Mittwoch, 17. Juni 2015
Einfach mal Kochgeficke




Viererlei Brötchen meets viererlei Butter: Sesam, Mohn, Käse Röstzwiebeln meets Chili, Olive, Kräuter und Rose



Kartöffelchen mit Radieschentsatsiki

Olivenmarmelade in Calzone

Mariniertes Thun-Avocado-Mango-Türmchen



Zweierlei Sommersalat mit zweierlei Dressing, dazu Ziegenkäsetaler mit Honig-Topping, Mozarellachip, "Eck-Ei" und Paprikasülze




Kalbsbraten und Kräuterseitlinge, Knödel mit orangiertem Karotten-Pü

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Dienstag, 16. Juni 2015
Bushaltestelle kann auch bequem

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Montag, 8. Juni 2015
Wen wir uns als Nachfolger für Josef Sepp Blatter wünschen
1) Uli Hoeneß

Der Uli ist gleich mehrfach prädestiniert dafür, FIFA-Präsident zu werden. Erstens hat er schon jetzt den selben Friseur wie der Blatter und zweitens große Erfahrung mit Millionensummen und wie diese sich innerhalb von zwei Verhandlungstagen mal schnell vervielfachen. Der Mann hat Zeit genug, sich dem Job zu widmen. Präsident war er ja auch schon mal und der FC Bayern kann ziemlich schnell zu einem ähnlichen Sauhaufen werden wie die FIFA. Außerdem passt das zu seinem Würschtel-Unternehmen. Erst wenn in Katar Nürnberger Rostbratwürste verkauft werden ist Fußball total global.


2) Yanis Varoufakis

Okay, ein lahmer Gag, weil offensichtlich. Aber hey, Griechenland braucht Geld, die FIFA hat es: Es kommt zusammen, was zusammengehört. Zwei Probleme mit einem Schlag. Wenn das nun noch jemand der Anschela sagt und die das auch durchsetzt, kriegt die Anschela garantiert einen Nobelpreis. Wenn auch nur den für Wirtschaftswissenschaften.


3) Loddar Maddeus


Der Loddar macht jeden Job. Jeden. Auch FIFA-Präsident. Grade. Den. Und mal ehrlich: Wer freut sich denn nicht bereits heute, den Loddar in Genf vor der Pressemeute sitzen zu sehen um den Satz zu sagen: "A Loddar Maddeus is a little bit lucky". Daneben sitzt die russische Ehefrau No. 9, 19 Jahre alt, mit lässigem Handtäschchen und Chihuahua.
Wer nun denkt, dass damit die allergrößte deutsche Knallcharge bei der FIFA landet, hat leider die Realität vergessen. Buchstabiere: B-E-C-K-E-N-B-A-U-E-R.


4) Jack Warner

Okay, Jack Warner ist ein bißchen vorbelastet. Er war mal Vize-Präsident der FIFA. Aber hallo! Ein ehemaliger FIFA-Funktionär, der mal ganz lässig "The Onion" zitiert und die kommende WM 2015 (!) in die USA verlegt, der kann nicht ganz falsch sein. Tief im Tal der Ahnungslosen. Wenn der Präsident wird, dann verliest die Tagesschau die Titanic und den Postillon und das wäre wirklich witzig.


5) Dieter Bohlen


Hey, mit dem Dieter würde jede WM zur Casting-Show! Die Spieler müssten vorspielen und der Dieter würde dann sagen: "Du spielst dermaßen wie ne Pussy, schau mal wie dich der Verteidiger flachgelegt hat! Messi, du bist raus"

oder

"Bastian, so wie du nach dem Finale ausschaust! Total scheiße. Mit Platzwunde. Sorry, aber vielleicht solltest du lieber Schweine züchten."

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Donnerstag, 4. Juni 2015
Heute im Knast
JVA-Beamter, nett, Humor, nachdem er meinen Pass und die Besuchererlaubnis anschaut: "Oje, ihr Name, das macht mein System nicht mit"

Ich: "Glaube ich gerne. Googeln Sie meinen Namen doch mal"

Er: "Ich wusste es. Waren Sie schon mal hier"

Ich: "Nein, nur in Stammheim"

Er: "Inhaftiert?"

Ich: "Nur als Besucher"

Er: "Mein Programm sagt nein. Ich muss jetzt alle XXXX XXXX und die Geburtsdaten mit ihrem Namen überprüfen. Ich darf Sie nicht reinlassen, wenn Sie schon mal hier gesessen sind"

Ich: "Wie viele sind denn das mit meinem Namen?"

Er: "54"

Ich: "In Deutschland?"

Er: "In Baden-Württemberg"


Da staune ich dann. Es ist mir klar, dass ich einen Namen habe, der ziemlich alltäglich ist, aber das überrascht mich dann doch. Mich zu googeln ist ziemlich unmöglich und das ist auch gut so, aber dass es gleich 54 Leute mit meinem Namen gibt, die in Baden-Württemberg mal im Knast saßen....

Vor laaaaanger, langer Zeit, als es diese Telekom-CDs mit den Festnetzanschlüssen gab, habe ich rausgefunden, dass es 3500 Festnetzanschlüsse auf meinen Namen gibt. Wahrscheinlich gibt es da noch viel mehr.

Er hat mich dann reingelassen. Es gibt keinen, der meinen Namen trägt und am gleichen Tag geboren wurde und in Baden-Württemberg jemals inhaftiert wurde. Püüüh.

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Sonntag, 10. Mai 2015
Vielleicht sollten sie sich bei wetter.de einfach mal überlegen, wer was und wann veröffentlicht

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Freitag, 1. Mai 2015
Primo Maggio

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Samstag, 11. April 2015
Burn Baby Burn
Ganz ehrlich unter uns gesagt: Es gibt nicht sonderlich viele Gründe für mich, an einem Samstagmorgen um 6 Uhr 30 aufzustehen. Eigentlich sind es nur drei. Der eine Grund wäre ein früher Flug in den Urlaub. Der näxxte wäre: Das Haus brennt. Der dritte ist: Schnaps brennen.

Letzteres hatte ich früher regelmäßig gemacht, dann aber beenden müssen, weil der Zwetschgenbaum dem Hausbau zum Opfer gefallen ist.

Früher war das immer ein jährlich einmaliges Exzessereignis sondergleichen. Es begann immer damit, dass ich um 7 den Kessel eingeheizt habe. Um 7 Uhr 30 kam dann der mittlerweile verstorbene Nachbar und drückte mir eine Butterbretzel in die eine Hand und eine Flasche Bier in die andere. Dann wurde gebrannt. Ein Brand nach dem anderen und meist wurde man dann genötigt, die entsprechenden Brände auch zu probieren. Das ist erstmal relativ harmlos, weil das Zeug noch warm ist und damit sehr milde. Andererseits ist das unverdünnt und damit extrem hochprozentig und läuft mit 50-80 Umdrehungen in den Eimer.

Meist war man dann um eins oder zwei froh, wenn das alles rum war und die Glasbuddel heile heimgebracht wurde und das Sofa erreichbar war.



Dieses Jahr hab ich es mal wieder versucht. Weshalb weiß ich eigentlich selbst nicht, weil ich so überhaupt nicht auf Schnaps stehe. Glaubenses oder nicht, aber ich hab noch zig Liter von vor 10 Jahren rumstehen. Das Zeug trink ich vielleicht ein Mal im Jahr. An Weihnachten. Nach dem Raclette.

Wahrscheinlich gings mir ums Event. Und den Versuch. Ich habe da nämlich noch diesen uralten Birnbaum. Eigentlich nur Mostbirnen. Aber man kann es ja mal probieren.

Um es kurz zu machen: Das Ergebnis war extrem ernüchternd, was nicht unbedingt am Material lag. 2014 war einfach ein extrem besch.....eidenes Jahr. Zu wenig Zucker und mit zu wenig Zucker entsteht halt auch kein Alkohol.

Am Ende waren es mickrige 6 Liter hochprozentiger Stoff. Gibt am Ende etwa 8-9 Liter Schnaps a ca. 43-44%. Das ist ehrlich gesagt jämmerlich. Meine bisherig mieseste Ausbeute waren 9 Liter hochprozentig (wobei da 30 Liter Maische mehr drin waren, ein Fünftel mehr als heute).

Spaß macht es aber trotzdem noch, auch wenn aus dem frühmorgendlichen Bier mittlerweile Kaffee geworden ist und sich die Schnapsprobiererei darin erschöpft, ein Mal kurz mit dem kleinen Finger durch den Strahl zu fahren und dann abzuschlecken.

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Donnerstag, 9. April 2015
Liebe Griechen,
ich weiß, dass man auf wirklich kreative Ideen kommen kann, wenn es einem mal wirtschaftlich nicht so gut geht. Reparationszahlungen nach einem Krieg sind beispielsweise eine richtig grandiose Idee. In eurem Fall habt ihr die Summe von 278kommanochwas Milliarden errechnet. Kann sein, dass das stimmt, kann sein, dass man auf andere Zahlen kommt. Ich finde diese Idee wirklich großartig und hätte da gleich noch einen Vorschlag:

Wie wäre es denn mit griechischen Reparationszahlungen an den Iran?

Immerhin hat Alexander der Große damals mächtig viel Schutt im Persischen Reich hinterlassen. Nun werdet ihr sicher sagen, dass das alles verdammt lange her ist und man den damals entstandenen Schaden gar nicht mehr richtig beziffern kann.

Stimmt! Und deshalb legen wir als Reparationszahlung auch nur den Wert von 1 Euro an. Ein einziger, symbolischer Euro für den Scheiß, den ihr damals dort angerichtet habt. Ein mickriger Euro, den euch das Persische Reich damals quasi als Art Kredit gegeben hat und den ihr blöderweise vergessen habt zurückzuzahlen.

Nehmen wir mal einen linearen, statischen Zinssatz von 5%. Das ist nicht so schlecht, meine Bank nimmt für mein Konto mehr als das doppelte an Dispozinsen.

Stattgefunden hat der Kredit im Jahre 330 vor Christus. Wir kommen also auf eine Laufdauer von 2345 Jahren.

Nun können wir mal anfangen mit der Rechnerei. Ich kann sagen: Bereits im Jahre 0, das Jesuskind erblickt soeben das Licht der Welt, sind wir dann bei 93.600,76. Klingt noch nicht so wild? Nun, vielleicht kommt euch das helle Grausen im Jahr 500 nach Christus. Da sind aus dem einen Euro schon 3.680.687.353.420.833,50 geworden.

Das sind 3 Billiarden, 680 Billionen, 687 Milliarden, 353 Millionen, 420 Tausend und 833,50.

Um es kurz zu machen. Wir reden 2015 jetzt von

48.546.964.261.177.670.352.694.041.772.979.967.550.732.369.920,00

So lange Zahlen kann ich eigentlich nicht. Ich musste nachschlagen: Es sind 48 Septilliarden. Und näxxtes Jahr sind es dann schon 51. Septilliarden. Was wird wohl die Troika dazu sagen?




Mittwoch, 8. April 2015
Postkarten in den Knast
Wer von Ihnen hat denn schon mal Post in den Knast geschickt? Gottseidank vermutlich die wenigsten von Ihnen.

Wissen Sie wie lang das dauert, bis es die staatsanwaltliche Zensur durchlaufen hat? Ich dachte ja anfangs nach einigen Berichten, dass es zwei Wochen sind. Es sind aber eher zwei Monate als zwei Wochen. Und weil ein Brief in unserer Echtzeitgesellschaft nach zwei Monaten nahezu jegliche Daseinsberechtigung verloren hat, versucht man es eben mit Postkarten und Mini-Kunstwerken. In der Hoffnung, dass Zeichnungen schneller den Zensor passieren als Worte und Sätze.



Noch beeindruckender als Post in die JVA ist das Beamtenkontrollsystem dort. Das ist wirklich high-end in Sachen preussischer Behördenkultur. Sie schicken ein nach Liste exakt detailliert gepacktes und beschriebenes Kleiderpaket. 30 Tacken plus erforderliches Rückporto. Sie kriegen es komplett zurück, mit dem Hinweis "arbeitet jetzt, braucht ein Oberhemd weniger. Zurückgewiesen".

Und wenn Sie mal einen Besuch wagen sollten: Nehmense möglicht nix mit. Die nehmen Ihnen nämlich alles, wirklich alles, ab. Bis zur Armbanduhr. Sie dürfen nur zwei Papiertaschentücher, genannt Tempo, und zwar nur exakt zwei, reinnehmen. Sonst nix.

Im Mai weiß ich mehr. Es wird nicht schön und wahrscheinlich auch nicht sehr gut ausgehen....

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Samstag, 4. April 2015
Schild. Überflüssig.
Es ist nicht so, dass ich was gegen Schilder hätte. Im Gegenteil: Schilder können sehr informativ sein. Sie zeigen mir den Weg zum Rathaus, ins Stadtzentrum oder zum näxxten Parkhaus.

Aber es gibt auch diese überflüssigen Schilder. Wie das, das man neulich an diesem Radweg gepflanzt hat. Es sagt, dass man weiter gradeaus fahren soll. Nur: Es gibt gar keine Alternative zum Gradeausfahren. Keine Abbiegung, weder links noch rechts. Alles links und rechts wäre querfeldein über Feld und Wiese. Man kann gar nicht abbiegen, es sei denn man will mal einen auf cross-country machen und die Setzlinge killen.



Und man fragt sich, was das Schild bezwecken soll...

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