Montag, 3. Dezember 2007
Bloggen ist Extremsport
Jawoll. Man kann sich aber das ein oder andere Kreativitätsloch leisten. Zumindest solange das Ideenfeuerwerk wieder zurück kommt, das man dann im Kalender rot anstreicht.

Wie den heutigen Tag zum Beispiel. Das ist so eine Art Minifeiertag. Für mich zumindest. Und auch nur Minimini. Weil ich heute so lang in der wiedervereinigten Bundesrepublik lebe, wie ich zuvor in der alten BRDgotthabsieselig gelebt habe (die Rechenjongleure dürfen sich nun an die Berechnung meiner Niederkunft machen). Wir könnten daher der DDR gedenken und der Tatsache, dass "gut gewollt" eben doch nur ein Euphemismus für "schlecht gemacht" ist und das noch bis heute gilt.


Stattdessen könnten wir uns aber auch der süchtig machenden Anagrammmaschine (Hurra: 3 m in Folge) wordsmith.org widmen.

Charlie Luemmel


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Sonntag, 2. Dezember 2007
Elvis lebt

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Mittwoch, 28. November 2007
Die letzte Standhafte
Die überlebt den Winter. Garantiert.

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Montag, 26. November 2007
Winterschlaf...
...wäre mir ganz recht. Und dann wieder aufwachen, wenn es wieder 25 Grad hat...

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Donnerstag, 22. November 2007
Patriotismus an der Wäscheleine
Ist man eigentlich bereits Patriot, wenn man seine Wäsche versehentlich in den Landesfarben aufhängt?

Oder muss ich mindestens das Deutschlandlied dabei vor mich hinsummen?

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Mittwoch, 21. November 2007
Ein Märchen
Es war einmal.....

.....ein nicht mehr ganz jugendlicher Mensch, der sich eines Tages auf eine Art juvenile Reise in die Vergangenheit begab. Dazu las er alte Bücher aus seiner Jugendzeit, belegte allerlei Sportkurse und unter anderem widmete er sich ausgiebig der Aufzucht von Grünpflanzen. Im eher mittleren Alter entwickelte er so ein Interesse für Gräser und Kräuter, wobei ihn Kräuter weniger und viel eher Gräser interessierten. Leider waren die Pflänzelein nicht ganz legal, weshalb er eine gewisse Vorsicht walten lassen musste beim Anlegen einer Kleinplantage inmitten eines Dorfes inmitten eines tiefen, dunklen Waldes auf der sonnenbeschienenen Terrasse.

Irgendwann entschloss er sich, sich auf Reisen zu begeben und stand nun vor der schwierigen Frage, wer sich nun wohl um die Pflänzelein bemühen sollte. So fragte er schwagerseits nach. Dieser interessierte sich zwar im Allgemeinen nicht für Pflänzelein (zumindest war von Kakteen und Gummibäumen abgesehen jeglicher Pflanze in dieser Hand ein schneller Tod beschieden), war aber im besonderen Falle ganz angetan und versprach, sich um die Pflänzelein zu kümmern. So packte der Juvenile in seinem tiefen, dunklen Wald die Pflänzelein in seinen Wagen und fuhr diese hinaus aus dem tiefen, dunklen Wald und direkt auf die schwagerseitliche Terrasse.
Dort gediehen die Pflänzelein prächtig und erfreuten sich allerlei Sonnenstrahlen. Leider aber wurde auch schwagerseitlich an einen kleinen Urlaub gedacht und wiederum mussten allerlei Pflänzelein versorgt werden und so verfiel man auf die Idee, diese Aufgabe der Mutter des juvenilen Waldbewohners zu übertragen. Diese übernahm die Aufgabe zuerst auch, war aber nach Rückkehr ihres juvenilen Sprösslings auf die Idee verfallen, die Aufgabe wieder abzugeben (was wiederum schwagerseits bei Rückkehr aus dem Urlaub eine mittlere Panik auslöste) und die Pflänzelein dorthin zu fahren, wo diese herkamen.

Und so schnappte sich eines Tages eine Mittsechzigerin einige nicht ganz legale Pflänzelein, ihre über 20 Jahre ältere Mutter und begab sich auf die Fahrt in den tiefen, dunklen Wald. Allein die Vorstellung, gänzlich ahnungslos erwischt zu werden löste bei den Züchtern und Gräserliebhabern später große Erheiterung aus.

Und wenn noch niemand geerntet hat oder sie noch nicht angekommen sind, so fahren sie noch heute....

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Dienstag, 20. November 2007
Die Sache mit der Erdanziehungskraft hatte er völlig falsch eingeschätzt

   ... Kritzl
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Montag, 19. November 2007
Reinhard und die Paxisten
Reinhard Voß ist vermutlich ein honoriger Mensch. Immerhin ist er gläubiger Christ. Nicht nur das, sondern zusätzlich noch Katholik. Gleichzeitig ist er auch noch Generalsekretär von pax christi und demonstriert dabei in schön regelmäßigen Erklärungen, wieviel Blödsinn man verzapfen darf, ohne dabei vom himmlischen Blitz erschlagen zu werden.
Nun sind Friedensinitiativen aller Art keineswegs ehrenrührig. Sie sind manchmal hoffnungsvoll, manchmal sinnlos und im schlechtesten Falle schlicht banal. Aber im Grunde eine richtig gute Sache.
Die pax-christi-Leute aber sind Radikalpazifisten, die vermutlich selbst Adolf Hitler noch mit einem Gebet begegnet wären.

Leider aber funktioniert die Welt nicht so einfach, wie es sie sich Reinhard und seine Jünger denken. Alles kreist um die zentrale Frage, was man als Zentraleuropäer denn wohl den Osamas dieser Welt alles getan haben mag, dass die so eine Stinkewut haben und alles in die Luft jagen, was ihnen unter ihre Dschalaba gerät. Mit ein bißchen "christlich-islamischer Friedensarbeit in Deutschland" ist es eher weniger getan. Leider erzählt Reinhard auch nichts vom Aufbau einer saudi-arabischen Sektion.
Insgesamt sieht die pax-christi-Position so aus: "Der Westen" unterdrückt die Muslime weltweit und macht es daher Terroristen zu leicht. Andersrum gesagt: Terroristen sind halt auch nur eine etwas radikalere Sozialbewegung für die edlen Wilden in Arabien und wenn man nur mal mit Osama in seiner Höhle spricht, wird sich das mittels einem riesigen mea culpa maxima sicher schon lösen lassen.

Der gute Reinhard hat unter anderem einmal dahinschwadroniert, dass man statt eines Einsatzes in Afghanistan doch besser die ökologischen Ressourcen schütze, da dies dem Weltfrieden besser bekomme als so ein Militäreinsatz. Nun kann man über Afghanistan geteilter Meinung sein, aber gleichzeitig darf vermutet werden, dass den Taliban die Klimakatastrophe einigermaßen gleichgültig ist.

Ich zünd jetzt eine Lichterkette an. Für Reinhard.




Freitag, 16. November 2007
Als es noch schön war und man vor einer Touristenbahn posieren konnte

   ... Horst-Tappsy
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Mittwoch, 14. November 2007
Abermals Referrer in sinnentleertem Gagaismus
Ferfried war schlecht gelaunt: "Meine historische Panzersammlung ist unvollständig, der Aufsitzstaubsauger ist defekt, die Pfeffermühle mahlt nicht mehr und Witta Pohl hat Parkinson"

Cordoba Stermann, Patenkind von Ferfried pflichtete ihm bei: "Witta Pohl Gott, der Jan Delay ist eher der Hooligan, diese Eva Herman BDM-Führerin und Tine Wittler Zeuge Jehova. Schlimmer noch: Eine Rotratte ist derzeitiger Außenminister Deutschlands und Kim Fishers Intimfrisur hätte eine beidseitige Oberschenkelamputation auch besser gestanden als die Arschverkleinerung. Und außerdem ist Cordoba Stermann ein doofer Frauenname."

"Ein passender Zweitname zu Diego", sagte Ferfried, war aber in Gedanken noch an dem Tag, wie er mit seiner Schwiegermutter im Swingerclub war und anschließend dank Fabia im Kofferraum schlafen musste.

"Ach was, höchstens zu Chubichak!", entgegnete Cordoba.

"Chubichak?", fragte Ferfried, dachte gerade aber eher daran: "Wie kann ich mich ent-paten?"

"So hieß der Verbrecher in Myanmar, der Schamhaare mit Slip gefuttert, Schwänze bearbeitet und immer die Windel vollgeschissen hat", erklärte Cordoba, die schon lange ein Haus am Kilimandscharo kaufen wollte.

Das wiederum fand Ferfried interessant: "Hast du eigentlich mal die Homepage von Ilja Maischberger gesehen? Dort wird erklärt, wie das Gesicht beim Orgasmus aussieht, wie man mit einem Spanische Taschenmesser eine Backsteintapete schnitzt und wie man eine Eichel basteln kann. Und: Warum fällt der Dollar wenn Leitzins gesenkt wird?, das sind doch die entscheidenden Fragen...."

"Mich würde viel eher interessieren, ob Dieter Bürgy, Leimen eigentlich Heilbronner Mundart spricht."

"Egal. Ich finde es furchtbar, was bei dir bauchfrei vorquillt". Kleine Beleidigungen beherrschte der Sohn einer deutsche Frau und in Deutschland aufgewachsener Pole perfekt.

"Jaja. Und Papa hat einen Penis und Mama eine Scheide, nicht? Du bist doch nur zugekifft und an der Scheide einer Frau interessiert und dabei fragst du dich: wer blässt mir einen in Heilbronn?"

"Ach was. Weder auf dem Pissoir, noch am Pissbecken." Ferfried war empört: "Du gehörst doch zu den Frauen die auf beschnittene Schwänze stehen"

"Ich sag nur Stalin Jude, Lenin Jude und Hitler Jude." Cordoba war auch beleidigt und hielt ihn nun für einen Ayatollah in Damenunterwäsche.

"Atheism no shit, why does shit always happen to us", er sagte nur den traditionellen Abschiedsgruß, den er vom Kartoffelstand am Wochenmarkt gelernt hatte.

"Shit happens everywhere", sagte sie, "irgendwann geb ich dir den Faltplan fürs letzte Hemd" und ging nach Offenbach.

   ... Virtuelle Welt
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