel, Nudeln, etwas, das sich "Zigeunersauce" nannte, Salat
Pute, zwei Mal gestorben....

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Montag, 4. März 2013
Kantine (V)
Heute: Völlig überkochte Kässpätzle mit Salat. Die Spätzle lösten sich quasi von selbst auf, der Analogkäse war lose drübergegeben und hat sich mit dem Restmaterial irgendwie symbiosiert. Ach ja: Rohkost gabs auch

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Donnerstag, 21. Februar 2013
Kantine (IV)
Kartoffelcurry mit Paprika, Salat

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Dienstag, 19. Februar 2013
Kantine (III)
Heute: Hähnchenbrustgeschnetzeltes mit Schwarzwurzeln und Brokkoli, Reis, Sperma.

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Dienstag, 5. Februar 2013
Kantine (II)
Heute: Spaghetti "Bolognese". Sieht ja auf den ersten Blick nicht so schlimm aus und könnte ja auch schmecken, aber die Sache hat einen Haken und den sehen Sie, wenn Sie sich das Ganze nochmal anschauen: Spaghetti "Bolognese". Die Anführungsstriche stehen da nicht umsonst, weil das mit Bolognese so viel zu tun hat wie die Mullahs im Iran mit Menschenrechten. Der Fleischanteil dieser Bolognese ist gleich Null. Das ist irgendein Sojazeugs. Selbst das könnte ja noch schmecken, aber irgendwie ist das doch recht einseitig und fade.

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Montag, 4. Februar 2013
Kantine (I)
Seit einer Weile komme ich in den überaus fragwürdigen Genuss, etwas essen zu müssen, das die Kantine "Essen" nennt, häufig mit "Essen", also Nahrungsmittelzubereitungsendprodukt, nicht so wirklich viel zu tun hat. Okay, manchmal ist wenigstens noch optisch das Ausgangsprodukt halbwegs erkennbar, was aber nicht gleichzeitig auf den zu erwartbaren Geschmack schließen lässt.

Und deshalb dachte ich mir, dass ich Sie nun einfach an diesen Wunderwerken der Einfaltsküche teilhaben lasse. Vielleicht liest ja Jamie Oliver mit.

Sieht das Plakat des Caterers nicht toll aus? Gesundes, frisches Obst und Gemüse.



Nur: Es ist wie bei den Fastfood-Ketten. Dort sehen Burger auf den Fotos auch immer völlig anders aus als die Realität auf dem Plastiktablett. Der Unterschied aber ist: Es gibt dort wenigstens Burger, während ich Erd- oder Himbeeren hier bislang noch nie gesehen habe.

Aber ich will nicht jammern.

Heute war nämlich ein guter Tag. Wiener "Saftgulasch" mit Salzkartoffeln und Salat. Gut daran war, dass es Salat gab. Salat ist nämlich überhaupt nicht selbstverständlich sondern eher die Ausnahme.

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